Sonja Röhm-Reimann

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Danni152s avatar

Rezension zu "Die Drachenreiter von Mera: 1: Entscheidung in Elnamira" von Sonja Röhm-Reimann

Eine wunderschöne Geschichte um ein Abenteuer mit Karin in einer anderen Welt
Danni152vor 5 Monaten

Eine wunderschöne Geschichte um ein Abenteuer mit Karin und den Drachenreiter. 
Ich habe mitgefiebert und mich gefreut, ich habe gebangt und gelitten , all das war mein empfinden beim Lesen dieses Buches! So ein tolles Cover und so eine tolle Geschichte.  Ich bereue nur eines, des ich es nicht gleich gelesen habe,als ich es auf mein Kindle geladen hatte🤗🤣🤗 
Der Klappentext verrät nur ein Teil und es kommt noch viel besser.... begebt euch auf ein Abenteuer mit Karin in einer anderen Welt, mit anderen Gesetzen und vielen Gefahren. 
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen,so spannend und interessant fand Ich es und Ich freue mich auf eine Fortsetzung mit neuen abenteuerlichen Szenen....
Vielen Dank für so eine tolle Geschichte!

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JohannaStoeckls avatar

Rezension zu "Die Drachenreiter von Mera: 1: Entscheidung in Elnamira" von Sonja Röhm-Reimann

Die faszinierende Welt der Drachenreiter
JohannaStoecklvor 6 Monaten

Um zu beschreiben, was mich an dieser Geschichte so fasziniert hat, muss ich etwas weiter ausholen.
Ich habe im Rahmen der paar Semester Ethnologie, die ich absolviert habe, viele Berichte von Forschern des 16. bis 18. Jahrhunderts gelesen, die über ihre Reisen zu den exotischen, für sie völlig fremdartigen Völkern Südostasiens, Neuseelands, Australiens, Afrikas, Lateinamerikas oder Ozeaniens berichtet haben. Von Forschern, die eine Zeit lang unter diesen Kulturen gelebt haben und jeden Tag aufs Neue mit der Fremdartigkeit von Bräuchen, Gesetzen, Regeln, Riten, Werten und Moralvorstellungen konfrontiert waren.
Dieses Gefühl, es mit einer völlig ANDEREN Kultur zu tun zu haben und auf jeder Seite etwas Neues über diese Kultur zu erfahren, vermisse ich in 99% aller Fantasy-Bücher. Da kommt der Held oder die Heldin aus unserer in eine andere Welt, und im häufigsten Fall ist dort alles so, wie es im europäischen Mittelalter bei uns war, mit unserer gewohnten Ethik, Rittern, Königen - und vielleicht ein paar fantastischen Elementen wie Hexen oder Magiern.
Anders in diesem Buch. GANZ anders. Von der ersten Seite an beschleicht den Leser das Gefühl, dass man sich in dieser Welt bei nichts darauf verlassen darf, dass es so ist wie daheim. Die Protagonistin Karin hat ihre liebe Not damit, dass ihre eigenen Wertvorstellungen so überhaupt nicht mit denen der Drachenreiter zusammenpassen, die sie aufgenommen haben. Und auch, wenn man als Leser immer wieder den Kopf schüttelt über bestimmte Regeln der "Guten Sitte" und des Zusammenlebens der Drachenreiter, so sind sie doch in sich völlig stimmig. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem eine fremde, andere Kultur so glaubhaft und in sich stimmig beschrieben wurde.
Da sehr viel Raum darauf verwendet wird, diesen "Clash of Cultures" darzustellen, gibt es ein paar Längen und die eine oder andere Wiederholung im Buch, aber über die habe ich gerne hinweggesehen.
Drachen. Auch so ein Thema. Ich mag Geschichten nicht, in denen Drachen vermenschlichte, sprechende Zauberwesen sind, weil sie mich irgendwie immer an Kuscheldrachen á la "Elliot das Schmunzelmonster" von Walt Disney erinnern. Die Drachen in Mera sind (glücklicherweise) ganz anders. Sie sind (und auch das lässt die Geschichte für mich einfach viel stimmiger und in sich logischer erscheinen) gezähmte Raubtiere, und so, wie man Tiger in einer Zirkusnummer nur zähmen kann, wenn man keinerlei Schwäche zeigt, bleiben auch die Drachen in dieser Geschichte - trotz aller empathischer Verbundenheit mit ihren Reitern - gefährliche Bestien, wo einem ein einziger Fehler im Umgang mit ihnen leicht das Leben kosten kann. So wie bei der Kultur ist für mich auch bei der Beschreibung der Drachen, ihres Verhaltens und ihres Verhältnisses zu den Menschen in diesem Buch einfach alles viel stimmiger und in sich logischer als in vielen anderen Büchern.
Ach ja: So, wie Forscher in anderen Kulturen oft mit in ihren Augen extrem barbarischen, grausamen Riten und Bräuchen konfrontiert waren, so ist auch dieses Buch - trotz zahlreicher witziger, zum Teil kurioser und urkomischer Szenen - keine leichte Nachmittagslektüre. Es gibt zum Teil extrem brutale und grausame Szenen, die Leidensfähigkeit der Protagonistin wird immer wieder auf eine harte Probe gestellt, und vor allem kurz vor Schluss war da dieses "um Gottes Willen, das kann die Autorin ihrer Heldin doch nicht antun"-Gefühl. Sie kann.
Übrigens: Mera ist eine Fantasy-Welt ganz ohne Magie.
Hä? Fantasy ohne Magie, geht das?
Oh ja, es geht. Es kommen Unmengen an Giften, Tränken und Kräutern vor, deren Wirkung aber mehr oder weniger auch ohne "Magie" erklärbar ist, die Drachen sind einfach "Tiere"  mit besonderen Fähigkeiten, auch sonst gibt es eine Menge Tiere, die fremdartig, aber im Rahmen der Welt einfach passend sind, und bestimmte Personen verfügen über mentale Fähigkeiten, aber Magier, die mit Zauberstäben herumfuchteln und Blitze schleudern, wird man vergeblich suchen. Braucht es auch gar nicht. Die aus Armbrüsten abgeschossenen Lichtpfeile des Antagonisten und seiner Elitetruppe sind schon schlimm genug.
Wer also wieder mal ein "ganz anderes", untypisches und weit vom Mainstream entferntes Fantasy-Buch lesen will, dem kann ich diesen Auftakt einer geplanten Reihe wärmstens ans Herz legen.

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