Sonja Rüther , Markus Heitz Aus dunklen Federn

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Inhaltsangabe zu „Aus dunklen Federn“ von Sonja Rüther

Die Geschichten dieses Bandes streifen die Grenzbereiche des Horrors und der Dark Fantasy. Sie reichen von brutal blutig, über skurril zynisch bis subtil grausam. Manches, was Ihnen alltäglich erscheint, werden Sie nach dem Lesen vermutlich mit anderen Augen sehen.§§Thomas Finn, Lena Falkenhagen, Markus Heitz, Hanka Jobke, Boris Koch, Sonja Rüther und Vincent Voss beweisen, dass der wahre Schrecken nur einen Steinwurf von der Normalität entfernt darauf lauert, über uns alle hereinzubrechen.§§Und neben der Gänsehautgarantie enthält der Band noch einen besonderen Fan-Bonus: individuell von den Autoren gestaltete Titelblätter zu jeder einzelnen Geschichte.

Jede Story geht auf ihre Art unter die Haut, eine tolle Auswahl. Echt empfehlenswert!

— woll-garten

Tolles Buch mit vielen spannenden Geschichten

— CorneliaKiener

Gänsehaut pur

— Zantalia

Eine vielseitige Sammlung verschiedener blutiger Handschriften ...

— Meteorit

Eine Horror-Antholgogie, die es in sich hat - gruselig, schwarzhumorig, skurril und grausam, alle Facetten des Genres werden hier bedient...

— parden

Teilweise super Geschichten - sehr verstörend, gutes Gänsehaut-Gefühl!

— Mono-chan

Ganz großes Kino - lauter super Autoren in einer "Horror"-Anthologie zusammengefasst!

— Der-Lesefuchs

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  • Bunt gemischte Horroranthologie

    Aus dunklen Federn

    CorneliaKiener

    19. June 2016 um 20:43

    Aus dunklen Federn hat insgesamt 11 Kurzgeschichten die genauso unterschiedlich sind, wie die Autoren. Spannend, bis zu makaber ist für den Grusel- und Horrorfreund alles dabei.  Einzig mit einer Geschichte konnte ich zunächst nicht viel anfangen, bis ich den Schlußsatz las.
    Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

  • Im gesamten wirklich gut

    Aus dunklen Federn

    LillySymphonie

    15. June 2016 um 19:29

    Story: Aus dunklen Federn ist eine Sammlung von verschiedenen Storys, welche von verschiedenen Autoren geschrieben wurden. Deswegen trifft man hier auch verschieden Geschichten. In der einen fragt man sich, ob Weihnachten überhaupt einen Tannenbaum her muss, in der anderen wird der Frieden unserer Schatten und Spiegelbilder in Frage gestellt. So verschieden die Geschichten sind, haben die meisten eine Sache gemeinsam. Einen Cliffhanger. Zumindest in meinen Augen. Bei vielen Geschichten möchte ich gerne wissen, wie es weiter geht. Jede Geschichte wird von einem anderem Autor geschrieben. Deswegen gehe ich jetzt nicht auf jede Story einzeln ein. Zusammenfassend sei aber gesagt, dass man so einen guten Eindruck auf die Schreib- und Erzählweisen vom Markus Heitz und Co. gewinnen kann. Schreibstil(e): Es ist interessant verschiedene Schreibstile in einem Buch zu finden. So hat man Abwechslung und sollte ein Stil mal nicht gefallen, weiß man das er bald vorbei ist. Hier ist alles vorhanden. Erzählung aus der ersten und dritten Person oder direktes Sprechen zum Leser. Am besten hat mir aber die Gefallen, in der die Story in Zeitungsartikeln und Nachrichten erzählt wurde. Das ist mir in Aus schwarzen Federn das erste mal unter gekommen. Charaktere: Dieser Abschnitt ist etwas schwierig. Verschiedene Geschichten, von verschiedenen Autoren bedeuten natürlich auch verschiedene Charaktere. Jeder Charakter ist in sich einzigartig. Deine eine mehr, der andere weniger überzeugend und/oder symphatisch. Fazit: Aus schwarzen Federn ins eine gute und unterhaltsame Anthologie. Man kann es zudem als Chance nutzen Autoren näher kennen zu lernen. Dennoch finde ich es gerade sehr schwer dem Buch eine Gesamtbewertung zu geben, da ich Geschichten in allen Varianten gefunden hatte. Einige konnten mich leider nicht überzeugen, was entweder am Schreibstil lag, oder an den Charakteren die mir einfach unsymphatisch waren. Andere habe ich dafür verschlungen und ins Buch gebissen, weil ich wissen will wie es weiter geht. Im Gesamten aber ein sehr gelungenes Projekt. Band 2 steht auf meiner Wunschliste.

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  • Gänsehaut und Schrecken pur

    Aus dunklen Federn

    Zantalia

    28. April 2016 um 23:14

    Meine Meinung: Diese Anthologie hat mich das fürchten gelehrt. Ich bin ein Fan von Thriller und Psychothriller, in welches Genre dieses Buch zum Teil für mich fällt und ich muss sagen ich war begeistert. Die einzelnen Autoren konnten mich alle zumeist überzeugen und auch positiv überraschen. Zum Beispiel Markus Heitz. Von diesem Autor hatte ich schon ein paar Bücher gelesen, aber keines gefiel mir so gut, wie die hier vertretene Kurzgeschichte. Auch die weiteren, für mich zumeist unbekannten Autoren, begeisterten mich mit ihrem Schreibstil, ihren Ideen und der Umsetzung dessen. Ich weiß für mich jetzt, dass ich keinen Weihnachtsbaum dieses Jahr möchte... Die Geschichte mit einem Weihnachtsbaum hatte mich richtig gefordert und schockiert. Der Graus war unbeschreiblich und so realistisch dargestellt. Kurzum geschrieben kann ich dieses Buch definitiv weiter empfehlen für alle Fans von Horror, Thriller und Psychothriller. 

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  • gutes Buch zum gruseln

    Aus dunklen Federn

    VampiresAngel666

    07. March 2016 um 09:46

    Ich habe das Buch durch eine Wandergruppe in Facebook gelesen. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Leider aber das Buch am Anfang nicht so.Wenn ich ein Buch lese muss ich mich in die Person der etwas geschieht reinversetzten können das war bei mir nicht der Fall.Die einzigste Geschichte die mich mitgerissen hat war alles ganz normal. Ansonsten finde ich das Buch sehr gut geschrieben auch gruselig

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  • Überzeugende deutsche Horrorgeschichten!

    Aus dunklen Federn

    Meteorit

    Rezension ,,Aus dunklen Federn" von Sonja Rüther ,Aus dunklen Federn" ist die erste Horroranthologie, herausgegeben von Sonja Rüther. Sie ist mit 368 Seiten am 28.10 2014 im Briefgestöber-Verlag erschienen. Eine zweite Anthologie ist schon in Produktion. Inhalt: Die Geschichten dieses Bandes streifen die Grenzbereiche des Horrors und der Dark Fantasy. Sie reichen von brutal blutig, über skurril zynisch bis subtil grausam. Manches, was Ihnen alltäglich erscheint, werden Sie nach dem Lesen vermutlich mit anderen Augen sehen.§§Thomas Finn, Lena Falkenhagen, Markus Heitz, Hanka Jobke, Boris Koch, Sonja Rüther und Vincent Voss beweisen, dass der wahre Schrecken nur einen Steinwurf von der Normalität entfernt darauf lauert, über uns alle hereinzubrechen. (Klappentext) Cover: Das Cover gefällt mir für diese Horroranthologie total gut. Sie zeigt eine blutige Hand mit einer weißen Feder und erzeugt schon vor dem Lesen eine gruselige Grundstimmung. Ich finde es auch gelungen, dass die zweite Anthologie auch in dieser Art gestaltet wurde. Meine Meinung: Schon eine längere Zeit schleiche ich um dieses Buch herum und habe es nun endlich gelesen. Horrorgeschichten gefallen mir eigentlich recht gut und sie bilden eine gute Alternative zu normalen Büchern, gerade wenn man eine stressige Zeit hat. Von den Autoren war mir noch gar keiner bekannt, oder eher gesagt, ich habe noch keine Geschichte von einem der Autoren gelesen. Ich werde die Kurzgeschichten einzeln kurz bewerten um auch nicht zu viel zu verraten. Ich bewerte die Kurzgeschichten mit Sternen. Von ★=lesenswert bis ★★★=sehr gut. Ich werde nun im einzelnen in der Reihenfolge auf die Kurzgeschichten eingehen. Hanna Jobke - Der Rummel: Eine sehr kurze Kurzgeschichte, die ich als lesenswert empfand mit einem kleinen Schocker dazu. Eine dreiviertel Seite finde ich aber doch ein wenig zu kurz.★ Boris Koch - Keine sieben Tage: Die Geschichte handelt von einem Jungen, der rätselhaften Gesang einer Fee hört, die immer sing, wenn innerhalb von 7 Tagen jemand stirbt. Gut geschrieben, haute mich jedoch nicht vom Hocker. ★ Sonja Rüther - O Tannenbaum: Ich war sehr gespannt auf die Kurzgeschichte, da diese von der Herausgeberin selbst geschrieben wurde. Sie konnte ich mich definitiv überzeugen und barg den ein oder anderen Gruseleffekt. Gruselig, wie ein Tannenbaum zum Horrorobjekt wird.. ★★ Markus Heitz - Exemplum: Von dem Autor habe ich schon viel gehört und er konnte mich gleich mit seiner Geschichte überzeugen. Es geht um einen alten Mann im Seniorenheim, der sich gar nicht mehr aus einem dunklen Schrank heraus traut, da scheinbar im Zimmer irgendwas lauert, was auch bald den Sohn bedroht. Horror-Fantasy ★★ Lena Falkenhagen - Alles ganz normal: Wie der Titel schon verrät, ist definitiv etwas nicht normal. Eine für mich ziemlich gelungene Horrorgeschichte. Es geht um eine schwangere Frau... Nunja, ich möchte nicht zu viel verraten, aber es ist teilweise ziemlich grausam. Das Ende birgt einen Schocker, den ich aber leider schon in verschiedenen anderen Büchern gelesen habe. Es war somit nichts neues. ★ Thomas Finn - Bittere Wahrheit: Eine Geschichte, die von einem Versager handelt. Total interessant geschrieben, zog die Geschichte mich in seinen Bann. Fand ich ziemlich gut, man beendet die Geschichte mit einem kleinen Schmunzler. ★★ Hanka Jobke - Menschliches Versagen: Eine Aneinanderreihung von erfundenen gruseligen Horror-Zeitungsartikeln. Finde ich gelungen, wurde mir aber zu viel. Leider nicht zusammenhängend, wie man es sonst von einer Geschichte kennt.★ Vincent Voss - Farben des Frühlings: Von dem Autor habe ich schon ein wenig gehört, habe mich aber nie herangetraut. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Ein Rapsfeld, das surrt und in dem der Horror lauert. Ich finde den Schreibstil des Autors sehr gut und werde definitiv mal ein Buch von ihm lesen. Konnte mich sehr überzeugen. ★★★ Vincent Voss - Destruenten: Eine ziemlich unheimliche Geschichte, die damit anfängt, dass ein kleines Mädchen bei der U-Bahn-Fahrt im Tunnel einen Jungen sieht.. Hat sie sich nur verguckt... oder lauert da das Böse?★★ ,,'Es hat Zähne', hörte er Gero wispern. [...] ,,Ganz tief unten, da hat es Zähne ..." Markus Heitz - Fräulein Angstfrei: Mit dieser Geschichte konnte mich der Autor vollends überzeugen. Sie handelt von der furchtlosen Asa, die in einer Geisterbahn arbeitet und ausversehen zwei Mitarbeiter erschlägt ... Damit beginnt ein Horror-Roadmovie, denn sie flüchtet und trifft auf weitere gefährliche Personen... Driftet ins Fantasy-Genre ab, gefällt mir aber sehr, sehr gut. ★★★ Sonja Rüther - Walpurgia Diese Kurzgeschichte bildet den gelungenen Abschluss der Horroranthologie. Eine Geschichte über eine Frau, die Bekanntschaft mit einer Spinne macht... Hat den ein oder anderen Gruseleffekt in sich. ★★ Fazit: Wow, eine tolle Horror-Anthologie. Sonja Rüther beweist mit der Zusammenstellung, dass es nicht nur gute Horrorautoren in Amerika gibt! Jede einzelne lesenswert. Viel gefehlt zu den 5 Sternen hat es definitiv nicht. Besonders gefallen haben mir die Geschichten von Vincent Voss, Sonja Rüther und Markus Heitz. Ich sehe Kurzgeschichten als Appetithäppchen und besonders bei den drei Autoren habe ich nach dem Lesen noch Hunger. :-) Das Beste ist, der zweite Band erscheint schon bald!

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    • 8
  • Die Vielseitigkeit des Horrors...

    Aus dunklen Federn

    parden

    DIE VIELSEITIGKEIT DES HORRORS... Ich und Horror? Und dann noch eine Anthologie? Naja, hier ergab sich für mich einfach die Möglichkeit, das Buch lesen zu dürfen - einige der Autoren waren mir auch schon aus anderen Büchern bekannt, und so siegte die Neugierde. Mit einiger Vorsicht ging ich ans Lesen, und als ich das Cover aus der Nähe betrachtete, gab es ein erstes Gruseln. Eine blutbesudelte Hand hält eine große Schreibfeder bereit, von deren Spitze ebenfalls das Blut trieft. Das Vorwort machte dann aber gleich neugierig - von der Herausgeberin Sonja Rüther verfasst, wirkte es sehr frisch und persönlich und damit authentisch, was mich durchaus ansprach. "Die Geschichten in dieser Anthologie sind so unterschiedlich wie die Personen, die sie verfasst haben. Von ganz grauenhaft bis subtil schrecklich und unheimlich lustig ist alles dabei." (S. 7) Dem Vorwort schließen sich acht Kurzgeschichten verschiedener Autoren an, und als Bonus gibt es drei weitere Geschichten - es wäre auch zu schade gewesen, wenn es die nicht gegeben hätte... Die Autoren haben das Titelbild zu ihrer eigenen Geschichte jeweils selbst illustriert, was ich als eine besonders individuelle und anschauliche Note empfand. Als Autoren an der Anthologie haben sich beteiligt: Hanka Jobke, Boris Koch, Sonja Rüther, Markus Heitz, Lena Falkenhagen, Thomas Finn, Vincent Voss Eine bunte Mischung mir bekannter und unbekannter Autoren und eine ebenso bunte Mischung an kurzen Horrorgeschichten. Die kürzeste Geschichte umfasst gerade einmal eine dreiviertel Seite, die längste etwa 60 Seiten. Aber auch in aller Kürze können sich einem die Nackenhaare hochstellen, wie ich feststellen durfte. In manchen Geschichten näherte sich die Angst ganz subtil an und umkreiste mich als Leser, bis es kaum noch auszuhalten war. Solche Geschichten als Film sind prädestiniert dafür, dass ich mir in der Hälfte der Szenen die Augen zuhalte - was beim Lesen eines Buches natürlich nicht geht. Diese Art des Horrors ist nach wie vor eher nichts für mich. Dennoch bemerkenswert, dass Geschriebenes auch solch eine Wirkung erzielen kann. Doch beinhaltet die Anthologie mehr als die Angst vor der Angst: gruselig, schwarzhumorig, skurril und grausam, alle Facetten des Genres werden hier bedient... Thrillererfahren wie ich bin, schockten mich splatterhafte Szenen weniger als vielleicht einige andere Leser. Besonders gefallen aber haben mir die zynisch-schwarzhumorigen Geschichten, denen man oft anmerken konnte, mit wieviel Vergnügen der Autor selbst bei der Sache war. Diese Anthologie gibt einen guten Einblick in das Genre des Horrors und der Dark Fantasy und macht deutlich, welche Bandbreite dieses Genre hat. Fantastisch ist hier jede einzelne Geschichte, auch wenn mir manche besser gefielen als andere. Aber dafür sind Anthologien m.E. eben auch da: für jeden Geschmack findet sich da etwas. Sehr gefreut habe ich mich, als ich erfuhr, dass Band 2 der dunklen Feder schon in den Startlöchern steht. Da darf man sicher wieder auf einiges gefasst sein. Hier jedenfalls habe ich einen guten Eindruck davon bekommen, was Horror alles bieten kann. Für Neugierige also bestens geeignet! © Parden

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    • 9
  • Blutiger Horror aus verschiedenen Sichten - einfach Klasse!

    Aus dunklen Federn

    Der-Lesefuchs

    30. December 2014 um 13:14

    Pünktlich zum Weihnachtsfest an Heiligabend erreichte mich dann endlich das lang ersehnte Rezensionsexemplar von "Aus dunklen Federn". Und nachdem die Hektik der Feiertage ein wenig abgeflaut war, konnte ich mich diesem Werk endlich widmen. Es erschien am 9. November 2014 im Briefgestöber-Verlag. Liebe Sonja Rüther, vielen Dank für die Möglichkeit, dieses grandiose Buch lesen zu dürfen! Dies ist nun für mich das erste Mal, dass ich eine Anthologie rezensiere und entsprechend schwer fällt es mir. Es sind verschiedene unterschiedliche Autoren, die sich gemeinsam unter dem Genre Horror austoben durften. Dabei kamen ganz unterschiedliche Geschichten heraus. Folgende Autorinnen und Autoren hat die Herausgeberin Sonja Rüther in diesem Buch versammeln können: Markus Heitz, Thomas Finn, Lena Falkenhagen, Hanka Jobke, Boris Koch, Vincent Voss und auch Sonja Rüther hat zwei kurze Geschichten beigesteuert. Neben meinem absoluten Lieblingsautor Markus Heitz waren aber auch noch ein paar Autoren dabei, die ich nicht kannte und so war ich sehr gespannt. Das Buch beginnt mit einem Gruß von Sonja Rüther, die mir als Leser ein paar eigene Gedanken zu dieser Anthologie näher bringt. Hanka Jobke entführt uns dann in einer sehr kurzen Geschichte auf einen Rummelplatz. Dieser kurze Plot bildet den perfekten Auftakt zur zweiten Geschichte des Buches - zu "Keine sieben Tage" von Boris Koch. Hierbei steht ein kleiner Junge im Mittelpunkt, der seine Eltern belauscht und dann unter seinem Fenster einen etwas seltsames beobachtet. Danach nimmt das Unheil seinen Lauf. Passend zur Weihnachtszeit folgt "O Tannenbaum" von Herausgeberin Sonja Rühter. Diese Geschichte hat bei mir einen gewissen Ekelfaktor ausgelöst, was die Geschichte aber um so besser machte. Nun achte ich immer darauf, was für einen Tannenbaum ich uns an Weihnachten kaufe und warum ich mich in der Sauna so wohl fühle.  :-) Markus Heitz führt uns dann wieder nach Leipzig, wo wie auf einen alten Bekannten treffen, nämlich Herrn Korff von Ars Moriendi (bekannt aus "Oneiros" oder "Totenblick"). In "Exemplum" spielen Schatten und Spiegelbilder eine wichtige Rolle. Ich war wieder einmal gefesselt und fragte mich am Ende, wie es Herrn Korff wohl geht. Lena Falkenhagen sagt dann zu uns, dass in Ihrer Geschichte "Alles ganz normal" ist. Eine schwangere Frau hat Depressionen und kommt mit Ihrer Situation nicht klar - oder steckt doch etwas mehr hinter der Geschichte...? Der Protagonist von "Bittere Wahrheit" (Thomas Finn) ist ein kleiner dicklicher "Versager", der alles tut, um sich an allen zu rächen, die ihn auch als solchen sehen. Dabei bekommt er auch Hilfe aus der Vergangenheit - aber die ist nicht immer so gut. Hanka Jobke nimmt uns auf ihrer zweiten Geschichte mit auf die Reise durch "Menschliches Versagen". Diese handelt von vielen schrecklichen Geschehnissen, die überall auf der Welt passieren und die einen sehr nachdenklich machen. In "Farben des Frühlings" von Vincent Voss geht es um eine kleine Familie, die auf einem Hof mit Scheune inmitten von Rapsfeldern wohnt. Eines Tages kommt ein Mann zu Besuch, der von seiner Freundin Lene erzählt und seine Erlebnisse in den Rapsfeldern früher berichtet.  Wenn man sich durch diese teils wirklich großartigen Zeilen gelesen hat, bekommt man sogar noch drei Bonusgeschichten. Und in diesen Bonusgeschichten findet sich auch mein Liebling in dem Buch: Der erste Bonus "Destruenten" handelt von einem U-Bahn-Schacht in Berlin. Vincent Voss gelingt es hier, ein beklemmendes Gefühl hervorzurufen und dies in unserer Hauptstadt. Mein persönlicher Favorit in dem Buch ist der zweite Bonus "Fräulein Angstfrei" von Markus Heitz. Die Geschichte handelt von Asa, einer jungen Frau, die keine Form von Angst kennt, sondern für die alles was sie erlebt einfach nur interessant und aufregend ist. Einfach grandios geschrieben!! Im dritten Bonus liefert Sonja Rüther noch einmal ein Highlight ab. "Walpurgia" beschreibt die Freundschaft zwischen einer Frau und Ihrer Spinne. Lasst Euch überraschen. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass mich alle Geschichten mehr oder weniger begeistert haben. Natürlich habe ich Favoriten und Geschichten, die mich weniger fesseln konnten, aber ich bin sehr dankbar, dass ich diese Anthologie lesen durfte. Was mir gut gefällt, ist dass es nicht einfach nur ein Abdruck von verschiedenen Geschichten ist, sondern dass sich auch die Autoren künstlerisch mit eingebracht haben. Jede Geschichte beginnt nämglich mit einer individuellen Zeichnung des jeweiligen Autors. Ich kann dieser Horror-Anthologie durchaus 5 von 5 Punkten vergeben. Verschiedene Geschichten, verschiedene Schreibweisen und doch haben alle eines gemeinsam - man gruselt sich!!

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  • Eine Anthologie, die keine Wünsche offen lösst

    Aus dunklen Federn

    lord-byron

    So gerne ich Anthologien lese, so große Probleme habe ich auch damit, dafür eine Rezension zu schreiben. Wie wird man diesen so unterschiedlichen Geschichten gerecht? Wie soll man sie miteinander vergleichen, wo doch jeder Autor seinen ganz eigenen Stil hat? Aber wie immer, versuche ich einfach mein Bestes zu geben. Das Buch wurde von dem mir bis dahin völlig unbekannten Verlag Briefgestöber herausgegeben und als ich las wer alles eine Geschichte für diese Anthologie verfasst hat, musste ich einfach zugreifen, als ich es als Belegexemplar angeboten bekam. Und ich hatte mit meiner Vermutung, ein sehr gutes Buch zu bekommen, wieder absolut recht. In dem Buch sind folgende Autoren vertreten: Thomas Finn, Lena Falkenhagen, Markus Heitz, Hanka Jobke, Boris Koch, Sonja Rüther und Vincent Voss. Einige davon kenne ich bereits, aber andere waren mir noch unbekannt und ich war entsprechend neugierig. Aber ich stelle euch die Geschichten einfach der Reihe nach vor: Als Erstes kommt ein Vorwort von Sonja Rüther, der Herausgeberin. Ich finde es immer spannend zu lesen, was die Herausgeber zu den Anthologien zu sagen haben. Und auch hier erfährt der Leser wieder sehr interessanten Dinge. Danach kommt die sehr kurze Geschichte "Der Rummel" von Hanka Jobke. Zu ihr möchte ich nur sagen, dass sie mich mit einem beklemmenden Gefühl zurück ließ. Anschließend kommt Boris Koch mit seiner Geschichte "Keine sieben Tage". Darin geht es um einen kleinen Jungen, der plötzlich einen seltsamen Gesang hört und darauf folgen unglaubliche Ereignisse. Sonja Rüther schließt sich mit ihrer Geschichte "O Tannenbaum" an, die sicherlich nichts für schwache Mägen ist und die erzählt was passieren kann, wenn man sich den falschen Weihnachtsbaum ins Haus holt. Ich bin froh, dass wir wie jedes Jahr einen künstlichen Baum haben, schon wegen unserer vielen Tiere. Markus Heitz überrascht den Leser mit seiner Story Exemplum in der wir auf den Bestatter Korff aus Oneiros treffen. Eine spannende Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. "Alles ganz normal" verspricht uns Lena Falkenhagen. Hier geht es um eine schwangere Frau, die sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden kann. Also ganz ehrlich? Ich bin froh, dass ich nicht schwanger bin. Thomas Finns Geschichte "Bittere Wahrheit" ist einer meiner Favoriten. Sie erzählt von einem Mann, der von allen für einen Versager gehalten wird und sich bitterlich dafür rächt. Hanka Jobke erzählt uns in ihrer zweiten Story "Menschliches Versagen" in einer Berichterstattung, welche grausamen Dinge auf der Welt geschehen. Uiuiui, hoffentlich wird das nicht wahr. Dann kommt mein Nächster Favorit ""Farben des Frühlings" von Vincent Voss. Der Autor erzählt von einer Familie, die mitten in Rapsfeldern wohnt und Besuch von einem Mann bekommt, der aus seiner Vergangenheit und seinen Erfahrungen von dieser Gegend erzählt. Oha, die Geschichte hat es echt in sich. Ich liebe sie. Aber auch die 3 Bonusgeschichten können sich sehen lassen und alle 3 zählen zu meinen Favoriten: Als erste Bonusgeschichte lesen wir "Destruenten" von Vicent Voss. Darin geht es um die geheimnissvollen Geschehnisse in einem U-Bahn-Tunnel. Das war genau nach meinem Geschmack. Und auch "Fräulein Angstfrei" von Markus Heitz ´begeisterte mich total. Sie erzählt von Asa, die keine Angst, sondern nur Aufregung kennt. Durch einen Zufall gerät sie in eine ganz verrückte Geschichte. Einfach herrlich. Den Abschluss bildet Sonja Rüther mit ihrer Geschichte Walpurgia. Hier erfährt der Leser von der seltsamen Freundschaft einer Frau zu ihrer Spinne. Dazu möchte ich auch nichts weiter schreiben, um euch die Spannung nicht zu verderben. Insgesamt wussten alle Geschichten zu begeistern und ich bin froh, wieder mal eine Anthologie gelesen zu haben, in der mich alle Geschichten fesseln konnten. Es gibt aber auch noch ein ganz besonderes Schmankerl, denn jeder Autor hat seine Titelseite selbst gestaltet. Da kamen die unterschiedlichsten Zeichnungen dabei heraus. Dadurch wirkt das Buch sehr hochwertig und ist etwas ganz besonderes. Ich vergebe für diese rundum gelungene Anthologie 5 von 5 Punkte und eine Leseempfehlung für alle Horrorfreunde. Sie ist wirklich etwas ganz besonderes und macht sich auch hervorragend unter dem Weihnachtsbaum. Falls ihr also noch ein Geschenk für einen Horror liebenden Büchersüchtigen sucht, seid ihr hier genau richtig. © Beate Senft

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    • 7
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