Sonja Ullrich

 3.6 Sterne bei 23 Bewertungen
Autorin von Teppichporsche, Fummelbunker und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sonja Ullrich

Sonja Ullrich, Jahrgang 1977, ist zwischen den Hochburgen des Ruhrgebietes aufgewachsen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Bochum. Hauptberuflich arbeitet sie in der Rechtsabteilung eines globalen Chemie-Unternehmens. Die Tochter eines Bergmannes ist Mitglied beim »Syndikat« und dem »Literaturbüro Ruhr e. V.«. Als Kind wollte sie Zivilfahnderin in einem Morddezernat werden.

Alle Bücher von Sonja Ullrich

Sonja UllrichTeppichporsche
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Teppichporsche
Teppichporsche
 (14)
Erschienen am 12.07.2010
Sonja UllrichFummelbunker
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Fummelbunker
Fummelbunker
 (5)
Erschienen am 07.02.2011
Sonja UllrichRuhrgebiet
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Ruhrgebiet
Ruhrgebiet
 (2)
Erschienen am 15.08.2011
Sonja UllrichTrallafitti
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Trallafitti
Trallafitti
 (2)
Erschienen am 09.07.2012

Interview mit Sonja Ullrich

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Mein erstes Dossier schrieb ich mit 20. Thema war der Buddhismus im Westen und war etwa 100 Normseiten lang. Mein erster Roman war eine Liebesgeschichte, mein zweiter Roman wurde im Sommer 2010 veröffentlicht.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich habe einige Lieblingsautoren, die sich in ihrem Stil und ihrer Figurenzeichnung unterscheiden. Ich mag Autoren, die ihren Charakteren Tiefe geben und die es verstehen, ihre Leser „am Laufen“ zu halten, sodass man nach 20 Seiten nicht die Lust am Text verliert. Abgedroschene Dialoge sind für mich Anlass, das Buch zuzuschlagen. Ebenso habe ich es mit geschriebenen Dialekten und Lautschriften, die sich in Vokalketten bemerkbar machen („Hallooooooo!“) nicht so.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich pendele viel, bin oft unter Menschen. Während es im realen Leben bei Lappalien bleibt, spinne ich im Kopf weiter: „was wäre wenn?“ Da kommen teilweise ziemlich interessante Geschichten heraus.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich mache Lesungen, logge mich bei LOVELYBOOKS ein und lade auf meiner Website dazu ein, Kontakt mit mir aufzunehmen.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese im Zug oder vor dem Schlafengehen, wenn ich nicht gerade schreibe. Meistens Frauenliteratur, aber auch Krimis, Analysen echter Katastrophen sowie gesellschaftskritische Romane.

Neue Rezensionen zu Sonja Ullrich

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Moorteufels avatar

Rezension zu "Fummelbunker" von Sonja Ullrich

Ein harmloser Auftrag?
Moorteufelvor 8 Monaten


Esther Roloff ist eigentlich Versicherungsdetektivin,okay sie ist auf Probe. Und hat noch keinen Waffenschein, aber ein Waffe hat sie schon mal.
Ihr Bruder bittet sie um Hilfe, weil er seinen Arbeitskollegen vermisst.
Erst sieht es danach aus, das der verschwundene Lokalreporter nur ein paar Spielschulden hatte.
Doch dann trifft Esther bei ihren Nachforschungen auf etwas das doch auf mehr ahnen lässt.
Doch wie groß das wird,und welche Kreise es mit sich zieht,damit hat Esther nicht gerechnet.


Es ist zwar ewig her,das ich den 1 Teil der Reihe gelesen habe.Bin aber rasch reingekommen.Und es hat mich schon gefesselt,manchmal auch etwas verwirrt,bis es entwirrt wurde ;)

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Bluesky_13s avatar

Rezension zu "Teppichporsche" von Sonja Ullrich

Wenn das mit der Polizei nicht klappt.......dann
Bluesky_13vor einem Jahr

INHALT:

Als Esther Roloff noch klein war, wollte sie immer Ponyprinzessin werden. Als sie dann älter war und ihr Onkel Hubsi der Tante Pelagia eine Signalpatrone zwischen die Schulterblätter schoss, wollte sie Polizistin werden.

Da hatte sie den ersten wahren Kontakt mit der Polizei und das imponierte ihr, das war jetzt ihr Berufswunsch.

Doch als sie mit 17 nicht mal mehr zur Eignungsprüfung geladen wurde, vermittelte ihr ihr Vater eine Ausbildungsstelle als Sozialversicherungsfachangestellte.


Mit 34 war Esther dann wieder auf einem neuen Weg, sie hatte den Beruf gewechselt. Sie war jetzt Versicherungsdetektivin auf Probe.

Ihr Chef hieß Metin und er konnte ein richtiges Ekel sein. Esther fuhr einen blauen Wagen mit orangefarbener Stoßstange und das war Metin ein Dorn im Auge. Sie solle ihr Auto weggeben, doch Esther wollte ihren Twingo nicht aufgeben.

Esther war gerade beim Einkaufen als Corinna, die Sekretärin anrief. Es gab einen neuen Fall. Wasserschaden!

Eine Wasserbettmatratze und da sollte Esther jetzt hin. Sie fuhr ins Büro um das Memo zu lesen. Ein seltsamer Fall, ein Hund, genannt Teppichporsche, soll in die Matratze gebissen haben. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, doch dieser Mischling aus Pudel und Yorkshireterrier hatte nur einen Zahn. Also machte Esther sich auf den Weg.


Als Esther schon wieder am Aufbrechen war, entdeckte sie in den Parkettfugen Blut. Was war hier los?

Esther spürte, dass hier etwas oberfaul war und sie wollte jetzt genau wissen, was es war.



MEINE MEINUNG:

Das war mein erster Krimi von der Autorin und auch mein erster Ruhrpott-Krimi. Im Gmeiner Verlag werden verschiedene Krimis aus verschiedenen Regionen angeboten, so auch dieser Ruhrpott-Krimi.

Am Anfang geht der Krimi sehr gemächlich los und wir lernen erst mal Esther richtig kennen. Da erinnert das Buch einen eher an eine etwas verzwickte Komödie.


Doch mit einem Mal erfuhr man von einem verschwundenen Mann, Richard Pfeiffer. Bei diesem Mann war sie vor kurzen erst im Haus, der Wasserbettschaden. Sie hatte aber nur die Frau angetroffen und sie hatte Blut entdeckt. Sie hatte sich also nicht getäuscht, hier war mehr passiert als nur ein Wasserschaden.

Esther wollte ja eigentlich zur Polizei und hier sah sie ihre große Chance.

Konnte sie einen Mord aufklären?


Die Autorin hat hier trotz des Genres Krimi einiges an Humor mit rein gepackt. Das Buch ist stellenweise dann doch auch ein wenig spannend und der Mörder scheint sehr schnell gefunden.

Dieser vermeintliche Krimi lässt sich sehr schnell und zügig lesen.

Esther hat einen schweren Stand und dieses Buch zeigt uns einen Boss, wie man ihn sich schlimmer nicht vorstellen kann. Er ist ein richtiges Ekel und er macht es Esther nicht leicht.

So einen Chef will nicht wirklich einer haben, doch leider gibt es solche Chefs auch in der Realität, vielleicht nicht so extrem, wie Metin, aber immerhin annähernd.

Für mal so zwischendurch und zum entspannen kann man das Buch schon lesen, man soll nur keine allzu großen Ansprüche haben. Es ist eine leichte Lektüre, genau das richtige um in der Sonne abzuhängen und zu entspannen.

Trotz der Komik, die hier mitwirkt, ist der Fall nicht ganz so einfach aufzuklären. Es gibt dann doch ein paar Ungereimtheiten, die geklärt werden müssen.


Ich war nicht wirklich begeistert von diesem Buch, da es mir zu wenig Spannung hatte. Für einen Krimi fand ich zu viel Komik in diesem Buch, das war etwas störend für mich.


Eure Bluesky_13

Rosi


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KiraNears avatar

Rezension zu "Teppichporsche" von Sonja Ullrich

[Rezension #30] Teppichporsche
KiraNearvor 2 Jahren

Name: Teppichporsche
Autor: Sonja Ullrich
Genre: Krimi, Humor, Action
Preis: € 8,99 Kindle Version, € 9,99 Taschenbuch | Ich hab es für ein paar Euro beim Aldi bekommen.
Seiten: 321
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: ISBN-10: 3839210933 | ISBN-13: 978-3839210932
Verlag: Gmeiner-Verlag

Rückentext:
Versicherungsbetrug? Mord! Esther Roloff weiß sofort, dass mehr hinter diesem Fall steckt. Als Versicherungsdetektivin auf Probe soll sie eigentlich nur überprüfen, ob die Geschichte der Geschädigten wahr ist: Ein fast zahnloser Terrier soll ein Wasserbett zerbissen und so einen immensen Wasserschaden verursacht haben. Doch Blutspuren in den Ritzen des Parkettbodens erzählen eine andere Geschichte!

Esther wittert ihre Chance und stürzt sich in die chaotische Suche nach Täter und Opfer. Ihre Suche führt sie von Wattenscheid quer durch den Ruhrpott ...


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das hier ist wieder so ein Buch, bei dem ich nicht wirklich weiß, was ich davon halten soll. Der Anfang ist ein wenig seltsam, überhaupt ist die Spannung im Buch eher passiv. Erst gegen Ende wird es so richtig spannend, aber gleich so aufregend, dass ich mir mit meiner Meinung über das Buch nicht mehr so sicher war wie sonst bisher auch. Der Krimi ließt sich ein wenig seltsam, da die Hauptcharakterin von einem Fettnäpfchen ins nächste geht und damit auch noch irgendwie durchkommt. Irgendwann bricht sie sich das Bein und sie macht trotzdem weiter. Respekt an der Stelle, wobei es mir komisch vorkam, dass sie niemand aufgehalten hat. Ich hab mir noch nie das Bein gebrochen (toi toi toi), aber kann man damit wirklich wieder in die Arbeit gehen? Und herumgehen? Klar ist es sicherlich anstrengend, aber dass es keinem so richtig komisch vorkam, wie sie sich mit dem Gibsbein abmühte, kam mir dagegen seltsam vor. Keiner meinte "Hey, ruh dich doch mal aus" oder so.

Mit der Hauptcharakterin werde ich nicht ganz warm, die Gegend, in der die Geschichte spielt, sagt mir absolut nichts. An sich ist Esther ganz ok, aber so richtig interessant wurde das Buch und auch sie selbst erst, als ihr rätselhafter Begleiter auftaucht. Gregor, der fast nichts über sicher erzählt, aber das eine oder andere dunkle Geheimnis besitzt, ist für mich der interessanteste Charakter. Viele andere wirken dagegen eher ein wenig leer und wenig abwechslungsreich, weswegen ich auch ständig mit den Namen durcheinander kam. Irgendwann habe ich mich weniger auf die Story und die Beteilligten daran konzentriert, sondern eher auf die Aktionen mit Esther und Gregor. Das Ende wirkte so, als gäbe es noch mehr Bände zu der Reihe, ein kurzer Blick auf Amazon hat mir verraten, dass es noch zwei weitere gibt. Ich spiele mit dem Gedanken, diese ebenfalls irgendwann zu lesen - nicht wegen der Fälle, sondern einfach weil ich wissen will, ob und wie es nun zwischen Esther und Gregor weitergeht. Sie hat so manches über ihn im Laufe des Buches erfahren und das weitere Miteinander würde mich wirklich interessieren. Zumal ich sie auch ein wenig shippe^^°

Was ich lustig fand, war ein Teil des Vorworts:
"Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Und sofern jemand doch das Gefühl hat, sich den einen oder anderen Schuh anziehen zu müssen, so möge er doch bitte vorher das Preisschild an der Sohle abreißen - denn er ist gewiss ungetragen.


Leseprobe (die ersten 10 Sätze):
Mit fünf wünschte ich mir, Ponyprinzessin zu werden. Ich wollte tagsüber im Schlüpfer die Taiga von Dortmund-Eving bereiten und abends die Schweife meiner behuften Freunde flechten. Mein Onkel Hubsi, Muttis ältester Bruder, war blond und schütter, trug gern grün und hasste Ponys. Zwei Monate nach meinem sechsten Geburtstag erwarb er eine Schreckschusspistole auf dem Flohmarkt, einen Trommelrevolver mit einem sechsfachen Patronenlagerblock und einen kindsdaumengroßen Abzugshahn. Ich mochte Onkel Hubsi nicht, hatte aber was übrig für seine Knarre. Mit sieben durfte ich den Hahn spannen, mit acht eine Feuerwerkspatrone in die Wolken ballern. Danach begann sich der Traum von der Ponyprinzessin vor meinem inneren Auge aufzulösen. Ponyprinzessinnen brauchten keine Ballermänner. Ich aber wollte unbedingt einen.

In den Sommerferien vor meinem Schulwechsel feuerte mein Onkel meiner Tante Pelagia eine Signalpatrone zwischen die Schulterblätter und wir bekamen Besuch von der Kripo, zwei jungen Männern mit verdreckten Straßenschuhen und gehalfterten Schießeisen unter den Achseln, die Paps mit einer gereiften Protion Respekt ins Haus komplimentierte. Ich hatte eine vage Erinnerung an ein blondes Kantholz mit dünnen Augenbrauen, dessen Testosteronüberschuss sich vor allem während des Kaffeetrinkens bemerkbar machte: Er hatte keinen Adamsapfel, er hatte eine Adamsmelone.


Fazit:
Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich über das Buch denken soll. Es ist gut zu lesen und auch die ganzen Sprüche, Spitznamen usw sind ganz anders als bei mir in Bayern. Ich war grad mal 2 Tage in NRW, daher habe ich von der Mentalität der Leute dort absolut keine Ahnung. Daher kann ich auch nicht sagen, ob die Charaktere authentisch sind oder nicht. Es ist zwar angenehm zu lesen, allerdings durch viele gesichtslose Charaktere ein wenig verwirrend und ich kam oft durcheinander, wer nun jetzt nochmal wer war. Die Szenen mit Esther und Gregor haben es dagegen gerettet, wie auch das spannende Ende. Hinterher saß ich da und schwankte zwischen 3 und 4 Rubinen. Allerdings habe ich mich dann für 3 entschieden, da es doch etwas zu lange braucht, um richtig interessant zu werden. Ich würde sagen, ja, das kann man lesen. muss man zwar nicht, aber schaden kann es nicht. Außerdem werde ich mir wie gesagt die zwei andern Bücher irgendwann holen (vielleicht kann ich sie mir irgendwo ausleihen), aber auch nur, weil ich wegen den beiden interessanten Hauptcharakteren neugierig bin. Das Buch selbst werde ich nicht behalten, aber einer Freundin geben, die damit bestimmt auch ihre Freude haben wird.

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Zusätzliche Informationen

Sonja Ullrich wurde am 18. Oktober 1977 in Lünen (Deutschland) geboren.

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