Sonja Ullrich Fummelbunker

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Fummelbunker“ von Sonja Ullrich

Esther Roloff, Versicherungsdetektivin auf Probe aus Wattenscheid, wird von ihrem Bruder Olaf um Hilfe gebeten. Sein Arbeitskollege Boris Bäcker ist nach einem Besuch im neuen Lütgen-Spielcasino spurlos verschwunden. Olaf glaubt, dass die Spielbank damit zu tun hat, und auch der Schuldenberg, den der Lokalreporter hinterlässt, spricht eine deutliche Sprache. Doch bald wird Esther misstrauisch: Nicht nur, dass Bäckers Spielschulden vor seinem Verschwinden getilgt wurden. Er arbeitete außerdem an einem Dossier über einen Mann, der seiner Einschätzung nach einen Mord begangen hat …

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Apartment

Sehr gruselige Geschichte mit einem Hauch von Paranormal Activity.

_dieliebezumbuch

Blutzeuge

Thriller-Kost vom Allerfeinsten. Unerwartet, spannend und nervenaufreibend!

Seehase1977

Origin

Ganz anders als erwartet, aber trotzdem spannend

Faltine

YOU - Du wirst mich lieben

Beklemmend und atmosphärisch

lauravoneden

Die Brut - Die Zeit läuft

Super spannender zweiter Teil! Konnte mich sogar noch mehr überzeugen, als Teil eins.

.Steffi.

Unter Fremden

Eine schöne Geschichte über eine starke Frau, die es lernen muss, über sich hinauszuwachsen!

Cleo22

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Fummelbunker" von Sonja Ullrich

    Fummelbunker

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. June 2011 um 18:42

    Esther, die flotte Blondine mit dem Twingo ist zurück! Eben gerade noch einen Mord aufgeklärt, steckt sie nun in neuer Arbeit. Der Freund ihres Bruders ist verschwunden und nun soll Esther den Fall aufklären - dabei wird sie in den Sumpf der Spielschulden und der Geldwäsche gezogen, bis sie fast nicht mehr daraus kommen kann. Neben dem wirkliche Fall wird aber auch die Person Gregor näher beleuchet und was im letzten Buch mit einer Gänsehaut begann, entwickelt sich nach und nach zu einem kleinen persönlichen Albtraum... Esther Roloff weiß sich zu helfen, mit spritzigen unverblümten Dialogen und mangeldem Respekt vor ihrem Umfeld. Wo Fragen zu stellen sind, fragt sie, unabhängig davon, ob sie jemanden damit auf die Zehen tritt. Wer aber den ersten Teil nicht kennt, sollte unbedingt mit diesem beginnen. Auch wenn es einen frischen Rückblick gibt, bezieht sich dennoch vieles auf die Vergangenheit. Ein neuer Leser wird so vielleicht nicht 100 % damit klarkommen und den Spaß an der Sache so vielleicht verlieren. Wer will schon immer im Halbdunkeln tappen? Überhaupt ist im Dunkeln tappen der passende Ausdruck. Lange tappt man beim Lesen vor sich hin, verspürt den Drang den Fall vor Esther zu lösen und muss dann verzweifelt aufgeben. Es fehlt eben noch das passende Teil zum Puzzle. Wenn man es aber findet, knallt es und das so richtig. Man braucht sich also keine Sorgen um seine Portion Action zu machen, Esther hat da noch so manches auf Lager... Essen zeigt sich in diesem Buch von seiner kunterbunten Seite, kein Charakter ist gleich, keiner ist platt und keiner ist wirklich ohne Dreck am stecken. Witz und Ernst fügen sich hier zu einem spannenden Mix zusammen, der Lust auf mehr macht. Zum Glück kann man auch hier auf eine Fortsetzung hoffen, denn wie Estehr so schön sagt, da kam noch was auf sie zu. Was kann nach all dem Schlimmer sein? Man kann gespannt sein!

    Mehr
  • Rezension zu "Fummelbunker" von Sonja Ullrich

    Fummelbunker

    sarahsbuecherwelt

    30. May 2011 um 09:53

    Mit dem leuchtenden Joker als Eye-Catcher fällt der Titel „Fummelbunker“ sofort ins Auge. Wobei der Leser sich unter dem Titel sicherlich etwas erotischeres vorstellt, als den Namen für ein Casino. Im zweiten Fall der Versicherungsdetektivin Esther Roloff führen sie die Ermittlungen in das Spielcasino „Fummelbunker“. Ihr Bruder Olaf hat Esther beauftragt nach seinem Arbeitskollegen Boris Bäcker zu suchen, der seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist. Ihr einziger Anhaltspunkt ist das Casino, in dem sich der Vermisste beinahe täglich zu Recherchezwecken für einen Enthüllungsartikel aufgehalten haben soll. Während ihrer eigenen Ermittlungen gerät sie in tödliche Gefahr, denn mit Geldwäschern ist nicht zu Spaßen, wie auch Boris Bäcker feststellen musste. Wie auch schon im ersten Fall kommt der Leser sehr schnell in den neuen Fall hinein. Wer Esther Roloff aus dem ersten Band nicht kennt, wird durch die bildhaften Beschreibungen schon bald ein lebendiges Bild der chaotischen Versicherungsdetektivin und ihrem heißgeliebten Twingo erhalten. Für Fans dieser Reihe wird es jedoch nicht langweilig, denn die Beschreibungen frischen gekonnt den ersten Fall wieder auf. Dies ist sehr wichtig, da Sonja Ullrich den zweiten Fall direkt auf den ersten Roman aufbaut. Neben der Protagonistin trifft der Leser auf viele bekannte Gesicht, wie ihren Chef Metin, die verschlafene Azubine, ihren Bruder, aber auch den undurchsichtigen Gregor. Zwar werden diese Personen beschrieben, aber man merkt deutlich, dass der erste Band vorausgesetzt ist. Viele Informationen beziehen sich auf den ersten Fall und können so von neuen Lesern nicht unbedingt verstanden werden. Dies gilt insbesondere für die Leichen und dem rechtsorientierten Gregor. Nichtsdestotrotz gilt, auch Quereinsteiger werden einen amüsanten Krimi vorfinden, der sie fesseln wird. Durch neue Weiterentwicklungen und Hintergrundinformationen der einzelnen Charaktere können sie sich ohne Probleme ein eigenes Bild machen. Die Geschichte, die in der Ich-Perspektive aus Sicht von Esther Roloff, erzählt wird, ist eine gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Sonja Ullrich setzt bei diesem Fall ganz auf die Thematik der „Spielsucht“. Wobei sie nicht nur auf Spielschulden, Schuldscheine, sondern auch auf Geldwäsche eingeht. Anfänglich mag sich dies noch etwas zäh lesen, da einfach zu viele Handlungen zeitgleich verlaufen. Das liegt daran, dass die Autorin nicht nur eine Ermittlung einbaut, sondern auch noch einen kleinen Auftrag von Metin und die Recherche bezüglich Gregor einbezieht. Nach und nach verbinden sich diese Fälle jedoch mehr oder weniger miteinander, und je weiter Esther ermittelt, desto spannender wird es. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem auch der Leser wissen möchte, was mit Boris Bäcker passiert ist. Das typische Mitraten beginnt. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo Esther selbst in den Strudel der Casino-Machenschaften gerät, besticht dieser Krimi aus Action und Spannung pur. Konnte man vorher das Buch noch für einige Stunden aus der Hand legen, ist es jetzt nicht mehr möglich. Wie auch im ersten Band ist der Schluss mitreißend, fesselnd und schließt die Geschichte in sich ab. Trotzdem ist es durch einige Aspekte offen gehalten, dass ein dritter Fall folgen kann. Der Stil gefällt mir wie im ersten Fall sehr gut. Er ist illustrativ, erfrischend und packend. Emotionen und Situationen lassen sich hervorragend nachvollziehen. Trotz bildhaften Stil, ist der Satzbau nicht durch Unmengen von Adjektiven in die Länge gezogen worden. Wer gerne Krimis liest und dabei eine gewisse Portion Humor, skurrile und chaotische Charaktere bevorzugt, kann mit dem zweiten Fall um Esther Roloff nichts verkehrt machen. Ich persönlich empfehle jedoch den Einstieg bei Band eins. ===Bewertung=== Trotz eines irreführenden Titels kann die Protagonistin in ihrem neuen Fall mit viel Charme und Chaos überzeugen. Eine interessante Thematik, kombiniert mit kleineren Fällen, sorgt für Spannung und Action, die den Leser für einen Abend in den Bann ziehen werden. Für mich fünf Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Fummelbunker" von Sonja Ullrich

    Fummelbunker

    Zabou1964

    10. April 2011 um 23:37

    Ein neuer Fall für Esther Roloff! Nachdem mir der erste Fall, „Teppichporsche“, sehr gut gefallen hatte, habe ich auch bei diesem zweiten Buch der Reihe sofort zugegriffen. Das Cover ziert eine bunte Neonreklame in Form eines Jokers, was wohl auf ein Spielcasino hinweisen soll. Unter einem „Fummelbunker“ hatte ich mir jedoch eher ein Bordell als ein Casino vorgestellt. Esther Roloff ist Versicherungsdetektivin in Bochum-Wattenscheid. Ihr Chef Metin ist ein übergewichtiger Türke, dessen Benehmen gegenüber seinen Angestellten oft zu wünschen übrig lässt. Als Esthers Bruder Olaf sie um Hilfe bei der Suche nach einem Kollegen, der wie er bei der WAZ arbeitet, bittet, beantragt sie Urlaub und begibt sich auf die Spuren des verschwundenen Boris Bäcker. Hierzu ermittelt sie im Spielcasino in Lütgendortmund, in dem der Vermisste häufig gespielt hat. Wie sich schnell herausstellt, hatte er Spielschulden, die jedoch kurz vor seinem Verschwinden getilgt wurden. Auf der Suche nach dem Reporter stößt die Detektivin auf einen Bericht, den er offensichtlich nicht für die Westfälische Allgemeine Zeitung verfasst hat. Ist Boris Bäcker einem Mord auf der Spur gewesen? Wie schon im ersten Band der Reihe ermittelt Esther auf sehr unkonventionelle Art und Weise. Ihre freche und chaotische Art macht sie sehr liebenswert. Auch die anderen Charaktere sind mehr oder weniger skurril, was die Lektüre für mich äußerst amüsant gestaltete. Esthers Beschützer Gregor Pankowiak, eine etwas zwielichtige Gestalt, taucht ebenfalls wieder auf. Über ihn erfährt der Leser einige Hintergründe. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich diese Figur in den nächsten Bänden entwickeln wird. Der Roman ist in der Ichform verfasst, sodass ich Esthers Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen konnte. Zeitlich schließt dieser zweite Teil der Reihe direkt an den ersten an. Besonders haben mir wieder die Beschreibungen der typischen Eigenheiten des Ruhrgebiets, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft ich lebe, und ihrer Bewohner gefallen. Der Kriminalfall selbst und die Suche im Spielermilieu waren mir allerdings zum Teil etwas zu verworren dargestellt, was die Spannung minderte. Ein an sich unwichtiger Nebenstrang, in dem Esther den Sohn ihres Chefs beschattete, war für meinen Geschmack zu stark ausgebaut. Zudem ließ mich das Ende etwas unbefriedigt zurück. Der Fall wird zwar gelöst, aber die Täter kommen ungeschoren davon. Fazit: Trotzdem ist „Fummelbunker“ ein kurzweiliger und amüsanter Krimi. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Fall für die chaotische Esther Roloff.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks