Sonja Yoerg Jenseits des Weges

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Inhaltsangabe zu „Jenseits des Weges“ von Sonja Yoerg

Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sie bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen. „Sonja Yoerg weiß, wie man einen rasanten, spannungsgeladenen, herzzerreißenden Roman schreibt.” – New York Times-Bestsellerautorin Heather Gudenkauf

Ein Roman über den Trail und dem Weg zu sich selbst, welcher wie auch der Weg so oft durch den Nationalpark mehrere Wege einschlägt.

— kassandra1010

Generell schönes Buch, leider an mehreren Stellen zu überzogen.

— DeinSichererTod

Spannend, aber nicht das, was man erwartet

— Littletortoise

EInfach toll (und spannend).

— skurril

Auf dem Weg zur Selbstfindung wartet die Gefahr möglicherweise schon hinter der nächsten Wegbiegung...

— Andrea-Leseratte

Jenseits des Weges

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider etwas unentschieden im Thema, pendelt zwischen Spannungsroman und Selbstfindung.

— Bibliomarie

Tolles Buch....

— Andrea-Leseratte

Tolles Buch....

— Andrea-Leseratte

Hält nicht das, was es verspricht

— TheRedRidingHood

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  • Anders als erwartet aber dennoch unglaublich gut!

    Jenseits des Weges

    Line1984

    23. October 2016 um 08:28

    Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt!Allein schon das Cover ist einfach traumhaft schön, es ist ein toller Hingucker.Doch auch der Klappentext überzeugte mich sofort!Ich begann mit dem lesen und lernte Liz kennen.Liz hat es nicht leicht, sie musste einige Schicksalsschläge einstecken, zu dem gibt sie sich die Schuld an dem Unfalltod ihres Mannes.Auch ihre Beziehung zu Dante läuft mehr als schlecht, denn es fehlt den beiden ganz klar an Vertrauen und Offenheit.Liz entschließt sich einen Selbstfindungstripp zu machen.Sie erhofft sich auf dieser Wanderung ihr Leben wieder klarer sehen zu können und somit auch die richtigen Entscheidungen treffen zu können.Zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht welchen Verlauf diese Wanderung noch nehmen wird.Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich angenehm zu lesen. Sie schreibt sehr flüssig und locker und zog mich so immer weiter in den Bann der Story.Hinzu kommt das sie diese wunderschöne Kulisse unglaublich detailliert und bildgewaltig beschreibt, es kam mir so vor als wäre ich selbst dort.Eigentlich könnte man meinen das es in diesem Buch nur um die Selbstfindung gehen würde, doch nein, durch einige geschickte Wendungen ändert sich alles, und dieses Buch entpuppt sich als Spannungsroman der Extraklasse.Das gefiel mir unglaublich gut.Die Charaktere wirkten auf mich authentisch.Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten.Die Handlung ist gleich zu beginn sehr fesselnd und mitreißend.Ich war unglaublich gespannt was Liz auf ihrer Wanderung erlebt, das dieses Buch dann eine solche Wendung nimmt hätte ich nicht gedacht. Aber ich muss gestehen genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Der Spannungsbogen war bis zum zerreisen gespannt, es war nervenaufreibend und unglaublich fesselnd.Ich für meinen Teil bin begeistert und kann euch dieses Buch nur ans Herz legen.Klare Empfehlung!Fazit:Mit "Jenseits des Weges" ist der Autorin ein überraschend spannender und fesselnder Roman gelungen der durch geschickte Wendungen sehr nervenaufreibend ist.Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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  • Eine ungewönliche Art zu sich selbst zu finden!

    Jenseits des Weges

    kassandra1010

    22. October 2016 um 22:30

    Liz muss raus aus ihrem Alltag und beschließt, den JMT durch Kalifornien zu wandern. Gezwungener Maßen muss Liz ihren jetzigen Freund Dante mitnehmen, der bis zum Abflugtag nicht verstanden hat, dass es eigentlich Liz Ziel war, diesen Weg ganz für sich alleine zu gehen und endlich den Weg zu sich selbst zu finden.   Doch auf dem Trail angekommen, findet Liz all dass, womit sie nicht gerechnet hat. Trennungsschmerz, Vergangenheit und Wahrheiten platzen aus ihr heraus, sodass Lügen keinen Platz mehr haben.   Liz und Dante sind nicht nur zwei Wanderer auf einem normalerweise stark bewanderten Trail. Sie sind auch zwei Gejagte und stoßen auf ein Brüdertrio, welches ihnen mehr als einmal über den Weg läuft und sie zu verfolgen scheint…   Ein Roman über den Trail und dem Weg zu sich selbst, welcher allerdings wie auch der Weg so oft durch den Nationalpark mehrere Wege einschlägt.

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  • Wird dem Setting absolut nicht gerecht

    Jenseits des Weges

    Ceciliasophie

    18. October 2016 um 13:26

    Inhalt:Der John Muir Trail ist ein faszinierender und kräfteraubender Wanderweg. Liz beschließt sich auf diesen Fußmarsch zu begeben, um mit ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen. Dass ihr Freund Dante nicht von ihrer Seite weichen möchte, ist dabei nicht unbedingt eine Hilfe. Liz wird dazu gezwungen, sich zu entscheiden: Kann sie ihre schmerzlichen Erfahrungen vergessen und sich Dante gegenüber öffnen? Was beide nicht ahnen, sie sind auf diesem Trip der Extreme nicht alleine, und sie sind in Gefahr...Meinung:Mein Gott, was versprach ich mir viel von diesem Buch. Durch eine reisewütige Familie hatte ich bereits das Glück, den Yosemite mit eigenen Augen sehen zu können. Von daher war ich mehr als begeistert über die Chance, dieses Buch lesen zu können, das im Yosemite und Umgebung spielt.Der John Muir Trail (JMT) ist ein ungefähr 340 km langer Wanderweg, der im Yosemite Valley startet und sich durch die eindrucksvolle Umgebung bis hin zum Mount Whitney, dem höchsten Berg der USA (abgesehen vom Denali in Alaska) schlängelt.Ich erwartete also en atemberaubendes Setting und eine Beschreibung der Natur, die mir das unbeschreibliche Gefühl etwas wiederbrachte, das ich empfand, als ich im Yosemite durch die Gegend streifte.Und so begann meine Reise mit Liz.Liz muss weg, einfach raus und will schon seit einer Ewigkeit des JMT wandern. Allein. Nur sie und die Natur um sie herum. Doch nachdem sie alles bis ins kleinste Detail geplant hat, klinkt sich ihr Freund Dante mit ein, ergattert eine Wandergenehmigung und macht sich mit Liz zusammen auf, da er seine Beziehung zu ihr retten möchte. Denn Liz ist ein schweigsamer, in sich gekehrter Mensch und entfernt sich immer weiter von Dante. Doch im Laufe der Wanderung taut sie merklich auf, vertraut sich Dante an und bewältigt somit Schritt für Schritt ihre Vergangenheit und legt all die Lügen und Geheimnisse offen.Wäre es bei diesem Erzählstrang geblieben, hätte ich die Geschichte als durchaus gut empfunden. Zwar fehlten mir persönlich viel zu sehr die Naturbeschreibungen, hielten sich diese doch sehr in Grenzen. Vor allem, da die Autorin selber scheinbar den JMT gewandert wr und es mir unbegreiflich ist, wieso man dann nur so wenige, nicht wirklich detailreiche Beschreibungen liefern kann.Doch leider war die Selbstfindung und Vergangenheitsbewältigung nicht genug. Das Buch nahm immer wieder Züge eines Psychothrillers oder Krimis an. Denn Payton und Rodell Roots, zwei Brüder, lauern als Gefahr im Hintergrund.Und das hat mir einfach überhaupt nicht gefallen.(Achtung, ab dieser Stelle können sich Spoiler befinden. Wer nicht gespoilert werden möchte, bitte diesen Absatz überspringen!!)Außerdem geht mir Liz viel zu sorglos um.  Die Ausrüstung wird gestohlen und sabotiert? Da breche ich doch eine Wanderung nicht ab.Plötzlich liegt eine Klapperschlange im Bett, die ohne fremde Hilfe nicht dahin gelangt sein könnte? Da breche ich doch eine Wanderung nicht ab.Ein gruseliger Mann steht mitten im Gewitter, vor dem ich mich fürchte, hinter mir? Da breche ich doch eine Wanderung nicht ab.Oh, wir finden eine Leiche? Da breche ich doch eine Wanderung nicht ab.Hups, es brennt nur um mich herum? Da breche ich doch eine Wanderung nicht ab.Ich breche mir verdammt nochmal meinen Arm? Da breche ich doch eine Wanderung nicht ab.Tut mir leid, aber was soll das denn bitte??!Alles in allem hatte das Buch so unfassbar viel Potential, das überhaupt nicht genutzt wurde. Von daher bekommt das Buch 2,5 Sterne von mir, da ich es dennoch sehr flüssig und schnell lesen konnte, es mir auch Spaß gemacht hat und mich unterhalten konnte. Doch es hinterlässt doch einen etwas bitteren Nachgeschmack.

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  • Jenseits des Weges

    Jenseits des Weges

    fraeulein_lovingbooks

    17. October 2016 um 16:53

    Inhalt Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sie bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen.(Quelle: Amazon )Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Harper Collins Verlag und NetGalley für das Rezensionsebook bedanken. Der Klappentext klingt beim genaueren Hinsehen, wie ein Buch über einen Selbstfindungstrip. Um den es aber in meinen Augen hier nicht geht.Es geht um Liz und ihre Beziehungen. Ihre Ängste und ihre Vorstellungen von einem Leben zu zweit. Mit dabei ist Dante, zusammen wandern sie über den John Muir Trail in Amerika. Sie müssen einige Schwierigkeiten überwinden und gehen auf der Reise auch getrennte Wege, aber letzten Endes müssen sich die beiden wieder zusammenraufen, weil zwei undurchsichtige Männer ihr Unwesen treiben. Ich wurde weder mit Dante noch mit Liz wirklich warm, sondern nur mit Linda und ihrem Mann. Die zwei wirkten unglaublich authentisch und man musste sie einfach ins Herz schließen. Was man nicht unbedingt von allen Mitwanderen behaupten konnte.Liz war mir zu eigenbrötlerisch und unecht, manchmal wirkte sie wie eine ferngesteuerte Puppe. Erst als sie Dante von ihrer Ehe mit Gabriel erzählte, begann sie offener und ehrlicher zu wirken. Da fing ich langsam an sie zu mögen. Der Schreibstil ist an einigen Stellen etwas holprig und an anderen wieder sehr flüssig – es ist ein kleines Auf und Ab des Lesevergnügens. Was auch leider dazu geführt hat, das ich es nicht in einem Rutsch durchlesen konnte. Ähnliches erlebe ich gerade mit einem Buch von J.D.Robb, wobei es bei dem Buch eher dem Erzählstil geschuldet ist Als ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen habe, habe ich etwas vollkommen anderes erwartet. Ich hatte mich auf eine Art Erfahrungebericht gefreut und habe diesen auch an einigen Stellen bekommen, aber im Hauptaugenmerk lag etwas anderes.Größtenteils ging es um ihre Beziehung zu Dante bzw. um ihre erste Ehe mit Gabriel, um ihre Mitwanderer, die sie ab und zu begegnen – und um zwei Personen, die einem die Nackenhaare aufstellen lassen. Ich fand die zwei Männer sehr gruselig und bin froh, das ich ihnen nie begegnen muss.Insgesamt hat mir „Jenseits des Weges“ gut gefallen, was mit Sicherheit auch daran liegt, das ich diese Art von Büchern liebe – ich lese und wünsche mir, das ich neben den Hauptcharakteren auf dem Trail unterwegs bin..außen im Bezug auf die gruseligen Brüder.Ich habe leider nur einen großen Kritikpunkt: ich hätte mir eine schönere Beschreibung des Trails gewünscht. Natürlich erhält man ein paar Informationen über die Gegend, aber für mein Bedürfnis und Geschmack hätte da viel mehr kommen müssen. Für Wander- und Abenteuerfans eine klare Lese- und Kaufempfehlung.Alle anderen sollten sich noch ein paar Rezensionen durchlesen und dann entscheiden, ob es was für ihn oder sie ist.Schönstes Zitat gab leider keins  Sterne

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  • Mit dem Buch verhält es sich wie mit dem JMT - einfach zu viele Abwege!

    Jenseits des Weges

    DeinSichererTod

    17. October 2016 um 16:06

    "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg verspricht uns in erster Linie einen Roman zum Thema Selbstfindung. Dass die aber eben nicht so einfach ist wie ein Versteckspiel mit einem Elefanten, zeigt sich im in der Geschichte sowie an der Struktur im Allgemeinen. Liz will den John Muir Trail bezwingen, um sich von ihren Problemen und der komplizierten Beziehung zu Dante, ihrem Lebenspartner, zu distanzieren und sich selber zu finden. Wie im Buch deutlich wird, hat sie schon seit ihrer Kindheit Probleme, mit sich ins Reine zu kommen - auf der einen Seite ist sie, die mit Einsamkeit aufgewachsen ist, auf der anderen Seite steht Dante, der am liebsten sofort heiraten und Kinder mit ihr kriegen würde! Ups, vielleicht nicht ganz unwichtig: Liz hat erst vor kurzem eine Abtreibung hinter sich, die sie Dante verschwiegen hat. Umso belastender wird es für sie, als er mit ihr wandern will. Das war es aber noch lange nicht! Auf dem Trail treffen sie auf durchgeknallte Typen und denken nicht mal im Traum daran, sich fachmännische Hilfe zu holen. Genau das ist auch schon mein erster Kritikpunkt. Jeder normale Mensch hätte eine solche Wanderung nach Mord und Totschlag-Ereignissen abgebrochen, Dante und Liz machen natürlich weiter. Ein Waldbrand? Wen juckts! Diebstahl der Ausrüstung? Hm, gibt wohl Schlimmeres. Jedoch hätten dieses unrealistische Verhalten gar nicht erst keimen müssen: meiner Meinung nach wäre es besser für das Buch geworden, hätte sich die Autorin auf wenige Themen fokussiert. In einen Selbstfindungsroman gehören so viel Drama und Action nicht rein. Hätte man es auf zwei Teile gesplittet, könnte ich nun sicherlich sagen "hmm, ja, gut, dann ist ein Buch nicht so vollgepackt", auch wäre dann das zugegebenermaßen offene Ende nicht so gravierend aufgefallen wie jetzt. Viel zu schnell findet die Wanderung ein Ende und alles ist Friede-Freude-Eierkuchen. Die Guten lieben sich, die Böösen *damdamdaaam* sitzen hinter schwedischen Gardinen. Leider blieb man auch von Überraschungen größtenteils verschont. Charakterzüge wurden viel zu früh zu sehr ausgeprägt dargestellt, als dass ihre Handlungen noch für Überraschungen gesorgt hätten. Und...zugegeben, irgendwann ging mir auch Liz' Gewitterangst auf die Nerven. Grundsätzlich will ich die Geschichte nicht schlecht reden - sie ließ sich flüssig lesen, ein angenehmer Schreibstil begleitete einen durchweg. Auch die Situationswechsel zwischen den Kapiteln waren nicht zu sprunghaft. Scheinbar ist es einfach eins dieser Bücher, die man entweder mögen oder nicht mögen kann - wie Puddinghaut zum Beispiel. 

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht

    Jenseits des Weges

    dubh

    16. October 2016 um 23:54

    Nachdem ich ein ausgeprägtes Faible für die Natur Nordamerikas habe und mit "Der große Trip" von Cheryl Strayed bereits schon einmal einen Roman über eine beeindruckende Wanderung und gleichzeitig eine Art Selbstfindung gelesen habe, musste ich dieses Buch ebenfalls lesen.In diesem Fall wird der John Muir Trail gewandert - ein Fernwanderweg in der Sierra Nevada in Kalifornien. Dieser Weg ist ca. 340 Kilometer lang und überschneidet sich größtenteils mit dem Pacific Crest Trail, auf dem im vorhin genannten anderen Roman gewandert wird.Liz nimmt sich vor, den berühmten John Muir Trail zu wandern, da sie einfach ihren Kopf frei bekommen möchte. Zu schwer trägt sie an alten Schuldgefühlen und einer wenig vertrauensvollen Beziehung... Daher empfindet Liz es keinesfalls als Bereicherung, als Dante, ihr Partner, kurzfristig beschließt, sie auf der Wanderung zu begleiten. Wie sollen sich da all die Probleme in ihrem Kopf beackern und schlussendlich verbannen lassen?Als es dann losgeht, zeigt sich schon schnell, dass der Trail nicht so einfach zu gehen ist. Zwar hat sich Liz vorher schlau gemacht und weiß in etwa was auf sie zukommt, doch Dante ist kein erfahrener Wanderer und die insgesamt 24.000 Höhenmeter sind kein Zuckerschlecken. Aber nicht nur die körperlichen Strapazen sind ein Thema, denn die beiden begegnen unterwegs einen Brüderpaar, das irgendwie Unheil verspricht.Wenn jetzt der ein oder andere denken mag, dass das nach einer vorhersehbarer Entwicklung klingt - ja, das stimmt durchaus größtenteils. All die unterschwelligen Gefahren, die durch die mysteriösen Brüder aber auch die Natur entsteht, bringen Liz und Dante unterbewusst dazu, sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich zusammenzuraufen. Nur scheinbar eine unerwartete Wendung, wenn man bedenkt, dass sich die Protagonistin eigentlich von genau diesem Freund zu Beginn trennen wollte. Im Grunde hätte man die Themen, die Liz umtreiben, besser in den Verlauf der Geschichte einarbeiten können, so dass der Roman spannender bleibt. So aber verrät Sonja Yoerg schon zu Beginn, welche Dinge Liz beschäftigen. Wobei ich nicht sagen kann, dass der Roman uninteressant ist, wenn man ihn als Selbstfindung lesen mag...Für meinen Geschmack kommt diese wunderschöne Natur etwas zu kurz und ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Autorin diesen Weg nicht gegangen ist, sondern einfach 'nur' eine Geschichte erzählt. Stattdessen handelt es sich bei "Jenseits des Weges" um einen teilweise vorhersehbaren Selbstfindungstrip mit einem guten Spannungselement und einer Prise Reise- und Naturgefühl.Fazit: Möglicherweise hatte ich zu große Erwartungen, die vor allem dadurch geschürt wurden, dass ich selbst mal ein paar Meter auf dem John Muir Trail gegangen bin. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht so leicht ablegen wie ein Wanderrucksack...

    Jenseits des Weges

    skurril

    16. October 2016 um 10:06

    Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sich bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen.Eine fesselnde Geschichte einer Selbstfindung.Liz macht sich gemeinsam mit ihrem Freund Dante auf den Weg, den John Muir Trail zu bewandern. Nachdem es erst so scheint, als würde Dante recht schnell aufgeben, sodass Liz den Trail doch alleine wandern kann, gehen sie den Weg doch zu zweit. Liz macht sich wegen einiger Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, selbst Vorwürfe und kann diese Dinge einfach nicht vergessen. Sie möchte lernen, damit umzugehen und darüber zu sprechen und vertraut sich im Laufe des Buches quasi dem Leser und dann auch ihrem Freund an. Ob und wenn ja wie dieser mit ihren Geständnissen zurecht kommt, möchte ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen. Doch Liz Vorwürfe sind nicht das einzige, das die beiden und einige andere Wanderer, mit denen sich die beiden im Laufe der Wanderung anfreunden, beschäftigt. Zwei Brüder, Payton und Rodell Root, machen den Wanderern zu schaffen. Zunächst erscheinen die beiden ganz sympathisch, doch Liz spürt, dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Nur was? Und gehen alle eigentümlichen Dinge, die während der Wanderung passieren, auf das Konto der Brüder? Dante hält Liz Unbehagen jedenfalls für ein Hirngespinst. Zumindest zu Anfang.Mir hat der Roman "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg sehr gut gefallen. Man begleitet Liz und Dante auf ihrer Wanderung auf dem JMT. Der Autorin gelingt es, die Wanderung und die Natur so zu beschreiben, dass man direkt Lust auf eine eigene Wanderung bekommt. Ich habe mir dies schon seit längerem überlegt, war jedoch sehr skeptisch. Nun bin ich überzeugt, und plane im nächsten Urlaub eine Wanderung. Nicht nur die Natur wird anschaulich beschrieben, sondern auch die "Nebensächlichkeiten" wie der Inhalt der Bärendose, das Wasserfiltern, das Kochen mit einem Campingkocher, etc. Die Autorin hat Ahnung und vermittelt diese auch. Im Rahmen der Leserunde, in welcher ich das Buch gewonnen habe, wurde eine Karte für das Buch vorgeschlagen, anhand derer man den Weg von Liz und Dante nachvollziehen kann. Diesen Vorschlag fand ich super. Das hätte das Ganze irgendwie abgerundet. Die Geschichte war meiner Meinung nach richtig spannend. Zwar gibt es Handlungsstränge, welche für den Selbstfindungsteil nicht zwingend nötig gewesen wären, aber so spitzt sich alles irgendwie zu und läuft auf einen richtig spannenden Höhepunkt hinaus. Zwar sind mir weder Liz noch Dante, noch die Nebenfiguren insgesamt richtig sympathisch gewesen, aber das war gar nicht so schlimm. Für mich standen die Wanderung sowie die Natur und die stetigen Enthüllungen aus Liz Leben im Vordergrund. Dass sie jemals meine beste Freundin sein könnte, muss ja nicht sein. Im Großen und Ganzen jammert Liz ziemlich viel, und ob sie sich am Ende tatsächlich vernünftig mit allem Geschehenen auseinandergesetzt hat, kann ebenfalls bezweifelt werden, hat der Geschichte aber meines Erachtens keinen Abbruch getan. Ich habe das Buch im Urlaub verschlungen, eigene Urlaubsanregungen bekommen, und empfehle es daher weiter. Vor allem an diejenigen, die selbst noch Zweifel haben, ob eine Wanderung das Richtige für sie wäre. ;)Zum Schluss möchte ich mich nochmal dafür bedanken, dass mir das Buch im Rahmen der Leserunde zur Verfügung gestellt wurde.

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  • Jenseits des Weges

    Jenseits des Weges

    Littletortoise

    15. October 2016 um 16:48

    InhaltLiz möchte auf einer Wanderung zu sich selbst finden. Der Umstand, dass ihr Freund Dante sie begleiten möchte, ist da eher hinderlich. Und dann entwickelt sich die ganze Wanderung eher zu einem Krimi als zu einem Selbstfindungstrip.mein EindruckWenn man den Klappentext liest und dann den letzten Satz "Die fesselnde Geschichte einer Selbstfindung" erwarte ich etwas ganz Anderes als das, was das Buch letztendlich war. Keine Frage, es war spannend und hat mich gut unterhalten, wirkte für mich aufgrund meiner Erwartungen aber eher fehl am Platz. Ich möchte jetzt hier nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, da dies dem Leser die Spannung nehmen würde... Es entwickelte sich auf jeden Fall mehr zu einem Krimi als einer Geschichte über eine große Wanderung ... Natürlich erfährt man viel über Liz Vergangenheit und versteht, warum sie so ist wie sie ist. Und obwohl Dante eigentlich eine ähnlich wichtige Rolle spielen sollte bleibt er für mich immer etwas im Hintergrund und sein Charakter im Dunkeln. Es fehlt so viel von der Landschaft, der Wanderung an sich, auch wenn die Beschreibungen, die dazu vorhanden sind, wirklich gut sind. Am Anfang war ich auch noch echt begeistert. Aber die Dinge, die Liz dann beichtet werden am Ende einfach beiseite geschoben. Wir haben ein Happy End, obwohl es niemals so einfach hätte sein können. Am Ende fehlt mir sehr der Tiefgang. Und ein: Wie soll es nun weitergehen? FazitNun, man wird durchaus gut unterhalten. Aber das was das Buch einem verspricht, hält es auf keinen Fall, was für mich persönlich sehr enttäuschend war. Wer aber was nettes und spannendes für zwischendurch sucht, findet hier vielleicht das Richtige. Ich gebe daher nur drei Sterne, da immerhin die Story spannend geschrieben war und sich auch gut lesen ließ, das eigentlich Thema aber im Lauf der Geschichte verloren ging

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  • Jenseits des Weges

    Jenseits des Weges

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. October 2016 um 15:21

    Klapptext: Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sie bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen. "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg hat mir im großen und ganzen ganz gut gefallen. Gerade zum Ende hin wird die Geschichte doch sehr spannend und hat insgesamt sehr viel Aktion. Etwas zu kurz gekommen sehe ich allerdings Liz, die meiner Meinung nach an der ein oder anderen Stelle mir nicht ganz verständlich handelt und mir fehlte bei ihr als Hauptperson dieser Selbstfindungsreise einfach die Tiefe. Das Buch hatte mich ganz besonders wegen der Thematik der Selbstfindung neugieirg gemacht, da ich solche Romane sehr gerne lese, sie bieten mitunter oft den ein oder anderen Tipp, den man selbst umsetzen kann bzw. regen einen oft einfach zum Nachdenken an, denn wie es so oft ist, ist der Alltag schnell sehr eingefahren. Auch wäre eine Karten im Klappumschlag toll gewesen, es wird zwar alles sehr schön beschrieben, dennoch finde ich es immer ganz schön, wenn man solche Wege dann sozusagen beim Lesen mitgehen kann :) Mein Fazit: Meine Erwartungen hat der Roman leider nicht so richtig erfüllt, für eine Selbstfindungsreise fehlte für mich letztendlich einfach die Tiefe und die Nähe zur Protagonistin Liz.

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  • Leserunde zu "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg

    Jenseits des Weges

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Jenseits des Weges" von Sonja Yoergein. Bitte bewerbt euch bis zum 13.09.2016 für eines von 15 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sie bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen. Du möchtest "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg lesen? Dann bewirb dich jetzt auf eines der 15 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    • 258
  • Rezension zu "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg

    Jenseits des Weges

    Rosen-Rot

    05. October 2016 um 14:41

    Liz hat einige Probleme in ihrem Leben und möchte wieder zu sich selber finden. Deshalb plant sie eine Wanderung durch die Natur. Sie ist nicht begeistert, als ihr Freund Dante sie auf ihrem Weg begleiten will, denn die Beziehung ist eigentlich schon am Ende. Auf der Wanderung denkt Liz dann viel über ihr Leben und ihre Vergangenheit nach. Dabei erleben beide auch einige Dinge, die sie nicht erwartet haben.Das Buch fängt sehr interessant an. Eine Frau auf dem Weg zu sich selbt, das klang interessant. Auch der Schreibstil der Autorin ist gut und angenehm zu lesen. Leider entwickelt sich das Buch dann schnell in eine ganz andere Richtung. Es passiert sehr viel, und das Buch liest sich teilweise eher wie ein Krimi. Die Selbstfindung von Liz tritt immer mehr in den Hintergrund.Das Buch ist interessant und spannend und durchaus lesenswert. Durch den Klappentext erwartet man aber eine ganz andere Geschichte.

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  • Anders als erwartet

    Jenseits des Weges

    Schlehenfee

    03. October 2016 um 14:12

    Auf der Suche nach einem „richtigeren“ Leben, auf der Flucht vor falschen Entscheidungen und um alte Wunden verheilen zu lassen, möchte die 29jährige Liz auf dem John-Muir-Trail wandern, einem spektakulären Bergpfad durch die kalifornischen Sierra-Berge. Wider Erwarten begleitet sie ihr Freund Dante, der ihr zu Beginn die erwarteten Probleme bereitet. Doch nicht nur Liz und Dante sind unterwegs, auch andere Wanderer begegnen ihnen. Zwei Brüder, ein Schauspieler und ein älteres Ehepaar. Doch die Berge halten nicht nur Einsamkeit, unangenehme Wahrheiten und Selbstfindung für Liz bereit, sondern auch Gefahren für ihr Leben.Ich lese sehr gerne Wanderberichte, die mich in Gegenden führen, die ich wahrscheinlich niemals selbst bereisen werde, so hat mich auch „Jenseits des Weges“ angesprochen. Mit Begeisterung hatte ich schon „Der große Trip“ gelesen und habe etwas ähnliches in puncto Selbstfindung für Liz erwartet. Doch ich wurde überrascht, denn trotz zahlreicher Rückblenden und Gedanken, die Liz aufgrund ihrer Entscheidungen quälen, war dieser Aspekt nicht der einzige Inhalt des Buches. Immer mehr nahm die spannende Handlung überhand, die mich zwar gut unterhielt, aber meine Erwartungen an das Buch nicht erfüllte. Jetzt wurde geschildert, wie sich die Wanderung in einen Horrortrip verwandelte.Alles wirkte auf mich, als hätte die Autorin Sonja Yoerg versucht, möglichst viele Handlungselemente einzubringen, so dass von allem etwas dabei ist. Dabei geht aber leider die Tiefgründigkeit verloren. Manches wirkte konstruiert, um die Spannung lange aufrecht zu erhalten. Ich hatte den Eindruck, dass Liz Dante nur Dinge erzählt, wenn die äußeren Umstände (aus der spannenden Handlung) sie dazu trieben. Innere Einsicht konnte ich bei ihr nicht finden, doch trotzdem war am Ende alles in Butter und positiv. Dies halte ich allerdings Dante zugute und nicht Liz.Die Beschreibungen der Landschaft waren okay, aber gespickt mit Namen und Ortsbezeichnungen, die mir nichts sagten. Ich habe eine Kartenskizze des JMT und der erwähnten Berge und Seen schmerzlich vermisst, weil ich den Weg der Wanderer auch gern visuell verfolgt hätte. Zunächst war mir Protagonistin Liz sympathisch, im Laufe der Handlung verschoben sich meine Sympathien aber immer mehr zu ihrem Freund Dante, da ich mit Liz nicht warm wurde. Sie schwelgt gerne in Selbstmitleid und hat eine pessimistische Sicht auf viele Dinge, die sich im Nachhinein nicht bewahrheitet. Natürlich kann man ihren Charakter durch Erlebnisse ihrer Kindheit erklären, mir blieb sie dennoch fremd."Jenseits des Weges" ist als Thriller ganz passabel, als versprochenes Wander- und Selbstfindungs-Buch erfüllt es meine Erwartungen aber nicht.

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  • Ein Buch voller Überraschungen

    Jenseits des Weges

    Andrea-Leseratte

    03. October 2016 um 11:30

    Zum Inhalt: Liz möchte den John Muir Trail wandern. Sie möchte die Natur genießen und die Einsamkeit nutzen, um über ihre Vergangenheit nachzudenken. Ihrer Selbstfindung steht zunächst ihr Freund Dante im Weg, der Liz unbedingt begleiten möchte. Unterwegs entwickelt sich die Wanderung dann jedoch ganz anders als erwartet, bis es kurz vor dem Gipfelsturm zum großen 'Showdown' kommt. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat sich sehr flüssig und leicht gelesen. Die plastischen und ausführlichen Beschreibungen der Szenen haben mir das Gefühl gegeben, als würde ich Liz und Dante begleiten und ihnen bei ihrer Wanderung über die Schultern schauen. Ich habe beispielsweise die Angespanntheit von Liz gespürt, immer wenn sie auf die Brüder getroffen ist oder das Wetter sich verschlechtert hat. Aber es sind noch viele viele weitere Gefühle in dem Buch enthalten, die man durch den schönen Schreibstil "hautnah" miterleben darf : Liebe, Wut, Vergebung, Trauer, Hass, Selbstzweifel, Enttäuschung... Die Charaktere sind sehr schön beschrieben. Ich konnte mir Liz, Dante und die Wanderer, auf die sie unterwegs treffen, sehr gut vorstellen. Im Verlauf der Geschichte lernt man Liz - insbesondere auch durch die Rückblicke in ihre Vergangenheit - immer besser kennen und ihre Handlungsweisen verstehen. Liz ist sehr feinfühlig: Vor allen anderen bemerkt sie die Gefahr, in welcher sie schweben. Ihr großes Problem ist allerdings, dass sie ihr 'Kopfkino' nicht im Griff hat, immer wieder und wieder grübelt sie über ihre Vergangenheit und ihre - in ihren Augen - begangenen Fehler. Sehr eindrucksvoll beschreibt die Autorin auch die Landschaft. Die glitzernden Seen, die Felsen, die Bäume - alles konnte ich mir bildlich vorstellen. Nur gegen Ende des Buches kommt dies - aufgrund der dramatischen Wendung - ein wenig kurz. Fazit: Das Buch ist - und das hätte ich aufgrund des Klappentextes gar nicht so erwartet - insbesondere gegen Ende hin, sehr spannend. Die Selbstfindung von Liz ist nicht ganz so tiefgründig, wie ich erwartet hätte, dies ist aber der dramatischen Wendung zuzuschreiben. Da blieb kaum Möglichkeit zur Selbstfindung. Insgesamt ist die Geschichte gelungen und hat mir gut gefallen. Ich kann das Buch empfehlen.

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  • Jenseits des Weges

    Jenseits des Weges

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2016 um 21:37

    Liz plant seit längerem eine Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Um wieder zu sich selbst zu finden, alte Wunden verheilen zu lassen und neue Kräfte zu sammeln. Doch dann besteht Dante, ihr Freund darauf, mitzukommen und ihre Abreise verschiebt sich um einige Zeit, da auch für ihn eine Wandergenehmigung beantragt werden muss. Eigentlich wäre Liz lieber alleine auf diese Wanderung gegangen. Die beiden begeben sich auf die 18 Tage andauernde und kräftezehrende Wanderung. Liz hat einige Geheimnisse, zum einen aus ihrer Vergangenheit und zum anderen auch ein Geheimnis, welches Dante und sie betrifft. Liz hatte keine einfache Kindheit und so kommen auf dieser Wanderung immer mehr Dinge ans Licht, durch die man Liz näher kennenlernt. Auch ihre Geheimnisse und Fehlentscheidungen erzählt sie auf dem Weg ihrem Freund und beichtet ihm auch etwas, was sie sehr belastet und sie befürchtet, dadurch seine Liebe und ihn zu verlieren. Auf der langen Wanderung begegnen sie oft den gleichen Menschen und mit Paul und Linda freunden sie sich sogar an. Dann gibt es noch die beiden Roots-Brüder, die unheimlich und beängstigend auf Liz wirken. Dante und Liz haben teilweise mit schweren Wetterbedingungen zu kämpfen, gehen aber trotzdem den geplanten Weg weiter. Bis es richtig spannend und gefährlich wird. Der Schreibstil von Sonja Yoerk hat mir sehr gut gefallen, leicht und flüssig, schnell habe ich in die Geschichte hineingefunden. Außerdem gibt es tolle Landschaftsbeschreibungen. Eine Karte über die zurückgelegte Wanderstrecke von Liz und Dante wäre perfekt gewesen. Bezüglich der angekündigten Wanderung zur Selbstfindung und alte Wunden verheilen zu lassen war ich leider etwas enttäuscht, da in diese Richtung nicht wirklich tiefgründig darauf eingegangen wurde. Auch wurde mir Liz zeitweise mit ihrem übertriebenen Selbstmitleid etwas zu viel, Auf der anderen Seite war eine unglaubliche Spannung, besser als in manchem Krimi, vorhanden, und deshalb hat mich das Buch trotz fehlender Selbstfindung sehr gut unterhalten. Wer Wert auf einen guten Unterhaltungsroman mit hohem Spannungspotential legt, und keine hohen Erwartungen bezüglich Selbstfindung in dieses Buch legt, wird mit diesem Roman viel Freude haben.

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  • Unterhaltsamer Wander-Road-Trip

    Jenseits des Weges

    Corsicana

    30. September 2016 um 17:15

    In der Natur und beim Wandern zu sich selbst zu finden - diese Idee ist schon seit einigen Jahren sehr beliebt. Und es gibt auch schon einiges an Literatur dazu. Der Roman "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg greift dieses Motiv auf, kombiniert eine Lebenskrise mit Landschafts- und Wanderbeschreibungen und zusätzlich kommt noch ein Spannungselement dazu. Und heraus kommt ein sehr unterhaltsamer Roman, den ich an einem Wochenende in einem Rutsch gelesen habe. Hauptperson ist Liz, knapp 30, die sich in einer schwierigen Lebensphase befindet. Und die erkennt, das sie immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster verfällt. Sie will einen klaren Kopf bekommen und beschließt, den berühmten und sehr anstrengenden "John-Muir-Trail" in Kalifornien zu laufen. Eigentlich will sie alleine sein - aber dann heftet sich ihr derzeitiger Lebensgefährte Dante an ihre Fersen. Dabei ist gerade die Beziehung ein Thema, das Liz derzeit viele Probleme bereitet. Und während der Wanderung kommen noch einige handfeste Probleme dazu. Nicht nur schlechtes Wetter, körperliche Erschöpfung und anstrengende Wege belasten Liz - es passieren unterwegs auch einige seltsame und gefährliche Dinge. Wird Liz Ihr Ziel erreichen? Ich persönlich fand das Buch spannend. Wer allerdings sehr tiefgründige Abhandlungen über Selbstfindung erwartet, wird eventuell enttäuscht sein. Es ist alles in allem doch ein Unterhaltungsroman. Ein gut geschriebener.

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