Sonya Bateman Master of None

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Inhaltsangabe zu „Master of None“ von Sonya Bateman

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  • Rezension zu "Master of None" von Sonya Bateman

    Master of None

    Elwe

    20. July 2010 um 04:07

    Master of None ist ein leicht zu lesendes, unterhaltsames Buch, das größtenteils richtig Spaß macht. Wer Tiefgründiges sucht oder einen kunstvoll verwobenen Plot, wird allerdings enttäuscht werden. . Gavyn Donatti ist ein Dieb mit legendärem Pech - was sich mittlerweile rumgesprochen hat, so dass niemand mehr mit ihm zusammenarbeiten will. Lark, sein letzter Partner, haßt ihn, nachdem er durch einen unglücklichen Zufall auf der Flucht vom Dach stürzte und sich dabei den Rücken brach. Jazz, Donattis Ex-Freundin, will ihn nie wieder sehen, was ihn fast umbringt, weil er sie immer noch liebt. Und dann verliert er auch noch einen antiken Dolch, den er für seinen Auftraggeber, den brutalen Unterweltsboss Trevor, stehlen sollte und hat Trevors Bluthunde auf dem Hals, die aus ihm herausprügeln sollen, wo das Kunstwerk sich befindet. Denn Trevor glaubt Donatti natürlich nicht, dass er das Ding verloren hat. Genau im richtigen Moment taucht ein Dschinn auf, Ian, der Donatti vor Trevors Leuten rettet. Ian, ein äußerst kratzbürstiger Zeitgenosse, der Donatti nicht ausstehen kann, behauptet, er sei leider an ihn gebunden, bis Donatti den Zweck seines Lebens gefunden habe. Binnen einer Nacht bricht Donattis Existenz in Scherben. Als er Jazz um Hilfe bittet, bringt er auch ihr Leben in Gefahr. Eine wilde Flucht vor Trevors Männern beginnt, dessen Ressourcen unerschöpflich zu sein scheinen. Ob sie wollen oder nicht - sie müssen zusammenarbeiten: der ewig glücklose Donatti. Jazz, die ihm nicht verzeihen will, dass er ihr Trevor auf den Hals gehetzt hat. Und Ian, der mit seiner Magie die Dinge oft komplizierter als einfacher macht und darüber hinaus seine eigenen Pläne verfolgt. Denn nichts Geringeres als das Schicksal der Menschheit steht auf dem Spiel. . . Das Buch ist locker-flockig geschrieben, mit viel Situationskomik und Wortwitz. Der ICH-Erzähler Donatti hat einen zynischen Blick auf die Dinge und kommt als Anti-Held sehr sympatisch rüber, auch wenn es Momente gibt, wo man ihn ohrfeigen möchte, weil er sich so blöd anstellt. Die Handlung ist sehr linear und ab dem zweiten Drittel des Buches auch recht vorhersehbar - fühlt sich ein bisschen an wie ein Roadmovie und ist im Wesentlichen eine lange Katz-und-Maus-Jagd mit den Bösewichten, Verstecken und Flüchten und schließlich Zurückschlagen, was im Grunde eine Flucht nach vorn ist, weil andere Optionen nicht übrig bleiben. Das ist denn auch der einzige echte Minus-Punkt des Buches: Dass es sich nicht mit kunstvoll verschlungenem Plot und unerwarteteten Wendungen aufhält, sondern dass man schon sechzig Seiten vor dem Ende genau weiß, worauf alles hinausläuft. Etwas nervtötend ist auch, wie dümmlich sich die Protagonisten im großen Finale anstellen. Aber dann gibts doch noch eine überraschende Wendung, die sogar richtig originell ist und deshalb den geduldigen Leser mit einem befriedigenden Ende belohnt.

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