Sonya Hartnett

 3.6 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Teuflische Stimmen, Schlafende Hunde und weiteren Büchern.

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Sonya HartnettThe Silver Donkey
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The Silver Donkey
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 (1)
Erschienen am 25.07.2011
Sonya HartnettThe Children of the King
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The Children of the King
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 (1)
Erschienen am 07.08.2014
Sonya HartnettThursday's Child
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Thursday's Child
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Erschienen am 27.03.2008
Sonya HartnettWhat the Birds See
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What the Birds See
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Erschienen am 25.09.2007
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Surrender
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Erschienen am 22.05.2007

Neue Rezensionen zu Sonya Hartnett

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Korikos avatar

Rezension zu "Prinzen" von Sonya Hartnett

Rezension zu "Prinzen" von Sonya Hartnett
Korikovor 6 Jahren

Die Zwillinge Indigo und Ravel Kesby gleichen sich aufs Haar. Nicht einmal ihre Eltern sind in der Lage sie optisch auseinander zu halten, weswegen sie zumeist einfach als die Zwillinge" vorgestellt werden. Aus diesem Grund stehen sich Indigo und Ravel sehr nahe; eine Beziehung die verstärkt wird, als ihre Eltern plötzlich verreisen und nie wieder auftauchen. Von da an leben die beiden allein, zusammen mit einem Haufen Ratten, in dem riesigen Elternhaus irgendwo in Australien. Während Indigo hin und wieder nach draußen geht, um Einzukaufen oder Rechnungen zu begleichen, verlässt Ravel das Haus gar nicht mehr. Der Strom ist schon vor einiger Zeit abgestellt, Telefon und Fernsehen funktionieren demnach nicht. Als auch noch das Geld knapper wird, scheint die Lage immer verzwickter zu werden. Ravel beschließt sich wieder nützlich zu machen, und will sich einen Job suchen, stößt damit jedoch auf heftigen Wiederstand seitens Indigos. Immerhin war Indigo als Erstgeborener immer der stärkere der beiden Brüder, der das Ruder fest in der Hand hält und sich ungern aus dieser Position verdrängen lässt.
Ravel muss bald begreifen, dass sein Wunsch zu arbeiten etwas in seinem Bruder ausgelöst hat, was ihn in tödliche Gefahr bringt. Schlagartig sind die Geldprobleme und die Hitze des australischen Sommers unwichtig; die Veränderung seines Bruders Indigo ist Ravels wahres Problem. Urplötzlich wird Ravel von Übelkeit und Schwindel heimgesucht. Allmählich wird er immer schwächer und kranker, während Indigo ihn pflegt und aufzupäppeln versucht.
Schließlich beginnt Ravel selbst nachzuspionieren, was Indigo plant und macht eine schreckliche Entdeckung. Er muss erkennen, dass Indigo jedes Mittel Recht ist, um Ravel an seiner Seite zu behalten und er sich nicht davor scheut das Leben seines Bruders aufs Spiel zu setzen. Um sich zu retten, muss Ravel schnell handeln, doch sein eigener Körper wird immer schwächer und es fällt ihm nicht leicht sich seinem Bruder entgegenzustellen, der alle Macht innerhalb des Hauses an sich zu reißen scheint...

Der Roman Prinzen" der australischen Autorin Sonya Hartnett erschien 2005 im Patmos Verlag. Entgegen erster Vermutungen handelt es sich keineswegs um einen Jugendroman, sondern richtet sich eher an ein erwachsenes Publikum. Auf knapp 165 Seiten lernt der Leser die Zwillinge kenne, erfährt in Rückblenden, wie Indigo und Ravel aufgewachsen sind und erfährt durch kleine erklärende Definitionen und Einschübe einiges über zentrale Themen und Hintergründe.
Die Geschichte spielt dabei komplett in dem Herrenhaus. Es handelt sich um ein düsteres Kammerstück, in dem Sonya Hartnett ein ungewöhnlich intensives und fesselndes Psychospiel inszeniert. Die einzigen Figuren, die in Erscheinung treten sind Ravel und Indigo, alle anderen tauchen nur in Rückblenden und Erzählungen auf, weswegen man als Leser eine sehr starke Bindung zu Indigo und Ravel aufbaut. Das hat zur Folge, dass man den schleichenden Wahnsinn, der beide irgendwann gefangen nimmt, sehr deutlich spürt und sich ein wenig an Hitchcock erinnert fühlt, der mit seinen Filmen ähnliche Empfindungen auslösen konnte. Neben dem unheimlichen Elementen und den Horror/ Psycho- Sequenzen begibt sich die Autorin auch noch ein wenig in Richtung Philosophie, da es sich durchaus auch um die Fragen Wer bin ich?" und Was macht mich zu dem, der ich bin?" dreht. Die intensive Beziehung zwischen den Charakteren und die extreme Bindung der Zwilling deuten zudem ein wenig die Thematik Inzest an, auch wenn man dieses Motiv nur in geringen Andeutungen findet und Sonya Hartnett selbst den Ansatz nicht weiterverfolgt.
Der Schreibstil ist fesselnd, spannend und durchgängig sehr gut geschrieben; die knapp 170 Seiten lassen sich daher einfach in einem Zug durchlesen. Sonya Hartnett versteht es auf wenigen Seiten eine spannende Geschichte zu erzählen und dabei ein überaus interessantes Anagramm zweier Jungen zu zeichnen, die nur sich selbst kennen, lieben und hassen.

Wer Psychothriller mag und düsteren Geschichten mit subtilem Horror nicht abgeneigt ist, sollte unbedingt einen Blick in Prinzen" werfen. Es ist ein ungewöhnlich gutes, fesselndes Buch, das mehr verspricht, als man glaubt. Leider ist es nur noch gebraucht erhältlich, lässt sich jedoch recht leicht finden. Zu empfehlen...

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DonnaGiovannis avatar

Rezension zu "Teuflische Stimmen" von Sonya Hartnett

Rezension zu "Teuflische Stimmen" von Sonya Hartnett
DonnaGiovannivor 7 Jahren

Dieses Buch ist etwas älter und dümpelt dementsprechend auch bei mir rum. Aber ich dachte mir, dass es mal schön ist etwas einfaches zu lesen. In diesem Buch treffen wir auf Kitten, der mit seiner Tante (?) in einem Haus lebt und seinen Opa pflegt. Man weiß nicht genau was er macht, ob er arbeitet ect. Laut seiner Tante ist er ein lieber Junge und hilft viel mit, worüber sie unglaublich dankbar ist. Gleichzeitig hat sie unglaubliches Mitleid mit ihm, da seine Vergangenheit bzw. Kindheit unglaublich qualvoll war. Die drei bekommen neue Nachbarn, in das Haus nebenan zieht ein junges Paar ein und Kitten freundet sich schnell mit der jungen Frau an. Gemeinsam unternehmen sie viel und brennen hinterher durch.
So, das ist es in Kurzfassung und würde hinten nicht stehen, dass es um Dämonen gehen sollte, so wäre ich niemals darauf gekommen. Es ist ständig die Rede von den Zwillingen in seinem Kopf, die kreischen oder die Zähne fletschen. Ich weiß bis jetzt noch nicht, was es mit ihnen aufsich hat. Meiner Meinung nach sind das keine Dämonen und sonst etwas, der Typ hat einfach einen an der Waffel, ganz erhlich. Hin und wieder war die Rede davon, dass er der Teufel ist und dann kamen die wahren Eltern ins Spiel oder so. Keine Ahnung. Auch der Titel ist komisch gewählt, das diese Stimme eine einzelne ist und diese Zwillinge überhaupt nicht wirklich etwas sagen. Oder aber mir ist da ertwas entgangen. Ich weiß es nicht.
Die Charakter sind ganz okay, nicht wirklich tiefgehend aber man kann ihre Handlungen häufig nachvollziehen. Kitten ist denke ich sehr gelungen, auch, wenn er nicht wirklich normal ist. Ich meine, er ist 18 oder so und sitzt draußen im Baum. Ich weiß ja nicht, aber es kommt so komisch rüber, vor allem, weil er weiße Haare hat. Ich bin ganz durcheinander. Er mag wirklich nett sein, doch seine Stimmungsschwanken sind nervenraubend.
Auch die Idee, dass zu jedem Teufel ein Engel gehört. Das ist seine Tante und beide leben schon ewig zusammen und doch ist sie sterblich und er auch. Keine Ahnung, es ist so verwirrend und ich bin mir bei nichts nicht sicher. Er kann sterben wird aber glaube ich wiedergeboren, bis er einen Auftrag erfüllt hat und darf niemals mit jemdem etwas zusammen machen, da Teufel Einzegänger sind. Engel dagegen müssen immer das tun was ein Teufel sagt. Oder so ähnlich.
Das Haus in dem sie leben ist wirklich süß und ich habe mich immer gefreut, da es wirklich wie bei Omi ist. Kitten habe ich dafür gehasst, dass er seine Tante so von oben herab behandelt hat. Doch die Beziehung zwischen ihm und seinem Opa fand ich interessant. Er hat ihm all das heimgezahlt und am Ende erfährt man, dass das irgenwie zu seinem Auftrag gehört hat.
Tja, irgendwann hat Kitten seine Nachbarin soweit, dass sie nach dem Tod seines Opas durchbrennt und die drei machen sich auf den Weg in eine andere Stadt. Dort fängt Kitten an am Rad zu drehen, die Zwillinge sind weg und er hört eine Stimme. Diese hält er erst für seinen Erschaffer, aber hinterher ist es Paul und quält ihn.
Währenddessen erscheint Paul in einer neuen Gestalt, meint jedenfall Kitten, nämlich als Bruder seiner 'Freundin' und will ihn umbringen. So wenden sich die anderen gegen ihn und da er als Teufel nicht versagen will setzt er das Haus in brannt. Die Zwillinge sind wieder da und er ist glücklich. Was er nicht weiß ist, dass die drei nicht im Haus geschlafen haben, da sie so eine Ahnung hatten. Anschließend kommen die wahren Eltern von Kitten und bringen ihn um, da er versagt hat, dieser denkt aber, er hat alles perfekt gemacht und ist der beste Teufel aller Zeiten.

Kurz und Knapp:
Ein wirklich langweiliges Buch, das sehr verwirrend ist und auch nicht die Möglichkeit bietet hineinzutauchen. Aber die Idee mit dem Teufel und Engel fand ich ganz interessant, wurde leider nicht genutzt. Hier wundert es mich, dass ich es doch recht fix durch hatte. Hier kann man lange warten, bis etwas einem logisch erscheint oder man durchblickt. Ich habe es nie wirklich getan. Kitten mag zwar ein interessanter Charakter sein, der aber am Ende wirklich abdreht und man ihn auch einfach nur erschlagen möchte. Hier hat man wirklich nichts verpasst. Mich wundert es, dass man dieses Buch auf die Menschheit lässt.

Das Cover:
Ich mag es, es hat in gewisser Weise etwas mystisches und ich habe mir so die Räume in Kittens Kopf vorgestellt. Doch es ist kein Brüller oder so, selbst dieses Cover kann die Story nicht retten. Ich würde das Buch einfach in die hinterste Ecke des Regal verstecken und hoffen, dass es niemand findet.

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shevas avatar

Rezension zu "Schlafende Hunde" von Sonya Hartnett

Rezension zu "Schlafende Hunde" von Sonya Hartnett
shevavor 8 Jahren

Damals als ich dieses Buch gelesen habe,war ich noch recht jung, aber es hat sich dermaßen in meinem Kopf festgesetzt, dass ich es bis heute kaum vergessen habe. Ich finde dieses Buch zeigt eine düstere und brutale Familiensituation auf, die mich damals sehr erschreckt hat. Auch die Wendung die dieses Buch nimmt, hätte ich damals nie so erwartet. Ich würde es heute gern noch einmal lesen.

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