Sonya Winterberg Besatzungskinder

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Inhaltsangabe zu „Besatzungskinder“ von Sonya Winterberg

2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 70. Mal. Trotz anhaltender Aufarbeitung erfährt ein wichtiges Kapitel der Nachkriegsgeschichte noch immer zu wenig Aufmerksamkeit: das Schicksal der rund 450.000 Besatzungskinder, die nach Kriegsende aus Liebesbeziehungen oder Versorgungspartnerschaften zwischen deutschen Frauen und Besatzungssoldaten oder auch als folge von Vergewaltigungen geboren wurden. Sonya Winterberg legt nun die erste allumfassende Publikation zu diesem Thema vor. Basierend auf Gesprächen mit Zeitzeugen und intensiven Recherchen erläutert sie, wie die Kinder der 'Feinde' oftmals ihre Herkunft verschweigen mussten, wie sie diskriminiert, ausgegrenzt und nicht selten misshandelt wurden. Prominente Beispiele wie Fußballtrainer Felix Magath oder Sängerin Marianne Faithfull werden vorgestellt, und auch die Situation der rund 200.000 'Soldatenkinder', die nach dem Krieg in Österreich geboren wurden, wird durchleuchtet. So entsteht das vielschichtige und detaillierte Porträt einer Generation, deren Schicksal beispielhaft ist für die Nachkriegszeit und den Umgang mit der Vergangenheit.

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  • Die Auswirkungen der Besatzungszeit noch immer allgegenwärtig

    Besatzungskinder
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    12. January 2015 um 11:54

      Die gebürtige Finnin Sonya Winterberg hat sich auf das Thema Kriegstraumata von Kindern spezialisiert. Zum Teil in Zusammenarbeit mit ihrem Mann Yury entstanden beeindruckende Bücher wie „Wir sind die Wolfskinder“,  „Kleine Hände im Großen Krieg. Kinderschicksale im Ersten Weltkrieg“ und „Kriegskinder. Die vergessene Generation nach 1945.“ Berührende Bücher, die das Schicksal vieler noch lebender Erwachsener ans Tageslicht holten und für ein neues Verständnis dessen sorgten, was in Kriegs- und Nachkriegszeiten Kinder angetan wurde. In ihrem neuen Buch „Besatzungskinder. Die vergessene Generation nach 1945“ beschäftigt sich die Journalistin mit den etwa 600 000 Besatzungskindern, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden. Anhand vieler berührender Einzelschicksale macht Winterberg auf die schwierige Situation dieser Kinder aufmerksam, die oft aus flüchtigen Liebesbeziehungen stammten, ihre Väter nicht kannten und häufig in Pflegefamilien aufwuchsen. Wenig bekannt ist, dass viele Besatzungskinder illegal von dänischen Familien adoptiert wurden. Die Autorin konnte viele Zeitzeugen ausfindig machen, die manchmal noch heute nach ihren Vätern suchen.   Das Buch macht deutlich: auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Auswirkungen der Besatzungszeit noch immer allgegenwärtig. Lesenswert.  

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