Die junge Schauspielerin Helena ist auf dem Weg in die Berge. Als sie in einen Schneesturm gerät, kommt sie mit ihrem Auto von der Straße ab. Schutz findet sie in einem alten Jagdschloss, das seit Jahren leer steht – ein verwunschenes Gebäude, das von einstiger Pracht kündet. In der Nacht wird Helena von seltsamen Träumen heimgesucht. Als sie das Tagebuch der Marietta von Ahrensberg findet, versucht sie, mehr über das Schicksal der jungen Frau zu erfahren. Warum ist die Baronin im Jahr 1922 so jung gestorben, am selben Tag wie ihr kleiner Sohn? Gemeinsam mit dem attraktiven Nachfahren der Familie Moritz von Ahrensberg kommt Helena einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur …
Meinung:
Eine schöne, tiefgründige, traurige Geschichte, über Liebe, dunkle Abgründe, Sehnsüchte, und die Psyche des Menschen.
Was erst sachte und Romatisch anfängt, entwickelt sich zu einem wirren Gespinnst aus Vergangenheit und Gegenwart, über Träume und die Psyche eines Menschen ala S. Freud.
Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend.
Wir lesen das ganze in zwei Perspektiven- aus Mariettas Sicht aus der Vergangenheit und aus Helenas Sicht in der Gegenwart. Zum Ende hin kommt auch Elsbeth zu Wort, Mariettas Schwester.
Durch Briefe, Tagebucheinträge und eigene Recherchen, erfahren Helena und Moritz mehr über die Frau Baronin von damals. Wie sie einst als armes Mädchen sich hocharbeitete zur Ballerina und dann sogar Baronin wurde. Aber sie war nie Glücklich in ihrem Leben, als Baronin verbrachte sie viel Zeit im Bett und war oft träge und krank. Sie schien bedrückt, schwermütig und nicht Lebsfroh. Aber warum? Sie hatte doch alles. Einen liebenden Mann, ein Sohn, eine Schwester die sie vergötterte, ein tolles Haus usw.... Hier kommen auch Gespräche vor wie bei S. Freud. Marietta soll ein Traumtagebuch führen, mit dessen Hilfe sie über ihre Ängste klarheit schaffen wollen.
In der Gegenwart kommen sich Moritz und Helena sehr nahe, da sie im alten Jagdschloss eingeschlossen sind. Aber Helena hat erst eine Trennung hinter sich und will nicht so schnell wieder etwas anfangen.
Ich sehe zwischen Marietta und Helena parallelen, da beide tanzen und merkwürdige Träume haben. Auch bei Moritz und dem Baron von früher gibt es Gemeinsamkeiten.
Es ist schon interessant, was Träume über einen Menschen aussagen können.
Zum Ende hin wird es noch einmal spannend und es scheint alles geklärt zu sein. warum Marietta und ihr Sohn so früh starben. Aber dann kommen noch ettliche Seiten und ich habe mich gefragt, warum muss man das Ende so in die länge ziehen?
Aber es hat seinen Grund. Am Ende wird alles noch einmal aus Elsbeth`s Sicht geschildert und das gibt teilweise eine neue Wendung.
Ja, tatsächlich wird es noch spannender und man muss alles noch einmal umdenken, denn es war ganz anders wie gedacht.
Zum Schluss taten mir Marietta, ihr Sohn und ihr Mann etwas leid...Aber ich war auch wütend über Marietta. Schien sie doch alles zu haben, war aber dennoch nie Glücklich...
Mit Helena und Moritz geht es auch auf und ab und bis Helena weis was sie will , dauert es ein weile.
Fazit:
tolles Buch und wirklich lesenwert.


















