Sophia Farago Das Geheimnis von Digmore Park

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis von Digmore Park“ von Sophia Farago

In Digmore Park, dem herrschaftlichen Familiensitz der Dewarys, verschwindet die Schwester des Lords spurlos. Ist Frederick, der Erbe von Digmore Park, der Mörder? Alles scheint darauf hinzuweisen – doch der junge Mann ist nicht aufzufinden. Als die energische Elizabeth Porter einen neuen, attraktiven Stallmeister einstellt, ahnt sie nicht, wen sie vor sich hat. Wird Frederick seine Unschuld beweisen und das Herz der stolzen Elizabeth erobern können? Denn die hohen Mauern von Digmore Park wissen ihre Geheimnisse gut zu bewahren.

Beste Unterhaltung. Hier kann man sich über fehlende Geheimnisse wirklich nicht beklagen! :)

— Asbeah
Asbeah

Für Liebhaber von Jane Austen und den Brontë-Schwestern wird dieser Roman eine faszinierende Ergänzung sein.

— detlef_knut
detlef_knut

Eine spannende und romantische Geschichte in historischer Verkleidung.

— LadyFelidae
LadyFelidae

Wer sich bei diesem schönen Buch an den Grafen von Monte Christo erinnert fühlt, mag anfangs Recht haben.

— AMarschall
AMarschall

Ein toller Krimi für Regentage.

— Ajani
Ajani

Das nächste super geschriebene Buch von Sophia Farago! Auf ihre Bücher sind Verlass!

— Daisy89
Daisy89

War spannend bis zum Ende! Und sehr romantisch.

— Selwick
Selwick

Etwas kitschig, aber ganz nett für zwischendurch...

— daneegold
daneegold

Spannend und sehr unterhaltsam. Love it!

— LiselotteBer
LiselotteBer

Voller Spannung und Geheimnisse

— Monika58097
Monika58097

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  • Geheimnisse, Intrigen, Mord & Romanze

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Asbeah

    Asbeah

    25. August 2017 um 11:05

    Dieses Cover hat mich ebenso magisch angezogen, wie der Titel.  Eine Treppe zu einem verwunschenen Garten und Geheimnisse, so etwas liebe ich. Und historische Romane sowieso. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Geheimnisse gab es zahlreich, der Plot gut ausgearbeite. Die Charaktere fand ich sympathisch und sie handelten realistisch und ihrer Zeit gemäß. Schön geschrieben und lektoriert - ich fand nichts zu bemängeln. Bei 60% glaubte ich zwar, alle Rätsel gelüftet zu haben, doch ich konnte natürlich nicht sicher sein, und außerdem kamen gegen Ende noch weitere hinzu. So waren die restlichen 40% ebenfalls spannend und geheimnisvoll. Etwas Romantik war auch dabei, jedoch zum Glück ohne Erotik, mit der man sonst in letzter Zeit ungewollt überschwemmt wird. Fazit: Rundum gelungen! 5 Sterne

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  • Perfekt für ein verregnetes Wochenende

    Das Geheimnis von Digmore Park
    spasch57

    spasch57

    19. August 2017 um 12:16

    Ein Vergleich mit Jane Austen hält der Roman nicht stand, aber es ist eine romantische Geschichte, die sich nicht im Kitsch verliert. Sophia Farago versteht es, mit ihren Geschichten zu fesseln. Das Geheimnis von Digmore Park ist ein Buch, dass man erst nach der letzten Seite aus der Hand legen kann.

  • eine faszinierende Ergänzung

    Das Geheimnis von Digmore Park
    detlef_knut

    detlef_knut

    07. April 2016 um 19:14

    Elizabeth Porter ist jung, jedoch für das England des 19. Jahrhunderts möglicherweise schon zu alt, um noch einen Freier zu finden, der mit ihr die Ehe eingehen möchte. Ihre Mutter, ganz und gar Dame „von Welt“, kümmert sich seit dem Tod des Ehemannes kaum um das Anwesen. Das macht Elizabeth. Unterstützung hatte sie von dem langjährigen Verwalter. Doch der kommt langsam in ein Alter, welches ihn nicht mehr so agil handeln lässt. Deshalb bleibt alles an Elizabeths Schultern hängen. Sie befürchtet, sich zu wenig um die jungen Männer der Gegend gekümmert zu haben, um noch einen abzubekommen. Major Frederick Michael Dewary kämpft als Seeoffizier für die Krone. Doch dann erreicht ihn eine schreckliche Nachricht. Er wird in der Heimat des Mordes bezichtigt und höchstrichterlich gesucht. Es muss sich hierbei um ein Missverständnis handeln. Doch so einfach kann es dieses Missverständnis nicht aufklären, denn er wird gesucht. Deshalb reist er unter dem Namen Freddy Michaels in die Nähe seines Anwesens Digmore Park. Ihm zur Seite immer sein getreuer Adjutant. Ein zuverlässiger Freund verschafft ihm den Posten des Gutsverwalters auf Portland. Doch dort gerät er mit der jungen Elizabeth zunächst aneinander. Sophia Farago hat hervorragend das Ambiente des südlichen Englands der 19. Jahrhunderts wiedergegeben. Als eine Hommage an die Romane von Jane Austen herausgebracht, greift sie die Landschaften, Gepflogenheiten und Personen dieser Zeit auf. Die Not der jungen Mädchen, und noch mehr die ihrer Eltern, finanziell abgesichert unter die Haube zu kommen, unbedingt einmal in London eingeführt zu werden, scheinen zwar etwas historisch angehaucht, haben aber auch in der heutigen Zeit kaum von Attraktivität eingebüßt. Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und Frederick wurde mit dem Kampf und dem Geheimnis um Digmore Park zu einem spannenden und sehr unterhaltendem Roman versponnen. Intrigen und Betrügereien scheinen in manchen englischen Kreisen auf der Tagesordnung zu stehen, so mancher Jüngling lässt sich blenden und fällt darauf herein. Für Liebhaber von Jane Austen und den Brontë-Schwestern wird dieser Roman eine faszinierende Ergänzung sein.        © Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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  • Etwas für's Herz und leichtes Adrenalin...

    Das Geheimnis von Digmore Park
    LadyFelidae

    LadyFelidae

    14. December 2015 um 14:58

    ... bietet dieser historische Roman von Sophia Farago. Abseits von den Hauptthemen von solcherlei Geschichten wie arrangierte Ehen, bietet diese Geschichte einen Hauch von Kriminalroman, wo der Leser im Hintergrund zu einem aufmerksamen Beobachter und Rätselrater mutiert. Eine schreckliche Intrige wird gegen den Major Dewary verübt und wem liegt mehr daran, diesem zu helfen, als Elisabeth Porter, einer unverheirateten Frau, die dazu ebenfalls nicht hässlich ist. Dabei ist der Major doch bereits verlobt... . Summa summarum erlebt der geneigte Historienroman-Leser neben einem anfänglichen Standard-Plot eine spannende Familiengeschichte, die sowohl Sehnsuchtsvolles wie detektivisch Spannendes enthält.

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  • Packend, atmosphärish, schön

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Ajani

    Ajani

    28. May 2015 um 20:10

    Ich habe das Buch in einem Satz verschlungen, alle 380 Seiten, und mich dabei großartig amüsiert. Der Einstieg war etwas holprig für mich, was vor allem daran liegt, dass man zu jeder Zeit erfährt, was alle Beteiligten denken und fühlen, und allein auf den ersten 60 Seiten zwei Rückblenden lauern. Trotzdem interessierte mich die emanzipierte Miss Porter und die rätselhafte Verschwörung gegen Major Dewary, und schon bald fand ich mich ganz eingehüllt in die kuschelige Regency Atmosphäre. Es gibt eine Menge hübsche Kleider, herrschaftliche Räume und sehr viel gutes Benehmen. Die vielen Nebencharaktere, die die Schauplätze bevölkern, sind auch keine Aufstellfiguren, sondern haben alle ihre liebenswerten Eigenheiten. Es geht viel um Pferde und Rosen - die beiden Leidenschaften, die Miss Porter und Major Dewary besonders verbinden. Sobald der Major als Stallmeister in Porthouse Manor tätig wird, sorgt er für einen gepflegten Garten, fleißige Stallburschen, und gesunde Pferdehaltung. Er macht seine Sache insgesamt sehr gut, was ihm die Bewunderung von Miss Porter einbringt. Von mir aus hätte er für immer in dieser Position bleiben können, denn einen Großteil des restlichen Buches verbringt er versteckt oder eingesperrt, wo er leider nicht viel Gelegenheit hat, mich mit Charm, Schläue oder Männlichkeit um den Finger zu wickeln. Zum Glück ist Miss Porter umso umtriebiger. Insgesamt hat mich jedoch der Teil um die Verschwörung und den Mord viel mehr interessiert, als die Gefühle der beiden Protagonisten füreinander. Ich hatte oft das Gefühl Schlüsselszenen verpasst zu haben, denn plötzlich können sie nur noch an den anderen denken; ich weiß aber nicht, warum. Die Mordermittlungen hingegen liefen zwar im Großen und Ganzen vorhersehbar, hielten mich aber Kapitel für Kapitel gespannt am Lesen. Am Besten haben mir aber die Gegenspieler gefallen, die mal launisch, mal charmant, und immer absolut skrupellos die beiden Helden nie zur Ruhe kommen ließen, und immer noch ein Ass im Ärmel hatten. Aufmachung Das Softcover ist stabil und fasst sich angenehm an. Die Kapitelüberschriften sind liebevoll gestaltet, das Cover täuscht jedoch etwas, denn insgesamt liest sich der Roman mehr wie ein Krimi.

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  • Das Geheimnis von Digmore Park

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Svarta

    Svarta

    Inhalt: “In Digmore Park, dem herrschaftlichem Familiensitz der Dewarys, verschwindet die Schwester des Lord spurlos. Ist Frederick, der Erbe von Digmore Park, der Mörder? Alles scheint darauf hinzuweisen doch der junge Mann ist nicht aufzufinden. Als die energische Elizabeth Porter einen neuen, attraktiven Stallmeister einstellt, ahnt sie nicht, wen sie vor sich hat ... Wird Frederick seine Unschuld beweisen und das Herz der stolzen Elizabeth erobern können? Denn die hohen Mauern von Digmore Park wissen ihre Geheimnisse gut zu bewahren.” Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen! Besonders das die Vermischung zweier Genres so gut gelungen ist! Auf der einen Seite einen romantisch, historischen Roman im 19. Jahrhundert und zum anderen hat man einen guten Schuss Krimi mit drin. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm zu lesen und entführte mich schnell in die Geschichte. Auch die detaillierten Beschreibungen der Umgebung, wie z.B. der Gärten und Anwesen an denen die Geschichte spielt haben mir gefallen, ich mag das total gerne um richtig in die Geschichte und auch in die Zeit einzutauchen! Die Handlung fängt erst langsam an, nimmt dann richtig Fahrt auf und wird spannend und endet sozusagen mit einem großen Knall - und glücklicherweise mit einem wunderschönen Ende! Ich persönlich habe ständig mitgefiebert und mit geraten wer es nun war, oder wie sich am Ende alles auflösen wird. Ich lag ein paar Mal richtig, aber am Schluss wurde ich doch sehr überrascht das fand ich spitze. ;) Im Buch gibt es viele verschiedene Charaktere, die unterschiedlicher gar nicht sein können. Einmal die starke, sympathische Protagonistin Elizabeth, die ich von Anfang an in mein Herz geschlossen habe und der ich die ganze Zeit die Daumen gedrückt habe das für sie alles Gut wird. Dann ihre liebenswerte, wenn auch chaotische Mutter. Die fiesen, hinterhältigen Gegenspieler auf Digmore Park, welche natürlich dem großen Happy End im Weg stehen. Dann hätten wir noch den Lord, der erstmal ein großes Geheimnis ist und sich als wahre Überraschung entpuppt und letztendlich Frederick... Der schon charismatisch ist, aber nun ja... irgendwie bin ich mit ihm nicht warm geworden und war von dem Charakter an sich etwas enttäuscht. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings noch, denn mir war die Auflösung am Ende zu einfach und zu schnell! Das fand ich etwas Schade. Fazit: Trotz kleiner Kritik ein wunderbares Buch das ich gerne weiterempfehle! Ich vergebe 4 Punkte! http://natzes-leseecke.blogspot.de/2013/08/das-geheimnis-von-digmore-park.html

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    • 2
    lord-byron

    lord-byron

    08. April 2014 um 16:50
  • Einfach nur schön

    Das Geheimnis von Digmore Park
    AnnikaDick

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 14:25

    Frederick Michael Anthony Dewary, einzige Sohn des Earl of Digmore wird eines schrecklichen Verbrechens bezichtigt. Um diesem Vorwurf nachzugehen, entfernt er sich heimlich von der Armee und kehrt nach England zurück. Bald erfährt er, dass er am Mord seiner Tante beschuldigt wird. Ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Sein alter Freund Simon Bishop bringt in als Stallmeister auf Portland Manor unter, während er selbst und Fredericks Bursche Charlie, den Dingen auf den Grund gehen wollen. Frederick muss sich an die ungewöhnlichen Gepflogenheiten auf Portland Manor erst einmal gewöhnen. Hier hat doch tatsächlich eine Frau das Sagen. Elizabeth Porter verwaltet das Anwesen seit dem Tod ihres Vaters, bis ihr jüngerer Bruder Billy volljährig ist. Als wäre es nicht schon genug, dass sie sich mit einem neuen, zunächst recht unhöflichen Stallmeister herumschlagen muss, da taucht auch noch Billy, der eigentlich in der Schule sein sollte, mit einem seiner Freunde auf Portland Manor auf. Fühlt sie sich zunächst noch zu Lord Linworth, Billys neuem Freund, hingezogen, so muss sie sich bald eingestehen, dass ihre Gedanken immer öfter zu einem gewissen Stallmeister wandern. Das dieser nicht ist, was er vorgibt zu sein, erfährt sie bald von Linworth, der die Familie damit erpressen will, dass sie ihren guten Ruf verlieren werden, wenn herauskommt, dass sie einem gesuchten Mörder Unterschlupf bieten. Statt sich von diesem einschüchtern zu lassen, machen sich Elizabeth und ihre Mutter mit Frederick auf den Weg nach Digmore Park um das Geheimnis um den Mord an seiner Tante zu lüften und Fredericks Unschuld zu beweisen ... Vom ersten Wort an, war ich auf einer Zeitreise ins England der Regency-Ära. Sophia Farago malt mit ihrer wunderbaren Sprache ein hervorragendes Bild dieser Zeit und sie bleibt auch darin. Auch wenn Elizabeth Portland Manor verwaltet, bleibt sie dennoch dem Frauenbild ihrer Zeit treu. Sie ist sich bewusst, dass sie die Geschäfte an ihren Bruder abtreten wird, wenn dieser alt genug ist, und ihre Pläne für die Zeit danach sehen so aus, dass sie darauf hofft, mit ihrer Mutter in die Stadt ziehen zu können, und vielleicht doch noch einen Ehemann zu finden und eine Familie zu gründen. Trotzdem spürt man immer wieder, welche Verantwortung auf Elizabeths Schultern lastet und dass es niemanden gibt, von dem sie wirklich Hilfe erwarten kann: Ihr Bruder unterschreibt eine Bürgschaft für Lord Linworth, die sie aufgrund seiner Minderjährigkeit anfechten will. Seinen Vormund, ihren Onkel, damit betrauen, hält sie für ebensowenig aussichtsreich, wie ihre Mutter damit belasten. Lady Porter ist es am liebsten, wenn alle Probleme von ihr ferngehalten werden. Elizabeth überrascht sich selbst damit, dass sie mit dem Gedanken spielt, den neuen Stallmeister um Hilfe zu bitten (auch wenn sie dann doch alleine loszieht). Auch fühlt sie sich immer stärker zu ihm hingezogen, so skandalös das auch sein mag. Auch Frederick fühlt sich, nach Anfänglicher Fehleinschätzung ihres Charakters von seiner Seite aus, zu Elizabeth hingezogen. Das heißt, sobald er akzeptiert, dass sie tatsächlich als Frau Portland Manor verwaltet. Sobald Elizabeth also erfährt, dass er in Wirklichkeit der Sohn eines Earls und kein Stallmeister ist, und sie sich auf gleicher Augenhöhe begegnen, stünde einer Zukunft der beiden nichts im Wege ... wäre Frederick nicht bereits verlobt. Als Elizabeth dies erfährt, hat ihre Mutter jedoch bereits erklärt, dass sie beide nach Digmore Park fahren werden, um Fredericks Unschuld zu beweisen. Und dort warten so einige Überraschungen auf alle Beteiligten. Ein wenig las sich "Das Geheimnis von Digmore Park" wie zwei Romane, was daran lag, dass die Autorin - was mir durchaus gefiel - Wert darauf legte, dass Elizabeth Reise nach Digmore Park auch begründet ist. Die ganzen kleineren und größeren Wendungen und Ereignisse des ersten Teils führen dazu, dass sie mit Lady Porter aufbricht. Ich muss aber zugeben, dieser Teil kam mir zuweilen verhältnismäßig lang vor, auch wenn das Buch selbst sehr schnell zu lesen ist. Ich habe mich oft gefragt, ob wir denn Digmore Park überhaupt zu sehen bekommen und als Lady Porter dann erklärte, sie wolle unter dem Vorwand, Fredericks Vater als Witwer ihrer besten Freundin aus Jugendtagen ihr Beileid auszudrücken, nach Digmore Park reisen, war mein erster Gedanke "endlich". Und wie haben mir die Szenen in Digmore Park selbst gefallen. Fredericks Verwandtschaft, die Ränkelspiele, die sich hinter den Kulissen abspielten, die Geheimnisse, die sich dem Leser fast beinahe so langsam enthüllen, wie den Figuren selbst ... Herrlich! Ab hier wurde der Roman zu einer Mischung aus Mysteryroman und Krimi, gewürzt mit einer zarten Liebesgeschichte, die sich passend zu den Werken des Regency entwickelt.  Nicht nur Frederick und Elizabeth, zu denen ich schon weiter oben etwas geschrieben habe, auch die anderen Figuren sind wunderbar gezeichnet. Allen voran Elizabeths Mutter, Lady Porter. Auf der einen Seite ganz ignorante Adlige, die sich nicht an die Namen ihrer Diener erinnert, auf der anderen Seite, aufgeregt wie ein Schulmädchen, als sie das Abenteuer wittert, welches sie in Digmore Park erwarten wird. Aber auch Louise, die Ehefrau von Fredericks Cousin war wunderbar geschrieben. Die perfekte, freundliche Gastgeberin gegenüber Elizabeth und ihrer Mutter, das schmollende oder bettelnde "Kind" gegenüber ihrem Mann und die herrschsüchtige Herrin gegenüber der Dienerschaft. Es war zuweilen nicht leicht, zu sagen, welche Facette die "echte" ist. Es machte großen Spaß, mitzurätseln (auch wenn ich teilweise gehörig daneben tippte), was denn nun tatsächlich geschehen war und die Auflösung hielt noch einige Überraschungen bereit (deren Hinweise ich teilweise schlicht übersehen habe). "Das Geheimnis von Digmore Park" war viel zu schnell vorbei. Auch wenn ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht, hätte es, sobald die Handlung auf Digmore Park spielte, noch einmal so lang sein können.  Die Liebesgeschichte verläuft sehr ruhig, wie der Rest der Handlung empfand ich sie gerade am Anfang weniger packend, als sie es später wurde. Bevor Fredericks wahre Identität enthüllt wird, existiert sie praktisch lediglich in Elizabeths Gedanken aber auch das hätte ich mir mit ein wenig stärker und mit größerem Konflikt erhofft. Dieser kommt erst in Form von Fredericks Verlobter, die nun über einer möglichen Zukunft der beiden schwebt, wie ein Damoklesschwert. Aber auch hier wurde es mit der Ankunft auf Digmore Park besser. Ich kann das Buch Fans von Regency-Romanen nur empfehlen. Der Anfang ist langsamer, aber sofort fühlt man sich in die Zeit zurück versetzt. Die Vorstellung der Figuren und der Ausgangssituation hätte meiner Meinung nach ein wenig kürzer, die Szenen in Digmore Park dafür länger sein können. Dafür gibt es von mir vier Punkte.

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  • Voller Spannung und Geheimnisse

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Monika58097

    Monika58097

    16. November 2013 um 18:14

    Die Schwester des Earls of Digmore verschwindet spurlos. Man findet eine Leiche, doch wer ist der Mörder? Schnell fällt da der Verdacht auf Major Frederick Michael Dewary, dem Erben des Earls. Frederick weilte zum Zeitpunkt der Tat kurzzeitig in der Nähe des Tatortes, doch längst ist er zurück auf dem Kontinent, um gegen Napoleon und seine Mannen zu kämpfen. Frederick kann rechtzeitig gewarnt werden. Heimlich kehrt er nach England zurück. Ein Zufall hilft ihm, als Stallmeister auf Portland Manor eingestellt zu werden. Elisabeth Porter verwaltet alleine das große Anwesen, das in wenigen Jahren ihr jüngerer Bruder Billy übernehmen wird. Elisabeth ist froh, dass Freddy Michaels ihr tatkräftig und erfahren zur Seite steht, doch sie merkt schnell, dass dieser Mann eigentlich zu gute Umgangsformen für einen einfachen Stallmeister hat. Elisabeth und ihre quirlige Mutter finden heraus, wer er wirklich ist und beschließen, ihm bei der Aufklärung des Falles zu helfen. Kurzerhand packen die beiden Frauen ihre Taschen und reisen nach Digmore Park. Sie wollen dem Earl ihre Aufwartung machen. Schließlich war Elisabeths Mutter einst mit der Dame des Hauses befreundet. Einen äußerst freudigen Empfang bereitet ihnen Lady Louise Bakerfield, die mit Fredericks Cousin Edward verheiratet ist und sich auf dem Lande zu Tode langweilt. Doch wo ist der Earl? Wieso lässt er sich nirgendwo blicken? Ist er wirklich so krank, wie behauptet wird? Elisabeth und Frederick fühlen sich zueinander hingezogen, doch Frederick hat bereits einer anderen Frau sein Versprechen gegeben. Sie leben in einer Zeit, in der ein Mann zu seinem Wort steht. Ehrgefühl gegen Liebe. Was wird letztendlich stärker sein? "Das Geheimnis von Digmore Park" - ein wunderbarer Roman mit überraschenden Wendungen aus der Zeit des Regency. Ein Roman, der einen die Stunden vergessen lässt. Sophia Farago gelingt es hervorragend, das Flair dieser Zeit wiederzugeben. Man hört die Röcke rascheln. Man sieht Butler und Hausmädchen geradezu vor sich. Und dann das über alles gehende Ehrgefühl. Was darf ich, was darf ich nicht. Sophie Farago beschreibt diese Zeit so identisch, dass man sich beim Lesen in diese Epoche hinein versetzt fühlt. "Das Geheimnis von Digmore Park" - ein Roman voller Spannung, voller Geheimnisse und auch mit ganz viel Romantik. Unbedingt lesenswert! Erschienen im DRYAS-Verlag.

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  • Unterhaltsame Geschichte, aber zu lange ohne wirkliche Spannung

    Das Geheimnis von Digmore Park
    justitia

    justitia

    "Das Geheimnis von Digmore Park" von Sophia Farago ist ein netter, unterhaltsamer Historien-Roman, der aber leider zu lange braucht bis er richtig spannend wird. Zum Cover: Das Cover ist das Wundervollste an diesem Buch und einen wahre Augenweite. Schon beim ersten Anblick habe ich mich in diese romantische und gleichzeitig geheimnisvolle Atmosphäre verliebt, die die in Pastellfarben getauchte Steintreppe ausstrahlt. Auch der Text des Buchtitels passt sowohl farblich als auch stilistisch zum übrigen Cover und bildet so mit ihm ein harmonisches Ganzes. Im Buch setzt sich die tolle Gestaltung fort. So ist der Beginn eines jeden Kapitels mit herrlichen Rosen versehen - eine schöne Idee, die das gesamte Design stimmig wirken lässt. Das Cover ist rundum gelungen und ich wäre im Buchladen sicherlich nicht daran vorbei gelaufen... Zum Inhalt: Die Autorin entführt den Leser nach England im 19. Jahrhundert. Lady Elizabeth hat es nicht so leicht im Leben - so leitet sie allein bis zur Volljährigkeit ihres Bruders Billy das Familiengut. Wäre das nicht schon schwierig genug, muss sie sich auch noch mit anderne Problemen herumschlagen - so hat ihr Bruder nur Flausen im Kopf und ihre Mutter lebt nur in den Tag hinein. Doch wäre es auch für Elizabeth an der Zeit einen Ehemann zu finden - die Frage ist nur wie?? Als dann der attraktive Stallmeister auf dem Gut auftaucht, ist es um Elizabeth geschehen. Doch kann sie wirklich einen Mann von niederem Stand lieben? Und welches Geheimnis umgibt diesen jungen attraktiven Mann? Meine Meinung: Die Geschichte rund um die starke und toughe Lady Elizabeth ist in einem angenehmen, leicht zu lesenden Stil geschrieben und der Leser fühlt sich so sofort nach England ins 19. Jahrhundert versetzt. Die Charaktere werden sehr differenziert und authentisch dargestellt. Besonders Lady Elizabeth ist dem Leser von Beginn an sympatisch - bewundert man doch ihre Stärke, ihren Mut und ihren Ehrgeiz. Denn selbstverständlich war es zur damaligen Zeit sicherlich nicht, dass eine Frau ein Familiengut in Eigenregie leitet. Doch Elizabeth weiß sich zu behaupten und das beeindruckt. Auch der zweite Hauptcharkter Frederick Dewery erhält vom Leser durchaus einige Sympathiepunkte - ein junger, attraktiver Mann, der um sein Recht und vor allem um seine Freiheit kämpft. Zwei sehr willensstarke Persönlichkeiten, deren Liebesgeschichte mich wirklich sehr bewegt hat, mussten sie doch hart für ihr gemeinsames Glück kämpfen. Die Handlung konnte mich persönlich dagegen eher weniger überzeugen. Die Grundidee der Geschichte an sich ist interessant und spannend, doch die Umsetzung für mich nur in Ansätzen gelungen. Für mich persönlich plätscherte die Geschichte zu lange vor sich hin bevor wirklich Spannung aufkam. Besonders störend fand ich dabei die wiederholten Hinweise auf die Standesunterschiede und die damit verbundenen Sitten- und Normenerklärungen. Dadurch wirkten sie oft aufgesetzt und selbst ich als Leser habe mich dadurch getadelt gefühlt. Die Sitten und Normen der damaligen Zeit, die sicherlich erwähnenswert und wichtig für das Verständnis der Handlung sind, hätten aber besser in die Geschichte eingebaut und mit ihr verwoben werden sollen. Auch einige Szenen, insbesondere jene im Turmzimmer, wirkten künstlich erzeugt und haben mich als Leser nicht wirklich überzeugt, sondern erzeugten vielmehr Fragezeichen im Kopf. Mit ihnen waren zeitweise Wandlungen in den Charakteren verbunden, die ich nicht recht nachvollziehen konnte. Demgegenüber gab es auch Szenen, insbesondere am Ende des Buches, die vor Spannung nur so strotzten und damit sehr gut gelungen waren. Obwohl die Geschichte letztlich doch etwas vorhersehbar war, hat mich das Ende durchaus überzeugt und mir wirklich viel Spaß bereitet. Insgesamt ist es ein netter, unterhaltsamer hisorischer Roman gespickt mit einer wunderbaren Liebesgeschichte und veredelt mit einer kleinen Brise Spannung!

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    • 2
  • Leserunde zu "Das Geheimnis von Digmore Park" von Sophia Farago

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Dryas_Verlag

    Dryas_Verlag

    Suche 15 Testleser/innen, die sich mit einem romantischen Krimi in die Zeit von Jane Austen entführen lassen möchten. Zum Buchinhalt: In Digmore Park, dem herrschaftlichen Familiensitz der Dewarys, verschwindet die Schwester des Lords spurlos. Ist Frederick, der Erbe von Digmore Park, der Mörder? Alles scheint darauf hinzuweisen – doch der junge Mann ist nicht aufzufinden. Als die energische Elizabeth Porter einen neuen, attraktiven Stallmeister einstellt, ahnt sie nicht, wen sie vor sich hat … Die hohen Mauern von Digmore Park wissen ihre Geheimnisse gut zu bewahren. Wird Frederick seine Unschuld beweisen und das Herz der stolzen Elizabeth erobern können? Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 17. Juni 24 Uhr – die Autorin Sophia Farago und ich als Verlegerin freuen sich auf eine Leserunde mit euch!

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    • 394
  • Nette, unterhaltende Geschichte

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    07. September 2013 um 18:05

    "Das Geheimnis von Digmore Park" von Sophia Farago ist ein netter und unterhaltsamer Roman, angesiedelt in der Vergangenheit als historischer Roman. Es ist ein bisschen Mystery, ein bisschen Krimi und ein wenig Liebesroman in England um 1812. Es handelt von 2 herrschaftlichen Familiensitzen, der eine wird von einer jungen Lady geführt, beim anderen ist ein Drama passiert, denn der Sohn wird als Mörder seiner Tante gesucht. Eben dieser Mörder lässt sich als Stallmeister auf dem von einer Lady geführten Hof anstellen, um von dort zu ermitteln, was vorgefallen ist, welche Dinge man ihm genau vorwirft und was der Stand der Dinge auf dem eingen Familiensitz zur Zeit seiner Rückkehr aus der Armee in Spanien ist. Natürlich verliebt sich die junge Lady unstandesgemäß in ihren Stallmeister, natürlich geht das Versteckspiel nicht lange gut und ebenso erwartungsgemäß kommt es zu einigen Verwicklungen, die aus dem Roman ein spannendes Abenteuer machen und das Lesen recht kurzweilig gestalten. Ich sah beim Lesen vor meinem inneren Auge das Buch umgestaltet zum Film, mit rauschenden Gewändern und Spitzentüchlein hier und dort, fühlte mich in dramatische Szenen ähnlich der "Vom Winde verweht" zurückversetzt und fühlte mich gut unterhalten. Wirkliche Höhepunkte sind selten, man ahnt als Leser den weiteren Geschichtsverlauf schon früh, freut sich allerdings bei jedem Kapitelanfang erneut über die aufblühende Rose als Bild und kann sich im Liegestuhl lesend gut entspannen. Es liest sich flüssig, entspannend trotz Spannung, und man hat mal wieder einen Roman so ganz ohne Sorgen, Denkarbeit und Stress. Letzteres fiel mir extrem ins Auge. Viele aktuelle Romane sind  gesellschaftskritisch und regen mich eher auf, so war es eine absolute Wohltat mal wieder so ohne eigenes Zutun eine lockere Geschichte mit erwartetem Happy End zu lesen und damit aus allen eigenen Sorgen entfliehen zu dürfen. Auf Dauer zu trivial und zu wenig horizonterweiternder Inhalt, wenig geschichtliche Informationen, ich musste ständig an Leser von Charlotte Link und Rosamunde Pilcher denken, wobei der Autorin damit auch ein unendlich grosses Publikum zur Verfügung steht!

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  • Ein toller historischer Roman- sehr lesenswert

    Das Geheimnis von Digmore Park
    ChrissiH

    ChrissiH

    25. August 2013 um 13:25

    **Kurzmeinung** Sophia Farago entführt uns in Jane Austens Zeit und erschafft mit ihrem Buch eine glaubhafte, romantische und spannende Lektüre, die ans Herz geht. **Inhalt** Elizabeth hat es nicht leicht. Seit ihr Vater gestorben ist, muss sie sich allein um das Familiengut kümmern, denn der Verwalter ist zu alt, die Mutter lebt in den lieben langen Tag hinein und ihr Bruder hat nichts als Kindereien im Kopf. Dabei müsste Elizabeth langsam einen Ehemann finden, doch wie, wenn sie alle Hände voll zu tun hat? Als dann ein gutaussehender Stallmeister auf ihrem Gut auftaucht, ist Lizzy von ihm fasziniert. Doch kann sie jemand von niederen Stand lieben? Und welches Geheimnis verbirgt der junge Mann? **Meine Meinung** Es sind nun schon einige Tage vergangen, nachdem ich das Buch fertig gelesen habe. Aber auch jetzt ist mein erster Gedanke daran nur: "Wow!" Schon mit dem ersten Satz wird man in das England zu Austens Zeit versetzt und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die Figuren sind sehr sympathisch beschrieben und vor allem Elizabeths Charakter hat mich fasziniert. Trotz des Frauenbildes der damaligen Zeit, ist sie selbstbewusst und handelt sehr verantwortungsbewusst. Ohne zu zögern setzt sie sich für andere ein, beschützt ihre Liebsten und denkt trotz allem noch daran die Etikette zu wahren. Nun tauchte ein Mann bei ihr auf, der des Mordes beschuldigt wurde und Lizzy erklärt sich sofort bereit, seine Unschuld zu beweisen. Dieser Krimianteil des Buches wird sehr spannend gehalten. Anfangs glaubte ich, dass es dem Leser sehr schnell klar sein sollte, was dahinter steckte und das fand ich sehr schade. Denn ich mag es überhaupt nicht, wenn ich schon so schnell die Beweggründe der Figuren kenne. Aber hier wurde man doch immer wieder in die Irre geführt und irgendwann wusste ich selbst nicht mehr, was ich glauben sollte. Da half nur noch eins: Weiterlesen, was nun wirklich passiert ist. So blätterten sich die Seiten schnell von selbst um. Dies alles wurde abgerundet von einer wunderbaren Liebesgeschichte, die zum Schmachten einläd. ;) **Fazit** Ein tolles Buch, mit einem vielseiten Inhalt, das nicht nur für Fans von Jane Austen ein Must-Read ist.

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  • Rezension: Das Geheimnis von Digmore Park - Sophia Farago

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Hikari

    Hikari

    20. August 2013 um 19:28

    Der historische Roman spielt im 19. Jahrhundert in England und bietet Liebe, Intrigen, Mord und Geheimnisse en masse. Die Charaktere sind bunt gemischt und vor allem die Mutter der Protagonistin Elisabeth - Lady Porter - entwickelt sich herrlich erfrischend, auch wenn sie zuvor eher nicht so gut bei mir wegkam. Die Protagonisten Elizabeth und Frederick sind gut gezeichnet und relativ nachvollziehbar gestaltet. Was mir sehr gut gefallen hat ist die Gestaltung des Buches: Wunderschönes Cover und an jedem Kapitelanfang eine schöne Rose in der Ecke. An sich ist das Buch gut zu lesen, doch die ständigen Normen- und Sittenerklärungen fand ich etwas unpassend. Ich finde es besser, wenn es nicht erklärt und ständig wiederholt wird (wie das der Ruf einer Dame zerstört werden kann, wenn sie im selben Raum wie ein Mann nächtigt usw.), sondern besser in den Text verpackt wird. Es war doch etwas viel, auch die Charaktere haben sich ständig in Gedanken an die strengen Sitten ermahnt, sodass es etwas gekünstelt wirkte. Auch einige der Szenen wirkten nicht ganz lebensecht und etwas gewollt. Andere hingegen sind jedoch sehr gut gelungen und erzeugten eine schöne Spannung. Die grundlegende Geschichte war ziemlich schnell zu durchschauen. Wirkliche Überraschungen gab es nur wenige. Insgesamt ist es also ein recht durchmischtes Buch - handwerklich okay, gut zu lesen, manchmal etwas zu gewollt und ein wenig fehlte dadurch die historische Authentizität. Andererseits hat die Lektüre auch viel Spaß gemacht und man hat mit Elizabeth und Frederick mitgefiebert.

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  • Digmore Park

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Postbote

    Postbote

    12. August 2013 um 18:43

    Frederick Dewary wird in England als Mörder gesucht.Er und sein Vater besitzen den schönen Landsitz Digmore Park. Frederick ist in Spanien beim Militär und erfährt fassungslos von seiner anschuldigung als Mörder. In geheimer Mission gelingt Frederick die einfuhr unter veränderten Namen und aussehen nach England. Sein alter Freund und Geistlicher Simon erfährt von Fredericks Situation.Auf Mord steht die Totesstrafe. Simon wird zum Freund, Vertrauter und Helfer in dieser misslichen Lage. Simon beschliesst das Frederick nach Portland Manor, ein ebenfalls schöner Landsitz nähe Winchester, dort als Stallmeister inkognito, arbeiten soll.Portland Manor wird von einer Frau Namens Elizabeth energisch geleitet und geführt. Sie gilt in den damaligen englischen Kreisen schon fast als alte Jungfer. Dewary findet sich so langsam zurecht mit seiner neuen aufgabe selbst mit der am anfangs zickigen Lizzy scheint es mit der Zeit immer besser zu laufen. Versteckt und immer auf der hut versucht Frederick die wahrheit um seine anschuldigung herauszubekommen. Durch eine Zufallsbegegnung mit Lord Lynworth der Dewary auf Portland Manor erkennt, erfährt auch Lizzy und ihre Mutter wer Frederick wirklich ist. Anstatt ablehnung und Verrat, erfährt Frederick von Lizzy und Mutter ein hilfreiche unterstützung um Fredericks Unschuld zu beweisen. Lord Lynworth gibt ihnen eine Woche Zeit damit er seine Unschuld beweisen kann. Danach würde Lynworth, Dewary an den Friedensrichter  verraten. Lizzy hat sich in Frederick verliebt auch Frederick fühlt sich im laufe der Geschichte immer mehr zu Lizzy hingezogen. Nach all diesen Vorkommnissen beginnt nun der spannendste, turbulentester, intrigantere Teil,das im englischen Stil geschriebenen Buches. Eiskalt und gierig erscheinen Fredericks Familienangehörige, die es Dewary schwer machen an die Warheit zu kommen.Es kommen boshafte Intrigen von Cousin Edward und Frau zu Tage. Die Ereignisse machen Fredericks Helfer mutig und einfallsreich. Lizzy wird Fredericks beste Helferin. Trotz alledem lastet die Schuld fast das ganze Buch  durch, auf seinen Schultern. Man hat das gefühl er sei doch der Mörder. Angenehm und überschaulich geschriebene Szenen lassen einen immer nur etwas erahnen und dann kommt es doch überraschend  ganz anderst. Das hat mir persöhnlich sehr gut gefallen. Die Lösung naht,  auf den letzten 20 Seiten wahr ich ganz hieblig. Wer, Wie, Wo, Was.?? Gerne habe ich mir zu diesem Buch  eine Teatime mit eingebaut.  Eine sehr reizende, doch auch spannende Geschichte die ich Englandliebhabern auf jedenfall empfehlen kann. Die Rosendeko auf den Innenseiten des Buches fand ich sehr romantisch.

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  • Das Geheimnis von Digmore Park

    Das Geheimnis von Digmore Park
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Inhalt: “In Digmore Park, dem herrschaftlichem Familiensitz der Dewarys, verschwindet die Schwester des Lord spurlos. Ist Frederick, der Erbe von Digmore Park, der Mörder? Alles scheint darauf hinzuweisen doch der junge Mann ist nicht aufzufinden. Als die energische Elizabeth Porter einen neuen, attraktiven Stallmeister einstellt, ahnt sie nicht, wen sie vor sich hat ... Wird Frederick seine Unschuld beweisen und das Herz der stolzen Elizabeth erobern können? Denn die hohen Mauern von Digmore Park wissen ihre Geheimnisse gut zu bewahren.” Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen! Besonders das die Vermischung zweier Genres so gut gelungen ist! Auf der einen Seite einen romantisch, historischen Roman im 19. Jahrhundert und zum anderen hat man einen guten Schuss Krimi mit drin. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm zu lesen und entführte mich schnell in die Geschichte. Auch die detaillierten Beschreibungen der Umgebung, wie z.B. der Gärten und Anwesen an denen die Geschichte spielt haben mir gefallen, ich mag das total gerne um richtig in die Geschichte und auch in die Zeit einzutauchen! Die Handlung fängt erst langsam an, nimmt dann richtig Fahrt auf und wird spannend und endet sozusagen mit einem großen Knall - und glücklicherweise mit einem wunderschönen Ende! Ich persönlich habe ständig mitgefiebert und mitgeraten wer es nun war, oder wie sich am Ende alles auflösen wird. Ich lag ein paar Mal richtig, aber am Schluss wurde ich doch sehr überrascht das fand ich spitze. ;) Im Buch gibt es viele verschiedene Charaktere, die unterschiedlicher gar nicht sein können. Einmal die starke, sympathische Protagonistin Elizabeth, die ich von Anfang an in mein Herz geschlossen habe und der ich die ganze Zeit die Daumen gedrückt habe das für sie alles Gut wird. Dann ihre liebenswerte, wenn auch chaotische Mutter. Die fiesen, hinterhältigen Gegenspieler auf Digmore Park, welche natürlich dem großen Happy End im Weg stehen. Dann hätten wir noch den Lord, der erstmal ein großes Geheimnis ist und sich als wahre Überraschung entpuppt und letztendlich Frederick... Der schon charismatisch ist, aber nun ja... irgendwie bin ich mit ihm nicht warm geworden und war von dem Charakter an sich etwas enttäuscht. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings noch, denn mir war die Auflösung am Ende zu einfach und zu schnell! Das fand ich etwas Schade. Fazit:Trotz kleiner Kritik ein wunderbares Buch das ich gerne weiterempfehle! Ich vergebe 4 von 5 Sterne!

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