Sophia Mott

 4,8 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Sophia Mott

Sophia Mott wurde 1957 in Baden-Baden geboren. Sie studierte Musik in Würzburg und Frankfurt und arbeitete in verschiedenen Orchestern als Kontrabassistin. 1985 begann sie ein Studium der Germanistik und der Musikwissenschaften in Heidelberg. Seitdem schreibt sie biografische Romane und Sachbücher – nicht nur über Musiker. Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ihr Tänzer war der Tod (ISBN: 9783955102760)

Ihr Tänzer war der Tod

 (2)
Neu erschienen am 12.04.2022 als Hardcover bei Osburg Verlag.
Cover des Buches Dem Paradies so fern. Martha Liebermann (ISBN: 9783869152677)

Dem Paradies so fern. Martha Liebermann

 (2)
Neu erschienen am 25.03.2022 als E-Book bei Ebersbach & Simon.

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Ihr Tänzer war der Tod

 (2)
Erschienen am 12.04.2022
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Dem Paradies so fern. Martha Liebermann

 (2)
Erschienen am 25.03.2022

Neue Rezensionen zu Sophia Mott

Cover des Buches Ihr Tänzer war der Tod (ISBN: 9783955102760)B

Rezension zu "Ihr Tänzer war der Tod" von Sophia Mott

Sophia Mott - Ihr Tänzer war der Tod
birgitdvor 15 Tagen

Es geht um den deutschen Außenminister, der im Juni 1922 hinterhältig von nationalistischen Freikorpssoldaten ermordet wurde
Es beginnt mitten im Ersten Weltkrieg.
Rathenau nimmt kein Blatt vor den Mund. Für ihn sind die zu erwartende Verluste nur Kollateralschäden..
Walter Rathenau musste keine Sorgen um finanzielles machen.
Seine Familie gründete AEG und gehörte schon deswegen zu der Minderheit
Sie würde an einem Krieg verdienen.
Das Buch beschreibt ein wenig bekanntes Kapitel der deutschen Geschichte.
Es ist gut zu lesen und vor allem interessant.

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Cover des Buches Ihr Tänzer war der Tod (ISBN: 9783955102760)A

Rezension zu "Ihr Tänzer war der Tod" von Sophia Mott

Ein großer Staatsmann und sein jähes Ende, das kaum noch jemand kennt
aus-erlesenvor einem Monat

Dass es kein gutes Ende nehmen wird, wissen wir aus der Geschichte. Dass das Ende unrühmlich, für manche unehrenhaft, auf alle Fälle aber feige und widerwärtig sein wird … damit beginnt Sophia Mott ihren biographischen Roman über Walter Rathenau. Den deutschen Außenminister, der im Juni 1922 hinterhältig von nationalistischen Freikorpssoldaten ermordet wurde. Der Weg dahin war beschwerlich. 

Der Roman setzt mitten im Krieg ein, den wir heute als Ersten Weltkrieg bezeichnen. Damals war es „nur der große Krieg“. Rathenau nimmt kein Blatt vor den Mund. Für ihn sind zu erwartende Verluste nur kalkulierbare Posten in einem Spiel, das nur für Wenige als gewonnen erachtet werden kann. Die Mehrheit steht auf der Verliererseite. Das wusste man schon damals – und hält sich bis heute nicht an diese Weisheit!

Walter Rathenau musste sich nie um finanzielle Nöte sorgen. Seine Familie gründete AEG und gehörte schon deswegen zu der Minderheit, die an einem Krieg verdienen und sich selten zur Verliererseite zählen lassen mussten. Freunde hat er nur wenige. Bekannte, Gönner, Wohlgesonnene – oh, davon hatte er massig. Und Feinde! So viele, dass es seine knappe Freizeit ihm nie gestattet hätte sie zu zählen. 

In seinem wachen Kopf schwirrten unendlich viele Ideen herum. Zollunion in Europa, Schlachtenkonstellationen, politische Manöver – allesamt abgewiesen. Er fand einfach keine Gönner, keine Unterstützer. Hindenburg und Ludendorf steckten lieber die Köpfe zusammen als den entscheidenden Schritt zu wagen, als dass sie Walter Rathenau Gehör geschenkt hätten. Wegen der finanziellen Absicherung hätte er die Hände in den Schoß legen können und wie der sächsische König Friedrich August III. sich einfach umdrehen und sagen können: „Macht doch Euren Dreck alleene!“. Hat er aber nicht. Machtbewusstsein, Sturheit und der unbedingte Wille etwas zu bewirken ließen ihn nicht ruhen. Auch seine Feinde beobachteten das rege Treiben. Und so kam es wie es kommen musste…

Sophia Mott nutzt das Stilmittel des Romans, um Geschichte nachvollziehbar zu machen. Ob wirklich alles genau so geschah, weiß man nicht. Doch die Folgen, die nachvollziehbar sind, lassen nur wenig Interpretationsspielraum. Unnachgiebig beschreibt sie eine Zeit, die wenig Gloria und noch viel mehr Ungemach hervorgebracht hat. Ohne abzuschweifen, lässt sie eine Zeit wieder auferstehen, die die Grundlage für die Goldenen Zwanziger war. Doch bevor sie ausschweifen konnte, war Walter Rathenau schon Geschichte. Jude, Industrieller, Politiker – die Reihenfolge ist beliebig, da er selbst gegen Juden, Industrielle, Politiker schoss, wenn es ihm passte – Rathenau zu fassen ist schwierig. Ein Wendehals war er bestimmt nicht, vielmehr ein Mann bei klarem Verstand, der ein Ziel verfolgte. Dass ihm nur Wenige dabei folgen konnten, sah er nicht als sein Problem an. Vielleicht war das sein größter Fehler…

Kommentare: 1
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Cover des Buches Mein Engel, mein alles, mein Ich. Beethoven und die Frauen (ISBN: 9783869152127)S

Rezension zu "Mein Engel, mein alles, mein Ich. Beethoven und die Frauen" von Sophia Mott

Beethoven und die Frauen
sternenstaubhhvor 2 Jahren

Das Jahr 2020 ist für Musik-Freunde etwas ganz besonderes, denn in diesem Jahr feiert man den 250. Geburtstag Beethovens. Doch was genau weiß man über ihn? Bekannt ist er für seine chaotischen Haare und seine genialen Kompositionen. Doch wer was Beethoven wirklich? Wer war der Mensch hinter dem Komponisten? Die Autorin Sophia Mott gibt einen Einblick in das Leben eines Mannes auf den das Sprichwort "harte Schale, weicher Kern" sehr gut zutrifft. Frau Mott zeigt welche romantische und empfindliche Seite der Musiker und Komponist hatte. In einzelnen Kapiteln werden seine Begegnungen mit Frauen beschrieben, die seine Wegbegleiterinnen waren. Ob Bettina von Arnim, Antonie Brentano oder die Eine Josephine Stackelberg-Brunsvik. Beethoven hat für viele Frauen geschwärmt und einige geliebt. Dennoch konnte der eigenwillige Beethoven keine ganz für sich gewinnen. Frau Mott zeigt in "Mein Engel, mein alles, mein Ich" einen ganz neuen Beethoven dessen Leben und Werke man aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen kann. Ein unterhaltsames und lesenswertes Buch zum Beethoven-Jubiläumsjahr.

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