Sophia Scheer

 4.8 Sterne bei 12 Bewertungen

Alle Bücher von Sophia Scheer

Alles Tote kommt von oben

Alles Tote kommt von oben

 (8)
Erschienen am 26.09.2013
Der Tote am Urfahraner Markt

Der Tote am Urfahraner Markt

 (2)
Erschienen am 23.02.2017
Bis die Fetzen fliegen

Bis die Fetzen fliegen

 (2)
Erschienen am 18.06.2015

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Rezension zu "Der Tote am Urfahraner Markt" von Sophia Scheer

Wem gehört die abgehackte Hand?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren


Nach „Alles Tote kommt von oben“ und „Bis die Fetzen fliegen“ erfreut uns Sophia Scheer mit ihrem dritten Kriminalfall für Chefinspektorin Diana J. Pölz, die es in ihrer Abteilung im LKA Oberösterreich nicht so ganz einfach. Sowohl der Chef als auch Kollege Karl „Carlos“ See sind Machos wie sie im Buche stehen. Dazu kommt noch die ziemlich nervende Mutter, die als Hazel Wood ihr Hippie-Image weiter pflegt und gar nicht merkt, dass sie sich lächerlich macht. Doch diesmal hat sie den richtigen Riecher.

Aber, schnell der Reihe nach:

Wir steigen in den feucht fröhlichen Urfahraner Markt ein, einem Jahrmarkt mit einschlägiger (Volks)Musik und Kostümierung. Wir werden Zeuge eines Alkounfalls und, wie ein Geschwisterpaar die Tote von der Straße räumt.
Wir erleben mit, wie ein Hochzeitspaar aus Deutschland in seinem Zimmertresor in der Honey Moon-Suite eine abgehackte Hand findet, während Diana und Carlos im selben Hotel ein Seminar abhalten, das ihnen der Boss eingebrockt hat.
Und dann taucht ein weiteres Geschwisterpaar auf, das sich seltsam verhält. 


Welches ist nun das mörderische Duo und, wo ist der Rest zur Hand?
Dann gibt es einen zweiten Toten.

Geschickt laviert Sophia Scheer zwischen den Geschwisterpaaren herum, die allerdings nicht die einzigen Verdächtigen sind. Was wird hier verborgen, was ist in der Vergangenheit vorgefallen?
Die Dialoge zwischen den Polizisten sind Großteils witzig geschrieben und klingen aus dem Leben gegriffen. Die Autorin macht sich über das Gendern ein wenig lustig.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung, die ich weiter empfehle und 5 Sterne gerbe.

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Rezension zu "Alles Tote kommt von oben" von Sophia Scheer

Wer hat den Grundlsee vom Kirchturm geworfen?
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Diana Janis Pölz wird Leiterin der Abteilung Leib und Leben im Landeskriminalamt Oberösterreich (LKA). Sowohl ihr Vorgesetzter als auch ihre Mitarbeiter sind alles andere als erfreut über die „Quotenfrau“.

Bereits in ihrem ersten Fall bekommt sie die Machosprüche und Insubordinationen zu spüren. Besonders Karl-Heinz See, der „schöne Carlo“ genannt, kann so gar nicht mit einer Frau als Vorgesetzten, die noch dazu aus Wien kommt.

Gleich zwei ehemalige Kulturgrößen treffen in Linz ein. Das ist zum einen der Dichter Bernd Werner Grundlsee, der in der Türmerstube des Linzer Mariendoms seine Memoiren schreiben will und zum anderen Caro LaBelle, eine Sängerin und Schauspielerin, die mit ihrem Auftritt der Landeshauptstadt Linz mehr Glanz verleihen soll.

Der alternde Literat Grundlsee fällt aus der Türmerstube, und erschlägt dabei den Studenten Stefan Stösser.

Stösser ist als Praktikant bei einer Zeitung beschäftigt und verfasst eine vernichtende Kritik über LaBelles Liederabend, ohne jedoch dort gewesen zu sein. Auch sonst ist der Sohn des Chemiekonzern-Chefs ein richtiges Herzerl. Doch damit ist er in bester Gesellschaft.

Der Todessturz des Dichters wird beinahe als Selbstmord zu den Akten gelegt, als Diana Ungereimtheiten auffallen und sie trotz Murren ihrer Mitarbeiter weiter ermittelt.

Wird Diana Pölz ihren ersten Fall in Linz lösen? Müssen wir uns fürchten, in der oberösterreichischen Hauptstadt Kirchtürme zu erklimmen.

Der Krimi ist ein spannender, intelligenter Streifzug durch zwischenmenschliche Abgründe und Heucheleien. Gespickt mit gezielten Desinformation und mancherlei Intrigen, kommen Gesetzesübertretungen ans Tageslicht nach denen niemand wirklich gefragt hat.
Immer wieder lockt uns die Autorin auf falsche Fährten. Ja, auch die Polizei sperrt bisweilen einen falschen Täter ein.

Mir hat der Debütkrimi von Sophia Scheer, sehr gut gefallen. Die Autorin ist im Brotberuf Juristin. Dadurch hat sie guten Einblick in die Ermittlungsarbeit der Exekutive. Sie weiß, wovon sie schreibt. Ihre Fälle und Figuren wirken authentisch.

Wie bei allen Emons-Krimis ein tolles Cover!

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Rezension zu "Bis die Fetzen fliegen" von Sophia Scheer

Der zweite Fall für Ermittlerin Diana Pölzl
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

In diesem, zweiten Krimi der Autorin geht es um persönliche Beleidigungen und Herabsetzungen sowie um Gier, die dazu führen, dass zwei Menschen ermordet werden. Ein dritter Mord kann gerade noch verhindert werden.

Die beiden Opfer haben indirekt miteinander zu tun: Opfer eins ist der Bankdirektor Wertzheimer, dessen Bank Opfer zwei, Gianni Delucci, Geld schuldet.

Deluccis Tod, anfänglich als Selbstmord klassifiziert, lässt viel Spielraum für Spekulationen. Mafia? Mord aus Eifersucht?

Ermittlerin Diana Pölz geht vielen Spuren nach und muss einige wieder verwerfen.

Wird sie den Mörder dingfest machen können?

Es geht um Machtkämpfe innerhalb der Mordkommission, um Liebe und Vertrauen. Die Protagonistin Diana Pölz und der Verdächtige Piet haben einiges gemeinsam: nämlich unbewältigte Probleme mit ihren Eltern.
Werden sie diese Probleme lösen?

Der Krimi ist witzig und spannend bis zum Schluss.
Das Macho-Gehabe von Carlos, Dianas Mitarbeiter, und die Ungeduld des Vorgesetzten zeigen ein realistisches Bild des Polizeialltags.

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Gut gefällt mir die ein bisschen schräge Tante Gustl. Die Namen und Marotten der einzelnen Figuren sind an die Gegend (Oberösterreich) angepasst. Alles ist schön stimmig.

Sophia Scheer ist Juristin und hat guten Einblick in die Ermittlungsarbeit der Exekutive. Sie weiß, wovon sie schreibt. Ihre Fälle wirken authentisch.
Ich freue mich auf weitere Fälle für Diana Pölz.
Fünf Sterne und eine Leseempfehlung!


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