Sophie Andresky

 3.3 Sterne bei 350 Bewertungen
Autorin von Vögelfrei, Fuck your Friends und weiteren Büchern.
Sophie Andresky

Lebenslauf von Sophie Andresky

Sophie Andresky wurde 1973 geboren und studierte Kunstgeschichte. Im Jahr 1997 wird Andreskys erstes Werk, eine Sammlung von Kurzgeschichten, bei Bastei Lübbe veröffentlicht. Ihrem Debüt folgten zahlreiche Kurzgeschichten und Romane, welche sich alle der erotischen Literatur zuordnen lassen. Die Autorin wurde 1997 mit dem Joy Key Award des Penthouse ausgezeichnet. 1999 folgte der erste Platz in einem Kurzgeschichtenwettbewerb des Journal für die Frau zum Thema „Die unglaublichsten Geschichten mit Männern“. Sie arbeitet außerdem als Kolumnistin für Magazine wie Penthouse, Young und die Cosmopolitan. Zu ihren Hobbies zählt sie Reisen, Wellness und Kochen. Der Name "Sophie Andresky" ist ein Pseudonym zu dem sie durch den Film "Sissi - die junge Kaiserin" inspiriert wurde. Die Autorin lebt heute in Berlin.

Alle Bücher von Sophie Andresky

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Buchformat:
Vögelfrei

Vögelfrei

 (199)
Erschienen am 06.04.2009
Fuck your Friends

Fuck your Friends

 (32)
Erschienen am 09.11.2011
Dark Room

Dark Room

 (23)
Erschienen am 13.01.2014
Echte Männer

Echte Männer

 (14)
Erschienen am 01.12.2010
Feucht

Feucht

 (12)
Erschienen am 01.11.2006
Tiefer

Tiefer

 (9)
Erschienen am 01.04.2003
Nachts sind alle Katzen geil

Nachts sind alle Katzen geil

 (9)
Erschienen am 01.03.2007
Fröhliches Gevögel

Fröhliches Gevögel

 (6)
Erschienen am 08.06.2012

Auf einen Cheesecake mit...

Sophie Andresky heißt eigentlich ganz anders. Jedoch stellt ihr Name in Anlehnung an den Grafen Andrássy eine wunderbare Hommage an die "Sissi"-Filme dar. Seit die Autorin und Kolumnistin 1997 ihre erste Sammlung erotischer Geschichten veröffentlichte, zählt sie zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen prickelnder Romane. Wir durften mit ihr über Küchenschaben-Balladen und Kaffee-Dates mit alten Damen plaudern...

Liebe Sophie, was ist dein Lieblingsgetränk?

Eiskalter Milchkaffee mit Süßstoff, köstlich, der Gedanke daran treibt mich morgens aus dem Bett.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Einmal schrieb mir ein Paar, dass sie, seit sie eines meiner Bücher gelesen hatten, endlich miteinander über Sex sprechen können. Eine Frau erzählte mir, dass sie viel mehr Orgasmen hat, weil sie ihrem Mann jetzt sagen kann, was sie gern hätte. So was freut und rührt mich immer sehr.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Ich versuche, innerhalb der Erotik die Genres zu wechseln. Einen Thriller hatte ich schon, das neue Buch "Hotel d’Amour" ist zur Hälfte ein historischer Stoff. Einen klassischen Krimi könnte ich mir sehr gut vorstellen, aber auch Mystery oder Science-Fiction.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Wenn der Abgabetermin näherrückt und die Panik steigt. Das war schon in der Schule so, ich bin eine, die immer auf den letzten Drücker arbeitet.

Welche Musik hörst du beim Schreiben?

Sophie Hunger, Youn Sun Nah oder Agnes Obel stehen z.B. auf meiner Schreib-Playlist. Ich nenne das "Smoothy Girls", ein Mann hat mal gesagt, es klinge nach miauenden Kätzchen vor einer offenen Dose Whiskas, was eine Frechheit ist - für die Sängerinnen und für meinen Musikgeschmack. Das sind angejazzte, langsame, laszive Titel mit hauchenden Stimmen, sehr sexy!

Hast du ein Lieblingswort?

Wenn ich Sexszenen schreibe, "feucht" oder "zucken". Das streicht mein Lektor und schreibt mir an den Rand so was wie "Sumpfgebiete trockenlegen" oder "pack ich an den Trafo ran, zuckt bei mir der kleine Mann". Es ist ein lustiger Lektor. Gnadenlos, aber lustig.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Ich würde unglaublich gern mal ein kleines hässliches Tier in einem Zeichentrickfilm singen. Für die Prinzessin taugt meine Stimme nicht, aber eine Küchenschaben-Ballade, das wär’s. Falls ein Trickfilm-Produzent das liest: Bitte mailen Sie mir!

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Schuhe, Hüte, kleine Silbersachen oder altes Porzellan im Internet suchen. Oder Serien bingen.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Joghurt mit Kaffeegeschmack. Dazu einen Plastikteelöffel. Ist ne Kindheitserinnerung.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ich bin die Queen of Binge und ein absoluter Serien-Freak! So viel Platz habt ihr wahrscheinlich nicht, aber hier einige meiner Favorits: Californication, Queer as Folk, Vikings, Downton Abbey, Sense 8, The 100, Bordwalk Empire, Transparent, The Knick, House of Cards, Six Feet Under, Masters of Sex, Little Britain, Das Haus am Eaton Place, Real Humans, Peaky Blinders.

Welches Buch verschenkst du gerne?

"Nächte im Circus" von Angela Carter hat bisher noch jede Freundin irgendwann von mir bekommen.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Nach Kyoto, und "Die Geisha" von Arthur Golden. Fand ich beides umwerfend.

Was ist dein Seelentier?

Eine Eule. Nachaktiv. Rundum-Jagdblick. Kein Rudel.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Singen! Im letzten Dezember war ich mit Freunden bei so einem Open Singing und fühlte mich wie ein Grizzly unter Elfen. Wirklich jede Frau, die ich kenne, singt höher als ich. Im Auto läuft aus lauter Verzweiflung oft Zarah Leander, damit ich wenigstens mal irgendwas mitsingen kann.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Cheesecake. Fußmassagen. Schnurrende Katzen auf dem Bauch.

Zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Ich würde gern mal mit einer alten Dame aus den wunderbaren Büchern von Julian Fellows Tee trinken, während eine weiß beschürzte Maid kleine Gebäckstücke auf silbernen Tellerchen serviert. Aber so was kann ich als Pornoautorin ja nicht sagen. Also zweiter Versuch: Ich würde mich gern mit einem der neurotischen Helden von Philip Roth durch eine New Yorker Nacht vögeln. Und wenn ich dann mit Sturmfrisur verschwitzt und keuchend in den Laken liege, würde er endlich einmal glücklich lächeln und sagen: "Für eine Schickse gar nicht schlecht."

Neue Rezensionen zu Sophie Andresky

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Rezension zu "Sex-Circus" von Sophie Andresky

Eine heiße Angelegenheit
Madamefuchsvor einem Monat

Klappentext: 

Eigentlich soll Erotik-Journalistin Billy eine Reportage über das heiße Zirkusleben schreiben. Aber INFERNO ist keine gewöhnliche Show. Die Nummern sind riskanter und wilder als alles, was Billy bisher gesehen hat. Nachts finden Privatvorstellungen statt, in denen sämtliche Hemmungen fallen. Und manche der Zuschauer verschwinden danach spurlos. Billy verliert sich in einer Welt aus Nervenkitzel und Lust - und wird doch bald von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung:
Ich habe mir unter dem Buch etwas spannendes, aufregendes mit erotischen Anteilen vorgestellt, aber leider bekam ich nicht das was ich mir vom Klappentext versprochen  hatte.
Eigentlich  erlebt man in dem Buch nur wie die Protagonistin in dem genannten Zirkus lebt und dort wechselnt mit den Artisten Sex hat. 
Und das von Kapitel zu Kapitel.
Die Handlung  um ihre Vergangenheit  und um das große Geheimnis  von Zirkus  sind da nur nebensächlich.
Der Schreibstil  hat mir aber wirklich gut gefallen und auch sind die erotischen Szenen sehr gut geschrieben und in keinster Weise beschönigt, dass darf man aber von einem Heyne Hardcore Buch erwarten.
Das Ende hat mich auch überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet. Mehr  kann ich nicht verraten, weil das Buch nur knapp 220 Seiten hat.

Fazit:
Wer gerne sehe stark erotische  Bücher liest, in denen eigebtlich nur Sex vorkommt, dem wird das Buch sicher gut gefallen.
Mit hat das nicht so gut gefallen, was sicher daran liegt, dass ich mir mehr Handlung versprochen habe. Was mir aber zeigt das erotische Bücher in dieser Richtung mir nicht zusagen. Es war aufjedenfall wert es zu lesen und der Schreibstil  hat es für mich interessanter gemacht, obwohl ich mich stellenweise echt gelangweilt habe. 
Ich gebe 2 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Brautbett" von Sophie Andresky

Brautbett
chaos-deluxevor 10 Monaten

Zum Inhalt:

Saftig, jung und untervögelt: So fühlt sich Maya, die eine erfolgreiche Hochzeitsagentur betreibt. Um ihrer Libido gerecht zu werden, setzt sie sich in den Pausen gerne nackt vor den Rechner und lässt sich von Sex-Chats befeuern. Alles ändert sich, als Maya erfährt, dass sie eine Seitensprungagentur geerbt hat.

Sophie Andresky konzentriert sich eher auf Mayas Beziehungsprobleme, ihren Arbeitsalltag, ihre Konkurenz und Lili.

Ab und an begleiten wir Maya auf eines ihrer organisierten erotischen Events, was die Szenen im Buch ausmachen sollten. Welche nicht immer gelungen waren. Was ich nicht erwartet habe sind die etwas kuriosen und ulkigen Bezeichnungen für die verschiedensten Körperteile. Wirklich sexy fand ich das nicht.

Wer nur ein erotisches Buch sucht, wird hier nicht wirklich fündig.

Wer eine witzige Story haben möchte sollte es hören.



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Rezension zu "Hotel D'Amour" von Sophie Andresky

Eine elysische Performance.
evaflvor einem Jahr

Im elysischen Zentrum der Lust in Berlin trifft man auf die verschiedensten Personen, die etwas mit Erotik zu tun haben, von geschäftstüchtigen Dominas, über Burlesque-Stripperinnen bis hin zu Personen, die den Maturabtionsworkshop besuchen. Das Haus führt Georgie, die es innerhalb der Familie vermacht bekommen hat, was jedoch zu Unstimmigkeiten führt. Was in diesem Haus in den wilden Zwanziger Jahren schon geschehen ist, von Nackttänzen, einer Flüsterkneipe und sonstigen Veranstaltungen darin – davon weiß sie nichts…

Mal wieder eine Lektüre der etwas anderen Art, nämlich einen erotischen Art zu lesen, habe ich als sehr abwechslungsreich empfunden. Der Einstieg ins Buch jedoch war nicht ganz so gut wie ich mir das vielleicht gewünscht habe, aber nun ja.

Der Schreibstil der Autorin ist soweit ganz angenehm zu lesen und auch inhaltlich gut verständlich. Großartige Fachbegriffe habe ich nicht gelesen, man liest – dem Buch entsprechend – natürlich eher Begriffe aus dem sexuellen Bereich. Entsprechend ist das Buch auch weiterhin sprachlich verfasst, da geht es schon durchaus vulgär zu bei der Sprache und es wird damit auch klar ausgedrückt, um welche Dinge es dabei geht – Sex vornehmlich, Befriedigung.

Interessanterweise hat die Autorin hier noch die Geschichte von Anita Berber, die es tatsächlich gegeben hat, ein wenig mit eingeflochten. Natürlich sind hier manche Dinge um sie herum erfunden, andere Sachen entspringen aber nicht ihrer Phantasie, sondern sind historisch wohl gar belegbar. Die Geschichte im Buch wechselt immer wieder von der Jetztzeit (2017) hin zur Zeit der 20er Jahre (1925 etc.). Da spielt sich dann auch eine Geschichte um das Haus D’Amour ab – und so ist es interessant zu lesen, welche Verknüpfung es hier wie gibt.

Dennoch hat mich das Buch leider nicht gänzlich überzeugen können, dafür war es mir teilweise dann auch einfach ein bißchen zu platt, zu einfach gestrickt. Denn die geschilderten Sexszenen sind sicher interessant zu lesen und vielleicht auch für den ein oder anderen anregend, teilweise habe ich das als doch ein wenig eintönig weil immer wieder sehr ähnlich und gleich empfunden – im Großen und Ganzen. Ich habe schon ähnliche Literatur gelesen, entsprechend habe ich hier eben einfach andere Geschichten als abwechslungsreicher empfunden. Auch war hier manches schon sehr speziell dargestellt worden, das elysische Zentrum und all die angebotenen Kurse etc. Sicher gibt es solche Sachen, aber manches wirkte auf mich ein bißchen übertrieben.

Alles in allem ist die Art und Weise wie hier die Geschichte mit der zeitlichen Abwechslung geschrieben wurde schon auch interessant und mal was anderes gewesen. Ich wurde durchaus gut unterhalten, es waren interessante Ansätze dabei, vor allem der historische Bereich war interessant, hier habe ich dann zwischendurch auch selbst nachgelesen wie sich manches ereignet hat. Vielleicht hatte ich mir hier einfach noch ein bißchen mehr erhofft, denn im gesamten war es für mich eine gute erotische Lektüre.

Von mir gibt es für dieses Buch 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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