Sophie Andresky

 3.3 Sterne bei 347 Bewertungen
Autorin von Vögelfrei, Fuck your Friends und weiteren Büchern.
Sophie Andresky

Lebenslauf von Sophie Andresky

Sophie Andresky wurde 1973 geboren und studierte Kunstgeschichte. Im Jahr 1997 wird Andreskys erstes Werk, eine Sammlung von Kurzgeschichten, bei Bastei Lübbe veröffentlicht. Ihrem Debüt folgten zahlreiche Kurzgeschichten und Romane, welche sich alle der erotischen Literatur zuordnen lassen. Die Autorin wurde 1997 mit dem Joy Key Award des Penthouse ausgezeichnet. 1999 folgte der erste Platz in einem Kurzgeschichtenwettbewerb des Journal für die Frau zum Thema „Die unglaublichsten Geschichten mit Männern“. Sie arbeitet außerdem als Kolumnistin für Magazine wie Penthouse, Young und die Cosmopolitan. Zu ihren Hobbies zählt sie Reisen, Wellness und Kochen. Der Name "Sophie Andresky" ist ein Pseudonym zu dem sie durch den Film "Sissi - die junge Kaiserin" inspiriert wurde. Die Autorin lebt heute in Berlin.

Neue Bücher

Sex-Circus
Neu erschienen am 24.09.2018 als Taschenbuch bei Heyne.
Sex-Circus
Neu erschienen am 24.09.2018 als Hörbuch bei Random House Audio.

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Sophie AndreskyVögelfrei
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Vögelfrei
Vögelfrei
 (197)
Erschienen am 06.04.2009
Sophie AndreskyFuck your Friends
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Fuck your Friends
Fuck your Friends
 (32)
Erschienen am 09.11.2011
Sophie AndreskyDark Room
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Dark Room
Dark Room
 (23)
Erschienen am 13.01.2014
Sophie AndreskyEchte Männer
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Echte Männer
Echte Männer
 (14)
Erschienen am 01.12.2010
Sophie AndreskyFeucht
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Feucht
Feucht
 (12)
Erschienen am 01.11.2006
Sophie AndreskyTiefer
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Tiefer
Tiefer
 (9)
Erschienen am 01.04.2003
Sophie AndreskyNachts sind alle Katzen geil
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Nachts sind alle Katzen geil
Nachts sind alle Katzen geil
 (9)
Erschienen am 01.03.2007
Sophie AndreskyFröhliches Gevögel
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Fröhliches Gevögel
Fröhliches Gevögel
 (6)
Erschienen am 08.06.2012

Auf einen Cheesecake mit...

Sophie Andresky heißt eigentlich ganz anders. Jedoch stellt ihr Name in Anlehnung an den Grafen Andrássy eine wunderbare Hommage an die "Sissi"-Filme dar. Seit die Autorin und Kolumnistin 1997 ihre erste Sammlung erotischer Geschichten veröffentlichte, zählt sie zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen prickelnder Romane. Wir durften mit ihr über Küchenschaben-Balladen und Kaffee-Dates mit alten Damen plaudern...

Liebe Sophie, was ist dein Lieblingsgetränk?

Eiskalter Milchkaffee mit Süßstoff, köstlich, der Gedanke daran treibt mich morgens aus dem Bett.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Einmal schrieb mir ein Paar, dass sie, seit sie eines meiner Bücher gelesen hatten, endlich miteinander über Sex sprechen können. Eine Frau erzählte mir, dass sie viel mehr Orgasmen hat, weil sie ihrem Mann jetzt sagen kann, was sie gern hätte. So was freut und rührt mich immer sehr.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Ich versuche, innerhalb der Erotik die Genres zu wechseln. Einen Thriller hatte ich schon, das neue Buch "Hotel d’Amour" ist zur Hälfte ein historischer Stoff. Einen klassischen Krimi könnte ich mir sehr gut vorstellen, aber auch Mystery oder Science-Fiction.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Wenn der Abgabetermin näherrückt und die Panik steigt. Das war schon in der Schule so, ich bin eine, die immer auf den letzten Drücker arbeitet.

Welche Musik hörst du beim Schreiben?

Sophie Hunger, Youn Sun Nah oder Agnes Obel stehen z.B. auf meiner Schreib-Playlist. Ich nenne das "Smoothy Girls", ein Mann hat mal gesagt, es klinge nach miauenden Kätzchen vor einer offenen Dose Whiskas, was eine Frechheit ist - für die Sängerinnen und für meinen Musikgeschmack. Das sind angejazzte, langsame, laszive Titel mit hauchenden Stimmen, sehr sexy!

Hast du ein Lieblingswort?

Wenn ich Sexszenen schreibe, "feucht" oder "zucken". Das streicht mein Lektor und schreibt mir an den Rand so was wie "Sumpfgebiete trockenlegen" oder "pack ich an den Trafo ran, zuckt bei mir der kleine Mann". Es ist ein lustiger Lektor. Gnadenlos, aber lustig.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Ich würde unglaublich gern mal ein kleines hässliches Tier in einem Zeichentrickfilm singen. Für die Prinzessin taugt meine Stimme nicht, aber eine Küchenschaben-Ballade, das wär’s. Falls ein Trickfilm-Produzent das liest: Bitte mailen Sie mir!

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Schuhe, Hüte, kleine Silbersachen oder altes Porzellan im Internet suchen. Oder Serien bingen.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Joghurt mit Kaffeegeschmack. Dazu einen Plastikteelöffel. Ist ne Kindheitserinnerung.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ich bin die Queen of Binge und ein absoluter Serien-Freak! So viel Platz habt ihr wahrscheinlich nicht, aber hier einige meiner Favorits: Californication, Queer as Folk, Vikings, Downton Abbey, Sense 8, The 100, Bordwalk Empire, Transparent, The Knick, House of Cards, Six Feet Under, Masters of Sex, Little Britain, Das Haus am Eaton Place, Real Humans, Peaky Blinders.

Welches Buch verschenkst du gerne?

"Nächte im Circus" von Angela Carter hat bisher noch jede Freundin irgendwann von mir bekommen.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Nach Kyoto, und "Die Geisha" von Arthur Golden. Fand ich beides umwerfend.

Was ist dein Seelentier?

Eine Eule. Nachaktiv. Rundum-Jagdblick. Kein Rudel.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Singen! Im letzten Dezember war ich mit Freunden bei so einem Open Singing und fühlte mich wie ein Grizzly unter Elfen. Wirklich jede Frau, die ich kenne, singt höher als ich. Im Auto läuft aus lauter Verzweiflung oft Zarah Leander, damit ich wenigstens mal irgendwas mitsingen kann.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Cheesecake. Fußmassagen. Schnurrende Katzen auf dem Bauch.

Zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Ich würde gern mal mit einer alten Dame aus den wunderbaren Büchern von Julian Fellows Tee trinken, während eine weiß beschürzte Maid kleine Gebäckstücke auf silbernen Tellerchen serviert. Aber so was kann ich als Pornoautorin ja nicht sagen. Also zweiter Versuch: Ich würde mich gern mit einem der neurotischen Helden von Philip Roth durch eine New Yorker Nacht vögeln. Und wenn ich dann mit Sturmfrisur verschwitzt und keuchend in den Laken liege, würde er endlich einmal glücklich lächeln und sagen: "Für eine Schickse gar nicht schlecht."

Neue Rezensionen zu Sophie Andresky

Neu
chaos-deluxes avatar

Rezension zu "Brautbett" von Sophie Andresky

Brautbett
chaos-deluxevor 7 Monaten

Zum Inhalt:

Saftig, jung und untervögelt: So fühlt sich Maya, die eine erfolgreiche Hochzeitsagentur betreibt. Um ihrer Libido gerecht zu werden, setzt sie sich in den Pausen gerne nackt vor den Rechner und lässt sich von Sex-Chats befeuern. Alles ändert sich, als Maya erfährt, dass sie eine Seitensprungagentur geerbt hat.

Sophie Andresky konzentriert sich eher auf Mayas Beziehungsprobleme, ihren Arbeitsalltag, ihre Konkurenz und Lili.

Ab und an begleiten wir Maya auf eines ihrer organisierten erotischen Events, was die Szenen im Buch ausmachen sollten. Welche nicht immer gelungen waren. Was ich nicht erwartet habe sind die etwas kuriosen und ulkigen Bezeichnungen für die verschiedensten Körperteile. Wirklich sexy fand ich das nicht.

Wer nur ein erotisches Buch sucht, wird hier nicht wirklich fündig.

Wer eine witzige Story haben möchte sollte es hören.



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evafls avatar

Rezension zu "Hotel D'Amour" von Sophie Andresky

Eine elysische Performance.
evaflvor 9 Monaten

Im elysischen Zentrum der Lust in Berlin trifft man auf die verschiedensten Personen, die etwas mit Erotik zu tun haben, von geschäftstüchtigen Dominas, über Burlesque-Stripperinnen bis hin zu Personen, die den Maturabtionsworkshop besuchen. Das Haus führt Georgie, die es innerhalb der Familie vermacht bekommen hat, was jedoch zu Unstimmigkeiten führt. Was in diesem Haus in den wilden Zwanziger Jahren schon geschehen ist, von Nackttänzen, einer Flüsterkneipe und sonstigen Veranstaltungen darin – davon weiß sie nichts…

Mal wieder eine Lektüre der etwas anderen Art, nämlich einen erotischen Art zu lesen, habe ich als sehr abwechslungsreich empfunden. Der Einstieg ins Buch jedoch war nicht ganz so gut wie ich mir das vielleicht gewünscht habe, aber nun ja.

Der Schreibstil der Autorin ist soweit ganz angenehm zu lesen und auch inhaltlich gut verständlich. Großartige Fachbegriffe habe ich nicht gelesen, man liest – dem Buch entsprechend – natürlich eher Begriffe aus dem sexuellen Bereich. Entsprechend ist das Buch auch weiterhin sprachlich verfasst, da geht es schon durchaus vulgär zu bei der Sprache und es wird damit auch klar ausgedrückt, um welche Dinge es dabei geht – Sex vornehmlich, Befriedigung.

Interessanterweise hat die Autorin hier noch die Geschichte von Anita Berber, die es tatsächlich gegeben hat, ein wenig mit eingeflochten. Natürlich sind hier manche Dinge um sie herum erfunden, andere Sachen entspringen aber nicht ihrer Phantasie, sondern sind historisch wohl gar belegbar. Die Geschichte im Buch wechselt immer wieder von der Jetztzeit (2017) hin zur Zeit der 20er Jahre (1925 etc.). Da spielt sich dann auch eine Geschichte um das Haus D’Amour ab – und so ist es interessant zu lesen, welche Verknüpfung es hier wie gibt.

Dennoch hat mich das Buch leider nicht gänzlich überzeugen können, dafür war es mir teilweise dann auch einfach ein bißchen zu platt, zu einfach gestrickt. Denn die geschilderten Sexszenen sind sicher interessant zu lesen und vielleicht auch für den ein oder anderen anregend, teilweise habe ich das als doch ein wenig eintönig weil immer wieder sehr ähnlich und gleich empfunden – im Großen und Ganzen. Ich habe schon ähnliche Literatur gelesen, entsprechend habe ich hier eben einfach andere Geschichten als abwechslungsreicher empfunden. Auch war hier manches schon sehr speziell dargestellt worden, das elysische Zentrum und all die angebotenen Kurse etc. Sicher gibt es solche Sachen, aber manches wirkte auf mich ein bißchen übertrieben.

Alles in allem ist die Art und Weise wie hier die Geschichte mit der zeitlichen Abwechslung geschrieben wurde schon auch interessant und mal was anderes gewesen. Ich wurde durchaus gut unterhalten, es waren interessante Ansätze dabei, vor allem der historische Bereich war interessant, hier habe ich dann zwischendurch auch selbst nachgelesen wie sich manches ereignet hat. Vielleicht hatte ich mir hier einfach noch ein bißchen mehr erhofft, denn im gesamten war es für mich eine gute erotische Lektüre.

Von mir gibt es für dieses Buch 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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C

Rezension zu "Hotel D'Amour" von Sophie Andresky

Mehr als ein Erotikroman
Claudisbuchblogvor einem Jahr

Hier mal eine Rezension zu einem ganz anderen Genre: Hotel d’Amour (erschienen 2017) von Sophie Andresky mit einem ausnehmend schönen Cover, wobei die Schrift reliefartig hervortritt. 

Sophie Andresky, geboren 1973, schreibt unter Pseudonym erotische Kurzgeschichten, Romane und Zeitschriftenartikel.

Das Buch hat mit Danksagung 288 Seiten, den Roman gibt es aber auch als Hörbuch und eBook.

Inhalt

Berlin-Charlottenburg, 2017: Georgie Feuchtwang ist Inhaberin und Leiterin des Elysischen Zentrums der Lust, in dem verschiedene Kurse, Seminare, Workshops rund um das Thema sexuelle Befreiung bzw. Entfaltung angeboten werden. Für Georgie hat jede sexuelle Spielart, wie abstrus sie auch immer sein mag, ihre Berechtigung. Das Haus, in dem sie auch lebt, hat ihr ihre Großcousine Elysia, in der Erotikszene ein Star, überschrieben, bevor diese nach Mallorca zog, um dort ein elysisches Seminarhaus aufzubauen.

Als Georgie an einem Workshop teilnimmt, taucht Gunnar Feuchtwang auf, ebenfalls weitläufig mit ihr verwandt, der sie regelmäßig beschimpft, entweder am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht. Sie ist in seinen Augen eine Kriegsgewinnlerin und besitzt das Haus zu Unrecht.

Berlin-Charlottenburg, 1917 – 1928: Imke Feuchtwang und Anita Berber führen eine schwierige Beziehung. Anita ist eine berühmte bisexuelle Nachttänzerin, die Imke regelmäßig für Tourneen, Frauen und Männer verlässt. Imke Feuchtwang führt im Keller ihres Hauses eine Bar für Frauen, das Hotel d‘Amour. Sie selbst wohnt oben unterm Dach, die restlichen Wohnungen hat sie vermietet. Anita Berber frönt, außerhalb des Tanztrainings und der Auftritte, ihrer Alkohol- und Drogensucht. Außerdem heiratet sie wiederholt und verschwindet, um dann zu Imke zurückzukehren.

2017: Georgie fühlt sich von Gunnar bedrängt, ohne die Hintergründe zu kennen und forscht nach. Als die berühmte Elysia Feuchtwang zur Pressekonferenz und Life-Performance anreist und schlussendlich in ihrem Zimmer tot am Deckenbalken hängt, überschlagen sich die Ereignisse.

Wieso behaupten Gunnar und seine Mutter Konstanze das Haus gehöre rechtmäßig ihnen? Wie passt Anita Berber in die Geschichte? Und wer hat Elysia getötet?

Fazit

Hotel d’Amour von Sophie Andresky ist mehr als ein Erotikroman. Spätestens als Elysia stirbt hat sie mich gefangen und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Anita Berber gab es wirklich und sie war in den 1920er Jahren ein berühmt-berüchtigter, skandalumwitterter Star, bevor sie 1928 nach Jahren des Drogenmissbrauchs an der Schwindsucht starb.

Frau Andresky gelingt es hervorragend, die zwanziger Jahre aufleben zu lassen und diese Zeit dem Leser näher zu bringen. Die Menschen wollten nach den Kriegsjahren feiern und leben, und sie taten dies exzessiv. Mit welcher Selbstverständlichkeit Drogen, Absinth und Cognac konsumiert wurden, ist für mich erstaunlich.

Der Roman ist für erwachsene Leser erotischer Literatur geeignet, die sich für die Zeit nach dem ersten Weltkrieg interessieren. Wie die Menschen lebten und dachten und uns ähnlicher sind als man vermeintlich glaubt.

Ich finde das Buch äußerst spannend und sinnlich geschrieben. Mit Hilfe ihrer interessanten Wortwahl landet man mitten in den 1920er Jahren. Sophie Andresky spannt von dort geschickt den Bogen bis in die heutige Zeit und die Auswirkungen auf die Protagonisten. Dafür vergebe ich gerne fünf verdiente Sterne.

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