Hotel D'Amour

von Sophie Andresky 
4,3 Sterne bei3 Bewertungen
Hotel D'Amour
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

evafls avatar

Interessant, konnte mich aber nicht gänzlich überzeugen.

C

Tolles Buch, und soviel mehr als nur ein erotischer Roman. Man lernt sogar etwas über die 1920er Jahre. Sehr lesens- und empfehlenswert.

Alle 3 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Hotel D'Amour"

In Berlin gehen die Wilden Zwanziger nie vorbei. Immer noch versammelt sich hier aller Wahnsinn der Zeit und tanzt auf dem Vulkan: Die Jünger der Elysischen Erotik, geschäftstüchtige Dominas, Pornofilm-Produzenten, Burlesque-Stripperinnen oder Masturbationsworkshops: Sie alle versammeln sich im „Elysischen Zentrum der Lust“, das die junge Georgie mit viel Leidenschaft führt. Georgie ahnt noch nicht, dass sie in einem Haus lebt und liebt, dessen Geheimnisse in die Roaring Twenties führen mit den Nackttänzen, den Hellsehern, Flüsterkneipen und der saftig-prallen Liebe jener Zeit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453270664
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:04.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 04.09.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    evafls avatar
    evaflvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessant, konnte mich aber nicht gänzlich überzeugen.
    Eine elysische Performance.

    Im elysischen Zentrum der Lust in Berlin trifft man auf die verschiedensten Personen, die etwas mit Erotik zu tun haben, von geschäftstüchtigen Dominas, über Burlesque-Stripperinnen bis hin zu Personen, die den Maturabtionsworkshop besuchen. Das Haus führt Georgie, die es innerhalb der Familie vermacht bekommen hat, was jedoch zu Unstimmigkeiten führt. Was in diesem Haus in den wilden Zwanziger Jahren schon geschehen ist, von Nackttänzen, einer Flüsterkneipe und sonstigen Veranstaltungen darin – davon weiß sie nichts…

    Mal wieder eine Lektüre der etwas anderen Art, nämlich einen erotischen Art zu lesen, habe ich als sehr abwechslungsreich empfunden. Der Einstieg ins Buch jedoch war nicht ganz so gut wie ich mir das vielleicht gewünscht habe, aber nun ja.

    Der Schreibstil der Autorin ist soweit ganz angenehm zu lesen und auch inhaltlich gut verständlich. Großartige Fachbegriffe habe ich nicht gelesen, man liest – dem Buch entsprechend – natürlich eher Begriffe aus dem sexuellen Bereich. Entsprechend ist das Buch auch weiterhin sprachlich verfasst, da geht es schon durchaus vulgär zu bei der Sprache und es wird damit auch klar ausgedrückt, um welche Dinge es dabei geht – Sex vornehmlich, Befriedigung.

    Interessanterweise hat die Autorin hier noch die Geschichte von Anita Berber, die es tatsächlich gegeben hat, ein wenig mit eingeflochten. Natürlich sind hier manche Dinge um sie herum erfunden, andere Sachen entspringen aber nicht ihrer Phantasie, sondern sind historisch wohl gar belegbar. Die Geschichte im Buch wechselt immer wieder von der Jetztzeit (2017) hin zur Zeit der 20er Jahre (1925 etc.). Da spielt sich dann auch eine Geschichte um das Haus D’Amour ab – und so ist es interessant zu lesen, welche Verknüpfung es hier wie gibt.

    Dennoch hat mich das Buch leider nicht gänzlich überzeugen können, dafür war es mir teilweise dann auch einfach ein bißchen zu platt, zu einfach gestrickt. Denn die geschilderten Sexszenen sind sicher interessant zu lesen und vielleicht auch für den ein oder anderen anregend, teilweise habe ich das als doch ein wenig eintönig weil immer wieder sehr ähnlich und gleich empfunden – im Großen und Ganzen. Ich habe schon ähnliche Literatur gelesen, entsprechend habe ich hier eben einfach andere Geschichten als abwechslungsreicher empfunden. Auch war hier manches schon sehr speziell dargestellt worden, das elysische Zentrum und all die angebotenen Kurse etc. Sicher gibt es solche Sachen, aber manches wirkte auf mich ein bißchen übertrieben.

    Alles in allem ist die Art und Weise wie hier die Geschichte mit der zeitlichen Abwechslung geschrieben wurde schon auch interessant und mal was anderes gewesen. Ich wurde durchaus gut unterhalten, es waren interessante Ansätze dabei, vor allem der historische Bereich war interessant, hier habe ich dann zwischendurch auch selbst nachgelesen wie sich manches ereignet hat. Vielleicht hatte ich mir hier einfach noch ein bißchen mehr erhofft, denn im gesamten war es für mich eine gute erotische Lektüre.

    Von mir gibt es für dieses Buch 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    C
    Claudisbuchblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch, und soviel mehr als nur ein erotischer Roman. Man lernt sogar etwas über die 1920er Jahre. Sehr lesens- und empfehlenswert.
    Mehr als ein Erotikroman

    Hier mal eine Rezension zu einem ganz anderen Genre: Hotel d’Amour (erschienen 2017) von Sophie Andresky mit einem ausnehmend schönen Cover, wobei die Schrift reliefartig hervortritt. 

    Sophie Andresky, geboren 1973, schreibt unter Pseudonym erotische Kurzgeschichten, Romane und Zeitschriftenartikel.

    Das Buch hat mit Danksagung 288 Seiten, den Roman gibt es aber auch als Hörbuch und eBook.

    Inhalt

    Berlin-Charlottenburg, 2017: Georgie Feuchtwang ist Inhaberin und Leiterin des Elysischen Zentrums der Lust, in dem verschiedene Kurse, Seminare, Workshops rund um das Thema sexuelle Befreiung bzw. Entfaltung angeboten werden. Für Georgie hat jede sexuelle Spielart, wie abstrus sie auch immer sein mag, ihre Berechtigung. Das Haus, in dem sie auch lebt, hat ihr ihre Großcousine Elysia, in der Erotikszene ein Star, überschrieben, bevor diese nach Mallorca zog, um dort ein elysisches Seminarhaus aufzubauen.

    Als Georgie an einem Workshop teilnimmt, taucht Gunnar Feuchtwang auf, ebenfalls weitläufig mit ihr verwandt, der sie regelmäßig beschimpft, entweder am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht. Sie ist in seinen Augen eine Kriegsgewinnlerin und besitzt das Haus zu Unrecht.

    Berlin-Charlottenburg, 1917 – 1928: Imke Feuchtwang und Anita Berber führen eine schwierige Beziehung. Anita ist eine berühmte bisexuelle Nachttänzerin, die Imke regelmäßig für Tourneen, Frauen und Männer verlässt. Imke Feuchtwang führt im Keller ihres Hauses eine Bar für Frauen, das Hotel d‘Amour. Sie selbst wohnt oben unterm Dach, die restlichen Wohnungen hat sie vermietet. Anita Berber frönt, außerhalb des Tanztrainings und der Auftritte, ihrer Alkohol- und Drogensucht. Außerdem heiratet sie wiederholt und verschwindet, um dann zu Imke zurückzukehren.

    2017: Georgie fühlt sich von Gunnar bedrängt, ohne die Hintergründe zu kennen und forscht nach. Als die berühmte Elysia Feuchtwang zur Pressekonferenz und Life-Performance anreist und schlussendlich in ihrem Zimmer tot am Deckenbalken hängt, überschlagen sich die Ereignisse.

    Wieso behaupten Gunnar und seine Mutter Konstanze das Haus gehöre rechtmäßig ihnen? Wie passt Anita Berber in die Geschichte? Und wer hat Elysia getötet?

    Fazit

    Hotel d’Amour von Sophie Andresky ist mehr als ein Erotikroman. Spätestens als Elysia stirbt hat sie mich gefangen und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Anita Berber gab es wirklich und sie war in den 1920er Jahren ein berühmt-berüchtigter, skandalumwitterter Star, bevor sie 1928 nach Jahren des Drogenmissbrauchs an der Schwindsucht starb.

    Frau Andresky gelingt es hervorragend, die zwanziger Jahre aufleben zu lassen und diese Zeit dem Leser näher zu bringen. Die Menschen wollten nach den Kriegsjahren feiern und leben, und sie taten dies exzessiv. Mit welcher Selbstverständlichkeit Drogen, Absinth und Cognac konsumiert wurden, ist für mich erstaunlich.

    Der Roman ist für erwachsene Leser erotischer Literatur geeignet, die sich für die Zeit nach dem ersten Weltkrieg interessieren. Wie die Menschen lebten und dachten und uns ähnlicher sind als man vermeintlich glaubt.

    Ich finde das Buch äußerst spannend und sinnlich geschrieben. Mit Hilfe ihrer interessanten Wortwahl landet man mitten in den 1920er Jahren. Sophie Andresky spannt von dort geschickt den Bogen bis in die heutige Zeit und die Auswirkungen auf die Protagonisten. Dafür vergebe ich gerne fünf verdiente Sterne.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Sturmhoehe88s avatar
    Sturmhoehe88vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Perfekte Mischung aus Erotik, Verlangen und Erzählungen
    Erotisches Verlangen

    Broschiert: 288 Seiten

    Verlag: Heyne Verlag (4. September 2017)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3453270665

    ISBN-13: 978-3453270664

    Preis TB: 14,00€

    Preis Ebook: 10,99€

    Inhaltsangabe zu „Hotel D'Amour“ von Sophie Andresky

    In Berlin gehen die Wilden Zwanziger nie vorbei. Immer noch versammelt sich hier aller Wahnsinn der Zeit und tanzt auf dem Vulkan: Die Jünger der Elysischen Erotik, geschäftstüchtige Dominas, Pornofilm-Produzenten, Burlesque-Stripperinnen oder Masturbationsworkshops: Sie alle versammeln sich im „Elysischen Zentrum der Lust“, das die junge Georgie mit viel Leidenschaft führt. Georgie ahnt noch nicht, dass sie in einem Haus lebt und liebt, dessen Geheimnisse in die Roaring Twenties führen mit den Nackttänzen, den Hellsehern, Flüsterkneipen und der saftig-prallen Liebe jener Zeit.



    Meine Meinung

    Hotel D´Amour ist ein wirklich gut erzählter Erotikroman, der die Fantasie anregt und nichts offen lässt. Der Schreibstil und ebenso die Ausdrucksweise haben mir sehr gut gefallen, waren leicht verständlich und angenehm zu lesen.

    Zum Inhalt will ich so gar nicht viel verraten und verweise daher auf den Klapptext, der doch noch etwas Geheimnisvoll wirkt, und zum Lesen des Buches anregt.

    Ich kann diesen Roman wirklich nur empfehlen.

    Klare Kauf und Leseempfehlung!

    5/5 Sterne

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks