Sophie Bassignac Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire

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Inhaltsangabe zu „Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire“ von Sophie Bassignac

Als die Pariserin Claire in ihre neue Wohnung zieht, stellt sie mit Entzücken fest, dass sie durch den Innenhof all ihren Nachbarn in die Wohnung blicken kann. Für die exzentrische und chronisch gelangweilte junge Frau – die sich ihre Freizeit sonst mit dem Auflisten seltener Krankheiten oder therapeutischem Sex mit ihrem Osteopathen vertreibt – ist es eine willkommene Abwechslung, ihre Nachbarn auszuspionieren. Bald kennt sie all ihre Geheimnisse, wie die antik anmutende Pistole, mit der die Concierge Madame Courtois auf der Jagd nach vermeintlichen Einbrechern durchs Haus schleicht. Doch dann zieht gegenüber der geheimnisvolle Japaner Monsieur Ishida ein, dessen Verhalten Claire Rätsel aufgibt und sie gleichzeitig fasziniert …

Insgesamt ein Buch, das man schön mal zwischendurch lesen kann, da es sehr kurzweilig ist. Aber die Story wird zum Ende hin flacher und hat

— Scheherazade
Scheherazade

Für mich ein Buch mit toller Protagonisten, aber sonst ohne Sinn.

— taddy92
taddy92

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  • Die gepflegten Neurosen der Mademoislle Claire - Sophie Bassignac

    Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire
    typisch-mona

    typisch-mona

    18. September 2014 um 20:24

    Für die exentrische und chronisch gelangweilte Pariserin Claire ist es ein Segen, dass sie durch das Fenster in ihrer neuen Wohnung in die Wohnungen ihrer Nachbarn schauen kann. Bald kennt sie alle Geheimnisse, doch dann zieht gegenüber ein geheimnisvoller Japaner namens Monsieur Ishida ein, dieser Mann fasziniert sie und wirft zugleich einige Rätsel auf... Was spannend klingt, ist leider im weiteren Verlauf eher zäh und langweilig. Seite um Seite habe ich gelesen und gehofft, dass endlich was passiert, aber leider kommt keine Spannung auf. Die zweite Häfte wirkt zudem wenig durchdacht, so dass ich kurz davor was das Buch unbeendet weg zu legen. Das einzig positive sind die liebenswerten Charaktere. Da ist Claire eine junge Frau, die ihre Freizeit mit lesen, dem Auflisten seltener Krankheiten, der Analyse ihrer Nachbarn und therapeutischen Sex mit ihrem Ostheopahen verbringt. Die Beschreibungen ihres Alltags sind ganz amüsant, mehr aber eben auch nicht. Allerdings find ich Claire durch ihre merkwürdigen Ticks ganz sympathisch. Auch die Nachbarn werden lebhaft und liebenswert beschrieben. Die schwerhörige Madame Courtis mit ihrem Revolver oder Luise, die ihre Tochter Lucie als schmückendes Beiwerk ansieht, sind sehr unterhaltsam. Leider ein Roman, der sehr ereignislos sowie unspannend ist und sich nur aufgrund seiner liebenswerten Charaktere 2 Punkte sichern kann.

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  • Leider keine gut durchdachte Story

    Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire
    Scheherazade

    Scheherazade

    14. September 2014 um 22:45

    Mademoiselle Claire ist Pariserin und gerade in eine neue Wohnung umgezogen. Sie ist exzentrisch, ein bisschen verschroben und oft gelangweilt, da kommt es ihr gerade recht, dass sie durch den Innenhof in die Wohnungen ihrer Nachbarn schauen kann. Das lenkt sie ein wenig von ihren anderen Hobbys ab, das Auflisten seltener Krankheiten und therapeutischem Sex mit ihrem Osteopathen. Das Beobachten ihrer Nachbarn macht sie bald zur Expertin von deren Gewohnheiten und vor allem Offenbart ihr auch deren Geheimnisse. Aber dann kommt weiter Leben ins Haus, als der Japaner Monsieur Ishida einzieht. Denn sein Verhalten ist geheimnisvoll und geben Claire Rätsel auf und sie ist fasziniert. Die Protagonistin Claire war mir sehr sympathisch, man muss sie einfach gernhaben mit ihren Ticks und Neurosen. Sie ist wirklich ein außergewöhnlicher Charakter. Auch die anderen Charaktere sind sehr detailliert beschrieben und alle besonders. Sie haben mir gut gefallen. Besonders Madame Courtois, die schwerhörige Nachbarin entpuppt sich bald als ganz anders als man auf den ersten denkt. Diese Studien zu den Personen haben mir zu Anfang sehr gut gefallen. Auch der Alltag von Claire war sehr unterhaltsam.  Zum Ende hin wurde die Story aber immer flacher. Es sollte wohl ein wenig wie ein Krimi anmuten, aber es passiert sehr lange Zeit überhaupt nichts und auch die Beobachtungen werden weniger. Wirklich keine gut durchdachte Story, da helfen auch die wunderbar ausgearbeiteten Charaktere nicht. Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, er ist leicht und locker zu lesen. Teilweise mutet er schon fast poetisch an und ist dazu noch sehr unterhaltsam, aber er wiegt die Schwäche der Story zum Ende hin leider nicht auf. Insgesamt ein Buch, das man schön mal zwischendurch lesen kann, da es sehr kurzweilig ist. Aber die Story wird zum Ende hin flacher und hat mir nicht gefallen. Deshalb drei Sterne von mir für die Charaktere und den Schreibstil.

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  • Buchverlosung zu "Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire" von Sophie Bassignac

    Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire
    silkedb

    silkedb

    In meinem Blog gibt es jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) oder per E-Mail an die hinterlegte Adresse in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/ Diese Woche gibt es "Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire" von Sophie Bassignac als Taschenbuch aus dem btb Verlag zu gewinnen. Hier eine kurze Inhaltsangabe: "Als die Pariserin Claire in ihre neue Wohnung zieht, stellt sie mit Entzücken fest, dass sie durch den Innenhof all ihren Nachbarn in die Wohnung blicken kann. Für die exzentrische und chronisch gelangweilte junge Frau – die sich ihre Freizeit sonst mit dem Auflisten seltener Krankheiten oder therapeutischem Sex mit ihrem Osteopathen vertreibt – ist es eine willkommene Abwechslung, ihre Nachbarn auszuspionieren. Bald kennt sie all ihre Geheimnisse, wie die antik anmutende Pistole, mit der die Concierge Madame Courtois auf der Jagd nach vermeintlichen Einbrechern durchs Haus schleicht. Doch dann zieht gegenüber der geheimnisvolle Japaner Monsieur Ishida ein, dessen Verhalten Claire Rätsel aufgibt und sie gleichzeitig fasziniert …" Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben. Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost. Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

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    • 2
  • Nette Unterhaltung, aber kein "must read".

    Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire
    books-in-my-world

    books-in-my-world

    29. July 2014 um 10:08

    Das Cover dieses Buches ist einfach wunderschön und so typisch französisch! Nicht nur durch den Eiffelturm im Hintergrund sondern auch die verwendeten Schriftarten und die schicke junge Frau, die dem Leser nur ihre Rückseite auf den Dächern von Paris präsentiert, vermitteln einen unglaublichen Charme. Leider wird man durch dieses leicht romantisch verklärte Cover in eine falsche Richtung gelenkt, was den Inhalt des Buches angeht, denn dies ist keinesfalls ein locker leichter Roman über eine hübsche Französin. Nahezu im Kontrast dazu steht das Originalcover und der Originaltitel: "Les aquariums lumineux", was so viel bedeutet wie "Licht-Aquarien". Das macht im ersten Moment gar keinen Sinn, kennt man den Inhalt lässt sich der Titel allerdings passend einordnen in das große Ganze. Und das Originalcover ist zwar nicht so schön wie das der deutschen Ausgabe, dafür aber passender zum Inhalt, da die Protagonistin ihre Nachbarn über den Innenhof hinweg beobachtet und analysiert. Als großer Fan von französischen Romanen und merkwürdigen Buchtiteln hatte ich mich sehr auf dieses Buch der mir bis dato unbekannten Schriftstellerin Sophie Bassignac gefreut. Geschichten aus Frankreich versprühen oft diesen typischen französischen Charme, der sich nur schwer in Worte fassen lässt. Dies gelingt der Autorin auch in "Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire". Sowohl das Pariser Großstadtleben als auch der Charme der französischen Provinz werden sehr bildlich und authentisch dargestellt. Der Einstieg in die Story fiel mir  schwer. Das lag vor allem am Schreibstil der Autorin, der hin und her springt zwischen leicht und nüchtern, blumig und poetisch. Zum Teil sind Ihre Worte so tiefsinnig und auch ein bisschen gesellschaftskritisch, dann wieder rational und auf den Punkt gebracht. Als ich aber dann in die Geschichte reingefunden hatte, war es genau das, was mir an dem Roman so gut gefallen hat- man muss sich nur eben erst kurz daran gewöhnen. Ebenso herausragend sind Sophie Bassignacs Charaktere im Roman, allen voran natürlich die herrlich exzentrische Claire mit ihren Neurosen. Sie ist wirklich ein außergewöhnlicher Charakter, den man aufgrund seiner Ticks und Eigenarten einfach lieben muss. Aber auch ihre Nachbarn und andere Wegbegleiter sind liebevoll mit den verschiedensten Eigenheiten skizziert. Während der erste Teil des Buches fast einer Charakter- bzw. Alltagsstudie gleicht, kommt der zweite Teil wohl einem Krimi an nähesten. Einer von Claires Nachbarn verschwindet plötzlich nachdem ein neuer Nachbar aufgetaucht ist. Nur leider entwickelt sich einfach keine Spannung. Die zweite Hälfte wirkt im Gegensatz zur ersten wenig durchdacht, was wohl auch der Grund für die fehlende Spannung ist. Man liest und liest und denkt sich "Jetzt passiert bestimmt gleich was Spannendes!", aber das ist leider nicht der Fall. Zwischenzeitlich war ich wirklich gelangweilt. Wäre da nicht Claires wunderbarer Charakter gewesen, der mir den ein oder anderen Lacher entlockt hat, hätte ich vermutlich nicht weitergelesen. Der Plot dümpelt so vor sich hin und das Ende ist ebenso unspektakulär. Mein Fazit: "Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire" ist eine nette Unterhaltung für Zwischendurch, die vor allem durch ihre gut herausgearbeiteten, besonderen Charaktere besticht. Leider fehlt dem Plot eine spannende Handlung, so dass dieses Buch in meinen Augen kein "must read" ist.

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  • Liebenswerte Charaktere, wunderbarer Schreibstil, aber eine lahme Handlung

    Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    28. July 2014 um 09:59

    > Als die Pariserin Claire in ihre neue Wohnung zieht, stellt sie mit Entzücken fest, dass sie durch den Innenhof all ihren Nachbarn in die Wohnung blicken kann. Für die exzentrische und chronisch gelangweilte junge Frau – die sich ihre Freizeit sonst mit dem Auflisten seltener Krankheiten oder therapeutischem Sex mit ihrem Osteopathen vertreibt – ist es eine willkommene Abwechslung, ihre Nachbarn auszuspionieren. Bald kennt sie all ihre Geheimnisse, wie die antik anmutende Pistole, mit der die Concierge Madame Courtois auf der Jagd nach vermeintlichen Einbrechern durchs Haus schleicht. Doch dann zieht gegenüber der geheimnisvolle Japaner Monsieur Ishida ein, dessen Verhalten Claire Rätsel aufgibt und sie gleichzeitig fasziniert … < Quelle: www.randomhouse.de Meinung: Als bekennende Freundin französischer und auch leicht exzentrischer Romane, war ich nach Lesen des Klappentextes sofort wahnsinnig neugierig auf dieses Buch. Ich hatte keine sonderlich großen Erwartungen, denn bei dieser Art von Roman weiß man vorher meist nie so genau wohin sie führen. Ich war bereit mich überraschen zu lassen und das hat ganz gut geklappt. Wir erleben den Alltag einer ( ich würde sagen ) jungen Frau, vielleicht Anfang Dreißig, die der Menschen überdrüssig ist. Sie steckt die Nase in ihre Bücher, kümmert sich um ihre eingebildeten Wehwehchen, die sie hegt und pflegt und ist gelangweilt von den Problemen und dem Alltag anderer. Und doch, obwohl sie Menschen gegenüber so abgeneigt ist, hegt sie eine heimliche Leidenschaft dafür, zumindest ihren Nachbarn, über den Innenhof hinweg, in die Wohnungen zu blicken und zu erörtern was sich hinter den Fassaden so abspielt. Als der Japaner Ishida in die gegenüberliegende Wohnung einzieht, lockt dies Claire aus ihrem Schneckenhaus. Ishida und die junge Frau schließen schnell ( eine seltsame ) Freundschaft. Doch der Japaner hat ein Geheimnis und als er einfach so verschwindet, setzt Claire alles daran dieses aufzudecken. Nicht jedoch um ihm zu schaden, sondern schlicht, um herauszufinden was ihn umtreibt.... Sophie Bassignac's Schreibstil ist leicht und beschwingt, manchmal schon recht poetisch. Ihren Worten haftet etwas Besonderes an, das mich zwingt immer weiter und weiter zu lesen, obwohl eigentlich nichts wirklich Bewegendes passiert. Ja, ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, das der Plot schon beinahe langweilig ist. Man begleitet Claire durch ihren Alltag, das ist ganz unterhaltsam, aber auch ein bisschen öde. Als Ishida verschwindet hat man für einen kurzen Augenblick das Gefühl, das so etwas wie Spannung aufkommen könnte, die dann aber leider doch ausbleibt. Durch was diese Geschichte wirklich glänzt sind die Charaktere. Nicht nur Claire ist eine herrliche Figur, die man aufgrund ihrer Eigenheiten und seltsamen Ticks einfach mögen muss. Auch ihre Nachbarn sind wunderbar. Da ist die schwerhörige Madame Courtois, die man für eine unscheinbare alte Dame hält, bis sie plötzlich, ganz nebenbei, ihren Revolver auspackt. Die selbstverliebte Louise, die permanent mit ihrem Liebsten im Clinch liegt und auf deren zuckersüße Tochter Lucie Claire gerne aufpasst, auch wenn sie das niemals zugeben würde. Jeder dieser Charaktere hat seine Marotten, das macht sie allesamt liebenswert.  Ich fand den Roman gut, Claire hat mich großartig unterhalten. Trotzdem konnte mich das Buch nicht hundertprozentig überzeugen, da die Handlung nicht nur ziemlich lahm ist, sondern auch irgendwann abdriftet und man leicht den Faden verliert. Das Ende ist okay, hätte aber ein bisschen runder sein dürfen. Fazit: "Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire" ist ein, durch seine kauzigen Charaktere und einen wunderbar leichten, poetisch anmutenden Schreibstil, unterhaltsamer Roman, der aber leider durch seinen ereignislosen Plot ins Mittelfeld abdriftet. :(

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  • Lesechallenge Juni 2014: "Mein Sommer am See" von Emylia Hall

    Mein Sommer am See
    Daniliesing

    Daniliesing

    Im Juni möchten wir mit euch im Rahmen der Lesechallenge 2014 ein Buch lesen, das perfekt zum beginnenden Sommer passt. In diesem Monat dreht sich alles um den berührenden Debütroman "Mein Sommer am See" von Emylia Hall. Dieser erzählt von einem geheimnisvollen Päckchen aus der Vergangenheit, einer ersten Liebe sowie einer nicht ganz einfachen Mutter-Tochter-Beziehung! Ich freue mich auf die Lesechallenge im Juni 2014 mit euch! Mehr zum Buch: Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine Zeit, in der Beth hin und her gerissen war zwischen ihrem zurückhaltenden Vater, mit dem sie im englischen Devon lebte, und der temperamentvollen Mutter, die die Sehnsucht nach der Heimat von ihrer Familie fortgetrieben hatte. Eine Zeit, in der Beth sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich ihren Platz im Leben zu finden. Eine Zeit, die mit einer schockierenden Enthüllung endete, als Beth gerade 16 war. Seit damals hat Beth jeden Gedanken an diese Zeit weit von sich geschoben. Doch das Album bringt all ihre Erinnerungen wieder zurück – an die erste Liebe, an flirrend heiße Sommertage und kühle Waldseen. Und an den Tag, an dem alles zerbrach … >> Leseprobe Auch dieses Mal vergeben wir wieder - zusammen mit dem btb Verlag - 50 Leseexemplare des Romans unter allen Bewerbern. Meldet euch dazu einfach im passenden Unterthema bis zum 9. Juni 2014 an und ihr habt die Chance auf eines der Bücher. Natürlich könnt ihr auch mitmachen, wenn ihr das Buch schon habt oder es euch selbst kauft. In jeder Woche gibt es ein bis zwei neue Aufgaben zum Buch, die es zu lösen gilt. Wer am Ende der Challenge (Einsendeschluss für alle Aufgaben: 1. Juli 2014) die meisten Punkte gesammelt hat, erhält einen Sony E-Reader und die Plätze 2-10 je ein tolles Buchpaket! Bewerbt euch jetzt für die Leseexemplare oder steigt einfach spontan noch bis Ende Juni mit ein. Alle Informationen zur Lesechallenge gibt es wie immer auf: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/

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    • 1686
  • Langeweilige Geschichte

    Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire
    taddy92

    taddy92

    20. July 2014 um 15:57

    Als die Pariserin Claire in ihre neue Wohnung zieht, stellt sie mit Entzücken fest, dass sie durch den Innenhof all ihren Nachbarn in die Wohnung blicken kann. Für die exzentrische und chronisch gelangweilte junge Frau – die sich ihre Freizeit sonst mit dem Auflisten seltener Krankheiten oder therapeutischem Sex mit ihrem Osteopathen vertreibt – ist es eine willkommene Abwechslung, ihre Nachbarn auszuspionieren. Bald kennt sie all ihre Geheimnisse, wie die antik anmutende Pistole, mit der die Concierge Madame Courtois auf der Jagd nach vermeintlichen Einbrechern durchs Haus schleicht. Doch dann zieht gegenüber der geheimnisvolle Japaner Monsieur Ishida ein, dessen Verhalten Claire Rätsel aufgibt und sie gleichzeitig fasziniert … Quelle Text: btb Verlag Der erste Eindruck: Der Titel und das Cover haben mich sofort angesprochen. Den Schreibstil fand ich am Anfang etwas komisch, aber mit der Zeit habe ich dann besser reingefunden. Und sonst so: Erst einmal das Positive. Claire ist eine wundervolle Protagonisten, die ihr Macken und Fehler hat. Sie wird wundervoll beschrieben und ist wirklich das positivste an dem ganzen Buch. Es wird eine kurze Phase ihres Lebens geschildert, man könnte meinen wie ein Tagebuch, aber eben nicht von ihr selbst geschrieben. In 240 Seiten kann man ja nun wirklich eigentlich nicht viel reinpacken, ist ja auch ok und es ist auch schön mal ein kürzeres Buch zu lesen. Aber, die Geschichte an sich, hatte für mich nicht so wirklich einen Sinn. Ich lese und lese und lese und denke mir: Passiert jetzt auch noch irgendwas spannendes? Okay, ihre Nachbarn sind zum Teil komisch, aber wo ist das nicht so? Ohne jetzt irgend wen beleidigen zu wollen. Und dann denkst du dir: Oh jetzt könnte was passieren und dann? Doch wieder nur alles Larifari. Hat mir so gar nicht gefallen und ich hatte wirklich mehr erwartet. Fazit: Ein tolle, außergewöhnliche Protagonistin, die wundervoll dargestellt wird, aber die Geschichte ist einfach nur total langweilig. Der Schreibstil war ok, aber auch nicht überzeugend. Von mir gibt es für dieses Buch nur 2 von 5 Pusteblumen. Wirklich schade. Ich bin froh, dass ich das Buch nur über die Skoobe App ausgeliehen habe.

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  • Zwiegespalten...

    Die gepflegten Neurosen der Mademoiselle Claire
    -sabine-

    -sabine-

    18. June 2014 um 04:54

    Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, denn ich mag französische Geschichten, ihren Charme und Esprit. Dieses Buch jedoch hat es mir nicht leicht gemacht, denn so viel Gutes ich in dem Buch finden konnte, so viel habe ich leider auch zu bemängeln. Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen: ein Wohnhaus mit einem Innenhof, beleuchtete Fenster, die einen Einblick in andere Familien erlauben, in deren Geschichten und in das Leben fremder Menschen. Deshalb finde ich auch den Originaltitel „Les aquariums lumineux“ so passend und viel besser als den deutschen Titel. Claire als Protagonistin passt zu dieser Idee des Buches hervorragend, sie ist ein interessanter Charakter, außergewöhnlich, vor allem aber mit verschrobenen Einstellungen: Eigensinnig, gelangweilt von den Menschen, fasziniert von der Welt der Bücher, dramatisch und hypochondrisch. Ich mochte sie und ihre „gepflegten Neurosen“ und habe sie in manchen Dingen sogar gut verstehen können. Ich mochte auch die Beschreibungen der anderen Bewohner, ihre Macken und Eigenheiten, doch dann entwickelt sich die Geschichte in eine Richtung, die mir nicht gefallen hat und wo mir dann auch der rote Faden fehlte – ein Nachbar verschwindet, Claire sucht ihn und kommt einem alten Zwist auf die Spur. Wenn man in dieser zweiten Hälfte des Buches nun einen Krimi oder Thriller erwartet, wird man enttäuscht sein, denn spannend oder fesselnd ist die Geschichte nicht. Sie dümpelt vor sich hin, viele Beschreibungen lenken von der Suche nach dem Nachbarn ab. Dabei sind diese Beschreibungen nicht uninteressant, vielmehr pointiert und manchmal erschreckend wahr und ehrlich - aber einfach nicht passend zu dem vermeintlichen Thriller. Was mir wirklich sehr gut gefallen hat ist der Schreibstil – er ist beschreibend und aufdeckend, manches Mal poetisch und bleibt doch die ganze Zeit sehr gut lesbar. Die Autorin beleuchtet Dinge mal von einer anderen Seite und zeigt damit interessante Sichtweisen und Aspekte des Lebens.   Mein Fazit Dieses Buch hat sehr interessante Ansätze, wenn man es als Charakterstudie sieht. Denn Claire als Protagonistin ist eine sehr ungewöhnliche junge Frau mit sehr eigenen Ansichten und Einstellungen, dabei aber sympathisch und liebenswert. Die Geschichte jedoch entwickelt sich in der zweiten Hälfte anders als erwartet und konnte mich dann gar nicht mehr überzeugen. Dafür der Schreibstil umso mehr, der angenehm zu lesen ist, sich dabei als poetisch und ansprechend entpuppt. Da mich aber die Geschichte nicht überzeugen konnte, gebe ich für dieses Buch – trotz der auch guten Aspekte – 3 Sterne.

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