Sophie Benning Das Leben ist ein Kitschroman

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Inhaltsangabe zu „Das Leben ist ein Kitschroman“ von Sophie Benning

Kein Sex. Und das schon seit zehn Monaten. So lange hat Charlotte für ihr Examen gebüffelt. Und jetzt nur die Aussicht auf eine langweilige Karriere in der Kanzlei von Dr. Krause und der Umzug in die von den Eltern spendierte Eigentumswohnung.
Soll denn mit 25 der ganze Spaß schon zu Ende sein?

Aber dann brennt Charlottes neue Wohnung ab, sie zieht vorübergehend zu Freundin Luise in das Hintergebäude eines Freudenhauses, verliebt sich Hals über Kopf in leider den falschen Mann und kauft sich die erste scharfe Unterwäsche ihres Lebens.
Mein Leben ist wie ein Kitschroman, denkt Charlotte. Sie müsste nur alles aufschreiben und an eine dieser Frauenzeitschriften schicken. Ob man davon leben kann? Dann bliebe ihr vielleicht sogar Dr. Krause erspart.

Wirklich witzig, war gut für ein paar lustige Stunden, aber man hätte noch ein klein bisschen mehr draus machen können

— traumrealistin

Da wäre doch noch mehr gegangen ;-)

— MrsFoxx

Ein schönes Buch für zwischendurch :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Herlich lustig und manchmal urkomisch,das mag ich sehr

— Moorteufel

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  • Eine Selbstfindungsgeschichte

    Das Leben ist ein Kitschroman

    MrsFoxx

    Charlottes Leben ist vorbestimmt: das abgeschlossene Betriebswirtschaftsstudium, ein einjähriger Job in der Kanzlei eines Geschäftspartners um dann in die Familieneigene Anwaltskanzlei einzusteigen. Die Aussicht auf dieses triste Dasein und der Versuch ihrer Mutter sie mit einem langweiligen Anwalt zu verkuppeln, führt bei Charlie zu akuter Übelkeit. Als auch noch die neue Eigentumswohnung abbrennt, zieht sie kurzerhand zu ihrer Freundin, ins Hinterhaus eines Bordells, und erkennt, dass das Leben auch abwechslungsreich schön sein kann. Locker, leicht und flott geschrieben ist dieser (Jugend-) Roman von Sophie Benning. Ihre Hauptprotagonistin ist sympathisch und macht eine schöne Entwicklung durch in den knapp 300 Seiten. Witzig erzählt sind auch die Unterhaltungen in Charlies Teilzeitjob in der Oper und einige davon laden sogar zum Lachen ein. Leider hört das Buch, sobald es anfängt auch schon wieder auf. 100 Seiten mehr hätten für meinen Geschmack leicht noch reingepasst. Denn das Ende wirkt schon sehr abgehackt.  Vielleicht gibt es ja irgendwann einmal eine Fortsetzung der Geschichte über die angehende Bestseller Autorin Charlie. Fazit: Schön und frech erzählte Geschichte über die Selbstfindung einer jungen Frau. Leider kommt das Ende zu Abrupt und daher auch von mir keine volle Punktzahl.

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    • 3

    Sabine17

    08. October 2014 um 20:22

    :-)

  • Kann ich nicht,gibt es nicht

    Das Leben ist ein Kitschroman

    Moorteufel

    Charlie-(eigentlich heißt sie Charlotte)hat ihr Studium in der Tasche und soll in mehreren wochen in der Firma eines guten Bekanten ihrer Eltern anfangen. Nur fragt  sie sich mittlerweile,ist es das was sie wirklich machen möchte?Irgenwie fühlt sie sich gar nicht so wohl,bei den Gedanken die nächsten Jahre bis zur Rente nur die Buchhaltung für andere zu machen.Immer hat sie brav das getan was ihre Eltern wollten und alle ihre Erwartungen erfüllt.Doch nun ist schluß damit. Die Wohnung in die sie eigentlich ziehen wollte,ist für Monatenicht bezugsfähig,weil es da gebrannt hat.zurück zu ihren eltern ziehen?Auf gar keinen Fall. Also hütet sie die Wohnung und die Katze von ihrer Freundin Luisa,weil die eine Zeitlang zu ihren Freund ins Ausland reist.Ihre Mutter ist darüber gar nicht begeistert das ihre Tochter in so einen schlimmen Viertel nun wohnen wird,wo angeblich nur Sodom und Gomorrah herrschen.Charlie fühlt sich gleich wohl,und findet rasch kontakt mit der netten Nachbarin von oben.Und auch auf der Arbeit von Luisa(die sie in der Zeit vertritt)findet sie gute Freunde,die ihr helfen ihr Leben und ihre Entscheidungen selbst in die Hand zu nehmen. Und dann gibt  es da noch diesen geheimnisvollen Typen wo sie nicht weiß ob er vielleicht doch ein Callboy ist? Rasch findet Charlie auch raus ,mit hilfe ihrer Freunde,das man vielleicht vieles nicht weiß was man nicht kann,bevor man es nicht ausprobiert hat. Es ist zwar ein kurzweiliges ,aber dafür turbulentes tolles Lesevergnügen.Mit vielen Überraschungen und Wendungen die einen aus den schmunzeln nciht mehr rauskommen lassen.

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    • 3
  • Kitschig schön

    Das Leben ist ein Kitschroman

    carpe

    28. February 2014 um 14:59

    Kein Sex. Und das schon seit zehn Monaten. So lange hat Charlotte für ihr Examen gebüffelt. Und jetzt nur die Aussicht auf eine langweilige Karriere in der Kanzlei von Dr. Krause und der Umzug in die von den Eltern spendierte Eigentumswohnung. Soll denn mit 25 der ganze Spaß schon zu Ende sein? Aber dann brennt Charlottes neue Wohnung ab, sie zieht vorübergehend zu Freundin Luise in das Hintergebäude eines Freudenhauses, verliebt sich Hals über Kopf in leider den falschen Mann und kauft sich die erste scharfe Unterwäsche ihres Lebens. Mein Leben ist wie ein Kitschroman, denkt Charlotte. Sie müsste nur alles aufschreiben und an eine dieser Frauenzeitschriften schicken. Ob man davon leben kann? Dann bliebe ihr vielleicht sogar Dr. Krause erspart. Nach einer doch recht anspruchsvollen historischen Lektüre stand mir der Sinn nach etwas leichtem. Der Titel des Buches lässt ja auch vermuten, dass dieser Roman leichte Lektüre ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. Flüssig geschrieben mit einer kitschig schönen Story. Wenig Tiefgang, aber das muss auch nicht sein. Ein Schmankerl sind die Kochrezepte am Ende des Buches. Ich hab sie mir kopiert und werd das eine oder andre sicher mal nachkochen. Einzig negativer Punkt ist das plötzliche Ende. Ab einem gewissen Punkt, war der Ausgang vorhersehbar, aber das wirkliche Ende kommt sehr abrupt und in gewisser Weise unbefriedigend. Fazit: Das perfekte Buch für einen Sommertag auf der Terrasse oder am Balkon. Lesen, eintauchen, fallenlassen und an nix denken. Locker leicht und flockig wegzulesen

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  • etwas für zwischendurch

    Das Leben ist ein Kitschroman

    Haserl

    07. August 2013 um 13:49

    "Das Leben ist ein Kitschroman"ist meiner Meinung nach sehr einfach gehalten, das wiederum sehr gut zu diesem gesamten Roman passt. Der gesamte Schreibstil glänzt von Anmut und Witz. Alles in der perfekten Mischung ohne auch nur im Geringsten "kitschig" zu sein. Die Autorin Sophie Benning überraschte mich immer wieder mit neuen zusätzlichen Wendungen.... dieses wiederum empfand ich als sehr angenehm und authentisch. Sie lässt den Leser für eine geraume Zeit die eigenen Sorgen vergessen und in die Welt die Charlotte umgibt abtauchen.

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  • Rezension zu "Das Leben ist ein Kitschroman" von Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

    Natalie77

    03. February 2013 um 08:00

    Inhalt: Das Leben von Charlotte verläuft gerade in viel zu ruhigen Bahnen. Sie hat ihr Studium beendet und nun schon seit 10 Monaten keinen Sex gehabt. In ein paar Wochen soll sie bei einem Freund ihrer Eltern in der Firma anfangen, aber will sie das überhaupt? Meine Meinung: mit der Rebellion beginnt eigentlich dieser Roman. Charlotte mag sich nicht mehr von ihren Eltern im besonderen ihrer Mutter gängeln lassen und als dann durch ein Unglück alles anders läuft als geplant, beginnt sie endlich ihren Weg zu gehen. Sie ist unentschlossen und wird im laufe der Geschichte schon ein wenig in eine Richtung gedrängt, die ihr gefällt. Charlotte als Protagonistin ist anfangs schon ein bisschen verwöhntes Kind reicher Eltern mausert sich aber recht schnell zu einer sehr sympathischen Person. Die Geschichte selber ist unterhaltsam, hat Witz und ein bisschen Lieben, na ja ein bisschen mehr. Also all das was ein kitschiger Roman braucht. Der Grund warum ich keine volle Punktzahl gebe ist, das ich schon recht schnell gemerkt habe worauf es hinauslief und somit das Ende so ähnlich selber hätte schreiben können, aber eigentlich hatte ich auch nichts anderes erwartet und es hat mir auch nicht die Freude an diesem Buch genommen.

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  • Rezension zu "Das Leben ist ein Kitschroman" von Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

    Fabella

    15. January 2012 um 14:54

    Inhalt: Charlotte weiß nicht, ob ihr Leben so wie sie es führt, das richtige ist. Nachdem sie zehn Monate für ihr Examen gebüffelt hat, nimmt sie sich eine Auszeit von sieben Wochen, bevor sie ihren Job in der Kanzlei von Dr. Krause antreten muß. In dieser Zeit möchte sie entspannen, umziehen und etwas erleben. Doch direkt zu Beginn läuft irgendwie alles schief. Charlotte muß sich ständig mit ihrer bestimmenden Mutter auseinander setzen, ihre neue Wohnung brennt ab, bevor sie überhaupt einziehen kann und zum Schrecken ihrer Mutter zieht Charlotte auch noch ins Hinterhaus eines Bordells. Kann es noch schlimmer kommen? Kann es... denn das Leben ist wirklich ein Kitschroman. Meine Meinung: Was macht man Sonntags Morgens um 7.00 Uhr, wenn man nicht schlafen kann? Man nimmt sich ein Buch und fängt an zu lesen. Ja, und hört dann gar nicht mehr auf, denn man möchte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Dies war mein erster Roman von Sophie Benning und garantiert nicht mein letzer. Der Schreibstil der Autorin ist witzig, leicht und locker. Man hat wirklich das Gefühl, es ist aus dem täglichen Leben gegriffen, was hier in diesem Buch geschieht. Bei Charlotte geht in kürzester Zeit eigentlich alles schief, was nur eben schief laufen kann. Doch sie läßt sich dabei nicht hängen, sondern findet - unterstützt von alten und neuen Freunden - immer wieder Halt und begibt sich auf die Suche nach Neuem, nach dem Sinn ihres Lebens. Und das ist gar nicht so einfach, wenn alles schief läuft. Mir hat die positive Schilderung von Charlotte unglaublich gut gefallen. Aber auch die ganzen anderen Charaktäre in dem Buch sind einfach nur zum gernhaben. Ob es der Koch Andrea ist, oder die neue Nachbarin Ineke oder auch ihre neuen Kollegen vom Aushilfsjob. Man tritt auf außergewöhnliche Persönlichkeiten, die - im großen und ganzen - wirklich alle zum liebhaben sind. Gut, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber das müßt Ihr selbst herausfinden. Und obwohl so viel schief geht, vermittelt dieses Buch einem eine große Portion Freude. Ich habe einige Male wirklich herzhaft lachen können über die Dinge, die da so geschehen. Und auch darüber, wie zweideutig Worte oder Andeutungen manchmal sein können und wie schnell etwas dadurch zu einem Gerücht wird. Gut, die Meinung über die Männer wird nach diesem Buch vielleicht nicht unbedingt besser, das bringt das Leben nun mal mit sich. Aber die niedlichen Schilderungen über Rache machen vieles wieder gut. Ganz besonders gut hat mir auch noch gefallen, daß die Gerichte, die in diesem Buch gekocht werden, am Ende nochmal mit Rezepten festgehalten wurden. Und sie klingen wirklich zum nachkochen gut! Und auch die Optik des Buches gefällt mir hier ausgesprochen gut. Sowohl die Farben, als auch die geriffelte Oberfläche. Und die Vorder- und Hinterseite sind Klappcover und verstecken sogar noch ein passendes Lesezeichen! Fazit: Wenn Ihr nette, witzige Unterhaltung sucht, dann seid Ihr bei diesem Buch genau richtig. Ein bißchen Humor, gewürzt mit etwas Liebe und Leid, bringt Euch hier genau das richtige Menue dafür!

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  • Rezension zu "Das Leben ist ein Kitschroman" von Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

    Starlet

    26. December 2011 um 15:02

    Charlottes Leben ist von Ihren Eltern komplett durchgeplant. So soll sie nach dem Studium in eine Eigentumswohnung ziehen und dann in der Kanzlei eines Bekannten erste Berufserfahrungen sammeln. Schließlich wird sie später einmal die Kanzlei ihrer Eltern übernehmen. Doch Charli, wie Charlotte viel lieber genannt wird, erkennt, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss, um glücklich zu werden. Und das Schicksal gibt ihr dafür den richtigen Einstieg. Durch einen Brand verschiebt sich der Umzug in die schicke Eigentumswohnung und Charli übernimmt kurzerhand die Wohnung, den Job und das Haustier ihrer Freundin Luise. Durch den neuen Mitbewohner und die holländische Nachbarin ermuntert versucht sich Charli am Schreiben, und das mit Erfolg. Auch in ihrem Privatleben tut sich einiges. Das Buch ist in einem umgangssprachlichen Schreibstil verfasst, was sehr gut zur jungen Protagonistin passt. Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben, man hört förmlich den holländischen Akzent der liebenswerten Nachbarin, oder auch den russisch-deutschen Tonklang der Arbeitskollegin. Leichte Unterhaltung über 229 Seiten, abgerundet durch leckere Kochrezepte.

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  • Rezension zu "Das Leben ist ein Kitschroman" von Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

    libri

    01. December 2011 um 13:47

    Der Titel des Buches sprang mir sofort ins Auge, da ich eine Schwäche für witzige Titel habe, musste ich mir das Buch natürlich sofort kaufen. Das Buch war ganz ok, jetzt kein fesselnder Kitschroman, den man nicht mehr aus Händen legen kann, aber ganz nett zu lesen. Persönlich hat mir Inneke, die Nachbarin aus Holland, sehr gut gefallen. Der Akzent ist phantastisch gelungen, so redeten meine ehemaligen Arbeitskolelgen auch :)

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  • Rezension zu "Das Leben ist ein Kitschroman" von Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

    Claudias-Buecherregal

    28. November 2011 um 19:21

    Charlotte hat bisher alles richtig gemacht, zumindest wenn man ihre Eltern fragen würde. Mit 25 Jahren hat sie ihr Examen gerade erfolgreich absolviert, tritt bald eine Stellung in einer angesehenen Kanzlei an und soll später in das Unternehmen ihrer Eltern einsteigen. Diese sind somit natürlich sehr zufrieden mit ihr, jedoch kann Charlotte ihr eigenes Leben mittlerweile nicht mehr leiden. Wegen des Examens hatte sie die letzten 10 Monate keinen Sex und auch ansonsten ist nicht mehr viel von ihrer eigentlichen Lebensfreude geblieben. Sie entschließt sich ihren Eltern nicht mehr alles recht machen zu wollen, sondern ihr Leben wieder zu genießen - auch wenn das ziemlich chaotisch werden könnte... Als Charlotte endlich den Entschluss fasst ihr Leben zu verändern, scheint das Schicksal sie darin bestärken zu wollen. Sie kann ihre teure Eigentumswohnung nicht beziehen und hütet stattdessen die Wohnung einer Freundin einschließlich Hund, die sich in der Nähe eines Bordells befindet. Die Jobs ihrer Freundin übernimmt sie kurzer Hand ebenfalls, auf einmal findet sie sich in einer WG wieder und stolpert ansonsten von einer neuen Erfahrung in die nächste. Charlotte ist eben schon ein ziemliches Energiebündel mit Hang zum Chaos, was sie allerdings sehr liebeswert, authentisch und zu einer absolut sympathischen Protagonistin macht. "Also stieg ich die breiten Stufen in den ersten Stock hinauf und versuchte es dabei mit positivem Denken: >>Das wird ein netter Abend. Das wird ein netter Abend. DAS WIRD EIN SCHRECKLICH NETTER ABEND!<< Sehr gut war ich darin noch nie." (Seite 8) Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, was sehr gut zum Roman passt, und lässt sich somit gut lesen. Dass das Buch unterhalten soll bzw. will merkt man ihm durchgehend an, denn es sprüht vor Humor und Charme. Die meiste Zeit habe ich mich gut unterhalten gefühlt, allerdings gab es manchmal ein paar Längen und ich fand vieles vorhersehbar. Es gab zwar ein paar unerwartete Wendungen, aber für so ein frisches, schwungvolles Buch hätte ich mir ein paar Überraschungen mehr gewünscht. Ich habe das Buch zwar wirklich gerne gelesen, besonders da ich daran interessiert war, wie sich Charlottes Leben nun entwickeln wird, allerdings fehlten mir einfach ein paar zusätzliche "Knaller", ansonsten ist es aber ein nettes Buch für die Zielgruppe (junge Leser ab 16 Jahren) oder auch für Frauen, die jung geblieben sind und gerne Jugendbücher lesen. Der Roman ist als Klappenbroschur in einer Riffel-Optik erschienen und beinhaltet sogar ein passendes Lesezeichen im Buch, welches sich hinten heraustrennen lässt. Das Cover passt zum Inhalt des Romans, es wirkt jung, frisch und passt perfekt zu einem Jugend-/Frauenbuch. Fazit: Ein frischer Roman für den kurzweiligen Lesespaß zwischendurch. Broschiert: 228 Seiten Verlag: Script5 (1. September 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3839001099 ISBN-13: 978-3839001097 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

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  • Rezension zu "Das Leben ist ein Kitschroman" von Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. November 2011 um 19:54

    Charlotte ist frustriert! Sie soll beim alten Krause in der Firma erste Berufserfahrungen machen, dass wurde natürlich von ihren perfekten Eltern organisiert und dann soll sie auch noch von Mister Adonis mit dem Hang zu allen möglichen Krankheiten eingearbeitet werden. Dieser Kerl ist seine eigene Krankenkasse und dann soll er auch noch Mister Right sein - wenn es nach Charlies Eltern geht - JA! "Aber im Laufe des Abends hat sich herausgestellt, dass es kaum Nahrungsmittel gibt, die er verträgt und ich bin kurz davor, ihm eine Magensonde zu schenken." (S.20) Charli? Ja so will Charlotte genannt werden und sie will endlich wissen was das Leben für sie bereit hält. Da kommt es doch wie gerufen, dass Charlies neue Wohnung ausbrennt und sie erst mal bei ihrer Freundin einzieht und deren Wohnung und Katze hütet. Das diese Wohnung über einem Bordell liegt stört sie da weniger - hat man mal was zu gucken. Dann lernt sie auch noch einen tollen Koch kennen, eine wirklich sehr nette Nachbarin und einen Tierarzt, der sich aber schnell als Niete auszeichnet und als dann noch ein Job winkt, bei dem man sich so richtig austoben kann scheint das Leben doch eigentlich perfekt. Wäre da nicht der ständig ein Mann der einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Schade nur das dieser ein "Callboy" ist. Oder vielleicht auch nicht? Charlotte ist das Chaos pur. Sie kommt meistens zu spät, zieht immer ihr eigenes Ding durch und schafft es von einem Fettnäpfchen ins Nächste zu treten. Sie ist eine Träumerin und will eigentlich Autorin werden. Aber nach einem wirklich erfolgreichen BWL Studium sollte man doch eher was Solides machen - sagen ihre Eltern und ihre ach so perfekte Schwester. Nächstes Problem - Charlottes Eltern. Ehrgeizig, stinknormal und reich. Und ihre Mutter ist ein Drache auf zwei Beinen. Mein Gott habe ich diese Frau gehasst und Charlotte ebenfalls. Da sind die wirklich netten Freunde und Freundinnen von Charlotte ein Segen. Alle haben ihre eigenen kleinen Macken und wirken sympathisch, authentisch und vorallem bodenständig. Sie sind echt und ungeschminkt wie auch Charlotte. Es macht Spaß in ihr Leben einzutauchen und mit zu erleben wie sie leben, lieben und leiden. Was mich an diesem Buch wirklich fasziniert hat, war die Art und Weise der Autorin mich immer wieder neu zu überraschen. Wenn man meint, dass alles in eine ganz bestimmte Richtung läuft, legt die Autorin einen scharfen Rückwärtsgang ein und es geht mit voller Fahrt in eine andere Richtung. Es gibt super viele Überraschungen und alle so gut verpackt, das sie nicht vorhersehbar sind, sie sind bis zum eigentlichen Punkt gut versteckt und werden dann zur rechten Zeit eingesetzt. Das erzeugt Spannung und volles Lesevergnügen. Auch das Thema "Autorin" wird gut eingebunden, denn durch einen Zufall wird Charlotte zu einer "Autorin" gemacht und sieht sich fast schon gezwungen, endlich zu schreiben. Und wenn man schon mal dran ist, kann man ja auch über das eigene Leben schreiben, denn das ist manchmal ein wahrer Kitschroman!!! Dazu kommt, dass dieses Buch von einem wirklich tollen Humor getragen wird. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen und Charlotte zu zuhören und in ihr Leben ein zu tauchen. "Mam, dieser Mann hat mehr Beschwerden, als in einem medizinischen Wörterbuch aufgelistet sind. Wenn er die vierzig schafft, darf er froh sein!" (S. 24) Fazit: Witzig, spannend und authentisch. So will ich meine Bücher haben!!!!

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  • Rezension zu "Das Leben ist ein Kitschroman" von Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

    Kossi

    09. October 2011 um 17:54

    "Leute, die verliebt sind, sollten Hausarrest kriegen." Dieses Zitat aus dem Buch kann ich ohne Weiteres unterschreiben. Denn zumindest, wenn man selber NICHT verliebt ist, können verliebte Menschen um einen herum ganz schön anstrengend sein. So ergeht es auch Charlotte, der Protagonistin dieses sehr lustigen und unterhaltsamen Romans. Sie ist schon recht lange Single, will eigentlich in eine Eigentumswohnung ihrer Eltern ziehen, doch brennt diese kurz vor dem Einzug ab und in der Firma eines Freundes der Familie möchte sie auch nicht arbeiten. Von heute auf morgen steht ihr Leben Kopf und alles, was sie sich als Lösungsansatz sucht, ist ihr nicht gut genug. Zunächst einmal zieht sie in die Wohnung ihrer Freundin, die so einen Auslandsaufenthalt erledigen kann. An sich eine feine Sache, wäre die Wohnung nicht direkt über einem Bordell. Um finanziell auch ein wenig den Kopf über Wasser halten zu können, jobbt Charlotte zudem als Garderobenfrau in dem Job ihrer Freundin. Doch irgendwie ist alles nicht so recht ihr Ding und sie merkt, dass sie in ihrem Leben eigentlich sehr unglücklich ist. Eine richtige Lösung muss her, aber wie jeder aus dem realen Leben weiß, sind manchmal die Dinge, die scheinbar per Zufall passieren, dann doch eher die Dinge, die man realisieren kann. Und so geschieht es auch in diesem Fall. Was genau das für Dinge sind, werde ich hier natürlich nicht verraten. Nur soviel, dass ich mich unheimlich gut wiedererkannt habe in der Geschichte und genau deshalb ist sie so wunderbar authentisch für mich. Witzig, ideenreich und manchmal auch knapp über der berühmten Gürtellinie beschreibt die Autorin nun den Weg von Charlotte, den ich sehr gerne begleitet habe. Das Ende ist absolut unvorhersehbar und für mich sehr gut gelöst. Da es in dem Buch (den Zusammenhang erläutere ich nun nicht) teilweise auch um Kochrezepte geht, finde ich die Idee sehr klasse, dass die Rezepte am Ende des Buches aufgeführt sind. Ich koche selber zwar nicht so supergerne, aber allein, um beispielsweise die Suppe mal einem Kerl über den Kopf zu schütten, wäre es mir so eine Kochsession wert :-) Ein gelungener, erfrischender Roman für die kühlen Herbsttage!

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  • Rezension zu "Das Leben ist ein Kitschroman" von Sophie Benning

    Das Leben ist ein Kitschroman

    gina1973de

    12. September 2011 um 11:49

    Kurzbeschreibung Kein Sex. Und das schon seit zehn Monaten. So lange hat Charlotte für ihr Examen gebüffelt. Und jetzt nur die Aussicht auf eine langweilige Karriere in der Kanzlei von Dr. Krause und der Umzug in die von den Eltern spendierte Eigentumswohnung. Soll denn mit 25 der ganze Spaß schon zu Ende sein? Aber dann brennt Charlottes neue Wohnung ab, sie zieht vorübergehend zu Freundin Luise in das Hintergebäude eines Freudenhauses, verliebt sich Hals über Kopf in leider den falschen Mann und kauft sich die erste scharfe Unterwäsche ihres Lebens. Mein Leben ist wie ein Kitschroman, denkt Charlotte. Sie müsste nur alles aufschreiben und an eine dieser Frauenzeitschriften schicken. Ob man davon leben kann? Dann bliebe ihr vielleicht sogar Dr. Krause erspart. Mit meinen Worten „Meine innere Uhr hatte von Anfang an eine Macke. Das zeigte sich schon bei meiner Geburt.“ So beginnt der Roman der Autorin Sophie Benning. Die Protagonistin Charlotte, Tochter aus gutem Hause, kommt zu spät zu einem Treffen mit ihrer Mutter. Diese ist darüber natürlich „not amused, denn ohne Charlottes Wissen hat sie zum Essen auch noch deren neuen Chef, Dr. Krause, und den zukünftigen Kollegen Daniel Wiedemeier eingeladen. So ist das in Charlottes Leben nun mal… Mutter hat alles schon geplant und sieht ihre Tochter bereits als neue Chefin des „Familienimperiums“. Aber ist es eigentlich auch das, was Charlotte will? Kurz vor ihrem Umzug in ihre neue Wohnung stellt ein Anruf des Maklers plötzlich all ihre Pläne auf den Kopf… In ihrer Wohnung hat es gebrannt und bis sie wieder bewohnbar ist, muss sich Charlotte eine andere Unterkunft suchen. Um den Fängen ihrer Mutter zu entgehen, zieht sie kurzerhand in die Wohnung von Louise, ihrer Freundin, die in der Zwischenzeit ihren Freund besucht. Dort eingezogen trifft sie in ihrem neuen Umfeld auf neue Freunde und stellt auf einmal ihre Zukunftspläne in Frage … Meine Meinung Wer einen spritzigen Roman mit viel Humor, tollen Dialogen und lebendigen Charakteren lesen möchte, der sollte sich in jedem Fall diesen Roman besorgen. Die einzelnen Figuren dieses Romans sind einfach nur Klasse! Jede für sich etwas ganz besonderes. Die Story ist flüssig zu lesen und durch die Entwicklung der Ereignisse von vorne bis hinten niemals langweilig. Der Schluss war für mich irgendwie recht unerwartet aber dennoch sehr gelungen. Allerdings hätte man ihn meines Erachtens noch ein bisschen mehr ausbauen und erweitern können. Witzig fand ich auch den Verweis auf den Roman von Brigitte Melzer Auf Seite 187 steht: „ Während Andrea sich im Bad vergnügte, deckte ich den Frühstückstisch und plapperte zur Abwechslung Dr. Oetker die Ohren voll. Er reagierte nicht sehr begeistert, sondern stellte sich laut maunzend vor seinen Napf und forderte ebenfalls sein Frühstück. >> Weißt du, ich habe vor Kurzem einen ganz irren Fantasyroman über Engel gelesen<<, sagte ich, während ich ihm frisches Trockenfutter gab. << Da kam ein Kater namens Popcorn drin vor, der einem rede und Antwort stand. Schade, dass das bei dir nicht der Fall ist. Dann könntest du dich mal im Puff umhören und mir ein paar Infos über diesen hübschen Knaben zukommen lassen.<< Als kleinen Bonus gibt es am Ende des Romans noch die leckeren, im Buch erwähnten Rezepte. Das ein oder andere werde ich sicher ausprobieren  Einen ♫ ♪ ♪ Der Sound zum Buch ♫ ♪ ♪ zum Buch habe ich auch gefunden… den gibt es, wie immer, in der passenden Rubrik auf meinem Blog http://the-cinema-in-my-head.blogspot.com/2011/09/der-sound-zum-buch-das-leben-ist-ein.html

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