🦌Worum geht es?🦌
Lindsay erzählt ihrem Sohn Cole eine besondere Geschichte.
Der Tierarzt Harry Colebourn machte sich auf den Weg in den Krieg. Auf der langen Reise entdeckte er eine kleine Bärin, die zum Verkauf stand, und kaufte sie für 20 Dollar. Er nahm sie mit sich und nannte sie Winnie. Doch schon bald wurde klar, dass der Krieg viel zu gefährlich für eine kleine Bärin wie Winnie war. Wohin sollte sie also gehen?
🦌Mein Eindruck:🦌
Ich bin wirklich beeindruckt. Anfangs dachte ich: „Ach, eine Biografie über die Vorlage von Winnie Puuh.“ Doch schnell wurde mir klar, dass diese Geschichte viel mehr ist. Die Geschichte ist kurz, aber sie bleibt lange im Kopf und vor allem im Herzen. Ohne zu viel zu verraten: Es gibt einige überraschende Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte.
Die Geschichte wechselt geschickt zwischen Dialogen und Erzählperspektive, sodass sie sehr leicht verständlich ist. Drei Jahre mögen vielleicht etwas jung sein, aber ab fünf Jahren kann man der Handlung problemlos folgen.
Die Illustrationen sind schlichtweg zauberhaft – sie wirken historisch, elegant und voller Atmosphäre. Besonders beeindruckend ist das Ende: Fotos und Tagebuchausschnitte von Henry Colebourn machen die Geschichte noch lebendiger und greifbarer. So wird sie nicht nur gelesen, sondern richtig erlebt.











