Sophie Bonnet

 4.1 Sterne bei 330 Bewertungen
Autorin von Provenzalische Verwicklungen, Provenzalische Geheimnisse und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sophie Bonnet (©)

Lebenslauf von Sophie Bonnet

Von der Heilpraktikerin zur Spiegel-Bestsellerautorin: Die 1967 in New York geborene deutsche Autorin schreibt unter ihrem bürgerlichen Namen Heike Koschyk historische Romane. Lange Zeit arbeitete sie in einer Textilagentur und als Heilpraktikerin. Das Pseudonym Sophie Bonnet behält sie sich für ihre in Frankreich angesiedelten Krimis rund um den Ermittler Pierre Durand vor. 2015 erscheint „Provenzalische Verwicklungen: Ein Fall für Pierre Durand“, gleichzeitig der erste Band der Reihe, wie auch ihr Debüt als Sophie Bonnet. Ihre Vorliebe für die Provence und die französische Küche haben sie größtenteils zu dieser Buchreihe inspiriert. Außerdem veröffentlicht sie auch als Emma Garnier Romane. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Neue Bücher

Provenzalischer Stolz

 (13)
Neu erschienen am 18.05.2020 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 7. Band der Reihe "Pierre Durand".

Provenzalischer Rosenkrieg

 (24)
Neu erschienen am 27.04.2020 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 6. Band der Reihe "Pierre Durand".

Provenzalischer Stolz

Neu erschienen am 18.05.2020 als Hörbuch bei Random House Audio.

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Cover des Buches Provenzalische Verwicklungen (ISBN: 9783734101625)

Provenzalische Verwicklungen

 (109)
Erschienen am 18.05.2015
Cover des Buches Provenzalische Geheimnisse (ISBN: 9783734102974)

Provenzalische Geheimnisse

 (50)
Erschienen am 18.04.2016
Cover des Buches Provenzalische Intrige (ISBN: 9783734104541)

Provenzalische Intrige

 (36)
Erschienen am 17.04.2017
Cover des Buches Provenzalisches Feuer (ISBN: 9783734105920)

Provenzalisches Feuer

 (33)
Erschienen am 16.04.2018
Cover des Buches Provenzalische Schuld (ISBN: 9783734107559)

Provenzalische Schuld

 (30)
Erschienen am 15.04.2019
Cover des Buches Provenzalischer Rosenkrieg (ISBN: 9783734108983)

Provenzalischer Rosenkrieg

 (24)
Erschienen am 27.04.2020
Cover des Buches Provenzalischer Stolz (ISBN: 9783764507213)

Provenzalischer Stolz

 (13)
Erschienen am 18.05.2020
Cover des Buches Provenzalischer Genuss (ISBN: 9783517096360)

Provenzalischer Genuss

 (3)
Erschienen am 14.05.2018

Neue Rezensionen zu Sophie Bonnet

Neu

Rezension zu "Provenzalischer Stolz" von Sophie Bonnet

Pierre Durand ermittelt in der sonnenscheinverwöhnten Camargue
littlesparrowvor 9 Tagen

Provenzalischer Stolz ist der siebte Fall für Pierre Durand und spielt im Rhônetal, in der Camargue.


Diesen siebten Band kann man problemlos unabhängig von den Vorgängerromanen lesen. Die Entwicklung der Charaktere und der Rückblick auf die Dorfbewohner von Sainte-Valérie erlebt man hautnah, wenn man von Anfang an dabei ist. Und dabei entdecke ich als Leser auch, wie vielfältig die Provence ist.


Mit diesem siebten Fall für Pierre Durand entführt mich die Autorin Sophie Bonnet in die Camargue und ich erfahre einiges über die Hintergründe im Rhônetal. Über die Geschichte des Landes, über die Geschichte des Glaubens, über die Tierwelt - insbesondere der Wasservögel im Étang de Vaccarès - einem Teil des Naturschutzgebietes.


Es sind in sich schon sehr spannende Themen, die Sophie Bonnet mit in diese Geschichte eingewoben hat. Dazu kommt der spannende Kriminalfall, mit dem Pierre Durand konfrontiert wird. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, in dem Pierre mit sich und seiner beruflichen Zukunft hadert und erst einmal Abstand gewinnen möchte. Ein ungebetener Gast auf dem Hausboot, das er für seine Mußestunden auserkoren hat, macht die Sache nicht einfacher. Es stellt sich heraus, dass dieser ungebetene Gast Zeuge eines Mordes gewesen war - nur leider mit einigen Gedächtnislücken.

Auch privat scheint Pierre sich gerade von seiner Lebensgefährtin Charlotte eher zu entfernen, als mit ihr weitere Zukunftspläne zu schmieden. Noch dazu ist ein Kettenbrief im Umlauf. Die Dorfbewohner sind sehr abergläubisch, daher verbreitet sich dieser Brief in Windeseile. Die wenigsten reagieren mit Gelassenheit darauf.


"Dabei war dieser Nostradamus ein Hochstapler und Schaumschläger sondergleichen. Ich wette, er lacht sich krumm und schief, weil er sich mit seinen Prophezeiungen den größten Witz des Jahrtausends ausgedacht hat." - Seite 128


Wie ernst muss man die in den Kettenbriefen enthaltenen Prophezeiungen nehmen? Nach dem ersten Mord stellt sich die Frage nach dem "wie ernst" nicht mehr, sondern nur: wer ist der nächste arme Sünder und wie kann man den Mord verhindern?


Da ist es kein Wunder, dass Pierre - auch wenn er als ehemaliger Dorfpolizist gerade vom Dienst suspendiert ist - sich die Frage stellt, ob er nicht zu nahe am Geschehen ist.


"Nähe macht blind, so lautete eine der ersten Lektionen auf der Polizeihochschule. Je näher man dem Bösen kam, desto weniger nahm man es wahr." - Seite 150


In den Ermittlungspausen der Kriminalgeschichte entführt Sophie Bonnet mich mit kulinarischen Köstlichkeiten und Landschaftsbeschreibungen. Beinahe kann ich die Hitze spüren an diesen heißen Tagen in der Camargue und angesichts der Köstlichkeiten läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Als besonderes Highlight sind in den kulinarischen Krimis auch immer die Rezepte am Ende des Romans abgedruckt. Eine kurze Beschreibung über die Herkunft des Gerichts und anschließend folgen Zutatenliste und Zubereitungshinweise.


Wer möchte, kann sich also durchaus über die Kriminalgeschichte hinaus mit dem Buch befassen. Sei es, um die tollen Rezepte auszuprobieren oder um die im Buch beschriebene Gegend besser kennenzulernen.


"Ich sage Ihnen, was gottgewollt ist: dass die Natur sich dieser schrecklichen, kopulierenden gierigen Kreatur entledigt, die sich Mensch nennt und glaubt, Gottes größtes Wunderwerk zu beherrschen." - Seite 203


Ich hatte viel Vergnügen und Spannung pur beim Lesen von Provenzalischer Stolz. Die Informationen zur Religion und den unterschiedlichen Glaubensansichten, der wundervollen und dem natürlichen Lauf unterlegenen Region im Rhônetal, die vielschichtigen, spannenden Charaktere und der ausgeklügelte Kriminalfall sorgten für ein ausgewogenes Leseerlebnis. Nur ungern lasse ich Pierre Durand vorläufig ziehen und freue mich bereits heute auf den Folgeband. Der flüssige Schreibstil und die bildhaften Beschreibungen tun ihr übriges, dass ich mich rundherum wohl fühle beim Verfolgen der umfassend recherchierten Geschehnisse in der Geschichte.



Fazit


Wer die Provence und seine Köstlichkeiten mag und gern spannend und informativ unterhalten wird, ist mit Provenzalischer Stolz sehr gut beraten.


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Rezension zu "Provenzalischer Stolz" von Sophie Bonnet

Zurück im Dienst
wampyvor 12 Tagen

Buchmeinung zu Sophie Bonnet – Provenzalischer Stolz

„Provenzalischer Stolz“ ist ein Kriminalroman von Sophie Bonnet, der 2020 im Blanvalet Verlag erschienen ist. Dies ist der siebte Fall für Pierre Durant.

Zum Autor:
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi »Provenzalische Verwicklungen« begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Klappentext:
Die Angst geht um in der Camargue. Während Pierre Durand in einem Hausboot durch das Rhônedelta fährt, um über seine berufliche Zukunft nachzudenken, verbreitet sich ein Kettenbrief mit einer Weissagung, die den Tod dreier Sünder ankündigt. Tatsächlich wird kurz darauf ein Toter mit geschwärztem Gesicht aufgefunden. Es handelt sich um einen Kriminalbeamten, der verdeckt im Milieu der »gens du voyage« ermittelt hatte. Doch es gibt einen Zeugen, der sich an Bord von Pierres Hausboot versteckt und behauptet, sein Gedächtnis verloren zu haben. Der Präfekt bittet den ehemaligen Dorfpolizisten um Unterstützung. Mit Hilfe einer »gitane« versucht Pierre, dem Geheimnis der Kettenbriefe auf die Spur zu kommen. Alles deutet auf einen Konflikt zwischen den Kulturen hin, doch ein weiterer Mord rückt die Verbrechen in ein neues Licht. Pierre erkennt, dass er auf seine Intuition vertrauen muss, um zu verhindern, dass sich auch noch der letzte Teil der Prophezeiung erfüllt

Meine Meinung:
 Pierre Durant ist mir sympathisch, auch oder gerade weil er ein paar Kanten hat. Momentan ist er durch den Bürgermeister suspendiert und sein Stolz verbietet ihm, um Unterstützung zu bitten. Dies sehen aber nicht alle seiner Freunde und Bekannten so. Erfreut ergreift Pierre die Gelegenheit ein Hausboot für einen Freund zu überführen. Doch dies führt in mitten in seinen nächsten Fall. Neben atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen erfährt der Leser einiges über ethnische Minderheiten und ihr Leben in Frankreich. Auch sie sind meist stolze Menschen und ihren Traditionen verbunden. Nun gibt es wieder etwas zu tun für den Dorfpolizisten und Pierre blüht sichtlich auf. Er arbeitet mit der Kriminalpolizei zusammen, hat jedoch seine eigene Sicht der Dinge. Pierre lässt seine Verbindungen spielen und wird auch selbst aktiv. Auch im Rathaus seiner Heimatgemeinde gibt es Geheimnisse zu lüften und Pierre findet besonders in der Damenwelt rege Unterstützung. Der Schreibstil der Autorin ist eindringlich, bleibt aber angenehm zu lesen. Neben dem Kriminalfall finden sich immer wieder Abschnitte, die Atmosphäre, das Leben der Minoritäten oder Entwicklungen in Sainte-Valerie als Schwerpunkt haben. Dabei bleibt die Spannung aber erhalten.

Zum Ende hin spitzen sich die Geschehnisse zu und es gibt einen formidablen Showdown.

Das Buch wird durch ein Glossar, ein Nachwort der Autorin und einigen Rezepten zu Gerichten aus dem Buch abgerundet.

Fazit:
 Ein angenehm zu lesender Kriminalroman, der Spannung, Atmosphäre und Privates gekonnt mit Informationen über die Bevölkerungsgruppe der Gitanes verbindet. Gerne vergebe ich vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde ruhiger und atmosphärischer Kriminalromane aus.

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Rezension zu "Provenzalischer Stolz" von Sophie Bonnet

‚Er fühlte sich so nutzlos.'
sabatayn76vor 22 Tagen

‚Er fühlte sich so nutzlos. Die Suspendierung hatte ihn in eine Tiefe gezogen, die er an sich nicht kannte. Und er wusste nicht, wie er diesen Zustand beenden sollte.‘ (Seite 33)

Pierre Durand wurde vom Dienst suspendiert und vermeidet jede Entscheidung bezüglich seiner beruflichen Zukunft. Er ist unzufrieden, antriebslos und hat zudem immer wieder Konflikte mit Charlotte.

Da kommt das Angebot des Sommeliers Martin Cazadieu, dessen Hausboot von Saint Gilles nach Béziers zu bringen, gerade richtig. Pierre freut sich auf die wunderschöne Landschaft der Camargue, auf gutes Essen und guten Wein - und vor allem auf das Alleinsein und viel Zeit, um über sein Leben und seine Zukunft nachzudenken.

Doch es soll anders kommen, denn auf dem Boot befindet sich schon jemand: ein junger Mann, der sich als Ornithologe ausgibt und sich nach einem Sonnenstich angeblich auf dem Boot ausruht, der aber offensichtlich Schlimmes erlebt und große Angst vor etwas hat. Und schließlich fährt der junge Mann zusammen mit Pierre Richtung Béziers.

Zur gleichen Zeit ereignen sich im Süden Frankreichs sonderbare Dinge: Ein Kettenbrief ist im Umlauf, und dann gibt es einen Toten, der mit geschwärzten Gesicht am Ufer eines Sees gefunden wird, so wie es im Kettenbrief angekündigt wird. Und der junge Mann auf Cazadieus Hausboot scheint darin verwickelt zu sein.

Ich liebe (Süd-) Frankreich, und derzeit habe ich großes Fernweh, wäre unglaublich gerne in der Provence. Und für solche Momente sind die Krimis von Sophie Bonnet geradezu perfekt, denn hier wird man auf stimmungsvolle Weise direkt in den Luberon bzw. mit ‚Provenzalischer Stolz‘ zudem in die Camargue versetzt.

Mir hat auch der neue Band der Reihe - genau wie alle vorangegangenen Bücher - sehr gut gefallen. Die Reihe ist wirklich wie eine kleine Reise in die Provence, bildet die Stimmung vor Ort perfekt ab, macht Lust aufs Reisen und aufs Entdecken der wunderschönen Dörfer des Luberon.

Die Kulisse in ‚Provenzalischer Stolz‘ ist durch die virtuelle Reise durch die Camargue ein wenig anders als sonst, aber mir hat das gefallen. Auch die Geschichte an sich fand ich gelungen, auch wenn ich nach dem Lesen des Klappentexts zuerst ein wenig skeptisch war.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Provenzalische Verwicklungen - Ein Fall für Pierre Durand

Ein kulinarisch inszenierter Mord in trügerischem Idyll – Rezepte inklusive!



Hallo liebe Provenceliebhaber und Krimileser,

gemeinsam mit dem Blanvalet-Verlag lade ich Euch ein, mir auf eine Reise in den Süden zu folgen, mitten ins Herz des Departements Provence-Vaucluse.



Und darum geht es:

Sainte-Valérie, ein idyllisches Dorf inmitten von Weinbergen und Olivenhainen.Der ehemalige Pariser Kommissar Pierre Durand würde den Spätsommer in seiner Wahlheimat genießen, wenn ihn nicht gerade seine Freundin verlassen hätte. Doch auch mit der Ruhe ist es plötzlich vorbei: Der Dorfcasanova wird ermordet in einem Weintank aufgefunden – daran geheftet ein Rezept für Coq au vin. War es ein makaberer Racheakt eines gehörnten Ehemanns? Die Dorfbewohner halten fest zusammen. Und schon bald ahnt Pierre, dass sich hinter der schönen Fassade Sainte-Valéries ganze Abgründe auftun ...



Der Verlag schreibt hierzu:

„Zwischen Weinbergen und Olivenhainen lässt Sophie Bonnet den ersten Fall ihres markanten Ermittlers spielen und liefert damit den atmosphärischen Auftakt für ihre Reihe ‚Mord à la Provence’.“

Wer mehr darüber erfahren möchte, der kann gerne auf der Verlagswebsite stöbern. Hier gibt es neben einer Leseprobe auch Rezepte zum Buch – und ein Interview, in dem ich ein wenig über mich erzähle:

http://www.randomhouse.de/Paperback/Provenzalische-Verwicklungen-Ein-Fall-fuer-Pierre-Durand/Sophie-Bonnet/e449828.rhd



Bis zum 24. März bewerben!

Bei welchen provenzalischen Köstlichkeiten läuft Euch das Wasser im Mund zusammen? Wer bis zum 24. März sein Lieblingsgericht nennt, hat die Chance auf einen Buchgewinn. Der Blanvalet-Verlag verlost 20 Exemplare für diese Leserunde. Voraussetzung hierfür sind eine aktive Beteiligung und eine abschließende Rezension.



So, nun bin ich ganz gespannt auf Eure Rückmeldungen. Und wer weiß, vielleicht spielt ja Euer provenzalisches Lieblingsessen eine kleine Rolle in Pierre Durands nächstem Fall?

À bientôt,

Eure Sophie

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