Sophie Bonnet Provenzalische Intrige

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Inhaltsangabe zu „Provenzalische Intrige“ von Sophie Bonnet

Frühling in der Provence. Die Felder blühen. Doch ein grausamer Mord stört die Idylle …
Es ist Frühling in der Provence. Das Luberon-Tal ist in ein weiß-rosa Blütenmeer getaucht, und in den Destillerien rund um Sainte-Valérie herrscht Hochbetrieb. Inmitten dieser Idylle wird Paulette Simonet, Inhaberin der Kosmetikfirma Mer des Fleurs, tot im Kessel ihrer Seiferei aufgefunden. Unfall oder Mord? Feinde gab es reichlich. Die Verfechterin nachhaltiger Produkte hatte sich nicht nur mit den traditionellen Marseiller Seifenfabrikanten angelegt, sondern auch mit einer Supermarktkette, die billige Fälschungen ihres Sortiments auf den Markt brachte. Ein Fall für Pierre Durand, dessen Ermittlungen ihn quer durch Südfrankreich führen – und in die Tiefen eines Rosenkriegs zwischen der Ermordeten und ihrem Exmann …

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Blutzeuge

Ein fesselnder Plot, Nervenkitzel und Adrenalin pur, perfekt umgesetzt.

Ladybella911

Das Original

Spannender Anfang, dann lange lähmend, hintenraus wieder spannend, das Ende enttäuschend.

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Flugangst 7A

Spannender Thriller, von dem ich etwas anderes erwartet hätte und der mich am Ende nicht komplett Über zeugen konnte.

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  • Eine seifige Angelegenheit

    Provenzalische Intrige

    Daphne1962

    07. August 2017 um 12:33

    Pierre Durand steckt gerade in einem Bewerbungsverfahren inCavaillon. Der Kauf seines Hauses und der umfangreiche Umbaufressen sein Gehalt auf. Soll er "Chef de police municipale" werden?Er ist sich nicht sicher. Noch hadert er. Schneller als ihm lieb ist, macht es schon die Runde im Dorf, woer der sogenannte Dorfpolizist ist. Ehe er sich aber schon aufregenkann, erfährt er vom Tod Paulette Simonets, Inhaberin einerflorierenden Kosmetikfirma "Mer des Fleur". Sie lebte mir ihremSohn bei ihrer Mutter und wollte in Kürze ein großes Firmenjubiläumfeiern. Paulette wurde im Kessel ihrer Seiferei tot aufgefunden. Allesdeutet auf Mord hin. Wer hat es auf eine derart beliebte Chefinabgesehen? Haben wir es hier mit einem Wirtschaftskrimi, derum die Nachhaltigkeit von Herstellung der Seifen zu tun oder umein Eifersuchtsdrama eines verlassenen Ehemanns zu tun?Es ist der 3. Band der Autorin Sophie Bonnet. Der Leser tauchthier wieder ab in einen kleinen Ort in der Provence und es gibtauch mal einen kurzen Abstecher in die nächste Großstadt Marseille.Es macht Spaß die Geschichten um den Kommissar und auch um sein Privatleben nebenher zu lesen. Seine französische Spürnasegepaart mit Eigenmächtigkeit gefällt mir sehr. Man liest diese Krimisflott und gerne weg und ich freu mich schon auf ein neuesAbenteuer mit Pierre und seiner Charlotte, die so hervorragendeGerichte kreiert. Im Angang finden sich immer leckere Rezeptezum Nachkochen. 

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  • Spannende Ermittlungen in der Provence

    Provenzalische Intrige

    Gosulino

    16. January 2017 um 09:09

    Pierre Durand ermittelt im Todesfall von Paulette Simonet, einer Seifenfabrikantin, die tot in einem ihrer Seifenkessel aufgefunden wird. Pierre kämpft ebenfalls wieder, als Dorfpolizist in die Ermittlungen der überregionalen Polizei eingebunden zu werden. Er hat sich auf die Stelle des Commissaire in Cavaillon beworben, um endlich mehr Ermittlungsarbeit machen zu können und finanziell besser abgesichert zu sein. Aber dazu müsste er Sainte-Valérie verlassen, will er das wirklich?Aber durch seine Bewerbung darf er an den Ermittlungen um den Tod von Paulette Simonet mitwirken und bald findet er viele, die ein Motiv hätten, einmal die traditionellen Seifenfabrikanten, mit denen sie sich angelegt hat und zum anderen den Chef der Supermarktkette, der Fälschungen ihrer Produkte auf den Markt gebracht hat. Bald ist Pierre verstrickt in ein gewaltiges Netz aus Lügen und den Kämpfen um den Seifenmarkt. Aber da ist auch noch Paulettes Sohn Mathéo. Weiß er mehr über den Tod seiner Mutter? Denn plötzlich verschwindet er spurlos.Auch mit dem dritten Teil der Reihe hat Sophie Bonnet wieder einen spannenden Kriminalroman geschrieben. Bis zum Ende bleibt er undurchsichtig, wobei mich das Ende und das Motiv nicht so wirklich überzeugt haben. Deshalb gibt es einen Punkt Abzug. Nichts desto trotz ist es ein absolut lesenwerter Krimi, der uns mitnimmt in die schöne Provence, die Spohie Bonnet wundervoll zu beschreiben weiß.

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  • Solider Krimi- Lesestoff nicht nur für den Sommer – ganz im Gegenteil!

    Provenzalische Intrige

    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    06. January 2017 um 08:00

    Solider Krimi-Lesestoff nicht nur für den Sommer – ganz im Gegenteil! Die Autorin Sophie Bonnet, Pseudonym der 1967 in New York geborenen Schriftstellerin Heike Koschyk, legte mit „Provenzalische Intrige“ den dritten Teil ihrer erfolgreichen Reihe um den französischen Ermittler Pierre Durand vor. Erschienen ist das Buch im Mai 2016 im Blanvalet-Verlag. Ich hatte vor „Provenzalische Intrige“ bereits das Debüt „Provenzalische Verwicklungen“ gelesen, welches mir gut gefallen hat. Daher war ich sehr gespannt auf den neuen Fall des mittlerweile im normalen Polizeidienst tätigen Kommissars, der erneut in der wunderschönen Landschaft der Provence spielt und Durand in die Welt der berühmten „Savon de Marseille“ führt. Paulette Simonet, bekannte und angesehene Seifenfabrikantin, stirbt in ihrem eigenen Seifenkessel einen qualvollen Tod. War es ein bedauernswertes Unglück oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Über Umwege gelangt Durand mitten hinein in eine Geschichte voll von betrügerischen Machenschaften, verletzten Gefühlen und flammendem Hass – kreuz und quer durch die Provence. Ich lese generell sehr gerne Regionalkrimis. Man lernt neben einer meist fesselnden Handlung viel Neues und Interessantes kennen, über bekannte und unbekannte Gegenden und ihre Menschen. Ich war selbst schon in der Provence und habe mich auf Anhieb in die Umgebung und Lebensart verliebt. „Provenzalische Intrige“ hat mich sofort wieder dorthin versetzt. Das war umso schöner, da ich das Buch zum Jahresbeginn 2017 gelesen habe und es klirrend kalt war. Das Buch ist an sich flüssig geschrieben, an einigen Stellen hakt der Stil für mich allerdings ein wenig. Einige Formulierungen lesen sich für mich einfach nicht gut. Spannung wird durchaus aufgebaut, aber manche Passagen und die „Auflösung“ des Falles haben mich nicht komplett überzeugt. Trotzdem ist „Provenzalische Intrige“ ein für frankophile Krimi-Liebhaber empfehlenswertes, schnell zu lesendes Buch mit viel Lokalkolorit und Rezepten im Anhang. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Bereits im Mai 2017 erscheint mit „Provenzalisches Feuer“ neuer Lesestoff für Bonnet-Durand-Fans.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. October 2016 um 17:43
  • Frühling in der Provence

    Provenzalische Intrige

    Bibliomarie

    12. September 2016 um 15:27

    Als Pierre Durand sich von der Pariser Kriminalpolizei zur Police municipale in der Provence versetzen ließ, wollte er politischen Querelen und Intrigen entkommen. Nun nach einiger Zeit merkt er, dass ihm die Arbeit zwar Spaß macht, aber seine Befugnisse stark eingeschränkt, die Entlohnung miserabel und die Ausstattung der Polizeidienststelle armselig ist. Deshalb erwägt er eine Bewerbung zur Leiter der des Kommissariats, aber sein Mitbewerber ist nicht weniger qualifiziert. Da wird Paulette Simonet tot in einem Seifensiedekessel gefunden. Paulette hat die kleine Manufaktur in wenigen Jahren an die Spitze gebracht. Ihre Nachhaltigkeitskonzept, ihr Beharren auf rein provenzalischen Naturprodukten hat ihr bei der Konkurrenz kein Wohlwollen eingebracht.Ein Täter steht für die Kriminalpolizei schnell fest und Pierre Durand wird wieder sehr deutlich bewusst, dass ein uniformierter Polizist und seine Einwände und Ermittlungsansätze nicht viel zählen. Plötzlich steckt er wieder inmitten von Kompetenzgerangel, dem er ja entgehen wollte.Außerdem belasten wieder Meinungsverschiedenheiten und Missverständnisse sein eh schon kompliziertes Verhältnis zu Charlotte, der begnadeten Köchin.Der dritte Band um Pierre Durand ist wieder spannend arrangiert, die Schauplätze im Herz der Provence haben einen großen Wiedererkennungseffekt und ganz automatisch stellt sich beim Lesen der Duft des Lavendels und das Geräusch der Zikaden ein. Wie jedes Mal führt die Autorin den Spannungsbogen geschickt um die diversen Verdächtigen und Motive. Alles ist möglich und Pierre Durand lässt sich nicht von naheliegenden Indizien blenden.Ein schöner, stimmungsvoller Krimi der wirklich Urlaubsgefühle aufkommen lässt. Wenn auch die Rahmenhandlung um Charlotte, die Renovierung seines Hauses und die Querelen mit seinem Chef, dem Bürgermeister, sich langsam erschöpft.

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  • Der dritte Fall für Pierre Durand

    Provenzalische Intrige

    baerin

    30. July 2016 um 20:29

    Paulette Simonet ist die Inhaberin der Seifenfabrik Mer de Fleurs in der Provence, wo nachhaltige Produkte hergestellt werden. Sie wird von ihren Geschäftspartnern geachtet und von ihren Mitarbeitern geliebt. Trotzdem wird sie tot in einem ihrer Kessel in der Seiferei aufgefunden. Wer hatte ein Motiv, die beliebte Frau zu töten? Ihr Ex-Mann, jemand von der Konkurrenz oder der Geschäftsführer einer Supermarktkette, den sie wegen Betruges anzeigen wollte? Der Chef de Police von Sainte Valérie, Pierre Durand, darf mit ermitteln. Die zuständige Kommissarin hat sich auf den 16-jährigen Sohn der Ermordeten eingeschossen, aber Pierre kann ihm den Mord nicht zutrauen und ermittelt in alle Richtungen weiter.Nach der teuren Renovierung seines Bauernhauses hat er finanzielle Probleme. Der Bürgermeister verweigert ihm mehr Gehalt ebenso wie eine bessere Ausrüstung. Daher bewirbt er sich um den frei werdenden Posten des Kommissars in Cavaillon, obwohl er sich ansonsten in Sainte Valérie sehr wohl fühlt und ihm auch die etwas schrulligen Einwohner mittlerweile ans Herz gewachsen sind. Charlotte, seine Freundin, möchte gerne ein Restaurant eröffnen und lässt ihn unter Eifersucht leiden, als sie sich mit Farid trifft. Sein Mitbewerber um den Kommissarsposten und er treten in einen kleinen Wettstreit bei den Ermittlungen - ich verrate nicht, wer den Posten am Ende erhält. Pierre Durand ermittelt in seinem dritten Fall wieder in der schönen Provence. Er fährt dieses Mal viel in der Gegend herum und die Beschreibungen der idyllischen Landschaft erwecken den Wunsch, selbst einmal dorthin zu fahren. Hilfreich ist auch das Glossar im Anhang mit der Übersetzung der französischen Ausdrücke, die im Buch vorkommen. Dazu sind auch noch ein paar typische Rezepte abgedruckt, von denen ich eines auf jeden Fall ausprobieren werde.

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  • Tod im Seifenkessel

    Provenzalische Intrige

    twentytwo

    24. July 2016 um 15:15

    Ihr letzter Gedanke, bevor sie im Seifenkessel versinkt, gilt ihrem Sohn. Dabei hatte Paulette Simonet noch so viel vor. Als sozial engagierte Unternehmerin hat sie sich stets der Nachhaltigkeit verpflichtet gefühlt und ihren Betrieb entsprechend geführt. Mit ihrem Konzept hat sie sich allerdings nicht nur Freunde geschaffen. Doch weder der Shitstorm im vergangenen Jahr, noch ihre aktuellen Differenzen mit der Konkurrenz scheinen ausreichend für ein Mordmotiv zu sein.Pierre Durand, der sich gerade erst auf den Posten des scheidenden Commissaires von Cavaillon beworben hat, fühlt sich endlich wieder voll in seinem Element. Seine Suche nach Täter und Motiv führen ihn durch die beschaulichsten Gebiete der kurz vor der Lavendelblüte stehenden Provence. Aber die Idylle trügt. Die Gerüchteküche brodelt und der Fall wird immer undurchsichtiger. Trotzdem scheint der mutmaßliche Mörder, für die in diesem Fall zuständige Beamtin Commissiaire Benoît, nach kurzer Zeit festzustehen. Durand kann sich aber aufgrund seines Bauchgefühls, mit dieser Lösung nicht zufrieden geben. Im Gegenteil, von der Unschuld des mutmaßliche Mörders überzeugt, setzt er alles daran den wahren Mörder zu finden.Fazit'Provenzalische Intrige' ein Krimi für alle Sinne – spannend und unterhaltsam mit Suchtpotential.

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  • Spannender Krimi mit viel Atmosphäre

    Provenzalische Intrige

    Zabou1964

    03. July 2016 um 20:38

    Nachdem mir bereits die ersten beiden Fällen für Pierre Durand sehr gut gefallen hatten, war ich gespannt auf den dritten Teil dieser Reihe. Auch dieser konnte mich wieder fesseln und überzeugen. Sophie Bonnet versteht es, ihren Lesern das Gefühl zu geben, sie seien mitten im Geschehen in der Provence. Für mich ist es wie ein Nachhausekommen zu alten Bekannten. Nachdem Pierre im zweiten Teil einen alten Bauernhof gekauft und restauriert hatte, muss er nun leider feststellen, dass dieser auch ziemlich hohe Kosten verursacht. Aus diesem Grund bewirbt er sich auf eine besser bezahlte Stelle als Commissaire im nahen Cavaillon. Während der Entscheidungsphase zwischen ihm und einem anderen Bewerber kann er sich direkt beweisen. Die Chefin einer Seifenfabrik wird tot in einem der Seifenkessel gefunden. Die Tote war eigentlich eine sehr beliebte und geachtete Geschäftsfrau. Dennoch findet Pierre bald heraus, dass sie Schwierigkeiten mit anderen Seifenherstellern, dem Chef einer Supermarktkette und ihrem Exmann hatte. Aber ist wirklich einer von denen der Mörder? Oder war es sogar ihr eigener Sohn, der plötzlich verschwindet? Auf unnachahmliche Weise hat Sophie Bonnet das Flair der Provence zu Papier gebracht. Die Beschreibungen der Landschaften, Menschen und des Essens erzeugen immer wieder Fernweh in mir. Obwohl ich noch nie diese Landschaft Frankreichs besucht habe, fühle ich mich mittlerweile dort fast wie zuhause. Neben dem Kriminalfall beschreibt die Autorin auch das Privatleben der Menschen, die mir inzwischen alle ans Herz gewachsen sind. Ich wusste lange nicht, wer als Täter in Betracht kommen könnte. Die Auflösung des Falls war eine Überraschung für mich. Neben einem Glossar befinden sich am Ende des Buches wieder einige Rezepte zum Nachkochen der im Roman erwähnten Speisen. Ich finde die Idee sehr schön. Auch ein Besuch auf der Website der Autorin ist sehr lohnenswert. Hier erfährt man noch viel mehr über die Reihe um den sympathischen Pierre Durand. Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Fälle für Pierre Durand geben wird. Ich werde ihn auf seinen Ermittlungen mit Sicherheit weiterhin begleiten. Fazit: Spannender Krimi mit viel Atmosphäre.

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  • Wer hat Paulette Simonet auf dem Gewissen?

    Provenzalische Intrige

    Bellis-Perennis

    20. June 2016 um 13:07

    Inhalt: Es ist Frühling in Saint-Valérie und Pierre Durand ist mit seiner Stellung als Dorfpolizist unzufrieden. Was ihm noch vor einiger Zeit als erstrebenswert erschien - Ruhe und Abgeschiedenheit, empfindet er zusehend als Last. Er verfügt weder über ausreichende Befugnisse noch über eine entsprechende Ausrüstung. Auch die Finanzen sind durch die Renovierung des Hauses ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Also bewirbt er sich um den Posten eines Commissaires in Cavallion. Allerdings ist er nicht der einzige Kandidat . Just zu diesem Zeitpunkt wird Paulette SImonet in den Kessel mit heißer und flüssiger Seife gestoßen. Da der Tatort in seinen Zuständigkeitsbereich fällt, wird er, obwohl die Bewerbungskommission den Mitbewerber bevorzugt, so recht und schlecht in die Ermittlungen eingebunden. Spielen die Vorgesetzten ein ähnlich falsches Spiel wie die Konkurrenten der toten Seifensiederin? Pierre Durand verlässt sich wieder auf sein Bauchgefühl und seine persönlichen Kontakte, um den Fall zu lösen. Erzählstil/Spannung/Charaktere: Wie wir es von Sophie Bonnet gewöhnt sind, nimmt uns die Autorin mit in die Provence, um verschiedene alte und neue Charaktere zu treffen.Die Menschen sind spröde, verschlossen und trotzdem auch dem Tratsch und Klatsch nicht abgeneigt. Auch Charlotte spielt wieder eine nicht unbedeutende Rolle. Schön und authentisch sind die Zweifel, die Pierre an sich und seiner Umwelt hegt, dargestellt. Er ist kein Wunderwuzzi, sondern ein liebenswerter Charakter, der manchmal Umwege gehen muss, um den geraden Weg zu finden. Wir erfahren eine Menge über die manuelle Seifenherstellung in der Provence. Hier treffen Tradition auf Moderne und nicht besonders wohlriechende Seife (aber echt) auf frisch duftende Cremeseifen aufeinander. Diese Informationen werden luftig und locker in die Geschehnisse eingewoben, so dass niemals der Eindruck einer Belehrung entsteht. Schön gemacht - das gefällt mir.

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  • Pierre Durand ermittelt wieder auf seine besondere Art

    Provenzalische Intrige

    ulla_leuwer

    19. June 2016 um 12:45

    Meine Meinung: Pierre Durand kenne ich inzwischen sehr gut und es hat mich gefreut, wieder etwas von ihm und über ihn zu lesen. Inzwischen fühlt er sich in Sainte-Valérie ganz wohl, naja, bis auf ein paar Kleinigkeiten. Ich sage da nur Bürgermeister und Sparmaßnahmen. Deshalb ist sich Pierre auch unsicher, ob er mit der Bewerbung um einen höheren Posten in einem anderen Ort den richtigen Schritt geht. Wie der Zufall es will, gibt es einen Konkurrenten um diesen Posten. Und weiter geht es mit den Zufällen: Paulette Simonet, Inhaberin der Kosmetikfirma Mer des Fleurs wird tot aufgefunden und Pierre und sein Konkurrent werden beauftragt, in einem Team zu arbeiten, das den Fall auslösen soll. Ob Pierre sich bewähren kann und wie die Entscheidung am Ende aussieht, werde ich hier natürlich nicht verraten. Aber mir hat es gefallen, mit welchen Methoden alle gearbeitet haben und was zum Schluss dabei herausgekommen ist. Auf jeden Fall war ich sehr überrascht, als ich dann las, wer der Täter war. Die Autorin hat es aber auch sehr spannend gemacht, nebenbei natürlich das Privatleben von Pierre nicht außer Acht gelassen. Und ich habe einiges über Seifen, der Zusammensetzung und Herstellung erfahren können. Also, es war mal wieder ein Buch, wie ich es liebe. Das Buchcover gefällt mir wieder sehr gut, zu gerne würde ich dort am Hafen auf einer Bank sitzen und alles um mich herum genießen und beobachten können. Fazit: Wer Serien mag und die beiden anderen Bücher kennt, sollte sich dieses nicht entgehen lassen. Jedes Buch ist für sich zwar abgeschlossen, aber ich empfehle trotzdem mit dem ersten Buch zu beginnen.

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  • Die Tote im Seifenleim

    Provenzalische Intrige

    talisha

    17. June 2016 um 22:28

    Pierre Durands Jahre als Kommissar in Paris waren zwar stressig, ihm gefällt die Ruhe in Saint-Valérie ja auch. Aber als einfacher Chef de police vermisst er eine gute Ausrüstung und seine alten Kompetenzen. Bürgermeister Rozier hält nichts davon, der braucht das Geld für sich selbst. Pierre hat langsam genug, er bewirbt sich für die frei werdende Stelle als Nachfolger von Commissaire Barthelemy in Cavaillon. Pierres Vorstellungsgespräch bleibt nicht konfliktlos, genauso wenig wie die Zusammenarbeit mit dem Team von Madame le Commissaire Alienor Benoît. Der neue Fall, in dem die bekannte Seifenproduzentin Paulette Simmonet tot im Seifenleim aufgefunden wird, wirft viele Fragen auf. Schnell glaubt das Team den Täter zu kennen, aber Pierre beisst sich fest und will nicht los lassen. Auch privat läufts nicht rosig, obwohl sein Freund Farid wieder zurück im Dorf ist. Dieser interessiert sich anscheinend gerade mehr für Charlotte als für Pierre. Dann taucht auch noch die Dorf-Tratschtante Madame Duprais auf...Langsam fühle ich mich heimisch in Saint-Valérie. Ich freute mich auf den dritten Besuch in der kleinen Ortschaft. Die Ziege Cosima, Madame Duprais, Assistent Luc - alle sind sie noch da. Im neuen Fall stammt zwar nur die Tote aus dem Dorf, die Ermittlungen werden aber an anderen Orten durchgeführt. So reist man lesend mit Pierre am Steuer durch die Provence - bis auf wenige fiktive Ausnahmen wie Saint-Valérie handelt es sich in der Serie durchwegs um reale Ortschaften.Die Leiche wird in einer Seifenfabrik aufgefunden. Ein aussergewöhnlicher Schauplatz, passend zur Provence; und macht auf vielerlei Probleme aufmerksam, die sich nicht nur auf die Provence beziehen. Wann ist ein Produkt regional? Wenn alle Zutaten aus der Region stammen oder wenn es in der Region produziert wurde, oder reicht es, wenn es nur vor Ort verpackt wurde? Solche Diskussionen werden nicht nur in der Provence, sondern auch in der Schweiz und den umliegenden Ländern diskutiert. Das macht den Fall auch für Leser interessant, die die Seifenproduktion nicht so spannend finden wie ich.Ich siede selbst Seifen und deshalb war der Krimi ein Highlight für mich. Zwar unterscheidet sich die Savon du Marseille als (ausgesalzene) Kernseife in der Herstellung vom Kaltverseifungsverfahren ("Leimseife"), mit dem ich meine Seifen herstelle, dennoch fand ich die Thematik und den Schauplatz genial. Der Herstellungs/Produktionsablauf wird zwar nicht ausführlich beschrieben, aber fachlich ist alles relativ korrekt. Fast immer korrekt handelt auch Pierre. Er lässt nicht los, bis er überzeugt ist, dass alle ungeklärten Fragen nun stimmig beantwortet sind. Im vorliegenden Fall spürt man die innere Zerrissenheit von Pierre, der solche Ermittlungen liebt, aber lieber alleine oder zumindest mit sämtlichen Kompetenzen ausstaffiert arbeitet. Ob er den anvisierten Job am Ende bekommt oder nicht, lasse ich jetzt offen.Fazit: Stimmiger dritter Teil der Pierre-Durand-Serie, der mit der Seifenfabrikation eine spezielle Szenerie bekommt und den Krimi besonders macht. Lesen! 4 Punkte. Man kann den dritten Teil natürlich auch lesen ohne die ersten beiden Bände zu kennen, doch damit man all die dörflichen Verstrickungen mitbekomm t, empfehle ich, die Serie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Es lohnt sich allein schon wegen Cosimas Geschichte :-)

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  • Mord im Seifensieder-Milieu

    Provenzalische Intrige

    Matzbach

    15. June 2016 um 19:27

    Pierre Durant, der Polizist aus Sainte Valerie hat sich aufgrund der Unzufriedenheit mit seiner derzeitigen beruflichen Situation auf die frei werdende Kommissarstelle im benachbarten Cavaillon beworben. Da er nicht der einzige Bewerber ist, trifft es sich gut, dass er seine Teamfähigkeit durch Ermittlungen in einem Mordfall im Seifensieder-Milieu beweisen kann. Eine bekannte Seifenproduzentin ist in einem Seifenkessel verbrüht worden. Verdächtige gibt es viele, berufliche Konkurrenten, der Chef einer Supermarktkette, der Vereinbarungen mit der Seifenproduzentin nicht eingehalten hat, aber auch ein Ex-Ehemann. Durand stürzt sich also in die Ermittlungen, wobei er durch ständige Grübeleien über seine berufliche Zukunft sowie über die vermutete Untreue seiner Freundin gestört wird. Dementsprechend entwickelt er diverse Ansätze, die sich letztendlich aber als falsch herausstellen, während die Lösung des Falles beinahe zufällig erfolgt. Dafür gibt es dann auch den Stern Abzug. Ansonsten ist "Provenzalische Intrige" eine durchaus würdige und überzeugende Fortsetzung der Reihe um Pierre Durant.

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  • Ein toller Krimi mit interessanten Infos ...

    Provenzalische Intrige

    angi_stumpf

    11. June 2016 um 21:44

    Die Geschichte: Kurz vor einem bedeutenden Firmenjubiläum wird Paulette Simonet, die Inhaberin der Seifenfabrik Mer des Fleurs, tot aufgefunden … ausgerechnet in einem Kessel ihrer eigenen Seifenmasse. Pierre Durand, der Dorfpolizist von Saint-Valérie, darf sich an den Ermittlungen beteiligen und die Kollegen der Kriminalpolizei unterstützen. Doch das wurde ihm nicht ohne Hintergedanken erlaubt: seine Bewerbung als Commissaire in Cavaillon hat maßgeblich damit zu tun. Die Vorgesetzten wollen ihn während der Aufklärung des Falles in direktem Wettstreit gegen seinen einzigen Konkurrenten erleben. Pierre lässt sich durch die Umstände nicht verunsichern und verfolgt seine eigene Spur, nachdem alle anderen sich auf einen Täter einschießen, an den er nicht glauben mag. Wird sein Bauchgefühl am Ende Recht behalten? Meine Meinung: Im inzwischen dritten Teil der wundervollen Provence-Krimi-Reihe von Sophie Bonnet dreht sich alles um die Seifenherstellung. Die interessanten Informationen über die berühmte Savon de Marseille umfassen nicht nur deren Entstehung und Tradition, sondern auch mögliche Inhaltsstoffe, den Schutz des Namens und die Probleme der Hersteller im Kampf gegen billige Fernostimporte. Man merkt, dass die Autorin gut recherchiert hat und beim nächsten Urlaub in der Provence werde ich mir die Souvenirs gezielter aussuchen. Auch einige Schwierigkeiten, mit denen die Lavendelbauern sich herumplagen müssen, werden angesprochen. Ansonsten bleibt sich die Reihe treu: ein buntes Zusammenspiel zwischen sympathischen Charakteren, wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, der besonderen provenzalischen Art und appetitanregenden Szenen mit leckeren regionalen Köstlichkeiten. Rundum gelungen und einfach toll zu lesen. Pierre vertieft seine Beziehung zur deutsch-französischen Köchin Charlotte, die sich gerade ihren Traum vom eigenen Restaurant erfüllen will. Beruflich weiß der Dorfpolizist nicht so recht, was er will. Einerseits stören ihn die derzeitigen Einschränkungen, andererseits genießt er die Beschaulichkeit von Saint-Valérie und die Vertrautheit mit den Einwohnern, die immer mehr wächst. Wir dürfen also gespannt sein, wie er sich entscheidet. Auch von den übrigen bereits sehr liebgewonnenen Charakteren dürfen wir wieder Neues lesen: Pierres Assistent Luc, der dauerhungrige Witwer Carbonne, der Immobilienmakler Farid, Commissaire Barthelemy und viele mehr sind wieder mit von der Partie. Und nicht zuletzt auch noch die kleine Ziege Cosima, in deren Leben es auch Neuigkeiten gibt. Der Fall ist wieder gut durchdacht und wir dürfen sehr ausführlich an den Ermittlungsarbeiten teilhaben. Pierre folgt seinem Gefühl und lässt sich auch von Widerständen nicht bremsen, das macht ihn zu einem engagierten und erfolgreichen Polizisten. Auch den Wettstreit mit seinem Kollegen um die Nachfolge von Barthelemy meistert er souverän und das Ganze lässt ihn noch sympathischer erscheinen. Für mich ist das eine Krimireihe, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde und bei der ich mich heute schon auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung freue. Fazit: Ein spannender Ermittlerkrimi mit interessanten, gut recherchierten Informationen über die berühmte Savon de Marseille, der sehr viel Lesespaß bietet und wie ein kleiner Urlaub im Alltag wirkt.

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  • Provenzalische Intrige – Pierre Durand #3 – Sophie Bonnet

    Provenzalische Intrige

    Lesen_ist

    04. June 2016 um 17:51

    Inhalt Es ist Frühling in der Provence. Das Luberon-Tal ist in ein weiß-rosa Blütenmeer getaucht, und in den Destillerien rund um Sainte-Valérie herrscht Hochbetrieb. Inmitten dieser Idylle wird Paulette Simonet, Inhaberin der Kosmetikfirma Mer des Fleurs, tot im Kessel ihrer Seiferei aufgefunden. Unfall oder Mord? Feinde gab es reichlich. Die Verfechterin nachhaltiger Produkte hatte sich nicht nur mit den traditionellen Marseiller Seifenfabrikanten angelegt, sondern auch mit einer Supermarktkette, die billige Fälschungen ihres Sortiments auf den Markt brachte. Ein Fall für Pierre Durand, der sich gerade für die Position als Commissaire in Cavaillon beworben hat. Seine Ermittlungen führen ihn quer durch Südfrankreich – und in die Tiefen eines Rosenkriegs zwischen der Ermordeten und ihrem Exmann. Meine Meinung Nachdem ich die ersten beiden Fälle von Pierre Durand, Chef de police municipale in Sainte Valérie in der Provence, gelesen habe, hat Band Drei auch hermüssen. Diese Krimis zu lesen ist wie Urlaub in der wunderschönen Provence. Vielen Dank an dieser Stelle an das Blogger Portal für mein Exemplar des Buches. Im Prolog erleben wir, wie Paulette Simonet in ihrer Seiferei bedrängt wird. Sie hat ihre eigene Kosmetikfirma und stellt auch Seife her. Nun wird sie an einen der Kessel gedrückt und ihr Kopf über den dampfenden Kessel gehalten. Sie hofft auf Hilfe und hört ganz unverhofft eine Stimme, die ihr bekannt vorkommt. Sie fleht schwach um Hilfe, aber es ist zu spät. Etwas prallt gegen ihren Rücken und sie verliert den Halt. Ihr letzter Gedanke, bevor sie in die brodelnde Seifenmasse fällt, gilt ihren Sohn Mathéo. Pierre Durand ist in Avignon und bewirbt sich gerade um die Stelle als Commissaire in Cavaillon. Obwohl er Sainte Valérie inzwischen ins Herz geschlossen hat, gibt es mehrere Gründe, warum er diese Stelle haben möchte. Seine finanzielle Lage, seit er ein altes Bauernhaus gekauft und renovieren hat lassen, steht ganz oben auf der Liste der Gründe, warum er diesen Job braucht. In diesem Fall geht es natürlich um den Mord an Paulette Simonet, und wieder gibt es mehrere Verdächtige. Eigentlich wäre Pierre Durand gar nicht zuständig, aber der Bürgermeister wurde gebeten, ihn für diesen Fall freizustellen. Dass der zweite Bewerber für die Position als Commissaire auch zu der Gruppe von Ermittlern gehört, ist sicher kein Zufall. So sollen die beiden wohl miteinander konkurrieren. Pierre Durand ist ein ausgesprochen sympathischer Mann mit dem richtigen Instinkt für seinen Job. Mit der erstbesten Lösung gibt er sich nicht zufrieden, wenn sein Bauchgefühl ihm sagt, dass irgendwas nicht passt. Er genießt das ruhige Leben in Sainte Valérie und meistens geht es nur um Streitereien, Verkehrsdelikte oder kleine Diebstähle. Eigentlich ist es ihm sogar untersagt in einem Mordfall zu ermitteln, es sei denn die Police nationale bittet ihn um seine Mithilfe und Kooperation. Aber, Pierre ist recht eigenwillig und wenn er sich in einen Fall verbeißt, lässt er nicht so leicht wieder los. Obwohl er sich diesmal auch von einer ganz anderen Seite zeigt, als er grundlos eifersüchtig wird, mag ich Pierre sehr. Er ist nicht der überdrüber, durchtrainierte Draufgänger Typ, der dann doch eher unglaubwürdig wirkt, sondern ziemlich normal. Die Autorin hat einen Charakter erschaffen, der wirklich sehr menschlich und liebenswert ist. Das Milieu, in dem dieser Fall spielt, ist recht interessant. Ich habe mir eigentlich nie Gedanken über die Seifenproduktion gemacht aber hier geht es um die Seife aus der Region. Im Speziellen um die Savon de Marseille, die berühmte Seife aus der Provence. Man merkt, dass die Autorin sehr gründlich zum Thema recherchiert hat. Es gibt Differenzen, Streit und Skandale in der Branche und diese liefern gleich einige Motive für einen sehr grausamen Mord. Dazu kommt der Exmann, der mit der Branche nichts zu tun hat, aber die Trennung und bevorstehende Scheidung von Paulette nicht so ohne weiteres akzeptieren wollte. Auch als ein Täter für alle anderen Ermittler feststeht, glaubt Pierre Durand nicht an dessen Schuld und ermittelt weiter, geht seinem Bauchgefühl nach. Der Fall führt ihn kreuz und quer durch die Gegend und auch an die Küste, in bildhübsche Dörfchen, die im Frühling noch nicht von Touristen überlaufen sind, einfach traumhaft. Sophie Bonnet hat es wieder geschafft mich in die wunderschöne Provence zu versetzen, eine Gegend, die ich wirklich sehr liebe. Dazu kommt dieser recht verzwickte Fall mit mehreren Verdächtigen. Ich hatte tatsächlich keine Ahnung, wer Paulette Simonet ermordet hat. Dass die eine Person nicht der Täter sein konnte, war für mich klar, das war einfach zu abwegig. Leider war das Tatmotiv am Ende für mich nicht wirklich ersichtlich oder gar realistisch. Es kam für mich nicht wirklich klar raus, ob das Ganze tatsächlich ein beabsichtigter Mord war. Der Charakter von Pierre Durand und das Setting in der Provence machen aber sehr viel wieder wett, sodass man diesen Krimi von Anfang bis Ende genießen kann. Der dritte Fall für Pierre Durand ist wieder ein wunderbarer Wohlfühlkrimi mit dem Flair der herrlichen französischen Provence. Der charmante Protagonist wächst einem von Buch zu Buch immer mehr ans Herz und ich persönlich freue mich auf nächstes Jahr und den nächsten Fall. Und für jene, die gerne kochen, gibt es hinten im Buch frühlingshafte Rezepte zum Nachkochen!

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  • Eine „Seifenoper“ im besten Sinne!

    Provenzalische Intrige

    Caillean79

    02. June 2016 um 18:54

    Ein rundum sympathischer Wohlfühlkrimi ist dieser dritte Band um den provenzalischen Dorfpolizisten Pierre Durand, der immer wieder in „richtige“ Kriminalfälle hineinstolpert. Da er vor seiner selbstgewählten Degradierung selbst Kriminalkommissar gewesen ist, kommt das Ermittler-Gen immer wieder durch und er kann es nicht lassen, selbst mitzuermitteln – auch wenn das mitunter seine Befugnisse weit überschreitet. Diesmal jedoch darf er sogar hochoffiziell an den Ermittlungen teilnehmen. Denn er ist sich nicht sicher, ob der beschauliche – teilweise zu beschauliche – Alltag im pittoresken Sainte-Valerie tatsächlich seine Bestimmung ist und hat sich auf eine vakante Kommissarsstelle beworben. Grund genug für den Präfekten, seine beiden favorisierten Bewerber bei den Ermittlungen in einem Mordfall die Kräfte messen zu lassen… Was folgt, ist eine erstaunlich gutmütige Rangelei zwischen zwei höchst anständigen Menschen, die sich respektieren. Dabei hatte der Präfekt doch sicherlich auf einen amüsanten Kleinkrieg gesetzt - wie in einer Seifenoper! Aber diese gibt’s nur im Fall selbst – denn der bewegt sich im glitschigen Milieu der provenzalischen Seifenindustrie. Traditionalisten gegen moderne, umweltbewusste Fabrikanten – Grund genug, einen Mord zu begehen? Der Fall ist gut konstruiert und lässt die wahren Zusammenhänge lange im Dunkeln - mitfiebern und mitraten garantiert! Dabei überzeugt Sophie Bonnet mit einer einnehmenden Erzählweise, die die richtige Balance hält zwischen Kriminalfall und Privatleben von Pierre Durand. Außerdem fand ich es erfrischend, dass mal nicht überall nur Konflikte aufgemacht werden, die Ellbogengesellschaft herausgekehrt wird und die Bewerber um den Kommissarsposten mit harten Bandagen gegeneinander vorgehen. Nein, hier zählt trotz der Konkurrenzsituation Teamgeist und ein faires Miteinander – das ist erstens etwas, das man nicht oft in Krimis liest und zweitens etwas, worauf man sich auch außerhalb der Lesewelt wieder besinnen sollte. Fazit: ein wohltuender, liebenswürdiger, charmanter Kriminalroman – gewürzt mit vielen kulinarischen Leckerbissen (und sogar den passenden Rezepten im Anhang). Alles richtig gemacht, Sophie Bonnet – und bitte mehr davon!

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