Sophie Bonnet Provenzalisches Feuer: Ein Fall für Pierre Durand (Pierre Durand 4)

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Provenzalisches Feuer: Ein Fall für Pierre Durand (Pierre Durand 4)“ von Sophie Bonnet

Tödliche Mythen der Provence. Juni in der Provence. Im idyllischen Sainte-Valérie feiert man den Sommerbeginn mit einem traditionellen Fest. Noch spät in der Nacht wird im Schein des Feuers gegessen und getanzt - bis mitten im Auftritt der gefeierten Rockband Viva Occitània ein Journalist erstochen wird. Waren ihm seine Recherchen vor Ort zum Verhängnis geworden? Pierre Durands Ermittlungen führen ihn zu aufgebrachten Dorfbewohnern, zu den Hütern einer aussterbenden Sprache - und zu der Sängerin Aurelie Azéma, die sich für die Unabhängigkeit Okzitaniens einsetzt. Während Pierre in die Mythen der alten Provence eintaucht, ahnt er nicht, dass seine Schritte längst beobachtet werden. Und dass der Tod des Journalisten erst der Anfang war.

Ein Wohlfühlhörbuch. Nett fürs Nebenbeihören!

— Wedma
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gelungener vierter Fall, sympathische Protagonisten, viel provenzalisches Kolorit, nett erzählt.

    Provenzalisches Feuer: Ein Fall für Pierre Durand (Pierre Durand 4)

    Wedma

    08. June 2017 um 20:12

    Hörbuch, ungekürzte Ausgabe, Spieldauer: 8 Stunden und 28 Minuten, gelesen von Götz Otto. Klappentext fasst den Anfang gut zusammen: „Tödliche Mythen der Provence. Juni in der Provence. Im idyllischen Sainte-Valérie feiert man den Sommerbeginn mit einem traditionellen Fest. Noch spät in der Nacht wird im Schein des Feuers gegessen und getanzt - bis mitten im Auftritt der gefeierten Rockband Viva Occitània ein Journalist erstochen wird. Waren ihm seine Recherchen vor Ort zum Verhängnis geworden? Pierre Durands Ermittlungen führen ihn zu aufgebrachten Dorfbewohnern, zu den Hütern einer aussterbenden Sprache - und zu der Sängerin Aurelie Azéma, die sich für die Unabhängigkeit Okzitaniens einsetzt. Während Pierre in die Mythen der alten Provence eintaucht, ahnt er nicht, dass seine Schritte längst beobachtet werden. Und dass der Tod des Journalisten erst der Anfang war.“ Pierre Durand ermittelt den Mord an einem freien Journalisten, der in Sainte-Valérie vor Kurzem aufgetaucht war und Fragen zum Tod des jungen Schriftellers stellte, der vor vier Jahren in Sainte-Valérie wohnte, ein Buch über das Dorf schrieb und angeblich vom übermäßigen Drogenkonsum starb. Die  Spur führt zunächst zum ehemaligen Chefpolizisten, dessen Nachfolger Pierre Durand nun heute ist. Dieser hat vor vier Jahren, just nach diesem Tod des Schriftstellers unter fadenscheinigen Gründen das Dorf verlassen. Die charismatische Sängerin Aurelie Azéma scheint in den Fall verwickelt zu sein, aber sie will nicht reden. Die Dorfbewohner wollen zunächst auch nicht viel sagen. Pierre hat es erst mal nicht leicht. Der vierte Fall für Pierre Durand wartet nicht nur mit viel lokalem Kolorit auf, sondern entführt die Leser/Hörer in die von Mythen und Sagen umwobene Welt Okzitaniens. Man erfährt einiges über die Geschichte, die literarischen Werke und ihre Autoren, die hier eine besondere Rolle spielen. Bei der Vergangenheit bleibt es kaum. Es wird gezeigt, dass sich die Menschen heute nach ihren Wurzeln sehnen und ihre Sprache und Kultur auf jeden Fall erhalten wollen, es wird erzählt, wie sie gegen die administrative Willkür der Zentralmacht in Paris angehen und einen festen Platz für ihre Identität erkämpfen. Diese politische Note verankert die Geschichte im heutigen Leben durch ihre Aktualität. Im privaten läuft für Pierre auch nicht immer glatt. Seine Freundin Charlotte erwartet Zuwendung, da sie bald ihr eigenes Geschäft aufmacht und arbeitet noch viel für ihren jetzigen Arbeitgeber in seinem Restaurant. Die ältere Dame, die ein wenig auf Miss Marple macht und damit Pierre stets nervt, ist auch wieder da und trägt zur Lösung des Falls bei, indem sie einige Informationen wie kleine Puzzlesteinchen aus der Vergangenheit liefert. Die zwei Ziegen, die bei Pierre hinter dem Haus wohnen, spielen auch ihre Rolle und tragen zum Lokalkolorit bei. Fazit: Alles in allem ein gelungener vierter Fall, bei dem man bis zum Ende rätselt, wer der Mörder ist. Sympathische Protagonisten, viel provenzalisches Kolorit, nett erzählt. Ein Wohlfühlbuch. Prima gelesen von Götz Otto. Seine Stimme wie seine Art vorzulesen passen sehr gut zu der Geschichte und machen sie lebendig und facettenreich, sodass ein angenehmes Ganzes entsteht, das man gerne, z.B. nebenbei beim heimischen Werkeln oder bei der längeren Zugfahrt hören kann. Ich verbleibe auf die nächsten Fälle gespannt und vergebe hier gute vier Sterne samt Hörempfehlung.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks