Sophie Dannenberg Das bleiche Herz der Revolution

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(3)
(5)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das bleiche Herz der Revolution“ von Sophie Dannenberg

Im Zentrum des Romans stehen zwei Verlierer der Revolte: Dozent Hieronymus Arber, Opfer politischer Intrigen, und Kitty Caspari, Kind von 68ern, die auf ihre bitteren Erfahrungen mit antiautoritären Erziehungsmethoden zurückblickt. Dannenberg durchschaut und persifliert das Zeitgeschehen von damals bis heute mit gnadenloser Klarheit und Schärfe.

Stöbern in Romane

Wer dann noch lachen kann

Ein erschütterndes, beklemmendes und auch grandioses Werk über Gewalt, Schmerz und vor allem über das Schweigen.

killmonotony

Manchmal ist es schön, dass du mich liebst

Wunderschöne Geschichte von zwei Freundinnen, die auch noch sehr lustig ist.

_dieliebezumbuch

Mein dunkles Herz

Keine klassische Liebesgeschichte, sondern die etwas mythisch anmutende Lebensgeschichte einer Frau mit einer besonderen Gabe

schnaeppchenjaegerin

Ein Haus voller Träume

interessante Einblicke in eine Familie, ein Buch mit kleinen Schwächen

Kaffeetasse

Die Tänzerin von Paris

Lucias Geschichte hat mich sehr bewegt. Es war erschreckend mit zu verfolgen, wie aus einer talentierten Frau ein psychisches Wrack wird.

hasirasi2

Und es schmilzt

Eine großartige Geschichte, ohne dabei zu sein doch dabei, und wie sprachgewaltig - wow!

Daniel_Allertseder

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Böser Roman über die 68er

    Das bleiche Herz der Revolution
    Liebes_Buch

    Liebes_Buch

    Sophie Dannenberg hat die Geschichte einer Familie von der Nachkriegszeit bis heute geschrieben mit dem Schwerpunkt auf der 68er Revolte- aber aus der Sicht der Kinder, die solche revolutionären Eltern hatten. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem intriganten Uni-Betrieb.  Den Ansatz, die angeblich gegen Faschismus rebellierenden 68er in ihrer Rolle als Autoritäten im Bildungssystem oder als Eltern darzustellen, finde ich wichtig. Die 68er werden bis heute etwas einseitig verklärt, die Deutung ihrer Leistungen bleibt meist ihnen selber überlassen. Es gibt ein paar biographische Sachbücher von Menschen, die mit Rebellen-Eltern aufwachsen mussten, was nicht unbedingt ein Zuckerschlecken war. Dannenberg schreibt zynisch, böse und mit Pointen. Mir persönlich ist der Ekelfaktor zu hoch. Ich weiss, dass die sexuelle Aufklärung, die Erwachsene Kindern aufzwingen, teilweise in Kindesmissbrauch abdriftet (z. B. gab es die Idee, Sex mit Kindern zu erlauben), aber die Schilderungen in diesem Buch sind wirklich nichts für schwache Nerven. Ich verstehe, dass Autoren über derart schreckliche Geschehnisse auch schreiben wollen. Drei Generationen aufeinanderprallen zu lassen, hat in diesem Buch sehr gut funktioniert. Den Gedanken auszusprechen, die 68er hätten den Eltern nicht verziehen, dass diese den Krieg verloren hatten, halte ich für mutig. Ich bin eigentlich positiv überrascht, dass dieser Roman tatsächlich veröffentlicht wurde.  Gut ausgedacht, böse geschrieben und bedenkenswert. Aber nichts für Menschen mit schwachem Magen.

    Mehr
    • 2
    Girl56

    Girl56

    01. August 2015 um 21:26