Sophie Duffy Rote Kirschen, schwarze Kirschen

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Inhaltsangabe zu „Rote Kirschen, schwarze Kirschen“ von Sophie Duffy

Eine charmante, zarte und wunderschöne Familien-Geschichte von einzigartiger Sogkraft, die mit ergreifender Ernsthaftigkeit und heiterer Leichtigkeit vom Erwachsenwerden erzählt.
Sollten Sie ein Geschenk für Ihre Mutter, die beste Freundin oder Ihre Tochter suchen - dieser Roman ist genau das Richtige! Denn erzählt davon, dass das Leben erst durch die Menschen um uns herum lebenswert wird, dass wir durch Freunde und Familie Geborgenheit erfahren und dass wir viel zu selten sagen: Danke, dass Du da bist.

Philippa kennt sich mit gebrochenen Herzen aus. Ihre Mutter verschwand von einem Tag auf den nächsten, und auch von ihrem besten Freund Lucas musste sie früh Abschied nehmen. Aber dank Bob,
dem Süßwarenladenbesitzer, und Wink, der schrulligen Nachbarin, weiß Philippa, dass Heimat und Familie nicht unbedingt etwas mit Verwandtschaft zu tun haben. Die Frage, warum ihre Mutter sie in dem südenglischen Küstenstädtchen Torquay zurückließ, lässt Philippa trotzdem viele Jahre nicht los – bis sie eines Tages eine ganz besondere Entdeckung macht und schließlich Frieden schließen kann.

Bewegend, emotional, tröstlich - dieser Roman ist wie eine warme Umarmung.

Sehr einfühlsame und warmherzige Erzählung, mal zum Heulen und mal zum Lachen.

— sommerlese

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  • Die Frage nach dem "Verlassenwerden"

    Rote Kirschen, schwarze Kirschen

    sommerlese

    22. February 2018 um 17:04

    Sophie Duffy schrieb mit "Rote Kirschen, schwarze Kirschen" 2013 ihr Debüt. Das Buch erscheint im Knaur Verlag.Helena ist gerade mal 16 als sie mit ihrer frisch geborenen Tochter Philippa 1965 an die englische Riviera nach Torquay zieht. Dort wohnen sie bei Bob, der einen Süßwarenladen führt und bei Wink, einer alten liebenswürdigen, aber etwas schrulligen Dame. Nur sieben Jahre später verschwindet Helena ohne ein Wiedersehen spurlos. Philippa bleibt bei Bob und Wink und erkennt schon früh, dass Familie und Heimat nichts mit Verwandtschaft zu tun haben müssen. Ihr Leben ist geprägt vom Verlassenwerden, auch ihr Freund Lucas verschwindet aus ihrem Leben.In dieser Coming-of-Age-Erzählung um schwierige Lebensphasen, um ein Mädchen namens Philippa auf der Suche nach Liebe, Geborgenheit und festen Bezugspersonen. Es ist eine Lebensreise, die durch die Jahre 1965 bis 2007 führt und dabei nicht nur Philippas Erlebnisse schildert, sondern auch eine Zeitreise durch England bedeutet. Als Leser nimmt man auch Teil am Geschehen des englischen Königshauses, wie an der Hochzeit von Charles und Diana.Philippa erzählt in erster Linie ihrem neugeborenen Baby ihre ganz persönliche Lebensgeschichte, während wir als Leser ihr dabei gebannt folgen. Es wird schnell klar, Philippa hat schon einiges in ihrem Leben erlebt, geht noch immer der Frage nach dem Verlassenwerden durch ihre Mutter Helena nach und versucht es jetzt, selbst in die Mutterrolle geschlüpft, zu verstehen. Bei dieser Erzählung wird die Distanz zwischen Protagonistin und Leser vollkommen getilgt, man ist sofort gefangen von den emotional gezeichneten Figuren und lebt, liebt und leidet automatisch mit Philippa mit.Die Sprache ist ziemlich einfach gehalten, aber es gibt immer wieder Sätze, die sehr berühren und nahe gehen und die man gern mehrfach liest. Auch sieht man sich schnell in der Rolle des Kindes Philippa, die im Süßwarenladen ein wahres Paradies vorfindet. "Zitronenbrausebonbons, saure Drops, Anisstäbchen, Karamelbonbons und all die anderen Sorten, deren Namen ich noch nicht lesen kann, deren Formen und Farben und Düfte ich aber auswendig kenne." Zitat Ihren Lebensalltag vom Kleinkind bis zur erwachsenen Frau mit Schule, Freundinnen, Studium und der Vorliebe für die Königsfamilie erlebt man hautnah mit. Man folgt ihr gern durch ihr bewegtes Leben, unternimmt eine Zeitreise auch ins englische Königshaus, lacht und weint mit Philippa, sieht sie glücklich mit ihren Freunden und auch traurig, als zwischen Bob und Helena nicht das Elternpaar wird, wie sie sich erhofft. Und man ist gespannt auf weitere Details aus ihrem Leben, wie sie zur späten Mutter wurde, wie sie im Gegensatz zu Helena mit der Mutterrolle umgehen mag. Warum Helena sie nicht zu sich geholt hat? Die Lösung all dieser ungelösten Fragen scheint in einer rätselhaften Zeitkapsel verborgen zu sein, die erst nach der Geburt des ersten Kindes von Philippa geöffnet werden darf.Dieses Buch hat mich sehr berührt, es ist charmant und humorvoll, aber auch recht traurig, aber nie hoffnungslos. Schon der Umstand von Philippas Baby zu wissen, macht irgendwie glücklich. Sophie Duffy versteht es, ihre Leser in diese bewegende Familiengeschichte hineinzuziehen und ein wenig englisches Flair zu verbreiten. In ihren Figuren zeigt sie einen geübten Blick auf das Menschliche, auf die Fehler, die Hoffnungen, die Sorgen und die Liebe der Menschen.Diese liebevoll gezeichneten Figuren haben es mir angetan, ich habe sie alle bildhaft vor mir gesehen und ich mochte Bob, Wink und teilweise auch Philippa und habe schon früh einige Wahrheiten geahnt und sie herbei gesehnt.Dieser berührende und auch tiefsinnige Roman ist toll zu lesen, er ist humorvoll und doch auch traurig. Er zeigt, welche verworrenen Wege das Leben bieten kann und was Glück ausmacht. Das Leben ist nicht geradeaus, es geht über Höhen und Tiefen, sie zu durchwandern ist das Ziel des Lebens. Eine Empfehlung für Freunde von romantischen, aber auch lebensnahen Geschichten, die das Leben mit unterschiedlichen Facetten schreibt.

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    • 3
  • Amüsante Lektüre mit Sinn

    Rote Kirschen, schwarze Kirschen

    NiWa

    05. November 2017 um 13:20

    Philippas Mutter ist verschwunden als sie ein kleines Mädchen war, dann musste sie sich auch noch von ihrem besten Freund Luca verabschieden. Zu guter Letzt wurde sie ihr Leben lang immer allein gelassen. Nur der Süßwarenbesitzer Bob hat sich der damals kleinen Philippa erbarmt und ihr ein Zuhause gegeben.Sophie Duffy hat mit „Rote Kirschen, schwarze Kirschen“ eine Mischung aus Coming-of-Age- und bewegenden Familienroman geschrieben, der man als Leser einfach nicht entgehen kann. Es geht um Familie, Liebe und Geborgenheit, aber auch um das Leben, seine Ungerechtigkeit und wie man sich darin behaupten kann. Der Roman wird auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. In erster Linie geht es um Philippas Kindheit und wie es sie zu ihren Ersatzvater Bob in den Süßwarenladen verschlagen hat. Hier durchquert man mit der Protagonistin die 1960er Jahre, hält kurz in den 70ern und 80ern an, um dann in die Gegenwart, in den 1990ern, anzukommen.Diese Gegenwartsepisoden werden immer wieder eingestreut. Die 40jährige Philippa ist nun selbst Mutter geworden und erzählt ihrer kleinen Tochter, wie ihr Leben begonnen hat.Sie berichtet, wie sie von London in das Küstenstädchen Torquay gekommen ist, warum ein Schnurrhaar von Kater Andy 30 Jahre später noch eine Rolle spielt, wie weh es tut, wenn man Menschen gehen lassen muss, und was bleibt, wenn gar niemand mehr geblieben ist. Obwohl die Geschichte an sich traurig klingt, ist dem überhaupt nicht so. Immer wieder regt Philippa als Erzählerin zum Schmunzeln an, strahlt Lebensfreude und Geborgenheit aus und lässt einem mit einem wohligem Gefühl zurück. Denn die Haupterzählung ist von charmanter Leichtigkeit und einem schneidigen Ton geprägt. Ich habe Philippa von der ersten Seite an gemocht, weil sie mit ihrer nonchalanten Art für Erheiterung sorgt:„Wink sagt, sie leben in Sünde. Ich habe keine Ahnung wo das ist, vermutlich irgendwo in Paignton, aber es klingt so missbilligend, wenn sie es sagt.“ (S. 117)Außerdem erlebt man gemeinsam mit der Protagonistin die zeitgeschichtlichen Stationen des britischen Königreichs. Das 25jährige Kronjubiläum der Königin - die damals schon manch einer eine ‚alte Schachtel‘ nennt, eine Märchenhochzeit von Prinz Charles und seiner Lady Di, sowie den herzzerreißenden Schock, als genau diese umjubelte Prinzessin zu Grabe getragen wird. Mich hat Philippa zum Schmunzeln, Lachen und Weinen gebracht. Ich habe gern mit ihr die Geheimnisse des Lebens, ihrer Mutter und ihrer Familie entdeckt. Denn ihre Mutter, die sich eines Tages nach Kanada absetzt, und ihr bester Freund Luca, den sie sogar kurz davor verloren hat, stehen meiner Meinung nach stellvertretend für all die Verluste, die ein Mensch in seinem Leben ertragen muss. Obwohl in diesem Roman kaum Spannung oder Aufregung herrscht, hat mich Philippas Geschichte durch und durch bewegt. Denn durch Philippas Erzählung merkt man rasch, wie schnell die Zeit vergeht, dass man sich immer wieder darauf besinnen soll, was einem selbst wichtig ist, und dass Familie vor allem durch Zugehörigkeit und nicht durch das gleiche Blut entsteht. Mit „Rote Kirschen, schwarze Kirschen“ habe ich eine Perle der Coming-of-Age-Erzählungen entdeckt, die mich bewegt und begeistert hat. Alles in allem ist es ein herzergreifender Roman, der amüsant zu lesen ist und gleichzeitig Tiefsinn besitzt. Leseempfehlung!

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    • 7
  • Ein Buch wie eine warme Umarmung...

    Rote Kirschen, schwarze Kirschen

    parden

    EIN BUCH WIE EINE WARME UMARMUNG... Philippa heißt die Heldin dieses Buches. Aber von Heldin kann hier gar keine Rede sein. Mit über 40 Jahren liegt sie gerade im Krankenhaus, ihr neugeborenes Baby im Arm, das, noch namenlos, ihr wie ein Wunder erscheint, ihr ganzes Glück. In diesen Tagen im Krankenhaus erzählt sie ihrem kleinen Baby die ganze Geschichte ihres eigenen Lebens, angefangen von ihrem ersten Atemzug im Jahre 1965. Wie sie, trotzig mit der wirkungslosen Spirale ihrer blutjungen Mutter in der winzigen Faust, in einem Londoner Krankenhaus zur Welt kam, wie ihre alleinstehende Mutter mit ihr aus London fortzog, floh aus dem Dunstkreis ihres hochangesehenen Vaters, einem Richter, an den einzigen anderen Ort, an dem sie in ihrem Leben bisher war: Torquay, ein palmengesäumter Urlaubsort an der britischen Riviera. Wie ihre Mutter dort versuchte Fuß zu fassen und sich dabei eher hilflos um die kleine Philippa kümmerte. Wie sie schließlich eine winzige Wohnung fanden über Bobs Süßwarenladen, wo die Bonbons in den Gläsern glitzerten wie Versprechen. Drinnen ist es wie in Aladins Höhle. Ein Glasgefäß neben dem anderen, gefüllt mit Rubinen und Smaragden, Diamanten und Amethysten, Gold und Silber und Perlen. Zitronenbrausebonbons, saure Drops, Anisstäbchen, Karamelbonbons und all die anderen Sorten, deren Namen ich noch nicht lesen kann, deren Formen und Farben und Düfte ich aber auswendig kenne. Aufwachsen ist nicht immer leicht - nicht als kleine, dicke Philippa, die in der Schule in der Gruppe der langsamen Leser starten muss, die rasch erkennt, dass ihre Mutter anders ist als die der anderen Kinder - zu jung, nicht verheiratet, mit sich beschäftigt. Doch die Freundschaft zu Lucas gibt ihr Halt, mit ihm ist die Schule erträglich, mit ihm sind die Spiele fantasievoll und voller Abenteuer, mit ihm entdeckt sie das Leben. Also gibt es nur dich und mich, mein Baby. Und du riechst himmlisch. Ich könnte deinen Duft ewig einatmen. Der Junge, den ich einmal heiraten wollte, roch nach Rosinenbrötchen. Philippa muss schon früh im Leben erkennen, dass dieses einem immer wieder gerne einmal ein Schnippchen schlägt. Gerade wenn es einmal halbwegs zu laufen scheint, geschieht etwas, das einem den Boden unter den Füßen wegziehen kann. Lucas ist plötzlich weg. Und kurz darauf auch ihre Mutter. Einfach verschwunden, mit einem jungen attraktiven Kerl auf und davon nach Kanada. Ohne ein Wort, von einem Tag auf den anderen. Doch Bob, der gutmütige Kioskbesitzer, kümmert sich um Philippa wie um seine eigene Tochter, unterstützt durch eine alte Freundin, Wink, die mit ihrem Papageien bald schon wie eine Großmutter ist für Philippa. Und so wächst Philippa heran, nimmt das Leben, wie es eben ist, entdeckt die wunderschöne Welt der Bücher, betrachtet aber auch die Menschen und die Welt um sie herum mit großen Augen. ... während ich Bob mit in die Stadt schleife und wir beide Bibliotheksmitglieder werden. Ich bin außer mir vor Begeisterung, so viele Bücher an einem Ort zu sehen, und nun besitze ich den Schlüssel, um sie alle zu lesen. Und wenn ich ihn drehe, könnte ich möglicherweise den Sinn meines Lebens verstehen. Dann könnte es mir vielleicht gelingen herauszufinden, wie ich meine Mutter zurückbekomme. Philippa erzählt mit ergreifender Ernsthaftigkeit und heiterer Leichtigkeit vom Erwachsenwerden. Es ist ein leises Buch von einer nicht einfachen Kindheit und Jugend, aber zutiefst lebensbejahend. Eine warmherzige Erzählung, bei der Lachen und Weinen manchmal in derselben Zeile liegen. Eines der Bücher, bei dem die Seiten nur so vorbeifliegen und man doch die Zeit anhalten möchte, um Philippa und die anderen so liebevoll gezeichneten Figuren nicht allzu bald wieder verlassen zu müssen. Bisher mein Highlight des Jahres. Ein Buch wie eine warme Umarmung... © Parden

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    • 11

    KruemelGizmo

    22. May 2015 um 20:25
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ein Leben, in dem der Kreis sich schließt

    Rote Kirschen, schwarze Kirschen

    michael_lehmann-pape

    24. September 2013 um 11:27

      Was es mit den Kirschen auf sich hat, das wird sich erst später im Buch dem Leser erschließen. Dass aber Philippa, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, gerade eine Form des Deja Vu erlebt, das geht dem Leser schon bald auf.   Philippa, die gerade ein Kind entbunden hat. Der Vater, ach, da redet sie lieber nicht drüber, hat sich erledigt. Und nu schweifen ihre Gedanken ab in die eigene Kindheit, das eigene Aufwachsen, denn wiederholt sich hier nicht gerade die Geschichte? Die Geschichte ihrer Mutter, die, blutjung damals, leider, leider, ein Faible für gut angezogene Männer besaß und es versäumte, sich das Innere dieser Männer ebenso interessiert zu betrachten?   Auf jeden Fall ist Philippa auch als „Tochter ohne Vater“ geboren und wurde von Ihrer Mutter nach Torquay gebracht, der „britischen Riviera“. Der einzige Ort, den ihre Mutter im Übrigen außer der Heimatstadt noch kannte, aus einem ehemaligen Urlaub dort.   In Rückblenden in das Jahr 1965, ihrem Geburtsjahr, nun erzählt Philippa ihrem Neugeborenen (und sich selbst und dem Leser) ihre Geschichte. Soweit zurück, dass sie den Leser mit hinein nimmt in das Empfinden eines wenige Tage alten Kindes, dass an der Schulter der Mutter schaukelnd durch die Welt getragen wird, viel zu schnell, um nicht schwindlig zu werden an all den Eindrücken.   Und da die Mutter von Beginn an doch auch ein stückweit abwesend wirkt, abwesend für das ganze Leben, deutet sich schon an, dass sich Philippa bald allein in dieser Welt zurechtfinden werden muss. Nicht aufgrund eines tragischen Unglücks. Nein, einfach so, von jetzt auf gleich, findet sich Philippa verlassen vor. Durchaus ein Trauma, eine starke, innere Verunsicherung, die nur zum Teil durch die sich kümmernden Nachbarn, den Freund Lucas (aus dem mehr werden wird als nur ein Freund), den Ladenbesitzer Bob (der zum Ersatzvater werden wird) aufgefangen werden kann.   Philippa wird ihren eigenen Weg zu sich suchen müssen. Und sie macht sich auf, auf eine Lebensreise zu sich selbst. Die Jahre dauern wird, viel vom englischen Alltag der heranwachsenden und dann jungen Frau erzählt und doch immer im die Frage nach dem „Verlassenwerden“ in mehrfacher Hinsicht kreist.   Das ganze bietet Sophie Duffy weniger in Form eines Romans an, sondern eher als eine durchaus emotional warme Erzählung. Trotz der einfachen Sprache gelingt es, den Leser in diese Welt der Philippa mit hineinzunehmen und durchaus anrührende Szenen zu schaffen. Vor allem eine emotionale Nähe zu ihren liebvoll gezeichneten Figuren stellt Duffy her, mit sicherlich vielfachem Rückgriff auf eigene Lebenserfahrungen.   Ein gut zu lesendes, in der Sprachkraft manches mal zu einfach gestricktes Buch, das als Familienroman „unter erschwerten Bedingungen“ von der Suche nach sich und der Liebe durchaus unterhaltsam erzählt.

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  • Eine Geschichte über die Suche nach Liebe und familiärer Geborgenheit

    Rote Kirschen, schwarze Kirschen

    petra_radtke

    21. September 2013 um 18:28

    In ihrem Debütroman nimmt die englische Schriftstellerin Sophie Duffy den Leser mit auf eine Lebensreise ins England der Jahre 1965 - 2007. Die Hauptfigur ist Philippa, die ihrem neugeborenen Baby ihre Lebensgeschichte erzählt. Von Philippas ersten Schrei als Baby 1965 in London bis zum ersten Geburtstag ihres eigenen Babies 2007 erlebt der Leser die einfühlsame Geschichte eines Mädchens auf der Suche nach Liebe und einem geborgenen Platz im Leben. Helena, Philippas Mutter, ist alleinerziehend und zieht 16 jährig mit ihrer gerade geborenen Tochter von London in das Küstenstädtchen Torquay. Hier findet sie nach einiger Zeit ein neues Zuhause bei Bob, dem ein Süßwarenladen gehört und bei seiner alten Nachbarin Wink. Doch das gemeinsame Glück von Mutter und Tochter währt nicht lange, denn Helena verliebt sich in einen Kanadier und lässt die siebenjährige Philippa ohne Abschied, bei Bob allein zurück. Dieser ist nun für sie ein liebevoller Vater. Philippa erlebt ihre erste Liebe zu Lucas, einem Nachbarjungen, die jedoch traurig endet...Ihr Alltag wird geprägt durch Erlebnisse im Schulalltag, Freundinnenkreis, Studium und Suche nach einem Job. Die Familie und Freunde von Philippa sind begeisterte Anhänger der königlichen Familie. So werden gemeinsam im Freundeskreis die Hochzeit von Prinzessin Diana und die Geburt ihrer Söhne gefeiert und man ist traurig über Dianas plötzlichen Tod. Philippa lässt über all die Jahre die Frage nicht los, warum Helena sie ohne Abschied verlassen hat und sich dann auch jahrelang nicht bei ihr meldet. Außerdem gibt es da noch eine geheimnisvolle Zeitkapsel, die ihr Lucas, ihre erste große Liebe, hinterlassen hat, mit der Bitte, sie erst zu öffnen, nach der Geburt ihres ersten Kindes. Kann es für Philippa ein Happy End geben, bei dem all ihre Fragen beantwortet werden? Meine Einschätzung: Sophie Duffy gelingt es mit ihrem Roman ein berührendes Bild vom Leben englischer Familien zu zeichnen. Man wird als Leser in eine bewegende Familiengeschichte hineingezogen. Die handelnden Personen werden sehr detailgetreu dargestellt. Ich habe mit Philippa mitgebangt, gelacht und gehofft. Besonders hat mich Bob sehr beeindruckt. Er ist der liebevolle väterliche Freund für Philippa, der auch für all seine Bekannten in der Not immer da ist, obwohl er selbst oft im Leben enttäuscht wird und auf der Suche nach der großen Liebe ist. Eine sehr liebevolle Gestalt ist auch Wink, die alte Nachbarin von Bob, die trotz ihrer schweren Erkrankung immer positiv denkt und rege am Alltag teilnimmt.Besonders hat mir bei den beiden Romanfiguren die Beschreibung gefallen, wie sie sich gemeinsam auf eine Fernsehquizshow vorbereiten und daran teilnehmen. Sehr gut gefällt mir die Erzählweise der Autorin. Der Roman, in der ich-Erzählung geschrieben,beginnt im Jahr 2006 mit der Geburt von Philippas Tochter. In den einzelnen Kapiteln erzählt Philippa ihrer Tochter Abschnitte aus ihrer Lebensgeschichte, um am Ende des Kapitels immer zum aktuellen Geschehen auf der Entbindungsstation wieder zurückzukommen. Besonders beeindruckend für mich waren die Schilderungen in der Ich- Erzählung, wie sich Philippa als Baby, bei der Entbindung, und als Kleinkind gefühlt und ihre Umwelt wahrgenommen hat. Hierbei beweist die Schriftstellerin ihren besonders guten Sinn für literarische Komik und Feingefühl beim Beobachten ihrer Mitmenschen. Das unverhoffte Ende der Geschichte setzt noch einen besonderen Pluspunkt für den Roman, als die Zeitkapsel ihres Freundes Lucas geöffnet wird. Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.Allen Liebhabern von Familiengeschichten mit viel Gefühl und Romantik sind hier unterhaltsame Lesestunden gewiss.Das Buch ist im Verlag droemer-knaur erschienen.

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