Dieses Buch ist ein Kriminalroman der etwas anderen Art. Denn nicht die Menschen, sondern die Tiere spielen in diesem Buch die Hauptrolle. Leider muss ich sagen, dass das Buch im Vergleich zu anderen Romanen dieser Art, mich nicht wirklich begeistern konnte.
Dies lag vor allem daran, dass es einige Unstimmigkeiten und Ungereimtheiten gegeben hat. Gerade was Szenen mit Menschen betrifft. Denn natürlich kommen Menschen in diesem Buch vor, wenn sie auch nur eher am Rande erwähnt werden.
Die Tiere in diesem Buch sind sehr stark vermenschlicht und wenn man diesen Gedanken einen Schritt weiterdenkt, dann macht das Verhalten der Menschen in diesem Buch vielleicht sogar doch Sinn. Nämlich dann, wenn die Menschen und die Tiere in diesem Buch „die Plätze getauscht haben“. Aber wahrscheinlich interpretiere ich in dieses Buch jetzt vielleicht doch zu viel hinein. Daher möchte ich doch eher bei den Tatsachen bleiben.
Und dazu zählt auf jeden Fall, dass die Autorin Sophie Feige einen interessanten, wenn auch nicht ganz logischen Krimi geschrieben hat, der einiges an Spannung zu bieten hat. Es gab einige sehr lustige Szenen und manchmal konnte ich über den doch eher verspielt-dusseligen Rocky nur den Kopf schütteln. An einigen Stellen ist die Geschichte sehr vorhersehbar, dennoch gab es auch die eine oder andere Überraschung.
Der Schreibstil der Autorin hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen und das Buch lies sich leicht und flüssig lesen. Einige der eher blutigen Szenen hätten für meinen Geschmack nicht ganz so plastisch ausfallen müssen, aber ich bin, was das betrifft auch eher zartbesaitet.
Die Zielgruppe des Buches sind eindeutig Katzen- und Hundefans, die gerne mal die Welt aus Sicht ihres Lieblings erkunden möchten. Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein netter Zeitvertreib für all jene, die gerne Romane aus Sicht von Tieren lesen und nicht allzu viel Wert auf durchgehende Logik legen.






