Sophie Flack

 3.9 Sterne bei 44 Bewertungen

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Sophie FlackTanz zu den Sternen
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Tanz zu den Sternen
Tanz zu den Sternen
 (43)
Erschienen am 19.04.2013
Sophie FlackBunheads
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Bunheads
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 (1)
Erschienen am 09.10.2012

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Rezension zu "Tanz zu den Sternen" von Sophie Flack

Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Tanz zu den Sternen"
LeoLoewchenvor 4 Jahren

Lohnt es sich…

sein ganzes Leben…

einer Sache zu widmen?

Heute habe ich für euch das Buch “Tanz zu den Sternen” von Sophie Flack aus dem Baumhaus Verlag.

 

Hannah Ward weiß schon genau, wo sie hingehört.

Sie ist zwar noch jung, dennoch widmet sie sich komplett dem Ballett.

Seit einigen Jahren trainiert sie schon im Corps de Ballett in Manhattan und träumt von dem großen Durchbruch als Soloballerina.

Die Konkurrenz ist groß, doch Hannahs Talent ebenso.

Nur in den seltensten Fällen verlassen die Tänzerinnen den Tanzsaal und gehen raus in die Stadt.

Als es Hannah eines Tages in die Welt außerhalb verschlägt, trifft die auf Jacob, einen jungen Musiker aus der Umgebung.

Schnell kommen die Beiden ins Gespräch und Hannah ist sofort fasziniert von Jacob.

Sie verabreden sich immer häufiger, doch oft muss Hannah ihn wegen des Trainings sitzen lassen.

Irgendwann hat Jacob so gut wie kein Verständnis mehr für Hannahs Leidenschaft …und auch Hannah bekommt die unschönen Seiten des Balletts zu spüren.

Ist es das wirklich wert?!

 

Dieses Buch hat mich sofort verzaubert!

Die gesamte Atmosphäre, dazu noch die Winterzeit in der das Ganze spielt und diese fabelhafte Welt des Balletts zusammen, sind einfach nur perfekt!

Doch das bedeutet nicht, dass hier alles rosarot und wunderschön dargestellt wird.

Auf der einen Seite liest man von dieser fantastischen Welt und auf der anderen Seite erfährt man viel über die harte Knochenarbeit, den vollgepackten Alltag und all diese Niederlagen.

Das hat mir sehr gut gefallen, da ich das irgendwie zuerst nicht von diesem Buch erwartet hätte.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und passt genau zu dieser Atmosphäre, die das Buch umgibt …wie traumhaft das Cover ist, musst ist ja wohl nicht mehr erwähnen 

Für mich ein fabelhaftes Buch, das doch kritischer auf das eigentliche Thema blickt, als man anfangs meint und das einfach nur gelesen werden muss!!!

 

Ich vergebe 5 von 5 Löwchens!

 

Das war es dann von mir!

Viele Grüße

Eure

Leo Löwchen

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chaiiiis avatar

Rezension zu "Tanz zu den Sternen" von Sophie Flack

Tanz bis zum Umfallen
chaiiiivor 5 Jahren

Erstmal zum Inhalt :
Die 19-jährige Hannah tanzt in der Manhattan Ballet Academy und versucht alles um Solotänzerin zu werden. Den ganzen Tag erst Training, dann Proben und abends schließlich die Aufführung. Als sie dann den Musiker Jacob kennen lernt, wird alles noch viel komplizierter für sie...

Das Cover finde ich ganz passend, allerdings nicht wunderhübsch.

Der Schreibstil ist flüssig und es wird aus der Sicht Hannahs erzählt.

Was mir gar nicht gefallen hat, ist, dass es immer nur ums Essen geht und ich verstehe nicht, warum Zoe Hannahs (angebliche) Freundin sein soll. Naja zum Thema Essen kann ich nur sagen, dass es wahrscheinlich wirklich so ist, aber mich persönlich nervt das halt... (Ist wohl einfach nicht so mein Thema...)
Zoe ist eben so eine richtige Zicke, die, wie ich finde, immer irgendwie versucht, Hannah einen reinzuwürgen. Tja, vielleicht ist das ja normal, so unter Tänzerinnen. 

Ich fand sehr gut, dass man während des Lesens so einiges über Manhattan gelernt hat, ohne es wirklich mitzukriegen   ;-)

Tja, insgesamt war "Tanz zu den Sternen" leider nicht so mein Fall, aber das war auch mein erstes Buch, wo es um Ballet ging. Deshalb hatte es auch was positives, weil ich jetzt in Zukunft die Finger von solchen Büchern lasse.     :-)

Also gebe ich zwei Sterne.

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Rezension zu "Tanz zu den Sternen" von Sophie Flack

Leider nicht so bezaubernd
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Cover:
Ich finde das Cover wunderschön. Es drückt diese graziöse Seite des Balletts aus, die ich wirklich sehr bewundere.

Meinung:
„Tanz zu den Sternen“ ist nun das dritte Ballettbuch im Jugendbuchbereich, was ich gelesen habe und auch das konnte mich nicht vollständig überzeugen.
Hannah ist Balletttänzerin im Manhattan Ballet. Seit sie denken kann, tanzt sie, um endlich die begehrte Solorolle zu ergattern, für die alle sich abrackern. Doch bisher soll es nur ein Traum bleiben, denn sie ist „nur“ Tänzerin im Corps.
Zu Beginn muss ich sagen, dass das Buch wirklich gut geschrieben war. Man lernt spielerisch mit den Fachbegriffen umzugehen und versteht diese ohne weitere Erklärungen. Es fiel mir sehr leicht, mich in dieser fremden, abgeschotteten Welt zu orientieren. Auch lässt sich der Stil sehr flüssig und schnell lesen.
Das ist alles schön und gut. Aber ehrlich gesagt passiert in dem Buch nichts. Zumindest nichts, was sich über 300 Seiten erstrecken muss.
Man begleitet Hannah Tag für Tag. Das bedeutet Unmengen an Training, Selbstzweifeln, ob man jemals gut genug ist, Sport und Essensverzicht. Ich denke, dass diese Darstellung der Ballettwelt mehr als realistisch ist und das fand ich auch wirklich gut gelungen. Nur fesselt es mich nicht, 300 Seiten lang ein und dasselbe zu lesen.
Mir hat der Pepp gefehlt. Konflikte, Probleme, der große Knall. Man hört so oft von Ballerinen, die sich fast zu Tode hungern, die Verletzungen erleiden und dann ist die Karriere vorbei. Das ist alles grausam und ich wünsche keiner Figur etwas Schlechtes, aber das hätte die Handlung in meinen Augen spannend gemacht.
Es wurde auch angedeutet, dass der Oberguru der Balletttänzerinnen mit einigen Ballerinen verkehrt, was aber nie wirklich zur Sprache kam. Das hätte die Handlung auch etwas angetrieben.
Hannah hegt Zweifel, ob sie wirklich ihr Leben lang nur im Theater verbringen will, während die Welt dahinter an ihr vorüberzieht. Sir trifft sich mit Jacob, einem Studenten und merkt, dass da mehr sein muss. Zwischen den beiden kriselt es, weil Hannah nie Zeit hat, aber auch das läuft so schmal am Rande entlang, sodass das als Konflikt nicht genug war.
Hannah wird auch von einem Ballettfan belagert, der sie umgarnt. Hier hätte ich zum Beispiel eine Konfrontation zwischen ihm und Jacob spannend gefunden, aber die blieb aus.
Auch zwischen den Mädchen kommen kaum harte Wettkämpfe auf. Man hat schon oft mitbekommen, dass Spitzenschuhe zerstört wurden oder Glasscherben hineingelegt, damit man einen Vorteil hat, aber hier sind alle, bis auf winzige Ausnahmen, beste Freunde.
Auffallend war auch, dass alle Charaktere nur in Form von Haar- und Augenfarben beschrieben wurden. Sie zeichneten sich nicht durch ihren Charakter aus, sondern nur durch Äußerlichkeiten, wodurch ich es schwer hatte, die Figuren auseinanderzuhalten.
Hannah ist sehr egozentrisch. Das merkt man daran, dass sie immer wieder versucht, Zeit für Jacob zu finden, es aber letztendlich nur in der Theorie macht. Sie schreibt ihm Mails, berichtet aber nur von sich und denkt nicht mal dran, ihn zu fragen, wie es ihm geht. Das nervte ab einem gewissen Punkt.
Das Ende war überraschend und es hat mir gut gefallen. Immerhin hat sich bisschen was bewegt, wenn man schon das Gefühl hat, 300 Seiten nur den gleichen Inhalt vorgesetzt zu bekommen.
Anhand der Info über die Autorin vermute ich, dass die Handlung autobiographisch angehaucht ist, was ich schön finde. Aber etwas mehr Spannung hätte dem Buch gut getan.

Fazit:
Wer über den Alltag einer Ballerina informiert werden möchte, ist hier richtig. Wenn er aber ein Ballettbuch mit Handlung erwartet, ist hier falsch. Leider bewegt sich der Inhalt kaum vorwärts, weil immer wieder die gleichen Dinge beschrieben werden, ohne Konfliktpotenzial aufzubauen. Dazu kommt eine sehr egozentrische Protagonistin, die es dem Leser schwer macht, Sympathie aufzubauen. Das Buch ist an sich nicht schlecht, nur eben leider sehr, sehr langweilig. 

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