Kommando Abstellgleis

von Sophie Hénaff 
4,2 Sterne bei27 Bewertungen
Kommando Abstellgleis
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Positiv (20):
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Toller Krimi, der sich aber anfangs ein wenig gezogen hat!

Kritisch (1):
E

Leider langatmig, zu viele Namen, zu unübersichtlich... Der Komplott ist eigentlich gut und zum Ende wird es dann auch interessanter

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Inhaltsangabe zu "Kommando Abstellgleis"

Das Pariser Hauptkommissariat, 36 Quai des Orfèfres hat eine neue Leitung. Ihr Ziel heißt: die Aufklärungsraten und Statistiken polieren und alle lästigen, aufsässigen und arbeitsunwilligen Mitarbeiter loswerden. Deshalb ruft die Führungsriege eine neue Brigade ins Leben, in der alle Alkoholiker, Faulenzer, Schläger, Depressive und Polizisten, die sich für etwas anderes berufen fühlen - wie z.B. Eva Rozière, die Krimis schreibt, anstatt zu ermitteln -, zusammengefasst werden sollen. Die Leitung übergibt sie Anne Capestan, einer einst hoffnungsvollen jungen Polizistin, die wegen eines fatalen Fehlers vom Dienst suspendiert wurde. Was man von ihr erwartet: stillhalten. Anne hasst aber nichts mehr, als einfach zu gehorchen. Deshalb lässt sie nichts unversucht und baut mit ihrer Truppe der verkrachten Existenzen in einem schäbigen Büro bei miserabler technischer Ausstattung, ohne Waffen und Blaulicht ein Kommissariat der unkonventionellen Methoden auf und löst - zum Schrecken der neuen Chefs - auch noch alte Fälle, die die neue Führungsriege in gar keinem schönen Licht erscheinen lassen ... Ein origineller, schwungvoller, intelligenter Krimi - zum Schießen komisch!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570585610
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:carl's books
Erscheinungsdatum:20.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.03.2017 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsam. Bin gespannt auf den zweiten Fall.
    Skurril, charmant und sehr unterhaltsam

    Kommando Abstellgleis hat viele Charaktere, die einfach nur menscheln und so gar nicht in den Polizeiapparat passen. Neben Anne Capestan (die Chefin, die gern mal eigenmächtig schießt) gibt es die Romanpolizistin, die gern Bücher über ihre Kollegen schreibt und etwas dekadent lebt. Und dazu noch einen Hund namens Pilou bei sich führt. Torrez hat seinen ganz eigenen Schatten. Niemand möchte ihm zu nahe kommen, denn bisher hat es den Kollegen nicht gut getan. Merlot kennt sich mit Wein bestens aus und trinkt diesen auch reichlich. Dazu kommen noch Lebreton, ein gutaussehender Mann, der leider der Homophobie des Reviers zum Opfer fiel. Neben diesen wunderbaren Figuren gibt es noch weitere "abgestellte" Polizisten.
    Es macht unheimlich Spaß dieses Team kennenzulernen. Sie sind sehr speziell, eigenwillig und unterhaltsam. Die Charaktere wurden teilweise stark überzogen dargestellt und nicht alles, sollte man auf die Goldwaage legen. Die Fälle sind verzwickt, denn eigentlich sollen sie nicht gelöst werden. Das Kommando Abstellgleis soll nur beschäftigt werden, damit es aus dem Sichtfeld rückt. Doch die „Abgeschobenen“ raufen sich zusammen und nachdem sie sich eingerichtet haben, starten sie, sehr zum Entsetzen der großen Chefs, durch. 
    Es ist kein gewöhnlicher Krimi, sondern eher eine kleine Satire. Die Charaktere sind interessant, bergen einige Überraschungen und sind dabei noch sympathisch. Man freut sich deshalb schon auf den zweiten Fall (den es bereits gibt), um noch weitere Aktionen, witzige Dialoge und menschelnde Polizisten zu erleben.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Krimi-Debüt mit viel Humor und Herz - lesenswert!
    eine originelle und unkonventionelle Ermittlerturppe

    „Kommando Abstellgleis“ ist das Krimi-Debüt der französischen Autorin Sophie Hénaff, die in Frankreich vor allem für ihre Cosmopolitan-Kolumne bekannt ist.

    Die neue Leitung der Pariser Polizei beschließt, alle Außenseiter, Alkoholiker und sonstigen unnützen, aber unkündbaren Beamten in eine Abteilung zu versetzen: Das Kommando Abstellgleis. Leiterin dieser Brigade ist Anne Capestan, die wegen ihres hitzigen Temperamentes und dem damit einhergehenden schnellen Abzugsfingers vom Dienst suspendiert ist.
    Insgesamt hat diese Brigade eine Stärke von mehr als 40 Mann bzw. Frau, wobei nicht alle wirklich zum Dienst erscheinen. Doch mit dem agierenden „dreckigen Dutzend“ kann Anne Capestan schon einiges anfangen. Denn neben den ausgemusterten Menschen haben eine Vielzahl von alten Aktenbergen erhalten, die sie irgendwie bearbeiten sollen.
    Genauso schäbig wie die Fälle sind die als Büro adaptierte Wohnung und die Dienstautos.

    Als dann zwei ungeklärte Mordfälle zwischen den Einbrüchen und sonstige Bagatelledelikten auftauchen, entwickeln Anne und ihr Team ungeahntes Interesse.

    Warum wurde Marie Sauzelle vor sieben Jahren in ihrem Wohnzimmer erdrosselt? Aber, warum hat der Mörder sie alte Dame ordentlich frisiert und beinahe liebevoll vor den stummen Fernseher gesetzt? Ein gewöhnlicher Einbrecher kann das wohl nicht gewesen sein.

    Und der Mord an dem Seemann Yann Guénan? Der wurde vor knapp 20 Jahren erschossen aus der Seine gefischt. Hier sei ein Profikiller am Werk gewesen, erklären die Beamten damals.

    Als sich herausstellt, dass die beiden Toten sich kannten, erwacht in der Abstellgleistruppe echter Corpsgeist.
    Die Brigade Abstellgleis will den Fall unter allen Umständen aufklären. Dann passiert ein dritter Mord …

    Meine Meinung:

    Ein humorvoller Krimi, der auch einige ernste Hintergedanken hat. Denn, in welchem Arbeitsumfeld gibt es sie nicht? Die scheinbar Ausrangierten? Die Unglücksbringer? Die Schnapsdrosseln? So mancher Arbeitgeber hat bestimmt schon mit dem Gedanken geliebäugelt, sie alle in einer Abteilung verschwinden zu lassen.

    Wer sind sie nun, die Außenseiter, die mit Anne eine Brigade bilden?

    Zunächst einmal Eva Rosière, die schräge, reiche Krimiautorin. Dann der designierte Schlehmil José Torrez, der das Unglück magisch anziehen soll, aber selbst immer unbeschadet daraus hervorgeht oder Loius-Baptiste Lebreton, der Witwer. Zwei IT-Spezialisten, die einiges von ihrem Wissen wieder vergessen haben zählen ebenso zu der Truppe wie Orsini, der einst bei der verhassten Dienstaufsicht war.

    Die Truppe kann, nachdem sie kaum Vorschriften beachten muss, ganz unkonventionell ermitteln. So wird dann schnell eine Kehrmaschine getunt und mit 90 Sachen auf Verfolgungsjagd gegangen (Ticket wegen Schnellfahrens inklusive).
    Sie schummeln sich in die Ermittlung zum dritten Opfer, klauen dort Unterlagen und nehmen einen jungen Radfahrer fest.

    Fazit:

    Ich finde die Idee zu diesem Krimi originell und perfekt umgesetzt. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Der Band 2 „Das Revier der schrägen Vögel“ wartet bereits auf mich.


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    JuliBs avatar
    JuliBvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr vergnüglicher Krimi, dessen Figuren mich allesamt begeistern konnten und Lust auf den zweiten Teil macht.
    Kommando Abstellgleis

    Eine Brigade skuriller Polizeipersönlichkeiten ermittelt in Paris. Angeführt von Anne Capestan, einer Komissarin, die im Eifer des Gefechts eine Kugel zuviel abgefeuert hat und nun von ihrem Chef Buron notgedrungen aufs Abstellgleis gesetzt wird. Zusammen mit Kollegen, die ihre beste Zeit schon hinter sich haben oder aus vielfältigen Gründen nie hatten. Jede für sich mit Ecken und Kanten, die auf vergnügliche aber keinesfalls plumpe Art polarisieren.

    Mit Kommando Abstellgleis hat mir die Autorin wirklich angenehme Lesestunden bereitet. Normalerweise mag ich französische Bücher nicht so sehr, aber dieser Krimi war fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Leicht zu lesen, ohne sich dabei zu klischeehaft zu präsentieren oder die schwachen Seite der ausgedienten Polizisten derb zu überspitzen. Wo Schatten ist, ist auch Licht und Sophie Henaff schafft mit ihren Figuren ein feines Gleichgewicht aus Amüsement und Ernst in der Unterhaltung des Lesers.

    Dabei kommt auch das Krimielement nicht zu kurz und sämtliche Handlungsstränge werden geschickt und ohne zu überfordern zusammengeführt.

    Wer leichte, unterhaltsame Krimis mag, ohne dabei gleich mit der Flachwitze-Keule erschlagen zu werden, ist bei "Kommando Abstellgleis" genau richtig.  Teil 2 "Das Revier der schrägen Vögel" ist ebenfalls gerade erschienen und ich werde die Reihe garantiert weiter verfolgen.

    5 von 5 Sternen

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    Ambermoons avatar
    Ambermoonvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ruhiger Krimi für gemütliche und amüsante Lesestunden.
    Eine Loser-Truppe die gar nicht so blöde ist

    Das Pariser Hauptkommissariat, 36 Quai des Orfèvres hat eine neue Leitung. Ihr Ziel heißt: die Aufklärungsraten und Statistiken polieren und alle lästigen, aufsässigen und arbeitsunwilligen Mitarbeiter loswerden. Deshalb ruft die Führungsriege eine neue Brigade ins Leben, in der alle Alkoholiker, Faulenzer, Schläger, Depressive und Polizisten, die sich für etwas anderes berufen fühlen - wie z.B. Eva Rozière, die Krimis schreibt, anstatt zu ermitteln -, zusammengefasst werden sollen. Die Leitung übergibt sie Anne Capestan, einer einst hoffnungsvollen jungen Polizistin, die wegen eines fatalen Fehlers vom Dienst suspendiert wurde. Was man von ihr erwartet: stillhalten. Anne hasst aber nichts mehr, als einfach zu gehorchen. Deshalb lässt sie nichts unversucht und baut mit ihrer Truppe der verkrachten Existenzen in einem schäbigen Büro bei miserabler technischer Ausstattung, ohne Waffen und Blaulicht ein Kommissariat der unkonventionellen Methoden auf und löst - zum Schrecken der neuen Chefs - auch noch alte Fälle, die die neue Führungsriege in gar keinem schönen Licht erscheinen lassen ... Ein origineller, schwungvoller, intelligenter Krimi - zum Schießen komisch!...(Klappentext)

                                                ----------------------------------

    Mit dieser Lektüre eröffnet sich dem Leser mal ein Krimi der anderen Art - keine perfekten oder hart gesottenen Ermittler, sondern eine Schwammerltruppe sondergleichen. Einzig aus dem Grund von der Obrigkeit des Kommissariats zusammengestellt da diese Ermittler unkündbar sind und man sie so trotzdem weit ab vom Schuß irgendwie beschäftigen kann.
    Ihr "Revier" ist eine ausrangierte Altbauwohnung mit ebenso ausrangierten Möbeln und mit Kisten voller ungelöster Mimimi-Fällen, jedoch ohne Waffen und ohne irgendwelche Befugnisse.

    Die Leitung erhält Anne Capestan - einst eine Polizistin mit guten Aufstiegschancen, jedoch mit einem sehr locker sitzendem Abzugsfinger, die einmal zu oft abgedrückt hat. Weiters besteht diese Brigade aus:

    Torrez - mit ihm will absolut keiner arbeiten, da er scheinbar Unglück bringt. Jeder seiner Partner wurde bei einem Einsatz entweder schwer verletzt oder ist gar tot. Jeder ist davon überzeugt, dass ein Fluch auf ihm liegt. Eva Rosières - eine Krimiautorin und Diva, welche sich eine Zeit lang vom Polizeidienst beurlauben ließ, um Krimis und Drehbücher zu schreiben. Da ihr nun langsam die Ideen ausgehen, wollte sie wieder in den Dienst, wobei sie natürlich jedem auf die Nase bindet wie reich sie nun ist und es im Grunde gar nicht nötig hat zu arbeiten. Merlot - der Alki in der Truppe. Immer am Saufen, Reden schwingen und Klugscheißen Lebreton - einst bei der Dienstaufsichtsbehörde, der selbst vor der Obrigkeit nicht Halt machte und daher auf das Abstellgleis katapultiert wurde. Evrard - eine unscheinbare Maus mit einem Spielproblem, die immer eine Wette am laufen hat. Orsini - der verdammt gute Beziehungen zur Presse hat und nicht nur einmal zu oft etwas an diese weitergegeben hat. Dax & Lewitz - zwei Kumpels, einer davon IT-Spezialist, sofern er sich daran erinnert nach was er suchen muss. Beide sind nicht die hellsten Kerzen auf der Torte

    Und zusammen versuchen sie zwei Cold Cases aufzuklären, welche sich zufällig in den Kisten befunden haben. Dabei stechen sie in ein Wespennest mit ungeahnten Ermittlungsergebnissen.

    Aufgrund der ständigen Hervorhebung der vorhandenen Komik, hatte ich schon gewisse Befürchtungen, da mir der französische Humor irgendwie so gar nicht liegt. Ich wurde jedoch eines besseren belehrt, da dieser Humor keinesfalls kitschig oder übertrieben wirkt. Eher eine leichte und auch authentische Situationskomik, die diesem Krimi die gewisse Würze verleiht.

    Die Fälle sind durchaus interessant und immer wieder unterbrochen von einem Erzählstrang aus dem Jahr 1991 und einem aus der Sicht eines Burschen, die scheinbar nichts damit zu tun haben. Am Ende führen jedoch alle Fäden zusammen und beinhalten auch noch eine überraschende Wendung.

    Dieser Krimi lebt weniger von der Spannung, als viel mehr von seinen Protagonisten. Daher verläuft es, auch aufgrund des locker-leichten Schreibstils, eher ruhig und gemütlich. Für meinen Geschmack etwas zu ruhig. Etwas Biss und Spannung hätte dem Krimi durchaus gut getan.

    Fazit:
    Dieser Krimi ist eine leichte Lektüre für den ein oder anderen entspannten Leseabend. Auch wenn es für mich schon fast zu unspannend war, so fühlte ich mich trotzdem gut unterhalten. Mal etwas anderes zwischen all den Thrillern. Von mir gibt es daher eine gemütliche aber absolute Leseempfehlung.

    © Pink Anemone

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    Kerstin_KeJasBlogs avatar
    Kerstin_KeJasBlogvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Konsequent und humorvoll - die neue Brigade räumt auf!
    Konsequent und humorvoll - die neue Brigade räumt auf!

    Wie schön hatten die Herren (und wenigen Damen) des Pariser Kommissariats sich das vorgestellt. Alle „Problemfälle“ innerhalb des eigenen Kollegenkreis wird man los, indem sie in eine neue Brigade gesteckt werden. Die neue Unterkunft ist der 5.Stock eines Wohnhauses, immerhin mit Dachterrasse. Das Inventar eher Sperrmülltauglich, der Fuhrpark eine Lachnummer. Ein Abstellgleis für die Unbeliebten und Uneinsichtigen oder solche die nicht der „Norm“ entsprechen.

    Diese Brigade existiert nur, weil wir sie nicht entlassen können!
    (S. 241)

    Anne Capestan bekommt, mit Zuteilung der Führung dieser Brigade, eine Chance Kommissarin zu bleiben. Rund vierzig KollegInnen stehen auf der Liste, doch der Anfang ist schwer und so gibt es nur eine klitzekleine Schar, die einer nach dem anderen eintrudelt. Ein Säufer, ein junger Boxer, ein sich selbst geouteter Mann, eine Spielerin, ein Unglücksbringer und noch ein paar sonderbare Gestalten mehr.
    Irgendwie habe ich jeden einzelnen von ihnen, im Laufe der Geschichte, immer mehr gemocht. Denn sie zeigen auch ihre echte Seite, ihre Gefühle und Sorgen und bringen sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten richtig gut in dieses neue Team ein. Selbst Pilou, den man als Polizeihund wohl eher nicht einsetzen könnte, passt perfekt in diese bunte Runde.

    Teamarbeit, dass macht diese Truppe aus. Mit einem großen Raum voller Schrott und Nichts angefangen, wird es langsam heimisch. Es bilden sich die ersten Ermittlergruppen und die ColdCases, die einzigen Fälle die sie überhaupt bearbeiten dürfen, stapeln sich. Obwohl alle antriebslos und unmotiviert sein sollten, zeigt sich genau das Gegenteil. Zwei der alten, ungeklärten Fälle, weckt das Interesse und so fangen sie bei Null an, wühlen sich durch die Akten und schnell stoßen sie auf sehr seltsame Vorgänge. Das neue, unkonventielle Team hat Blut geleckt, die Polizisten in ihnen nehmen Witterung auf und so machen sie richtig solide Ermittlerarbeit.

    Mit jedem Tag lernte Capestan ihr Team mehr zu schätzen.
    (S. 292)

    Die zwei alten Fälle, ein Mord an einer alten Dame und einer an einem Wachoffizier der Handelsmarine. Beide Tathergänge vollkommen unterschiedlich. Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Es fehlt etwas. Während der Mann eher von einem Auftragskiller ermordet wurde, hatte man die alte Dame noch mit einer Art Anstand behandelt. Die Spuren sind kalt, nein, sie sind schon eisig und doch schafft die neuen Brigade es mit ihrer Beharrlichkeit so langsam und Stück für Stück alles ans Licht zu bringen. Aber sollen sie das überhaupt? Warum wirft man ihnen Stöcke zwischen die Beine und macht es ihnen unnötig schwer? Will man gar nicht dass sie ermitteln oder machen sie jemanden sogar Angst aufgrund ihrer zunehmend Beweisführung?
    Es wurde spannend. Keine große Action, eher ein ruhiges und konstantes Zutage fördern.
    Die Überlegungen der Einzelnen und auch der gesamten Truppe, haben immer mehr offenbart und schlussendlich damit eine richtig gute Geschichte abgeliefert.

    Die einzelnen Kapitel sind überschaubar von der Länge her und lassen einem die einzelnen Personen bei ihrer Arbeit zu schauen. Das Öfteren auch beim Kaffee trinken oder dem Gassi gehen. Am besten sind einfach die Dialoge oder die spontanen Ein- und Ausfälle. Jede Menge Humor ohne das es lächerlich wirkt aber auch sehr viel Ernsthaftigkeit. So mancher Blick in die einzelnen Charaktere zeigt, dass da auch ganz viel Mensch in ihnen steckt.

    Aus den Augen, aus dem Sinn!
    (S. 13)

    Ganz bestimmt nicht. Diese geniale Brigade um Anne Capestan hat sich gerade erst warm gearbeitet und ich bin schon sehr gespannt wie diese schrägen Vögel weitermachen.

    Rezension verfasst von ©  Kerstin

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor einem Jahr
    Sympathisch, amüsant, aber die Spannung fehlt

    Der Anfang: »Anne Capestan stand vor ihrem Küchenfenster und wartete darauf, dass der Tag anbrach. Mit einem Schluck leerte sie ihre Tasse und stellte sie auf das grüne Wachstuch mit Vichy-Muster. Wahrscheinlich hatte sie gerade ihren letzten Kaffee als Polizistin getrunken.«

    Ein französischer Krimi aus der Abteilung Humor, gut geschrieben, weil das Buch nie in Kitsch oder Schenkelklopfer abfällt, sondern durch die Figurenzeichnung eine unterschwellige Komik stets präsent ist, niemals aufdringlich, immer im Rahmen der Glaubwürdigkeit.

    Anne Capestan hat im Dienst einen Kriminellen erschossen, aber der war unbewaffnet. Das wusste Capestan, aber sie behauptet, den Bleistift in der Hand des Mannes habe sie im Dunkeln als Waffe gedeutet. Ein Halunke weniger auf der Welt, er hatte es verdient, aber Capestan würde mit hoher Wahrscheinlichkeit die Kündigung ausgesprochen werden. Es kommt anders, man macht sie zur Brigadeleiterin, 40 Leute, die man in der Polizei gern kündigen würde, uneffektive Mitarbeiter, fiese Kollegen.

    »Na schön, Capestan, noch mal zum Mitschreiben: Wir säubern die Behörde, um die Statistiken aufzupolieren. Wir stecken alle Alkoholiker, Schläger, Depressiven, Faulpelze und so weiter, alle, die unsere Abteilungen behindern, aber nicht gefeuert werden können, zusammen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Und zwar unter ihrem Kommando.«

    Diese Gurkentruppe, so überhaupt jemand auftauchen sollte, bekommt eine heruntergekommene Altbauwohnung als Dienstsitz gestellt, darin nur ein paar klapprige Schreibtische aufgebaut. Man dürfe dort schlafen, häkeln oder Bilder malen, dem Amtsleiter sei das egal, Hauptsache, diese Kollegen bleiben dem Polizeipräsidium fern. Damit es aber nach offizieller Polizeiarbeit aussieht, stellt man ihnen zwei Kisten ungelöster Altfälle auf den Tisch, die sie lösen sollen: Fahrraddiebstähle, Handtaschenraub, man schickt sie auf die Jagd nach Eierdieben …

    »Ihr Enthusiasmus und ihr Pflichtbewusstsein hatten sie weit gebracht. Ihr Mitgefühl und ihre Erregbarkeit hatten sie vor die Wand gefahren. Seitdem hatte Anne Capestan Angst. Aber sie kniff nicht.«

    Mutlos findet sich Capestan in ihrem neuen Büro ein. Doch sie ist nicht allein. Eine kleine Truppe wühlt sich neugierig durch die Kisten und siehe da, es gilt auch zwei alte Mordfälle zu lösen. Ein Unglücksvogel, ein fauler Alkoholiker, ein »Kollegenschwein« und eine Schriftstellerin sind die Ersten im Team, ein Durchgeknallter und ein kranker IT-Typ werden folgen. Man hat alle Zeit der Welt und so wird zunächst die Bude gemütlich gemacht.

    Eva hatte sich lange vom Dienst beurlauben lassen, um Krimis zu schreiben, darin sehr deutlich mit Wiedererkennungswert über alle ihr bekannten Kollegen hergezogen. Erfolg und Reichtum machen nicht glücklich, wenn man dabei einsam ist, drum zog es Eva zurück ins Präsidium. Sie ist die »Mutter« der Brigade. Geld ist für sie kein Thema. Farbe an der Wand, ein paar antike Möbel, auch ein Sofa sind schnell organisiert, den Kamin saubergemacht, Küchenequipment besorgt, denn Eva kann gut kochen, zw. bestellen, bald kommt Gemütlichkeit in die Bude.

    Mit Torres will kein Kollege mehr zusammenarbeiten, er hat das schwarze Carma. Jeder Teamkollege von ihm ist entweder bereits tot oder wurde schwerverletzt. Merlot ist immer von einem Hauch von Rotwein umgeben, er ist stinkefaul und träge. Lebreton ist das Kollegenschwein. Er was Commandant der IGS (interne Ermittlung) und hatte zu tief bis in die Führungsetage gewühlt, was im Präsidium auch nicht gut ankam. Später kommen der Blaulichtmann und ein IT-Fachmann hinzu, der einen an den Kopf bekommen hat.

    Diese Brigade hat keine Vollmacht, keine Waffen, ist nicht in den Polizeiserver integriert, darf nicht verhaften, die Truppe ist ganz auf sich gestellt. Ein neuer Fall der Kriminalpolizei scheint mit ihrer Ermittlung in einem Mordfall in Zusammenhang zu stehen, aber sie bekommen keine Akteneinsicht. Mit einem Babyphon lässt es sich wunderbar Kollegen abhören. Und wie observiert man unbemerkt Kollegen? Ganz einfach, man stellt sich direkt vor das Präsidium mit einem Schild in Hand: Hungerstreik wegen Mobbing. Eindeutig, diese Brigade wird gemobbt. Dumm nur, wenn der man in der einen Hand das Schild trägt, in der anderen ein Baguette. Auch dafür gibt es eine logische Erklärung. Irgendwann steht auch einem Streikenden eine Pause zu.

    Der Plot ist durchschaubar, die Spannung nicht besonders hoch. Dieser Roman lebt durch seine Figuren. Ein konventioneller Krimi ohne Aufregung mit skurrilen Typen und feinem Humor, den ich als Entspannungsliteratur empfehlen kann. Die Geschichte an sich ist kein großer Krimiwurf. Der Einführungsband wird als Serie im Herbst weitergeführt. In Spannung und verstricktem Plot muss eine Schippe zugelegt werden, um mich als Fan zu gewinnen. Die Amts-Wohnung ist am Ende der ersten Folge gemütlich eingerichtet, der Kamin brennt, in der Küche brutzelt das Essen, der Wein steht auf dem Tisch. Die Kollegen schätzen sich, sämtliche Vorurteile sind ausgeräumt. Nun frage ich mich, wie in dieser Eintracht die Skurrilität weitergeführt werden soll, denn die ergab sich meist aus Vorurteilen. Die Abteilung besteht eigentlich aus 40 Leuten, genug Platz für weitere Gestalten. Aber irgendwann wird es zu eng werden in der Wohnung.

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    Sigismundvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Umwerfend komisch und trotzdem spannend. Macht Appetit auf Band 2 im oktober!
    Umwerfend komisch und trotzdem spannend

    Umwerfend KOMISCH und trotzdem SPANNEND ist der im März beim Verlag carl's books (Randomhouse) erschienene Debüt-Krimi "Kommando Abstellgleis" der Französin Sophie Hénaff, der - als sei es so gewollt - an den Film "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" erinnert. Eine neue Polizeibrigade in Paris, besetzt mit den übelsten Versagern verschiedener Polizeieinheiten, die diese Kollegen ganz bewusst aufs Abstellgleis geschoben haben, bekommt in Archiven verstaubte Akten ungelöster Fälle zur Bearbeitung. Leiterin wird die übereifrige Anne Capestan, wegen unüberlegten Schusswaffengebrauchs mit Todesfolge dorthin strafversetzt. Gegründet wurde diese Brigade von Capestans Mentor - nicht ohne Hintergedanken: "Ich habe .... eine dritte Instanz geschaffen, über jeden Verdacht erhaben, weil in der Versenkung verschwunden." So agiert diese "vergessene" Brigade, deren so unterschiedliche Mitglieder in ihrer Karriere bei der Polizei ohnehin nichts mehr zu verlieren haben, von den offiziellen Dienststellen völlig unbeobachtet am Rand der Legalität - ein Vorteil gegenüber der immer unter Beobachtung der Presse und der Politik stehenden regulären Polizei. Capestan weiß natürlich die ungewöhnlichen Talente ihrer Untergebenen geschickt zu nutzen und zur Aufklärung dreier Mordfälle gezielt einzusetzen. Und dies alles von einer alten Mietswohnung aus, die sich das ungewöhnliche Team erst einmal gemütlich einrichten muss. Natürlich fügt sich alles zum glücklichen Ende und die Gruppe aus Einzelgängern wird ein eingeschworenes Team. Autorin Sophie Hénaff charakterisiert ihre Liga der außergewöhnlichen Polizisten sehr liebevoll und versteht es, trotz des allgegenwärtigen Humors dem Krimi durchaus eine hohe Spannung zu geben - was nicht jedem Autoren humorvoller Krimis gelingt. "Ein origineller, schwungvoller, intelligenter Krimi - zum Schießen komisch!", schreibt der Verlag zum Buch. Ich will das gern bestätigen: Wer Spaß versteht und Spannung liebt, sollte diesen französischen Krimi unbedingt bald LESEN! Denn im Oktober folgt mit "Das Revier der schrägen Vögel" schon der zweite Band, den man wohl ebenfalls nicht verpassen darf.

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor einem Jahr
    klug, witzig, anders, bitte mehr davon!

    Wie ich zu diesem Buch gekommen bin? Ich habe Band 2 in der Vorschau entdeckt und gedacht, dass das doch wirklich gut klingt und ich dann aber wohl besser mit Band 1 anfangen sollte! Band 2 erscheint am 16.10.2017 und wurde von mir schon vorbestellt!

    Vorbestellt deshalb, weil ich das Buch einfach klasse fand. Die Geschichte konnte mich direkt ab der ersten Seite fesseln, obwohl sie nicht vor Spannung trotzt. Es sind eher die ganzen verkappten Charaktere mit ihren Geheimnissen, mit ihren verkorksten Leben, die so interessant sind. Ich wollte von allen wissen, was ihnen zugestoßen, was ihnen widerfahren ist. Warum sind sie so abgestürzt oder was ist in der Vergangenheit alles geschehen, dass sie jetzt aufs Abstellgleis gehören?

    Auch der Schreistil hat es mir einfach gemacht. Er lässt sich super lesen, einfach und flüssig. Dazu kommt noch, dass ich Anne Capestan einfach sehr sympathisch und sie als Person sehr eingängig finde. Sie ist eine Figur, bei der ich mir sofort wünschte, dass alles klappt, dass sie wieder auf die Beine kommt und den anderen zeigt, was in ihr steckt. Auch die anderen Charaktere sind so verschieden, dass es einfach Spaß macht, das Buch zu lesen. Der eine ist ein Pechvogel, der andere ein Säufer, die andere eine reiche Autorin mit Macken und dann natürlich noch ein Paragrafenreiter, den sowieso keiner mag… und noch andere.

    Zudem ist der fein gestreute Humor eine Augenweide und konnte mich mehrmals zum Schmunzeln bringen. Gelungen finde ich auch, dass die Autorin hier nicht nur einen Fall bearbeiten lässt, sondern mehrere gleichzeitig und dass ganz am Ende dann noch zusätzlich eine Überraschung auf den Leser wartet. Gut gemacht und für mich erst nicht ersichtbar!

    Fazit: 

    Insgesamt ein leicht zu lesender und verständlicher Krimi, der gleichermaßen Wert legt auf tolle und interessante Charaktere wie auch auf Kriminalfälle, die interessieren.

    Von mir gibt es dafür (5 / 5)! Ich bin froh, dass Band 2 schon im Oktober herauskommt. Es hätte aber auch ruhig schneller gehen können! Ich freue mich auf ein Wiedersehen und bin gespannt, wem Anne Capestan mit ihrer „Bande“ bei weiteren Fällen auf den Schlips treten wird! Außerdem hoffe ich in Band 2 auf eine kleine Romanze und den weiteren Ausbau der Kommandozentrale! 

     

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    Matzbachs avatar
    Matzbachvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Totgesagt, aber höchst kreativ. Eine vermeintliche Loser-Einheit schlägt zu.
    Last Exit

    Commissaire Anne Capestan erhält nach einer halbjährigen Suspendierung die lang ersehnte Botschaft, dass sie wieder aktiv in den Polizeidienst einsteigen darf. Der Haken an der Sache ist allerdings, dass sie fürderhin die Leitung einer Brigade bekommt, in der die Drop-outs der Pariser Polizei ein Alibidasein fristen sollen, quasi ein bezahltes Nichtstun. Dementsprechend ist die Ausstattung. Ein Büro in einer Bruchbude, Mobiliar vom Sperrmüll, ein (Schrott-)Dienstwagen ohne Funk und Sirene. Selbst die Kugelschreiber taugen nichts.

    Doch Capestan und die ihr zugeteilten Schützlinge wissen, dass sie verloren haben, wenn sie nicht gegen ihre Kaltstellung kämpfen. Daher widmen sie sich tatsächlich der pro forma angeordneten Überprüfung alter Fälle, wobei sie die Akten zweier ungeklärter Mordfälle entdecken, die sie wieder aufrollen. Dabei läuft das zusammengewürfelte Team zu ungeahnter Stärke auf und scheut sich auch nicht vor der Auseinandersetzung mit den Vorgesetzten und anderen hohen Tieren.

    "Kommando Abstellgleis" ist der Auftakt einer Reihe der Journalistin Sophie Hénaff, von der in Frankreich bereits drei Bände erschienen sind. Er lebt von der Grundidee, verschiedene gescheiterte Existenzen mit unterschiedlichen Geschichten und Fähigkeiten, zu einem Team heranwachsen zu lassen, dass sich gegen alle Widerstände durchsetzt. Dass dabei auch die Komik nicht zu kurz kommt, beweist nicht zuletzt eine Verfolgungsjagd mit einer Kehrmaschine.

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    walli007s avatar
    walli007vor einem Jahr
    Birds on a Wire

    Keiner kann sie so richtig gebrauchen und so wird einfach eine neue Brigade gegründet. Dorthin werden alle die versetzt, die krank sind oder faul, die quer denken, die unangepasst sind. Angeführt wird die Einheit von Commisaire Anne Capestan, die nach einer Suspendierung wieder arbeiten darf, aber am besten so, dass sie keinem in den Weg gerät. Sie leitet eine Abteilung, in die nicht nur die Ermittler sondern auch die ungelösten Fälle entsorgt werden. Allerdings kommt es anders als gedacht, denn in dieser Geistereinheit tauchen doch einige Polizisten auf, die bereit und willens sind zu arbeiten, die pfiffig und intelligent, mit Witz und Hartnäckigkeit an die wenigen Fälle herangehen, die in dem ihnen zugewiesenen Ausschuss doch nach Aufklärung rufen.


    Das ist schon eine seltsame Abteilung, die Anne Capestan, die eher mit ihrer Entfernung aus dem Dienst gerechnet hat, da anführen soll. Allerdings eine Entfernung aus dem aktiven Dienst ist es schon. Denn Fälle, die irgendjemandem unter den Nägeln brennen gibt es nicht. Und ihr Team, das immerhin aus vierzig Leuten bestehen soll, wird in einer Wohnung untergebracht, die zum einen als Büro nur bedingt geeignet ist und zum anderen für diese Anzahl von Leuten gewiss nicht genug Platz bietet. So befürchtet Anne schon eine Einheit, betreuen zu dürfen, die tatsächlich nur aus Abwesenden besteht. Doch nach und nach trudeln die Kollegen ein.


    Eigentlich nicht so gute Voraussetzungen für einen spannenden Kriminalroman bietet die Autorin mit ihrer Truppe von lahmen Enten. Doch was sie daraus macht vermag zu überraschen und zu fesseln. Das langsame Zusammenwachsen der Einheit, zumindest des Teils der Einheit, der gewillt ist zu arbeiten, das Auffinden der wenigen interessanten Ermittlungsansätze, den Eifer, mit dem die Abgehängten zur Sache kommen, das ist sehr erfreulich zu lesen. Mit den sympathischen Ermittlern wird man schnell warm. Behutsam wird berichtet, wieso sie kalt gestellt wurden. Doch gerade ihr Abgehängtsein gibt ihnen auch die Freiheit intensiv zu ermitteln, auch wenn es nur „Cold Cases“ sind. Sie haben zwar keine große Unterstützung, sie haben aber auch keinen Druck. Wie sich aus dieser Grundkonstellation eine brisante und packende Geschichte entwickelt, ist eine Freude zu lesen. Dieser erste Band einer Reihe macht Spaß und fesselt mit einem Fall, der es in sich hat. Den Namen Sophie Hénaff wird man sich gerne merken.

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