Sophie Hannah Das fremde Haus

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Inhaltsangabe zu „Das fremde Haus“ von Sophie Hannah

NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT. Es ist 1.15 Uhr. Connie Bowskill müsste längst schlafen. Stattdessen sucht sie auf der Internetseite einer Immobilienfirma nach einem ganz bestimmten Haus: Bentley Grove 11, Cambridge. Sie klickt auf den Button ?virtueller Rundgang? und sieht eine Szene wie aus einem Alptraum: Im Wohnzimmer liegt eine Frau ? regungslos, der Teppich unter ihr voller Blut. Fassungslos weckt Connie ihren Mann. Aber als der sich vor den Computer setzt, sieht er nur einen makellos sauberen Teppich in einem ganz gewöhnlichen Wohnzimmer. Doch Connie weiß, sie hat sich die Leiche nicht eingebildet. Und noch etwas lässt sie nicht mehr los: Die Tote sah Connie zum Verwechseln ähnlich. "Düster raffinierter Schrecken" Financial Times "Der jungen Britin Sophie Hannah ist ein packender Psychothriller gelungen, in dem nicht nur die Heldin von fremden Häusern besessen ist." Bücher "Ein fesselndes Psychoduell beginnt - schmökertauglich und mit einigen Überraschungen." Westdeutsche Zeitung "Ein Psycho-Leckerbissen." Tiroler Tageszeitung

Stellenweise doch sehr langatmig, insgesamt aber ein solider Thriller. Ich habe schon schlimmeres gelesen. 3,5 Punkte.

— Hoffin
Hoffin

Hat viele viele Längen. Es hat mich nicht gefesselt.

— Melchen
Melchen

Bis Seite 100 gequält irgendwie kommt bei mir nicht die Spannung auf. Hab es dann weggelegt

— Cat78
Cat78

War leider sehr zäh und langatmig zu lesen. Schade!

— Dolly
Dolly

Ganz spannend aber vorhersehbarer Finale

— Martin-Martial
Martin-Martial

Spannendes Buch mit kleinen Schwächen- aber mit tollem Cover

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Unterhaltsam geschrieben ohne grausam oder blutrünstig zu sein. Psychischer Thrill.

— MrsLinton
MrsLinton

Verwirrend, dubios, unvorhersehbar... endlich wieder mal ein Werk, wo man nicht schon zu Beginn das Ende weiß!

— schwarzaufweisz
schwarzaufweisz

Viele neurotische Charaktere, teils unsympathische Protagonistin und als Psychothriller viel zu langsam. Als Roman dagegen ganz okay.

— anushka
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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Einfach nur schlecht!

    Das fremde Haus
    Luc511

    Luc511

    15. February 2017 um 12:41

    Okay, so schnell hab ich ein Buch noch nie gelesen! Eigentlich versuche ich keine Bewertungen von Anderen zu lesen, bevor/oder während ich ein Buch lese. Aber bei diesem Buch musste ich es! Zum Glück, sonst hätte ich es wirklich am Stück gelesen und nicht einfach überflogen. Der Anfang war nicht schlecht - es fing spannend an - es hat einen auch verleitet weiterzulesen und der Handlung zu folgen. Aber, dann... wurde es länger und länger - mit vielen unnötigen Dialogen/Monologen und Szenen, die man getrotzt weglassen konnte. Falls euch das Buch ebenfalls in die Hände fällt, könnt ihr es bis Seite 70 lesen, dann den kompletten unnötigen mittleren Teil überfliegen, und ab Seite 410 weiterlesen. So kommt ihr direkt zum Showdown und dem großen Finale mit der Enthüllung des Mörders! (Spoiler! Es waren ihr Mann Kit und irgendjemand Namens Jackie). Man möchte ja schon gerne wissen, wieso und weshalb der Mord passiert ist! ;) So könnt ihr kostbare Zeit sparen und habt innerhalb 2 Stunden ein Buch mit knapp 500 Seiten gelesen.

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  • Gute Idee!

    Das fremde Haus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. July 2016 um 18:09

    Die Idee fand ich ziemlich interessant, das Thema mit der virtuellen 'Welt' ist ja auch sehr aktuell. Nur leider wurde das Buch an einigen Stellen echt langweilig und ich musste mich echt zwingen, weiterzulesen. Am Schreibstil bzw. an der Ausdrucksweise fiel mir nichts besonderes auf.

  • Ein lesenswerter Thriller mit kleinen Schwächen

    Das fremde Haus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2015 um 22:00

    Spät nachts surft Connie Bowskill auf der Internetseite einer Immobilienfirma nach einem Haus: Bentley Grove 11, Cambridge. Beim virtuellen Rundgang auf der Seite erblickt sie plötzlich eine erschreckende Szene: eine tote Frau liegt im Wohnzimmer in einer Blutlache. Völlig entsetzt weckt Connie ihren Mann- doch als der sich die Seite anschaut, ist die tote Frau verschwunden... Die ersten Seiten des Buches, als Connie die tote Frau entdeckt und diese dann plötzlich wieder verschwunden ist, fand ich sehr spannend. Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel, die nicht ganz so ausführlich hätten sein müssen, da sie für die eigentliche Handlung eigentlich völlig unbedeutend sind. Der Hochzeitsreise wird meiner Meinung nach viel zu viel Raum zugestanden, was das Lesen zeitweise auch sehr schleppend macht. Die Rolle der hier in Erscheinung tretenden Personen wird auch erst so nach und nach klar. Die Handlung um Connie und Kit jedoch empfand ich insgesamt lesenswert und auch keineswegs langweilig. Positiv fand ich auch, daß die Vorgeschichte aus dem Jahr 2003 nicht gleich zum Anfang zur Sprache kam, das erhöhte meiner Meinung nach die Spannung noch etwas. Für mich war es ein durchaus spannendes Buch, wenn auch die Auflösung des Falles dann doch etwas konstruiert und unrealistisch ausfiel. Ein dickes Lob gibt´s für das Cover- das ist absolut gelungen! Die "blutigen Fingerabdrücke" finde ich eine sehr witzige Idee für ein derartiges Buch.

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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten
    Daniliesing

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 755
  • es gibt spannendere Bücher..

    Das fremde Haus
    moccabohne

    moccabohne

    16. June 2014 um 17:56

    Connie Bowskill sieht bei einem virtuellen Rundgang auf einer Makler-Website für das Haus Bentley Grove 11 eine tote Frau im Wohnzimmer liegen. Als sie ihren Mann Kit ruft, ist die Frau wie vom Erdboden verschwunden. Niemand will Connie glauben und sie kämpft dagegen an ihren Verstand zu verlieren. Die Geschichte um Connie und Kit ist vor allem am Anfang und zum Schluss sehr spannend. Man wird  von der Autorin ständig auf die falsche Fährten geschickt  und man kann nie mit Sicherheit sagen, wer die Wahrheit sagt. Zwischendurch wird es so langweilig, dass ich mich zum Weiterlesen zwingen mußte. Der Schreibstil ist gut, die kursive Schrift, welche die Gedanken verdeutlicht ist hilfreich . Negativ ist, dass Connie in ihrem Wahnsinn schon sehr seltsame Entscheidungen trifft und für leicht unglaubwürdig gehalten wird. Zwischendurch erfährt man als Leser etwas von anderen Personen, die eigentlich gar nichts mit der Geschichte zu tun haben, die Fragen zu diesen Personen bleiben offen. Auch das Ende ist für mich nicht wirklich schlüssig gewesen, da viele Informationen dem Leser vorher nicht mitgeteilt wurden. Fazit Es war einfach zu verwirrend und die Spannung fiel zwischendurch stark ab.

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  • ich hatte mehr erwartet

    Das fremde Haus
    Guaggi

    Guaggi

    21. March 2014 um 08:30

    Als das Buch neu vorgestellt wurde, war ich von dem Cover total begeistert und auch die Leseprobe hatte mich sofort gefesselt. Für mich stand also schnell fest das ich dieses Buch lesen muss, auch wenn es nicht sofort sein würde. Das Cover ist auch in natura eine Augenweide und sehr schön finde ich den Umschlag, auf dem sich die blutigen Fingerabdrücke befinden, aber auch die Abbildung des Grundrisses der Immobilie, in der es in dieser Geschichte geht, ist eine gelungene Erweiterung und macht alles etwas greifbarer. Aber die anfängliche Begeisterung flachte schnell ab, es wird oft zwischen den Protagonisten gezwitscht und es gibt ganze Kapitel, die für mich irgendwie nicht in die Geschichte passen. Ebenso werden Beziehungen zwischen Protagonisten erwähnt oder beschrieben ohne sie zu erläutern oder zu berichten, wie sie weitergehen bzw. enden. Mir ist daher immer noch schleierhaft, warum ein verheirateter Kollege des ermittelnden Polizisten eine Affaire mit dessen Schwägerin beginnt und diese Beziehung danach kaum noch erwähnt wird. Ich kam mir so manches Mal in den Wirren der Geschichte verloren vor und konnte Verbindungen und Abläufe nicht nachvollziehen. So spicken den Text ab und an Briefe von Personen, die bisher nicht in Erscheinung getreten sind oder Berichte, mit denen ich nichts anfangen konnte. Selbst am Ende, wo schon alles vorbei ist, wird einem noch mal ein Brocken hingeworfen, der mich mehr als verwirrte, so schien dem Anschein nach keine Verbindung zwischen Opfer und Täter zu bestehen, aber am Ende schienen sie sich doch enger zu kennen, worauf jedoch nicht mehr eingegangen wurde. Dieses Buch ist für mich leider mehr Schein als Sein. Eine Lektüre, die man nicht unbedingt lesen muss.

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  • Spannender Psychothriller

    Das fremde Haus
    lesebiene27

    lesebiene27

    Connie, die mitten in der Nacht auf einer Immobilienseite im Internet surft, betrachtet sich den virtuellen Rundgang zu dem Haus Bentley Grove 11 in Cambridge. Dabei sieht sie im Wohnzimmer des Hauses eine Leiche liegen und weckt sofort ihren Ehemann Kit auf. Als dieser sich jedoch die Seite betrachtet, ist die Leiche verschwunden. Augenblicklich kommt die Frage auf, ob Connie sich alles nur eingebildet hat, wobei sie sich ihrer Sache sehr sicher zu sein scheint. Der jungen Frau ist das Haus, zu dem sie sich den virtuellen Rundgang angesehen hat, durchaus bekannt, denn sie entdeckte vor nicht allzu langer Zeit die dazugehörige Adresse im Navigationsgerät ihres Mannes als „Heimatort“ eingespeichert. Daraufhin verdächtigte sie ihn fremdzugehen und hat ihn und das Haus von da an beobachtet, in der Vermutung ihren Mann und seine „zweite Frau“ in dem Haus vorzufinden. Hilfesuchend wendet sie sich an den Polizisten Simon Waterhouse und seine Kollegen um mit ihrer Hilfe das Rätsel aufzudecken. Die ersten Seiten des Psychothrillers sind spannend geschrieben, doch dann gerät die Geschichte durch verworrene Nebenhandlungen ins Stocken. Bis ins Detail werden die Gedankengänge von der frischvermählten Ehefrau des Simon Waterhouse erörtert, die von ihrer Schwester und deren Affäre, was leider völlig vom Geschehen ablenkt und der Story die Spannung nimmt. Die Erörterung der Probleme dieser Nebenfiguren verlangt dem Leser einiges an Geduld ab, jedoch werden nicht einmal diese Probleme ansatzweise gelöst. Umso mehr freut sich der Leser dann ab der Hälfte des Buches, dass es in der Auflösung des Falles um die Leiche in dem Haus Bentley Grove 11 langsam Fortschritte gibt und sich immer mehr Details erkennen lassen, wodurch der Leser Spaß daran bekommt, mit zu rätseln. Diese Spannung hält dann auch bis zum Schluss an und gibt der Geschichte eine interessante Wendung. Ganz besonders gut hat mir der Prolog gefallen, der mir während des Lesens immer im Hinterkopf geblieben ist, wenn ich mir überlegt habe, was es mit dem Fall und der Leiche auf sich hat. Fazit: Das Buch „Das fremde Haus“ von Sophie Hannah hat mir trotz der zwischendurch immer wiederkehrenden Nebenhandlungen, die der Geschichte keine zusätzliche Würze geben konnten, gut gefallen und ich kann es mit ruhigem Gewissen an Fans von Familiendramen weiterempfehlen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    06. March 2014 um 21:44
  • {Rezension} Wenn du an deinem eigenen Verstand zweifelst

    Das fremde Haus
    LuluCookBakeBook

    LuluCookBakeBook

    26. August 2013 um 13:56

    Klappentext Es ist 1.15 Uhr. Connie Bowskill müsste längst schlafen. Stattdessen sucht sie auf der Internetseite einer Immobilienfirma nach einem ganz bestimmten Haus: Bentley Grove 11, Cambridge. Sie klickt auf den Button "virtueller Rundgang" und sieht eine Szene wie aus einem Alptraum: Im Wohnzimmer liegt eine Frau - regungslos, der Teppich unter ihr voller Blut. Fassungslos weckt Connie ihren Mann. Aber als der sich vor den Computer setzt, sieht er nur einen makellos sauberen Teppich in einem gewöhnlichen Wohnzimmer. Doch Connie weiß, sie hat sich die Leiche nicht eingebildet. Und noch etwas lässt sie nicht mehr los: Die Tote sah ihr zum Verwechseln ähnlich ... Meine Meinung Der deutsche Titel passt, wie ich finde, sehr gut zum Buch. Das fremde Haus ist natürlich Bentley Grove 11, um das sich praktisch die ganze Geschichte dreht. Immer wieder spielt es eine Rolle, doch niemand kennt es so wirklich, es ist einfach "fremd". Optisch ist das Buch ein absoluter Hingucker. Habt Ihr schon mal ein Taschenbuch mit Umschlag angetroffen? Also ich nicht. Das eigentliche Buch ist weiß und auf dem Cover stehen nur Titel und Autorin. Der Rest, also die roten Fingerabdrücke und die schwarzen Grundrisslinien, ist auf einen milchig-durchscheinenden Papierumschlag gedruckt. Bleibt einzig die Frage, wozu der Grundriss gut sein soll... Ein Haus hätte es vielleicht auch getan, aber das ist ja eigentlich auch egal, Hauptsache es sieht gut aus und passt zum Buch, was eindeutig der Fall ist. Das Buch ist aus Sicht mehrerer Personen geschrieben, was einerseits gut ist, da man verschiedene Perspektiven kennenlernt, andererseits verwirrt es manchmal, weil nirgendwo steht, aus welcher Sicht der jeweilige Abschnitt erzählt wird. Man merkt es zwar recht schnell, aber man muss eben erst überlegen. Außerdem bekommt man so immer nur einen kurzen Einblick in die Gedanken einer Person und fühlt sich nicht so sehr mit ihnen verbunden, wie es vielleicht bei einer anderen Schreibweise der Fall gewesen wäre. Die Hauptperson ist ganz klar Connie, die mir auch recht realistisch vorkam und mit der ich mich am ehesten identifizieren konnte. Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir im Buch zu viele Personen vorkamen. Mit der Zeit wusste ich, wer wer ist, aber am Anfang war das echt zu viel, zudem ja die Sichtweise gewechselt hat und die Personen noch keine Beziehungen zueinander hatten. Von der Idee her fand ich das Buch wirklich interessant und prinzipiell wurde es auch gut umgesetzt. Zwischen Connie und ihrem Mann gibt es eine Vorgeschichte aus dem Jahr 2003, die immermal wieder zur Sprache kommt, jedoch erst nach 200 Seiten erklärt wird, was ich viel zu spät fand. Wenn vorher darüber geredet wurde, dachte ich immer nur "Hä? Kann mir jetzt mal einer erklären, was eigentlich los ist?!?". Die Thrillergeschichte wurde zum Ende natürlich spannend aufgeklärt, doch dann tauchten nochmal neue Informationen auf, die alle Beweggründe wieder infrage stellten und eine völlig neue Geschichte offenbarten. Da hab ich mich wirklich gefragt, ob das nötig war, denn eigentlich müsste ich das Buch jetzt nochmal lesen, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Fazit Ein guter Thriller, der in der Umsetzung und bei den Protagonisten kleine Abzüge verkraften muss.

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  • Obsession und Wahn

    Das fremde Haus
    Kerry

    Kerry

    11. August 2013 um 15:00

    Seit etwa einem halben Jahr hat die 34-jährige Catriona "Connie" Louise Bowskill den Verdacht, dass ihr Ehemann Christian "Kit" sie betrügt - seit dem Tag, an dem sie sein Navi zu einer völlig falschen Adresse in Cambridge führte, anstatt nach Hause. Seitdem spioniert sie fast jeden Freitag ihrem Mann nach, in der Hoffnung, ihn auf frischer Tat zu ertappen. Bisher gelang es ihr nicht, aber am 16.07.2010 stellte sie fest, dass das Haus, in dem Kit augenscheinlich immer verschwand, zum Verkauf steht. Sobald ihr Mann eingeschlafen ist, geht Connie im Internet auf die Suche nach dem Haus und wird fündig. Als sie jedoch einen "virtuellen Rundgang" macht, entdeckt sie im Wohnzimmer eine Frauenleiche und überall Blut. Der herbeigerufene Kit jedoch kann bei Sichtung des Rundganges nichts feststellen und in der Tat, das Wohnzimmer ist makellos, da ist kein Blut, keine Leiche. Hat Connie sich das ganze nur eingebildet? Doch es lässt ihr keine Ruhe, immer wieder muss sie an die Frau denken und schlussendlich nimmt sie Kontakt zur Polizei auf. Eigentlich wollte sie sich mit Simon Waterhouse in Verbindung setzen, mit diesem hatte sie schon früher zu tun gehabt, aber da sich dieser in den Flitterwochen befindet, muss sie mit Sam Kabothekra Vorlieb nehmen. Leider erweisen sich die Befürchtungen, dass niemand Connie erst nimmt, als richtig. Es besteht der Verdacht, dass sich Connie, die von jeher etwas labiler war, das ganze nur eingebildet hat. Dann meldet sich jedoch eine zweite Person, die ebenfalls zur gleichen Zeit den "virtuellen Rundgang" machte und die Leiche ebenfalls entdeckt. Nun muss die Polizei ermitteln, denn die zweite Zeugin scheint um einiges glaubwürdiger zu sein, als Connie und tatsächlich findet die Polizei heraus, dass sich kurz bevor Connie auf die Website ging, jemand in den Server des Maklerbüros eingeschleust hat und das falsche Video hochlud. Doch warum? Connie beschließt selbst, der Sache und ihrem Ehemann auf den Grund zu gehen, denn sie ahnt, dass Kit irgendwas damit zu tun hat. Derweil kommen die ermittelnden Beamten immer mehr zur Überzeugung, dass Connie durchaus ein ernstes psychisches Problem hat. Versucht hier jemand, Connie in den Wahnsinn zu treiben oder was für ein Spiel wird hier mit ihr gespielt? Obsession und Wahn! Der Plot wurde detailliert erarbeitet, verliert sich jedoch leider im ständigen Szenenwechsel, sodass ich diesem nur schwer folgen konnte. Die Figuren wurden abwechslungsreich erarbeitet, jedoch fehlt ihnen die Tiefe, sodass es nicht eine einzige Figur geschafft hat, auch nur irgendwie Eindruck auf mich zu machen, zumal hier an Klischees nicht gespart wurde. Den Schreibstil empfand ich teilweise als langatmig, sodass es mir zwischendrin schon ziemlich schwer fiel, am Ball zu bleiben. Abschließend kann ich sagen, dass ich mir von dem Buch deutlich mehr versprochen hatte. Der Plot ist durchaus ansprechend, die Umsetzung jedoch nicht. Auch bin ich mir absolut nicht sicher, um das Buch in dieser Ausführung der Kategorie Psychothriller zugeordnet werden sollte, mir fehlte hier eindeutig der Thrill.

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  • Kein wirklicher Psychothriller

    Das fremde Haus
    sala83

    sala83

    26. May 2013 um 14:18

    Gekauft habe ich es wegen des Covers und der Inhaltsangabe. Ich hatte also keine Rezis vorher gelesen, zum Glück, denn dann hätte ich es vielleicht nicht gekauft. Insgesamt war ich recht angetan, die Story war interessant, wenn auch kein totspannender Thriller in ihr steckt. Es ist eher so eine Art Krimi, finde ich. Die Personen werden gut dargestellt, wenn auch ein paar unwichtigere Charaktere nicht ganz so viel Aufmerksamkeit bedurft hätten. Das Ende allerdings war für mich dann wieder enttäuschend, da irgendwie abstrus. Wer also einen Psychothriller erwartet, wird bestimmt enttäuscht sein - wer aber auch gern Krimis liest, wie ich, der wird mit einigen Abstrichen recht zufrieden sein.

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  • Das fremde Haus

    Das fremde Haus
    mamenu

    mamenu

    05. May 2013 um 23:19

    Zum Buch      Es ist 1.15 Uhr.Connie Bowskill müsste längst schlafen.Stattdessen sucht sie auf der Internetseite einer Immobilienfirma nach einem ganz bestimmten Haus:Bentley Grove 11,Cambridge.Sie klickt auf den Button virtueller Rundgang und sieht eine Szene wie aus einem Alptraum:Im Wohnzimmer liegt eine Frau regungslos,der Teppich unter ihr voller Blut.Fassungslos weckt Connie ihren Mann.Aber als der sich vor den Computer setzt,sieht er nur einem makellos sauberen Teppich in einem gewöhnlichen Wohnzimmer.Doch Connie weiß,sie hat sich die Leiche nicht eingebildet.Und noch etwas lässt sie nicht mehr los:Die Tote sah ihr zum Verwechseln ähnlich. Meine Meinung   Leider habe ich mir von diesem Buch mehr versprochen, denn das Cover versprach durch sein aussehen mehr, als sein Inhalt. Von der Geschichte bin ich doch sehr enttäuscht worden. Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht, sodass man es eigentlich sehr gut lesen kann, doch alles andere finde ich einfach nur langatmig und zäh. Ich hatte irgendwie Probleme in die Geschichte reinzukommen, obwohl alles in der Ich Form geschrieben ist, was ich eigentlich sehr gerne mag. Hier habe ich mich jedoch echt durch gequält und es dann auch irgendwann voller Frust abgebrochen. Eigentlich gebe ich nicht so schnell auf, aber ich muss sagen, dieses Buch kann ich nicht empfehlen. Daher gebe ich diesmal nur 2 Punkte da ich das Cover wirklich super finde.

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  • Das fremde Haus

    Das fremde Haus
    JaneSmith

    JaneSmith

    04. May 2013 um 19:33

    Connie sieht sich ein Haus an, mit welchem sie ohnehin eine Verbindung hat und sieht eine Leiche auf dem Rundgang, was ihr keiner glauben wird, stellenweise nicht einmal mehr sie selbst. Naja, was die Autorin nicht schafft, ist mir ihre Figuren nahe zu bringen. Ich finde weder Connie noch sonst wen sympathisch, das ist schade. Teilweise sind die Personen, wie Simon der Polizist, sogar richtig unsympatisch. Ich weiß nicht, ob das Absicht war. Gut fand ich das nicht. Auch was teilweise die Zwischenstorys sollen, weiß ich nicht. Zum Beispiel die Teile in welchen der bindungsunfähige Cop mit der Trauzeugin eine Affäre beginnt - was sollte das, wird das irgendwann aufgelöst? Wenn ja habe ich das wohl verpasst. Oder überhaupt diese Hochzeitsreise, die hier so beschrieben wird, selbes Problem. Die Story selbst ist einigermaßen spannend, das Ende aber ziemlich unrealistisch und der Grund für dieses Ende, die Auflösung, doch sehr weit hergeholt für meinen Geschmack.

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  • Das fremde Haus...

    Das fremde Haus
    Crazy

    Crazy

    30. April 2013 um 09:59

    Wenn man größtenteils negative oder durchschnittliche Rezensionen eines Buches liest, kann man nicht mehr unvoreingenommen herangehen. Ich zumindest nicht. Anfangs war ich ganz schön skeptisch, aber letztendlich hat mich das Buch - bis auf das abstruse Ende bzw. die Auflösung - ganz gut gefallen. Connie beschattet ihren Mann seit einem halben Jahr. Immer nur Freitags fährt sie nach Cambridge, Bentley Grove 11. Sie glaubt, ihr Mann lebt in Bigamie und hat dort seine zweite Familie. Herausgefunden hat sie es, weil sie zufällig mit seinem Wagen zum Einkauf gefahren ist und das Navi diese Adresse als Heimadresse angegeben hat. Natürlich gibt Kit, ihr Mann, nicht zu, dass er eine zweite Familie hat. Sie konfrontiert ihn immer wieder damit. Eines Tages sieht sie ein "Zu verkaufen" Schild vor dem Haus und sieht sich den virtuellen Rundgang auf der Homepage des Immobilienmaklers an. Was sie sieht, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Eine Tote Frau im Wohnzimmer von Bentley Grove 11, sie ist eindeutig tot, denn sie liegt leblos in ihrem eigenen Blut. Als sie Kit dazu holt, ist die Einstellung nicht mehr im virtuellen Rundgang. Natürlich glaubt ihr niemand, ihr Ehemann nicht, ihre verrückte Familie nicht und auch nicht die Polizei. Von da an versucht Connie herauszufinden, was dort passiert sein könnte. Ein großes Plus bekommt das Cover von mir. Der Grundriss des Hauses und blutige Fingerabdrücke auf durchsichtigem Papier, das Buchcover selbst ist einfach nur weiß mit dem Namen des Buches. Die Kapitel sind für einen Psychothriller relativ lang. Für mich als "nur noch eben das Kapitel"-Leser für abends nach der Arbeit daher völlig ungeeignet. Total genervt war ich von Connies total verrückter Familie. Sie haben die Wahrheit und das reale Leben total ausgeblendet und sich ihre eigene Wahrheit aufgebaut. Connie tat mir total leid, der Leser dreht sich mit ihr zusammen immer wieder im Kreis. Es geht immer nur um Bentley Grove 11. Kit dagegen blieb ein wenig blass, ich denke aber, dass das Absicht war. Er war zwar da, aber so unscheinbar, dass man ihn des öfteren vergessen hat. Die Ermittler waren sehr unterschiedlich aufgebaut, allerdings hat mich auch keiner von denen näher berührt. Sie waren zwar da, aber mehr auch nicht. Tja, das Ende... Das hat mir gar nicht gefallen. So eine abstruse Geschichte, wer mit wem und nicht mit wem und noch mal eine Biegung und eine Abzweigung. Da hätte ich mir doch etwas gewünscht, was realistischer ist. Trotz allem bekommt das Buch von mir eine gute Wertung, weil es mich gut unterhalten hat und ich mit Connnie gerätselt habe, was in dem Haus geschehen ist. 

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  • Nebenhandlungen überdecken Hauptplott

    Das fremde Haus
    Tialda

    Tialda

    13. April 2013 um 16:50

    Rezension: Am Auffälligsten ist an Sophie Hannahs “Das fremde Haus” die geniale Aufmachung. Das Taschenbuch trägt einen Umschlag aus dickem, aber trotzdem milchig-durchsichtigem Papier worauf Grundrisse einer Wohnung und blutige Fingerabdrücke zu sehen sind. Nimmt man den Umschlag ab, sind nur noch die schwebenden Worte auf weißen Untergrund zu sehen, die im Nichts zu stehen scheinen. Sophie Hannahs Schreibstil okay. Nichts besonderes, aber trotzdem gut lesbar. Erzählt wird aus zwei verschiedenen Perspektiven – nämlich einerseits aus Ich-Perspektive der Protagonistin Connie Bowskill und auf der anderen Seite aus Sicht der Ermittler, die den Fall beleuchten. Hier befindet sich der Leser abwechselnd auf dem Präsidium, mit einem Polizistenpaar in den Flitterwochen und in einer seltsamen Affäre zwischen der Schwester der flitternden Braut und einem Polizeikollegen. Damit der Leser immer gleich zu Anfang des Kapitels weiß, worum es geht, hat sich die Autorin eine gute Lösung ausgedacht: Wenn es um Connie geht, besteht das Datum am Kapitelanfang aus Zahlen und dem als Wort geschriebenen Monat, wohingegen das Datum komplett aus Ziffern besteht, wenn es um die Ermittlerseite geht. Außerdem gibt es hin und wieder zwischen den Kapiteln Schriftstücke, die die Polizei sichergestellt hat – dabei handelt es sich absurderweise größtenteils um Gedichte von Kindern; man erfährt am Ende noch was es damit auf sich hat. Ich habe mir unter der Geschichte einen mitreißenden Psychothriller vorgestellt. Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, würde ich behaupten, es ist eher ein Thriller mit Krimielementen. Die Geschichte ist nicht schlecht und liest sich leicht, aber sie zieht sich für meinen Geschmack zu sehr hin – es dauert zu lange bis etwas Unerwartetes passiert. Und ganz ehrlich? – Es hat mich absolut nicht interessiert, dass dieses Polizeipaar flittert, sexuell frustriert ist und die Schwester der Braut eine Affäre hat. Damit hätte man das Buch schonmal angenehm kürzen können, denn es hat mit der Geschichte an sich tatsächlich überhaupt nichts zu tun. Es ist aber gut möglich, dass Leute, die Psychothriller normalerweise als zu hart empfinden, mit diesem Buch ganz glücklich wären – es ist eben etwas ‘softer’ als das, was ich unter diesem Genre verstehe. Vielleicht wurde dieses “Psycho” hier aber auch auf die Tatsache bezogen, dass niemand Connie glaubt und sie niemandem mehr trauen kann – am wenigsten ihrem Mann, Kit. Im wahren Leben ginge das ja auch extrem auf die Psyche. Fazit: Ein Psychothriller – ohne viel Psycho, dafür mit mehr Krimielementen, aber eigentlich nicht schlecht. Leider wurde der recht gute Plott mit unnötigen Nebengeschichten zugeschüttet.

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  • "Das fremde Haus" von Sophie Hannah

    Das fremde Haus
    Herbstrose

    Herbstrose

    02. April 2013 um 23:58

    Auf dem Navi ihres Mannes hat Connie eine ihr unbekannte Adresse, Bentley Grove 11 in Cambridge, entdeckt. Was hat das zu bedeuten? Betrügt Kit sie, wenn er jeden Freitag in London zu tun  hat? Sie schleicht sich nachts an den PC, um auf einer Immobilienseite das Haus zu besichtigen. Beim virtuellen Rundgang sieht sie im Wohnzimmer in einer Blutlache eine tote Frau, aber als sie die Szene ihrem Mann zeigen will ist alles wieder ganz normal, keine Leiche, kein Blut. War das real oder hat Connie es sich nur eingebildet? Die informierte Polizei kann mit dem Hinweis zunächst nichts anfangen, doch dann meldet sich eine zweite Frau, die die Tote auch gesehen haben will ... Die blutigen Fingerabdrücke auf dem Cover und die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches lassen auf einen interessanten Psychothriller schließen. Die Geschichte lässt sich anfangs auch recht spannend an, um dann aber alsbald in Langeweile abzugleiten. Der Leser quält sich mit endlos lamentierenden Ehepaaren, mit Belanglosigkeiten und Banalitäten sowie mit nerv tötenden, durchwegs unsympathischen Protagonisten ab. Von Krimi oder gar Thriller weit und breit keine Spur, man muss sich förmlich zwingen weiter zu lesen. Erst zum Schluss kommt wieder so etwas wie Spannung auf - die Lösung scheint dann aber ziemlich konstruiert und kann nicht voll überzeugen. In einer kürzeren Fassung hätte das Thema wahrscheinlich einen ganz guten Thriller abgegeben, für fast 500 Seiten jedoch war das zu wenig Spannung und Action.

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