Der offene Sarg

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Inhaltsangabe zu „Der offene Sarg“ von Sophie Hannah

Die 70-jährige Lady Athelinda Playford, Witwe und Herrin von Lillieoak, lädt zu einem großen Dinner in ihr irisches Gutshaus ein. Die Zusammensetzung der Gäste ist so illuster wie kurios. Neben ihren Kindern mit Anhang und ihrem Sekretär sind auch zwei Anwälte, ein Gerichtsmediziner sowie Hercule Poirot und sein Kollege von Scotland Yard, Edward Catchpool, geladen. Als die Runde komplett ist, legt die alte Dame die Karten auf den Tisch: Sie wird ihr Testament ändern, ihre Kinder enterben und alles ihrem todkranken Sekretär vermachen. Unter den Familienmitgliedern bricht ein Sturm der Entrüstung los. Als man den Sekretär am nächsten Morgen ermordet auffindet, scheint der Fall für alle klar. Nicht aber für Poirot.

Sophie Hannah hat es mit diesem Krimi geschafft, Hercule Poirot wiederzuerwecken!

— nici_12
nici_12

Schöne Geschichte zum Miträtseln und sich Gedanken machen. Leider etwas zäh

— beyond_redemption
beyond_redemption

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  • Der offene Sarg

    Der offene Sarg
    nici_12

    nici_12

    03. February 2017 um 20:18

    Poirot und Catchpool sind beide von der erfolgreichen Kinderdetektivbuch-Autorin Lady Athelinda Playford (kurz Athie genannt) auf ihren Landsitz in Lillieoak eingeladen worden, ohne dass sie wissen warum, da in der Einladung kein Hinweis gegeben wurde. Außer Poirot und Catchpool sind noch mehr Personen auf dem Landsitz anwesend: Lady Playfords Tochter Claudia Playford mit ihrem Verlobten Dr. Randall Kimpton, Lady Playfords Sohn Viscount Harry Playford mit seiner Ehefrau Dorothy (Dorro), Mr. Michael Gathercole und Mr. Orville Rolfe (Anwälte aus der Kanzlei, die sich um notarielle Angelegenheit von Lady Playford kümmern), Mr. Joseph Scotchers (Lady Playfords Sekretär), Miss Sophie Bourlet (die Krankenpflegerin von Mr. Scotchers), sowie die Hausangestellten Mr. Hatton (der Butler), Mrs. Marsh (die Köchin) und Phyllis (das Dienstmächen). Der Sekretär Mr. Joseph Scotcher leidet unter der Bright’schen Nierenkrankheit und hat nur noch wenige Monate (oder Wochen?!) zu leben, weshalb sich Miss Bourlet um ihn kümmert. Die restlichen Familienmitglieder scheinen sich nicht wirklich gut leiden zu können und lassen schon mal die ein oder andere Spitze gegen den anderen fallen, während die Anwesenheit der Anwälte noch völlig unklar ist. Beim Abendessen macht Lady Playford eine schockierende Bekanntmachung: Sie hinterlässt alles, was sie besitzt ihrem Sekretär Mr. Scotcher! Erst nach seinem Tod sollen ihre Besitztümer an ihre Kinder gehen. Es bricht sofort ein Gesprächstumult am Tisch los und jeder will den Beweggrund erfahren: Lady Playford glaubt, dass sie Mr. Scotcher damit etwas gibt, wofür es sich zu leben lohnt und die Erbschaft einen psychischen positiven Effekt hat. Die Begründung beruhigt die Gemüter wenig und während sich die Familienmitglieder noch gegenseitig anfauchen, macht Mr. Scotchers seiner Krankenpflegerin Miss Bourlet einen Heiratsantrag. Die Runde löst sich auf. Catchpool sinniert immer noch, warum er überhaupt anwesend ist, während Poirot sich bereits sicher ist, dass sie auf dem Anwesen sind, um einen Mord zu verhindern. Und wer sonst könnte es sein als Lady Athie Playford selbst? Also halten sie vor ihrem Zimmer Wache. Noch während dieser Wache werden sie von einem durchdringenden Schrei unterbrochen. Im Empfangszimmer steht Miss Bourlet und weist auf die Leiche des Sekretärs Mr. Scotcher, dessen Kopf mit einer Keule derart maltretiert wurde, dass nur noch sein Unterkiefer mit dem qualvoll verzerrten Mund  zu erkennen ist. Und Miss Bourlet hat die Täter sogar dabei erwischt: Claudia Playford! Damit ist der Mord doch geklärt! Oder? Claudia Playford weist jede Schuld von sich und wenn sie Mr. Scotcher mit der Keule den Kopf derart zerschlagen hätte, warum sind ihre Kleider dann ohne jeden Tropfen Blut?! Und dann kommt auch noch heraus, dass Mr. Scotchers bereits Stunden vor seinem Mord an einer Strychninvergiftung gestorben ist.Wie sollte er denn dann noch um sein Leben gebettelt haben, so wie Miss Bourlet berichtete? Spätestens als dann noch während der gerichtlichen Voruntersuchung herauskommt, dass Mr. Scotchers keine Niererkrankung hatte und sich bis zur Vergiftung bester Gesundheit erfreute, ist die Verwirrung komplett. Denn auf einmal haben alle ein Motiv… Nein, ich werden natürlich nicht preisgeben, wer der Mörder ist (und der Titel „der“ ist hier völlig wertungsfrei). Ich will zukünftigen Lesern ja keine Spannung wegnehmen. Ich persönlich fand diesen Kriminalroman aus der Hand von Sophie Hannah wesentlich besser als „Die Monogramm-Morde“. Hercule Poirot kann bzw. konnte für mich weiterhin keiner so gut zum Leben erwecken wie die Krimikönigin Agatha Christi selbst. Und nachdem ich von „Die Monogramm-Morde“ doch schon enttäuscht war, hatte ich mir gesagt, dass ich kein weiteres Buch von Sophie Hannah kaufen werde. Nun gut, ich habe es trotzdem getan und diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Eher sogar im Gegenteil. Ich fand, dass sie es diesmal sehr gut gemacht hat und für mich war Hercule Poirot fast wieder lebendig (so ganz wird es wohl keiner schaffen können ;oD ). Der Roman ist sehr gut geschrieben und ich habe die Zusammenhänge immer nachvollziehen können und gerade wenn so viele Personen involviert sind, kann man schnell man den Überblick verlieren. Ich freue mich daher auf die nächsten Ausgabe aus der Feder Sophie Hannahs und hoffe, dass der nächste Krimi von der Qualität an diesen anknüpfen kann. Und dran denken: Der Mörder ist immer der Gärtner! ;oD

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  • Schöner Krimi

    Der offene Sarg
    raven1711

    raven1711

    18. November 2016 um 10:08

    Klappentext:Die 70-jährige Lady Athelinda Playford, Witwe und Herrin von Lillieoak, lädt zu einem großen Dinner in ihr irisches Gutshaus ein. Die Zusammensetzung der Gäste ist so illuster wie kurios. Neben ihren Kindern mit Anhang und ihrem Sekretär sind auch zwei Anwälte, ein Gerichtsmediziner sowie Hercule Poirot und sein Kollege von Scotland Yard, Edward Catchpool, geladen. Als die Runde komplett ist, legt die alte Dame die Karten auf den Tisch: Sie wird ihr Testament ändern, ihre Kinder enterben und alles ihrem todkranken Sekretär vermachen. Unter den Familienmitgliedern bricht ein Sturm der Entrüstung los. Als man den Sekretär am nächsten Morgen ermordet auffindet, scheint der Fall für alle klar. Nicht aber für Poirot.Meinung:Es ist gefühlt schon ewig her, dass ich einen ganz klassischen Krimi gelesen habe. Hercule Poirot ist mir natürlich ein Begriff und Peter Ustinov habe ich im Fernsehen immer gerne bei seinen Fällen als besagter belgischer Meisterdetektiv begleitet. Nun also ein neuer Fall für Poirot in bester Agatha Christie Manier aus der Feder von Sophie Hannah.In diesem Werk lädt die irische Lady Playford eine Gesellschaft zu sich auf ihr Landgut, um dort eine Ankündigung zu ihrem Testament zu machen, dass nicht allen Beteiligten gefällt. Mit von der Partie ist neben dem Scotland Yard Inspektor Catchpool auch der legendäre Detektiv Hercule Poirot. Kurz nach der Verkündung über die Testamentsänderung kommt es zu einem Mordfall, dessen Opfer der im neuen Testament begünstigte Sekretär Scotcher ist. Ein Glück also, dass die gleich zwei wichtige Ermittler vor Ort sind, die direkt die Ermittlungen aufnehmen. Doch ist es wirklich Zufall, dass beide eingeladen worden sind?Ein adliger Landsitz lädt natürlich dazu ein, den Charakteren vor Ort einige Stereotypen zuzuordnen. Da gibt es den etwas brummeligen Butler, die einfältige Dienstmagd, die versnobte angehende Lady des Landsitzes etc. Aber trotz dieser Klischees, denen sich Hannah hier bedient, funktionieren die Charaktere sehr gut und man hat immer einen genauen Eindruck über diese. Catchpool, der die Geschichte hier in der ersten Person erzählt, ist grundsätzlich sympathisch. Und auch wenn ich den Vorgängerband nicht kenne, konnte ich einen guten Eindruck von ihm erhalten und mochte ihn sehr.Handlungsmäßig ist das Buch ein Krimi, wie er klassischer nicht sein könnte. Unerwartete Wendungen, klassische Ermittlungen und viele Dialoge, in denen der Mordfall nach und nach analysiert wird. Die Szenen sind klar gesetzt, in diesem Fall der Landsitz, und zur besseren Orientierung gibt es auf den ersten Seiten des Buchs auch zwei Skizzen mit der Aufteilung der Räume. Als Leser darf man so miträtseln und knobeln, wer der Mörder ist und wie die Umstände um den Mord zustande gekommen sind. Die Kapitel sind recht kurz und übersichtlich gehalten, der Schreibstil ist einnehmend und unterhaltsam. Der Spannungsbogen kann gut bis zur letzten Seite gehalten werden und mein Ausflug in das Krimi-Genre hat sich vollauf gelohnt. Somit habe ich dieses Buch mit einem guten Gefühl beendet und freue mich jetzt schon auf weitere Fälle von Sophie Hannah.Fazit:Ein klassischer Krimi, der mich im ersten Moment vom Setting her ein wenig an das Werk Und dann gab's keines mehr erinnerte, aber doch eigenständiger ist und einen klug konstruierten Mordfall präsentiert. Mir hat der Fall viel Spaß gemacht und auch wenn die Charaktere sich vieler Klischees bedienen, tut das dem Lesespaß keinen Abbruch.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Atlantik Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 17:43
  • Hercule Poirot ermittelt

    Der offene Sarg
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    25. September 2016 um 10:04

    Sophie Hannah lässt in ihren Büchern den belgischen Privatdetektiv Hercule Poirot wieder auferstehen. Schon einmal durfte der „neue“ Poirot ermitteln und zwar in dem Band „Die Monogramm-Morde“. Lady Athelinda Playford ist eine bekannte Autorin. Sie schreibt Detektivgeschichten für Kinder. Nun hat sie zu einem Dinner in ihr Gutshaus eingeladen. Doch vorher beauftragt sie den Anwalt Michael Gathercole ihr Testament zu ändern. Nicht mehr ihre Kinder sollen erben, sondern ihr totkranker Sekretär Joseph Scotcher. Es ist eine bunt gemischte Dinnergesellschaft, die da zusammenkommt. Lady Playfords Kinder Harry und Claudia mit Partner sind dabei, ihr Sekretär mit seiner PflegerinSophie Bourlet, die Anwälte Wolfe und Gatherole sowie Catchpool von Scotland Yard und Hercule Poirot. Die Ankündigung über die Testamentsänderung schlägt ein wie eine Bombe. Die Kinder sind entrüstet. Am nächsten Tag ist Joseph tot. Der Fall scheint klar zu sein, aber Hercule Poirot hat seine Zweifel. Man kennt den egozentrischen Poirot aus den Büchern von Agatha Christie und weiß, das er stolz ist auf seine besondere Kombinationsgabe. Dagegen ist Catchpools Selbstvertrauen nach dem letzten gemeinsamen Fall etwas angeschlagen. Seither hatte er den Kontakt zu Hercule vermieden. Aber auch die anderen Personen bis hin zum Dienstpersonal sind alle wundervoll originell gezeichnet. Jeder hat seine ganz persönliche Note. Obwohl es lange her ist, dass ich meinen letzte Christie-Krimi mit Poirot gelesen habe, konnte ich doch feststellen, dass der Erzählstil von Sophie Hannah dem von Christie in nichts nachsteht. Alles ist sehr schön und atmosphärisch herausgearbeitet und passt zu der Zeit, in der die Geschichte spielt.   Der Fall an sich ist gut konstruiert und Hercule kann wieder seine ganze Brillanz zeigen. Da kann einem Catchpool manchmal wirklich leidtun. Er ist eigentlich ein fähiger Ermittler, vergleicht sich aber ständig mit Hercule Poirot und glaubt, bei diesem Vergleich nicht sehr gut auszusehen. Jeder ist verdächtig in dieser Geschichte und Hinweise und Motive müssen gut bedacht werden. Wer könnte das besser als Poirot und so löst er natürlich auch diesen Fall wieder. Das Ende hat mich wirklich überrascht, denn das Motiv ist wirklich außergewöhnlich. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen, das einen in eine andere Zeit versetzt.

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