Sophie Hannah Die Monogramm-Morde

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Inhaltsangabe zu „Die Monogramm-Morde“ von Sophie Hannah

Seit 1920 begeistern Agatha Christies Krimiklassiker Generationen von Lesern. Erstmals hat ihr Enkel nun der Veröffentlichung eines neuen Hercule-Poirot-Romans zugestimmt, mit dem die internationale Bestsellerautorin Sophie Hannah die beliebteste Figur der Schriftstellerin wieder zum Leben erweckt. Hercule Poirot sieht sich einer Serie raf niert inszenierter Morde gegenüber, die seinen ganzen Scharfsinn fordern und ihn zu Hochleistungen anspornen.

Leider tw. sehr langatmig und auch nicht immer logisch. Poirot wirkt oft nur arrogant, es fehlt sein belgischer Charme.

— NinaBooks
NinaBooks

Interessante story, dennoch ab und zu verwirrend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Wenig packender Poirot

    Die Monogramm-Morde
    NinaBooks

    NinaBooks

    21. March 2017 um 19:26

    Als eingefleischter A. Christie Fan hatte ich mich sehr auf den neuen Poirot gefreut. Leider fand ich die gesamte Story wenig packend, was auch an der Erzählweise liegt, da zu oft Details wiederholt werden... die Namen der Opfer fallen bestimmt über 100x. Auch der Kommissar wirkt wenig glaubhaft, so dass man sich fragt, wie er zu diesem Beruf gekommen ist. Poirot selber fehlte zu oft der Wortwitz und sein belgischer Charme war auch nur unterschwellig zu bemerken. Vielleicht ist der nächste besser, wenn nicht, würde ich wohl nicht mehr weiter lesen.

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  • *+* Hercule Poirot reloaded *+*

    Die Monogramm-Morde
    Irve

    Irve

    21. February 2015 um 19:07

    Liebe Lesefreunde, . da sitze ich nichts ahnend im Pleasant’s Coffee House, halte einen kleinen Tee-Plausch mit Fee, der supernetten, herzensguten Bedienung, und ehe ich mich versehe, nimmt Hercule Poirot am Nachbartisch Platz! Als ich noch überlegte, ob ich diesen Grand Signeur des Krimiwesens ansprechen sollte oder lieber doch nicht, war der Platz bei ihm auch schon besetzt… . Eine zu Tode erschreckte Frau hatte sich bei ihm niedergelassen und – ja ich gebe es zu, ich habe gelauscht – was sie Poirot erzählte, weckte meine Aufmerksamkeit und Neugierde aufs Äußerste… . Als ich von „Hercule Poirot – reloaded“ hörte, war ich sehr skeptisch, ob dieser neue Fall der gewohnten Manier des korrekten, scharfsinnigen Belgiers würde gerecht werden können. Wer die „alten“ Krimis rund um den Ermittler kennt, wird den fast schon schrulligen Stil der Altmeisterin Agatha Christie noch vor Augen haben. Die Figur Hercule Poirot selbst, der ganz penibel konstruierte Fall, die meisterliche Feinarbeit auf dem Weg zur Lösung, der Charme des Erzählstils…. . Mir war ein wenig bange, ob Sophie Hannah all dies angemessen würde nachbauen können. Da es bekanntlich heißt „Probieren geht über studieren“ begann ich ganz gespannt, „Die Monogramm-Morde“ zu lesen….und war ganz schnell begeistert! .  Die Autorin hat es geschafft, die Fußspuren Christies perfekt zu treffen. Mal abgesehen von der etwas zu verschlungenen Hintergrundgeschichte bekommt sie von mir die volle Punktzahl für ihren ersten eigenen ersten Hercule Poirot-Krimi. . Sehr gut gefallen haben mir die sprachliche Umsetzung, die Schilderung der Atmosphäre an den Schauplätzen, die feine Herausarbeitung der Charaktere. Im Café stieg mir der einzigartig gute Kaffeegeruch in meine Nase. Bei den Gesprächen, die der Belgier führte, spürte ich seinen intensiven Blick, wenn die Menschen um ihn herum nicht seinen brillanten Gedankengängen folgen konnten. Und vieles mehr. . Die von der Autorin neu inszenierte Figur des Scotland Yard-Mannes Catchpool gefiel mir sehr gut. Auch er verhinderte, dass „Die Monogramm-Morde“ ein lauwarmer Abklatsch der alten Fälle wurde. Catchpool gab dem Neubeginn frischen Wind, auch wenn Poirot meistens an der nicht vorhandenen Geistesgegenwärtigkeit des Scotland-Yard-Mannes verzweifelte. . Wer sollte ihm auch das Wasser reichen? Er, Mister Perfekt in der Disziplin der Indizien-Klauberei, spürt jede Lüge auf. Wenngleich ich sagen muss, dass Hannah Sophie auch ihm alles abverlangte. Er musste jede einzelne seiner grauen Zellen aktivieren, um diesem verknoteten Fall Herr zu werden. . Aber was war eigentlich passiert?  Im Bloxham-Hotel waren drei Tote gefunden worden. Sie alle waren in gleicher Art und Weise aufgebahrt, ebenso war jedem von ihnen ein Manschettenknopf in den Mund gelegt worden. Schon bald ergab sich eine Spur, die 16 Jahre zurück in die Vergangenheit in ein Dorf in Devon führte. . Poirot und Catchpool ermitteln mal gemeinsam, mal getrennt voneinander, tauschen ihr Wissen aus und machen sich ihre Gedanken….wobei der arme Catchpool so oft den Kürzeren zog. . Äußerst amüsiert verfolgte ich die belehrenden Gespräche zwischen den beiden Herren. Immer wenn ich dachte, jetzt sei der Fall gelöst, kam ein Einwand – natürlich von Poirot, dem Mann, der alles in Betracht zog und Lüge um Lüge entlarvte und war sie noch so klein! . So wähnte ich mich einige Male kurz vorm Ziel, saß gedanklich schon im Pleasant’s Coffee House, um meinen armen grauen Zellen, die mit denen Poirots bei weitem nicht Schritt halten konnten, die nötige Erholung zu gönnen, als es wieder hieß: „Ah maintenant….non….so war es nicht“. . Da hat es die Autorin ein wenig zu gut gemeint. Mir hätte die eine oder andere Schleife weniger besser gefallen, zumal es selbst für den aufmerksamen Leser immer schwieriger wurde, Wahrheit und Lüge auseinanderzuhalten, um den roten Faden nicht zu verlieren. . Ansonsten kann ich nur sagen: Formidable, meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt! . Infos zum Buch: „Die Monogramm-Morde“ von Sophie Hannah sind im September 2014 unter der ISBN-Nr. 978-3-455-60016-2 im Atlantik-Verlag erschienen. Der Kriminalroman umfasst 368 Seiten und ist auch als Ebook und Hörbuch erhältlich. . Inhalt: 1920 erschien der erste Kriminalroman von Agatha Christie. Seither haben sich ihre Bücher weltweit mehr als zwei Milliarden Mal verkauft. Jetzt haben die Erben von Agatha Christie erstmals der Veröffentlichung eines neuen Romans zugestimmt, der die beliebteste Figur der Schriftstellerin wieder zum Leben erweckt. Die Bestsellerautorin Sophie Hannah ist seit ihrem dreizehnten Lebensjahr ein großer Fan von Agatha Christie: »Es ist Hercule Poirot und Miss Marple zu verdanken, dass ich Krimiautorin geworden bin. Ich fühle mich unendlich geehrt, dass man mir dieses wunderbare Projekt anvertraut hat.« Quelle: lovelybooks.de

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  • Hercule Poirot ermittelt wieder

    Die Monogramm-Morde
    bookgirl

    bookgirl

    Inhalt Hercule Poirot sitzt an einem verregneten Tag in einem kleinen Londoner Kaffeehaus als eine Frau den Raum betritt. Sie ist zu Tode erschreckt und auf der Flucht, als Poirot sich ihrer annimmt. Bevor sie das Cafe verlässt sagt sie noch "Niemand darf den Mund öffnen". Dann ist sie verschwunden. In dem noblen Bloxham Hotel werden drei Tote aufgefunden. Sie sind aufgebahrt und mit einem goldenen Manschettenknopf mit den Initialen PIJ im Mund aufgefunden worden. Mit einem jungen Scotland Yard-Beamten nimmt Poirot die Ermittlungen in seiner ganz eigenen Art auf. Meine Meinung Mehr als 30 Jahre nach dem Tod von Agatha Christie hat die britische Autorin Sophie Hannah Hercule Poirot wieder zum Leben erweckt und ein herrlich unaufgeregtes Buch geschrieben. Wie man es von Poirot kennt, reiht er sehr klug Indizien aneinander und entlarvt den Täter auf seine ihm typische Weise. Die vielen falschen Fährten und Geständnisse, die die Autorin in ihre Geschichte geschickt einbindet, lassen den Leser teilweise ratlos zurück, aber nicht Poirot, der ein wahrer Meister im Kombinieren ist. Sophie Hannah trifft wunderbar den Agatha Christie Ton und stellt die Psychologie der Figuren in den Mittelpunkt. Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus Sicht des jungen Adlatus Catchpool, der sich ständig kleiner macht, als er eigentlich ist und zu Poirot aufsieht, auch wenn dieser so manches Mal durch seine Detailliebe sein Nervenkostüm strapaziert. Das Wechselspiel zwischen den Verdächtigen und Verschwundenen funktioniert hervorragend. "Die Monogramm-Morde" hätte jedoch ein wenig mehr Spannung gut vertragen. So streift man durch das alte London und das furchtbare Great Holling, wohlwissend, dass man ein Ende ganz in guter Agatha Christie Manier erwarten darf. Fazit Sophie Hannah hat mit "Die Monogramm-Morde" ein wunderbares Buch, nicht nur für Agatha Christie-Fans geschrieben. Meine Empfehlung: am besten genießt man den Roman mit einer Tasse Tee auf dem heimischen Sofa und lässt sich in das London des Jahres 1929 zurück entführen.

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    • 2
  • Hercule Poirot ist wieder da!

    Die Monogramm-Morde
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    03. January 2015 um 17:49

    London 1929: Im Hotel Bloxham werden drei Leichen gefunden. Alle drei vergiftet, in ihren Mündern steckt ein Manschettenknopf mit dem Monogramm PIJ.  Der junge Polizist Edward Catchpoole ist mit der Aufklärung des Falles überfordert, also wendet er sich an den berühmten Detektiv Hercule Poirot, der zufällig in der gleichen Pension wie er selbst wohnt.  Die Ermittlungen führen zu einer Tragödie, die sich vor Jahren in einem Dorf in Devon ereignet hat und die Auflösung fordert Poirots graue Zellen zur Höchstleistung. Als eingefleischter Agatha-Christie-Fan war ich sehr skeptisch, ob eine Wiederbelebung des berühmten Detektivs funktionieren kann. Noch dazu ist die Art und Weise, wie Hercule Poirot arbeitet, eher nicht mehr up to date. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings nicht enttäuscht.  Sophie Hannah versteht es meisterhaft, die Figur des exzentrischen Belgiers mit dem charakteristischen Schnauzbart und all seinen Allüren aus dem literarischen Schlaf zu wecken.  Auch sein neuer Partner Edward Catchpool, der eher Staffage für seinen brillanten Verstand ist und die meisten seiner Ausführungen nicht versteht, passt perfekt in die Handlung. Die Tatsache, dass der arme Catchpool aufgrund eines Kindheitstraumas Schwierigkeiten hat, Leichen anzusehen, macht ihn sympathisch, auch wenn mich ab und an der Verdacht beschlich, dass er wohl seinen Beruf verfehlt hat. Das Rätsel, das Poirot lösen muss, ist raffiniert und sehr verworren. Manchmal ein wenig zu sehr und es gab Abschnitte, da wusste ich selbst nicht mehr, wer jetzt wen warum ermordet haben soll. Denn jedes Mal, wenn man glaubt, die Sachlage wäre endlich klar, stellt sich heraus, dass wieder einer der Beteiligten gelogen hat. Besonders gegen Ende kämpfte ich deshalb mit leichter Ungeduld, denn Poirots Ausführungen geraten lang und kompliziert, wie es eben so seine Art ist.  Fazit: Gelungenes Comeback, allerdings ein bisschen zu viel des Guten an Verwirrspiel. 

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  • Ein neuer Fall für Hercule Poirot

    Die Monogramm-Morde
    desi089

    desi089

    01. January 2015 um 09:16

    Als ich beim Stöbern auf - das damals noch nicht erschienene - Buch "Die Monogramm-Morde" gestoßen bin, musste ich mir diese gleich vorbestellen, da ich eine begeisterte Leserin der Fälle von Hercule Poirot aus der Feder von Agatha Christie bin. Gleichzeitig hatte ich aber auch etwas Angst, dass die Autorin Sophie Hannah meine doch recht hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Nachdem ich aber nun das Buch beendet habe, kann ich sagen, dass sie es geschafft hat und ich viel Freude beim Lesen dieses neuen Falles gehabt habe. Zum Inhalt: In "Die Monogramm-Morde" geht es um einen dreifachen Mord, der sich in einem Londoner Hotel ereignet hat, zu dem der Scotland Yard-Beamte Edward Catchpool gerufen wird. Dieser aufgrund der Auffindungssituation der Leichen etwas überfordert, sichert sich deswegen die Hilfe von Hercule Poirot zu, der dann auch von Anfang an an den Ermittlungen beteiligt ist. Zunächst scheint zwischen den Opfern, die in unterschiedlichen und verschlossenen Zimmern aufgefunden wurden, keine Verbindung zu bestehen. Erst im weiteren Verlauf werden den Ermittlern und auch dem Leser die Hintergründe und Beziehungen zwischen den Personen verdeutlicht. Meine Bewertung: Wie schon von Agatha Christie gewohnt, handelt es sich hier um einen komplex konstruierten Fall, in denen viele Personen, Motive und Indizien am Ende eine stimmige Geschichte ergeben. Wer auf Blut aus ist, wird hier (und auch generell bei Agatha Christie) nicht auf seine Kosten kommen - dafür darf man sich auf eine spannende Fallauflösung gefasst machen. Neben dem Fall lebt das Buch auch von dem Charakter des Hercule Poirot, dessen doch recht eigene Wesenszüge von der Autorin gut eingefangen wurden. Alle Leser, die schon Bekanntschaft mit Poirot gemacht haben, werden meines Erachtens nicht enttäuscht. Poirots Nebenspieler in diesem Fall ist dafür ein neues Gesicht - Edward Catchpool von Scotland Yard. "Der Neue" zeichnet sich vor allem durch sein junges Alter und Unerfahrenheit aus - er scheint tatsächlich noch schwerer von Begriff zu sein als Hastings, was Poirot ihn auch spüren lässt. Als Gespann haben sie mir viel Freude gemacht und für mein Empfinden gut ergänzt. Mir hat es gut Gefallen, dass die Autorin hier nicht auf bereits bekannte Personen zurückgegriffen hat, sondern einen neuen Charakter eingeführt hat. Nun noch zu einem negativen Punkten: Mit knapp 340 Seiten ist das Buch doch etwas länger als der "gängige" Christie Kriminalroman. Die Ursache hierfür liegt für mein Empfinden in den zahlreichen Details und Fragen, die von der Autorin eingestreut werden und die am Ende dann natürlich auch noch aufgelöst werden wollen. Hier wirkten für mich einige Punkt doch recht konstruiert und teilweise sehr weit hergeholt - vieles lässt sich für mein Empfinden nicht durch logisches Denken, sondern nur durch Raten erahnen. Die Beantwortung aller offenen Punkten fordert dann am Ende auch noch recht viel Raum ein, sodass es mir etwas langatmig erschienen ist. Alles in allem habe ich die Lektüre des Buches aber sehr genossen und ich habe hier auch vieles von dem mir bekannten Poirot wiedergefunden, sodass für mich eine gelungene Fortführung der beliebten Reihe ist. Für die Zukunft - ja, ich würde gerne noch weitere Bücher wie dieses lesen - würde ich mir wünschen, dass die Fälle nicht unnötig komplex und konstruiert aufgesetzt werden. Zumindest für mich macht einen guten Agatha Christie Roman eine eigentliche simple Lösung aus, die die ganze Zeit vor einem liegt, die man aber aufgrund weniger Aspekte nicht zu fassen kriegt. Dennoch gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und vier Sterne!

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  • Ein neuer kniffliger Fall für den belgischen Detektiv mit den best-funktionierenden grauen Zellen!

    Die Monogramm-Morde
    Sommerregen

    Sommerregen

    Hercule Poirot ist wohl einer der berühmtesten Privatdetektive, den die Welt je gesehen hat. 1975 erschien jedoch nach 33 Romanen mit "Vorhang" Agatha Christies letzter Kriminalroman über den belgischen Detektiv. Und nun ist er zurück: Sophie Hannah beschreibt in "Die Monogramm-Morde" einen neuen Fall Hercule Poirots. Das Buch ist zeitgleich in 50 verschiedenen Ländern erschienen. Alles beginnt, als Hercule Poirot im Pleasant's einen Kaffee trinkt, wie er es immer um diese Zeit zu tun pflegt, und eine Frau in das Café gestürmt kommt. Sie ist verstört und verängstigt, wird anscheinend verfolgt und offenbahrt Poirot, dass ihr jemand das Leben nehmen wolle und würde, und das dies richtig so wäre. Bevor die Dame den belgischen Ermittler wieder alleine lässt sagt sie nur noch: "Niemand darf den Mund öffnen!". Zur gleichen Zeit werden in dem Luxus-Hotel namens "Bloxham Hotel" drei Leichen gefunden. Doch sind sie nicht irgendwie verstorben: Die drei Toten sind vergiftet worden und wurden hinter verschlossenen Türen in drei verschiedenen Zimmern auf unterschiedlichen Stockwerken aufgebart- alle liegen in der gleichen Position auf dem Boden- und alle haben einen Manschettenknopf im Mund. Einen Manschettenknopf mit den Initialien PIJ. Da der in dem Fall ermittelnde Inspektor, der die Geschichte aus seiner Perspektive niederschreibt, um das Geschehene zu verarbeiten, von dem Mord vollkommen geschockt ist und nicht in der Lage zu sein scheint, diesen alleine aufzuklären, beschließt der neugierige Poirot ihm mit seinen grauen Zellen unterstützend zur Seite zu stehen, den Fall zu lösen, und Inspector Edward Catchpool wie ein Lehrer beizubringen, richtig zu denken. Und bald schon beginnt der stets gut angezogene Belgier mit dem sorgfältig gezwirbeltem Oberlippenbart zu ermitteln- und lässt dabei kein Detail aus! Denn die Motive für die Morde liegen schon viele Jahre zurück. Und außerdem muss der höfliche Poirot der jungen Dame aus dem "Pleasant's", Jennie, unbedingt helfen, damit sie nicht auch Opfer eines Mörders wird! Viele falsche Fährten und in Betracht zu ziehende Möglichkeiten führen den Leser in die Irre, sodass man nicht mehr weiß, was man glauben soll- was wahr und was falsch ist. Auch dass es ständig neue Verdächtige gibt und keiner so ganz die Wahrheit zu sagen scheint- oder etwa doch?- macht es dem Leser nicht einfacher den Fall noch vor Poirot zu lösen. Poirot, der sehr genau jedes einzelne Wort untersucht, jedoch, lässt sich nicht allzu lange täuschen, ganz im Gegensatz zu Catchpool, der immer mehr den Durchblick verliert und nur noch möchte, dass Poirot ihm bald erklärt, wie alles von Statten ging. Der Fall ist wirklich gut konstruiert und für einige Überraschungen gut, jedoch braucht man für einige Szenen auch eine gewisse Ausdauer, um zum Beispiel den längeren Dialogen folgen zu können. Das Buch ist voller Wendungen, sodass man sich beinahe wie der arme Catchpool fühlt: Zunehmend ohne Durchblick. Doch hilft einem der kauzige Poirot immer wieder auf die Sprünge, aber wird einem alles erzählt? Sophie Hannah lässt den ordnungsliebenden Belgier wieder aufleben und man freut sich über seine Denk- und Vorgehensweise lesen zu können!

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    • 9
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    22. December 2014 um 12:42
  • Der kleine Belgier ermittelt wieder

    Die Monogramm-Morde
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    18. September 2014 um 10:59

    Hercule Poirot sitzt in einem von ihm viel geliebten Coffee House als eine junge Frau herreinstürzt und ihn bitte nicht in einem Fall so zu ermitteln wie es sonst tut. Ja sie verlangt von ihm das sie Morde nicht aufgeklärt werden.  Zur gleichen Zeit findet die Polizei in einem Luxushotel drei Leichen in unterschiedlichen Zimmern. Die drei Toten liegen gleich, weißen die gleichen Merkmale für die Todesfolge auf und haben alle einen Manschettenknopf mit Monogramm im Mund.     Als ich von einigen Monaten las das es einen neuen Agatha Christie Roman geben sollte da war ich doch sehr überrascht. Zur Geschichte selbst wurde ja nichts vorab bekannt gegeben. Das einzige was ich las das eine Autorin sich einer der beliebtesten Christie Figuren annahm und einen neuen Krimi schuf. Ich war gespannt und skeptisch zu gleich. Sophia Hannah war ja nicht die erste Autorin die sich einer Klassiker - Figur annahm. Jetzt wo ich fertig bin mit lesen muss ich sagen das ich angenehm überrascht aber auch leicht genervt war. Poirot ermittelt wieder einmal in London und bekommt in dem Fall tatkräftige Unterstützung von der Polizei. Nein, nicht von seinem Freund Hastings, wie man das vielleicht erwartet hätte sondern von Inspektor Catchpool. Es wäre wohl auch eine zu große Herausforderung gewesen noch einen weiteren Charakter mit ins Boot zu holen bei dem man sich genau an die Vorlage von Christie hätte halten müssen. Also her mit einem neuen Inspektor. Wer jetzt glaubt das Hastings schon naiv war der wird Catchspool wohl für sehr dumm halten. Hastings brauchte ja in den Originalkrimis schon immer so seine Zeit bis er etwas heraus fand aber Catchpool übertrifft ihn da noch. Ohne Poirot wäre der Fall nie aufgeklärt worden. (Wie auch, wenn der ermittelnde Beamte noch nicht einmal in der Lage ist eine Leiche anzuschauen.) Die Geschichte selbst klingt wie ein typischer Christie Krimi und auch die viele Figuren drum herum passen perfekt in die Geschichte. Im Grunde genommen wäre das ganze eine gelungene Geschichte, wenn die Autorin nicht einen Fehler begangen hätte und sich noch einer anderen Sache von der großen Agatha Christie angenommen hätte. Die Langatmigkeit. Christie hat es schon immer verstanden Monologe und Dialoge in die Länge zu ziehen so das man am Ende erst einmal überlegen musste worum es am Anfang noch mal ging. Sophia Hannah hat die Queen of crime darin noch mal übertroffen. Ihre Monologe bzw Dialoge waren Streckenweise so langatmig das ich am Ende wirklich nicht mehr wusste worum es jetzt eigentlich gehen sollte. Schon alleine die Auflösung das Falls zieht sich über drei ,oder waren es vier Kapitel, hin. So das man aufpassen muss den Mörder nicht zu verpassen. Ich war an manchen Stellen oft soweit das Buch zur Seite zu legen und aufzugeben, weil ich der Geschichte nicht mehr folgen konnte oder wollte. Was mich gerettet hat, das meist dann ganz plötzlich eine spannende Stelle kam die mich doch durchhalten ließ. Und ich die Chance bekam zu spekulieren wer der Mörder ist. Streckenweise hatte ich das Gefühl das die Autorin nur versucht hat Seiten zu füllen. Warum? Christie Romane sind doch eh nur halb so dick wie ihr Buch. Mein Fazit: Poirot wird in diesem Buch seinem Charakter gerecht. Die anderen Charaktere gut. Die Story toll. Wenn nur nicht diese Langatmigkeit und die damit verbundene Verwirrtheit wäre. Auf Grund dessen ziehe ich einen Stern ab. 4 von 5 Sterne.

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