Sophie Hart Verliebte Frauen ticken anders

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Inhaltsangabe zu „Verliebte Frauen ticken anders“ von Sophie Hart

Angeknacksten Beziehungen wieder zu neuem Glück zu verhelfen – das hat sich die hoffnungslose Romantikerin Annie auf die Fahnen geschrieben. Die Therapeutin hilft Nick und Julia, deren Sexleben am unerfüllten Kinderwunsch zu scheitern droht. Sie hilft den frisch Verlobten Zoe und Simon, die sich geschworen haben, sich ihr erstes Mal für ihre Hochzeitsnacht aufzuheben, die Finger aber nicht voneinander lassen können. Und sie hilft Ray und Linda, die zwar seit 30 Jahren eine solide Ehe führen, die Hoffnung auf einen romantischen zweiten Frühling aber fast aufgegeben haben. Während all diese Paare das Glück wiederfinden, geht sie selber in Sachen Liebe leer aus, ihre einzige Gesellschaft sind die Goldfische Harry und Sally. Bis sie eines Tages begreift, dass sie endlich beginnen muss, ihre guten Ratschläge auch selbst zu beherzigen …

Es war zu viel des "Guten", sodass es am Schluss einfach nur mehr nervig war...

— Miamou

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    Verliebte Frauen ticken anders

    Miamou

    19. June 2016 um 14:37

    Nachdem ich „Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee“ von Sophie Hart wirklich sehr, sehr gerne mochte, dachte ich mir, dass sie eine Autorin ist, die ich mir auf alle Fälle mal merken kann, wenn ich Lust auf einen Liebesroman habe. Es sind nur wenige Autorinnen in diesem Genre, die diesen Vorzug bei mir genießen dürfen, weil ich diese Art von Büchern eigentlich nur gelegentlich lese, also, wenn es meine Stimmung gerade erlaubt. Und dann hab ich eben gerne, dass sie rundherum passen. Bei „Verliebte Frauen ticken einfach anders“ war dies aber leider so gar nicht der Fall. Im Grunde geht es um Annie, die als Sextherapeutin ihre Brötchen verdient und immer wieder stehen neue Pärchen mit ihren Sexproblemen bei ihr vor der Tür. Da hätten wir mal den guten Ray, der mit seiner Linda schon über dreißig Jahre verheiratet ist. Er würde gern, sie eher nicht, also beschließt er eine Therapie bei Annie zu beginnen, worüber sie natürlich weniger erfreut ist. Als nächstes treffen wir auf Nick und Julia, seit drei Jahren verheiratet und einen Kinderwunsch tragend, der sie schon über ein Jahr begleitet. Der Sex wird zur reinen „Kinder – Mach – Funktion“. Er kann damit gar nicht und will daher eine Therapie bei Annie starten, natürlich sie auch sehr wenig begeistert davon, weil welcher Mann kann sich schon darüber beschweren, dass seine Frau täglich Sex mit ihm haben will? Und dann gibt es noch Zoe und Simon, frisch verlobt und sie beschließen, bis zur Ehe enthaltsam zu leben. Damit sie das schaffen, holen sie Annie mit ins Boot. Und dann ist da auch noch Annie, 34 Jahre, nicht verheiratet und auch kein Mann in Aussicht. Eigentlich alles da, was eine Liebesschnulze so braucht, das will ich gar nicht abstreiten und doch blieb alles einfach zu oberflächlich, zu einfach, zu vorhersehbar, zu klischeehaft. Im Grunde nicht sehr überraschend, aber dann doch einfach zu viel des „Guten“. Zoe und Simon gingen mir ziemlich schnell auf die Nerven. Ihre gesamte Beziehung wurde rein auf das Sexuelle reduziert, sodass ich die Kapitel mit den beiden schlussendlich nur mehr quergelesen habe. Sobald die beiden ins Gespräch kamen wurden sie einfach nur anzüglich, was dann an vielen Stellen so gar nicht gepasst hat. Vielleicht bin ich da einfach zu romantisch gestrickt, aber ich könnte mir keine Beziehung mit einem Mann vorstellen, der mich rein auf das Äußerliche reduziert. Beide haben das getan. Bei ihnen hätte ich mir tatsächlich das gegenteilige Ende gewünscht, als es schlussendlich der Fall war. Also eher mehr ein offenes Ende. Kurz gab es das klassische Drama, was aber eigentlich kaum der Rede wert war und einfach nur mit heißer Luft gefüllt wurde. Also sind die beiden bei mir sehr früh in der Handlung durchgefallen… Ein wenig anders war es bei Ray und Linda. Eigentlich ein sehr schnuckliges älteres Pärchen, in dem sich besonders Ray einen zweiten Frühling in ihrer Beziehung wünschen würde. Im Grunde waren sie ganz süß, aber trotzdem fand ich es sehr komisch, dass nach 30 Jahren Ehe plötzlich Probleme auftauchten, sie man schon in einem weit früheren Stadium ihrer Beziehung aufgreifen hätte sollen. Und ehrlicherweise muss ich sagen, dass sie dafür Annie nicht wirklich dazu gebraucht hätten um diesen ganzen Murks aufzulösen. Aber gut…vielleicht wollte die Autorin mit den beiden aufzeigen, dass Sex kein Alter kennt, was ihr tatsächlich gelungen ist und am Ende war es dann schon schön zu wissen, dass sie nicht „nur“ wieder Händchen hielten. Julia und Nick waren mir von den drei Pärchen am liebsten, auch wenn ihre Beziehung die vielleicht klischeehafteste Entwicklung durchmachen musste. Denn tatsächlich suchte Nick nach Bestätigung und hätte sich doch fast mit der langbeinigen neuen Mitarbeiterin eingelassen…aber nur fast, denn in Wirklichkeit will er ja nur seine "Jules". Julia will unbedingt schwanger werden, auch wenn das heißt einen Sexmarathon zu durchlaufen. Leider wird sie erstens nicht schwanger und setzt zweitens dadurch beinahe ihre Ehe aufs Spiel. Trotzdem zeigte ihre vergangene Geschichte, die in der Therapie wirklich gut aufgearbeitet wird, erstaunliche Tiefe. Um ehrlich zu sein, haben die beiden das gesamte Buch für mich gerettet, damit es nicht zum Totalflopp wurde. Und dann ist da noch Annie. Ihre Schwester Holly würde sie wahnsinnig gerne an den Mann bringen und arrangiert Dates für sie….natürlich (Achtung ärgstes Klischee) mit den schrägsten Typen, die man auf der Welt nur finden kann. Dabei sitzt Annies Traummann direkt im Büro nebenan, auch wenn es „bloß Jamie“ ist. Doch der trägt ein Geheimnis mit sich, was aber gar nichts macht, da die beiden dann auf jeden Fall auch ihr Happy End kriegen. Wobei ich sagen muss, dass dieses Ende echt jenseits von Gut und Böse war. Ich war regelrecht enttäuscht wie es zustande kommen musste! Bei „Verliebte Frauen ticken einfach anders“ hat mir so viel gefehlt, was bei „Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee“ einfach nur da war. Zugegeben wurde auch bei letzterem ordentlich in die Klischeekiste gegriffen, aber doch hatte es am Ende eine gewisse Realitätsnähe und in vielerlei Hinsicht auch mehr Kreativität. Sophie Hard kann es daher besser! Fazit: Eine vollkommen klischeehafte Geschichte (ich weiß, ich verwende diesen Begriff in dieser Rezension schon fast inflationär :-)). Und auch wenn man bei Liebesromanen damit und mit vorhersehbaren Wendungen rechnen muss, war es mir persönlich einfach viel zu viel.

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  • Verliebte Frauen ticken anders

    Verliebte Frauen ticken anders

    laraundluca

    18. April 2016 um 07:47

    Inhalt: Angeknacksten Beziehungen wieder zu neuem Glück zu verhelfen – das hat sich die hoffnungslose Romantikerin Annie auf die Fahnen geschrieben. Die Therapeutin hilft Nick und Julia, deren Sexleben am unerfüllten Kinderwunsch zu scheitern droht. Sie hilft den frisch Verlobten Zoe und Simon, die sich geschworen haben, sich ihr erstes Mal für ihre Hochzeitsnacht aufzuheben, die Finger aber nicht voneinander lassen können. Und sie hilft Ray und Linda, die zwar seit 30 Jahren eine solide Ehe führen, die Hoffnung auf einen romantischen zweiten Frühling aber fast aufgegeben haben. Während all diese Paare das Glück wiederfinden, geht sie selber in Sachen Liebe leer aus, ihre einzige Gesellschaft sind die Goldfische Harry und Sally. Bis sie eines Tages begreift, dass sie endlich beginnen muss, ihre guten Ratschläge auch selbst zu beherzigen. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht und flüssig zu lesen. Dazu ist er sehr erfrischend und amüsant, ich hatte oft ein Schmunzeln im Gesicht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Buch erzählt die Geschichten von verschiedenen Paaren, die in den unterschiedlichsten Krisen bzw. mit den verschiedensten Problemen in ihren Beziehungen zu kämpfen haben. 3 Paare und ihre Geschichten lernen wir näher kennen. Es hat mir viel Spaß bereitet, diese Geschichten mit zu verfolgen, vor allem weil sowohl die Charaktere als auch ihre Gründe, weshalb sie Annie aufsuchen, so unterschiedlich waren. Ich fand es nur etwas schade, dass Annies eigene Geschichte ein bisschen im Hintergrund geblieben ist und die verschiedenen Paare und die Gruppensitzungen mehr im Vordergrund gestanden haben. Gerne hätte ich mehr von Annie und ihren Problemen und Erfahrungen gelesen. Ich hatte das Gefühl, dass sie ein bisschen untergegangen ist. Die Charaktere sind sehr facettenreich und liebevoll gezeichnet. Sie könnten alle unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch einfach ganz normal, wie du und ich. Obwohl hier ziemlich viele Figuren eine Rolle spielen, waren sie alle sehr gut ausgearbeitet, ich konnte sie mir alle vorstellen und zu jedem eine Beziehung aufbauen. Ich konnte mich gut in sie hineinverssetzen, sie und ihre Handlungsweisen verstehen und nachvollziehen. Annie war mir sofort sympathisch. Sie ist eine tolle und einfühlsame Person und Therapeutin, die hilfreiche Ratschläge erteilt, aber selbst in Sachen Liebe eine hoffnungslose Romantikerin ist und ihr Liebesleben nicht auf die Reihe bekommt. Beruflich absolut taff, nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Zuhause ist sie mit ihren beiden Goldfischen eher einsam. Ich musste oft über sie schmunzeln, sie war einfach nur liebenswert. Sie hat sich in manche Situationen hineingeritten, sowohl auf beruflicher als auch auf privater Ebene, die einfach nur amüsant waren. Als dann Jamie in ihr Leben tritt, verändert sich für  sie alles und sie muss sich ihre eigenen Ratschläge zu Herzen nehmen. Mehr möchte ich gar nicht zum Inhalt schreiben, sondern euch die Möglichkeit lassen, die Geschichte selbst zu entdecken. Sowohl die Geschichte, als auch die Charaktere ist wie direkt aus dem Leben gegriffen. Es werden Probleme behandelt, die jeder kennt bzw. schon mal von gehört hat und sich vorstellen kann. Das Buch hat mir eine schöne und vor allem unterhaltsame Lesezeit beschert. Die Geschichte behandelt die Probleme sehr amüsant und humorvoll, sie ist erfrischend und trotzdem gefühlvoll. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman über die Liebe und Beziehungskrisen. Leseempfehlung.  

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