Infernale

von Sophie Jordan 
4,5 Sterne bei572 Bewertungen
Infernale
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (517):
I

Eine sehr spannende Geschichte mit einer tollen Grundidee und einer mutigen Protagonistin.

Kritisch (10):
L

Geniale Idee, Umsetzung etwas schwach. Der erste Teil könnte auf 100 Seiten gekürzt werden, der zweite sollte der Hauptstrang sein.

Alle 572 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Infernale"

Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von
Firelight
-Autorin Sophie Jordan konfrontiert Leser mit der Frage, inwiefern unsere DNA unser Schicksal bestimmt. Der Auftakt zu einer spannenden Reihe überzeugt mit packender Action, gefühlvoller Romantik und der schwierigen Suche nach der eigenen Identität.

Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet.
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand.
Niemand sagte: Das geht nicht.
Niemand sagte: Mörderin.

Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

Sophie Jordan spinnt aus der Frage, wie stark Gene unseren freien Willen beeinflussen, eine actionreiche Jugendbuch-Reihe über den Versuch, sich seiner Vorherbestimmung zu entziehen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785588710
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:12.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.02.2016 bei cbj audio erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne328
  • 4 Sterne189
  • 3 Sterne45
  • 2 Sterne9
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    I
    isabell_avor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Eine sehr spannende Geschichte mit einer tollen Grundidee und einer mutigen Protagonistin.
    Eine spannende und fesselnde Geschichte

    Inhalt:
    Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

    Meinung:
    Ich finde das Cover wunderschön und es passt meiner Meinung nach perfekt zum Buch, vor allem das Tattoo auf dem Hals passt zur Geschichte. 

    Jetzt zum Inhalt...Ich bin ein großer Fan von Dystopien und auch das Thema des Buches hat mich sehr angesprochen. Ich finde die Idee mit dem Mördergen HTS sehr interessant und auch im Buch wurde alles gut umgesetzt.
    Die Protagonistin des Buches ist Davy, die ein fast perfektes Leben führt bis sie auf das Mördergen positiv getestet wurde. Nicht nur ihre Welt bricht zusammen, sondern auch die von ihren Eltern und Freunden.
    Davy ist das brave Mädchen, welche man nur gern haben kann und ich empfand schon sehr viel Mitleid mit ihr, weil sie durch diesen Test einfach aus ihrem Leben gezehrt wurde. Keiner hätte je gedacht, dass es Davy treffen würde, jedoch fand ich wie sie mit der Situation umgegangen ist sehr mutig. Es hat Spaß gemacht ihre Geschichte zu verfolgen und ihre Entwicklung während des Buches hat mir sehr gefallen. Sie hat gekämpft und hat sich nicht so leicht runterbringen lassen. Auch Sean habe ich sehr gemocht, weil er so liebevoll mit Davy umgegangen ist, obwohl man das am Anfang des Buches nicht von ihm erwartet hätte.
    Im Großen und Ganzen hat mich dieses Buch sehr überzeugt und würde es auch allen die Dystopien mögen sehr empfehlen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    sarahs_buecher_universums avatar
    sarahs_buecher_universumvor 19 Tagen
    Rezension zu "Infernale" von Sophie Jordan

    Klappentext: 

    Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin? 

    Charaktere: 

    Davy hat zunächst ein sehr glückliches Leben und meint ihre Leben wäre perfekt. Sie hat einen wunderbaren Freund, gute Freunde und auch ihre Familie liebt sie sehr. Als sie auf das Mördergen HTS getestet wird, ist auf einmal nichts mehr wie es war. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab und auch ihr Freund möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben, obwohl sie dachte sie wären glücklich. Davy wird von allen möglichen Leuten gemieden und auch mit ihrer Familie gibt es kleine Streitereien. Als getestete Mörderin muss sie mit vielen Einschränkungen leben und wird wie eine Außenstehende behandelt. Sie selbst meint sie könnte keiner Fliege was zuleide tun und somit kommt sie mit ihrer eigenen neuen Identität überhaupt nicht klar. Am Anfang braucht sie lange Zeit, um sich damit abzufinden, aber sie versteht schnell, dass sie sich nicht von anderen definieren lassen muss. Davy hat mir eigentlich ganz gut gefallen und sie macht im Buch eine wirklich interessante Entwicklung durch. Am Ende wurde sie stärker und mutiger und ich bin gespannt was alles so im zweiten Band passieren wird.  
    Sean wird von Davy ganz am Anfang schnell verurteilt und obwohl sie selbst unschuldigerweise als Mörderin bezeichnet wurde, ist er für sie der klassische Mörder. Sein HTS-Tattoo trägt er offen und geht damit auch offen um, obwohl viele dieses vor der Gesellschaft verstecken wollen. Nach und nach lernt Davy Sean kennen und somit kommen auch seine guten Seiten zum Vorschein. In der Schule ist er ein Anführer und versucht das Gleichgewicht zwischen all den Schülern mit dem Gen zu halten.  Im Laufe des Buches konnte ich ihn immer mehr leiden und ich fand die beiden zusammen richtig süß. Sean war für Davy in diesen schweren Zeiten der Fels in der Brandung und mir hat die Beziehung zwischen den beiden gut gefallen. Das Ende war wirklich interessant und ich freue mich schon auf den zweiten Band. 

    Meine Meinung: 

    Das Buch wollte ich schon eine lange Zeit lesen und im Juli habe ich es dann auch endlich getan. Der Klappentext hat es mir direkt angetan, nur leider hat mich das Buch an “Perfect” von Cecelia Ahern erinnert, das ich kurz vorher gelesen habe. Am Anfang habe ich ein wenig gebraucht, um in das Buch einzusteigen, aber danach wurde es wirklich interessant. Ab der Mitte des Buches konnte ich kaum aufhören zu lesen und auch das Ende macht einen umso neugierig auf den zweiten Band. Die Geschichte hat mir gut gefallen, aber ich denke sie hat noch ein wenig Luft nach oben. Vielleicht gefällt mir der zweite Band noch besser. 

    Bewertung:  

    4 von 5 Sternen 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    EnysBookss avatar
    EnysBooksvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch das viele Seiten unserer heutigen Welt zeigt und auch wie sie heute schon ein wenig ist.
    Ein Buch das viele Seiten unserer heutigen Welt zeigt und auch wie sie heute schon ein wenig ist.

    
    Auf der ganzen Welt…
    …bricht das Chaos aus. Langsam, unbemerkt, und doch stetig. Das Mördergen wurde entdeckt. Das HTS, Homicidal Tendency Syndrome. Jeder, der ein gewisses Alter erreicht, muss nun getestet werden. Auch Davy wurde getestet. Hochbegabt, von allen geliebt, ein Wunderkind. Doch vom einen Tag auf den Anderen, wird alles anders. Davy ist nun in einer anderen Welt.
    
    Cover
    Das Cover und die Aufmachung des Taschenbuches finde ich klasse. Es ist samtig weich produziert worden und ist ganz in meiner Lieblingsfarbe gehalten. Das hat mich auch zum Kauf überzeugt. Kein guter Grund, aber da mir die Story gefallen könnte, habe ich es dennoch getan.

    Inhalt

    Es fängt vorhersehbar an und macht bald schon eine 180 Grad Wendung. Es wird spannend, traurig, einfach unglaublich! Ich habe mehrmals weinen müssen, was sie erleben muss, wenn auch Fiktion, hat mich einfach unglaublich berührt und ganz eingenommen.
    Der Schreibstil ist einfach, ansprechend und mit vielen Gedankengängen in der Ich-Perspektive. Die Kapitel sind beinahe ein wenig zu lang, je nach dem und der Schluss lässt einen Einzelband aber auch eine Reihe zu. Es ist also nicht wirklich schlimm, nur den ersten Teil zu lesen, obwohl ich es mir trotzdem überlege, weil der Erste wirklich spannend war.
    Davy selber wird gut beschrieben und auch die Anderen kann man sich gut vorstellen.

    Fazit
    Das Buch ist auf jeden Fall eine Empfehlung von mir, aber aufgepasst, ich kann wegen dem folgeband noch nichts sagen. Einige sagen ja, sie hätte so die ganze Reihe bereut. Aber vom ersten Teil bin ich auf jeden Fall begeistert und wahrscheinlich wage ich mich doch noch an den Zweiten.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Azalees avatar
    Azaleevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Erschreckende Dystopie mit kleinen Schwächen, was vor allem an der passiven Protagonistin liegt
    Aktuelle Dystopie mit kleinen Schwächen

    Infernale ist der erste Band zu Sophie Jordans gleichnamiger Dilogie. Sie erschafft eine Welt, in der die Menschen nach dem Ergebnis eines Gentests beurteilt werden. Wer positiv auf HTS - das Mördergen - getestet wurde, ist aus der Welt ausgeschlossen, um bloß niemandem gefährlich zu werden.
    Die Protagonistin Davy Hamilton ist einer dieser HTS-positiven Menschen, wodurch ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt wird. Früher beliebt, ein Musikgenie, aus guten Verhältnissen, verliert sie nach und nach alles aus ihrem bisherigen Leben. Sie muss fortan Quälereien von Freunden und Familie ertragen. Die Handlung hat sich sehr gut und nachvollziehbar entwickelt, auch das Ende war nicht zu abrupt.
    Das Thema Gentests und daraus resultierende Stigmatisierung war sehr gut dargestellt und erschreckend realistisch. Auch Davys Gedanken und Gefühle dazu waren gut nachvollziehbar. Allerdings haben mir etwas die Hintergrundinformationen gefehlt. Zwar gab es zwischen den einzelnen Kapiteln immer wieder E-Mails und offizielle Dokumente, diese konnten aber nicht alle Fragen klären. Warum beispielsweise wird nur in den USA getestet? Wenn es offensichtlich die einhellige Meinung ist, dass HTS-Träger grundsätzlich gefährlich sind, warum testen dann nicht alle Länder? Wie kam es überhaupt zu dieser verstärkten Gewalt?
    Neben diesen offenen Fragen, war es vor allem die Protagonistin selbst, die mich nicht vollkommen überzeugen konnte. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Davy geschrieben, wodurch die anderen Personen schon automatisch in den Hintergrund rücken. Davy selbst ist eher passiv. Immer wieder wird sie in diesem Buch angegriffen und nie kann sie sich selbst verteidigen, sondern muss von anderen gerettet werden. Dadurch hat sie in meinen Augen keinerlei Entwicklung durchgemacht, obwohl das nach ihren Erlebnissen eigentlich zu erwarten wäre. Genervt hat mich auch etwas, dass das (natürlich) in Verbindung mit einer Liebesgeschichte geschieht. Naürlich wird sie dauernd von ihrem Love-Interest gerettet. Und natürlich ist er immer unverletzt, selbst nach den stärksten Prügeleien. Die Liebesgeschichte fand ich sehr vorhersehbar und ihre Entwicklung nicht vollkommen nachvollziehbar.
    Dazu kommt, dass Davy auf  mich sehr naiv und arrogant wirkt. Dauernd urteilt sie über alle anderen, die das Mördergen haben, und nimmt sich selbst aus. Auch wenn das teils in ihrem bisherigen Leben begründet liegt, hat mich doch genervt, dass sich ihre Meinung erst spät ändert.

    Der Schreibstil dagegen war sehr angenehm zu lesen. Sophie Jordan hat die Atmosphäre sehr eindrücklich geschildert und mich so näher an diese Welt herangeführt. Ich konnte das Buch daher trotz des schweren Themas gut lesen. Gut fand ich, dass sie immer ernst blieb und nicht versucht hat, das Buch durch Witze ihrer Erzählerin aufzulockern. Das hätte in diesem Fall einfach nicht gepasst.

    Insgesamt hat mir Infernale gut gefallen, insbesondere die realistische Darstellung. Allerdings hat vor allem Davy es mir etwas schwer gemacht, sodass durchaus noch Luft nach oben ist.

    Kommentieren0
    76
    Teilen
    J
    JacquelineSpreyvor 7 Monaten
    Rezension: Infernale Band 1 von Sophie Jordan

    Inhalt
    „Ich will schreien, dass ich nicht fort bin. Ich bin der gleiche Mensch, der ich gestern war. Ich habe mich nicht verändert. Aber irgendwie doch. Für sie habe ich mich verändert.“ S. 35
    Die siebzehnjährige Davina Evelyn Hamilton – kurz Davy –  lebt im Jahr 2021 in Texas. Sie ist nicht nur ein musikalisches Wunderkind, welches schon im Kleinkindalter Klavier spielen konnte und mittlerweile auch viele andere Instrumente, wie beispielsweise die Gitarre, die Flöte oder die Geige beherrscht, sondern auch beliebt ist und sich den heißesten Typ der Highschool geangelt hat. Außerdem hat sie die Möglichkeit nach ihrem Abschluss an der berühmten Musik- und Schauspielschule Juilliard studieren zu dürfen. Alles ist nahezu perfekt bis Davy der Boden unter den Füßen weggerissen wird. Sie wurde bei einem Routinetest positiv auf das Homicidal Tendency Syndrome, kurz HTS oder Mördergen, getestet. Obwohl sie sich kein bisschen verändert hat, verändert sich alles andere. Ihre Freunde und auch ihre Familie distanzieren sich von ihr, verhalten sich anders ihr gegenüber und sehen sie mit anderen Augen. 
    „Sie nennen es das Mördergen. […] Es schlummert, bis es aktiviert wird. Sie kommen nicht alle als Monster zur Welt.“ S. 33
    Zusätzlich wird Davy der Privatschule verwiesen, hat einen eigenen Sachbearbeiter und muss eine Sonderklasse für Träger des Mördergens auf einer staatlichen Highschool besuchen. Leider handelt es sich bei dem Besuch der Sonderklasse, nicht um einen normalen Schulbesuch, denn dieser findet in einem Käfig statt. Eingesperrt wie Tiere und bewacht von einem Lehrer bekommen die Träger Aufgaben, die sie bearbeiten müssen.
    Nachdem ein Zwischenfall den anderen jagt beschließt die Regierung die Internierung (Freiheitsentzug) aller Genträger.
    Meine MeinungDieses Buch ist mein absolutes Highlight in diesem Monat. Leider erscheint der zweite Teil erst im Juli diesen Jahres.  
    Das CoverDer Umschlag dieses Buches ist aus einem schönen Material. Farblich gefällt mir das Cover auch sehr gut. Das Mädchen auf dem Cover sieht jedoch älter als 17 Jahre aus. Außerdem hat Davy blonde Haare. Das Tattoo an ihrem Hals passt jedoch unglaublich gut zu der Geschichte, weil es in der Dystopie eine zentrale Rolle spielt.
    CharaktereDie Figuren konnte ich mir alle gut vorstellen. Trotzdem ist es schade, dass viele Nebencharaktere vernachlässigt werden, während Sean und Davy im Fokus stehen, wobei der Leser/ die Leserin auch über Seans Vergangenheit im Unklaren bleibt.
    DavyDavy ist ein ganz normales, gut erzogenes, naives und talentiertes Mädchen, welches zu Beginn nicht wahr haben will, dass das Mördergen in ihrer DNA vorhanden ist. Sie ist geschockt darüber wie sich die Menschen ihr gegenüber verhalten und was sie von ihr denken. Gleichzeitig denkt sie genauso von anderen Menschen, die das Mördergen in sich tragen. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich jedoch weiter. Aus dem kleinen schwachen und naiven Mädchen wird eine Kämpferin, die zwar akzeptiert, dass sie das Gen in sich trägt aber zwischen dem bloßen Vorhandensein des Gens und der Tatsache eine Mörderin zu sein differenziert. Sie weiß, dass das Gen sie nicht automatisch zu einer Mörderin macht und behält ihre Menschlichkeit obwohl sie nicht wie ein Mensch behandelt wird.
    SeanSean hat ebenfalls das Mördergen und ist der perfekte „badboy“. Bei ihm handelt es sich um einen sehr geheimnisvollen Charakter. Man erfährt nicht viel über seine Vergangenheit und kann sich deshalb manchmal selbst schwer oder gar nicht erklären, warum er so oder so handelt. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und ist stets zur Stelle wenn Davy ihn braucht. Dabei lässt er wenn nötig die Bestie, die ihn im schlummert, ans Tageslicht treten.
    GilGil ist ein schlacksiger Computerfreak, den der Leser/die Leserin einfach mögen muss und das obwohl kaum etwas über ihn in Erfahrung gebracht werden kann. Er bleibt eine Randfigur, obwohl er immer wieder eine Rolle spielt.
    MitchellMitchell ist Davys Bruder. Er ist 21 Jahre alt, das schwarze Schaf der Familie und ist zu Beginn die einzige Person, die sich nicht von Davy abwendet und sie aufgrund des DNA-Tests verurteilt.

    Die HandlungDie Handlung dieses Buches ist extrem spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen und habe es in einem Zug durchgelesen. Sophie Jordans Idee ist einfach unglaublich gut. Ein Mördergen, welches vorhersagt, dass eine Person früher oder später zum Mörder wird und auf welches Personen getestet werden können. Jeder kann Träger des Gens sein. Wer es hat wird verstoßen, von anderen Menschen wie ein Monster behandelt und zum Teil sogar markiert.  Menschen mit dem Mördergen haben keine Rechte. Sie sind der staatlichen Willkür schlichtweg ausgesetzt, unabhängig davon ob sie sich jemals was zu Schulden kommen lassen. Sehr authentisch zeigt die Autorin auf wie gerade das gesellschaftliche Verhalten die Träger des Gens zu Monstern werden lässt. Des Weiteren ist die Geschichte sehr abwechslungsreich gestaltet. Es kommt immer wieder zu unerwarteten Situationen und es gibt auch eine Liebesgeschichte, die immer präsent ist aber nicht im Vordergrund steht. Zudem wurden die etwas zu mager beschriebenen Charaktere durch spannende Szenen wettgemacht.
    Der SchreibstilDer Schreibstil ist leicht zu lesen und flüssig. Sophie Jordan gelingt es den Leser/ die Leserin zu fesseln und zutiefst zu berühren. Ich habe während des Lesens verschiedenste Emotionen erlebt. Mal hatte ich Mitleid, dann war ich wütend und empfand Hass, ein paar Seiten später war ich verzweifelt, neugierig und dann musste ich wieder schmunzeln. Außerdem endet jedes Kapitel mit Pressemitteilungen zum Mördergen, Plänen der Regierung etc.
    FazitDieses Buch fesselt den Leser/ die Leserin bis zum Ende. Des Weiteren behandelt es Diskriminierung und Vorurteile. Gerade im Hinblick auf die Flüchtlingsströme brandaktuelle Themen. Es regt zum Nachdenken an.
    In dem Buch führt das ablehnende, diskriminierende und von Vorurteilen geprägte Verhalten von Menschen, die das Gen nicht in sich tragen, dazu, dass Menschen mit dem Mördergen das tun, was Menschen ohne das Gen von ihnen erwarten. Wie lange kann ein Mensch es ertragen so behandelt zu werden wie Sophie Jordan es in diesem Buch beschreibt ohne aggressiv zu werden und so „erste Anzeichen“ des Mördergens zu zeigen? Niemand interessiert sich wer die Person hinter dem Gen ist. Sie wird nur durch das Gen definiert und ist und bleibt ein Monster, auch wenn sie sich nichts zu Schulden hat kommen lassen. Alle Träger werden einfach in eine Schublade gesteckt.
    Ist es nicht das was auch oft im Hinblick auf Flüchtlinge geschieht? Ein Flüchtling tut etwas Böses oder vielleicht auch zwei oder drei oder mehr aber sind deswegen gleich alle Flüchtlinge böse?

    „Agent Callen: Sie sind ein Monster.Kevin Hoyt: Das habe ich schon sehr oft gehört... Ist es nicht schön, endlich zu wissen, dass es stimmt?“ S. 215

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    cheesies avatar
    cheesievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sympathische Protagonistin mit spannender Geschichte
    Fesselndes Buch

    "Ich will schreien, dass ich nicht fort bin. Ich bin der gleiche Mensch, der ich gestern war. Ich habe mich nicht verändert. Aber irgendwie doch. Für sie habe ich mich verändert. Ich bin verloren."Infernale - Sophie Jordan.
    Davy ist eine beliebte, begabte Schülerin. Sie wird beneidet, hat Talent und wird als überdurchschnittlich gut bezeichnet.All das ändert sich schlagartig als sie bei einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird.Plötzlich wird sie gemieden und gefürchtet. Ihre Freunde und auch ihre Familie wenden sich von ihr ab. Davy kann nicht glauben, dass sie in der Lage sein soll einen anderen Menschen zu töten. Aber Verrat und Betrug zwingen sie zum Äußersten. Kann Davy der Welt zeigen, dass sie nicht das ist für was sie gehalten wird? Kann sie beweisen, dass sie keine Mörderin ist?
    Sophie Jordan hat hier ein wirklich gutes Buch geschrieben. Thematisiert wird, ob Gene wirklich ausschlaggebend für unsere Handlungen sind und ob dadurch unser freier Wille beeinflusst wird.Dieses Buch konnte und wollte ich nicht weglegen. Davy ist mir nach wie vor sympathisch.Die Autorin legt ein strammes Tempo vor, bei dem man aber sehr gut mitkommt. Alle Figuren und Handlungen werden gut beschrieben wodurch man all die Geschehnisse schnell vor Augen hat.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Booksareheroesss avatar
    Booksareheroessvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich gut!!
    Rezension: Infernale von Sophie Jordan

    I N H A L T:

    Davy Hamiltons Leben läuft perfekt: sie hat einen festen Freund, eine beste Freundin und ist kurz davor an eine Universität zu gehen. Doch durch einen DNA-Mödergen fällt ihr perfektes Leben zusammen. Davys Test ist positiv ausgefallen, ihre Freunde und Familie meiden sie. Davy muss die Schule wechseln und sich an einen anderen Alltag gewöhnen. Diese "Träger" werden von der Gesellschaft isoliert, aus Angst das diese einen Mord begehen würden. Zum Glück findet sie Trost in der Liebe, welche unerwartet kommt.

    M E I N U N G:

    Vielen Dank für das Hörspiel an den Verlag! Durch diese vielen positiven Meinungen war ich selbst sehr gespannt, wie mir diese Geschichte gefallen würde. 

    Das Cover ist sehr passend; vorallem das Mädchen mit dem H- Tattoo könnte es nicht besser treffen. Die Farben und der verschwommene Hintergrund heben eine Gewisse Unklarheit und Mystrie hervor. 

    Das Hörspiel beinhaltet insgesamt 6 CD, die jeweils eine gute Stunde dauern. Die Sprecherin Friederike Walke hatte eine angenehme Stimme, jedoch war sie nicht wirklich ausdrucksstark. Sie verändert für die jeweils anderen Charakteren kaum ihre Tonlage. Da die Stimme meiste Zeit monoton war, fehlte der Gewisse Aufbau von Spannung. Lobenswert, war die Geschwindigkeit und Pausen der Sprecherin.

    Die komplette Geschichte wird aus Davys Sicht erzählt. Davy ist ein sehr begabtes Mädchen:  spielt viele Instrumente seit kleines Kind auf und komponiert auch selbst. Durch ihre ganzen Begabungen hat sie einen Platz an der Juilliard School in New York. Ihre Zukunft will sie mit ihrem Freund Zac und ihrer besten Freundin Tori verbringen. Doch durch einen Test des Mödergen HTS, wird sie von der Schule geschmissen. Jeder meidet sie, egal ob Familie oder engste Freunde. Sie wird gezwungen auf eine staatliche Highschool im Keller zu gehen, zusammen mit anderen Trägern. Davy trifft Sean, welcher ihr hilft und sie beschützt. Es entwickelt sich eine gewisse Liebe. Doch die Ereignisse überspielen sich...

    Die Hauptcharaktere mochte ich unglaublich- Davy und Sean habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich habe mit beide mitgelacht und mitgefühlt. Ich mochte sofort Davys ironische und angriffslustige Kommentare. Sie ist ein starker Charakter und kämpft sich durchs Leben. Sean ist auf der anderen Seite sehr geheimnissvoll und scheint auf den ersten Blick unglaublich ruhig und lässig.

    Ein großer Pluspunkt ist die Umsetztung der Geschichte. Durch genaues Beschreiben, kann man gut in die neue Welt abtauchen. Die Handlung ist sehr spannend und das Ende ist offen. Dadurch bin ich sehr gespannt auf die Fortsetztung der Geschichte.

    Ein sehr guter Start für die Reihe!! 4,5/5 Sternen

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    vanessaaaxxs avatar
    vanessaaaxxvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnde Dystopie! Ich hab das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und freue mich schon auf Band 2 🙂 Klare Kaufempfehlung.
    [Rezension] Infernale - Sophie Jordan

    Infos zum Buch:

    Titel: Infernale Originaltitel: Uninvited Autorin: Sophie Jordan Erscheinungstermin: 15. Februar 2016 Verlag:  Loewe Verlag ISBN: 978-3785581674 Print Ausgabe: 384 Seiten Preis: € 17,95 [D] – € 13,99 Kindle Edition

    Klappentext:

    Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet.
    Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand.
    Niemand sagte: Das geht nicht.
    Niemand sagte: Mörderin.

    Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

    Infos über die Autorin:

    Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf und landete mit ihrer Firelight-Trilogie einen internationalen Bestseller. 2016 legt sie mit „Infernale“ den Auftakt einer packenden Liebesgeschichte vor, die durch geschickt platzierte gesellschaftskritische Anklänge zum Nachdenken anregt. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston.

    Meine Meinung:

     Der Titel ist schön kurz, leicht zu merken und das Cover gefällt mir gut. Die Farben passen gut zusammen und das Mädchen mit dem Tattoo passt gut zu der Geschichte. außerdem mag ich dieses verwischt um das Mädchen. Das passt auch gut zur Geschichte, so nach dem Motto: alles ändert sich.

    Inhaltlich ist dieses Jugendbuch genau mein Ding gewesen. Ich liebe zukunftsorientierte Storys! Achtung jetzt könnten ein paar Spoiler zum Inhalt folgen. Wir haben in dem Buch 2021, alle Jugendlichen werden auf das HTS Gen bzw. das Mördergen getestet. Allein diese Idee fand ich ja schon irgendwie gut und auch realistisch, weil es ja nicht gerade falsch ist bei den ganzen aktuellen Gewalttaten vorzusorgen. Da hat sich Sophie Jordan gedacht, die Gewalt steckt in diesem Gen bzw dieses Gen macht einen gewalttätig.

    Davy ist führt ein nahezu perfektes Leben, hat einen tollen Freund und ist glücklich. Dann kommen die Testergebnisse und alles ändert sich. Doch was bedeutet es nun HTS zuhaben? Ich fand es interessant herauszufinden was alles auf Davy zukommt.und was sich alles für sie verändert. In jedem Bereich ihres Lebens wird sich nun etwas ändern. Im Laufe des Buches hat sie sich echt verändert und hat ihre Einstellung zu der Situation geändert. Das fand ich sehr positiv. Auch eine Liebesgeschichte darf hier nicht fehlen. Nicht kitschig und gerade genug. Genau die richtige Mischung. Die Charaktere haben mir  auch gut gefallen. Ich konnte mich super in die Personen hineinversetzten. Am besten fand ich aber Davy und Sean. und Tori fand ich auch ganz okay. Am besten fand ich die Stelle wo Davy sich entschlossen hat zu fliehen. Schade dass dann schon bald das Ende des 1. Bandes folgt. Aber desto größer ist die Freude auf den 2. Band.

    Der Schreibstil gefällt mir gut. Es wird aus der Sicht von Davy erzählt. Das Buch ist spannend geschrieben und einfach zu lesen. Sophie Jordan schreibt hinter jedem Kapitel eine, wie soll ich es beschreiben, extra Info für den Inhalt. Mal einen kurzen SMS Verlauf oder eine Pressemitteilung bezüglich des Mördergens. Das hat mir auch gut gefallen. besonders diese Pressemitteilung hat es so „echt“ wirken lassen.

    Fazit:

    Fesselnde Dystopie! Ich hab das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und freue mich schon auf Band 2  Klare Kaufempfehlung.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Janinezachariaes avatar
    Janinezachariaevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Hörbuch
    Interessante Geschichte

    Vor kurzem hab ich “Infernale“ von Sophie Jordan als Hörbuch gehört. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und Frederike Walke hat es schön vorgetragen, auch wenn ich die letzten Kapitel mehrfach hören musste, da mir am Anfang dieses Gefühl nicht gekommen ist, dass die Geschichte tatsächlich zu Ende ist. 
    Das Hörbuch ist auf sechs CDs aufgeteilt und dauert 6h 28 Min. 
    Davy wird nach einem DNA Test positiv auf das Mörder​ Gen getestet und verliert mit einem Mal sehr viel. Ihre Eltern distanzieren sich etwas von ihr, ihr Freund ebenfalls. Sie muss die Schule wechseln und kommt mit anderen Personen zusammen, die ebenfalls dieses Gen in sich haben sollen.
    Ich werde definitiv weiter diese Reihe verfolgen und bin froh über diese tolle Hörbuch Unterhaltung.

    Kommentieren0
    63
    Teilen
    cheesies avatar
    cheesievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sympathische Protagonistin mit spannender Geschichte
    Parallelen zu einem selbst

    Wer hat sich nicht schon einmal dabei erwischt, wie er über jemand anderen urteilt? Schonungslos, verletzend, unbewusst? 


    Davy ist 17. Hochbegabt. Beliebt. Vergeben. 
    Davy wird, wie alle, getestet. Mördergen nennen sie es. HTS. 
    Und Davy ist ein Träger. 


    Doch ist sie dadurch anders? Sieht man es ihr an? 


    Nein, aber diese Information verbreitet sich wie ein Lauffeuer. 
    Alle, so kommt es rüber, wenden sich von ihr ab. 


    Ist es nicht bei uns genau so? Kann jeder von sich behaupten, nicht schon mal vorschnell über jemand anderen geurteilt zu haben? Ich jedenfalls nicht. 


    Dieses Buch zeigt die andere Seite. Die Seite des Opfers. 


    Zwischen den Kapiteln gibt es kleine "Zwischensequenzen". Diese zeigen die Sicht der anderen, der Regierung oder auch der angeblichen Freunde. 


    Die Autorin zeigt vom Beginn an, dass sie eine wahnsinnig gute Schriftstellerin ist. Die Charaktere werden gut beschrieben und sind mehr oder weniger Sympathisch. Der Schreibstil ist flüssig. Das Buch lässt sich leicht lesen und wurde von mir innerhalb eines Tages verschlungen! 

    Kommentieren0
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks