Sophie Jordan Infernale – Rhapsodie in Schwarz

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Inhaltsangabe zu „Infernale – Rhapsodie in Schwarz“ von Sophie Jordan

Das packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz – ein außergewöhnliches Lesevergnügen! Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin? Das ist noch viel schlimmer. Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.

Eine tolle gelungene Fortsetzung

— jesslie261

Perfekt!

— mii94

Ich fand den ersten Band einfach so unglaubliche gut und könnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der 2 Band war nicht annähernd so gut.

— Jenny_Hklein

Furchtbare Figurenentwicklung, fehlende Spannung und absolut unauthentische Handlungen ergeben eine Fortsetzung, die mich sehr enttäuscht.

— Lila-Buecherwelten

Absolute Leseempfehlung! Ein tolles Ende, was mich sehr berührt hat.

— KleineNeNi

Sooo viel besser als Band 1! Den Abschlussband fand ich realistischer & emotionaler ♥ Bin froh, dem 2. Teil eine Chance gegeben zu haben :)

— suggar

Grundsätzlich ein gutes Buch, aber am Ende ist auf einmal viel zu viel in kurzer Zeit passiert.

— Darcy

Spannend aber etwas zu kurzes Ende !

— Madamefuchs

Nicht so stark wie der erste Band der Reihe ! :(

— SelinaBooks

Das Buch hat mich von der Storyline her sehr enttäuscht, den Schreibstil fand ich jedoch toll!

— Phantasyia

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  • ein tolles Finale

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    jesslie261

    15. October 2017 um 17:05

    Inhalt:Das packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz – ein außergewöhnliches Lesevergnügen! Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin? Das ist noch viel schlimmer. Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.Meine Meinung:Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, als ich jedoch die ersten negativen Rezis dazu gelesen hatte, hab ich es doch erstmal wieder ins Regal gestellt, da die Resonanzen wirklich nicht sehr berauschend waren und ich mich dann etwas gescheut hatte es zu lesen. Nachdem ich nun doch Lust auf das Buch hatte, kann ich die negative Kritik rund ums Buch nicht verstehen. Mir hat das Buch absolut gut gefallen. Trotz langer Zwischenzeit zum ersten Band, konnte ich sofort ins Buch eintauchen und hatte sofort wieder den Faden zur Geschichte. Das sich ein Mensch ändert nachdem was ihm passiert ist, finde ich irgendwie logisch. Und auch die zweite Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen und jonnte mich überzeugen. Der Schreibstil wr flüssig und auch spannend. Fazit: Für mich ein gelungener Abschluss

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  • Perfekt!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    mii94

    03. October 2017 um 21:08

    Inhalt Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin?Das ist noch viel schlimmer.Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... CharaktereDavy ist eine sehr starke und impulsive junge Frau. Sie lässt ihre Taten für sich sprechen und ist sehr instinktiv. Davy ist sehr mutig und ein bisschen naiv. Des Weiteren ist sie sehr stur und hartnäckig. Außerdem geht Davy schnell an die Decke und hasst den Stillstand. Caden ist ein sehr hartnäckiger junger Mann. Er ist sehr stur und mutig. Des Weiteren ist er sehr stark und der geborene Anführer. Außerdem liegt ihm das Wohl seiner Gemeinschaft und auch das von Davy sehr am Herzen. Er ist sehr beschützend und fürsorglich. Des Weiteren ist Caden sehr liebevoll und immer da, wenn man ihn braucht. Aber man muss auch sagen, dass Caden sehr besitzergreifend ist. Meine MeinungDer Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig. Ich war sofort in meinem gewohnte Lesefluss drin und konnte mich richtig in das Buch fallen lassen und es einfach genießen. Die Seiten sind nur so geflogen und es war schneller zu Ende, als erwartet. Und durch den Schreibstil hatte ich das starke Gefühl direkt mit dabei zu sein. In meinen Augen hätte die Autorin Band 2 nicht besser machen können. Es ist perfekt genau so, wie es ist und ich liebe alles an dem Buch. Es ist perfekt. Es ist anders. Es ist genial!Zur AutorinSophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf und landete mit ihrer Firelight-Trilogie einen internationalen Bestseller. 2016 legt sie mit „Infernale“ den Auftakt einer packenden Liebesgeschichte vor, die durch geschickt platzierte gesellschaftskritische Anklänge zum Nachdenken anregt. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston.EmpfehlungIch kann euch das Buch nur ans Herz legen. Klar, es wird viel darüber diskutiert und ich versteh auch, wieso andere nicht so begeistert sind, aber mich hat das Buch zu 100% überzeugt und geflasht. 

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  • Was war das?!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    Lila-Buecherwelten

    13. September 2017 um 19:44

    Meine Meinung: Okay, eine Frage vorab: Was war das denn bitte? Hatte die Autorin keine Lust auf eine Fortsetzung und musste trotzdem eine schreiben? Denn genau so kam es mir vor. Die Handlung war so langweilig, dass ich mich zwingen musste, weiterzulesen, weil einfach so selten was passiert. Ich habe immer gewartet, dass es mal richtig los geht, aber irgendwie ist das nicht passiert. Es ist so zäh, was im starken Kontrast zu dem tollen ersten Band 1 steht. Dazu kommt, dass die Handlung einfach so gar nicht zum Vorgänger passen will. Die Figuren entwickeln sich völlig bescheuert (Entschuldigung für die Ausdrucksweise) und unrealistisch, dass ich ständig kopfschüttelnd vor dem Buch saß und mich gefragt habe, was das Ganze hier eigentlich soll. Vor allem die Liebesgeschichte ist in meinen Augen fast schon lächerlich, furchtbar und absolut unbefriedigend für den Leser. Weil sie nicht zur Geschichte passt. Weil sie nicht zu Band 1 passt. Ich fand die Figuren allesamt unsympathisch und habe mich wirklich gequält beim Lesen. Tut mir leid, aber diese Fortsetzung war wohl eher nichts. Was so schade ist, weil die Autorin eigentlich klasse schreiben kann und wundervolle Bücher hervorbringt! Ich habe schon einiges von ihr gelesen und fand eigentlich alles sehr ansprechend und spannend. Aber das hier? Leider nicht.

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  • Klare Leseempfehlung!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    KleineNeNi

    08. September 2017 um 21:39

    Zum Cover: Das Cover finde ich einfach wieder unglaublich schön. Die Farbe ist toll und sieht neben dem ersten Band einfach großartig aus. 😍 Das seht ihr ja hier auf dem Bild. ;) Was ich aber auch wieder an diesem Cover "bemängeln" muss ist die Makierung an Davys Hals...sofern sie das sein soll. 😅 Sie wird halt im Buch ganz anders beschrieben und ich finde es halt wirklich schade, dass es nicht so abgebildet ist wie beschrieben. :/Zum Inhalt: Das Buch ist in...ich meine... zwei Teile eingeteilt, was ich toll finde. Die Geschichte beginnt nach der Flucht aus Mount Haven von Davy, Gil, Sean und Sabine. Sie versuchen über die Grenze nach Mexico zu kommen. Auf dem Weg dahin läuft ihr Caden über den Weg. Mehr möchte ich nicht verraten. 😅 Aufgrund des Klappentextes dachte ich erst, dass es eine nervige Dreiecksbeziehung werden könnte, aber das war zum Glück gar nicht so. Caden ist einfach ein Traum und viiiiel besser als Sean, was die Liebesgeschichte umso besser gemacht hat. :)Beim ersten Band hatte ich so oft ein komisches Gefühl im Bauch, da die ganze Situation so unangenehm war. Wie Davy einfach von den Menschen behandelt wurde war grausam, aber in diesem Band fand ich es viel angenehmer, da sie die meiste Zeit unter Gleichgesinnten ist. Davy ist nicht mehr so scheu, sondern hat sich entwickelt und weiß sich nun durchzusetzen und mit der "neuen" Situation umzugehen. Ich finde sie hat absolut nachvollziehbar gehandelt und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen.Die neuen Charaktere, auf welche Davy im Laufe des Buches trifft, fand ich alle wirklich interessant. Das Buch war an keiner Stelle langweilig und einfach nur mega gut geschrieben. Ich verstehe gar nicht, warum so viele das Buch schlecht machen und sagen, dass es langweilig wäre und man nach dem ersten Band bloß aufhören soll. Falls ihr das lest, dann schreibt mir doch bitte in die Kommentare, warum ihr das Buch nicht mochtet. :)Ich finde es etwas schade, dass es zum Ende hin alles so schnell ging. Auf einmal war die Geschichte vorbei, ohne genaue Erklärungen, außer durch die Interviews und Artikel, welche die Kapitel voneinander trennen. Da hätte ich mir etwas mehr Informationen gewünscht, aber ansonsten fand ich es wirklich sehr sehr schön. Ich hatte Tränen in den Augen! Sowas ist mir noch nie bei einem Buch passiert. Es konnte mich halt trotz kleiner Schwächen enorm mitgenommen.Es ist so traurig, dass die Reise mit Davy zuende ist... 😖😭Fazit: Tolles Ende der Dilogie! Absolut lesenswert!

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  • Überhaupt nicht viel schlechter als der 1. Teil!!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    Rosi03

    22. August 2017 um 13:29

    Mich konnte der 2.Teil begeistern,er ist gar nicht viel schlechte als der 1. Teil.Hier werden einfach nur  mehr die  Gefühle von der Protagonistin gezeigt,als im 2. Teil.Mir gefällt,dass jetzt in dem Buch noch mehr um die Liebe geht und um ihre Zweifel.


    Sehr schönes Buch,ist weiter zu empfehlen

  • Ich hoffe die Leute hassen mich nun nicht

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    Kayri

    19. August 2017 um 14:06

    Ich bin so enttäuscht von diesem Teil.Wo fange ich nur an?Der zweite teil fängt nach dem ersten Teil dort wo er aufgehört hatte..Nur ist Davy komplett anders..Sean den sie geliebt hatte... nun ja von dem hält sie Abstand.. ich weiß es ist was schlimmes passiert so das das eigentlich der Normale zustand sein KÖNNTE aber die sind Wochen an einem Platz gefangen so das sie ja miteinander Reden sollten...aber nein das tuen sie nicht...und Sean bemerkt das sie auf Abstand geht so Spät das ich mir denke... und die sind zusammen? Ein paar das gerade etwas schlimmes überlebt hatte und dann sind sie nicht mal Glücklich zusammen...aber okey...Wieder einmal müssen sie Flüchten...das Team wird getrennt Davy wird sehr stark verletzt und ihr Retter ist nicht weit entfernt.Ein Junger Mann aus der Rebellion arme rettet sie und nimmt sie mit um sie dort zu verarzten...Wie der Ort dort beschrieben wird ist eine Katastrophe, Millionen von Gängen alle gleich so das man null mitbekommt wo geht es lang wie stell ich mir das vor?Weiter möchte ich nicht erzählen lest es selbst.Ich habe ja die Vermutung das es Sophie Jordan ja nicht selbst geschrieben hat.Weil die Bücher einfach mal komplett verschieden sind. Hätte der 2 Teil ein anderen 1 Teil wäre es gut geworden bis auf den Anfang mit Sean... das ist immer noch idiotisch.Oder hätte der erste Teil ein anderen 2 Teil dann wäre das eine Traum Dystopie geworden.Zumal man hier sagen muss nach dem ersten Teil habe ich erwartet das Davy eine Anführerin wird das sie eine Truppe Leiten wird das sie die Welt verändern wird...Doch alle das passiert so nebenbei man liest es nur in den Abschnitten kurz vor dem neuen Kapitel auch da würde ich euch raten lest es am Schluss sonst spoilert ihr euch das ganze Buch.Das Ende nun ja zu schnell ist alles passiert zu ungenau und warum?Zeitmangel? Oder habe ich doch recht und nicht Sophie hat es geschrieben ?Reden wir mal vom Cover, es ist mehr selbst erst später aufgefallen aber Davy hat auf denen Braune Haare, nein nicht Blonde so wie sie es in echt hat oder Schwarz wie sie im 2 Teil am Anfang bekommt... ich verstehe das echt nicht wieso der Verlag das gemacht hat?Wer den ersten Teil gelesen hatte sollte den zweiten auch lesen damit man es einfach beendet hat und nicht weil es gut ist.!Bitte berücksichtigt das es meine Meinung ist, und respektiere jede andere Meinung auch :)

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  • Rezension: Infernale 2

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    Jojo0609

    17. August 2017 um 12:58

    Cover: Ich finde das Cover, genau wie das vom ersten Teil einfach toll. Es passt total zum Buch. Meine Meinung: Das Buch war auf jeden Fall anders ganz anders als ich erwartet habe, was mich Anfangs ein bisschen entäuscht hat, weil ich mir halt gewünscht hätte mehr über Sean zu lesen egal ob mit oder ohne Davy. Man hat zwar erfahren warum Sean die Markierung trägt, was mich von Anfang an interessiert hat, aber das wars im groben und ganzen dann auch. Aber als ich dann weiter gelesen habe und eine neue und ganz andere Story erfahren durfte war ich begeistert. Ich konnte die Gefühle, Gedanken und Entscheidungen von Davy immer verstehen und fast immer nachvollziehen und ich fand es schön das man miterleben konnte das sie wenn sie gefallen ist immer wieder aufgestanden ist, wenn sie gebrochen ist sich immer wieder so gut es ging zusammen geflickt hat. Die Handlung von den meisten anderen Charakteren könnte ich auch fast immer verstehen, es gab keine Stelle an der ich nicht wusste warum das jetzt passiert oder warum eine Person jetzt was gesagt hat. Außerdem gab es einige sehr spannende Stelle die ich sehr gut fand. Zum Ende hin wurde die ganze Lage um die Träger herum entspannter und das letzte Kapitel also den Epilog fand ich toll,  es war sehr schön wie sich am Ende alles wieder zusammen gefügt hat. Alles in allem hat mich das Buch nach meiner anfänglichen Enttäuschung sehr überrascht und ich bin total zufrieden mit dem Ende der Reihe. Bewertung: 4/5🌟

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  • Infernale - ein Spiel der Psychologie und Langeweile?

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    magdalenamarija

    25. July 2017 um 02:47

    Band 1 hat mich restlos begeistert. Spannend, interessant und wenn gesellschaftskritisch. Band 2 hat die Reihe dann doch auf ein Niveau herabgesetzt, das ich nicht erwartet hatte ...Es geht weiter mit der Geschichte um die Träger des mörderischen Gens. Nur dieses Mal wird Davy von ihren Freunden auf der Flucht nach Mexico getrennt. Sie befindet sich in einer Widerstandsgruppe, die Trägern bei der Flucht helfen. Dort muss sie sich mit ihrer Identitätskrise auseinandersetzen, Intrigen überleben und mit ihren Gefühlen für Caden fertig werden.Band 1 hat mir sehr gut gefallen und ich war schon versucht, es dabei zu belassen, weil es für mich wirklich ein perfektes Ende war - offen und anregend für eigene Gedanken. Dennoch habe ich mich dazu überreden lassen und direkt am Anfang ging es mit einer langweiligen Fortsetzung los.Davy wurde zunehmend unsympatisch. Ihre Entscheidungen zeigten mehrmals Widersprüche, die sich durch das ganze Buch zogen und auch das sie Sean die Schuld für ihre Lage gab, war nicht gerechtfertigt. Er half ihr erst durch die schweren Zeiten und wegen ihrer eigenen Entscheidungen macht sie ihn für ihr Leid verantwortlich. Sie grenzte sich bewusst ab und hielt sich am Rande ihrer Gruppe. Außerdem war der ganze Verlauf vorhersehbar. Die Widerstandsgruppe. Ihre neuen Gefühle für Caden. Verräter, die sie alle in Gefahr brachten. Die im ersten Buch tolle und spannende Geschichte verwandelte sich leider hier sehr schnell in eine 0815-Story. Caden war selbst ziemlich seltsam. Ziemlich besitzergreifend und arrogant. Ich konnte Davys Gedankengänge, was ihn betraf, nicht verstehen und habe mich mehrmals über sie aufgeregt. Es war einfach Drama pur, das einen nicht mehr packen konnte. Die Spannung und die faszinierende Atmosphäre waren weg. Wirklich bedauerlich. Das Ende wirkte so künstlich, dass ich es um ehrlich zu sein nicht akzeptieren will. Es war für mich fast schon ein radikaler Unterschied zum Ende von Band 1. Mehr als 2 Sterne verdient das Buch meinerseits nicht. Aber ich betone - meinerseits! Ich kann die Sterne nur für den tollen Schreibstil der Autorin geben. Man konnte sich sehr gut in die Handlung einfinden. Schwerer war es dann doch die Entscheidungen relativ oberflächlicher Charaktere nachzuvollziehen. Schade.

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  • Da bleibt vieles offen!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    Mira20

    03. July 2017 um 21:41

    Der tolle Schreibstil der Autorin täuscht über vieles hinweg! Leider bleiben vor allem auf den 2. Blick viele Fragen offen und nicht alles macht Sinn!ACHTUNG diese Rezension enthält Spoiler, da meine Kritik inhaltsbezogen ist.Nahtlos setzt dieser 2. Teil an den Vorgängerband an. Davy kann ihre Tat nicht richtig verarbeiten. Nachts träumt sie vom unbekannten Toten und tagsüber ekelt sie sich vor sich selber. Seans Anwesenheit verschärft die Situation. Als sie endlich das o.k. für ihre Flucht nach Mexiko bekommen, sind auch Sabine und Gil erleichtert aus der miesen Stimmung zu entkommen. Als eine Patrouille sie entdeckt, wird Davy angeschossen und von ihren Freunden getrennt. Gerettet wird sie von einem Widerstandskämpfer.Sprachlich hat mich das Buch sofort wieder gepackt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Bald fragte ich mich allerdings, auf welchen Seiten all die offenen und gesellschaftskritischen Fragen aus Band 1 abgeschlossen werden sollten. Die kurzen Schreiben in Form von Interviews und Zeitungsausschnitten etc. jeweils vor den neuen Kapiteln sollten einen Einblick ins Geschehen ausserhalb des Versteckes geben. Meiner Meinung nach zu kurz und zu verzettelt. Die Protagonistin Davy, die ich in Band 1 sehr mochte und auch ihre Entwicklung spannend und glaubwürdig fand, stürzte förmlich ab. Ihre Persönlichkeit empfand ich als extrem unglaubwürdig. Ich nahm ihr ihre Rolle als toughe, junge, verletzte, emotional aufgewühlte, starke etc. Frau einfach nicht ab. Und je tiefer die Autorin blicken liess, desto unglaubwürdiger wurde Davy.Action und Handlung sind spannend und lebendig beschrieben, aber emotional flacht das Buch völlig ab. Davy wird auf einen Teenager mit Liebesqualen reduziert. „ Ich lass niemand an mich ran“ Das sie sofort Gefühle für Caden, ihren Retter entwickelt, hat mich enttäuscht. Wo bleibt den Sean? Ihre Gefühle für ihn waren in Band 1 immerhin so stark, dass sie bereit war einen Menschen für ihn zu töten.Wenn ihr das Buch selber lesen wollt, hier nicht weiterlesen!Die Auflösung am Ende über den Verräter innerhalb der Widerstandsbewegung hat mich gelinde gesagt, schockiert! So banale Beweggründe? Im Ernst? Und wie erklärt sich der erste Mordanschlag? Und was ist mit Marcus? Soviel Hass und Rachegefühle und dann einfach nichts mehr? Kein Ende? Nichts?Und dann noch die Geschichte mit der Traumgestalt. „Natürlich wird er mich nie mehr verlassen“ so Davy. Ihr Toter! Ihr Gewissen! Und dann war er plötzlich weg!Normalerweise kritisiere ich eher die Längen der Reihen, die oftmals einfach immer weitergehen. Aber ich glaube hier wäre ein dritter Band durchaus sinnvoll gewesen.Ich gebe dem Buch 2.5 Sterne. Weil es ein Jugendbuch ist, und gerade auch für ungeübte Leser der Spannungsbogen und die Sprache sehr wichtig sind, runde ich auf 3 Sterne auf. Die Leseempfehlung ist zwar nur bedingt, aber der Aufwand für die Lektüre ist auch nicht sehr gross.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2381
  • ganz anders als der erste Teil - aber trotzdem gut!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    MarcyBookNerd

    16. June 2017 um 21:11

    Ich habe den ersten Teil letztes Jahr direkt gelesen und fand ihn richtig gut. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich dann auch an den zweiten Teil. Der Einstieg fiel mir leider nicht so leicht. Ich konnte mich nicht mehr an die ganze Handlung des ersten Teils erinnern und konnte die ganzen Nebencharaktere ach nicht mehr gut in Verbindung bekommen. Da im zweiten Teil nicht mehr auf das eingegangen wird, was zuvor passiert ist, konnte ich diese Erinnerungen auch nicht wieder hervorholen. Davon war ich zunächst doch schon sehr enttäuscht, denn man hätte das wieder wie gewohnt in wenigen Nebensätzen erwähnen können. Nach ein paar Seiten musste ich allerdings feststellen, dass die Handlung hier nicht mehr viel mit der Handlung des ersten Teils gemeinsam hat. Ohne spoilern zu wollen kann ich auch sagen, dass es irgendwann sehr unwichtig wurde, was vorher passiert ist und welche Rolle die anderen Charaktere haben. In diesem zweiten Teil taucht man noch einmal in eine völlig neue Geschichte ein, mit anderen Charakteren und einer anderen Liebesgeschichte. Einerseits fand ich das ziemlich gut, denn mir hat diese neue Handlung sehr gefallen und ich fand sie sehr spannend. Andererseits muss ich schon sagen, dass es wie ein großer Sprung zum ersten Teil ist, obwohl dieser nahtlos anknüpft und eigentlich keine Zeit zwischen den beiden Teilen vergangen ist. In dem Moment, in dem ich die Geschichte gelesen habe, hat mich das allerdings nicht gestört. Was mich allerdings irgendwann sehr genervt hat, war die Protagonistin. Ich mochte Davy im ersten band sehr gerne aber jetzt ist sie mir langsam doch sehr auf die Nerven gegangen. Sie hat sich die ganze Zeit geweigert, ihre Gefühle zu akzeptieren und ist immer davongelaufen.  Letztendlich bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ende der Reihe. Ich fand es sehr spannend und entgegen meiner Befürchtungen hat mir das Ende auch sehr gefallen.

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  • Geht eine andere Richtung als der Vorgänger - im Gesamten jedoch zufriedenstellend.

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    Damaris

    13. June 2017 um 13:59

    "Infernale" war ein tolles Leseerlebnis, ein spannender Roman, der mich oft schockiert und sprachlos gemacht hat. Der Folgeband "Infernale: Rhapsodie in Schwarz" war folglich ein Lesemuss. Jetzt, nach dem Lesen bin ich überrascht, wie anders der zweite Teil, im Gegensatz zum Vorgänger, daherkommt. Und genau das mag ich sehr gerne, denn das bringt Individualität mit sich und lässt die Geschichte nicht auf der Stelle treten. Ich kann mir jedoch aber auch vorstellen, dass einige Leser eine ähnliche Geschichte erwarten, wie zu Beginn der Reihe. Sieht man beide Bände jedoch als Einheit, kann man damit durchaus zufrieden sein.Davy und ihren Freunden ist die Flucht aus Mount Haven, dem Ausbildungslager für Mördergen-Träger (HTS), gelungen. Nun warten sie auf eine Gelegenheit, die Grenze nach Mexiko zu überqueren. Dort erhoffen sie sich, selbst als gezeichnete Träger, ein neues, selbstbestimmtes Leben. Bis dahin ging die Geschichte nahtlos vom Vorgängerband über. Doch man merkt sofort, dass Davy sich verändert hat. Sie distanziert sich von ihren Freunden, wird gepeinigt von den letzten Ereignissen im Ausbildungslager. Das bekommt vor allem Sean zu spüren, Davys Freund. Leser müssen sich darauf einstellen, dass er in "Rhapsodie in Schwarz" keine tragende Rolle mehr spielt. Das empfand ich zwar als sehr natürlich, dem Lauf der Dinge angemessen, aber persönlich auch schade. Seans Rolle mochte ich, trotz einiger Klischees, in "Infernale" sehr gerne.Bei der versuchten Grenzüberquerung wird Davy von ihren Freunden getrennt, und ab hier geht die Geschichte einen anderen Weg, den ich persönlich sehr mochte. Davy stößt auf den Widerstand, eine Gruppierung, die vordergründig HTS-Trägern Schutz und Hilfe bietet. Hier trifft Davy dann auch auf deren Anführer Caden, und, man ahnt es, daraus entwickelt sich eine neue Liebesgeschichte. Das möchte ich auch gar nicht kritisieren, denn nach Davys bisherigen Erlebnissen, empfinde ich das sogar als plausibel. Leider hat es die Autorin nicht geschafft, mir Caden als Person besonders nahe zu bringen. Besser hätte sie auf die wiederholte Beschreibung körperlicher Vorzüge verzichtet und ihm mehr Persönlichkeit verliehen.Während sich Davy entscheiden muss, ob sie beim Widerstand bleibt oder ihren Freunden nach Mexiko folgt, spielen sich im Hintergrund Dinge ab, welche die gespaltene Gesellschaft einen, bzw. die politische Lage im Land zum Guten ändern soll. Das wird durch kurze Textsequenzen verdeutlicht, die Hauptgeschichte bleibt bei Davys Erlebnissen. Am Ende erscheint mir die Zeitachse der Ereignisse rund um das Mördergen HTS dann doch etwas kurz. Ein gespaltenes Amerika, geteilt in normale Menschen und HTS-Träger, mit Internierungslagern und einer Behörde, die ein Land in dystopische Zustände gestürzt hat - das alles benötigt sicherlich ein längeres Zeitfenster als mehrere Monate. Dafür wurde die Geschichte jedoch schlüssig und mit konfliktreichen Entscheidungen zu Ende gebracht.Kategorisieren lässt sich das Buch nicht eindeutig. Es ist keine reine Dystopie, eher ein Jugendthriller. Vielleicht eine Zukunftsvision, eine Studie von einer Gesellschaft, die sich dystopisch entwickelt, bei der man am Ende jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft schauen kann.Das Fazit"Infernale: Rhapsodie in Schwarz" legt den Fokus nicht mehr so deutlich auf Schockmomente, sondern begleitet die Mördergen-Trägerin Davy bei weitreichenden Entscheidungen für sich selbst und für Menschen, die ihr nahestehen. Die vorhandene Lovestory ist plausibel, aber eher oberflächlich und damit schlussendlich Geschmacksache. Wenn man sich an einer recht kurzen Zeitspanne, in der sich eine Gesellschaft dystopisch (und wieder zurück) entwickelt nicht stört, bekommt man eine lesenswerte Geschichte, die nahegeht und mitreißt, auf die man am Ende zufrieden zurückblicken kann. 3 von 5 Sterne vergebe ich für den Abschlussband.

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  • Da ich nicht spoilern möchte, gibt es die gleiche Rezi wie bei Teil 1

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    sollhaben

    12. June 2017 um 18:30

    Die Kriminalität steigt weltweit an. Immer mehr Menschen werden auf HTS (Homicidal Tendency Syndrome) getestet. Die Träger des sogenannten Mördergens erwartet kein normales Leben mehr. Davy geniest ihr Leben in vollen Zügen. Ihre Stimme ist überragend und ihr Talent für Musikinstrumente haben ihr bereits eine Zusage auf die renommierte Julliard eingebracht. Sie malt sich ihre Zukunft rosig aus, doch der positive HTS Test bringt alle ihre Träume zum Einsturz. Kein Stein bleibt auf dem anderen, ihre Freunde wenden sich von ihr ab und selbst ihre Eltern sehen sie in einem anderen Licht. Wie hat es mir gefallen?Der Klappentext hält genau was er verspricht. Die Ausgangssituation fühlt sich nicht so unglaublich an. Die Menschheit sucht seit jeher den Grund für das Böse im Menschen. Ob nur die Gene daran Schuld sein können oder auch Erziehung und äußere Einflüsse eine wichtige Rolle spielen, ist eine immerwährende Diskussion. Die Autorin schafft hier eine Welt, die aufgrund der Ergebnisse der Tests nur mehr zwischen Gut und Böse unterscheidet. Damit erhalten die Träger keinerlei Möglichkeit mehr auf Schulbildung oder gut bezahlten Jobs. Die Gene bestimmen ihr Schicksal und es gibt kein Entrinnen. Diese beklemmende Situation, die Ungerechtigkeit und dieses Ausgeliefertsein wird unglaublich intensiv beschrieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn Davys Schicksal hat mich berührt und ich konnte ihre Unsicherheit fast körperlich spüren. Sie versucht sich auf ihr neues Leben einzustellen, hat aber keine Ahnung, wie sie das anstellen soll. Selbst (fast) alle anderen Träger bieten ihr keine Hilfe an. Statt dessen untermauern sie mit ihren Taten die Testergebnisse. Dabei wurde ich manchmal ziemlich wütend. Ich bin froh, dass ich sofort Teil 2 zur Hand habe. Zwar ist es meiner Meinung nach kein ganz fieser Cliffhanger, aber ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Davy weitergeht. 

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  • Eine infernalische Dystopie, die zum Liebesroman wird

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    NiWa

    10. June 2017 um 17:03

    Davy trägt das Mördergen HTS in sich. Seitdem das Testergebnis offiziell vorliegt, hat sich alles geändert. Sie hat ihre Familie, ihre Freunde und damit ihr ganzes bisheriges Leben verloren. Aber was, wenn der Test gar kein Vorurteil ist, sondern tatsächlich richtig liegt?In diesem zweiten Teil schließt sich Davy einer Widerstandsgruppe an, denn sie kann nicht akzeptieren, dass eine ganze Menschengruppe als zukünftige Mörder abgestempelt wird.Der erste Teil der Infernale-Dilogie hat mir unheimlich gut gefallen. In der Infernale-Dilogie werden Gentests, das menschliche Schicksal in den Fängen der Veranlagung, Vorurteile und das menschliche Streben nach Perfektion thematisiert. In Davys Welt werden Menschen auf HTS getestet, um zu erfahren, ob sie das Potential zum Mörder haben. Fällt der Test positiv aus, werden die Betroffenen an den Rand der Gesellschaft gedrängt.Mit dieser Thematik trifft Sophie Jordan einen Nerv, der in unserer Gesellschaft bereits jahrzehntelang offen liegt. Gentests sind bei Ungeboren an der Tagesordnung. Heute wird auf Erbkrankheiten getestet, in naher Zeit vielleicht schon auf die Anlagen zur Fettleibigkeit, Suchtverhalten oder gar die Intelligenz. Wer darf entscheiden, ob ein solches Leben gelebt werden soll? Die Eltern, der Arzt oder die Gesellschaft?Davys Welt ist zwar noch nicht ganz so weit, um das Mördergen beim Fötus festzustellen, dennoch werden Menschen nach und nach aus der Gesellschaft selektiert, weil sie angeblich eine Gefahr darstellen.Die Grundgedanken der Autorin sind genial und haben mich sofort überzeugt. Daher habe ich mich sehr auf diesen zweiten Teil gefreut und musste enttäuscht festzustellen, dass alle Qualitäten des Vorgängers ausgeschieden sind.Denn die gesellschaftlichen Tendenzen, die Gentests oder das Leben der Personen mit dem Mördergen, werden im Grunde gar nicht mehr thematisiert. Es geht um Davy, wie sie sich selbst sieht und die Liebe, was aus einer infernalischen Dystopie einen Liebesroman für Teenager werden lässt.Mehr als die Hälfte des Buches dreht sich um die Fragen, liebt er mich, liebt er mich nicht? Liebe ich ihn, liebe ich ihn nicht? Damit ist schon fast die ganze Handlung erzählt und ich entschuldige mich an dieser Stelle, dass ich gespoilert habe.Eingangs wird man mit interessanten Gedanken und Spannung verwöhnt, doch genauso rasant wie der Beginn, ist das Abdriften auf die emotionale Ebene. Meiner Meinung nach ist eine Romanze nie fehl am Platz, dennoch sollte es bei einer Dystopie bleiben, wenn es als solche begonnen hat, und nicht in eine Love Story abrutschen. Sämtliche interessanten Gedankengänge, die im ersten Band ihren Anfang hatten, wurden nonchalant übergangen, um Davys Gefühlswelt Platz zu machen.Ich bin sehr traurig, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann. Für eine Liebesgeschichte war es nicht schlecht. Es gab emotionale Spannungen, Fragen sowie Geheimnisse standen im Raum und die Charaktere haben überzeugend gewirkt. Nichtsdestotrotz habe ich mich auf die Fortsetzung eines wahren dystopischen Lesehighlights eingestellt und wurde mit einer Dreiecksgeschichte auf Teenie-Niveau abgespeist.Meine Leseempfehlung geht an alle, denen dieser Band vor Neugier unter den Nägeln brennt, und an Leser, die Liebesgeschichten besonders gern mögen. Wer sich ein ebenso geniales Setting wie im ersten Band erwartet, wird meiner Vermutung nach enttäuscht werden.Die Infernale-Dilogie:1) Infernale 2) Infernale 2. Rhapsodie in Schwarz

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    • 5
  • Schwächelndes Finale

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz

    ConnyKathsBooks

    07. June 2017 um 12:32

    "Wir sind nicht perfekt, aber wir sind auch keine Monster. Wir sind einfach nur Menschen." (S. 42)Nach den dramatischen Ereignissen in Mount Haven und ihrer anschließenden Flucht versuchen Davy, Sean, Gil und Sabine über die Grenze nach Mexiko zu gelangen. Dort erhoffen sie sich als HTS-Träger mehr Freiheit und ein besseres Leben. Doch alles verläuft anders als geplant, Davy wird von den anderen getrennt und landet beim Widerstand, wo sie dem charismatischen und attraktiven Caden begegnet. Schon bald steht Davy vor einer schwierigen Entscheidung. "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" ist der zweite und zugleich letzte Teil der dystopischen Reihe von Sophie Jordan. Der Auftakt hatte mir trotz ein paar Kritikpunkten recht gut gefallen und ich war gespannt, wie es mit Davy & Co weitergeht. Leider nehmen im Finale die Schwächen überhand. Da wäre zum einen Protagonistin Davy, die mir hier immer unsympathischer wurde. Ich verstehe zwar, dass der Mount-Haven-Vorfall sie belastet, doch ihre ständigen Schuldgefühle, Selbstzweifel und ihr Schubladendenken betreffs HTS-Trägern und Nicht-Trägern gingen mir irgendwann nur noch auf die Nerven. Zum anderen ist da die neue Liebesgeschichte, die mir viel zu stark in den Vordergrund rückt. Wenn das Paar mich wenigstens berührt hätte, wäre das ja nicht so schlimm, doch das Ganze wirkte auf mich erzwungen und unglaubwürdig.Und dann die Handlung, die meistens nur vor sich hinplätschert und kaum Höhepunkte oder spannende Momente aufweist. Fast alles dreht sich um Davys persönliches Drama; von der erwarteten Rebellion, richtigen Kämpfen und echtem Widerstand fast keine Spur. Wie schon in Band 1 werden hier ab und zu Pressemitteilungen, Zeitungsartikel oder Gesprächsmitschnitte eingeschoben und nur dadurch erfährt man, was im Land passiert. Das ist mir einfach zu wenig.Auch das Ende überzeugte mich nicht, trotz ein paar Überraschungen. Alles löst sich viel zu schnell und einfach in Wohlgefallen auf und der kitschige Epilog tat sein Übriges.Insgesamt kann ich daher "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" nur sehr eingeschränkt empfehlen. Die dystopische Grundidee mit dem Mörder-Gen finde ich immer noch interessant, doch deren Umsetzung ist zumindest im Finale nicht besonders gut gelungen. Am besten liest man daher nur den Auftakt. Von mir knappe 3 Sterne.

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