Sophie Jordan Infernale – Rhapsodie in Schwarz

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Inhaltsangabe zu „Infernale – Rhapsodie in Schwarz“ von Sophie Jordan

Das packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz – ein außergewöhnliches Lesevergnügen! Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin? Das ist noch viel schlimmer. Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.

Etwas schwächer als Band 2 - was hauptsächlich an den Entscheidungen der Prota liegt. Aber trotzdem super spannend und ein tolles Ende!

— Ywikiwi
Ywikiwi

Eindeutig sehr viel leiser als Teil 1, aber das Ende war gefiel mir ausgesprochen gut. Ich fand es sehr realistisch ...

— sollhaben
sollhaben

Die Liebesgeschichte ist unglaubwürdig, die Protagonistin nervt zunehmend und es fehlt an Spannung - leider kein überzeugendes Finale!

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Etwas schwächer als Band 1 dennoch war ich von der ersten Seite an gefesselt.

— CWPunkt
CWPunkt

Kommt leider überhaupt nicht an den ersten Band ran. Und das Ende ist ziemlich schwach. Schade um die tolle Idee.

— xxAnonymousxxx
xxAnonymousxxx

Wo ist die Action und die Dramatik? Leider nicht so gut wie Band 1!

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Guter zweiter Teil. Das Ende hat mir nicht so gut gefallen - da hat sich alles zu plötzlich aufgelöst. Aber insgesamt lesenswert!

— JuLe_81
JuLe_81

Nettes Buch, hat aber mit der Story im ersten Teil nicht mehr viel gemeinsam

— Lesemaus19
Lesemaus19

Anders als Teil 1! Aber auch gut :))

— MonikaWick2809
MonikaWick2809

Enttäuschendes Ende... was hat sich die Autorin bloß dabei gedacht?

— kroatin79
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    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte eilatan123                                 ---    5 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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    • 1899
  • ganz anders als der erste Teil - aber trotzdem gut!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    MarcyBookNerd

    MarcyBookNerd

    16. June 2017 um 21:11

    Ich habe den ersten Teil letztes Jahr direkt gelesen und fand ihn richtig gut. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich dann auch an den zweiten Teil. Der Einstieg fiel mir leider nicht so leicht. Ich konnte mich nicht mehr an die ganze Handlung des ersten Teils erinnern und konnte die ganzen Nebencharaktere ach nicht mehr gut in Verbindung bekommen. Da im zweiten Teil nicht mehr auf das eingegangen wird, was zuvor passiert ist, konnte ich diese Erinnerungen auch nicht wieder hervorholen. Davon war ich zunächst doch schon sehr enttäuscht, denn man hätte das wieder wie gewohnt in wenigen Nebensätzen erwähnen können. Nach ein paar Seiten musste ich allerdings feststellen, dass die Handlung hier nicht mehr viel mit der Handlung des ersten Teils gemeinsam hat. Ohne spoilern zu wollen kann ich auch sagen, dass es irgendwann sehr unwichtig wurde, was vorher passiert ist und welche Rolle die anderen Charaktere haben. In diesem zweiten Teil taucht man noch einmal in eine völlig neue Geschichte ein, mit anderen Charakteren und einer anderen Liebesgeschichte. Einerseits fand ich das ziemlich gut, denn mir hat diese neue Handlung sehr gefallen und ich fand sie sehr spannend. Andererseits muss ich schon sagen, dass es wie ein großer Sprung zum ersten Teil ist, obwohl dieser nahtlos anknüpft und eigentlich keine Zeit zwischen den beiden Teilen vergangen ist. In dem Moment, in dem ich die Geschichte gelesen habe, hat mich das allerdings nicht gestört. Was mich allerdings irgendwann sehr genervt hat, war die Protagonistin. Ich mochte Davy im ersten band sehr gerne aber jetzt ist sie mir langsam doch sehr auf die Nerven gegangen. Sie hat sich die ganze Zeit geweigert, ihre Gefühle zu akzeptieren und ist immer davongelaufen.  Letztendlich bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ende der Reihe. Ich fand es sehr spannend und entgegen meiner Befürchtungen hat mir das Ende auch sehr gefallen.

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  • Geht eine andere Richtung als der Vorgänger - im Gesamten jedoch zufriedenstellend.

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Damaris

    Damaris

    13. June 2017 um 13:59

    "Infernale" war ein tolles Leseerlebnis, ein spannender Roman, der mich oft schockiert und sprachlos gemacht hat. Der Folgeband "Infernale: Rhapsodie in Schwarz" war folglich ein Lesemuss. Jetzt, nach dem Lesen bin ich überrascht, wie anders der zweite Teil, im Gegensatz zum Vorgänger, daherkommt. Und genau das mag ich sehr gerne, denn das bringt Individualität mit sich und lässt die Geschichte nicht auf der Stelle treten. Ich kann mir jedoch aber auch vorstellen, dass einige Leser eine ähnliche Geschichte erwarten, wie zu Beginn der Reihe. Sieht man beide Bände jedoch als Einheit, kann man damit durchaus zufrieden sein.Davy und ihren Freunden ist die Flucht aus Mount Haven, dem Ausbildungslager für Mördergen-Träger (HTS), gelungen. Nun warten sie auf eine Gelegenheit, die Grenze nach Mexiko zu überqueren. Dort erhoffen sie sich, selbst als gezeichnete Träger, ein neues, selbstbestimmtes Leben. Bis dahin ging die Geschichte nahtlos vom Vorgängerband über. Doch man merkt sofort, dass Davy sich verändert hat. Sie distanziert sich von ihren Freunden, wird gepeinigt von den letzten Ereignissen im Ausbildungslager. Das bekommt vor allem Sean zu spüren, Davys Freund. Leser müssen sich darauf einstellen, dass er in "Rhapsodie in Schwarz" keine tragende Rolle mehr spielt. Das empfand ich zwar als sehr natürlich, dem Lauf der Dinge angemessen, aber persönlich auch schade. Seans Rolle mochte ich, trotz einiger Klischees, in "Infernale" sehr gerne.Bei der versuchten Grenzüberquerung wird Davy von ihren Freunden getrennt, und ab hier geht die Geschichte einen anderen Weg, den ich persönlich sehr mochte. Davy stößt auf den Widerstand, eine Gruppierung, die vordergründig HTS-Trägern Schutz und Hilfe bietet. Hier trifft Davy dann auch auf deren Anführer Caden, und, man ahnt es, daraus entwickelt sich eine neue Liebesgeschichte. Das möchte ich auch gar nicht kritisieren, denn nach Davys bisherigen Erlebnissen, empfinde ich das sogar als plausibel. Leider hat es die Autorin nicht geschafft, mir Caden als Person besonders nahe zu bringen. Besser hätte sie auf die wiederholte Beschreibung körperlicher Vorzüge verzichtet und ihm mehr Persönlichkeit verliehen.Während sich Davy entscheiden muss, ob sie beim Widerstand bleibt oder ihren Freunden nach Mexiko folgt, spielen sich im Hintergrund Dinge ab, welche die gespaltene Gesellschaft einen, bzw. die politische Lage im Land zum Guten ändern soll. Das wird durch kurze Textsequenzen verdeutlicht, die Hauptgeschichte bleibt bei Davys Erlebnissen. Am Ende erscheint mir die Zeitachse der Ereignisse rund um das Mördergen HTS dann doch etwas kurz. Ein gespaltenes Amerika, geteilt in normale Menschen und HTS-Träger, mit Internierungslagern und einer Behörde, die ein Land in dystopische Zustände gestürzt hat - das alles benötigt sicherlich ein längeres Zeitfenster als mehrere Monate. Dafür wurde die Geschichte jedoch schlüssig und mit konfliktreichen Entscheidungen zu Ende gebracht.Kategorisieren lässt sich das Buch nicht eindeutig. Es ist keine reine Dystopie, eher ein Jugendthriller. Vielleicht eine Zukunftsvision, eine Studie von einer Gesellschaft, die sich dystopisch entwickelt, bei der man am Ende jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft schauen kann.Das Fazit"Infernale: Rhapsodie in Schwarz" legt den Fokus nicht mehr so deutlich auf Schockmomente, sondern begleitet die Mördergen-Trägerin Davy bei weitreichenden Entscheidungen für sich selbst und für Menschen, die ihr nahestehen. Die vorhandene Lovestory ist plausibel, aber eher oberflächlich und damit schlussendlich Geschmacksache. Wenn man sich an einer recht kurzen Zeitspanne, in der sich eine Gesellschaft dystopisch (und wieder zurück) entwickelt nicht stört, bekommt man eine lesenswerte Geschichte, die nahegeht und mitreißt, auf die man am Ende zufrieden zurückblicken kann. 3 von 5 Sterne vergebe ich für den Abschlussband.

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  • Da ich nicht spoilern möchte, gibt es die gleiche Rezi wie bei Teil 1

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    sollhaben

    sollhaben

    12. June 2017 um 18:30

    Die Kriminalität steigt weltweit an. Immer mehr Menschen werden auf HTS (Homicidal Tendency Syndrome) getestet. Die Träger des sogenannten Mördergens erwartet kein normales Leben mehr. Davy geniest ihr Leben in vollen Zügen. Ihre Stimme ist überragend und ihr Talent für Musikinstrumente haben ihr bereits eine Zusage auf die renommierte Julliard eingebracht. Sie malt sich ihre Zukunft rosig aus, doch der positive HTS Test bringt alle ihre Träume zum Einsturz. Kein Stein bleibt auf dem anderen, ihre Freunde wenden sich von ihr ab und selbst ihre Eltern sehen sie in einem anderen Licht. Wie hat es mir gefallen?Der Klappentext hält genau was er verspricht. Die Ausgangssituation fühlt sich nicht so unglaublich an. Die Menschheit sucht seit jeher den Grund für das Böse im Menschen. Ob nur die Gene daran Schuld sein können oder auch Erziehung und äußere Einflüsse eine wichtige Rolle spielen, ist eine immerwährende Diskussion. Die Autorin schafft hier eine Welt, die aufgrund der Ergebnisse der Tests nur mehr zwischen Gut und Böse unterscheidet. Damit erhalten die Träger keinerlei Möglichkeit mehr auf Schulbildung oder gut bezahlten Jobs. Die Gene bestimmen ihr Schicksal und es gibt kein Entrinnen. Diese beklemmende Situation, die Ungerechtigkeit und dieses Ausgeliefertsein wird unglaublich intensiv beschrieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn Davys Schicksal hat mich berührt und ich konnte ihre Unsicherheit fast körperlich spüren. Sie versucht sich auf ihr neues Leben einzustellen, hat aber keine Ahnung, wie sie das anstellen soll. Selbst (fast) alle anderen Träger bieten ihr keine Hilfe an. Statt dessen untermauern sie mit ihren Taten die Testergebnisse. Dabei wurde ich manchmal ziemlich wütend. Ich bin froh, dass ich sofort Teil 2 zur Hand habe. Zwar ist es meiner Meinung nach kein ganz fieser Cliffhanger, aber ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Davy weitergeht. 

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  • Eine infernalische Dystopie, die zum Liebesroman wird

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    NiWa

    NiWa

    10. June 2017 um 17:03

    Davy trägt das Mördergen HTS in sich. Seitdem das Testergebnis offiziell vorliegt, hat sich alles geändert. Sie hat ihre Familie, ihre Freunde und damit ihr ganzes bisheriges Leben verloren. Aber was, wenn der Test gar kein Vorurteil ist, sondern tatsächlich richtig liegt?In diesem zweiten Teil schließt sich Davy einer Widerstandsgruppe an, denn sie kann nicht akzeptieren, dass eine ganze Menschengruppe als zukünftige Mörder abgestempelt wird.Der erste Teil der Infernale-Dilogie hat mir unheimlich gut gefallen. In der Infernale-Dilogie werden Gentests, das menschliche Schicksal in den Fängen der Veranlagung, Vorurteile und das menschliche Streben nach Perfektion thematisiert. In Davys Welt werden Menschen auf HTS getestet, um zu erfahren, ob sie das Potential zum Mörder haben. Fällt der Test positiv aus, werden die Betroffenen an den Rand der Gesellschaft gedrängt.Mit dieser Thematik trifft Sophie Jordan einen Nerv, der in unserer Gesellschaft bereits jahrzehntelang offen liegt. Gentests sind bei Ungeboren an der Tagesordnung. Heute wird auf Erbkrankheiten getestet, in naher Zeit vielleicht schon auf die Anlagen zur Fettleibigkeit, Suchtverhalten oder gar die Intelligenz. Wer darf entscheiden, ob ein solches Leben gelebt werden soll? Die Eltern, der Arzt oder die Gesellschaft?Davys Welt ist zwar noch nicht ganz so weit, um das Mördergen beim Fötus festzustellen, dennoch werden Menschen nach und nach aus der Gesellschaft selektiert, weil sie angeblich eine Gefahr darstellen.Die Grundgedanken der Autorin sind genial und haben mich sofort überzeugt. Daher habe ich mich sehr auf diesen zweiten Teil gefreut und musste enttäuscht festzustellen, dass alle Qualitäten des Vorgängers ausgeschieden sind.Denn die gesellschaftlichen Tendenzen, die Gentests oder das Leben der Personen mit dem Mördergen, werden im Grunde gar nicht mehr thematisiert. Es geht um Davy, wie sie sich selbst sieht und die Liebe, was aus einer infernalischen Dystopie einen Liebesroman für Teenager werden lässt.Mehr als die Hälfte des Buches dreht sich um die Fragen, liebt er mich, liebt er mich nicht? Liebe ich ihn, liebe ich ihn nicht? Damit ist schon fast die ganze Handlung erzählt und ich entschuldige mich an dieser Stelle, dass ich gespoilert habe.Eingangs wird man mit interessanten Gedanken und Spannung verwöhnt, doch genauso rasant wie der Beginn, ist das Abdriften auf die emotionale Ebene. Meiner Meinung nach ist eine Romanze nie fehl am Platz, dennoch sollte es bei einer Dystopie bleiben, wenn es als solche begonnen hat, und nicht in eine Love Story abrutschen. Sämtliche interessanten Gedankengänge, die im ersten Band ihren Anfang hatten, wurden nonchalant übergangen, um Davys Gefühlswelt Platz zu machen.Ich bin sehr traurig, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann. Für eine Liebesgeschichte war es nicht schlecht. Es gab emotionale Spannungen, Fragen sowie Geheimnisse standen im Raum und die Charaktere haben überzeugend gewirkt. Nichtsdestotrotz habe ich mich auf die Fortsetzung eines wahren dystopischen Lesehighlights eingestellt und wurde mit einer Dreiecksgeschichte auf Teenie-Niveau abgespeist.Meine Leseempfehlung geht an alle, denen dieser Band vor Neugier unter den Nägeln brennt, und an Leser, die Liebesgeschichten besonders gern mögen. Wer sich ein ebenso geniales Setting wie im ersten Band erwartet, wird meiner Vermutung nach enttäuscht werden.Die Infernale-Dilogie:1) Infernale 2) Infernale 2. Rhapsodie in Schwarz

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    • 5
  • Schwächelndes Finale

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    07. June 2017 um 12:32

    "Wir sind nicht perfekt, aber wir sind auch keine Monster. Wir sind einfach nur Menschen." (S. 42)Nach den dramatischen Ereignissen in Mount Haven und ihrer anschließenden Flucht versuchen Davy, Sean, Gil und Sabine über die Grenze nach Mexiko zu gelangen. Dort erhoffen sie sich als HTS-Träger mehr Freiheit und ein besseres Leben. Doch alles verläuft anders als geplant, Davy wird von den anderen getrennt und landet beim Widerstand, wo sie dem charismatischen und attraktiven Caden begegnet. Schon bald steht Davy vor einer schwierigen Entscheidung. "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" ist der zweite und zugleich letzte Teil der dystopischen Reihe von Sophie Jordan. Der Auftakt hatte mir trotz ein paar Kritikpunkten recht gut gefallen und ich war gespannt, wie es mit Davy & Co weitergeht. Leider nehmen im Finale die Schwächen überhand. Da wäre zum einen Protagonistin Davy, die mir hier immer unsympathischer wurde. Ich verstehe zwar, dass der Mount-Haven-Vorfall sie belastet, doch ihre ständigen Schuldgefühle, Selbstzweifel und ihr Schubladendenken betreffs HTS-Trägern und Nicht-Trägern gingen mir irgendwann nur noch auf die Nerven. Zum anderen ist da die neue Liebesgeschichte, die mir viel zu stark in den Vordergrund rückt. Wenn das Paar mich wenigstens berührt hätte, wäre das ja nicht so schlimm, doch das Ganze wirkte auf mich erzwungen und unglaubwürdig.Und dann die Handlung, die meistens nur vor sich hinplätschert und kaum Höhepunkte oder spannende Momente aufweist. Fast alles dreht sich um Davys persönliches Drama; von der erwarteten Rebellion, richtigen Kämpfen und echtem Widerstand fast keine Spur. Wie schon in Band 1 werden hier ab und zu Pressemitteilungen, Zeitungsartikel oder Gesprächsmitschnitte eingeschoben und nur dadurch erfährt man, was im Land passiert. Das ist mir einfach zu wenig.Auch das Ende überzeugte mich nicht, trotz ein paar Überraschungen. Alles löst sich viel zu schnell und einfach in Wohlgefallen auf und der kitschige Epilog tat sein Übriges.Insgesamt kann ich daher "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" nur sehr eingeschränkt empfehlen. Die dystopische Grundidee mit dem Mörder-Gen finde ich immer noch interessant, doch deren Umsetzung ist zumindest im Finale nicht besonders gut gelungen. Am besten liest man daher nur den Auftakt. Von mir knappe 3 Sterne.

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  • Infernal - Rhapsodie in Schwarz

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    CWPunkt

    CWPunkt

    05. June 2017 um 21:45

    Inhalt:„Infernale – Rhapsodie in Schwarz“ ist der Abschlussband der Dilogie um das Mädchen Davy, deren Leben sich vollständig verändert, nachdem sie positiv auf das Mördergen HTS getestet wurde. Am Ende des ersten Bandes war ihr die Flucht aus dem Speziallager geglückt und nun sitzt sie mit ihren Freunden an der Grenze zu Mexiko. Überall lauern Leute der Behörde oder Menschen die auf eigene Faust Träger jagen. Doch das ist nicht das einzige, mit dem Davy zu kämpfen hat. Sie ist zu dem geworden, was sie nie sein wollte – einer Mörderin. Die frühere Davy gibt es nicht mehr.Rezension: Davy wurde zum Mörder gemacht, doch ändert das etwas an der Tatsache, dass sie nun eine Mörderin ist? Wie soll sie mit dieser Schuld leben können? Sie verschließt sich und versucht niemanden an sich heran zu lassen. Nie wieder soll sie jemand zu einem Mord zwingen können.Diese Auseinandersetzung die Davy innerlich führt. Die Angst anderen zu vertrauen, die Angst vor sich selbst, ist sehr spannend dargestellt. Ich bin sehr froh, dass auf dieses Thema im zweiten Band ein deutlicher Fokus gesetzt wurde. Es hätte mich eher verwundert, wenn dieser Mord nichts verändert hätte. Etwas weniger Klischee wäre allerdings schon ganz nett gewesen. Warum muss Davy eigentlich die schönsten sein und egal wo sie auch immer ist, verliebt sich der Typ in Davy, den alle wollen. Fazit:Auch wenn die politische Wandlung für mich eher überraschend und nicht ganz so glaubhaft kam und damit auch im zweiten Band das Ende etwas übereilt erschien, so konnte mich dieses Buch doch wieder von der ersten Seite an fesseln. Die Grundidee ist wirklich gut. Was macht uns zum Menschen und wie lassen wir uns formen? Das ist nur eine Frage, die man sich beim Lesen immer wieder stellt. Für mich ein gelungener Abschluss, wenn auch nicht ganz so gut wie Band 1.

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  • Wo ist die Action und die Dramatik? Leider nicht so gut wie Band 1!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    28. May 2017 um 18:59

    Klappentext „Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...“   Gestaltung Auf dem Cover ist dasselbe Mädchen zu sehen, das bereits den Buchdeckel des ersten Bandes geziert hat. Ihre Frisur sieht meiner Meinung nach etwas seltsam aus, da man gar nicht richtig erkennen kann, ob es eine edle Hochsteckfrisur sein soll oder vielleicht eine Kurzhaarfrisur. Die Hintergrundfarben gefallen mir dieses Mal richtig gut, denn die warmen Töne mag ich sehr gerne und zudem sieht es so aus als wäre das Mädchen von einem geheimen Nebel umgeben.   Meine Meinung Dramatisch und dystopisch – so ist mir der erste Band der „Infernale“-Dilogie von Autorin Sophie Jordan im Gedächtnis geblieben. Dementsprechend war meine Freude auf den zweiten Band riesig. Als dann die ersten eher durchwachsenen Stimmen eingingen, wurde meine Vorfreude ziemlich schnell gedämpft und als ich dann selber mit dem Lesen begonnen habe, konnte ich die Meinungen immer besser nachvollziehen. Ich muss sagen, dass mich der zweite Band von „Infernale“ schon etwas enttäuscht hat. Das mag einerseits daran gelegen haben, dass meine Freude und Erwartungen groß waren, andererseits hat es aber zu einem gewissen Teil auch an der Geschichte dieses Buches gelegen.   „Infernale – Rhapsodie in Schwarz“ setzt direkt bei den Geschehnissen des ersten Bandes an, sodass der Leser Davy und ihre Freunde bei ihrer Flucht begleitet. Hierbei erfolgt jedoch schnell eine Trennung der Figuren, da Davy von ihren Freunden getrennt wird und bei Rebellen landet. Gestört haben mich am Anfang direkt Davys Selbstzweifel. Es war zwar gut, dass sie darüber nachgedacht hat, dass sie einen Menschen getötet hat, aber dass sie dann in Folge dessen so sehr an sich zweifelt und dem Gen so viel Bedeutung zumisst, war mir zu viel des Guten. Sie hat mir zu viel gelitten und ist meiner Meinung nach auch zu lange darauf herumgeritten, sodass die Handlung sehr mühselig wurde.   Bei den eben erwähnten Rebellen gibt es zwar jemanden, der versucht, Davy andere Seiten aufzuzeigen, aber sie lässt dies kaum bis gar nicht zu. So kam ich nicht umhin mir immer mehr zu wünschen, dass sie sich endlich entwickeln würde und ihre Zweifel hinter sich lässt. Zudem hat Caden (so der Name des Rebellen, der Davy andere Denkweisen aufzeigt) mit seinen Rebellen so ein großes Potenzial, das einfach nicht ausgenutzt wird, denn den Widerstand und die Veränderungen in den USA erleben wir nur aus dem Hintergrund. Wo sind die spannenden Kämpfe an erster Front? Die Dramatik? Die Action? Das hat mir gefehlt. Die Idee, bestimmte Geschehnisse des Widerstandes und der Veränderung in den USA durch Zeitungsartikel einzustreuen, fand ich dafür aber sehr gelungen, denn es hat eine interessante Mischung aus erzählenden Elementen und Artikeln in den Kapiteln erzeugt.   Auch fand ich es ziemlich schade, dass die Liebesbeziehung zwischen Davy und Sean in diesem Band stark ins Gegenteil gekehrt wurde. Wo die beiden im ersten Band noch intensive Gefühle füreinander hatten, werden hier Unsicherheiten und Zweifel gesät. Teilweise hatte ich den Eindruck, als würde die Autorin die Beziehung der beiden nun so darstellen, als wäre sie zuvor nie real gewesen und ein Produkt der Gegebenheiten. Und das nur, um dann am Ende dieses Bandes ein eher erzwungen wirkendes Happy End zu generieren, damit wir Leser zufrieden sind, weil die Geschichte ein gutes Ende genommen hat. Hier fehlte mir die Authentizität der Gefühle.   Fazit Nachdem der erste Band der „Infernale“-Dilogie dramatisch und toll war, hatte ich große Hoffnungen für diesen zweiten Band. Allerdings muss ich sagen, dass ich eher enttäuscht worden bin, denn mir fehlte die Action, die erhoffte Rebellion blieb mir zu hintergründig und das Ende wirkte etwas erzwungen. Auch hat Davy eine Entwicklung vollzogen, die für mich nicht positiv war, denn sie hatte zu viele Selbstzweifel, die sie nicht ablegen konnte. Alles in allem war die Handlung zwar nicht schlecht, aber gleichzeitig auch etwas mühsam. Knappe 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 01. Infernale 02. Infernale – Rhapsodie in Schwarz  

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  • Überzeugendes Finale!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    26. May 2017 um 13:14

    Meine Meinung: Nachdem ich den ersten Teil so geliebt habe, wartete ich unglaublich gespannt auf die Fortsetzung. Dieser Band war definitiv anders, aber nicht unbedingt schlechter. Aber nun detaillierter: Dieser Band knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Mir ist der Einstieg recht leicht gefallen, auch wenn der erste Band bereits ein wenig zurückliegt. Mich hat die Spannung gleich wieder gepackt. In diesem Band ändert die Autorin aber auch das Setting der Geschichte. Das fand ich sehr spannend. So kam frischer Wind in die Geschichte. Jetzt komme ich aber zu dem Punkt, der am meisten von meinen Vorstellungen abwich, aber zugleich auch das beste aus dem Buch rausgeholt hat. Erwartet hatte ich, dass der Fokus auf dem System liegen wird und auch den Kampf dagegen. Das ist aber nicht so. Vielmehr liegt das Hauptaugenmerk der Autorin auf der inneren Zerrissenheit unserer Protagonistin. Ihre Gedanken nehmen in diesem Buch einen enormen Platz ein. Es geht dabei um diverse Themen, doch spielen Ausgrenzung und soziales Miteinander, der Umgang mit Schuld und Liebe eine besondere Rolle. Ich konnte mich super in sie hineinversetzen. Mich hat dieser neue Fokus überrascht. Aber positiv. Das System spielt natürlich auch noch eine Rolle, tritt dabei aber eher in den Hintergrund, was ich nicht als störend angesehen habe. Davys Charakter wurde in diesem Band enorm ausgebaut. Sie erfährt Tiefe. Das hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist wie in Band eins auch schon locker und flott lesbar. Insgesamt finde ich, dass es ein gelungener Abschluss dieser Reihe ist, der zwar nicht so geworden ist, wie ich es vielleicht erwartet hätte, aber dafür ein ganz tolles Abenteuer geboten hat. Ich bin sehr zufrieden diese Reihe gelesen zu haben und kann sie wirklich empfehlen!

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  • Finalband - Schwächen inklusive!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    BuecherGoere

    BuecherGoere

    01. May 2017 um 19:05

    „Der Mann, den ich getötet habe, lässt mir keine Ruhe.“Inhalt:Bereits zu Beginn des ersten Bandes wurde Davy positiv auf das HTS-(Mörder-)Gen getestet. Sie muss infolgedessen von ihrer bisherigen Eliteschule verlassen, verliert nicht nur ihren Freund, sondern gleich auch noch ihre beste Freundin und kann somit auch in ihrem Umfeld nirgends Halt finden. Als sie in einer besonderen Einrichtung namens Mount Haven ausgebildet werden soll, findet sie dort nicht nur Verbündete, sondern ihnen gelingt die Flucht.Ziemlich genau dort setzt der zweite Band an, denn noch immer warten Davy und ihre Freunde nahe der Grenze zu Mexico auf eine Gelegenheit, diese zu überqueren. Doch es kommt anders und Davy trifft schwer verletzt und nach wie vor voller Schuldgefühle auf eine Gruppe Rebellen rund um den jungen Caden.Rezension:Beide Bände sollten eigentlich mit kurzem Abstand erscheinen und so verwundert vielleicht die nahtlose Fortsetzung nicht. Dennoch, mir persönlich ist es etwas schwer gefallen wieder hineinzufinden, so dass ich zunächst tatsächlich noch einmal etwas im ersten Band nachlesen musste. Die eigentlich große Frage, die in der Geschichte verpackt ist, nämlich die was uns zu dem macht, wer wir sind – die Gene oder die Umstände, kommt leider in diesem zweiten Band komplett zu kurz. Und das trotzdem uns Ich-Erzählerin Davy ungefiltert an ihrem Seelenleben und inneren Konflikten teilhaben lässt. Diese ist aber leider total gefangen in ihren Schuldgefühlen. Das mag durchaus nachvollziehbar sein, kostet die Protagonistin hier aber einiges an Sympathiepunkten. Allerdings ist dies nicht der einzige Punkt, der aus der sympathischen Davy, im Verlauf der Geschichte einen leidigen Charakter macht. Die besondere Erzählweise, die äußeren Entwicklungen in Davys Welt anhand von regelmäßig eingestreuten Bekanntmachungen, Briefen, SMS-Verläufen, etc. zu erzählen hatte mich im ersten Band fasziniert und auch im zweiten Band einen besonderen Reiz. Letztendlich aber vermittelte mir genau dies dann am Ende leider doch das Gefühl, wichtige Entwicklungen nicht mitbekommen zu haben. Schlicht ging es mir dann einfach auch zu schnell mit der Auflösung. Hier wäre einfach aus meiner Sicht noch (viel) mehr drin gewesen. Der lockere Schreibstil treibt den Leser in angemessenem Tempo voran und sorgt daher für einige Kurzweil. Auch hält die Autorin noch die ein oder andere Überraschung, die ich hier nicht vorwegnehmen möchte parat. Sehr schade ist jedoch auch, dass vor allem Sean aber auch Gil und Sabine, die im ersten Band durchaus Raum bekommen, hier kaum noch vorkommen. Selbst, wenn dafür neue ins Spiel kommen, bleiben diese dann doch teilweise recht blass.Fazit:Alles in allem, muss ich gestehen, dass meine Erwartungen an diesen Finalband doch ziemlich hoch waren und leider nicht vollständig erfüllt werden konnten. Zuviel Potenzial wurde verschenkt. Dennoch, die Handlung ist nur wenige Jahre in der Zukunft angesiedelt, die aufgeworfene Grundfrage ist interessant und bietet Abwechslung zu dem, was sonst so in diesem Bereich derzeit angesagt und auf dem Markt ist. Dafür gibt es von mir solide 3 von 5 Sternen.

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  • Eigentlich 2,5 Sterne, aber da ich so enttäuscht bin, habe ich abgerundet

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    30. April 2017 um 08:13

    Kurzbeschreibung:Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin?Das ist noch viel schlimmer.Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...Meinung:Nachdem ich ja Teil 1 als Hörbuch gehört hatte, war ich schon mal sehr enttäuscht, dass Band 2 nicht in dieser Version verlegt wurde. Nun ja, da aber mich die Grundidee der Geschichte so überzeugt und mich der Vorgänger recht gut unterhalten hat, wollte ich gerne wissen, wie es weiter geht und hab mir die gedruckte Version besorgt.Teil 2 setzt recht nah nach dem Ende des ersten Teils ein. Davy und ihren Freunden ist die Flucht aus Mount Haven gelungen und sie versuchen nun außer Landes nach Mexiko zu kommen. Davy kann darüber aber nicht erleichtert sein, da sie zu sehr mit ihren Schuldgefühlen zu kämpfen hat, weil sie einen Mann töten musste.Diese Schuldgefühle fressen sie nach und nach auf und zerstören auch ihre Gefühle zu Sean. Anfangs fand ich diesen persönlichen Bezug auf Davy und ihre Gefühle noch ganz interessant und nachvollziehbar, aber im Verlauf der Geschichte wurde ich über diese Tatsache immer enttäuschter. Denn es dreht sich alles nur darum und der Rest dieser im ersten Teil so authentisch erschaffenen Welt verliert fast komplett an Bedeutung.Die Autorin hat zwar zwischen den Kapiteln immer kurze Auszüge aus Gesprächen oder Briefen eingefügt, damit der Leser zumindest einen kleinen Einblick erhält, was in der restlichen Welt passiert. Diese Einblicke lesen sich zum Teil auch recht interessant, aber sie werden der tollen dystopischen Idee einfach nicht gerecht. Es ist einfach zu wenig. Wenn ich mir in Teil 1 schon noch etwas mehr Hintergrundinfos gewünscht hätte, ist Teil 2 leider komplett zu einem persönlichen Drama aus Davys Sicht geworden, das sich nur um ihre verrücktspielenden Gefühle und ihr Empfinden dreht und am Ende definitiv auch einfach kitschig, nervig und viel zu viel wird.So fand ich das Ende echt nicht gut, auch wenn mich der Epilog dann doch noch zumindest ein bisschen mit der Geschichte versöhnen konnte. Aber prinzipiell wurde nicht nur Davys persönlicher Weg bis fast zum Ende nicht gut gelöst, sondern auch das Grundproblem hat sich einfach total unrealistisch in Luft aufgelöst. Klar, diese Lösung war ohne Blutvergießen und so etwas Einfaches würde man sich auch oft in der wirklichen Welt wünschen, aber so wie es hier dargestellt wurde, ist es einfach nicht glaubwürdig.Der Schreibstil ist hierbei trotzdem recht einfach und flüssig lesbar, auch wenn die Autorin mich hier nicht so mitreißen kann, wie in Teil 1 und auch die spannenden ethischen Grundsatzüberlegungen leider viel weniger geworden sind.Fazit:Leider eine enttäuschende Fortsetzung, da die Autorin das Potential der Grundidee und ihrer Entwicklungen aus Teil 1 total ungenutzt gelassen hat. Die interessante dystopische Welt spielt nur noch eine sehr untergeordnete Rolle und es dreht sich alles nur noch um Davys Gefühlswelt und ihr großes persönliches Drama, an dem sie durch ihre Sturheit selbst auch mit Schuld trägt. Das Ende ist in Bezug auf die Entwicklungen in der dystopischen Welt leider ziemlich unglaubwürdig und viel zu einfach und wirkt fast lieblos. Da sich das Buch so recht gut lesen lässt würde ich 2,5 Sterne vergeben, da wir diese Zwischenwertung aber nicht haben und mich die Geschichte echt enttäuscht hat, runde ich ab, statt auf und es werden nur 2 Sterne.

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  • Eigentlich 2,5 Sterne, aber da ich so enttäuscht bin, habe ich abgerundet

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    30. April 2017 um 08:13

    Kurzbeschreibung:Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin?Das ist noch viel schlimmer.Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...Meinung:Nachdem ich ja Teil 1 als Hörbuch gehört hatte, war ich schon mal sehr enttäuscht, dass Band 2 nicht in dieser Version verlegt wurde. Nun ja, da aber mich die Grundidee der Geschichte so überzeugt und mich der Vorgänger recht gut unterhalten hat, wollte ich gerne wissen, wie es weiter geht und hab mir die gedruckte Version besorgt.Teil 2 setzt recht nah nach dem Ende des ersten Teils ein. Davy und ihren Freunden ist die Flucht aus Mount Haven gelungen und sie versuchen nun außer Landes nach Mexiko zu kommen. Davy kann darüber aber nicht erleichtert sein, da sie zu sehr mit ihren Schuldgefühlen zu kämpfen hat, weil sie einen Mann töten musste.Diese Schuldgefühle fressen sie nach und nach auf und zerstören auch ihre Gefühle zu Sean. Anfangs fand ich diesen persönlichen Bezug auf Davy und ihre Gefühle noch ganz interessant und nachvollziehbar, aber im Verlauf der Geschichte wurde ich über diese Tatsache immer enttäuschter. Denn es dreht sich alles nur darum und der Rest dieser im ersten Teil so authentisch erschaffenen Welt verliert fast komplett an Bedeutung.Die Autorin hat zwar zwischen den Kapiteln immer kurze Auszüge aus Gesprächen oder Briefen eingefügt, damit der Leser zumindest einen kleinen Einblick erhält, was in der restlichen Welt passiert. Diese Einblicke lesen sich zum Teil auch recht interessant, aber sie werden der tollen dystopischen Idee einfach nicht gerecht. Es ist einfach zu wenig. Wenn ich mir in Teil 1 schon noch etwas mehr Hintergrundinfos gewünscht hätte, ist Teil 2 leider komplett zu einem persönlichen Drama aus Davys Sicht geworden, das sich nur um ihre verrücktspielenden Gefühle und ihr Empfinden dreht und am Ende definitiv auch einfach kitschig, nervig und viel zu viel wird.So fand ich das Ende echt nicht gut, auch wenn mich der Epilog dann doch noch zumindest ein bisschen mit der Geschichte versöhnen konnte. Aber prinzipiell wurde nicht nur Davys persönlicher Weg bis fast zum Ende nicht gut gelöst, sondern auch das Grundproblem hat sich einfach total unrealistisch in Luft aufgelöst. Klar, diese Lösung war ohne Blutvergießen und so etwas Einfaches würde man sich auch oft in der wirklichen Welt wünschen, aber so wie es hier dargestellt wurde, ist es einfach nicht glaubwürdig.Der Schreibstil ist hierbei trotzdem recht einfach und flüssig lesbar, auch wenn die Autorin mich hier nicht so mitreißen kann, wie in Teil 1 und auch die spannenden ethischen Grundsatzüberlegungen leider viel weniger geworden sind.Fazit:Leider eine enttäuschende Fortsetzung, da die Autorin das Potential der Grundidee und ihrer Entwicklungen aus Teil 1 total ungenutzt gelassen hat. Die interessante dystopische Welt spielt nur noch eine sehr untergeordnete Rolle und es dreht sich alles nur noch um Davys Gefühlswelt und ihr großes persönliches Drama, an dem sie durch ihre Sturheit selbst auch mit Schuld trägt. Das Ende ist in Bezug auf die Entwicklungen in der dystopischen Welt leider ziemlich unglaubwürdig und viel zu einfach und wirkt fast lieblos. Da sich das Buch so recht gut lesen lässt würde ich 2,5 Sterne vergeben, da wir diese Zwischenwertung aber nicht haben und mich die Geschichte echt enttäuscht hat, runde ich ab, statt auf und es werden nur 2 Sterne.

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  • Infernale - Rhapsodie in Schwarz

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    dreamsinpages

    dreamsinpages

    28. April 2017 um 19:39

    DilogieLoewe VerlagDystopie382 Seiten18,95€Klappentext vom 1. BuchVon klein auf hörte ich Wörter wie begabt.Überdurchschnittlich. Begnadet.Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden.Jemand.Niemand sagte: Das geht nicht.Niemand sagte: Mörderin.Durch einen DNA-Test als potenzielle Mörderin eingestuft, wird Davy Hamiltons perfektes Leben auf den Kopf gestellt. Ihre Freunde und ihre Familie wenden sich von ihr ab. Doch dann findet sie Zugehörigkeit und Liebe, wo sie es am wenigstens erwartet hätte.CoverDie Cover von beiden Teilen gefallen mir unglaublich gut. Sie sind passend zur Geschichte gestaltet und die Farbwahl gefällt mir sehr.Meine MeinungDer 1. Band der Reihe hat mir richtig gut gefallen. Die Idee, die hinter der Story steckt hat mir richtig gut gefallen, es war etwas anderes und was besonderes. Eine der besten Dystopien die ich je gelesen habe!Es hat 5/5 Sterne von mir bekommen! Über dieses Buch habe ich jedoch eine eher gespaltene Meinung.Einerseits hat es mit richtig gut gefallen..Sophie Jordan hat einen tollen Schreibstil und ich mag ihre Charaktere.Andererseits fehlt es dem zweiten Teil an Tiefgründigkeit.Die Hauptprotagonistin weiß nicht wirklich was sie will, es gibt eine nervige Eifersuchtelei um etwas Spannung aufzubauen. Die Spannung in der Gesellschaft, um die es in den Büchern eigentlich gehen sollte, wird nebenbei in den Zusatztexten aufgelöst,was ich sehr schade finde, da ich gerade diesen Aspekt, also das Mörder-Gen, im ersten Buch so spannend und besonders fand.Das Ende des Buches fand ich okay und nachvollziehbar.Der 2. Teil bekommt von mir 4/5 Sterne.

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  • Nichts mit packender Dystopie - hier kommt eine eher lauwarme Romanze zum Schmachten

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    27. April 2017 um 18:24

    Sophie Jordans Infernale war eines meiner Jahreshighlights 2016, weil ich die Dystopie einfach so realistisch, so bedrückend und genial erzählt fand. Eigentlich sollte Band 2 der Dilogie bereits im Sommer erscheinen, doch der Termin wurde mehrmals verschoben, bis das Buch dann im März tatsächlich endlich veröffentlicht wurde. Und hier ist sie: Meine Meinung zu Infernale - Rhapsodie in Schwarz.Die Geschichte knüpft fast nahtlos an das Ende des ersten Bandes an: Nach ihrer Flucht aus Mount Haven treffen wir Davy, Sean, Sabine und Gil in einem Unterschlupf nahe der mexikanischen Grenze wieder, wo sich die vier darauf vorbereiten, die USA zu verlassen und Zuflucht in einem Flüchtlingslager in Mexiko zu suchen. Doch was spannend endete, liest sich zunächst sehr zäh an: Der Fokus liegt auf Davys Gefühlsleben, ihrem inneren Kampf mit der schrecklichen Tat, die sie in Mount Haven begehen musste, und dem stetigen Entfremden von Sean. Einerseits ist die detaillierte Innensicht gut und hervorragend gelungen, denn schließlich ist es nur logisch, dass ein junges Mädchen wie Davy einen Mord einfach nicht verarbeiten kann. Andererseits verliert Jordan dabei die Brisanz des großen Ganzen aus den Augen (die Entdeckung des Mörder-Gens HTS und die Jagd auf sogenannte Träger durch die Regierung) - und das bleibt leider so.Davy wird also während der rasanten Flucht von Sean und den anderen getrennt - sie bleibt schwer verwundet zurück. Und hier kommt eine völlig neue Figur ins Spiel: Caden, seines Zeichens Anführer der größten Widerstandsbewegung und natürlich ein unglaublich gut aussehender, loyaler, liebevoller, moralisch einwandfreier Typ. Anfangs sträubt Davy sich jedoch gegen ihn, wehrt sich mit Händen und Füßen - und das ist der Moment, in dem sie mir einfach unsympathisch wurde. Klar, man kann verstehen, dass sie ihre Freunde finden und wissen will, ob es ihnen gut geht. Davys chronische Undankbarkeit, ihr triefender Sarkasmus und ihr fast schon krankhafter Argwohn sind jedoch schlichtweg überzogen und nervig. Sie ist nicht mehr das harmlose, unbedarfte Mädchen aus Band 1, sicher. Aber zu was Davy geworden ist - das ist einfach schade.Ebenso wie die dünne Handlung, die durchgehend eigentlich nur aus zwei wesentlichen Elementen besteht: Davy wird verletzt und muss gerettet werden, Davy wehrt sich mit aller Kraft gegen die ständig aufwallenden Gefühle für Caden. Ja, eigentlich geht es nur um Caden und Davy, die sich mal näherkommen, dann wieder nicht, dann wieder näher... und so weiter. Über die Arbeit der unterirdisch stationierten Widerstandsgruppe erfährt man insgesamt sehr wenig. Über die sich zuspitzende und allmählich verändernde politische Situation in der "Außenwelt" ebenfalls - nur die Nachrichten- und Interviewschnippsel zwischen den Kapiteln lassen vermuten, dass in den USA etwas vor sich geht. Mit unserer Heldin Davy und ihrem Lover hat das allerdings wenig bis gar nichts zu tun.Beide sind - wie die meisten anderen Charaktere auch - erschreckend passiv. Man erfährt zwar immer mal wieder in Berichten und Gesprächen seitens Caden und seiner Mitstreiter, dass eine Aktion geplant, dass etwas passiert ist, dass etwas unternommen wird. Doch weder ist der Leser noch die Protagonistin Davy jemals dabei. Der Umschwung im Land, die vielen Proteste gegen die Stigmatisierung der HTS-Träger haben mit Davy rein gar nichts zu tun. Wir beobachten sie einfach nur dabei, wie sie sich im Unterschlupf mal wieder von einem Angriff oder sonst was erholt, gegen ihren ausdrücklichen Willen am laufenden Band mit Caden flirtet und mit ihrem Schicksal hadert.Sehnsüchtig habe ich auf den großen Knall gewartet, darauf, dass die Handlung endlich Fahrt aufnimmt und Davy ihr rebellisches Wesen entfaltet, um tatsächlich etwas zu verändern. Doch Pustekuchen. Nichts dergleichen geschieht. Zu meiner großen Enttäuschung ist Infernale - Rhapsodie in Schwarz tatsächlich nur eine belanglose Romanze in einer dystopischen Welt, die aber nicht länger eine Rolle spielt. Das komplette bedrückende Szenario aus Band 1 fehlt. Ich kann gar nicht sagen, wie mich das enttäuscht hat. Hinzukommen der Rundum-Austausch der Charaktere, eine müde, vorhersehbare und nur (wirklich nur) im Ansatz hin und wieder spannende Story und ein Ende, das so kitschig ist wie ein Rosamunde-Pilcher-Roman. Wirklich, wirklich schade um die geniale Thematik aus Band 1.Mein Fazit:Man nehme eine geniale Idee mit spannender Ausgangssituation, verstecke sie komplett hinter einer schwülstigen Liebesromanze und einem wenig durchdachten Plot und reichere das Ganze mit neuen, eher faden Charakteren an. Einmal gut rumrühren und herauskommt: Infernale - Rhapsodie in Schwarz. Das Buch ist alles andere als das spannende Finale einer Dilogie, das ich erwartet hatte. Überzeugend war hier insgesamt recht wenig, eigentlich nur die dystopische Welt, die leider viel zu kurz kommt, und der Grundgedanke hinter allem. Ansonsten hätte man sich die Fortsetzung wirklich sparen können.

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  • Du entscheidest wer du bist!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Tintenkinder

    Tintenkinder

    26. April 2017 um 21:11

    ~Er gibt mir das Gefühl, dass ich das kann. Dass HTS nicht das Ende meines Lebens bedeuten muss. Zum ersten Mal erkenne ich das. Glaube es. Glaube daran, dass doch noch etwas aus mir werden kann. Nicht das, was ich eigentlich geplant hatte, aber trotzdem jemand.~Seit dem Davy weiß das auch sie eine HTS-Trägerin ist und von ihrer Familie und der Gesellschaft als gewaltbereite Person, vielleicht sogar als Mördern betrachtet wird, hat sie alles verloren.Ihre Familie, ihre Freunde und ihre geplante Zukunft – alles durch einen einfachen DNS-Test unerreichbar.Doch das schlimmste für Davy: in all dem Chaos hat sie sich selbst verloren. War sie doch so davon überzeigt, dass sie keine „wahre“ Trägerin sein kann, ist sie doch zu dem geworden was alle in ihr sehen. Obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie zur Mördern geworden!Um sich und ihre Freunde zu retten bleibt nur die Flucht nach Mexiko – doch die Gefahr begleitet sie auch hierbei.Auf der Flucht verletzt, wird Davy von ihren Freunden Sean, Gil und Sabine getrennt – und landet mitten in der Widerstandsgruppe rund um Caden.Caden - der ihr das Leben gerettet hat, der ihre vertraut und ihr ein neues Ziel gibt, der ihr zeigt, dass nur sie selbst entscheidet wer man ist…und Gefühle in Davy weckt, welche sie glaubte für immer verloren zu haben.Doch wie kann sie glücklich sein, wenn sie doch voller Schuldgefühlen ist?Der Abschluss der neuen Dilogie von Sophie Jordan bringt und zurück zu Davy und ihren Freunden.Die Protagonistin Davy sowie die bereits bekannten Charaktere Sean, Gil und Sabine werden durch die Autorin nicht näher beleuchtet, da diese durch den Vorband dem Leser bereits bekannt sind.Jedoch überrascht die Autorin den Leser mit neuen Seiten der Hauptprotagonistin – durch die geänderte Situation und die für Davy neuen Gefühle erleben wir sie in einem ganz neuen Licht, lernen teilweise eine ganz neue Davy kennen.Die weiteren neuen Charaktere wie Caden, Junie und die anderen Widerständler werden uns durch den gewählte Ich-Erzählstil aus der Sicht von Davy vorgestellt – somit erleben wir aus nächster Nähe ihre Gefühle mit und können ihre Handlungen und die dahinterstehenden Emotionen nachvollziehen.Die Handlung des Buches unterscheidet sich deutlich vom ersten Teil der Reihe, während im ersten Buch Davy noch mit der neuen Situation und ihrem genetischen Stand ringt, hat sie sich im zweiten Buch an diese gewöhnt – doch andere Probleme und Gefahren reihen sich aneinander und lassen daher keine Langeweile einkehren. Und auch die Gefühle spielen dieses Mal eine größere Rolle und beeinflussen das Buch entsprechend.Das Cover ist wundervoll - dank der notwendigen Typänderung der Protagonisten ist das dunkelhaarige Mädchen auf dem Cover nun auch die perfekte Verkörperung von Davy.Wie bereits der Vorband überzeugt auch dieses Cover mit seiner doch recht schlichten Aufmachung, der gewählte Rotton setzt einen großartigen Kontrast zum ersten Band – den auch inhaltlich unterscheiden sich beide sehr.Einzig die Markierung ist mit dem Inhalt der Romane nicht stimmig, da dieses sehr von der im Buch beschriebenen abweicht, jedoch wirkt es auf die dargestellte Version intensiver und geheimnisvoller – und ist damit ein Grund sofort zum Buch zu greifen um den Hintergrund zu erfahren.Ein großartiger Abschluss einer fantastischen Dystopie voller Spannung, Gänsehaut und großer Gefühle.4 von 5 Tintenklecksen

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