Sophie Jordan Infernale – Rhapsodie in Schwarz

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Inhaltsangabe zu „Infernale – Rhapsodie in Schwarz“ von Sophie Jordan

Das packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz – ein außergewöhnliches Lesevergnügen! Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin? Das ist noch viel schlimmer. Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.

Packende Dystopie oder lauwarme Liebesstory? Bei diesem Reihenfinale trifft leider nur letzteres zu.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Ein großartiger Abschluss einer fantastischen Dystopie voller Spannung, Gänsehaut und großer Gefühle.

— Tintenkinder
Tintenkinder

Hatte ich mir komplett anders vorgestellt und mir fehlte total die Spannung im Buch. Schade.

— Reading_Dany
Reading_Dany

Auch der 2. Teil hat mir gut gefallen. Ich war sofort wieder in derGeschichte drin. Der Abschluss ist gelungen.

— QueenSize
QueenSize

Eine gelungene Fortsetzung, toller Abschluss.

— shari77
shari77

4,5 Sterne für einen anders erwarteten, aber dennoch gelungenen Abschluss

— Book_love
Book_love

Anders als erwartet, lies sich jedoch gut lesen. Die eigentliche Story aus Teil 1 ging jedoch irgendwie unter...

— Brine
Brine

Man sollte sich auf eine ruhigere und gefühlvollere Geschichte einstellen.

— BuechersuechtigesHerz
BuechersuechtigesHerz

Das warten hatte sich nicht gelohnt. sehr entäuschend. Aus einer großartigen Dystopie wurde ein Liebesdrama mit einem zu banalen Ende.

— rainybooks
rainybooks

Guter Abschluss

— Maybefairytale
Maybefairytale

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  • Infernale - Rhapsodie in Schwarz

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    dreamsinpages

    dreamsinpages

    28. April 2017 um 19:39

    DilogieLoewe VerlagDystopie382 Seiten18,95€Klappentext vom 1. BuchVon klein auf hörte ich Wörter wie begabt.Überdurchschnittlich. Begnadet.Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden.Jemand.Niemand sagte: Das geht nicht.Niemand sagte: Mörderin.Durch einen DNA-Test als potenzielle Mörderin eingestuft, wird Davy Hamiltons perfektes Leben auf den Kopf gestellt. Ihre Freunde und ihre Familie wenden sich von ihr ab. Doch dann findet sie Zugehörigkeit und Liebe, wo sie es am wenigstens erwartet hätte.CoverDie Cover von beiden Teilen gefallen mir unglaublich gut. Sie sind passend zur Geschichte gestaltet und die Farbwahl gefällt mir sehr.Meine MeinungDer 1. Band der Reihe hat mir richtig gut gefallen. Die Idee, die hinter der Story steckt hat mir richtig gut gefallen, es war etwas anderes und was besonderes. Eine der besten Dystopien die ich je gelesen habe!Es hat 5/5 Sterne von mir bekommen! Über dieses Buch habe ich jedoch eine eher gespaltene Meinung.Einerseits hat es mit richtig gut gefallen..Sophie Jordan hat einen tollen Schreibstil und ich mag ihre Charaktere.Andererseits fehlt es dem zweiten Teil an Tiefgründigkeit.Die Hauptprotagonistin weiß nicht wirklich was sie will, es gibt eine nervige Eifersuchtelei um etwas Spannung aufzubauen. Die Spannung in der Gesellschaft, um die es in den Büchern eigentlich gehen sollte, wird nebenbei in den Zusatztexten aufgelöst,was ich sehr schade finde, da ich gerade diesen Aspekt, also das Mörder-Gen, im ersten Buch so spannend und besonders fand.Das Ende des Buches fand ich okay und nachvollziehbar.Der 2. Teil bekommt von mir 4/5 Sterne.

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  • Nichts mit packender Dystopie - hier kommt eine eher lauwarme Romanze zum Schmachten

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    27. April 2017 um 18:24

    Sophie Jordans Infernale war eines meiner Jahreshighlights 2016, weil ich die Dystopie einfach so realistisch, so bedrückend und genial erzählt fand. Eigentlich sollte Band 2 der Dilogie bereits im Sommer erscheinen, doch der Termin wurde mehrmals verschoben, bis das Buch dann im März tatsächlich endlich veröffentlicht wurde. Und hier ist sie: Meine Meinung zu Infernale - Rhapsodie in Schwarz.Die Geschichte knüpft fast nahtlos an das Ende des ersten Bandes an: Nach ihrer Flucht aus Mount Haven treffen wir Davy, Sean, Sabine und Gil in einem Unterschlupf nahe der mexikanischen Grenze wieder, wo sich die vier darauf vorbereiten, die USA zu verlassen und Zuflucht in einem Flüchtlingslager in Mexiko zu suchen. Doch was spannend endete, liest sich zunächst sehr zäh an: Der Fokus liegt auf Davys Gefühlsleben, ihrem inneren Kampf mit der schrecklichen Tat, die sie in Mount Haven begehen musste, und dem stetigen Entfremden von Sean. Einerseits ist die detaillierte Innensicht gut und hervorragend gelungen, denn schließlich ist es nur logisch, dass ein junges Mädchen wie Davy einen Mord einfach nicht verarbeiten kann. Andererseits verliert Jordan dabei die Brisanz des großen Ganzen aus den Augen (die Entdeckung des Mörder-Gens HTS und die Jagd auf sogenannte Träger durch die Regierung) - und das bleibt leider so.Davy wird also während der rasanten Flucht von Sean und den anderen getrennt - sie bleibt schwer verwundet zurück. Und hier kommt eine völlig neue Figur ins Spiel: Caden, seines Zeichens Anführer der größten Widerstandsbewegung und natürlich ein unglaublich gut aussehender, loyaler, liebevoller, moralisch einwandfreier Typ. Anfangs sträubt Davy sich jedoch gegen ihn, wehrt sich mit Händen und Füßen - und das ist der Moment, in dem sie mir einfach unsympathisch wurde. Klar, man kann verstehen, dass sie ihre Freunde finden und wissen will, ob es ihnen gut geht. Davys chronische Undankbarkeit, ihr triefender Sarkasmus und ihr fast schon krankhafter Argwohn sind jedoch schlichtweg überzogen und nervig. Sie ist nicht mehr das harmlose, unbedarfte Mädchen aus Band 1, sicher. Aber zu was Davy geworden ist - das ist einfach schade.Ebenso wie die dünne Handlung, die durchgehend eigentlich nur aus zwei wesentlichen Elementen besteht: Davy wird verletzt und muss gerettet werden, Davy wehrt sich mit aller Kraft gegen die ständig aufwallenden Gefühle für Caden. Ja, eigentlich geht es nur um Caden und Davy, die sich mal näherkommen, dann wieder nicht, dann wieder näher... und so weiter. Über die Arbeit der unterirdisch stationierten Widerstandsgruppe erfährt man insgesamt sehr wenig. Über die sich zuspitzende und allmählich verändernde politische Situation in der "Außenwelt" ebenfalls - nur die Nachrichten- und Interviewschnippsel zwischen den Kapiteln lassen vermuten, dass in den USA etwas vor sich geht. Mit unserer Heldin Davy und ihrem Lover hat das allerdings wenig bis gar nichts zu tun.Beide sind - wie die meisten anderen Charaktere auch - erschreckend passiv. Man erfährt zwar immer mal wieder in Berichten und Gesprächen seitens Caden und seiner Mitstreiter, dass eine Aktion geplant, dass etwas passiert ist, dass etwas unternommen wird. Doch weder ist der Leser noch die Protagonistin Davy jemals dabei. Der Umschwung im Land, die vielen Proteste gegen die Stigmatisierung der HTS-Träger haben mit Davy rein gar nichts zu tun. Wir beobachten sie einfach nur dabei, wie sie sich im Unterschlupf mal wieder von einem Angriff oder sonst was erholt, gegen ihren ausdrücklichen Willen am laufenden Band mit Caden flirtet und mit ihrem Schicksal hadert.Sehnsüchtig habe ich auf den großen Knall gewartet, darauf, dass die Handlung endlich Fahrt aufnimmt und Davy ihr rebellisches Wesen entfaltet, um tatsächlich etwas zu verändern. Doch Pustekuchen. Nichts dergleichen geschieht. Zu meiner großen Enttäuschung ist Infernale - Rhapsodie in Schwarz tatsächlich nur eine belanglose Romanze in einer dystopischen Welt, die aber nicht länger eine Rolle spielt. Das komplette bedrückende Szenario aus Band 1 fehlt. Ich kann gar nicht sagen, wie mich das enttäuscht hat. Hinzukommen der Rundum-Austausch der Charaktere, eine müde, vorhersehbare und nur (wirklich nur) im Ansatz hin und wieder spannende Story und ein Ende, das so kitschig ist wie ein Rosamunde-Pilcher-Roman. Wirklich, wirklich schade um die geniale Thematik aus Band 1.Mein Fazit:Man nehme eine geniale Idee mit spannender Ausgangssituation, verstecke sie komplett hinter einer schwülstigen Liebesromanze und einem wenig durchdachten Plot und reichere das Ganze mit neuen, eher faden Charakteren an. Einmal gut rumrühren und herauskommt: Infernale - Rhapsodie in Schwarz. Das Buch ist alles andere als das spannende Finale einer Dilogie, das ich erwartet hatte. Überzeugend war hier insgesamt recht wenig, eigentlich nur die dystopische Welt, die leider viel zu kurz kommt, und der Grundgedanke hinter allem. Ansonsten hätte man sich die Fortsetzung wirklich sparen können.

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  • Du entscheidest wer du bist!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Tintenkinder

    Tintenkinder

    26. April 2017 um 21:11

    ~Er gibt mir das Gefühl, dass ich das kann. Dass HTS nicht das Ende meines Lebens bedeuten muss. Zum ersten Mal erkenne ich das. Glaube es. Glaube daran, dass doch noch etwas aus mir werden kann. Nicht das, was ich eigentlich geplant hatte, aber trotzdem jemand.~Seit dem Davy weiß das auch sie eine HTS-Trägerin ist und von ihrer Familie und der Gesellschaft als gewaltbereite Person, vielleicht sogar als Mördern betrachtet wird, hat sie alles verloren.Ihre Familie, ihre Freunde und ihre geplante Zukunft – alles durch einen einfachen DNS-Test unerreichbar.Doch das schlimmste für Davy: in all dem Chaos hat sie sich selbst verloren. War sie doch so davon überzeigt, dass sie keine „wahre“ Trägerin sein kann, ist sie doch zu dem geworden was alle in ihr sehen. Obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie zur Mördern geworden!Um sich und ihre Freunde zu retten bleibt nur die Flucht nach Mexiko – doch die Gefahr begleitet sie auch hierbei.Auf der Flucht verletzt, wird Davy von ihren Freunden Sean, Gil und Sabine getrennt – und landet mitten in der Widerstandsgruppe rund um Caden.Caden - der ihr das Leben gerettet hat, der ihre vertraut und ihr ein neues Ziel gibt, der ihr zeigt, dass nur sie selbst entscheidet wer man ist…und Gefühle in Davy weckt, welche sie glaubte für immer verloren zu haben.Doch wie kann sie glücklich sein, wenn sie doch voller Schuldgefühlen ist?Der Abschluss der neuen Dilogie von Sophie Jordan bringt und zurück zu Davy und ihren Freunden.Die Protagonistin Davy sowie die bereits bekannten Charaktere Sean, Gil und Sabine werden durch die Autorin nicht näher beleuchtet, da diese durch den Vorband dem Leser bereits bekannt sind.Jedoch überrascht die Autorin den Leser mit neuen Seiten der Hauptprotagonistin – durch die geänderte Situation und die für Davy neuen Gefühle erleben wir sie in einem ganz neuen Licht, lernen teilweise eine ganz neue Davy kennen.Die weiteren neuen Charaktere wie Caden, Junie und die anderen Widerständler werden uns durch den gewählte Ich-Erzählstil aus der Sicht von Davy vorgestellt – somit erleben wir aus nächster Nähe ihre Gefühle mit und können ihre Handlungen und die dahinterstehenden Emotionen nachvollziehen.Die Handlung des Buches unterscheidet sich deutlich vom ersten Teil der Reihe, während im ersten Buch Davy noch mit der neuen Situation und ihrem genetischen Stand ringt, hat sie sich im zweiten Buch an diese gewöhnt – doch andere Probleme und Gefahren reihen sich aneinander und lassen daher keine Langeweile einkehren. Und auch die Gefühle spielen dieses Mal eine größere Rolle und beeinflussen das Buch entsprechend.Das Cover ist wundervoll - dank der notwendigen Typänderung der Protagonisten ist das dunkelhaarige Mädchen auf dem Cover nun auch die perfekte Verkörperung von Davy.Wie bereits der Vorband überzeugt auch dieses Cover mit seiner doch recht schlichten Aufmachung, der gewählte Rotton setzt einen großartigen Kontrast zum ersten Band – den auch inhaltlich unterscheiden sich beide sehr.Einzig die Markierung ist mit dem Inhalt der Romane nicht stimmig, da dieses sehr von der im Buch beschriebenen abweicht, jedoch wirkt es auf die dargestellte Version intensiver und geheimnisvoller – und ist damit ein Grund sofort zum Buch zu greifen um den Hintergrund zu erfahren.Ein großartiger Abschluss einer fantastischen Dystopie voller Spannung, Gänsehaut und großer Gefühle.4 von 5 Tintenklecksen

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  • Im Vergleich zu Band 1 eine herbe Enttäuschung

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Lainybelle

    Lainybelle

    24. April 2017 um 14:53

    Worum geht's? "Du bist eine, die viel zu streng zu sich selbst ist, die definitiv aufhören sollte, etwas auf das zu geben, was andere über sie sagen ... Und ganz besonders sollte sie aufhören, so viel auf das Ergebnis einer Laboranalyse zu geben. Sie muss aufhören, zu glauben, dass so ein Test bestimmen kann, wer sie ist." (S. 216 f.) Davy ist zu dem geworden, was die Welt in ihr gesehen hat, seit bei ihr das Mördergen HTS festgestellt wurde: zu jemandem, der einem Menschen das Leben genommen hat. Obwohl sie durch ihre Tat Seans Leben gerettet hat, lastet die Schuld schwer auf ihr. Die Flucht nach Mexiko in eines der Flüchtlingslager misslingt - Davy wird von ihren Freunden getrennt und ist nun auf sich selbst gestellt. Das denkt sie zumindest, auch wenn Caden, der Anführer einer Widerstandsgruppe, alles tut, um ihr zu zeigen, dass sie alles andere als allein ist ... Was mich neugierig gemacht hat: Der erste Band war ein wirklich beeindruckender Auftakt, rund um Themen wie Selbstbestimmung, Vorurteile, Angst vor Gewalt, Terror, Kriminalität und die Stempel, die Menschen einander aufdrücken.  Ich war sehr gespannt, wie Sophie Jordan nach dem Showdown gegen Ende ihre Geschichte fortführen würde. Da der Erscheinungstermin im Deutschen um ein Jahr verschoben wurde, musste ich mich dann erst mal in Geduld üben. Jetzt war es endlich so weit und ich konnte, wie schon bei Band 1, das Finale in einer Leserunde entdecken. Wie es mir gefallen hat: Ein Reinfall. Selten denke ich das, wenn ich ein Buch nach dem Lesen zuschlage, aber Sophie Jordan hat es in meinen Augen diesmal leider wirklich vermasselt. Zu Beginn fällt es schwer, wieder ins Geschehen einzusteigen, da nicht wirklich Erinnerungshilfen gegeben werden. Zudem ist die Stimmung sehr drückend und die Handlung geht nur zäh voran. Das Warten darauf, dass die Freunde endlich den Grenzübertritt in Angriff nehmen, ist zermürbend.  Davys Verhalten - Kampf mit Schuldgefühlen, totale Isolation und Distanz von ihrem Freund - hat mich sehr an den zweiten Band von "Die Bestimmung" erinnert, wo Tris sich wegen einer ähnlichen Tat sehr zurückzieht und mit sich ringt. Sobald die erste Spannung aufkommt, lässt sich wieder erahnen, dass die Autorin sehr wohl weiß, wie man schreibt - die Szenen sind gut beschrieben und nehmen einen mit. Leider bleibt das nicht lange so und der Plot verliert sich bald in typischen Handlungsverläufen. Schon wird Davy von ihrem Helden in strahlender Rüstung gerettet. Von da an lebt sie beim Widerstand, wo der Alltag so vor sich hinplätschert. Als es dann irgendwann endlich raus geht, währt die Hoffnung, dass die Handlung noch einmal an Fahrt aufnimmt, nicht lang. Mit Caden bekommt man es in Band 2 mit einem neuen männlichen Hauptcharakter zu tun. Er selbst ist sehr sympathisch, das Knistern zwischen ihm und Davy habe ich allerdings als erzwungen und klischeehaft wahrgenommen. Noch dazu kam, dass Cadens Interesse an Davy mit ihrer neuen Unausstehlichkeit nicht wirklich nachvollziehbar war. Um das zu erzählen, was zwischen Davy und Caden passiert, hätte man auch einfach einen realistischen Young-Adult-Roman schreiben können mit einem Mädchen, das viel verloren hat und jetzt keine Nähe mehr zulassen will, und einem Anführertypen, der sie langsam wieder ins Leben zurückführt. Leider verdrängt es hier die spannenden Hintergründe um das HTS-Gen. Obwohl Davy sich inzwischen so sehr über das Mördergen definiert, lassen die Entwicklungen sie vollkommen kalt. So wie die Liebesgeschichte hier einfach zu viel des Guten ist, ist es auch mit den vielen praktischen Zufällen, durch die Davy immer wieder noch die bedrohlichsten Situationen überlebt. Hinzu kommen konstruierte Motive von Gegnern - oder solche, die gar nicht aufgedeckt werden. Sehr schade ist, dass Sean, Gil und Sabine - die drei Freunde, die man schon aus dem ersten Band kennt -, in Band 2 fast vollkommen unter den Tisch fallen. Plötzlich spielen sie nicht mehr wirklich eine Rolle. Es wird so dargestellt, als wäre ihre Freundschaft Davy nichts wert gewesen. Wie schon in Band 1 grenzen Informationsschnipsel rund um die politischen Vorgänge im Hintergrund und um Personen aus Davys früherem Umfeld die Kapitel voneinander ab. Dies war auch in Band 2 geschickt gelöst und konnte ein wenig Abwechslung in die Geschichte bringen. Dennoch ist rund um den eigentlichen Kern der Geschichte viel Potenzial verschenkt worden. Die Wainwright-Behörde wird von der bedrohlichen, unkontrollierbaren Gegenmacht zum  Lackaffenclub, die wichtigsten Fragen um ihre Entstehung und Motive bleiben unbeantwortet. Auch Mount Haven fällt hintenüber. Das Thema Hochbegabung verläuft sich einfach im Sande. Insgesamt hat die Geschichte traurigerweise an allem verloren, was sie so genial gemacht hat: ihre Eigenheit gegenüber anderen Büchern des Genres, der tolle Spannungsaufbau, die gute Balance zwischen Davys Schicksal und den politischen Hintergründen und die real spürbare Bedrohung. (Für wen) Lohnt es sich? Diese Fortsetzung lohnt sich leider nicht wirklich. Da der erste Band aber leider recht offen endet, werden sich die meisten Fans wohl trotzdem an die "Rhapsodie in Schwarz" (der Titel erschließt sich übrigens nicht wirklich, auch wenn er schön klingt) wagen.  An dem insgesamt eher schlechten Stimmungsbild der vorhandenen Rezensionen lese ich ab, dass ich mit meinen enttäuschten Erwartungen nicht allein bin. In einem Satz: "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" ist in sehr vielen Punkten eine große Enttäuschung - die faszinierenden Hintergründe werden zugunsten einer klischeehaften Liebesgeschichte und einer negativen Entwicklung der Protagonistin hin zu einer sich selbst bemitleidenden, unsympathischen Nörglerin verdrängt und bis auf den Schreibstil bleibt an dem Buch kaum etwas Gutes.    Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar für die Leserunde an den LOEWE Verlag!

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  • Infernale - Rhapsodie in Schwarz

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Book_love

    Book_love

    23. April 2017 um 14:12

    Inhalt Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin? Das ist noch viel schlimmer.  Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... Charakter Mit Davy hatte ich am Anfang meine Schwierigkeiten. Wie es schon im Inhalt steht, hat sie sich selbst verloren. Der Anfang des Buches war deshalb ziemlich schwer für mich. Jedes andere Buch hätte ich abgebrochen, aber da ich den ersten Band so gut fand, wollte ich den zweiten wenigstens beenden, und ich bin froh, dass ich das gemacht hab! Ich würde sagen, jede 50 Seiten bekommt Davy mehr von sich zurück. Bis man am Ende wieder die Davy hat, mit der man sich identifizieren kann. Bei Caden war ich am Anfang schon sehr skeptisch, aber ich muss sagen, dass er mir richtig ans Herz gewachsen ist und ich ihn wirklich interessant und sehr gut von der Autorin ausgearbeitet finde. Kommen wir zu Sean. Ich war doch sehr enttäuscht, da ich an manchen Stellen im Buch glaubte, die Autorin hätte ihn einfach fallen lassen, einfach aus der Geschichte gestrichen, dabei war er im ersten Buch doch so wichtig! Am Ende erfährt man zwar kurz etwas über sein neues Leben, trotzdem fand ich das nicht genug. Grundsätzlich muss man sich einstellen, dass die alten Charakter die Hauptzeit im Buch nicht vorkommen, sondern es viele neue Charakter gibt. Wenn man sich aber auf das Buch einlässt können auch die neuen Charakter sehr gut überzeugen. Schreibweise Der Schreibstil hat mit gut gefallen. Sobald man sich darauf einlässt, dass dieses Buch ganz anderes als das Vorherige wird, wird es wirklich interessant die Entwicklung von Davy zurück zu ihrem ich zu verfolgen. Meine Meinung Eigentlich hasse ich es, wenn Autoren im zweiten Buch nochmal komplett "neu" anfangen, d.h. neue Charakter... Die Autorin hat es geschafft, die neuen Charakter gut rüberzubringen und interessant werden zu lassen. Auch, dass sie dem Leser Davy Stück für Stück zurück bringt konnte überzeugen. Leider wurde durch das Umgewöhnen an die neuen Charakter und Davy, der Einstieg in die Geschichte sehr schwer, dennoch rate ich euch weiter zu lesen. Für das Ende lohnt es sich auf jeden Fall! Ich hoffe euch konnte meine Rezension weiterhelfen. Mich konnte der Finalband vor allem mit dem Ende überzeugen! Viel Spaß beim lesen! Viele Liebe Grüße Book_love

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  • Infernale- Rhapsodie in Schwarz

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Brine

    Brine

    19. April 2017 um 21:35

    Allgemeine Infos:    Autor: Sophie JordanVerlag: LoewePreis: 18,95 EUR    Seitenzahl: 384Inhalt: Am Ende von Teil 1 flüchten Davy, Sean, Gil und Sabine aus Mount Haven. Ihr Ziel ist es die Grenze nach Mexiko zu überqueren. Hier setzt die Handlung in Teil 2 an. Die vier bereiten sich in einer verlassenen Hütte auf die weitere Flucht und die Grenzüberquerung vor. Bereits hier erhält man viele Einblicke in Davys Gefühlswelt. Als Leser erfährt man, dass sie absolut nicht mit ihrer Entscheidung klar kommt Sean das Leben gerettet und ein anderes genommen zu haben. Auch ihre Beziehung zu Sean leidet sehr hierunter. Bei ihrem Aufbruch zur Grenze geht dann natürlich alles schief und Davy wird von den anderen getrennt. Schwer verletzt wird sie von einem Fremden gefunden, der sie mit zu einer Gruppe von Widerständlern nimmt. Findet Davy ihre Freunde wieder und kann sie doch noch die Grenze überqueren? Und was hat es mit dem mysteriösen Fremden auf sich? Findet Davy neue Freunde und Verbündete? Meine Meinung: Ich hatte bereits Bedenken, als ich das Buch begonnen hatte, da ich vorab recht viel negatives über die Fortsetzung aufgeschnappt hatte. Auf der einen Seite waren meine Bedenken unbegründet, da ich das Buch wirklich schnell durch hatte und es mich auch unterhalten hat - auf der anderen Seite wurde ich jedoch auch tatsächlich enttäuscht, denn die Grundstory um das sogenannte Mörder Gen hat sich in meinen Augen irgendwie zur Nebenstory entwickelt. Ich hatte hier nach dem ersten Teil mit wesentlich mehr Action und Widerstand bzw. Konfrontation mit der Behörde gerechnet, stattdessen erfährt man das Geschehen nur am Rande und es gibt weder eine Rebellion noch großartige Auseinandersetzungen. Stattdessen erhält man als Leser eine neue Liebesgeschichte. Diese wird in meinen Augen auch  recht süß und anschaulich erzählt, weshalb ich das Buch auch an sich nicht als schlecht bezeichnen würde - in Bezug auf Teil 1, ist es jedoch einfach nicht das was man erwartet und das ist ja auch vor allem nicht der Grund, warum ich Teil 2 lesen wollte. Schade fand ich auch, dass die Mitstreiter von Davy komplett verdrängt wurden und nur noch in kurzen Momenten auftauchen. Das Ende wurde sehr 'Friede Freude Eierkuchen' mäßig aufgelöst und zwar in jeder Hinsicht. In emotionaler Hinsicht, vor allem bezogen auf Davys Gefühlsleben war der Roman nicht schlecht, jedoch ging er komplett an der wirklich interessanten Story aus Teil 1 vorbei. Aufgrund des weiterhin guten Schreibstils und der Tatsache, dass ich das Buch in 2 Tagen durch hatte, gibt es von mir für den zweiten Teil daher noch 3 Sterne. 

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  • Man sollte sich auf eine ruhigere und gefühlvollere Geschichte einstellen.

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    18. April 2017 um 12:40

    Den ersten Band der Infernale Reihe fand ich sehr spannend und deswegen freute ich mich auf die Fortsetzung.  Das Cover ist wieder sehr gelungen und passt gut zum ersten Band.Der Einstieg gelang mir nur mittelmäßig, es wird nicht viel zusammen gefasst, was im ersten Band gewesen ist.Ich ging mit der Erwartung an dieses Buch, dass es nun noch spannender wird, wenn es langsam auf das Finale zu geht. Leider war dies nicht wirklich der Fall.Davy als Protagonistin hat in dem zweiten Band sehr viele Gedanken, die sie uns als Leser mitteilt. Auf Dauer wurde mir das ein wenig zu anstrengend, ihre Selbstzweifel schaden dem Lesefluss einfach und bringen die Handlung nicht richtig vorran. Ich fand es auch schade, dass die Nebencharaktere aus dem ersten Band hier keinen Platz mehr fanden. Gelungene Abwechslung brachte aber natürlich der Schauplatzwechsel ein und es war schon spannend, die neue Umgebung und die Gegebenheiten zu erkunden.Leider wird aber auch das mit der Zeit langweilig und irgendwie kommt die Handlung nicht richtig zum Zuge. Die neue Liebesgeschichte konnte mich auch nicht richtig erreichen, da ich noch an jemand anderem hing und so fing ich an das Buch immer wieder beiseite zu legen.Ich hätte mir hier mehr von der dystopischen Welt und der Action aus dem ersten Band gewünscht.Das Ende versucht davon noch mal was nachzulegen, kann aber das gesamte Buch für mich auch nicht mehr so richtig retten.Leider kann der zweite Band dem ersten Teil nicht das Wasser reichen - allein gesehen ist es aber auch wieder nicht schlecht und es lohnt sich schon, es zu lesen. Man sollte vielleicht einfach mit einer anderen Erwartung ans Lesen gehen, als ich.Wer den ersten Band gelesen hat, kommt um den zweiten Teil nicht drum herum, allerdings sollte man sich auf eine ruhigere und gefühlvollere Geschichte einstellen.Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!

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  • Guter Abschluss

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Steffi_the_bookworm

    Steffi_the_bookworm

    14. April 2017 um 18:28

    Es ist nun schon einige Zeit her, dass ich den ersten Teil der Infernale Reihe gelesen, dennoch bin ich gut in die Geschichte reingekommen und hatte nicht das Gefühl, dass mir irgendwelche Infos fehlen.Das zweite Buch knüpft nahtlos an das erste an und mit Davy und ihren Freunden auf der Flucht, hält das Buch jede Menge Action und Spannung parat.Ich habe mich bei der Geschichte zwar nicht gelangweilt, aber ich hatte öfter das Gefühl, dass sich die Geschichte ein wenig im Kreis dreht und eigentlich nicht viel passiert. Als Standalone wäre die Geschichte vermutlich auch ausreichend gewesen.Die Liebesgeschichte konnte mich nicht völlig überzeugen und hätte mir ein wenig mehr Chemie zwischen den Charakteren gewünscht.Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.

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  • Leider völlig unnötig...

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    tomatenjohnny91

    tomatenjohnny91

    11. April 2017 um 19:46

    Davys Geschichte geht weiter. Sie, die positiv auf das Mörder-Gen HTS getestet wurde, flüchtet aus dem Lager, versucht sich mit ihren Freunden ein neues Leben aufzubauen und die Schatten der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber alles läuft anders als geplant und Davy trifft durch Zufall auf eine Widerstandsgruppe. Eine Gruppe, der auch der gut aussehende Caden angehört. Er und der Widerstand geben dem Mädchen neue Hoffnung und neue Ziele, für die es sich zu kämpfen lohnt.Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und gut zu verfolgen. Die Kapitel meist kurz, was das Lesen sehr angenehm macht. Leider muss ich aber sagen, dass mir das Buch vom Inhalt her so gar nicht gefallen hat. Davy ist naiv und wirkt im zweiten Teil total unsympatisch. Für mich scheint es, als würde Sophie Jordan in diesem Buch den Fokus der Geschichte komplett falsch platzieren. Alles, was mir im ersten Teil so gut gefallen hat, kommt hier viel zu kurz. Ich hoffte auf Antworten und auf eine spannende Geschichte rund um das Mörder-Gen und die Regierung, bekommen hab ich etwas völlig anderes. Das Buch lässt mich unbefriedigt und enttäuscht zurück. Meine vielen Fragen sind geblieben. Und mir stellte sich anschließend eine viel größere Frage: "Echt jetzt, das wars?"Einen zweiten Stern kann ich leider nur vergeben, weil der Stil immer noch sehr angenehm gewählt und geschrieben ist. Und weil es mir so leid tut um das grandiose erste Buch. Ansonsten wäre es tatsächlich nur ein einziger Stern geworden. Meine Meinung: Wer Davy, Sean und die ganze Infernale-Welt aus Teil 1 genauso liebt, wie ich, der sollte mit sehr niedrigen Erwartungen an Teil 2 herangehen, um Enttäuschungen zu vermeiden. 

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  • Wäre besser ein Einzelband geblieben

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Jackl

    Jackl

    10. April 2017 um 20:18

    Achtung: Band 2 einer Dilogie!Da mir Band 1 so unheimlich gut gefallen hat, habe ich der Fortsetzung natürlich stark entgegengefiebert. Kaum nach Erscheinen habe ich das Buch dann zur Hand genommen und mich in die Geschichte gestürzt. Die darauffolgende Enttäuschung war dementsprechend ziemlich heftig. Das Buch hat mich leider einiges an Nerven gekostet und mich letztendlich in eine kleine Leseflaute getrieben. Einstieg:Obwohl es schon sehr lange her ist, dass ich Band 1 gelesen habe, bin ich wieder gut in die Geschichte reingekommen. Sie setzt nahtlos dort an, wo der letzte Band aufhört. Der Schreibstil hat mir bis auf wenige Ausnahmen wieder gut gefallen. Einige Formulierungen und Vergleiche fand ich allerdings im Zusammenhang mit der Geschichte etwas unpassend. Beispiel: S. 172 „Er lächelt wieder, seine Lippen biegen sich wie bei dem sexy Frontsänger einer Boyband“ Direkt zu Anfang wird man bereits Zeuge von Davys Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und Ihren Komplexen. Soweit, so gut. Nach dem einschneidenden Erlebnis aus Band 1 absolut nachvollziehbar. Diese Selbstzweifel ziehen sich allerdings durch das komplette Buch und haben mich persönlich ab einem bestimmten Punkt nur noch genervt. Die Charakterentwicklung hat mir daher auch absolut nicht gefallen. Aus der starken Davy aus dem ersten Band wurde eine launische Göre, die sich nur noch durch Ihre Markierung definiert. Ihr Verhalten fand ich an vielen Stellen einfach nur unmöglich und absolut nicht nachvollziehbar. Handlung und Charaktere:Die Geschichte hat sich leider in eine Richtung entwickelt, die mir gar keinen Spaß bereitet hat. Ich fand den Handlungsstrang sehr zäh und der Fokus lag mir zu sehr auf der Liebesgeschichte. Das ewige Hin und Her, gemischt mit Davys Selbstzweifel etc. hat mich unheimlich gelangweilt. Sätze wie dieser hier, haben immer noch eins oben drauf gesetzt und mich dauernd entnervt aufatmen lassen:S. 219 „Ich stelle mir vor, wie er irgendein gutgläubiges Mäusschen (also jemanden wie mich damals) auf seine Harley lockt und dann mit überhöhter Geschwindigkeit vom Parkplatz düst.“Leider fand ich viele Situationen auch etwas unglaubwürdig, oder zu weit hergeholt. Die Tatsache, dass Davy trotz schwerer Verletzungen gleich zwei verschiedene Männer, welche Ihr bei weitem überlegen waren, überwältigen konnte, ist ein gutes Beispiel dafür. Dass die liebgewonnenen Nebencharaktere aus dem ersten Band plötzlich nur noch im Hintergrund vorkommen, fand ich auch sehr schade. Für die Handlung spielen sie leider keine aktive Rolle mehr, sondern dienen lediglich noch als Begründung dafür, dass Davy schnellstmöglich aus Ihrem neuen Unterschlupf weg möchte.Die neu dazugekommenen Charaktere konnten mich im Gegensatz zu den Alten nicht von sich überzeugen. Sie hatten mir zu wenig Tiefgang und wirkten größtenteils zu oberflächlich. Auch die Rollenverteilung dieser Charaktere war für mich zu vorhersehbar und 08/15.Das Augenmerk lag in diesem Band allgemein viel zu sehr auf Davy und Ihrer Gefühlswelt. Das Mördergen und alles rund um die Rebellion kamen viel zu kurz und wurden nur nebenher abgehandelt. Der Kern der Geschichte ging für mich somit völlig verloren und die „Auflösung“ des Ganzen konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Sie erschien mir viel zu erzwungen und nicht gut durchdacht. Leider blieben auch die ein oder andere Frage bezüglich des Mördergens offen.Auch der Abschluss des Buches hat mir nicht gefallen. Friede-Freude-Eierkuchen beschreibt es da am besten. Für mich schien alles ein wenig zu aufgesetzt. Innerhalb von gefühlt 5 Seiten, war die Welt auf einmal wieder Ok und Davy und Ihre Komplexe „geheilt“.Fazit:Insgesamt konnte mich der zweite Band leider nicht überzeugen.Die eigentliche Thematik der Geschichte ging in diesem Buch für mich verloren und alles was übrig blieb, war ein kleines Liebesdrama mit vorhersehbaren Hürden. Die Charaktere wiesen die üblichen stereotypischen Züge auf und der Handlungsstrang war mir zu zäh. Die Charakterentwicklung der Protagonistin entwickelte sich ins Negative und viele unrealistische Situationen nahmen mir die Freude am lesen.Von mir gibt es daher leider keiner Leseempfehlung. Ich würde allen, die den ersten Band sehr mochten, raten es auch bei diesem zu belassen.Der zweite hat mir die Geschichte leider sehr vermiest.Wirklich schade, denn er hatte so viel Potenzial.

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  • Etwas schwaches Finale!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Buchfreundin70

    Buchfreundin70

    09. April 2017 um 14:17

    Worum geht es? Davy und ihren Freunden ist die Flucht aus Mount Haven gelungen. Nun warten sie in einem alten Container, nahe der mexikanischen Grenze, darauf ihre Flucht fortzusetzen. Schließlich ist es soweit. Eines Nachts machen sich die vier auf den Weg. Dabei müssen sie einen Fluss überqueren. Sie befinden sich gerade auf dem Fluss, als sie entdeckt werden. Sie springen ins Wasser, um das rettende Ufer zu erreichen. Doch Davy hat Pech. Sie wird angeschossen. Sie versucht mit letzter Kraft das Ufer zu erreichen. Danach wird sie bewusstlos.Als sie am nächsten Morgen aufwacht, zwingt sie sich, trotz großer Schmerzen, weiter zu gehen. Immer wieder ist Davy nahe daran aufzugeben. Schließlich wird die Anstrengung zu groß und sie verliert das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kommt, wird sie von einem jungen Mann beobachtet. Er will ihr helfen. Obwohl Davy ihm nicht traut, lässt sie es zu. Er bringt sie zu einem geheimen Lager. Sehr schnell wird klar, daß es sich hierbei um eine Zelle des Widerstandes handelt. Caden, Davys Retter, ist einer der Anführer. Er will ihr helfen, ihre Freunde wiederzufinden. Sobald es ihr besser geht. Sehr bald merkt Davy, daß nicht alle von ihre Ankunft begeistert sind. Die Regierung ist immer noch auf der Suche nach ihr und ihren Freunden. Damit ist sie für die Zelle ein Risiko. Und dann ist da auch noch Caden. Eigentlich will Davy niemanden mehr an sich näher heran kommen lassen. Zu groß ist die Gefahr, noch jemanden zu verlieren. Wie wird Davy sich entscheiden? Meine Meinung zu diesem Buch: Bei diesem Band habe ich eine Weile gebraucht, bis ich in der Geschichte " drin " war. Diesmal stand eher Davys Gefühlsleben im Vordergrund. Natürlich ging es auch um den Widerstand und die Träger des HTS- Gens. Aber vordergründig waren eben Davys Gefühle. Anfangs war sie mit ihren Freunden und Sean unterwegs. Während der Flucht wurden sie getrennt. Schon bald wird deutlich, daß Davy sehr mit sich zu kämpfen hat. Um Sean zu schützen, musste sie in Mount Haven einen Mann töten. Dieser erscheint ihr nun nachts in ihren Träumen. Sie macht sich deshalb große Vorwürfe und ist sich ihrer Gefühle für Sean nicht mehr sicher. Und dann ist da Caden. Kann sie ihm wirklich vertrauen? Und darf sie sich in ihn verlieben? Und was ist mit dem Widerstand? Ich habe mich sehr auf diesen 2. Band gefreut. Aber leider blieb er etwas hinter meinen zurück. Die Geschichte hatte teilweise Längen und konnte mich leider nicht ganz überzeugen.

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  • Infernale 2

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    09. April 2017 um 11:53

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Infernale" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sich ihr bisheriges Leben um 360 Grad gedreht. Statt mit Freunden das letzte Highschooljahr zu genießen und danach ins Juilliard, DEM Musikkonservatorium schlechthin, in New York City zu gehen, hat sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie und zu ihren Freunden. Ihr altes Leben liegt in Trümmern, sie muss fliehen und als sie dabei einen Menschen tötet, erfüllt sich die Prophezeiung ihres Tattoos - denn ihrer Gene haben bereits preisgegeben, dass sie eine Mörderin ist, auch wenn sie selbst es nicht wahr haben wollte.Anfang letztes Jahre habe ich "Infernale", den Auftaktband der neuen Dilogie der amerikanischen Autorin Sophie Jordan, gelesen und war absolut begeistert. Mich konnte die Dystopie total begeistern. Ich mochte die Protagonistin Davy, fand die Idee mit dem Mördergen genial und sehr authentisch, wie sich Davys Leben ab dem positiven Testergebnis verändert hat. Dementsprechend habe ich den zweiten Band wahnsinnig herbeigesehnt. Meiner Meinung nach hat sich der Fokus in der Fortsetzung verschoben. Das dystopische Setting steht leider nicht mehr im Vordergrund und auch wie sich das Ganze am Ende aufgelöst hat, ging für mich zu schnell und wirkte unglaubwürdig. Stattdessen geht es fast ausschließlich um Davys Gefühle. Natürlich muss sie eine Menge verarbeiten, da sich ihr Leben komplett verändert hat, aber mich hat es beim Lesen genervt, dass sie, die ursprünglich immer gesagt hat, das Tattoo hätte keine Bedeutung, denn sie sei keine Mörderin, den ganzen Roman über nur noch davon erzählt, dass jeder Träger böse sei, gar nicht anders könne und sie, als Trägerin, überhaupt nichts Positives verdient habe. Durch diese ständigen Selbstzweifel hat man das Gefühl, dass die Handlung nur sehr langsam vorankommt.Interessant war eine neue Station in Davys Leben, nämlich ein unterirdischer Bunker einer Widerstandsbewegung. In diesen wird sie eingeschleust. Sie selbst ist davon nicht besonders begeistert, viele Bewohner stehen ihr misstrauisch gegenüber, aber Caden, einer der Anführer, scheint einen Narren an ihr gefressen zu haben. Jordan versucht zwar durch Action und Liebe ein spannendes Werk abzuliefern, aber durch die ständigen inneren Konflikte geht einiges wieder verloren.Fazit: Sophie Jordan kann nicht an das hohe Niveau des ersten Bandes anknüpfen. Der Roman lässt sich zwar gut lesen, kann aber nicht so gut unterhalten wie "Infernale I", von daher hat es mich schon etwas enttäuscht. Trotzdem sollte man die Fortsetzung lesen, wenn man Infernale möchte, denn man möchte schon gerne wissen, wie es mit Davy weitergeht. Für mich hat das Buch 3,5 Sterne geschafft, die ich gerade so noch auf 4 Sterne aufrunden kann. Gebundene Ausgabe: 384 Seiten Verlag: Loewe (13. März 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3785583699 ISBN-13: 978-3785583692 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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  • LL rezensiert

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    06. April 2017 um 14:20

    Band 1 gehörte zu meinen Jahreshighlights 2016 – kein Wunder also, dass ich mich sehr auf „Rhapsodie in Schwarz“ gefreut habe! Dabei fiel mir der Einstieg hier nicht ganz so leicht, es dauerte, bis die Geschichte Fahrt aufnahm, mir war nicht mehr jedes Einzelteil aus dem Vorgängerband bekannt und so kam ich ins Stocken. Doch dann beginnt die Geschichte sich in eine Richtung zu entwickeln, die ich so nicht erwartet hätte. Es geht viel weniger um Davys Flucht mit ihren alten Freunden, sondern sie kommt zu einer Widerstandsgruppe und muss lernen, Frieden mit sich selbst finden, denn momentan ist sie von Schuldgefühlen und Angst geplagt. Ich habe zwar vorher erwartet, dass Davys und Seans Geschichte hier weiter ausgeführt wird, doch das war nicht der Fall – und das war auch gar nicht schlimm! Als Leser hat man schnell gemerkt, dass zwischen ihnen das Knistern verloren gegangen ist und ein neuer junger Mann namens Caden der Geschichte Aufwind gibt. Davy ist in diesem Band keine einfache Protagonistin, sie lässt niemanden an sich heran, reduziert sich völlig auf das „Mörder Abzeichen“ an ihrem Hals und kommt nicht damit zu recht, dass sie jemanden umgebracht hat. Doch ihre starken Zweifel haben sie für mich auch noch einmal um einiges greifbarer gemacht und auch, wenn man beim Lesen teilweise einen längeren Atem brauchte, wirkte ihre Angst doch absolut authentisch.  Ich bin sehr froh, damals zu „Infernale“ gegriffen haben, sonst wäre mir eine packende Reihe entgangen!

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  • Sei wer du bist

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Si-Ne

    Si-Ne

    02. April 2017 um 18:07

    Fazit:Ein Test sollte nicht bestimmen, wer man ist.Angst muss nicht logisch sein. Sie ist trotzdem eine große Motivation.Zwei Zitate, die mich immer noch berühren.Auch der Abschluss war wirklich spannend, schwierig fand ich die Vorurteile gegen alle Träger selbst von Trägern. Und auch Davy ist manchmal nicht zu aushalten, weil sie einfach so stur ist und nichts einsehen will. Bewertung:Das ist der zweite Band der Reihe.Davy musste jemand umbringen und nun ist sie wirklich eine Mörderin und das Gen hatte doch recht. Es war natürlich auch eine schwierige Situation in Band I und sie wurde ja auch eher dazu gezwungen, trotzdem macht es ihr sehr zu schaffen.Die Meinung, dass manche das Mördergen in sich tragen, es aber nicht bei jeden ausbricht, finde ich immer noch erschreckend. Selbst die mit den Gen glauben das teilweise. Es gibt doch einen Unterschied zwischen: ich habe jemand aus Versehen umgebracht, ich hatte keine andere Wahl und ich hab es gern gemacht. Denn ich denke, das viele unter bestimmten Voraussetzung dazu in der Lage sind und dazu kommt auch noch immer die Lage, in der man sich gerade befindet.Vor jedem Kapitel find eich wieder kleine Textschnipsel, Pressemitteilungen, Bekanntmachungen oder ähnliches.CharaktereDavy macht sich wirklich viele Vorwürfe, weil sie jemanden umgebracht hat. Sie erträgt manchmal selbst die Nähe zu Sean nicht, weil sie das an das Ereignis erinnert. Sie hat das richtige Ziel vor Augen und weiß auch, was richtig ist, aber durch ihre Sturheit ist sie manchmal einfach nur blind. Und jemand an sich heran lassen, das geht bei ihr kaum.Sean lässt in diesem Teil noch etwas tiefer blicken und ich lerne ihn noch besser kennen. Er erzählt, wie er die Brandmarkung erhalten hat und das ist mal wieder total ungerecht. Er scheint immer noch kein schlechter Typ zu sein. Davy kann ihm auch nicht so einfach was vormachen, dafür kennen sich beide zu gut. Außerdem mag Sean Davy wirklich sehr gerne und würde ihr gerne bei ihren Problemen helfen.Caden ist schon ein harter Kerl, aber er hat das Herz am richtigen Platz. Er ist ein guter Anführer und weiß worauf es ankommt und streut nicht nur misstrauen. Er schert nicht alle Menschen über einen Kamm und auch nicht die Träger. Er möchte kein Monster sein und ist daher auch unheimlich sympathisch.Rhiannon hat angst vor Blut und vertraut Davy nicht. Sie ist auf gewisse Weise angeekelt von ihr. Auch die anderen Mädels sind etwas schwierig, da die alle für den gleichen Typ schwärmen.KritikpunkteDie HTS-Träger sind echt gebrandmarkt. Alle, selbst die Träger gehen davon aus, dass diese gefährlicher als andere sind. Viele sind das wohl auch, weil sie von der Gesellschaft misshandelt werden und so sich so benehmen, wie alle es von denen erwarten. Aber dann kann man auch alle Menschen so sehen, jeder kann böse sein und nicht vertrauensselig.Davy und ihre Sturheit sind manchmal echt schwierig. Genauso, dass sie immer noch über alle Träger so schlecht denkt und auch über sich selber. Die anderen Menschen sind aber keine Übermenschen.

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  • Gelungener und spannender Abschluss !!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    BlueOcean8519

    BlueOcean8519

    01. April 2017 um 13:35

    Klappentext: "Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... " Meine Meinung: "Infernale-Rhapsodie in Schwarz" ist der zweite und abschließende Band der Dilogie. Wichtig ist, dass man um die Zusammenhänge zu verstehen und hinter die Fassade der Charaktere blicken zu können, wirklich dringend auch den Vorgänger "Infernale" kennen sollte. Die Handlung baut aufeinander auf und es gibt keinerlei Rückblick. Mir hat der erste Band wahnsinnig gut gefallen, sodass kein Weg dran vorbei geführt hat, auch "Infernale-Rhapsodie in Schwarz" zu lesen. Ich versuche mein Bestes hier möglichst wenig Spoiler zum Vorgänger einzubauen, kann aber nichts versprechen. Falls ihr die Bücher nicht kennt, würde ich empfehlen, nicht weiterzulesen. Auch nachdem ich das Buch beendet habe, beschäftigt mich die Thematik sehr. Mich erinnert das Vorgehen der Regierung, leider, sehr an die Geschehnisse im zweiten Weltkrieg. Auf irgendeine Weise andersartige Menschen, in diesem Falle, die Träger des "Mördergens" HTS, werden vom Rest der Gesellschaft ausgeschlossen, abgeschottet und gehalten wie Tiere. Nichts anderes steht für mich dahinter. Klar gibt die Regierung vor, den Rest der Gesellschaft nur schützen zu wollen. Für mich wirkt das wie eine lahme Erklärung. Ist es denn nicht so, dass gerade eine solche Abschottung zu Aggression führen kann? Ich meine, man muss sich vorstellen, dass die Träger von einem Tag auf den anderen aus ihrer gewohnten, teils behüteten Umgebung gerissen werden. Das ist ein wahnsinniger und traumatischer Einschnitt im Leben, mit dem ganz sicher nicht jeder umzugehen weiß oder schlichtweg kann. Geschieht etwas Schlimmes in der Gesellschaft, sind es immer die Träger, die dahinterstecken. Davy, die Protagonistin in dieser Reihe, will sich den Machenschaften der amerikanischen Regierung nicht beugen. Nachdem sie einige schreckliche Erfahrungen durchleben musste, versucht sie verzweifelt damit umzugehen, einen Menschen erschossen zu haben. Sie beschäftigt sich tagtäglich damit und ihre Reaktion ist so wahnsinnig authentisch. Ich konnte mich wieder sehr gut in sie und ihre zwiegespaltene Gefühle hineinversetzen. Mir hat ihre Entwicklung, die sie innerhalb der Geschichte durchläuft auch richtig gut gefallen. Sie wächst durch die vielen einschneidenden Ereignisse, lernt daraus und zieht ihre Konsequenzen. Ich habe mich auch gefreut, altbekannte Charaktere wiederzutreffen und neue Charaktere kennenzulernen. Aufbau, Struktur & Stil: Die Handlung wird aus Davys Sicht, in der Ich-Perspektive, erzählt. Ich habe diese Sichtweise wirklich genossen, denn es fiel mir sehr leicht, mich in Davy und ihre Gefühle, aber auch ihre Lage hineinzuversetzen. Sophie Jordan ist es unheimlich gut gelungen, ihre Entwicklung authentisch darzustellen, wie ich finde. Gut hat mir auch gefallen, dass man sich gleich mitten im Geschehen befindet. Die Spannung hat dadurch von Beginn an ein gutes Level und wird innerhalb der Geschichte auch wunderbar gesteigert. Zu keiner Zeit hatte ich Schwierigkeiten der Handlung zu folgen, sondern konnte "Infernale-Rhapsodie in Schwarz" kaum noch zur Seite legen. In wenigen Stunden hatte ich das Buch beendet. Der einzige kleine Kritikpunkt, den ich habe, ist die Abfolge der Ereignisse auf etwa den letzten 80 Seiten. Mir wurde hier einfach in der kurzen Zeit zuviel Inhalt eingebaut bzw "abgearbeitet". Das war jedenfalls mein persönliches Empfinden. Man hätte die Geschichte ruhig noch ein wenig dehnen können, 40-50 Seiten mehr hätten den Abschluss ein wenig runder wirken lassen. Dennoch ist das Kritik auf einem sehr hohen Niveau. Das Ende hat mir gut gefallen und mich auch berührt. Fazit: "Infernale-Rhapsodie in Schwarz" ist ein gelungener und spannender Abschluss der Dilogie, die sich mit Vorurteilen innerhalb der Gesellschaft beschäftigt.

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