Infernale – Rhapsodie in Schwarz

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Inhaltsangabe zu „Infernale – Rhapsodie in Schwarz“ von Sophie Jordan

Das packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz – ein außergewöhnliches Lesevergnügen! Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin? Das ist noch viel schlimmer. Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.

Leider ein sehr enttäuschender, langatmiger und unüberraschender Abschluss dieser Reihe!Wirklich schade,nach dem gigantischen 1. Teil!

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

Ein enttäuschender Abschluss dieser anfänglich so tollen Reihe.

— Wortkunstsalat
Wortkunstsalat

So eine schlechte Fortsetzung habe ich noch nie gelesen! Davy wird unerträglich und ihre Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar.

— Meritamun
Meritamun

ein neues Leben...

— his_and_her_books
his_and_her_books

So ein schlechtes Buch, lest es nicht!

— juleisreading
juleisreading

Die Spannung in dem Buch ist da, jedoch hab ich insgesamt mehr erwartet.

— Unbr0kendreams
Unbr0kendreams

Ein sehr wunderbares und spannendes Buch, wie schon der Vorgänger. Schade, dass die Reihe nach diesem Band schon zu Ende ist.

— Linea1
Linea1

Viele Gedanken,die sich im Kreis drehen und es dauert ewig, bis endlich mal ein bisschen Action in die Geschichte kommt: hatte mehr erwartet

— Aleshanee
Aleshanee

Es war einfach perfekt 😍 Spannend, fesselnd, traurig, schön - Sophie Jordan eben! 💖 Immer wieder wunderbar etwas von ihr zu lesen!

— alina_kunterbunt
alina_kunterbunt

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  • Infernale - Rhapsodie in Schwarz - Sophie Jordan

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    booksworldbylaura

    booksworldbylaura

    22. March 2017 um 17:39

    Hallo ihr Lieben!Ich habe heute eine Rezension für euch und zwar zu "Inferale - Rhapsodie in Schwarz" von Sophie Jordan.Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchlesen und freue mich über eure Meinung!Laura♥ Allgemeines RezensionTitel:Infernale - Rhapsodie in SchwarzAutor/in:Sophie JordanVerlag:Loewe VerlagGenre:FantasyISBN:978-3-7855-8369-2Seiten:384Preis:18,95 Euro Kaufen? Handlung Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... Meine Meinung Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut da mir der erste Teil ziemlich gut gefallen hat,allerdings war ich von dem Band etwas enttäuscht.Davy ist zusammen mit ihren Freunden auf der Flucht,allerdings wird sie dann angeschossen und von ihren Freunden getrennt.Sie wird in eine Widerstandsgruppe gebracht wo sie Caden kennen lernt und erstmal eine Weile dort bleibt um sich zu erholen. Dort erfährt sie eine Menge über die verschiedenen Widerstandsgruppen die es dort gab und auch wie das Leben außerhalb der Stadt abläuft.So kommt sie auch immer mehr Caden näher,den er gibt ihr das Gefühl nutzvoll und auch wertvoll zu sein allerdings lassen sie immer noch nicht die Schuldgefühle los...In das Buch bin ich echt schwer rein gekommen,auch wenn ich den ersten Teil vor nicht allzu langer Zeit gelesen habe,das allerdings legte sich ziemlich schnell wieder und ich war wieder mitten in Geschehen aber es packte mich nicht wirklich wie der erste Band.Teilweise fiel es mir sogar schwer weiter zu lesen,da es wirklich Langweilig war.Ich war aber froh das der Anfang nur ziemlich monoton verlief und es gegen Mitte hin besser wurde,auch wenn es deutlich nicht an den ersten Teil herankommt.Es war für mich auch sehr verwirrend für mich innerhalb der Widerstandsgruppe wie es nun genau abläuft und alles.Total schade fand ich auch das die "Liebesgeschichte" von Sean und ihr nicht mehr weiterging,auch wenn ich finde das Caden ein ziemlich cooler Kerl ist.Das Ende vom Buch fand ich zwar wunderschön,aber mir ging das gesamte viel zu schnell ,den alles andere wurde ausführlich beschrieben und dann kam dieses rasche Ende wo alles so kurz wie möglich beschrieben wurde und dann alles auf einmal wieder gut ist.Das gesamte Buch fand ich im allgemeinen auch ziemlich viel schwächer als den ersten Teil,den es gab viel weniger Spannung und auch Action als im ersten Teil wobei ich echt die Hoffnung hatte das sich das ganze nochmal steigert,aber Fehlanzeige. Die Idee des Buches mag ich immer noch,auch wenn er meiner Meinung nach in diesem Buch nicht mehr im Vordergrund steht.Ich fand die Idee echt gut,auch wenn sie in dem Buch einfach gar nicht mehr zu Sprache kommt sondern eher der Widerstand,auch wenn er kaum etwas gemacht hat außer das auskundschaften und schmuggeln von Leuten.Die Protagonistin mag ich immer noch sehr,den sie war eine sehr angenehme Person.Ich konnte mich sehr gut mit ihrer Art und auch ihrem Charakter auseinander setzten,da sie eine sehr freundliche und auch nette Art hatte die mich sehr an mich erinnert hat.Sie hat sich auch inzwischen in eine sehr starke Persönlichkeit hat,sie hat eine echte Verwandlung vom ersten Band bis hier her gemacht den nun lässt sie sich nicht mehr sagen und setzt wirklich ihren Kopf durch.Den Schreibstil fand ich sehr angenehm,den das Buch lies sich dennoch gut lesen auch wenn es langweilig war.Ich mag es sehr wie sie alles beschreibt und auch auf alles eingeht.Sie beschreibt wirklich so genau das man sich alles gut bildlich vorstellen konnte. Bewertung Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne,den ich mag die Handlung der Geschichte und auch die Idee sehr gerne,ebenso die Protagonistin allerdings finde ich den Band echt viel schlechter wie den ersten Band.★★★☆☆

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  • interessantes Finale

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    MagicAllyPrincess

    MagicAllyPrincess

    21. March 2017 um 21:41

    Davy, Sean, Gil und Sabine konnten erfolgreich aus Mount Haven fliehen und warten nun seit einigen Tagen auf die Ausreise nach Mexico. Zunächst scheint auch alles gut zu laufen, doch dann wird Davy auf der Flucht angeschossen und von den anderen getrennt.   Caden ein Widerstandskämpfer findet Davy, rettet sie so vor dem sicheren Tod und bringt die junge Frau zu seiner Gruppe. Dort wird sie ärztlich versorgt, lernt weitere HTS - Träger kennen und ist vorab in Sicherheit.  Davy hat zunächst aber kein anderes Ziel, als so schnell wie möglich gesund zu werden, um dann zu Sean und ihren Freunden nach Mexico zu können. In der unterirdischen Wohnstätte, welche als Zufluchtsort dient, fühlt sich Davy nur bedingt wohl, da sie den meisten anderen Bewohnern kein großes Vertrauen entgegenbringt.  Einzig Caden vertraut sie ohne Vorbehalte, von ihm fühlt sie sich verstanden und so entwickeln sich langsam immer mehr Gefühle zwischen den Beiden. Doch auch Sean ist noch immer sehr präsent und so ändert sich an Davys Wunsch, nach Mexico zu fliehen nichts.  "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" schließt nahtlos an seinen Vorgängerband an, so hatte ich auch keinerlei Schwierigkeiten, wieder in die Geschichte zu finden. Davy, Sean, Gil und Sabine haben es geschafft, aus Mount Haven zu fliehen und so befinden sich die Freunde in einer abgelegenen Hütte und warten auf weitere Instruktionen und ihren Schlepper, welcher sie nach Mexico bringen soll. Zunächst läuft auch alles nach Plan, doch bei der Überfahrt eines Flusses, werden die Behörden auf die Teenager aufmerksam. Davy wird angeschossen und so von den anderen getrennt. Caden ein junger Widerstandskämpfer rettet Davy das Leben und bringt sie zu seiner Gruppe und in dessen zu Hause, einer Art unterirdischem Bunker. Die Kämpfer haben es sich zur Aufgabe gemacht, allen Trägern, die nach Mexico fliehen wollen, zu helfen und für einen sicheren Übergang über die Grenze zu sorgen. Davys Schulter wurde stark verletzt, sodass ihr zunächst nichts anderes übrig bleibt, als eine Zeitlang in diesem Unterschlupf zu bleiben. Ihr primäres Ziel ist es aber immer noch, so schnell wie möglich zu Sean, Gil und Sabine zurückzukehren, auch wenn Davys Liebe zu Sean sehr widersprüchlich geworden ist. Damit er leben konnte, musste sie einen Mann töten. Dieser Tod steht seit dem Verschwinden aus Mount Haven zwischen ihnen. Wann immer Davy Sean angesehen hat, sah sie auch den Braunäugigen vor sich. So konnte die junge Trägerin die Nähe und die Berührungen von Sean auch kaum mehr ertragen, aber dennoch ist Sean ihr nach wie vor sehr wichtig. Während Davy in all diese Emotionen verstrickt ist, tritt Caden in ihr Leben und weicht seitdem kaum mehr von ihrer Seite. Caden bricht langsam Davys Schutzmauern, sie fühlt sich bei ihm geborgen und kann endlich auch wieder mehr zulassen.  Zunächst war ich eher skeptisch, wohin die Liebelei zwischen Caden und Davy führt, da ich mir bereits ausgemalt hatte, wie Sean und Davy wieder zueinander finden und alle ihre Probleme überwinden würden. Um so weiter die Geschichte voranschritt, um so mehr überzeugte mich aber der neue Weg, den Autorin Sophie Jordan für ihre Protagonistin vorgesehen hatte. Das Leben läuft nicht immer nur geradeaus, Gefühle verändern sich und reifen. Und auch Menschen, die im ersten Moment füreinander bestimmt zu sein scheinen, sind dies eben nicht immer! Ich fand diese Entwicklung daher sehr realistisch und mir hat es extrem gut gefallen, dass die Autorin somit ein wenig gegen den Strom, die Klischees und das zu Erwartende anschwimmt. Davy muss nicht nur gegen ihr Gefühlswirrwarr bestehen, sondern auch gegen einige andere Träger, allen voran Ekelpaket Marcus, denn nicht jeder mag das verschlossene, "gefährliche" Mädchen. So schreitet die Story auch schnell voran, Langeweile oder gar Längen entstanden daher für mich auch nie. Es war außerdem interessant zu lesen, wie die Widerstandskämpfer zusammen gefunden haben, wie ihr System abläuft, mit welchen Schwierigkeiten, auch zwischenmenschlicher Natur, diese täglich zu tun haben, wie die Rebellion Früchte trägt und wie sie mit dieser auch wirklich etwas bewirken. Wie auch bereits in Band eins, wird der Leser auch dieses Mal immer wieder an Hand von Gesprächsfetzen, Nachrichten und Berichten über das politische Geschehen auf dem Laufenden gehalten, was ich sehr gut fand. Hier hätte ich mir allerdings noch viel mehr Hintergrundinformationen und Einblicke gewünscht. So kam der Wandel für mich zwar nicht überraschend, aber doch irgendwie zu schnell. Ein weiteres Manko ist für mich die Tatsache, dass der Großteil des Buches "nur" im Unterirdischen spielt. Hier hatte ich mir auch mehr Einmischungen seitens Davy, und noch mehr Verschmelzung zwischen ihrer und der Gesamtgeschichte erhofft. Der Fokus liegt ganz klar auf Davy, ihre Empfindungen nehmen den größten Teil des Romans ein. Das Dystopische und der extrem wichtige Umbruch der Gesellschaft, werden sehr an den Rand gedrängt, was ich wirklich schade fand. Auch hätte ich gerne noch mehr Zeit mit den mir aus Teil eins wirklich lieb gewonnenen Charakteren, Sean, Gil und Sabine verbracht. Dennoch sorgt Sophie Jordan für viel Action und auch den einen oder anderen Verrat. Ich konnte mir, abgesehen von den bekannten Charakteren und Caden nie sicher sein, wem ich vertrauen konnte. Caden hat sich von Beginn an in mein Herz geschlichen und ist dort auch kontinuierlich geblieben. Davys Emotionen waren für mich zu jederzeit greifbar und echt. Ich konnte verstehen, warum sie handelt, wie sie es tut, auch wenn ich dabei nicht immer ihrer Meinung war. Auch das Ende an sich, und Davys im besonderen, hat mir definitiv gefallen.  Mit  "Infernale - Rhapsodie in Schwarz" ist Sophie Jordan ein guter Abschluss gelungen. Besonders Davys Entwicklung und ihr damit verbundener neuer Lebensweg, konnten mich absolut überzeugen. Allerdings hätte ich mir noch mehr Einmischung und Verknüpfung seitens Davy, in Bezug auf die Rebellion und den Wandel an sich gewünscht.

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  • eher enttäuschend

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Letanna

    Letanna

    21. March 2017 um 14:34

    Davy ist gemeinsam mit Sean, Gil und Sabine auf der Flucht. In wenigen Tagen wollen sie über die Grenze nach Mexiko fliehen, um ein neues Leben anzufangen. Bei der Flucht wird Davy angeschossen und von ihren Freunden getrennt. Sie wird von Cadem, dem Anführer einer Widerstandsgruppe gefunden und in sein Lager gebracht. Hier pflegt man sie gesund, damit sie ihren Freunden nach Mexiko folgen kann. Caden und Davy kommen sich näher, nur will Davy diese Gefühle nicht zulassen, denn ihre Schuldgefühle sind zu groß. Wer den 1. Teil noch nicht gelesen hat, sollte hier aufhören zu lesen, denn es wird auf jeden Fall einige Spoiler geben. Ich muss gestehen, dass ich so meine Probleme mit dem 2. Teil hatte, denn die Handlung geht in eine völlig andere Richtung als erwartet.Das fängt schon damit an, dass sich Davys Gefühle für Sean sehr verändert haben. Das fand ich sehr enttäuschend, denn ich mochte die beiden zusammen. Dafür gibt es jetzt einen neuen jungen Mann in Davys Leben, nämlich Caden. Aber auch diese Beziehung ist schwierig, denn Davy hat kein Vertrauen zu ihm, denn er ist ja ein Träger und könnte deshalb ein potentieller Mörder sein. Das ist etwas, was ich wirklich nicht nachvollziehbar fand. Auch dieser ständige Zweifel von Davy, dass sie nicht gut genug ist, weil sie ja selbst eine Trägerin ist, war für mich nicht wirklich nachvollziehbar, denn im 1. Teil kam sie mir viel selbstbewusster vor.Die Handlung spielt überwiegend im Unterschlupf des Widerstandes und die Stimmung ist teilweise sehr deprimierend und düster. Was genau der Widerstand eigentlich macht, wird nur in kurzen Einleitungen in den einzelnen Kapiteln geschildert und so kommt es einem am Ende vor, als wenn das ganze viel zu unspektakulär und zu schnell vorbei ist. Die Autorin beschränkt sich leider viel zu sehr auf das Liebesdrama zwischen Davy und Caden und auf die Schuldgefühle von Davy. Da hätte man für meinen Geschmack viel mehr herausholen können.Alles in allem ein eher enttäuschender 2. und letzter Teil, der von mir 3 von 5 Punkte bekommt.

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  • Nicht ganz überzeugend

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Natalie77

    Natalie77

    21. March 2017 um 13:39

    Inhalt:Davy und ihre Freunde konnten fliehen, doch der von ihr verübte Mord an dem Mann, um Sean zu retten, macht ihr zu schaffen und sorgt dafür das sich ihre Gefühlswelt verändert. Als sie dann auf Caden und seine Widerstandsgruppe trifft muss sie ihre Gefühle im Zaum halten um überleben zu können.Meine Meinung:Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und war gespannt wie die Story insgesamt ausgehen wird. Am Ende konnte der zweite Band aber mit dem ersten kein Stück mithalten.Das hatte recht viele Gründe. Der Einstieg fiel mir recht schwer. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und weiß so, das es nicht nur mir so ging. Es gibt so gut wie gar keinen Rückblick auf das erste Buch, so dass man am besten beide Bände hinterienander liest. Irgendwann kam ich dann doch in der Geschichte an und war auch sogleich gefesselt von den Ereignissen. Es gibt Abschnitte da passiert recht viel und man klebt förmlich am Buch, andere sind eher langweilig, manche gar nervig. Spannung kommt so immer mal wieder auf, hier erlebt man aber eine Berg und Talfahrt. Die Neugier hat mich immer weiter lesen lassen und geschickte Abschnittsende, die die Veranstalterin der Leserunde gewählt hat.Das Thema HTS Gen und die Maßnahmen die die Regierung gezogen hat, der Plot der eigentlichen Geschichte kommt für mich viel zu kurz. Alles dreht sich nur noch um die Gefühlswelt von Davy und ihr Überleben. man liest vom Widerstand, aber er wird irgendwie nicht mehr wie eine Fußnote.Die Personen sind zum Teil bekannt. Allerdings ändert sich hier vieles.Davy ist die Hauptperson. Sie begleitet der Leser auf ihrer Flucht und bei all ihren Erlebnissen. Sie ist ja so viel am Zweifeln und Jammern das sie mir zeitweise auf den Keks ging. Als ich dachte nun wird es besser kam das nächste Ereignis das sie wieder an sich selbst und allen anderen zweifeln ließ. Von der Davy vom ersten Band war hier nur wenig zu spüren.Sean, Sabine und Gil kann ich in diesem band zusammen fassen, denn sie kommen schlichtweg kaum vor und werden damit zu Nebenfiguren.Caden wird schon auf dem Rückentext erwähnt. Er ist der Anführer einer Widerstandsgruppe und hat, warum auch immer, ein Narren an Davy gefressen. Er scheint stark und Klug außer wenn es um Davy geht. Seine Handlungen was den Widerstand angeht kann ich nachvollziehen, auch als Beschützer, aber nicht jede Tat ist hier nachvollziehbar.Es gibt noch andere wichtige Figuren, bei denen ich aber vielleicht schon zu viel verraten würde. So viel sei aber gesagt. Zum Teil haben sie mich sehr überrascht, wenn auch nicht immer positiv.Am Ende habe ich das Gefühl man hätte auch einen Band aus den Zweien machen können. Vieles aus dem zweiten Band empfand ich am Ende als Überflüssig und auch wenn das Buch sehr interessant war und mich wirklich fesselte, blieb ein schaler Beigeschmack zurück.So war ich mir auch nicht sicher ob drei oder vier Sterne. Allerdings hat es mich so gut unterhalten das ich nicht aufhören wollte zu lesen, was ein unbedingter Pluspunkt ist. Die Handlung ist jedoch Geschmacksache

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  • Toller Finalband

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Lovinbooks4ever

    Lovinbooks4ever

    21. March 2017 um 09:55

    Bereits der erste Band von Infernale hat mir wahnsinnig gut gefallen. Und ich war schon so gespannt wie es wohl weitergehen wird. Der Einstieg in den zweiten Band ist mir sehr leicht gefallen. Durch kurze und nicht zuviele Rückblicke hab ich mich schnell wieder zurecht gefunden in der Geschichte um Davy, Sean, Gil und Sabine. Man merkt schnell, dass Davy starke Probleme hat das alles zu verarbeiten. Das sie einem Menschen das Leben genommen hat nagt sehr an ihrer Psyche. Und das widerrum belastet ihre Beziehung zu Sean extrem. Als sie bei einem Fluchtversuch nach Mexiko von Grenzbeamten angeschossen wird, kann sie sich noch gerade so ans Ufer retten. Wo sie dann der Widerstandskämpfer Caden findet und sie mit seine Widerstandszelle im Untergrund nimmt. Und genau ab hier beginnt die Story richtig gut zu werden. Vorher war es doch so ein vor sich hinplätschern und ich hatte schon gedacht, dass es so weitergehen würde. Aber zum Glück taucht Caden auf! Dieser Kerl ist toll und zwar so richtig. Er ist einer der 3 Hauptmänner der Widerstandstruppe. Aber er ist weder arrogant noch sonderlich aggressiv. Obwohl er ja auch ein HTS Träger ist. Davy entwickelt sich in diesem Band in eine starke Frau und Kämpferin. An der ein oder anderen Stelle hatte ich wahnsinnigen Respekt vor ihr. Allerdings wirkt sie manchmal zu selbstkritisch und selbstzerstörerisch. Irgendwie war es doch ab und an ein wenig nervig, wenn sie sich selber so fertig gemacht hat und der Meinung war sie verdiene nichts Gutes mehr in ihrem Leben. Trotzdem hat mir die Geschichte zwischen ihr und Caden sehr gut gefallen. Es war realistisch und ich habe beide sehr gemocht. Das Ende ist so wie man sich das von einem Ende wünscht. Abschließend hat mir die Dilogie von Sophie Jordan wirklich außerordentlich gut gefallen!Eine absolut gelungener Finalband! Das Buch lässt sich super schnell lesen. Es ist spannend und überzeugt durch interessante neue Charaktere. Ganz klare Leseempfehlung! 5 von 5 Punkten

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  • Infernale- Rhapsodie in Schwarz

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    20. March 2017 um 14:25

    Mein Leseeindruck subjektiv und evtl. nicht ganz spoilerfrei da es ein zweiter Band ist!Vor mehr als einem Jahr habe ich den ersten Band regelrecht verschlungen und freute mich nun wahnsinnig auf die Fortsetzung und gleichzeitig das Finale.Da ich schon ein bisschen vorgewarnt wurde, dass sich die Geschichte in eine Richtung entwickelt, die nicht allen Lesern gefallen würde, versuchte ich meine Erwartungen etwas zurückzuschrauben......Erzählt wird, wie im Vorgänger aus der Sicht von Davy, jedoch gibt es auch hier zusätzliche Einblicke in E- Mails, Briefe, Zeitungsausschnitte oder Gespräche von anderen Personen.Das fand ich abwechslungsreich und vermittelte mir einen kleinen Eindruck von dem, was ausserhalb von Davys Umgebung passierte.Der Schreibstil ist angenehm flüssig, unkompliziert im Bezug auf Davys Gefühlswelt für mein Empfinden aber zu wiederholend und ausschweifend.D. Gedanken und Emotionen wurden wirklich sehr ausführlich beschrieben und irgendwie drehte sich ein grosser Teil des Plots nur darum. Zwar konnte ich durchaus nachvollziehen, dass sich das Erlebte nicht einfach so wegstecken lässt, dennoch langweilte es mich mit der Zeit schon ein bisschen, dass sich alles immer und immer wieder um dieselbe Thematik drehte.Sean, Sabine und Gus spielen in diesem Band aus einen bestimmten Grund nur noch eine untergeordnete Rolle entsprechend konnten sie gar keinen allzu grossen Eindruck hinterlassen und mutierten für mich eigentlich nur noch zu Statisten.Caden ein neuer Charakter, welcher hinzugefügt wurde fand ich ganz nett, ebenso gefiel mir die doch einigermassen langsame Annäherung zwischen ihm und Davy.Ich muss gestehen anhand des Klappentextes befürchtete ich ja schon eine Dreiecksbeziehung, dem ist aber ganz klar nicht so.Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass einige Leser nicht gerade begeistert sein werden in welche Richtung sich hier die Geschichte gerade bezüglich der Beziehungsebene entwickelt.Für mich persönlich war dies nicht weiter schlimm, denn da störten mich doch andere Dinge viel mehr.Wie oben schon erwähnt drehte sich ein Grossteil der Handlung einfach nur um Davy und die ganzen dystopischen Elemente rückten meiner Meinung nach völlig in den Hintergrund und wurden wenn überhaupt nur dürftig erklärt oder total banal aufgelöst.Da wäre so viel Potential dagewesen eine wirklich spannende, fesselnde und eindrückliche Story daraus zu machen, schade!Ich vergebe hiermit 3,5 Sterne 

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  • Passt so gar nicht zu Band 1... Ein schwaches Finale

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Meritamun

    Meritamun

    20. March 2017 um 11:44

    Inhalt:Nachdem Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, bricht ihre Welt zusammen. Sie verliert ihre Familie, ihren Freund und ihr perfektes Leben. Obwohl sie versucht sich gegen ihr Schicksal zu wehren, wird sie doch zur Mörderin. Auf der Flucht vor den amerikanischen Behörden stößt sie auf eine Widerstandsgruppe. Kann sie dort und vor allem bei dem charmanten Anführer Caden eine neue Heimat finden? Cover:Das Cover von Band 2 gefällt mir sehr gut. Wir sehen wieder Davy mit ihrer Markierung im Vordergrund. Im Gegensatz zu Band 1 ist alles in rosa und pink gehalten und harmoniert sehr schön zusammen. Dennoch bilden beide Cover eine schöne Einheit. Meinung:Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an den zweiten Band von Infernale herangegangen, da mir schon der erste gut gefallen hatte. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht und der Schreibstil von Sophie Jordan war wieder angenehm und flüssig. Auch die Einschübe über die politische Situation in den USA in Bezug auf die Kontrolle von HTS und deren Trägern sorgten für ein wenig Spannung. Allerdings wurde ich von der Handlung und den Figuren extrem enttäuscht. Die meisten Handlungsstränge ziehen sich unendlich in die Länge und werden ständig von Davys Schuldgefühlen und Minderwertigkeitskomplexen geprägt. Man befand sich als Leser quasi in einer Endlosschleife aus Gefühlschaos. Wenn man ihre Situation bedenkt, ist es verständlich, dass sie sich Vorwürfe macht und sich selbst als schlechten Menschen sieht, aber irgendwann übernahm es für mich die Oberhand und wurde so zum Hauptinhalt der Story. Spannung kam für mich dadurch überhaupt nicht auf. Auch der Wechsel des Settings zur Widerstandszelle sorgte nur kurz für Abwechslung und lieferte meiner Meinung nach nur noch mehr Feuer für Davys unmögliches Verhalten. Davy als Protagonistin konnte mich in diesem Band überhaupt nicht mehr begeistern. Während sie in Band 1 noch versucht gegen ihre Gene zu kämpfen und ein „guter“ Mensch zu bleiben, scheint sie sich nun nur noch darüber zu definieren. Sie versucht bewusst abstoßend auf andere zu wirken und schottet sich ab. Jede ihrer Entscheidungen rechtfertigt sie mit ihrer Markierung und verhält sich so nur noch impulsiv, unlogisch und bockig. Alles wirkte auf mich zu überspitzt dargestellt. Ein toller Protagonist hingegen war Caden, der Anführer der Widerstandszelle. In seinem Bunker hat er ein kleines Stück „heile Welt“ erschaffen. Er versucht Davy davon zu überzeugen, dass auch sie noch immer gut ist und sie wieder Freude im Leben verdient hat. Er ist sehr positiv eingestellt und hilfsbereit. Manchmal kam er mir jedoch etwas zu aufdringlich vor, was bei mir einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat. Fazit:Ich glaube, dass ich noch nie so sehr von einer Fortsetzung enttäuscht wurde. Es liegen Welten zwischen den beiden Infernale-Bänden. Ich erkenne das Buch einfach nicht wieder. Die Idee und Hintergründe der Story haben mich überzeugt, doch die Umsetzung im Finale war sehr schwach. Leider kann ich dafür nur 2 Ananas vergeben.

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  • ein wirklich gelungenes Ende dieser 2 teiligen Reihe

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Kendra

    Kendra

    19. March 2017 um 15:30

    Infernale (2) Rhapsodie in Schwarz ist der Abschlussband dieser 2 teiligen Reihe von Sophie Jordan.Dieser Teil beginnt kurz nach ihrer Flucht aus Mount Haven und wir befinden uns mit den 4 liebgewonnen Charakteren Sean, Gil, Sabine und Davy kurz davor das eigentlichen Ziel ,das Flüchtlingslager in Mexiko , zu erreichen. Doch bereits seit Beginn dieses Bandes können wir erkennen, dass Davy aufgrund ihrer Handlung zu die sie in Mount Haven gezwungen war zu tun, immer noch von Alpträume verfolgt wird und unweigerlich Sean mit ihrer Tat in Verbindung bringt...es ist fast so als wäre ihre Liebe unweigerlich zu Ende.... Doch können die beiden einstigen Verliebten wieder zueinander finden? Diese Frage stellt sich bereits sehr bald, als Davy auf ihrem Weg nach Mexiko von der Gruppe getrennt wird....Während sie von einem Unbekannten gefunden wird, der sie in einen geheimen unterirdischen Bunker bringt, indenen eine Widerstandsgruppe von weiteren HTS Gen Trägern lebt, versucht sie sobald wie möglich dieses Lager zu verlassen....denn nicht nur, dass sie erst wieder zu Kräften kommen muss um den Weg zu ihren Freunden zu erreichen , sie traut auch einigen Bewohner dieser Anlage nicht wirklich über den Weg....Sollte sie mit ihrem Misstrauen wirklich Recht behalten? Oder hat sie eine zu große Schutzmauer um sich gezogen um nicht weiter verletzt werden zu können? Denn der Hauptmann dieser Gruppe, Caden scheint ihr gefährlich nahe zu kommen...kann sie weiterhin seinem Charme und seinem Optimismus entkommen? Zitat Seite 42: „Wir sind nicht perfekt, aber wir sind auch keine Monster. Wir sind einfach nur Menschen“Dies versucht Caden ihr beizubringen....denn Davy scheint immer noch zu glauben, dass sie selbst und all die anderen Träger dazu verdammt sind, Mörder zu sein....vor allem als sie erneut wieder dazu gezwungen ist , zu töten...Doch obwohl sie sich immer mehr zu Caden hingezogen fühlt...kann sie nicht bleiben.....denn sie vermisst ihre Freunde.....Außerdem gibt es einen Verräter in den eigenen Reihen, der erst einmal zu enttarnen ist.....Ein wirklich aufregender und toller Abschluss dieser Reihe. Hier kommt nichts zu kurz...weder die Liebe noch die Spannung...! Auch das Ende hat mich vollkommen überzeugt :-) Der einzige Wermutstropfen ist, dass man einige liebgewonnen Charaktere aus dem ersten Band nicht so wirklich in diesem Teil mehr miterleben kann....da sie ziemlich in den Hintergrund rücken...dafür gibt es eben neue Figuren, auf die Davy trifft.Hier passt hervorragend dieses Zitat auf Seite 371: „ Das Leben besteht aus einer Reihe von Begrüßungen und Abschieden.“Und hiermit müssen wir uns von einer tollen 2 teiligen Reihe verabschieden, die mir viele schöne Lesezeiten beschert haben^^

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  • Kann leider nicht mit dem ersten Band mithalten

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Ani

    Ani

    19. March 2017 um 14:04

    Davy Hamiltons Leben verläuft noch immer ganz anders, als sich das musikalische Ausnahmetalent früher erhofft hatte. Denn das positive Ergebnis des DNA-Tests hat gezeigt, dass Davy Trägerin des Mördergens ist. Gemeinsam mit ihren Freunden Sean, Sabine und Gil, die ebenfalls zu den Trägern gehören, gelingt Davy die Flucht aus dem Lager Mount Haven. Dort ist Davy zu dem geworden, was sie nie sein wollte: zur Mörderin! Damit wird Davy einfach nicht fertig und zieht sich sogar von Sean zurück. Die Flucht nach Mexiko soll nun aber alles ändern und Davy neue Perspektiven eröffnen. Doch alles läuft ganz anders als gedacht. Denn Davy wird angeschossen und von ihren Freunden getrennt. Caden, der Anführer einer Widerstandsbewegung, rettet sie im letzten Moment. Er nimmt sie mit zu seiner Gruppe, doch dort ist Davy einigen Anfeindungen ausgesetzt. Davy hat deshalb das Ziel, so schnell wie möglich ihre Freunde wiederzufinden.... "Rhapsodie in Schwarz" ist der finale Band des Jugendbuch-Zweiteilers Infernale. Auch in diesem Band schlüpft man in die Haut der Hauptprotagonistin Davy und erlebt das Geschehen in der Ich-Form, aus ihrer Perspektive. Davy wirkt nach wie vor sehr sympathisch und die Selbstzweifel und Gewissensbisse, die sie nach der Zeit in Mount Haven plagen, wirken zunächst nachvollziehbar. Der erneute Einstieg in die Reihe gelingt allerdings nicht ganz so problemlos wie erhofft, da die Autorin kaum Rückblicke in die Ereignisse des ersten Bandes gewährt. Es empfiehlt sich deshalb, die Bände kurz hintereinander zu lesen oder noch einmal im ersten Teil zu stöbern, um die Erinnerungen aufzufrischen. Der Schreistil von Sophie Jordan ist gewohnt flüssig zu lesen, sodass man förmlich durch die Seiten fliegen kann. Auf die drei Freunde Sean, Sabine und Gil muss man in diesem Teil der Handlung weitestgehend verzichten. Denn durch die verwendete Erzählperspektive hat man eine ziemlich eingeschränkte Sicht auf die Gesamthandlung. Denn man erfährt fast nur das, was Davy erlebt. Ausnahmen bilden kurze Einschübe, wie z.B. Zeitungsnotizen, SMS-Nachrichten oder Briefe, die einen kurzen Einblick in die Welt außerhalb von Davys Umgebung gewähren. Diese sind zwar nur kurz, aber hilfreich, um wenigstens ein paar Informationen zu erhalten. Auf Davy kommt in diesem Band einiges zu. Obwohl sie eigentlich sehr sympathisch wirkt, gibt es aber auch Szenen, in denen man einige ihrer Ansichten und Handlungen nicht nachvollziehen kann und sie einfach nur schütteln möchte. Die eingeflochtene Liebesgeschichte entwickelt sich nicht ganz so vorhersehbar wie gedacht und fügt sich gut in die Gesamthandlung ein. Es gibt außerdem einige spannende Momente, in denen man mit den Charakteren mitfiebern kann. Leider gibt es allerdings auch Wendungen, die nicht ganz logisch erscheinen. Die Auflösung ist zwar schlüssig, aber nicht so spannend, wie man das, durch die Ereignisse des ersten Bandes, erhofft hatte. Insgesamt gesehen wirkt das Ende auch eher überhastet und schnell abgeschlossen. Mir hat der erste Band sehr gut gefallen und ich habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Die hat mich nun leider aber etwas enttäuscht. Denn für mich gab es einige Wendungen, die mir nicht ganz logisch erschienen und das Ende wirkte auf mich zu abrupt. Da hatte ich mir einfach mehr erhofft. Deshalb fällt meine Bewertung dieses Mal auch etwas verhaltener aus, denn auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich drei von fünf Bewertungssternen. 

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  • ein neues Leben...

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    19. March 2017 um 07:17

    Inhalt:Die Ausreise nach Mexiko steht Davy, Sean, Gil und Sabine kurz bevor. Doch in der Nacht der Flucht wird alles anders. Davy wird angeschossen und verliert die anderen.Sie wird von Caden gefunden und in einen Unterschlupf der Rebellion gebracht. Doch dort muss Davy erneut kämpfen. Gegen diejenigen, die sie dort nicht haben wollen und auch gegen ihr verräterisches Herz.Meinung:Ich habe den ersten Band von „Infernale“ nahezu verschlungen und auch für „Rhapsodie in Schwarz“ habe ich nur wenige Stunden gebraucht, auch wenn ich zunächst etwas irritiert war…Gleich zu Beginn konfrontiert Sophie Jordan den Leser mit Davys Albträumen. Sie wird von dem Braunäugigen verfolgt, den sie töten musste, um Seans Leben zu retten. Nach den wohl zu Beginn vorhandenen euphorischen Gefühlen nach der Flucht, die für eine große Nähe zu Sean gesorgt haben, wurde die Distanz immer größer. Davy sieht ein jedes Mal den Toten vor sich, wenn sie Sean sieht.Das alles ändert sich jedoch bei der versuchten Flucht über die Grenze nach Mexiko. Die vier Freunde werden getrennt und Davy wird von Caden gerettet, einem der Hauptmänner eines Rebellenstützpunktes, der aus Trägern besteht, die anderen Trägern helfen wollen.Dort ist sie nicht willkommen, aber Caden verteidigt sie bis aufs Blut. Lange kann Davy sich den Gefühlen, die sie unablässig zu Caden ziehen, nicht wehren, daher kämpft sie dafür, dass sie zum Flüchtlingslager zu ihren Freunden darf.Durch die lange Wartezeit zwischen den beiden Bänden hatte ich die Beziehung von Davy zu Sean irgendwie anders in Erinnerung, als sie nun in Band 2 dargestellt wurde. Vielleicht habe ich als Happyend-Fan alles schöngeredet und die beiden hatten tatsächlich nicht das, was ich in ihnen gesehen habe… Dennoch hat mich die von Beginn des Buches spürbare Distanz zwischen Davy und Sean getroffen, ihre „plötzlichen“ (in Anführungszeichen, weil Sophie Jordan alles wirklich in einem guten Tempo entwickelt hat) Gefühle für den sehr gutaussehenden und Stärke ausstrahlenden Caden haben mich gestört (Liebesdreieck-Alarm!). Aber nur zu Beginn. Denn mit jeder Seite mochte ich die beiden zusammen immer mehr und die Autorin hat mir die tatsächliche Beziehung zwischen Davy und Sean nahegelegt.Davy hat allerhand Hürden zu meistern – den Widerstand, den ihr andere entgegenbringen, dann ihre Gefühle für Sean und Caden, die sie sortieren muss, nicht zuletzt ihre Angst, die es zu überwinden gilt.So lässt das Interesse an der Geschichte niemals nach. Die Autorin schaffte es, mich ein weiteres Mal durch die Story zu treiben, gezielte Hürden und Wendepunkte sorgen für das Dranbleiben, ihr locker zu lesender Schreibstil fördert das hohe Lesetempo.Wie auch in Band 1 gibt es zwischen den Kapiteln immer wieder Berichte, Gesprächsauszüge, Nachrichten oder Interviews, die das Geschehen in Politik und Gesellschaft beleuchten, was der Autorin sehr gut gelungen ist und mich ebenfalls auf das Ende der Dilogie neugierig machten, das mich dann letztendlich die Reihe auch zufrieden ins Regal stellen lässt.Urteil:Band 2 der Dilogie ist nicht ganz so brutal, wie ich den ersten Band in Erinnerung habe, und setzt sehr viel auf Protagonistin Davys innere Konflikte. Durch Sophie Jordans flüssigen Erzählstil, zahlreiche Hürden und gezielt gesetzte Spannungsmomente lässt der Lesesog jedoch nie nach und die Geschichte war binnen kürzester Zeit verschlungen. 5 Bücher für „Infernale – Rhapsodie in Schwarz“.Reihe:1. Infernale2. Infernale – Rhapsodie in Schwarz© hisandherbooks.de

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  • Das schlechteste Buch seit langem!

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    juleisreading

    juleisreading

    18. March 2017 um 16:41

    Meine Meinung: Cover: Das Cover vom zweiten Band gefällt mir ein wenig besser als das Cover vom ersten, obwohl der ja auch echt mega toll ist. Ich finde die Farben beim 2. Band einfach viel schöner und auch das Mädchen auf dem Buch sieht wieder einfach nur toll aus und  es passt einfach toll zur Geschichte. Außerdem finde ich es sehr toll, dass die beiden Cover sehr gut zueinander passen und auch im Bücherregal toll aussehen.  Schreibstil: Auch in dem Buch hatte ich keine Probleme mit dem Schreibstil von Sophie Jordan. Das Buch war wie der erste Teil sehr gut zu lesen und auch flüssig und das hat mir sehr gut gefallen.  Charaktere: Nun ich komme ich zu den negativen Aspekten. Davy hat mich in diesem Buch unheimlich genervt. Als ich den ersten Band gelesen hatte, habe ich schon gemerkt, dass sie starke Vorurteile gegenüber anderen Trägern hat und ich dachte echt, dass sich das legt. Hat es aber nicht. Sie hat in diesem Buch immer noch total unlogische und einfach dumme Bemerkungen gemacht, die mich echt gereizt haben. Oft wollte ich das Buch wegen Davys Dummheit gegen die Wand werfen. ( Habe ich natürlich nicht gemacht)  Auch viele Entscheidungen die sie in diesem Buch trifft, waren für mich unverständlich. Ich sage nur: Caden. Inhalt: Es tut mir so weh zu sagen, dass dieses Buch einer der schlechtesten Bücher ist, die ich je gelesen habe. Es war echt nicht gut. Am Anfang war es noch ganz in Ordnung, doch irgendwann kam der Moment, wo ich mich gefragt habe: Wann passiert mal was? Ich hatte echt das Gefühl, dass in dem Buch nichts passiert! Irgendwie blieb alles gleich und es war auch überhaupt nicht spannend. Außerdem hatte ich noch total viele Fragen und vieles blieb am Ende für mich einfach ungeklärt.  Was ich auch nicht gut fand war, dass das Ende zu schnell kam und ich das Ende auch nicht wirklich verstehen konnte, bzw. konnte ich Davys Entscheidungen allgemein überhaupt nicht verstehen. Ich bin wirklich sehr enttäuscht und verstehe nicht, wieso der erste Band so gut war und der zweite Band mega schlecht war. Ich denke auch nicht, dass ich weitere Bücher von Sophie Jordan lesen werde. Wertung: Da das Buch ein totaler Flop war und ich mich total darüber ärgere, dass ich dafür 19€ bezahlt habe, bekommt das Buch nicht mehr als 2 von 5 Sternen. Ich kann es leider überhaupt nicht weiterempfehlen. Kauft euch mit dem Geld lieber andere tolle Bücher.

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  • Nicht schlecht, aber im Vergleich zum 1. Band nur lauwarme Brühe

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Lilli33

    Lilli33

    18. March 2017 um 15:10

    Gebundene Ausgabe: 384 SeitenVerlag: Loewe (13. März 2017)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3785583692Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 JahreOriginaltitel: UnleashedPreis: 18,95€auch als E-Book erhältlich   ACHTUNG: Dies ist der 2. Band einer Dilogie. Meine Rezension enthält SPOILER zum 1. Band.   Nicht schlecht, aber im Vergleich zum 1. Band nur lauwarme Brühe Inhalt:Davy, Sean, Gil und Sabine sind aus dem Lager Mount Haven geflohen, wo sie zu speziellen Kämpfern ausgebildet werden sollten. Davy war gezwungen worden, einen Mann zu erschießen, um Seans Leben zu retten. Darüber kommt sie nicht hinweg. Durch die Flucht gerät Davy, getrennt von den anderen, in eine Widerstandszelle, wo sie neue Freunde, aber auch Feinde findet. Doch ist ihr Ziel stets, ihre Freunde Sean, Gil und Sabine wiederzufinden. Meine Meinung:„Infernale“ war 2016 eins meiner Highlights. Dieses Buch hat mich schwer beeindruckt. Die dort dargestellten gesellschaftlichen Verhältnisse waren sehr spannend – auch für unsere wirkliche Gesellschaft, denn ganz so abwegig ist das alles gar nicht. Nun war ich sehr gespannt, wie Sophie Jordan das Dilemma in diesem finalen Band auflösen würde. Leider hat die Autorin mich hier aber enttäuscht, denn sie machte es sich mit der Lösung meiner Meinung nach viel zu einfach. Die gesellschaftlichen Probleme spielen hier keine so große Rolle mehr. Dagegen stehen Davys Befindlichkeiten und ihr Liebesglück im Vordergrund. Dem Leser macht die Autorin es anfangs nicht leicht. Denn es gibt kaum Erinnerungen oder Wiederholungen aus dem 1. Band. Die muss man schon selbst auffrischen. Da der 2. Band ja bereits für Juli 2016, also nur wenige Monate nach dem 1. Band, geplant war, kann man das verstehen. Aber da es nun so viel länger bis zum Erscheinungstermin gedauert hat, fiel mir der Einstieg doch sehr schwer. Wie gewohnt, erzählt Davy in der 1. Person im Präsens. Man erfährt also nur die Dinge, die auch Davy mitbekommt. Das ist einerseits schade, weil man so ihre Freunde ganz aus den Augen verliert, andererseits ist man aber ziemlich nah an der Protagonistin dran. Leider konnte ich trotzdem nicht all ihre Handlungsweisen verstehen. Sie benimmt sich zuweilen recht zickig, was ich gar nicht mag. In anderen Szenen findet sie aber auch wieder zu ihrer alten Stärke zurück und man muss sie einfach bewundern. Doch nicht nur mit Davy hatte ich von Zeit zu Zeit meine Probleme, auch andere Charaktere handelten für mich unverständlich. Manchmal kam es mir so vor, als würde etwas nur deswegen passieren, damit die Geschichte Spannung erhält, auch wenn es keinen Sinn ergibt. Der Schreibstil von Sophie Jordan ist aber wieder klasse. Er wirkt lebendig, ist der jeweiligen Situation angepasst und lässt sich einfach ganz locker lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Wenn auch vieles vorhersehbar ist, konnte die Autorin mich doch das ein oder andere Mal überraschen. Unvorhergesehene Wendungen würzen die Geschichte und helfen über kurze Durststrecken in der Handlung hinweg. Die Reihe:1. Infernale2. Infernale. Rhapsodie in Schwarz ★★★☆☆ Herzlichen Dank an den Loewe Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar für die Leserunde im Leser-Welt-Forum zur Verfügung gestellt hat.

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  • Hier hatte ich mehr erwartet ...

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    Aleshanee

    Aleshanee

    18. March 2017 um 11:07

    Achtung! Spoiler zu Band 1!Meine MeinungLange hab ich auf die Fortsetzung gewartet und ich war so gespannt, wie es mit Davy weitergeht. So ganz überzeugend fand ich den ersten Band ja nicht. Mit der Protagonistin bin ich nicht so recht warm geworden und stellenweise hatte es sich etwas gezogen - deshalb hatte ich jetzt viele Erwartungen in einen rasanten und spannenden Abschlussband.Leider hat mir auch hier ein bisschen die Begeisterung gefehlt ...Davy musste ja jemanden töten, um ihren Freund Sean zu retten. Ich weiß ja nicht, wie andere das sehen oder ob es (sehr wahrscheinlich) am Alter der Protagonistin liegt, aber in dieser Situation war diese Handlung für mich absolut nachvollziehbar. Im Gegensatz zu Davy, die damit überhaupt nicht klarkommt. Die Geschichte startet in einer Art sicherem Unterschlupf kurz vor der mexikanischen Grenze, wo Davy mit Sean, Gil und Sabine auf Nachricht warten, um den Fluss nach Mexiko in eine geschützte Zone zu überqueren. Die Behörden sind ihnen auf den Fersen und die Angst um Entdeckung allgegenwärtig.Bis sie dann endlich aufbrechen zieht sich ewig hin - das ganze erste Drittel des Buches - und wird geprägt durch Davys Gedankenkarussell um den Mann, den sie erschossen hat. Natürlich hängt einem das nach und natürlich kann man das alles nicht so einfach wegstecken. Aber für mich war es einfach zu viel und mit ständigen Wiederholungen. Als Davy dann endlich auf Caden trifft hab ich gehofft, dass jetzt endlich etwas mehr Action in die ganze Sache kommt, aber der richtige Schwung hat mir immer noch gefehlt. Es gibt zwar schon das ein oder andere, das Spannung reinbringt, aber richtig mitreißen konnte es mich nicht.Mit Davy kam ich auch immer noch nicht so recht klar, auch wenn ich ihre Handlungen und Gedanken teilweise nachvollziehen kann.Ein großer Lichtblick war Caden, der sich in dieser wirklich grausamen und verqueren Welt einen Ort geschaffen hat - und nicht nur physisch - in dem er noch sieht, was im Leben wichtig ist. Davys Gedanken kreisen immer nur um dieses Gen und dass sie damit "böse" ist. Sie erwartet Vertrauen ist aber nicht bereit, welches zu geben. Und jede Handlung, die eigentlich ganz normal erscheint, schiebt sie auf das Gen und zeigt auch immer demonstrativ auf ihren Hals mit der Tätowierung. Sie definiert sich völlig darüber und das ist auch das, was mich schon im ersten Band etwas genervt hat: Sie lässt sich völlig von diesem Stempel vereinnahmen und denkt nur noch total unlogisch, was ihr Verhalten betrifft. Obwohl ihr genug Beispiele vor Augen geführt werden und die schon der gesunde Menschenverstand eigentlich in sich trägt, die ihr das Gegenteil beweisen.Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn es wie gesagt sehr langsam voranging und erst im letzten Drittel wirklich Tempo und Action aufgekommen ist. Vor jedem Kapitel gibt es Statements zur aktuellen Lage über die Entwicklung des HTS Gens, den bedrohlichen Situationen in den verschiedenen Staaten oder auch kleinen Nachrichten, die zum Verständnis der Handlung beitragen. Sowas mag ich sehr gerne!Bei manchen Jugendbüchern kann ich mitfiebern und mitfühlen ohne dass ich merke, dass eine bestimmte Altersgruppe angesprochen wird - hier hab ich mich definitiv zu alt gefühlt für dieses pupertäre Gehabe. Auch wenn ich natürlich die Hintergründe dazu super interessant finde, grade weil man weiß, dass sich die Gen Forschung in unserer Zeit ja ebenfalls in dieser Richtung entwickelt, ist die Vorstellung von diesem Szenario mehr als gruselig; aber mit dieser übertriebenen Charaktervorstellung kann ich mich einfach nicht anfreunden. Auch das überdramatisierte Ende war nicht so meins.Fazit: 2.5 Sterne© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Ziemlich enttäuschendes Finale

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    merle88

    merle88

    17. March 2017 um 13:58

    Inhalt:Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...Meinung:Davy, Sean, Gil und Sabine konnten aus Mount Haven fliehen und befinden sich nun an der Grenze zu Mexiko. Bei der Überquerung des Flusses in Richtung Mexiko werden sie jedoch entdeckt und auseinander gerissen. Als Davy aufwacht sind ihre Freunde verschwunden und ein Junge namens Caden steht vor ihr. Er bringt sie zum Versteck einer Widerstandsgruppe. Doch Davy will nur eins, so schnell wie möglich zu ihren Freunden zurück.Der Einstieg in das Buch fiel mir extrem schwer. Es gibt fast gar keine Rückblenden auf die Geschehnisse aus Band 1 und so kamen meine Erinnerungen erst nach und nach wieder. Auch ist der Beginn der Geschichte eher ruhig. Die Autorin legt sehr viel Wert darauf dem Leser Davys Zerrissenheit und ihr Innenleben näher zu bringen. Auf der einen Seite fand ich es gut, dass Davy sich Gedanken darüber macht, dass sie einen Mann erschossen hat. Auf der anderen Seite war es zu viel Leiden und Selbstzweifel, so dass die eigentliche Geschichte nicht wirklich vorankommt.Wie schon erwähnt ist Davy in diesem Band sehr viel am Grübeln. Sie sieht sich selbst kaum noch als Mensch, sondern viel mehr als Träger und somit als ein Monster. Dies hat mit der Zeit doch arg an meinen Nerven gezerrt. Ich hätte mir gewünscht, dass Davy ab einem gewissen Punkt ihre Zweifel hinter sich lässt und nach vorne blickt. Caden ist ein netter Typ und schafft es so ein wenig Davy aus ihrem Loch zu ziehen. Man merkt schnell, dass er deutliches Interesse an Davy hat. Diese muss sich allerdings erst mal über ihre Gefühle gegenüber Sean klar werden.Wie ihr vielleicht schon merkt, hat mir das Buch nicht ganz so zugesagt. Die genauen Gründe werde ich euch jetzt erklären, dazu muss ich aber ein wenig spoilern.*Spoiler Anfang* Ich fand es furchtbar schade, dass Sean, Gil und Sabine nur am Anfang und am Ende der Geschichte auftauchen. Sie haben in Band 1 (gerade Sean) ja eine nicht ganz unerhebliche Rolle gespielt. Zudem fand ich es nicht so gut, dass fast die gesamte Story nur im Bunker der Widerstandsgruppe spielt. Auch fand ich es etwas dürftig, dass wir nur anhand von Zeitungsartikeln und Co. über den Widerstand und die Veränderungen die in den USA vorgehen etwas erfahren.Das Ende fand ich nicht wirklich gelungen. Wieso müssen unbedingt Sean und Sabine zusammenkommen? Dies war für mich einfach zu gewollt auf ein Happy-happy-happy-End hingesteuert.*Spoiler Ende*Gut gefallen haben mir die Zeitungsartikel, Fernsehberichte und Co. am Ende eines jeden Kapitels. Dennoch hätte ich mir (wie im Spoilerbereich beschrieben) gewünscht, dass wir mehr über den Widerstand und die Rebellion erfahren.Das Ende an sich ist stimmig, konnte mich aber nicht wirklich vom Hocker hauen.        Fazit:Ein schwieriger Abschluss der Dilogie. Die Geschichte ging für mich nicht wirklich voran, da wir sehr stark an Davys Innenleben und ihren Selbstzweifeln dran teilnehmen. Warum mir das Buch zudem nicht so gut gefallen hat erfahrt ihr im Spoilerbereich.3 von 5 Hörnchen.

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  • anders als erwartet

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz
    gagamaus

    gagamaus

    16. March 2017 um 15:54

    Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist offiziell die Fortsetzung von Infernale. Aber gerade das sollte man sich nicht unbedingt erwarten – eine Fortsetzung der Geschichte, wie sie aus dem ersten Band bekannt ist. Ja, es gibt natürlich immer noch Davy, das Mädchen mit dem angeblichen Mördergen. Und ja, die Story geht fast nahtlos weiter, wo sie aufgehört hat. Davy auf der Flucht. Aber nichts bleibt so, wie es ist und der Leser muss sich auf etwas Neues einstellen und dazu gehört unter anderem auch, dass neue Protagonisten auftauchen und eine neue Liebesgeschichte erzählt wird, bei der die alten Darsteller dann weitgehend überflüssig werden. Was mir gefallen hat: Sophie Jordan kann einfach ziemlich spannend erzählen. Sie trifft einen Ton, der junge Leute anspricht aber auch „ältere“ Leser fesseln kann. Außerdem wagt sie es, der Geschichte um Davy eine ganz andere Richtung und einen neuen Ton zu geben, den man so nicht erwartet hat und der Abwechslung und Überraschung verspricht. Und sie gibt Davy jede Menge Raum für Zweifel und Entwicklung. Was mir nicht so gefallen hat: Dass eben gerade die liebgewonnenen Darsteller so schnöde abserviert werden. Dass das Gewicht für meinen Geschmack phasenweise zu sehr auf der Gefühlsduselei liegt und dass Davy ständig fast getötet wird. Dass die Dystophie in den Hintergrund tritt und der fanatische Umbruch der Gesellschaft nur noch am Rande Erwähnung findet obwohl doch Davy und ihre neuen Freunde gerade den vehement bekämpfen. Fazit: Ganz kommt der zweite Band nicht an den ersten heran. Man muss sich auf den Bruch im Buch einlassen und vielleicht sogar so weit gehen, den ersten Teil ganz zu verdrängen. Dann ist es ein interessantes Jugendbuch. Am Ende wurde die Story ziemlich schnell  zu einem Ende gebracht und diesmal bin ich es zufrieden und brauche keine Fortsetzung. 3,5 Sterne auf 4 aufgerundet – gerade eben so.

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