Sophie Jordan Uninvited

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Inhaltsangabe zu „Uninvited“ von Sophie Jordan

From New York Times bestselling author Sophie Jordan, Uninvited is a chilling and suspenseful story about a girl whose DNA brands her as a killer, perfect for fans of The Unbecoming of Mara Dyer and Confessions of a Murder Suspect. Davy had everything—a terrific boyfriend, the homecoming crown, a bright future at Juilliard—but when her genetic tests come back positive for Homicidal Tendency Syndrome, she loses it all. Uninvited from her prestigious school and avoided by her friends and family, she is placed in a special class with other "carriers" who are treated like the murderers they someday might become. Only Sean, a fellow HTS carrier, can relate to her new life and tells her that she alone controls her actions—not the code embedded in her DNA. But even if she can learn to trust him, can Davy trust herself?

Eine spannende Dystopie, die mal ganz anders ist als alle anderen und auch zum Nachdenken anregt.

— Bookowlsdream

Gut geschriebene und ungewöhnliche Dystopie, deren Heldin überzeugt, aber auch ein paar Klischees und zähe Passagen im Mittelteil aufweist.

— ConnyKathsBooks

Eine wirklich interessante Idee, die allerdings etwas besser hätte umgesetzt werden können. Fazit: Durchaus in Ordnung

— Serious

Ein wirklich tolles Buch, das zeigt wie schnell man ohne eigenen Fehler alles verlieren kann (Freund, Freunde, Zuhause & Freiheit).

— innocent-summerlove
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  • Eine ganz andere Dystopie

    Uninvited

    Bookowlsdream

    29. July 2016 um 18:00

    Titel: engl. Uninvited; dt. Infernale Autor: Sophie Jordan Seiten: engl. 370; dt. 384 Preis: engl. 9,60 € ; dt. 17,95 € Inhalt: Davy ist intelligent, begabt und sehr beliebt an ihrer Schule. Ihr Freund ist der beliebteste Junge der Schule und sie hofft auf die Juillard gehen zu können. Doch dann wird sie positiv auf das HTS, das Mördergen, getestet. Die ganze Bevölkerung wird auf dieses Gen getestet, da es im Land immer mehr Kriminalität gibt und man etwas dagegen unternehmen will. Von da an muss Davy in eine bestimmte Klasse gehen, in die insgesamt 6 Schüler mit dem Mördergen gehen und ihre vielen Freunde wollen plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Davy fragt sich ständig, ob sie wirklich eine Mörderin werden muss, oder ob sie immer noch die ist, die sie vorher war. Alle behandeln sie so, als würde sie so oder so irgendwann etwas Schreckliches tun. Nur ihr Freund trifft sich noch mit ihr, aber alles hat sich verändert. Doch in der HTS – Klasse gibt es einen Jungen, Sean, der durch ein bestimmtes Tatoo als besonders gefährlicher HTS gekennzeichnet ist. Allerdings gibt es zwei andere ohne das Tatoo, die Davy weitaus gefährlicher erscheinen, und Sean rettet sie immer wieder aus schwierigen Situationen. So langsam kommt Davy mit ihrem neuen Leben zurecht, aber dann passiert etwas sehr Schlimmes, das die ganze Bevölkerung einmal mehr gegen die Menschen mit dem Mördergen aufhetzt… Personen: Davy ist relativ reich und hat, genau wie der Rest der Bevölkerung, Angst vor Menschen mit dem Mördergen. Außerdem hat sie einen Bruder, der immer zu ihr hält. Sie spielt mehrere Instrumente, und hört immer Musik in ihrem Kopf. Wegen ihrem großen Talent wurde sie sogar an der Juillard angenommen. In der Schule ist sie sehr beliebt und ihr Freund ist auch überall beliebt. Am Anfang des Buches ist Davy sehr naiv, sie glaubt alles, was man über Menschen mit dem Mördergen sagt und kann sich nicht vorstellen, dass sich ihre Freunde gegen sie wenden könnten. Aber weil sie selbst das  Mördergen hat, muss sie bald mit Menschen klarkommen, bei denen sie diese Einstellung nicht haben kann. Sean hat schon ein Tatoo, das ihn als besonders gefährlich kennzeichnet. Aber er ist auch sehr hilfsbereit und nicht asozial. Im Gegenteil, er ist der Einzige, der Davy hilft, wenn sie Hilfe braucht. Eigentlich weiß keiner wirklich etwas über Sean, nur mit Davy redet er manchmal. Meine Meinung: Eigentlich habe ich erwartet, dass es in diesem Buch um ein reiches und braves Mädchen geht, das sich durch schlimme Umstände in einen Badboy verliebt. Aber das Buch hat mich, vor allem im 2. Teil, sehr überrascht. Das Hauptthema in diesem Buch ist die Frage, ob wirklich alle Menschen mit dem Mördergen, insbesondere Davy, böse sein müssen und nichts dagegen tun können. Außerdem bekommt man mit, wie schlimm alle nur aus Angst mit den Menschen mit Mördergen umgehen. Im 2. Teil kommt das zu einem Höhepunkt. Das Buch ist nur aus Davys Sicht geschrieben, zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Szenen oder SMS, in denen es um Davy geht, von denen sie aber nichts weiß. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, und er ließ sich sogar auf Englisch sehr gut und schnell lesen. Die Charaktere fand ich sehr sympathisch, und auch die Nebencharaktere sind sehr interessant.  Davy konnte ich immer gut nachvollziehen, obwohl ich ihr Verhalten am Anfang zu naiv fand. Aber ich finde, das passt gut zum Buch, weil ihre Entwicklung so besser zum Vorschein kommt. Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Jedes Kapitel war spannend und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Fazit: An diesem Buch hat mir wirklich alles gefallen, vor allem dass die Handlung schon ziemlich hart wurde. Die Charaktere sind sympathisch und das Buch lässt sich flüssig lesen. Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen, weil ich etwas anderes erwartet habe, mich aber der Inhalt trotzdem überzeugt hat.

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  • You have the kill gene...

    Uninvited

    ConnyKathsBooks

    "There's nowhere to go. No border I could cross. No plane I could board. Nowhere to hide." (S. 225) Das Leben der 17jährigen begabten Musikerin Davy Hamilton ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass sie ein Träger (Carrier) des Killer-Gens namens HTS (Homicidal Tendency Syndrome) ist. Denn Carriers gelten als extrem gefährlich, aggressiv und als potentielle Mörder. Davy muss daher nicht nur die Schule wechseln und wird mit anderen Carriers in eine Art Käfigraum ohne Sonnenlicht und Fenster gesteckt und dort unterrichtet, sondern verliert auch nach und nach ihre früheren Freunde. Nur bei ihrem Carrier-Mitschüler Sean findet sie noch etwas Trost und Unterstützung. Doch dann verschärft sich die Lage für alle Carriers und auch Davy fühlt sich bald wie in einem bösen Traum. "Carriers are like a cancer to this once great nation. And like any desease, sometimes the only way to battle it is with poison..." (S. 303) "Uninvited" (deutscher Titel: Infernale) ist der 1. Teil einer neuen dystopischen Reihe von Sophie Jordan. Ein spannender Roman, der sich z.B. mit den Ursachen von Gewalt beschäftigt. Ist es die genetische Veranlagung oder doch nur der Umwelteinfluss, was das menschliche Verhalten beeinflusst? Oder beides? Und ist es moralisch vertretbar, einen Menschen nur nach seinen Genen zu beurteilen und dementsprechend zu behandeln? Die amerikanische Autorin setzt all diese Themen hier in einer faszinierenden und einzigartigen Story um. Jedes Kapitel beginnt mit Auszügen aus Pressemitteilungen und HTS-Gen -Statistiken, was viele interessante Hintergrundinfos liefert. Protagonistin Davy wird urplötzlich nur noch als HTS-Carrier gesehen; die Person dahinter und frühere Taten zählen nichts mehr und sie verliert alles, was ihr bisher lieb und teuer war. Davys widerstreitende Gefühle sind sehr gut nachvollziehbar. Man leidet richtig mit ihr mit und bewundert sie dafür, dass sie trotz aller Zweifel an sich selbst nie die Hoffnung aufgibt und an eine positive Wende glaubt. Dadurch wird Davy im Laufe des Romans immer stärker und mutiger und sie beginnt langsam sich zu wehren. "Weakness can't exist in me anymore." (S. 354) Davys Freund Sean gefällt mir soweit ganz gut. Ein geheimnisvoller und undurchsichtiger Bad Boy, der allerdings Davy so oft rettet, dass es schon ein wenig übertrieben wirkt. Die Liebesbeziehung entwickelt sich wie vorhergesehen, ist aber zumindest recht romantisch und nicht allzu kitschig. Die Handlung bietet leider auch nur wenig Überraschungen, was zu einigen langatmigen Passagen vor allem im Mittelteil führt. Auch die Nebenfiguren sind teilweise klischeehaft überzeichnet und stereotypisch angelegt (Oberzicke, Computer-Nerd-Freund, "böse" Mitschüler). Doch im letzten Drittel nimmt die Geschichte wieder merklich an Fahrt auf. Eine entscheidende und auch erschreckende Szene, die Davys Seelenleben nachhaltig beeinflusst, lässt einen regelrecht den Atem stocken und gebannt an den Wörtern kleben. Insgesamt hat mich "Uninvited" trotz ein paar Schwächen überzeugt. Der gut geschriebene Roman bietet eine weitgehend fesselnde und flüssig geschriebene Geschichte mit einer sympathischen Heldin und einem ungewöhnlichen Thema. Dazu kommt ein großer Cliffhanger am Ende, der schon die Vorfreude auf die Fortsetzung "Unleashed" steigert. Daher 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung.

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  • Wird den hohen Erwartungen mehr als gerecht!

    Uninvited

    SarahRawr_Bloggt

    25. February 2016 um 18:56

    Wieder mal ein Hype Buch. Wieder mal die Erwartungen hoch und der Inhalt doch nur durchschnittlich? Absolut nicht! "Infernale" war eine Überraschung sondergleichen und ich zähle es definitiv jetzt schon zu meinem Jahreshighlight 2016. Die Inhaltsangabe klang vielversprechend und doch dachte ich, es erwartet mich viel Liebe eventuell sogar eine Dreiecksgeschichte und ein bisschen Gefahr in Form des Mörder Gens. Doch weit gefehlt! Die Autorin hat mit "Infernale" eine spannende und emotionale Geschichte geschrieben, die auch zum nachdenken anregt.  Davina, kurz Davy genannt, ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten. Bevor sie positiv auf HTC getestet wurde, hatte sie das ganz normale Leben eines Teenagers, mit Freunden, guten Noten und einer Jugendliebe. Ein glückliches Mädchen. Doch das ändert sich als sie herausfindet, dass sie das Mörder Gen in sich trägt. Davy muss die Schule wechseln und sie verliert nicht nur ihre Freunde, sondern weitaus mehr. Ihr ganzes Leben hat durch diesen Test eine 180 Grad Wendung genommen.  Denn wer das Mörder Gen in sich trägt wird von allen gemieden. Obwohl derjenige noch gar nichts gemacht hat, wird er von der Gesellschaft abgestempelt und abgeschrieben. Sogar Davys Eltern sind anfangs verzweifelt und können mit der Situation nicht umgehen, einzig ihr Bruder steht 110% hinter ihr. Und ein weiterer Träger des Gens, ein Typ der mit ihr auf die neue Klasse geht und ihr öfters aus Notsituationen hilft - Sean O'Rourke.  Nein, nicht die Augen verdrehen - ich verspreche es, hier findet keine Instant Love statt! Die Autorin lässt den Charakteren Zeit sich kennenzulernen und so kann man schlussendlich auch als Leser hoffen, mitfiebern und bangen. Doch der wichtigste Part liegt hier zwischen den Zeilen. Wie schnell man jemanden verurteilt und doch gar nichts über die Hintergründe weiss. Vorurteile sind immer rasch zusammen gesucht und manche gehen den leichten Weg und folgen lieber der Masse anstatt selbst nachzudenken, was richtig oder falsch wäre. Doch gibt es das überhaupt? Niemand ist gut oder böse, jede Medaille hat zwei Seiten, die Frage ist nur, welche wir sehen wollen.  Davy ist eine wirklich starke Persönlichkeit, sie trauert um ihr altes Leben und klammert sich gleichzeitig an jeden Strohhalm. Als sie merkt, dass sie doch den anderen Weg einschlagen muss, lässt sie sich nicht unterkriegen und kämpft. Sean gibt sich hart und erteilt gerne Ratschläge über das neue Leben als Gen Träger, doch eigentlich ist sein Herz am rechten Fleck. Auch wenn er tatsächlich nicht davor zurück schreckt, seine Fäuste sprechen zu lassen. Immerhin wurde er schon gebrandmarkt, ein Tattoo am Nacken zeigt jedem, dass dieser Träger schon mal etwas getan hat.. Ja, dieses Buch wurde meinen hohen Erwartungen gerecht. Ich habe es verschlungen. Wer spannende, überraschende und emotionale Geschichten mit nachdenklichen Plot und vielschichtigen Charakteren mag, sollte sich "Infernale" keineswegs entgehen lassen.  5/5 Rawr's + Highlight!

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  • Macht dich deine DNA zum Killer?

    Uninvited

    Serious

    26. July 2015 um 20:16

    Inhalt: In dieser nahen Zukunft werden die Menschen zunehmend auf HTS, das "Killer-Gen" getestet. Als Davys Ergebnis positiv zurückkommt, ändert sich ihr Leben nach und nach und sie wird von Freunden, der Familie und der gesamten Gesellschaft immer mehr ausgegrenzt. Personen: Die Hauptpersonen in der Geschichte waren ganz in Ordnung. Mit der Protagonistin Davy bin ich nur teilweise zufrieden. Zwar beweist sie immer wieder Stärke, jedoch verändert sie ihr Denken im Laufe der Geschichte nur stückweit und ist immer noch sehr vorurteilsbelastet. Außerdem denkt sie nicht alles bis zum Schluss durch und erkennt nicht, was andere Leute mit ihr vorhaben und lässt sich durch leere Versprechungen einlullen. Spannung: Obwohl die Geschichte durchgehend sehr interessant ist, so kann man das von der Spannung nicht behaupten. Besonders in der ersten Hälfte des Buches muss sich Davy noch mit "typischen Teenagerproblemen" herumschlagen, was mich persönlich weniger interessiert.Mehr Action kommt im zweiten Teil des Buches auf, jedoch entsteht hier auch kein schöner, durchgängiger Spannungsbogen. Fesselnde Ereignisse folgen nacheinander, ohne dabei ein schönes Gesamtbild zu ergeben. Langeweile kommt zwar nicht auf, allerdings könnten die Ereignisse eleganter miteinander verbunden sein. Schreibstil: Den Schreibstil der Autorin finde ich unglaublich angenehm und flüssig zu lesen. Besonders die verschiedenen Ausschnitte, wie Pressemitteilungen, SMS zwischen ihren Freunden, etc., am Ende eines jeden Kapitels haben mir sehr gut gefallen. Fazit: Das Buch "Uninvited" lockt mit einer sehr guten Idee und tollem Schreibstil. Die Geschichte hat auch spannende Momente zu bieten, allerdings hätte der Handlungsverlauf meiner Meinung nach stimmiger sein können.Das Buch ist allem in allem in Ordnung und man kann es mal gelesen haben.

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  • *** bewegendes Buch ***

    Uninvited

    innocent-summerlove

    19. February 2015 um 11:33


  • Eine gute Grundidee, die jedoch in der Ausführung nicht ganz überzeugen konnte

    Uninvited

    tuesdayblind

    15. February 2015 um 20:15

    Die Rezension ist ursprünglich auf kopf.kino erschienen // Was passiert // Die 17-jährige Davy könnte kaum zufriedener mit ihrem Leben sein: sie hat eine tolle Familie, ist seit ein paar Monaten frisch verliebt und freut sich auf eine Zukunft an der Julliard, eine der renommiertesten Musikschulen der Welt. Doch dann wird sie mit HTS – dem Homicidal Tendency Syndrome – diagnostiziert und gehört fortan zum gefürchteten Abschaum der Gesellschaft. Ihr neues Leben ist bestimmt von abfälligen Blicken, Verrat und nicht gerade freundlich gesinnten Lehrern und Aufpassern. // Was ich denke // Ich muss sagen, ich weiß gar nicht so recht, wo ich bei diesem Buch anfangen soll. Es hat mich dermaßen zwiegespalten wie kaum eine Geschichte, so weit ich mich zurück erinnern kann. Aber ich versuche einfach mal mein Glück. Bitte entschuldigt, wenn das Ganze etwas durcheinander wirkt, denn das sind meine Gedanken zu Uninvited auch. Davy Hamilton ist 17 Jahre alt und hat ihre Zukunft eigentlich fest im Blick: nach ihrem High School-Abschluss will sie an die Julliard in New York, zusammen mit ihrem Freund Zac, der ebenfalls in der Stadt studieren will. Sie ist wohl behütet aufgewachsen, hat ein super Verhältnis zu ihrer Familie, vor allem zu ihrem großen Bruder, und generell das, was man ein gutbürgerliches Mädchen nennen kann. Ja, die junge Dame ist schon sehr privilegiert, was ein wenig stereotypisch rüber kommt. Was ich allerdings noch übertriebener finde, sind ihre musikalischen Fähigkeiten… sie kann nicht nur gut singen, nein, sie kann auch jedes Instrument innerhalb weniger Minuten spielen lernen. So hat sie sich im Alter von drei Jahren einfach so an ein Klavier gesetzt und los gespielt, ohne Hilfe, ohne Übung. Ähm ja… Ich muss aber zugeben, dass mich solche Charaktere kaum noch ‘schocken’, dafür laufen sie mir einfach zu häufig über den Weg (lese ich die falschen Bücher?). Da ist es ja auch nur logisch, dass Davy eine tolle beste Freundin und natürlich einen umwerfenden Boyfriend hat, der ihr zu Füßen liegt, während er von der restlichen weiblichen Schülerschaft der High School angesabbert wird. Das Ganze ist natürlich zu schön, um wahr zu sein, also schlägt das Schicksal zu. Bei einer Untersuchung in der Schule wird Davy positiv auf HTS getestet. HTS steht für “Homicidal Tendency Syndrome” und bezeichnet ein Gen, das seinen Träger als zukünftigen Mörder/Gewalttäter markiert. Und somit wird sie von einer Sekunde auf die andere von einer beneideten Schönheit mit funkelnder Zukunft zum Abschaum der Gesellschaft. Sie bekommt einen ‘Sachbearbeiter’ (case worker/handler) an die Seite gestellt, der ihr alles andere als positiv gesinnt ist, und muss ganz schnell lernen, dass ihr Leben ab sofort anders aussehen wird. Sie wird zwangsumgeschult und landet in einem abgesperrten Klassenraum Keller (the cage) mit fünf anderen Carriern, also HTS-Trägern. Und hier herrscht ein etwas anderer Ton, was dem zarten Geschöpf am Anfang sehr zu schaffen macht. Sie und die anderen Jugendlichen dürfen den normalen Schülern der Schule nicht begegnen und bekommen eine spezielle Marke, die sie ganz klar als Carrier identifiziert. An dieser Stelle kam mir das erste Mal der Gedanke, dass die Welt von Uninvited mich doch sehr an die Zustände in Deutschland während des zweiten Weltkrieges erinnert. Und das ist einer der Punkte, wenn nicht sogar der Punkt, warum das Buch insgesamt einen schalen Geschmack bei mir hinterlassen hat. Die Sache ist die: die Grundidee hat mir wirklich super gefallen und auch die Plotentwicklung finde ich ansprechend ausgearbeitet, es sind die Kleinigkeiten, die mir den Spaß ein wenig verdorben haben. Eben diese Markierung (die nicht alleine bei Umhängeschildern bleibt) und das ganze System. Vielleicht bin ich einfach nicht für (solche) Dystopien gemacht, aber ich fand das irgendwie eine Spur zu heftig. Was jetzt nicht heißen soll, dass die Geschichte gewalttätig ist oder so, es ist eher so eine kleine Warnleuchte, die immer wieder mal ansprang – vielleicht ist es in diesem Fall eher etwas psychologisches. Ich kann’s schwer einschätzen. Die Charaktere sind schon ein wenig stereotypisch – blondes behütetes Mädchen, gut aussehender toller Freund, böser Badboy -, aber wie schon gesagt, das finde ich weniger schlimm. Es ist sogar so, dass ich solche Verhältnisse bei Jugendbüchern (leider) schon erwarte, weil es einfach eine uralte, immer wieder gern genutzte Geschichte ist. Dennoch muss ich sagen, dass mir vor allem der Badboy gut gefallen hat, genauso wie der schüchterne beste Freund, den Davy unter den Carriern findet. Genauso positiv empfand ich die Entwicklung von Davy: zu Beginn noch ein verwirrtes Prinzesschen, lernt sie schnell, wie der Hase nun läuft und was sie tun muss, um zu überleben. Mit der Zeit wird sie härter, was aber nicht allzu übertrieben wirkt. Eine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch und ich bin sehr überrascht, sagen zu müssen, dass mir die Entwicklung in dem Gebiet gut gefallen hat. Wie auch die Protagonisten ist sie vorhersehbar, aber ich mochte den Aufbau des Ganzen. Und das sage ich wirklich nicht oft ;) Und zum Schluss noch ein absolutes Highlight: habt ihr euch mal das Cover genauer angesehen? Ich muss zugeben, dass ich erst durch eine Review auf Goodreads darüber gestolpert bin und es selber nicht bemerkt habe… ihre HAARE! Ich finde den Übergang zu den DNA-Spiralen einfach genial gemacht! :D Auf den ersten Blick sieht das Cover eher langweilig und durchschnittlich aus, aber das ist es ganz und gar nicht! // Schlusswort // In Uninvited kreiert Sophie Jordan eine düstere Zukunft, in der deine DNA über dein Schicksal entscheiden kann. Die Grundidee hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch die Umsetzung und Entwicklung der Handlung waren nach meinem Geschmack. Leider muss ich jedoch Minuspunkte für die vorhersehbaren Charaktere und vor allem Teile der Inszenierung abziehen. Für mich war es etwas zu nah den der vergangenen Realität und hinterließ daher einen eher schalen Geschmack. Fans von Dystopien werden an diesem Buch aber ganz sicher ihre Freude haben! Demnach eine eingeschränkte Empfehlung von mir.

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