Sophie Jordan

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Interview mit Sophie Jordan

Interview mit Sophie Jordan / im Juli 2011 von LovelyBooks geführt (unter der deutschen Übersetzung befindet sich das Originalinterview)

1. Seit wann schreibst du eigene Geschichte und wie kam es dazu, dass dein erstes Buch veröffentlicht wurde?

Meine ersten Geschichten habe ich in der letzten Reihe des Spanischunterrichts, als ich etwa 12 Jahre alt war, in einem Notizbuch aufgeschrieben. Der Wunsch, es auch ernsthaft zu tun, entwickelte sich jedoch erst später. Als ich in meinen Zwanzigern war, entschied ich mich dazu, einen richtigen Versuch zur Veröffentlichung zu starten. Ich konzentrierte mich zunächst darauf, einen Agenten zu finden. Das war der schwierigste Teil – einen Agenten zu finden, der genug an mich glaubte, um mich Verlagen vorzustellen. Es dauerte gut zwei Jahre, bis das klappte, aber als es dann so weit war, verkaufte mein Agent das Manuskript innerhalb einer Woche.

2. Welche Figuren in “Firelight” magst du am liebsten?

Oh, ich muss Jacinda einfach lieben! Ich erzähle die Geschichte aus ihrer Perspektive, sodass ich die ganze Zeit über in ihrem Kopf bin. Dennoch gibt es viele andere, würdige Figuren… Will, Cassian… beide sind anbetungswürdige Jungen. Wie könnte man sie nicht mögen?

3. Wenn du dich einen Tag lang in einen Drachen verwandeln könntest, was würdest du dann tun?

Nun, wenn ich nur einen Tag hätte, dann würde ich ihn ganz sicher fliegend verbringen… in dem Wissen, dass ich die Chance niemals wieder bekommen würde. Es würde auch sehr davon abhängen, welches Talent ich habe. Bin ich ein Feuerdraki? Oder ein Erddraki? Ein Wasserdraki? Ein Visiocrypter (Gestaltwandler)? Ich würde den ganzen Tag lang auskosten, egal welches Talent ich hätte.

4. Wie viel von dir selbst können die Leser in der Figur Jacinda wiedererkennen? Bist du genauso mutig wie sie? Würdest du das Gesetz brechen, um frei zu sein?

Wow – schwierige und gute Frage! Ich bin vermutlich noch nie in so gefährliche Situationen geraten, denen sich Jacinda stellen muss. Ich kann nur hoffen, dass ich genauso mutig wäre wie sie. Jacinda ist nicht perfekt. Sie tut nur das Beste, das sie kann und immer mit den besten Absichten. Zur abschließenden Frage nehme ich das Risiko auf mich ja zu sagen – wenn es ein unrechtes Gesetz wäre, das die Freiheit einschränkt…. Dann finde ich, wäre es das wert dieses Gesetz zu brechen. Das ist eine interessante Zwangslage und ich hoffe, dass sich daraus viele spannende Diskussionen bei den Lesern des Buches entwickeln werden.

5. Wie fühlte es sich an, dein eigenes Buch zum ersten Mal in den Händen zu halten?

Oh, es gab auf jeden Fall Tränen! Und viel Streicheln und Umarmungen.

6. Schreibst du bereits an einem anderen Roman und kannst du uns verraten, wovon er handeln wird?

Mit der Fortsetzung zu “Firelight – Brennender Kuss” bin ich schon fertig. Das Buch soll nächstes Jahr erscheinen. Dort wird man viel mehr über Jacinda und Will erfahren. Überraschend oder auch nicht, auch Cassian wird man, zusammen mit seinem Rudel und dessen vieler Draki, um einiges besser kennen lernen. Jacindas Geschichte ist noch längst nicht vorbei!

7. Welche deiner Erfahrungen beim Schreiben deiner Bücher hat dich am meisten überrascht?

Ich glaube, ich habe mich richtig im Erfinden von Welten entwickelt. Ich liebe die Draki-Welt, das Rudel und die verschiedenen Arten von Draki. Ich wusste wirklich nicht, dass ich das Zeug dazu hätte, eine vollkommen neue Drachenmythologie zu erschaffen.

8. Welche sind deine Lieblingsbücher und -autoren?

Natürlich bin ich ein Fan der “Tribute von Panem”. Außerdem bin ich ein großer Fan Lisa McManns Wake Reihe. Diese zwei Bücher / Reihen haben mich dazu inspiriert Romane für junge Erwachsene zu schreiben. In meiner Jugend habe ich sehr viel von Victoria Holt und John Jakes gelesen. Durch ihre Werke habe ich Liebesromane und Heldengeschichten lieben gelernt.

9. Was gefällt dir am besten daran, für junge Erwachsene (Youngs Adults) zu schreiben?

Das Young Adult Genre ist riesig. Es kann sich in jede Richtung entwickeln und genau das liebe ich daran. Nichts ist unmöglich!

10. Wenn du die Wahl hättest, dir einen Autor auszusuchen, der das Vorwort für dein nächstes Buch schreibt. Welcher wäre es?

Wow! Das ist das erste Mal, dass mir diese Frage gestellt wird… hmm, schwierig. Ich glaube, ich würde Stephen King auswählen. Ich war schon immer ehrfürchtig wegen der Größe seines Werkes.

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1. Since when did you write your own stories and how did it come your first book was published?

I first started penning my own stories in a notebook in the back of my Spanish class when I was about twelve years old. My ambition didn’t turn serious until later. When I was in my twenties, I decided to get serious about getting published. I focused on finding an agent first. That was the hardest part – finding an agent who believed in me enough to represent me to publishers. It took me a little over two years for this to happen, but once it did, my agent sold my manuscript within the week.

2. Which characters in “Firelight“ do you like most of all?

Oh, I have to love Jacinda! I tell the story from her perspective, so I’m in her head all the time. Still, there are a lot of other worthy characters … Will, Cassian… both are swoon-worthy boys. What’s not to like?

3. If you had could change into a dragon for one day, what would you do?

Well, if I only had one day, I’m sure I’d spend it flying … knowing I’d never get the chance again. A lot would also depend on what talent I possessed. Am I fire-breather? Or an earth draki? A water draki? A visiocrypter? I’m sure I would be exercising whatever talent I possessed to the fullest for that day.

4. How much of yourself can your readers find in the character Jacinda? Are you as brave as her? Would you break law to achieve freedom?

Wow – tough and good questions. I’ve probably never faced the threats or danger Jacinda faces. I can only hope that I would be as courageous. Jacinda isn’t perfect. She just does the best she can and always with the best of intentions. For your final question, I’m going to take a risk saying this, but yes – if it were an unjust law, preventing freedom … I think it would be a law worth breaking. It’s an interesting dilemma and something I hope generates discussion among readers of the book.

5. How did it feel to hold your own book in your hands for the first time?

Oh, there were definitely tears! And a lot of petting and stroking.

6. Are you already writing another novel and can you tell us, what it will be about?

I’ve finished the sequel to Firelight already. It should release next year. You’ll see a lot more of Jacinda and Will. Surprising or not, you’ll get to know Cassian much better right along with the pride and its many draki. Jacinda’s story isn’t close to being over yet!

7. What was one of the most surprising things you learned in creating your books?

I guess I really pushed myself with the world-building. I love the world of the draki, the pride and the various draki characters. I really didn’t know I had it in me to create an entire new dragon mythology.

8. Which are your favorite books and authors?

Naturally, I’m a fan of the Hunger Games. I’m also a big fan of Lisa McMann’s Wake series. These two book/series inspired me to write young adult fiction. In my youth, I read a lot of Victoria Holt and John Jakes. I learned to love romance and the epic tale from their works.

9. What do you like most about writing books for Young Adults?

The young adult genre is vast. It can go in any direction and that’s what I love about it. Nothing is off-limits.

10. If you could have a forward written by another author for your next book, and you had the choice, who would that be?

Wow! That’s the first time anyone asked me that … hmm, tough. I suppose I’d day Stephen King. I’ve always been awed by the range of his work.