Sophie Kendrick Das Gesicht meines Mörders

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Inhaltsangabe zu „Das Gesicht meines Mörders“ von Sophie Kendrick

Als Clara aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Nicht daran, was geschehen ist. Nicht daran, wer sie selbst ist oder der Mann, der an ihrem Krankenbett sitzt. Dieser stellt sich als Roland Winter vor. Er sagt, er sei ihr Ehemann und ein Einbrecher habe sie niedergeschlagen. Mit Rolands Hilfe bemüht sich Clara zurück ins Leben zu finden. Doch dann versucht jemand sie zu töten. Um zu überleben, muss sie sich erinnern. Clara geht auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und kommt der Wahrheit näher. Die Spur führt zu einer geheimnisvollen Frau. Doch diese ist spurlos verschwunden ...

Fesselnd und mitreißend - ein Psychothriller der Extraklasse. Meine Entdeckung des Jahres!

— MissStrawberry
MissStrawberry

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    Das Gesicht meines Mörders
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    31. December 2016 um 19:53

    Clara erwacht aus dem Koma und erinnert sich an rein gar nichts. Nur an ihren Traum, dass der Wassermann sie holen will. Aber weder an ihren eigenen Namen noch an irgendetwas aus ihrem Leben kann sie sich erinnern. Der Mann, der sich als Roland Winter vorstellt, behauptet ihr Mann zu sein, aber selbst daran erinnert sie sich nicht. Sie googelt sich, sie googelt ihn – und er ist tatsächlich ein Schriftsteller. Doch all ihre Nachforschungen führen sie nur zu noch größeren Rätseln. Wer ist Isabell? Wieso hat sie nie mit ihrer Nachbarin gesprochen? Warum hält Roland sie so abgeschottet fern von allem, das ihre Erinnerung zurückbringen könnte? Was weiß Jan Colbe, der Polizist, der sie immer so seltsam ansieht? Wieso will sie jemand töten? Claras Suche nach Antworten bringt sie in große Gefahr …Sophie Kendrick hat englische Literatur studiert und unter anderem als Ghostwriterin geschrieben. „Das Gesicht meines Mörders“ ist ihr erster eigener Roman. Dieser Psychothriller fängt ganz harmlos an – falls man das so sagen kann, wenn eine Frau ohne jede Erinnerung erwacht. Alle Schritte und Gedanken von Clara sind logisch und in sich stimmig. Nur einmal habe ich mich gefragt, warum sie handelte, wie sie es tat (was für sie nicht sehr weiterführend war). Doch war dieser Moment nichts, das in einer solchen Extremsituation undenkbar wäre. Also auch hier kein echter Fehler, kein Abzug in der Spannung oder Stimmigkeit.Als mir dann eine gewisse Idee kam, standen mir schon die Haare zu Berge und als die Idee auch noch bestätigt wurde, wollte sich Schnappatmung einstellen. Doch Sophie Kendrick hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt, indem sie genau hier noch einmal eine Wendung einbaute, die schlicht alles auf Links drehte. Und dennoch ist alles nachvollziehbar und in sich schlüssig. Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen!Die Charaktere überzeugen in ihrer Entwicklung und ihrem Handel. Man hat keine Mühe, die Personen auseinanderzuhalten und sie sich vorzustellen. Sei es nun die Nachbarin oder der behandelnde Arzt, der Polizist oder Ehemann – Sophie Kendrick zeichnet sie mit wenigen Pinselstrichen klar und individuell. Die Schauplätze sind in Deutschland. Das ist noch mal ein weiteres Plus, denn so empfindet der Leser/Hörer die Geschichte noch mal als viel näher am eigenen Leben. Und es ist toll, dass die Autorin dennoch keinen „Regionalkrimi“ geschrieben hat.Die Story kommt ganz ohne die üblichen Elemente von Psychothrillern aus, geht aber gerade deshalb extrem unter die Haut. Beate Rysopp liest diese ungekürzte Fassung einfach grandios ein. Sie hat mich vom ersten Satz an für sich gewonnen und mich an die Story gefesselt. Im Allgemeinen höre ich selten länger als eineinhalb Stunden am Stück – hier konnte ich nicht zuletzt aufgrund ihrer Art, wie sie Clara ihre Stimme gab, nicht aufhören. Die neun Stunden vergingen wie im Fluge und ich habe jede Minute genossen. Sowohl Autorin als auch Sprecherin haben es auf meine Liste der Lieblinge geschafft. Eine rundum überzeugende Story, die mein Lesejahr (bzw. Hörbuchjahr) krönt und die vollen fünf Sterne verdient hat. Unbedingt lesen oder hören!

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