Sophie Kendrick Das Gesicht meines Mörders

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Inhaltsangabe zu „Das Gesicht meines Mörders“ von Sophie Kendrick

Sie muss sich erinnern, um zu überleben. Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist.

Viel zu Langatmig, wenig spannung und das Ende fand ich auch nicht so überraschend.

— Naden

Nicht schlecht gemacht. Mir persönlich zwischen den einzelnen Abschnitten nur teilweise zu abgehackt.

— Melchen

Einer der spannendsten Kriminalromane, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Mit einer völlig unerwarteten Auflösung, wow!

— ninchenpinchen

Super Setting, lauer Aufbau und fehlender Nervenkitzel.

— Kaisu

Alles in allem ein solider Thriller mit sehr gutem Schreibstil und einem guten Spannungsbogen. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen.

— planty

Altbewährtes Thema, gut umgesetzt

— Buecherspiegel

Ein spannender Psychothriller über das Vergessen. Wem kann man vertrauen, wenn man selbst den (vermeintlichen) Ehemann nicht wiedererkennt?

— Meteorit

Sehr empfehlenswert, tolle Geschichte mit flüssigem Schreibstil, 4,5 Sterne

— lenisvea

Hier und da war es etwas langatmig und die ein oder andere Wendung vorhersehbar, aber trotzdem ein toller Psychothriller!

— Buecherseele79

Ein Spannender Thriller mit unerwartetem Ende.

— Medusay

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  • Themen
  • Wahnsinnig spannend - ein echter Pageturner

    Das Gesicht meines Mörders

    ninchenpinchen

    02. August 2017 um 13:14

    Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben einen Kriminalroman so verschlungen, wie diesen. Er ist ein echter Pageturner. Im DB-Mobil-Journal - ich glaub, es war im Januar 2017 - bin ich darauf aufmerksam geworden, habe die Leseprobe im Journal zu Ende gelesen und konnte es schon nicht mehr abwarten, diesen Krimi endlich in Händen zu halten. Viel verraten will ich hier nicht, sondern lest selbst, ich kann versprechen, es lohnt sich. Und zwar gewaltig! Auch die Auflösung am Ende ist völlig unerwartet, aber logisch und keinesfalls an den Haaren herbeigezogen. Ein klein wenig zur Handlung noch an dieser Stelle, sie beginnt im Krankenhaus: Die Protagonistin Clara erwacht aus dem Koma und kann sich nicht an die unmittelbare Vergangenheit erinnern. Der "angebliche" Ehemann, Roland, der am Bett sitzt, den kennt sie nicht, den hat sie noch nie gesehen, denkt sie. Und natürlich traut sie ihm nicht. Diese Situation ist schon so gespenstisch geschildert, dass man sich sofort mit Clara solidarisiert als Leser. Und wenn ihr jetzt denkt, oh schon wieder Erinnerungslücken, das hatten wir doch alles schon ... Ja, hatten wir, aber noch nie so spannend wie hier. Von mir eine ganz klare 5-Sterne-Empfehlung. Und ich weiß, wovon ich spreche, habe auch beruflich viel mit Krimis zu tun und kenne viele, viele.

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  • Perfekter Einstieg mit lauem Ende

    Das Gesicht meines Mörders

    Kaisu

    25. July 2017 um 11:55

    Kurz kommentiert: Da haben wir eine Frau, die aus dem Koma erwacht und unter Gedächtnisschwund leidet. Zum Glück ist die Amnesie nicht so stark, dass alles gelöscht wurde. Bruchstückhaft kommen die Erinnerungen zurück und helfen ihr zurück zum Leben zu finden. Dummerweise ist Clara – die besagt Frau – nicht einfach nur in einen Unfall verwickelt gewesen. Sie wurde überfallen und der Täter ist bis heute nicht gefasst. Sie ist somit ein wichtiger Zeuge oder eben ein Übel, das beseitigt werden muss – je nachdem aus wessen Sicht. Klingt bis nach einem super Setting! Spannung ist da eigentlich garantiert, wenn man stets so viel weiß, wie Clara. Zunächst schaut auch alles danach aus. Man lauscht den Worten der Frau, die nicht weiß wo oben und unten ist. Wem man trauen kann und wem nicht. Und ist schockiert, als man ihre „alten“ Charakterzüge kennenlernt. Analysiert mit ihr gemeinsam ihre Umgebung und filtert nach Gut und Böse. Dann kommt der Moment, wo man sich zu 90% sicher ist, wer hinter allem steckt und was vermutlich passiert ist. (und dieser kommt recht früh). Ab da achtet man auf jedes Indiz, sieht sich immer mehr bestätigt und das Spannungsfeeling flaut extrem ab. Die ewigen Dreher im Kreis unterstützen das auch noch. Immer wieder gibt es verdammt ähnliche Gedankenkarusells, die man irgendwann nicht mehr hören kann. Da nützt auch die äußerst komplexe Hintergrundgeschichte nichts. Die letztlich keine große Rolle spielt und nur den Charakteren ein komplexes Gesicht gibt. Für die Auflösung – so bös es klingen mag – ist sie überhaupt nicht relevant. Füllt eher die Lücke zwischen „Oh, ich weiß wer es ist.“ und „Ha, ich hab es gewusst.“ Und die ist zeitweise sehr zähfließend und man möchte das Hörbuch am liebsten vorspulen… Fazit: Es ist nicht der Psychothriller, wie ich ihn erwartet habe. Eine Lese- oder Hörempfehlung kann ich daher nicht aussprechen. Denn selbst der starke Einstieg kann das Ruder nicht rumreißen.

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  • Was wäre, wenn... und wem kann ich trauen?

    Das Gesicht meines Mörders

    Streiflicht

    25. June 2017 um 11:17

    Was wäre, wenn man eines Tages wach werden würde und  nicht mehr wüsste, wie man heißt und wer man ist. Und wenn dann plötzlich ein Mann auftauchen würde und sagen würde, man sei mit ihm verheiratet und habe einen schrecklichen Unfall gehabt... Genau das alles passiert Clara Winter. Sie wacht im Krankenhaus auf, kann sich an gar nichts mehr erinnern. Sie ist völlig hilflos, kennt ihren Mann nicht und fragt sich, wem sie wirklich trauen kann, nachdem sie erfahren hat, dass jemand sie töten wollte und das Feuer in ihrem Haus vermutlich gelegt wurde, nachdem sie niedergeschlagen wurde. Sie muss mit ihrem Mann in den Spreewald gehen, da sie dort ein Häuschen haben, auch wenn sie nicht weiß, wer er ist und obwohl sie panische Angst vor Wasser hat. Sie hat keine Ahnung, an wen sie sich wenden kann und wer ihr helfen würde oder wer ihr schaden kann. Und dann wird sie wieder angegriffen und kann dem Tod gerade noch einmal von der Schippe springen. Clara hat nur noch Angst.... Ein unglaublich gut geschriebenes Buch, das einen mitnimmt in Claras Welt, die aus großer Angst und Unsicherheit besteht. Als Leser kann man sehr gut mitfühlen, wie es ihr geht und warum sie nicht weiß, was sie tun soll und wem sie vertrauen kann. Vielleicht noch nicht mal sich selbst. Bis zum Schluss höchstspannend und mit einer sehr späten Auflösung, die das Lesevergnügen bis zum Ende bewahrt. Ein tolles Buch, das ich gerne gelesen habe! Hoffentlich gibt es bald etwas Neues von dieser Autorin!  

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  • Die Angt zu vergessen, wer man ist

    Das Gesicht meines Mörders

    Kunterbuntestagebuch

    28. May 2017 um 11:02

    Sie muss sich erinnern, um zu überleben. Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder an ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftssteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben. Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekontruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist. Fazit: Abgesehen von dem Klappentext der mich sofort ansprach, war es außerdem das Design, dass mich zum Kauf verleitete. Das Buch ist relativ schlicht gehalten, es ist schwarz und auf dem Cover ist ein Stück von einem Rosenstengel mit Dornen abgebildet. Eigentlich nichts spektakuläres. Hinzu kommt allerdings eine besondere Beschichtung, die sich anfühlt wie Wassertropfen. Das ganze zusammen ergibt ein tolles Gesamtbild, das man sich gerne ins Regal stellt. Auch der Schreibstil der Autorin war sehr gut, fließend und leicht verständlich. Sie hat es zudem geschafft, ein paar Irrungen in die Geschichte einzubauen, bei denen man selbst anfing zu zweifeln, ob da alles seinen richtigen Weg geht. Das Buch selbst ist unterteilt in mehrere Hauptkapitel, die alle eine eigene Überschrift haben. Mir hat gut gefallen, dass die Story sich nach und nach aufbaut und man wirklich von ihr gefesselt wurde. Einzig allein das Ende fand ich etwas vorhersehbar. Ein wirklich guter Psychothriller, der von mir eine klare Leseempfehlung bekommt. Steffi G.

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  • Solider Thriller

    Das Gesicht meines Mörders

    planty

    27. May 2017 um 02:51

    Mir hat die Grundidee des Buches super gefallen. Clara wacht aus dem Koma auf und kann sich an Nichts erinnern. NICHTS. Der einzige, der ihr Informationen aus ihrer Vergangenheit geben kann, ist ihr Mann Roland. Doch dieser erzählt ihr immer Bruchstücke. Tut er dies tatsächlich, um sie zu schützen?Das Buch war von Anfang an spannend. Die Charaktere sind glaubwürdig und durch die kurzen Kapitel wurde man immer bei Laune gehalten. (Das ist natürlich Geschmackssache. Ich mag kurze Abschnitte, weil man auch mal zwischendurch weiterlesen kann.) Der Spannungsbogen hielt sich bis kurz vor Schluss. Gerade für Leser, die noch nicht so viele Thriller gelesen haben, ein gutes Buch. Einen Stern Abzug gibt es, weil es dann doch noch Verwicklungen und Zufälle gab, die mir ein bisschen zu viel waren (Wäre jetzt aber ein Spoiler, deshalb möchte ich hier nicht zu viel schreiben.) Aber wenn auf einmal zu viele Beteiligte zufällig in Beziehung zueinander stehen.... Alles in allem ein solider Thriller mit sehr gutem Schreibstil und einem guten Spannungsbogen, der sich bis zum Ende hält. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen.Zusatz: Der Anmerkung von anderen Rezensenten, dass Clara zu oft hin- und hergerissen war, ob sie nun Roland trauen kann oder nicht und wer sie nun umbringen wollte, kann ich mich nicht anschließen. Mir ging es genauso. Ich war immer hin- und hergerissen und konnte das total nachvollziehen. ;-)

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  • Drum prüfe sehr genau, wem Du Vertrauen schenken willst

    Das Gesicht meines Mörders

    Buecherspiegel

    19. May 2017 um 19:03

    Sophie Kendrick – Das Gesicht meines Mörders Das Thema dieses Psychothrillers ist bewährt und bekannt, der Gedächtnisverlust. Eine Frau, Clara Winter, wacht in einem Krankenhaus auf und erkennt nichts und Niemanden. Noch nicht einmal sich selbst. Ein schreckliches Verbrechen hat ihr ihr bisheriges Leben aus dem Gedächtnis gestrichen. Alle Menschen in ihrer Umgebung muss sie nun neu kennenlernen. Doch wer ist der Mann, der sich als ihr Ehemann, Roland, ausgibt? Bei dem sie zwar erspüren kann, dass er ihr nicht unangenehm ist, aber lieben sie sich wirklich? Die Autorin lässt ihre Protagonistin in einen Spiegel schauen, der ihr bei weitem nicht behagt. Ist sie wirklich so gefühllos und berechnend, wie es ihr gesagt wird? Sie muss sich bei Kleiderwahl, Essen und anderer Vorlieben beobachten, um sich selbst zu erforschen. Und sie will ihre Vergangenheit Schritt für Schritt nachvollziehen. Dabei ist es wenig hilfreich, dass sie angeblich keine Verwandten und keine Freunde hat. Selbst ihr Ehemann ist ihr keine Hilfe dabei. Er will sie abschotten von der Außenwelt, vor allem vor der Polizei. Bei den Ermittlungen kommt erst wenig heraus, doch kleine Flashbacks bereiten Clara Sorgen. Als es ihr zu eng wird mit der Fürsorge ihres Ehemannes, reift in ihr der Entschluss, tätig zu werden. Sie besucht den Ort des Verbrechens und findet einige wenige Spuren. Nach und nach kommen nun Details ans Licht, die zum großen Showdown führen.Kendrick hält den Spannungsbogen sehr wohl aufrecht, wenn "Achtung Spoiler" nicht schon am Anfang ein winziges Detail auf die Wahrheit hinweist "Spoiler aus". Das mindert nicht den Lesespaß, ist doch das Tempo hoch und die Richtungswechsel stetig. Das Ende könnte man schon unter dem Thema "Die Moral von der Geschicht" zusammenfassen. Die Gefühlslage gegenüber den übrigen Protagonisten wechseln stetig, mal möchte man, dass Clara doch einem von ihnen endlich Vertrauen schenkt, einige Zeilen weiter möchte man sie gerade davor warnen. Sie findet heraus, dass sie mit einer Frau am Tag des Überfalls auf sie verabredet war, doch diese ist einfach nicht mehr zu finden. Wenn sie doch nur wüsste, wer diese überhaupt ist? Mühsam aber sehr mutig wagt sie sich vor, um das Geheimnis zu lüften.Auf den Titel wird immer wieder zurückgekommen, versucht sich doch das Gesicht des Mörders über ihre Träume zu offenbaren. Die beschriebene retrograde Amnesie, also kompletter Verlust an Erinnerungen vor einem bestimmten Vorfall ist selten, vor allem, dass kaum oder nur bruchstückhafte Erinnerungen wiederkommen. Ein Mensch, der sich komplett darauf verlassen muss, dass all das wahr ist, was einem erzählt wird, das wirkt auf einem sehr beängstigend. Wenn dann auch noch sämtliche Papiere durch einen Brandanschlag verlorengegangen sind, wird es umso schwieriger, sein bisheriges Leben zu rekonstruieren. Mit welchen Schwierigkeiten man dann rechnen muss, besonders, wenn ein Verbrechen dahinter steckt, zeigt Kendrick sehr geschickt. Es lohnt sich also, diesen aus einem bewährten Thema bestehenden Kriminalfall zu lesen. Da das Buch in der Gegenwart geschrieben ist, macht es die Geschichte lebendiger.Der Umschlag ist geschickt gestaltet, mit haptischen Elementen, glänzenden und stumpfen, glatten und rauen Flächen. Ein Buch zu dem die Hände wollen. Ein rororo-Taschenbuch, in Deutschland für 9,99 Euro zu haben, Österreich verlangt 10,30 Euro.

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  • Eine Frau ohne Erinnerungen ...

    Das Gesicht meines Mörders

    Meteorit

    26. March 2017 um 16:04

    Rezension zu ,,Das Gesicht meines Mörders" von Sophie Kendrick Der Debüt-Thriller von Sophie Kendrick ,,Das Gesicht meines Mörders" ist mit 320 Seiten am 16. Dezember 2016 im Rowohlt Verlag erschienen. Inhalt: Sie muss sich erinnern, um zu überleben. Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist. (Klappentext) Cover: Das Cover mit den abgebildeten Dornen und Wassertropfen finde ich gelungen. Besonders die Haptik ist überzeugend. Passt zu einem Thriller. Charaktere: Hauptperson ist Clara Winter, die nach einem Überfall ihr gesamtes Gedächtnis verloren hat. Sie weiß nicht wer sie ist, wie sie heißt, was sie macht, oder wer der geheimnisvolle Mann ist, der im Krankenhaus neben ihr sitzt und sich als ihr Ehemann Roland ausgibt.Clara ist dem Leser sympathisch, besonders, da die ganze Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird. Man fiebert und forscht mit Clara und entwickelt beim Lesen nebenbei so seine Theorien, die sich zumindest bei mir am Ende als falsch herausstellten.Dann ist da natürlich noch Roland, der geheimnisvolle Roland, der sie umsorgt als wäre sie seine Ehefrau, sie beschattet, als wäre sie sein Opfer und sie von der wahren Geschichte fernhält, als würde er etwas verbergen ... Meine Meinung: Eigentlich wollte ich das Buch abends nur mal kurz ,,anlesen", ehe ich mich versah waren auch schon paar Minuten, Stunden vergangen. Sophie Kendrick versteht es den Leser zu fesseln, Details zu geben, die den Leser argwöhnisch machen.Der Schreibstil ist zudem flüssig, sehr gut zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin.,,Aus den Augenwinkeln sehe ich einen Lkw heranfahren, instinktiv will ich zurücktreten, als mir jemand einen Stoß in den Rücken versetzt. Ich stolpere nach vorn. Ich kann mich nicht fangen, stürze auf die Fahrbahn. Bremsen quietschen, jemand schreit. Ich schließe die Augen, mache mich auf den Aufprall gefasst." S.51Retrograde Amnesie ist das Stichwort, um das sich quasi das ganze Buch dreht. Clara versucht sich zu erinnern, doch sie kann es nicht. So begleitet man sie auf ihrer Suche nach der Vergangenheit und trifft auf viele Ungereimtheiten. Warum hat sie keine Verwandtschaft mehr außer ihrer Schwester, die zudem auch verschwunden ist? Wer war ihr Vater und warum wuchs die Familie nicht zusammen auf und vor allem, wer ist der Mann wirklich, der sich als ihr Ehemann ausgibt?Fragen, die fesseln und Sophie Kendrick versteht ihr Handwerk, indem sie dem Buch nicht selten eine Wendung gibt, die man nicht erwartet hätte.,,Bitte nehmen sie mir meine Worte nicht übel, Frau Winter. Ich bin mir sicher, dass in diesem Fall etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Und solange ich nicht weiß, was es ist, muss ich auf den einen oder anderen Busch klopfen, um zu sehen, was herausspringt." S. 209Wenn man ehrlich ist, dann ist das Thema Amnesie keine Neuerfindung des Genres. Viele Top-Autoren bedienten dieses Thema, auch das ständige Misstrauen gegenüber anderer Personen.Dennoch habe ich mich unterhalten gefühlt und hatte nie das Gefühl, dass sich irgendwas wiederholt oder ich eine Stelle langweilig fand. Das intelligente Nachwort bezüglich der Entstehung und ihrer Idee rundete für mich das Gesamtbild ab.,,Wir sind unsere Erinnerungen. Ohne sie verlieren wir unsere Identität, die Gewissheit, wer wir eigentlich sind. Je mehr ich über das Gedächtnis recherchierte, desto klarer wurde mir, wie viel wir einbüßen, wenn wir nicht mehr auf unsere Erinnerungen zurückgreifen können. Und wie schrecklich sich das Anfühlen muss." Nachwort, S. 315Fazit:Eine atmosphärisch dichte Story mit vielen spannenden Psycho-Elementen, die den Leser fesseln und überlegen lassen, wem Clara trauen kann und ob denn wirklich alles so ist, wie es ist.Für mich war das Ende nicht vorherzusehen, auch wenn solch eine Auflösung nicht ganz neu ist. Aber man muss das Rad ja nicht neu erfinden, somit gebe ich sehr gute 4-Sterne.

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    • 9
  • Das Gesicht meines Mörders

    Das Gesicht meines Mörders

    lenisvea

    23. March 2017 um 19:28

    Bibliografie Verlag: rororoErscheinungstermin: 16.12.2016Lieferbar320 SeitenISBN: 978-3-499-27273-8OriginalausgabeZum Buch: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/sophie-kendrick-das-gesicht-meines-moerders.html Das Gesicht meines Mörders Psychothriller Sie muss sich erinnern, um zu überleben. Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist. Meine Meinung: Ich bin durch die tolle Gestaltung des Buches und auch des interessanten Titels auf das Buch aufmerksam geworden. Der Einstieg ist das Buch ist mir wahnsinnig leicht gefallen, der Schreibstil ist dermaßen flüssig, dass ich gar nicht aufhören konnte, weiterzulesen und war dann trotz später Stunde schon auf einmal bei Seite 80 gelandet. Dieses flüssige Lesen hat sich durch das ganze Buch hindurch gezogen. Ich habe in letzter Zeit schon mehrere Thriller gelesen, die sich mit Gedächtnisverlust beschäftigt haben, aber dennoch konnte mich dieses Buch total in den Bann ziehen. Man wusste genauso wie Clara nicht mehr, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Auch mit den für mich unvorhersehbaren Wendungen habe ich gar nicht gerechnet. Lediglich zum Schluss hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, alles noch logisch zu durchschauen, ansonsten wäre dies ein 5 Sterne Buch für mich geworden. Alles in allem kann ich hier wirklich eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Hier bekommt man einen tollen flüssigen Schreibstil mit einer interessanten Story, die sich auf jeden Fall lohnt, zu lesen. Ich hoffe, es wird von der Autorin noch mehr veröffentlicht. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne.

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  • Wer bin ich?

    Das Gesicht meines Mörders

    Buecherseele79

    18. March 2017 um 20:54

    Clara erwacht aus dem Koma und an ihrem Bett sitzt ein Mann den sie nicht kennt aber von sich behauptet ihr Ehemann Roland Winter zu sein.Schnell wird klar dass Clara ihr Gedächtnis komplett verloren hat, ihr ganzes Leben ist ausgelöscht.Ihr Mann Roland will ihr helfen sich wieder zu erinnern aber sie merkt dass es schwerer ist als gedacht.Gleichzeitig versucht sie angestrengt sich an den Einbruch in ihrem Haus zu erinnern und wer der Täter sein könnte....Von ihrem Mann erfährt sie dass sie, wegen Wahnvorstellungen, keine geregelte Arbeit nachgehen konnte und von dem Ermittler Jan Colbe dass sie Anzeige bei ihm erstattet hatte weil sie gestalkt wurde.Clara möchte sich diesem neuen Leben aber nicht hingeben und gibt sich alle Mühe um ihre Erinnerungen wieder zu erlangen und beginnt ihr "altes Leben" zu erkunden.... und  eigentlich weiss sie gar nicht wer Feind und wer Freund ist...welche Erinnerungen sind wahr welche sind Einbildung... und anscheinend wird sie weiterhin gestalkt denn ständig versucht jemand sie umzubringen und immer ist ihr Mann Roland in der Nähe.....Ein Buch welches den Titel Psychothriller auf jeden Fall verdient. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Jedoch gibt es hier und da Längen die einen eher langweilen und auch nicht vorwärtsbringen.Ich denke wer gerne und oft Psychothriller liest merkt recht schnell die ein oder andere Überraschung bevor sie im Buch aufgelöst werden.Und doch konnte mich das Buch mit seinem Ende überraschen und auch wie Clara versucht ihr Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, was es bedeutet ohne Erinnerungen an das eigene Leben wieder in die Realität zurückzukehren und sich auf eine Person verlassen zu müssen die alles über einen weiss und man doch das Gefühl hat- was stimmt und was nicht? Wem kann ich vertrauen? Diese Angst vor dem Unbekannten kommt in diesem Buch perfekt an den Leser heran.Trotz der ein oder anderen "Schwäche" konnte mich das Buch überzeugen und ich spreche eine Leseempfehlung aus.

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  • Lesewochenende zu "Cruelty" von Scott Bergstrom

    Cruelty

    Marina_Nordbreze

    Was tust du, wenn man dir das Liebste nimmt? Und du erfährst, dass dein Leben eine Lüge war?  Gwens Leben steht Kopf. Gerade noch hat sie den 10. Todestag ihrer Mutter gemeinsam mit ihrem Vater verbracht, wenige Tage später erfährt sie, dass ihr Vater verschwunden ist. Doch nicht nur das. Plötzlich muss sie erkennen, dass ihr Vater ein geheimes Doppelleben geführt hat und eigentlich CIA-Agent ist. Was hat das alles zu bedeuten? Hat das Verschwinden ihres Vaters etwas mit dem Geheimdienst zu tun? Gwen bleibt nur eine Wahl – sie muss selbst aktiv werden und die Geheimnisse ihres Vaters aufdecken, um eine Chance auf ein Wiedersehen zu haben. Doch dabei stößt sie auf dunkle Machenschaften und muss erkennen, dass die größte Gefahr manchmal dort lauert, wo man sie nicht erwartet hätte ... Scott Bergstrom erschafft in "Cruelty" eine düstere Agentenwelt, in der seine Heldin Gwen erst einmal die Spielregeln erlernen muss, um ihr Ziel zu erreichen. Ihr habt die Möglichkeit, Gwen auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten, wenn ihr mutig genug seid, an unserem Lesewochenende teilzunehmen! Mehr zum Buch: Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde. Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater. Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent. Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die Ermittlungen schnell ein. Gwen hat eine einzige Spur: Den Namen eines Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht sich Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gegner besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie. >> Hier geht es zur Leseprobe  Über den Autor: Scott Bergstrom arbeitete jahrelang als Texter und Creative Director in einer der größten und renommiertesten Werbeagenturen in Manhattan und entwickelte Print-, Fernseh- und Onlinekampagnen für namhafte Firmen wie Ford, Boeing, Chase sowie für das Auswärtige Amt der USA. Bergstroms Essays und Artikel über Architektur und urbanes Leben wurden in den USA und Europa breit publiziert. Sein Interesse gilt besonders den vernachlässigten Gegenden beliebter Touristenmetropolen – die er in «Cruelty» düster und anschaulich beschreibt. Gemeinsam mit ROWOHLT laden wir euch zu einem ganz besonderen Lesewochenende zu "Cruelty" ein und verlosen in diesem Zuge Leseexemplare. Wie viele? Das hängt von euch ab! Je mehr Leser sich für das Lesewochenende bewerben, umso mehr Bücher gibt es zu gewinnen!    Folgende Stufen gilt es zu erklimmen:    150 Bewerbungen --> 50 Bücher 300 Bewerbungen --> 75 Bücher 450 Bewerbungen --> 100 Bücher Wenn ihr mit uns gemeinsam vom 17.02. bis zum 19.02. "Cruelty" lesen und euch hier und auf den Social-Media-Kanälen mit dem Hasthag #lbcruelty über das Buch austauschen möchtet, bewerbt euch einfach bis einschließlich 12.02. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button * und verratet uns folgendes: Gwen ist keine Agentin und muss trotzdem schnell lernen, sich in der Welt des Verbrechens zu orientieren. Welche Fähigkeit ist dafür eurer Meinung nach ganz besonders wichtig? Ich drücke euch die Daumen und freue mich schon auf unser gemeinsames Lesewochenende mit "Cruelty"! *Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

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    • 760
  • Klare Kaufempfehlung!

    Das Gesicht meines Mörders

    Medusay

    06. March 2017 um 19:22

    Das Buch ist total spannend und es ist aufregend auf der Reise der Protagonistin mit dabei zu sein. Das Ende war nicht zu erwarten. Tolles Buch. Eins meiner Highlights!

  • Ein mitreißender Thriller

    Das Gesicht meines Mörders

    glitzerfee22

    04. March 2017 um 16:38

    Als Clara aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Dazu gehört auch ihr Ehemann, der bei ihr am Bett sitzt. Er erzählt ihr von einem Einbrecher und das sie weder Familie noch Freunde hat. Doch Clara will sich unbedingt an alles erinnern können, denn irgendwas stimmt nicht. Dabei stößt sie auf einige Geheimnisse. „Das Gesicht meines Mörders“ von Sophie Kendrick ist ein Thriller, den man nicht mehr zur Seite legt. Viel zu sehr ist man gefangen und will unbedingt wissen, was mit Clara passiert ist. Obwohl das Thema mit der Amnesie nicht gerade neu, und bei einigen Thrillerautoren sehr beliebt ist, schafft es Sophie Kendrick eine spannende Atmosphäre zu schaffen.  Das Buch ist in der Ich-Form unserer Protagonistin Clara geschrieben. Dadurch erfahren wir genauso viel wie sie selbst auch, nicht mehr und auch nicht weniger. Das treibt die Spannung natürlich immer wieder an. Sehr gut fand ich, dass sie nicht alles geglaubt hat, misstrauisch war und alles hinterfragt hat. Ihre Gedankengänge konnte ich gut nachvollziehen. Trotz allem versucht sie sich in ihrem neuen bzw. alten Leben, wieder einzugewöhnen.  Clara muss ganz von vorne Anfangen. Sie weiß nichts aus ihrem Leben. Ihrem Ehemann, der Schriftsteller ist, glaubt sie nicht alles. Sie deckt auch manchmal seine Lügen auf. Er behandelt sie wie ein rohes Ei und man hat das Gefühl, er versucht sie zu isolieren. Doch Clara lässt sich das nicht gefallen. Immer wieder taucht die Polizei auf und hat Fragen zum Unfall. Der eine Polizist kommt ihr sehr vertraut vor, doch ist er ihr gegenüber sehr verhalten. Die Familienverhältnisse kommen nach einigen Nachforschungen immer mehr ans Licht. Die Suche nach der Vergangenheit ist interessant und spannend zu verfolgen.  Die Autorin lässt den Leser immer wieder an allem Zweifeln und manchmal steht man genauso auf dem Schlauch wie die Protagonistin. Doch nach einiger Zeit bringt die Autorin Licht ins Dunkel. Obwohl ich manches schon erahnt habe, konnte die Autorin trotzdem mit einem Überraschungsmoment glänzen.  Die Spannung hält das Buch über an, weil einfach zu viele Geheimnisse und Lügen aufgedeckt werden wollen. Zumal Clara immer wieder selber an ihrem Verstand zweifelt. Sie soll ein Problem vor diesem Unfall gehabt haben und begibt sich in psychiatrischer Behandlung, doch auch hier werden wieder Überraschungsmomente eingebaut. Sophie Kendrick bringt mit „Das Gesicht meines Mörders“ eine Geschichte zustande, die den Leser mitreißt. Man ist mittendrin, in Claras Kopf fest verankert. Es gibt so viele Lügen und natürlich die Vergangenheit aufzudecken, das man immer wissen will, wie es weitergeht.  Ein Thriller, der einen nicht mehr loslässt.

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  • Bestsellerverdächtig

    Das Gesicht meines Mörders

    TanjaLotti

    25. February 2017 um 19:35

    Zum Inhalt Carla Winter erwacht im Krankenhaus und weiß nicht mehr, wer sie ist, wo sie wohnt, was geschehen ist und wer der Mann neben ihr ist, der sich als ihr Ehemann ausgibt. Sie hat jegliches Gedächtnis verloren und leidet laut Ärzten an einer Amnesie, hervorgerufen durch einen Überfall und einen Schlag auf den Kopf. Carla hat keine andere Wahl, als Roland und der Polizei zu glauben und mit ihrem Ehemann zu gehen, sobald ihr Gesundheitszustand das zulässt. Angekommen in der Blockhütte am See, welche sie bewohnen, weil ihr Zuhause in Berlin abgebrannt ist, durchlebt Carla einen Schrecken nach dem anderen, und eine Erkenntnis nach der anderen ereilt sie. Nach einem erneuten Anschlag auf sie, beschließt Carla, ihr altes Leben zu rekonstruieren, wiederzubeleben, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Was sie dabei aufdeckt und erfährt, verunsichert sie nur noch mehr, bis sich eines Tages die Rätsel lösen... Meine Meinung Das war mein erstes Buch von Sophie Kendrick. Der Klappentext und die Leseprobe haben mich aber so angesprochen, dass ich mich bei lovelybooks dafür beworben habe und es auch gewonnen habe, sehr zu meiner Freude. Ich bin sofort in die Story um Carla und Roland reingekommen. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig. Die Story ist von Anfang bis Ende absolut spannend. Immer neue Wendungen, Erkenntnisse. Fährten werden gelegt durch Carlas Träume, oder auch durch die ermittelnden Kommissare. Man weiß gar nicht, was man glauben soll und was nicht. Man tappt im Dunkeln, von Seite zu Seite, obwohl immer mehr als Tageslicht kommt und die Spannung immer weiter steigt. Doch man errät das Ende nicht und es gibt auch keinen Hinweis im Buch dazu. Die Autorin hat das klasse gemacht und lässt den Leser zappeln. Mir hätte der Psychothriller auch mit 200 Seiten mehr gut gefallen. Ein durchweg spannendes Szenario. Gut geschrieben. Eine durchdachte Geschichte von Anfang bis Ende. Mein Fazit Spannung hochdosiert, ohne Blut, aber mit einer Überdosis Psychothrill. Ein glattes 5 Sterne Buch.

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  • Interessante Geschichte

    Das Gesicht meines Mörders

    Lesemaus-M

    19. February 2017 um 19:07

    Klappentext/Inhalt: Sie muss sich erinnern, um zu überleben.Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben – Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift, dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist. Meine Meinung: Die Geschichte hört sich unglaublich spannend an. Ich hatte so meine Erwartungen und einiges wurde auch erfüllt. Clara liegt im Koma. Als sie erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Sie hat keinerlei Erinnerung an ihren Mann, an Freunde, Familie sowie an den Einbrecher. Ihr Mann Roland erzählt ihr nach und nach Dinge aus ihrer Vergangenheit. Dennoch merkt Clara, dass gewisse Dinge vorgehen und er nicht die ganze Wahrheit erzählt. Außerdem gibt es ja noch immer den Täter, der freiherumläuft und es immer noch auf sie abgesehen hat. Was wird passieren? Wird sie sich wieder erinnern können? Das müsst ihr auf jeden Fall selber lesen. Clara weiß nichts mehr aus ihrer Vergangenheit. Dies nimmt sie natürlich total mit und lässt sie oftmals verzweifeln. Ihr Mann Roland erzählt zwar immer wieder Dinge aus der Vergangenheit aber manches kann Clara einfach nicht glauben. Als sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit begibt, merkt sie schnell, dass Roland aber auch andere Personen Geheimnisse vor ihr haben. Sie muss große Geduld beweisen und einiges verkraften. Daneben muss sie sich immer wieder um ihr Leben fürchten und ihr größter Wunsch ist es, sich endlich wieder an alles zu erinnern. Der Einstieg ist mir gut gelungen und ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefasst gemacht. Diese habe ich auch an vielen Stellen erhalten. Die Geschichte war oftmals nervenaufreibend und ich wollte nur noch wissen, was wirklich passiert ist. Es ist eine interessante und düstere Geschichte. Dennoch gab es auch einige langatmige Stellen in dem Buch und manchmal kam es mir so vor, als würde die Geschichte nicht vorangehen. Außerdem konnte man manche Dinge schon erahnen und das fand ich etwas schade. Was am Ende passiert, habe ich mir nach der Hälfte des Buches schon gedacht und so ist es dann auch gekommen. Dadurch wurde mir die Spannung ein wenig genommen. Dennoch denke ich oft über das Buch nach, da man in dem Buch mal wieder verdeutlicht bekommt, wozu Menschen fähig sind. Fazit: Auf der einen Seite konnte mich die Geschichte total mitnehmen und ich habe mit Clara so mitgefiebert. Auf der anderen Seite waren es stellenweise langweilig und die Geschichte ist nicht so richtig vorangekommen. Ich bin immer noch ein wenig Zwiegestalten bei dem Buch, da es eine sehr interessante Thematik hat aber mir die Umsetzung nicht 100 %ig gefallen hat. Es gab leider viele Sachen, die man schon bei der Hälfte des Buches erahnen konnte und dadurch wurde mit die Spannung etwas genommen. Dennoch denke ich oft an das Buch und es wird mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 4/5 Inhalt: 3,5/5 Schreibstil: 3,5/5 Gesamtpaket: 3,5/5 3,5 von 5 Sterne

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    MeiLingArt

    12. February 2017 um 19:12

    "Und ich begriff: Wir sind unsere Erinnerungen." Zitat: Sophie Kendrick Hier gibt es gleich mal was zum Inhalt: "Als Clara aus dem Koma erwacht, ist ihr bisheriges Leben wie ausgelöscht. Sie erinnert sich weder an ihren eigenen Namen noch an ihren Ehemann, den Schriftsteller Roland Winter. Auch nicht an den Einbrecher, der sie niedergeschlagen haben soll. Freunde scheint sie keine zu haben.  Roland ist ihre einzige Verbindung zur Vergangenheit. Mit seiner Hilfe wagt Clara einen Neuanfang. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Und die junge Frau begreift dass sie sich erinnern muss, um zu überleben. Schritt für Schritt rekonstruiert Clara ihr Leben und stößt auf eine geheimnisvolle Frau, mit der sie am Tag des Unglücks verabredet war. Und die seither spurlos verschwunden ist." (Klappentext) Meine persönliche Meinung: Sophie Kendrick hatte mit dem Thema Gedächtnisverlust jetzt nicht unbedingt eine wahnsinnig neue und kreative Idee für ihren Psychothriller. Allerdings ist alles, was darauf aufbaut ziemlich gut gelöst und hat mich schön in die Wirren und Geheimnisse um Clara mit hineingezogen. Ich fand also auf 314 Seiten des Taschenbuchs spannende und spekulative Miträtsel-Lesemomente, über die ich gerne etwas erzähle. Der Schreibstil ist richtig flott, zumindest kam es mir beim Lesen so vor, als müssten die Worte gerade so aus Sophie Kendrick heraus gesprudelt sein. Das Buch liest sich prima! Nach dem Einstieg, den ich etwas merkwürdig und zäh fand, jedoch ganz deutlich die Tendenz verspürte, unbedingt dran zu bleiben, kam die Story gut in Fluss. Ich konnte dem Geschriebenen bestens folgen, keinerlei Stellen, die ich wiederholt lesen musste zum besseren Verständnis, keine Worte zum Nachschlagen. Super Aufteilung des Textes, tolle Schriftgröße, prima Absätze, das erleichtert das Lesen. Zum Plot sagte ich ja oben bereits, das Thema Gedächtnisverlust wurde schon oft aufgegriffen, doch ich denke ich auch, dass man da viel herausholen kann. Hier ist es m. E. gelungen, denn ich war gut unterhalten, gespannt und auch total gefesselt, habe teilweise Stunden am Stück gelesen. Mein Neugier zum Mitdenken und -raten war geweckt, die Verbindungen zu knüpfen und dann wieder neue Aspekte hinzuzunehmen.... das war schon alles clever gemacht. Einen Thrill gab es für mich eher nicht, nein. Psychologisch fand ich das Buch jedoch schon gut aufgebaut. Allerdings gibt es auch hier Platz nach oben. Woran ich das für mich erkenne? Wenn ich der Antwort vor der Auflösung auf die Schliche komme ;-) Einen rechten Spannungsbogen erkannte ich eigentlich nur an den immer weniger werdenden noch zu lesenden Seiten. Ich könnte jetzt nicht wirklich von einer Spannungskurve und einem vollkommenen Höhepunkt sprechen, weil mir die Kurve ein eher stetes auf einem Level Recherchieren in der Vergangenheit von der Hauptprotagonistin Clara Winter, der Spannungshöhepunkt leider viel zu kurz, zu vorhersehbar und "plopp-schon vorbei" war. Hmm, was machen wir denn da? Hinterlässt keinen faden Geschmack in Bezug auf das Buch, gehört nur dazu, es an dieser Stelle der Rezension zu erwähnen.  Eine Figur zu charakterisieren, die sich selbst gar nicht darstellen kann, weil sie sich an nichts, nicht mal sich selbst, erinnert, ist wohl kaum machbar. Dennoch bekam ich ein sehr gutes Bild von Clara Winter. Das Buch erzählt in der Ich-Perspektive, das ermöglicht einen tollen Einblick in Clara´s Gedanken- und Gefühlswelt, wodurch wir sie doch gut kennen lernen können. Alle anderen Figuren sind sehr spannend skizziert, da wir sie ja sozusagen mit Clara´s Augen betrachten, die sich an nichts erinnert und um ihr Leben bangt: wem soll sie also vertrauen? Und genau so begegnet sie auch den Menschen um sich herum, nämlich mit einem gesunden Abstand, aber auch Misstrauen. Ihre ganzen Zweifel, ihre Skepsis, all das dürfen wir zu den jeweiligen Personen, deren Aussagen und Tun mitfühlen und mitdenken. Das fand ich richtig spannend und dadurch sympathisierte ich auch sehr schnell mit der armen Clara ;-) Clever gemacht! Doch lest selbst :-) Dieser Psychothriller ist ein tolles Buch, gestandenen Thrillerfans würde ich es nicht empfehlen, aber einen Ausflug in die Vergangenheit mit einer Frau ohne Gedächtnis, die auf eine - ihre eigene Geschichte - stößt.... das kann schon psycho genug für Psychofans sein ;-) 4 von 5 Sternen

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