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glitzerfee22

vor 8 Monaten

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Als Clara aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Dazu gehört auch ihr Ehemann, der bei ihr am Bett sitzt. Er erzählt ihr von einem Einbrecher und das sie weder Familie noch Freunde hat. Doch Clara will sich unbedingt an alles erinnern können, denn irgendwas stimmt nicht. Dabei stößt sie auf einige Geheimnisse.



„Das Gesicht meines Mörders“ von Sophie Kendrick ist ein Thriller, den man nicht mehr zur Seite legt. Viel zu sehr ist man gefangen und will unbedingt wissen, was mit Clara passiert ist. Obwohl das Thema mit der Amnesie nicht gerade neu, und bei einigen Thrillerautoren sehr beliebt ist, schafft es Sophie Kendrick eine spannende Atmosphäre zu schaffen. 
Das Buch ist in der Ich-Form unserer Protagonistin Clara geschrieben. Dadurch erfahren wir genauso viel wie sie selbst auch, nicht mehr und auch nicht weniger. Das treibt die Spannung natürlich immer wieder an. Sehr gut fand ich, dass sie nicht alles geglaubt hat, misstrauisch war und alles hinterfragt hat. Ihre Gedankengänge konnte ich gut nachvollziehen. Trotz allem versucht sie sich in ihrem neuen bzw. alten Leben, wieder einzugewöhnen. 
Clara muss ganz von vorne Anfangen. Sie weiß nichts aus ihrem Leben. Ihrem Ehemann, der Schriftsteller ist, glaubt sie nicht alles. Sie deckt auch manchmal seine Lügen auf. Er behandelt sie wie ein rohes Ei und man hat das Gefühl, er versucht sie zu isolieren. Doch Clara lässt sich das nicht gefallen. Immer wieder taucht die Polizei auf und hat Fragen zum Unfall. Der eine Polizist kommt ihr sehr vertraut vor, doch ist er ihr gegenüber sehr verhalten. Die Familienverhältnisse kommen nach einigen Nachforschungen immer mehr ans Licht. Die Suche nach der Vergangenheit ist interessant und spannend zu verfolgen. 
Die Autorin lässt den Leser immer wieder an allem Zweifeln und manchmal steht man genauso auf dem Schlauch wie die Protagonistin. Doch nach einiger Zeit bringt die Autorin Licht ins Dunkel. Obwohl ich manches schon erahnt habe, konnte die Autorin trotzdem mit einem Überraschungsmoment glänzen. 
Die Spannung hält das Buch über an, weil einfach zu viele Geheimnisse und Lügen aufgedeckt werden wollen. Zumal Clara immer wieder selber an ihrem Verstand zweifelt. Sie soll ein Problem vor diesem Unfall gehabt haben und begibt sich in psychiatrischer Behandlung, doch auch hier werden wieder Überraschungsmomente eingebaut.


Sophie Kendrick bringt mit „Das Gesicht meines Mörders“ eine Geschichte zustande, die den Leser mitreißt. Man ist mittendrin, in Claras Kopf fest verankert. Es gibt so viele Lügen und natürlich die Vergangenheit aufzudecken, das man immer wissen will, wie es weitergeht.  Ein Thriller, der einen nicht mehr loslässt.

Autor: Sophie Kendrick
Buch: Das Gesicht meines Mörders
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