Sophie Kinsella Das Hochzeitsversprechen

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Inhaltsangabe zu „Das Hochzeitsversprechen“ von Sophie Kinsella

Hochzeitsnacht und Honeymoon – und der Albtraum vom Glück ist perfekt.

Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren.

Kurzweilig und sehr unterhaltsam

— pia_felizia

Ein typischer Roman dieser Autorin

— mysticcat

Schwache Story, mit zu viel SEX. Frau Kinsella das war nichts.

— QueenDebby

überhaupt nicht mein Fall, nach wenigen Seiten angebrochen

— LilliLiest

Kaum Tiefgang, viel Slapstick - einfach gute Unterhaltung

— Walli_Gabs

Ein Buch für zwischen durch.

— lisaaafr

Das ist mein drittes Buch von Kinsella. Fand es nicht schlecht aber die anderen zwei Bücher die ich von ihr habe fand ich besser.

— iloveread

Echt witzig!!!!!

— Silence24

Wer gute Laune bekommen möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch!

— BeckyB

Man findet schnell in diese Geschichte. Witzig und charmant geschrieben, wie jeder Roman von Sophie Kinsella.

— limkare

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  • Ein typischer Roman dieser Autorin

    Das Hochzeitsversprechen

    mysticcat

    10. September 2017 um 08:21

    Gerade habe ich meine Rezi geschrieben - mit einmal verklicken war sie weg und bei mir ist die Luft raus, das alles nochmal zu schreiben, daher kürze ich ab.Meine Meinung:Das Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich habe mich total gefreut, als dieser Wunsch erfüllt wurde und mich gleich ans Lesen gemacht. Verschlungen war es gleich - meine Meinung niederschreiben schaffe ich leider erst nach einer Woche.Lottie ist der Hauptcharakter des Buches, gut gezeichnet - denn ihre Eigenheit ist es, ihre wahren Gefühle nach außen hin zu überspielen und sich selbst mit impulsiven Aktionen von unangehemen Gefühlen abzulenken, was auch bei ihrer aktuellen Trennung von Richard passiert, als die Liebe zu Jugendliebe Ben wieder aufflammt.Fiss, ihre Schwester, ist Mutter im Rosenkrieg und entsprechend skeptisch. Außerdem kennt sie die Aktionen ihrer Schwester nach Trennungen bereits und möchte auch diesmal das Schlimmste verhindern. In dem Buch ist sie meine Identifikationsfigur.Ben ist ebenso wie Lottie sehr impulsiv und gefühlsgeleitet, wahrscheinlich der Grund, dass sie sich damals ineinander verliebt haben. Auch er läuft lieber vor Schwierigkeiten weg statt sich ihnen zu stellen.Lorcan ist Bens bester Freund und Geschäftsführer seines Unternehmens, und Ben macht es ihm mit seinem Desinteresse und Wankelmut nicht leicht.Die Handlung war witzig und die Sabotageversuche fand ich großartig - ebenso wie die Interaktion der Charaktere untereinander. Ich bin auf meine Kosten gekommen, auch wenn es nicht mein Lieblingsbuch von dieser Autorin wird. Fazit: Ein typischer Roman dieser Autorin

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  • Gute Unterhaltung

    Das Hochzeitsversprechen

    Walli_Gabs

    30. April 2017 um 18:07

    "Das Hochzeitsversprechen" ist tatsächlich das erste Buch, das ich von Sophie Kinsella lese. Ich war positiv überrascht, wie sehr es mich amüsiert hat. Hauptfigur Lottie, aus deren Perspektive ein Teil der Kapitel geschrieben ist, ging mir mit ihrer trotzig-unsicheren-selbstgerechten Art allerdings mindestens bis zur Hälfte des Buches immer mal wieder auf die Nerven. Angenehmer zu lesen fand ich die Kapitel, die aus der Sicht ihrer großen Schwester Fliss geschrieben waren. Sie ist definitv die Vernünftigere von beiden und will Lottie daher auch davon abbringen ihre Jugendliebe Ben zu heiraten, nachdem sie ihren Exfreund aus Enttäuschung über dessen ausbleibenden Heiratsantrag verlassen hat. Lottie war im Alter von 18 Jahren mit Ben zusammen, jetzt ist sie 33 und hatte in der Zwischenzeit keinerlei Kontakt zu ihm - aber macht das was? Fliss' Meinung nach schon. Sie steckt gerade in einer schmerzhaften Scheidung und will ihre Schwester daher nicht in eine spontane Ehe stolpern lassen. Als letztes Mittel bleibt ihr, die Flitterwochen zu sabotieren - eine nicht vollzogene Ehe könnte schließlich annulliert werden, sobald Lottie zur Vernunft gekommen ist. Fliss hat berufliche Kontakte zum griechischen Flitterwochen-Hotel und greift mit Hilfe des dortigen Managers zu allen möglichen und unmöglichen brachialen Mitteln, um die Hochzeitsnacht zu verhindern - und das ist teilweise schreiend komisch. Subtil ist hier gar nichts, das Ganze ist eher Holzhammer-Slapstick - aber ich habe lange nicht mehr so gelacht beim Lesen.Mit dem Ende war ich nicht ganz so zufrieden, einige Handlungsstränge hätten gerne noch weiter auserzählt werden können. Auch größeren Tiefgang sollte man bei der Lektüre nicht erwarten. Aber amüsante Stunden hat mir "Das Hochzeitsversprechen" allemal beschert. Ich habe es aus einem Hotel-Bücherschrank und werde es beim nächsten Urlaub auch wieder in einen einstellen - auf dass sich die nächste Leserin auch so gut unterhalten fühlt.

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  • Lachanfälle garantiert!

    Das Hochzeitsversprechen

    BeckyB

    16. April 2016 um 23:09

    Dieser Roman wird abwechselnd aus den Sichtweisen der Schwestern Lottie und Fliss erzählt. Lottie, eine hoffnungslose Romantikerin, trifft mehr oder weniger zufällig ihre alte Jugendliebe Ben wieder, nachdem gerade ihre Beziehung zu Richard, von dem sie glaubte, er würde sie heiraten, in die Brüche gegangen ist. Lottie glaubt sofort, das Schicksal habe bestimmt, Ben sei ihr Mann fürs Leben. Fliss, geschieden mit einem Sohn im Grundschulalter, hält nichts mehr von der Ehe und ist außer sich, als Lottie und Ben überstürzt heiraten wollen. Als die beiden Neuvermählten sich auf in die Flitterwochen auf einer griechischen Insel, den Ort ihres Kennenlernens, machen, muss Fliss - so glaubt sie - handeln, um Lottie vor einer Riesenenttäuschung zu bewahren. Schafft sie es, den Vollzug der Ehe ihrer Schwester rechtzeitig zu verhindern? Und was für ein Kerl ist dieser Lorcan, bester Freund und Geschäftspartner von Ben? Dieser Roman ist so flüssig geschrieben, dass man nur so durch die Seiten gleitet. Der Sprachstil ist schwungvoll, hier hat der Übersetzer (wieder einmal) einen super Job gemacht! Man kann sich sehr gut in beide Schwestern hineinversetzen (auch wenn ich mich eher als Fliss denken „hörte“ beim Lesen), obwohl man sie so manches Mal schütteln möchte. Es gibt immer wieder Überraschungsmomente, und ich musste ein paar Mal laut loslachen (was nicht oft bei mir beim Lesen der Fall ist). Die Figuren sind in der Kinsella so eigenen Art wieder einmal derart wunderbar gezeichnet, dass man das Gefühl hat, man verbringe seine (Lese-)Zeit mit Freunden. Fazit: Ich konnte das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen und vergebe daher die volle Punktezahl.

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  • Mein erster und letzter Kinsella...

    Das Hochzeitsversprechen

    KimyT

    Ich denke jeder hat schonmal etwas von dieser Autorin gehört. Nun wurde dieses Buch hier vorgestellt und ich dachte es sei mal der richtige Zeitpunkt diese Autorin kennen zu lernen. Mein Fazit ist nun eigentlich, dass ich nie wieder ein Buch von ihr anfassen werde. Lottie ist ein naives kleines Mädchen, was anscheinend einen IQ unter Zimmertemperatur hat und das mit ihrer hyperaktiven Gedankenwelt ausgleicht. Ich meine wer denkt schon gefühlte 81 Seiten über ein und die selbe Situation nach, dreht und wendet sie in allen möglichen Varianten? Ben hingegen hat überhaupt keinen Charakter bewiesen. Also ich könnte ihn nicht mal mit einer Charaktereigenschaft beschreiben, einfach weil er komplett *leer* war. Und was kann dann noch für eine Geschichte dabei herum kommen? Es gab keinen roten Faden und es war ein ständiges hin und her mit Keif-Anfällen und ich habe es sehr bald aufgegeben zu versuchen den Überblick zu behalten. In diesem Buch hat sich echt niemand mit Ruhm bekleckert. Die letzten beiden Abschnitte, sprich 200 Seiten, waren zum Glück sehr gut lesbar, verständlich, flüssig, haben Spaß gemacht. Es wurde halt ruhiger. Daher lasse ich Gnade walten und es gibt noch 2 Sterne.

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    • 3
  • Macht definitiv süchtig und man will mehr!

    Das Hochzeitsversprechen

    Prisha

    24. February 2016 um 19:13

    Für mich ist Sophie Kinsellas Schreibstil so fließend das ich unweigerlich sofort in der Story drin bin. Es fließt und die Geschichte ist immer sehr gut ausgedacht. Humor kommt nicht zu kurz und der Spannungsbogen paßt gut. Ein kleines Minuspünktchen gibt es diesmal dafür, das es ein etwas zu langer Spanungsbogen war. Die Geschichte an sich ist sehr witzig. Und trotzdem empfinde ich nicht Lottie als Hauptcharakter. Den Fliss sabotiert Lotties Leben und lenkt es auch in gewissen Maße. Unweigerlich denkt man das kann doch nicht wahr sein, so ein "Pech" hat doch keiner. Aber muss unweigerlich doch lachen und das aus vollem Herzen. Die Charakteren sind gut beschrieben. Und so wird einem im Laufe des Buches klarer, warum es in den Bahnen läuft. Fliss Sohn, Noah ist ein kleiner Wirbelsturm, der zwar nicht wirklich was mit der Story zu tun hat, aber er lockert die Situationen immer passend auf. Und natürlich darf ein Happyend nicht fehlen. Aber bis es soweit ist, war ich ein paar mal auf der falschen Schiene...

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  • Rezension "Das Hochzeitsversprechen"

    Das Hochzeitsversprechen

    Mausimau

    Inhalt: Hochzeitsnacht und Honeymoon – und der Albtraum vom Glück ist perfekt. Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren. Meine Meinung: Nachdem ich von der Autorin viel gutes gehört hatte und mich bereits mit einem Buch selbst überzeugt hatte, griff ich natürlich gleich zum nächsten Buch von ihr auf meinem Urlaubs SuB. Da ich Griechenland sehr liebe und im Urlaub gerne Bücher lese in denen Griechenland vorkommt, war "Das Hochzeitsversprechen" wie gemacht für mich - dachte ich! Nunja ich habe mich durch die ersten 100 Seiten hin geschleppt, versucht die Charaktere an mich heran zu lassen und mit ihnen Freundschaft zu schließen, doch leider wollte das nicht so recht klappen. Auch die Handlung war nicht gerade wirklich realistisch noch so, dass sie mich hätte fesseln können. Eigentlich Schade! Fazit: Nach den ersten 100 Seiten war für mich dann doch Schluss, da hatte ich dann keine Lust mehr. Ich breche sicher nicht oft Bücher ab mit dem Gewissen, dieses werde ich sicher nicht erneut in die Hand nehmen und lesen, doch diesen Urlaub war es mal wieder soweit und eines der Bücher die dran glauben müssen ist leider "Das Hochtzeitsversprechen". Wirklich Schade! Von mir gibt es 1 Stern für das schöne Cover und den Schreibstil der doch recht gut war - wenigstens etwas :)  

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    • 5
  • Ungewöhnliche Flitterwochen

    Das Hochzeitsversprechen

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    16. September 2015 um 14:10

    Wie eine Seifenblase zerplatzte die Hoffnung, dass Richard Lottie einen Heiratsantrag machen würde. Dabei fing der Abend so schön an, die Info, er hätte etwas wichtiges mit ihr zu bereden und die ausgewählte Location, konnten nur auf das eine schließen. So dachte Lottie. Alles kam anders. Der Abend endete in einem Fiasko, denn es folgte kein Heiratsantrag, dafür die Trennung, die aber von Lottie eingeleitet wurde. Sie war am Boden zerstört. Leider neigte Lottie auch dazu, extrem zu reagieren, wenn eine Beziehung zu Ende ging. So auch in diesem Fall. Sie traf kurz darauf Ben, den sie vor Jahren auf Ikonos kennenlernte. Damals hatten sie ausgemacht, dass sie sich heiraten würden, wenn sie mit 30 Jahren noch nicht in den Stand der Ehe eingetreten wären. Und genau das machen sie, sie heiraten, von jetzt auf gleich. Aber Lottie wollte mit dem Sex bis zur Hochzeit warten. Gleich nach der Hochzeit machten sie sich auf den Weg nach Ikonos, wo damals alles begann, dort wollten sie ihre Flitterwochen verbringen. Fliss, Lotties ältere Schwester, die sich gerade in einer Schlammschlacht zur Scheidung befand, wollte dieses ihrer Schwester ersparen und versuchte nun alles daran zu setzen, um die Ehe ihrer Schwester anullieren zu lassen. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Ehe zwischen Lottie und Ben noch nicht vollzogen ist. Da sind Einfälle und Ideen gefragt, aber wird sie das schaffen? ... Ein Wettrennen mit der Zeit beginnt. Fliss ist Lottie kurz auf den Fersen und versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu verhindern, dass Lottie und Ben Sex haben. Dem Ideenreichtum sind da aber auch wirklich keine Grenzen gesetzt, sehr zur Unterhaltung des Lesers. Nicht nur auf dem Weg ins Flitterwochenparadies wird dieses verhindert, sondern ganz besonders dort vor Ort. Fliss hat Beziehungen und die lässt sie spielen und bringt nicht nur das Personal dort vor Ort in Gewissenskonflikte. Lottie kann diese Zufälle so gar nicht glauben, die ihnen passieren, so viel Pech und Pannen kann es doch gar nicht geben, denkt sie. Es ist ja fast so, als sollte sie mit Ben nicht glücklich werden.  Bücher von Sophie Kinsella sind immer reine Unterhaltung pur, so auch dieses Buch. Verwirrungen der Liebe und der Umstände sind vorprogrammiert.  Lottie, die eigentlich nur mit ihrem Ben glücklich sein möchte und Richard aus ihrem Herzen verbannt hatte, möchte es endlich wissen.  Obwohl ich Lottie mochte, ist sie mir ein klein wenig auf die Nerven gegangen mit ihrem Gejammer und ihren Ansichten. Sie kam mir stellenweise ein wenig wie eine pupertierende Jugendliche vor, die ihren Willen durchsetzen will, spontan und unüberlegt. Dafür ist sie mit 30 aber wirklich schon zu alt. Das ist mir ein wenig zuviel gewesen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lottie und der von Fliss geschrieben, so dass man als Leser die Möglichkeit hat, die Übersicht zu behalten und die Zusammenhänge zu verstehen. Mit dem Buch wird man gut unterhalten und man ist immer mehr oder weniger gemeinsam mit den Protagonisten auf dem Sprung. Das Buch kommt nicht ganz an die anderen Bücher der Autorin heran. Der Anfang zog sich ein wenig in die Länge, bis es endlich in die Gänge kam, aber dann nach gewohnter Kinsella-Manie. Witzig, spritzig, unterhaltsam, ein Buch, bei dem man wunderbar abschalten und die Seele baumeln lassen kann. Ideal für den Strandurlaub oder einfach mal so nebenbei zum Lesen.

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  • Perfekt als Sommer-/Urlaubslektüre geeignet

    Das Hochzeitsversprechen

    Miia

    Inhalt: Nach der jüngsten Enttäuschung hat Lottie endgültig die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Als sich da plötzlich Ben meldet, eine alte Flamme von ihr, geht alles ganz schnell. Denn Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Freunde und Familien der beiden sind entsetzt. Und schließlich machen sich Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren... Meine Meinung:  Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich genau weiß was mich bei Sophie Kinsella erwartet. Keine ernste und langatmige Geschichte, sondern eine witzige manchmal alberne und lustige Story. Und genau das bekommt man hier auch. Ich habe teilweise wirklich laut gelacht und mich nicht mehr einbekommen. Extrem witzig ist einfach die Sabotage der Hochzeitsnacht. Was sich die Autorin da alles einfallen lassen hat, ist teilweise wirklich zum Schießen.  Man darf das Ganze natürlich auf keinen Fall zu ernst nehmen. Kinsellas Geschichte sind halt nicht total realistisch und glaubwürdig, sondern manchmal einfach ein Ticken over-the-top. Aber genau das macht alles so liebenswert und ich finde sowas passt auch genau zu dem Chick-Lit Genre.  Ich glaube das Buch ist perfekt für den Urlaub und den Sommer. Auch als Lektüre in den eigenen Flitterwochen kann ich mir es sehr gut vorstellen :D Dennoch ziehe ich einen Stern ab, weil ich den Mittelteil teilweise etwas langatmig fand und teilweise auch etwas redundant. Das ein oder andere Sabotageereignis hätte man halt auch weglassen können, damit es nicht ganz so albern wird. Generell finde ich, dass zum Ende hin, die Albernheit eigentlich sehr stark ansteigt. Das Ende ist dazu halt sehr sehr sehr vorhersehbar und nicht mehr sonderlich überraschend. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Wendung gewünscht.  Fazit: Eine perfekte Sommer-/Urlaubslektüre mit vielen Stellen an denen man herzhaft lachen kann. Die zweite Hälfte wird leider etwas zu albern und das Ende ist sehr vorhersehbar. Ich vergebe 4 Sterne, weil ich mich aber ansonsten sehr amüsiert habe und das Buch einfach typisch Kinsella ist. Wenn man ihren Stil mag, dann ist das Buch genau richtig für einen!

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    • 2
  • Ein typischer Kinsella, lustig tollpatschig und mit viel Gefühl

    Das Hochzeitsversprechen

    bienesbuecher

    07. September 2015 um 10:00

    Inhalt: Fliss und Lottie sind Schwestern, aber sehr unterschiedlich. Während Fliss über die Eskapaden und Fehler ihres Ex-Manns Buch führt und damit ihren Anwalt auf Trab hält, erlebt Lottie ihren persönlichen Albtraum. Statt eines Antrags von ihrem Freund, trennen die beiden sich. Aber glücklicherweise begegnet Lottie einem alten Freund, Ben, den sie gleich heiratet. Nun liegt es an Fliss und Bens Freund, die anstehenden Flitterwochen bestmöglich zu sabotieren. Meine Meinung: Das Cover ist sehr schön und genau passend zum Inhalt des Buches. Eine Frau im Brautkleid vor einem Haus in den typischen Farben Griechenlands, blau und weiß. Auf diesen Kinsella Roman hatte ich mich richtig gefreut. Und ich wurde natürlich nicht enttäuscht. Bereits der Klappentext deutet auf einen turbulente Zeit, wenn die Hochzeitsnacht mit sämtlichen Mitteln verhindert wird. Als Lottie einen alten Freund von ihrer Zeit in Griechenland wieder trifft, funkt es bei den beiden so gewaltig, dass sie beschließen schleunigst zu heiraten. Wie sollte man auch so schnell den Mann fürs Leben gefunden haben, hatte ich mich gefragt. Als Leser war ich fast schon überrumpelt von Lotties Aktion und ich stand auf Fliss Seite, die Flitterwochen so unangenehm wie möglich zu gestalten. Von sämtlichen Ideen war ich begeistert, habe aber gleichzeitig mit Lottie gelitten. So viele Versuche habe die beiden unternommen, an so vielen verschiedenen Orten und Gelegenheiten, aber Fliss hatte ihre „Fernsteuerung“ vor Ort… Viel mehr möchte ich gar nicht verraten. Nur noch, dass man einen guten Einblick in Fliss Leben und ihren zauberhaften Sohn, sowie in die verrückten Ideen von Lottie bekommt. Sprachlich kann man überhaupt nichts aussetzen. Die Kapitel sind wechselnd aus Lotties und Fliss Sicht geschrieben. Also hat man einmal die Sabotageideen von Fliss und dann natürlich die Ausführung, die Lottie zu spüren bekommt, zu lesen. Fazit: Ein typischer Kinsella. Liebe, Fettnäpfchen und einige damit verbundene lustige Aktionen der Hauptpersonen. Klare Leseempfehlung.

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  • Leider etwas überzogen, nicht der beste Kinsella-Roman

    Das Hochzeitsversprechen

    jasbr

    01. September 2015 um 18:41

    Ich bin ein echter Kinsella-Fan und verschlinge jedes Buch von ihr. "Das Hochzeitsversprechen" ist aber leider definitiv das schlechtes, dass ich bisher von ihr gelesen habe.  Eigentlich hat die Story großes Potential: Frisch getrennt trifft man auf seine Jugendliebe und schon ist die rosarote Brille wieder da und es wird geheiratet - was ja nicht gutgehen kann. Aber dann wird es einfach zu viel: Zu viele Zufälle, zu viel Kitsch, zu viele Intrigen und vor allem Übertreibungen an jeder Ecke. Als Leser hat man das Gefühl, dass es unbedingt witzig sein soll, es wirkt allerdings alles sehr aufgesetzt und ist einfach an einigen Stellen nicht wirklich lustig (seiner auf Erdnuss allergischen Schwester Erdnussöl unterzuschieben ist einfach nicht mein Humor). Sehr schade! Erzählt wird das Buch aus der Perspektive von Lottie und ihrer Schwester Triss. Diese Abwechslung hat mir gut gefallen. Mit Lottie wurde ich allerdings nicht so wirklich warm, da sie sehr naiv gewirkt hat. Triss ist schon besser, aber auch sie war nicht wirklich mein Fall. Gut gefallen hat mir der lockere und leicht lesbare Schreibstil, wie man ihn von Kinsella kennt. Insgesamt war das Buch aber dann doch nicht mehr als Durchschnitt und eignet sich wahrscheinlich am ehesten für ein paar nette Lesestunden im Sommerurlaub. Leider! Deswegen nur 3 Sterne.

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  • Rezension: Das Hochzeitsversprechen

    Das Hochzeitsversprechen

    marjana_

    17. July 2015 um 13:50

    Inhalt: Lottie ist glücklich mit Richard zusammen und sie wartet sehnsüchtig auf einen Heiratsantrag. Als er ihr eine wichtige Frage stellen will, denkt Lottie das Richard ihr einen Antrag machen will. Das hat er aber gar nicht im Sinn, in ihrer Enttäuschung darüber, macht sie mit ihm Schluss. In ihrer depressiven Phase meldet sich ihre Jugendliebe Ben. Sie treffen sich und kommen auf das Versprechen zurück das sie heiraten wollten. Kurz darauf gehen sie zum Standesamt und lassen sich trauen. In die Flitterwochen geht es nach Ikonos, dem Ort wo sie sich verliebt haben. Dort wollen sie wundervolle Tage verbringen. Jedoch ist Lotties Schwester, Fliss und Ben´s bester Freund Lorcan, gar nicht erfreut über die überstürzte Heirat. Da ist das Drama und Chaos vorprogrammiert. Meine Meinung: Die Geschichte wird immer im Wechsel von Lottie und Fliss erzählt. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Lottie ist sehr romatisch und ein bisschen naiv, sie trifft öfters unglückliche Entscheidungen und handelt emotional. Fliss ist sehr zielstrebig und übernimmt gerne das Kommando, sie steckt gerade mitten in ihrer Scheidung. Ich mochte sie beiden sehr gerne, sie waren sympathisch und obwohl ich nicht so gehandelt hätte wie sie, konnte ich sie verstehen. Bei Ben verändert sich meine Meinung über die Geschichte, am Anfang hält man ihn für einen tollen Mann, der wahre Absichten hat und es ernst meint. Im Laufe der Geschichte kommt dann sein wahrer Charakter an den Tag. Ich fand die Geschichte unterhaltsam. Es gibt viele skurrile Szenen bei denen man schmunzeln muss. Dennoch hätte ich erwartet, dass ich mehr Lachen muss und es einfach noch lustiger ist.. Trotzdem wurde es nicht langweilig, weil immer etwas los war. Auch gab es immer wieder Wendungen, die man nicht kommen sah und die Schwung in das Buch brachten. So ließ sich das Buch sehr leicht und schnell lesen. Ich mochte den Scheibstil von Sophie Kinsella sehr gerne. Vor allem gegen Ende hin wollte man unbedingt wissen, wie es ausgeht und man konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ein weiterer Punkt ist die Kulisse auf Ikonos. Ich finde Griechenland ist ein wunderschönes Land und habe mich schon darauf gefreut das es dort spielt. Teilweise hat man etwas über die Landschaft erfahren, ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle noch ein bisschen mehr gewünscht. Über das Cover muss ich zu dem Buch auch unbedingt was sagen. Sich finde es ist wunderschön! Mit den Blumen und dem Kleid, wirkt es sehr hell und fröhlich. Mir gefällt es sehr gut. Fazit: Das Hochzeitsversprechen hat mir Spaß gemacht zu lesen, dieses lockere und lustige passt sehr zum Sommer. An manchen Stellen hätte man noch mehr heraus holen können. Trotzdem hat das Buch auf jeden Fall angeregt noch weitere Sophie Kinsella Bücher zu lesen.

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  • Smart, easy aber nicht der Überflieger!

    Das Hochzeitsversprechen

    lovelyliciousme

    11. July 2015 um 16:01

    Worum geht es in dem Buch? Lottie, vermeintlich glücklich mit Richard liiert, interpretiert in eine einfache Frage, über die Verwendung von Flugmeilen zu viel in die Situation hinein und trennt sich Hals über Kopf von ihm, da der ersehnte Heiratsantrag nicht erfolgt. In ihrer Depressiven Phase, meldet sich plötzlich Ben bei ihr. Er ist eine alte Flamme aus der Zeit, als Lottie die Schönste Zeit ihres Lebens in Griechenland verbracht hat. Plötzlich geht alles sehr schnell und Lottie trifft erneut eine “unglückliche Entscheidung”. Vor vielen Jahren haben Ben und Lottie einen Pakt geschlossen, wenn sie bis 30 nicht verheiratet sind, dann heiraten die beiden einander. Es wird nicht lange gezögert und die beiden marschieren schnurstracks ins Standesamt und lassen sich trauern. Von dort geht es direkt in die Flitterwochen, nach Griechenland, wo damals ihre Liebe anfing zu blühen. Dort wollen sie nun ihr Glück besiegeln und phantastische Tage auf Ikonos verbringen. Doch, sie haben die Rechnung nicht mit Fliss, Lotties Schwester und Lorcan, Ben´s bestem Freund gemacht, denn beide sind von der übereilten Hochzeit nicht begeistert! So nimmt das Flitterwochen Drama seinen Lauf! Sophie Kinsella, ist eine britische Autorin und erlangte mit ihren “Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin” Büchern einen internationalen Bekanntheitsgrad. Dennoch, sie schreibt auch Romane, die keine Folgeprotagonisten haben, sondern einzelne für sich abgeschlossene Geschichten sind. So wie auch in diesem Fall! In dem Buch “Das Hochzeitsversprechen” wird mit zwei Hauptprotagonisten gearbeitet. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass die jeweiligen Kapitel immer mit deren Namen versehen sind und man die Geschichte aus der Sichtweise von Lottie erfährt oder aber von ihrer Schwester Fliss. Die beiden Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein. Lottie, die Einfühlsame, die die in Richard verliebt ist und sich nichts sehnlicher wünscht als eine Familie mit ihm zu gründen, die die bei Katastrophen immer wieder “unglückliche Entscheidungen” trifft, z.B. eine Tätowierung, ein Immobilienkauf und vielleicht sogar eine übereilte Hochzeit?! Und dann ist auf der anderen Seite Fliss. Sie ist laut, sie ist chaotisch, sie steckt mitten in ihrer Scheidung und will Daniel ihren Ex und Vater ihres Sohnes Noah vernichten, sie zieht alle Register und vergisst dabei das Wichtigste, sich selber und das drumherum, dass sie nicht zu einem Scheidungsmonster mutiert. Aber…nur solange bis Lorcan in ihr Leben tritt und sie anfängt zu begreifen, dass es mehr gibt als einen USB Stick, mit Dateien über ihren Ex und Taten die dieser vermeintlich begangen hat. Eines darf man nicht vergessen, Fliss liebt Lottie abgöttisch und will diese wahrlich beschützen. Um das zu erreichen, zieht sie alle Register und hält bei den “katastrophalen Flitterwochen” stets die Zügel in der Hand. Ob das gut geht? Da die Erzählperspektive immer wieder wechselt und man zwischen zwei komplett unterschiedlichen Charakteren hin und her hüpft, bleibt die Geschichte interessant. Denn man will schließlich wissen, was passiert in den Flitterwochen und was lässt sich Fliss noch alles einfallen um diese zu sabotieren. Wäre diese Perspektive nicht da gewesen und man hätte nur alles aus der Sicht von Lottie erfahren, wäre es relativ langweilig geworden. Denn, die Geschichte die erzählt wird ist kein wirklicher “Bringer”. Sie ist wenig spannend, bietet wenig Überraschungen und an der ein oder anderen Stelle zieht es sich wie Kaugummi. Von daher lebt das Buch, vor allem von den beiden Schwestern, die wie Eingangs bereits beschrieben unterschiedlicher nicht sein könnten und das wird auch hier sehr stark zum Ausdruck gebracht. Sophie Kinsella schreibt wie immer mit einer Leichtigkeit, die es jedem Leser ermöglicht ihr zu Folgen, nicht den Faden zu verlieren, stets mit einer Portion Witz und Charme. Sie schafft es, mit wenigen Hauptakteuren eine Geschichte zu erzählen, an deren Zutaten es nicht mangelt. Man hat als Leser nie das Gefühl, dass etwas fehlen würde. Das Buch ist schlüssig, nachvollziehbar und lesbar. Aber dennoch, für mich eine leider enttäuschende unspannende Geschichte, nur durch die Erzählweise aus zwei Perspektiven wird dieses Buch gerettet und die 360 Seiten lassen sich so ganz gut schaffen. Ich tue mir schwer damit zu sagen, es gefällt mir gar nicht, ein wenig oder super gut! Da ich wirklich nicht zu 100% überzeugt bin. Dennoch, für Fans von Sophie Kinsella, ein Muss. Für alle die, die ein Buch lesen möchte, was einfach geschrieben ist, was zum Abschalten einlädt, super geeignet. Für alle die, die sich den Top Bestseller erhoffen, rate ich zum weiter suchen. Von daher gibt es heute nur ♥♥♥ Herzen. LEIDER!!! Trotzdem, ein Lesetipp! XoXo

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  • Das Hochzeitsversprechen

    Das Hochzeitsversprechen

    pelia

    05. June 2015 um 09:30

    Erster Satz: Prolog: "Diese jungen Leute! Immer in Eile, immer in Sorge, immer wollen sie Antworten - und zwar sofort." Meine Meinung zum Cover: Super süßes kitschiges Cover das mich sofort angesprochen hat. Ich mag es. Meine Meinung zum Buch: "Das Hochzeitsversprechen" war mein erstes Buch von Sophie Kinsella und bisher habe ich auch nur gutes über die Autorin und ihren Schreibstil gehört - witzig, ironisch, frisch. Leider erfolgte die Ernüchterung sehr schnell, denn gleich zu Beginn des 1. Kapitels lernen wir Lottie kennen. Für mich eine sehr ungewohnte Hauptprotagonistin mit der ich mehr als nur meine Probleme hatte, denn Lottie wirkt für ihr Alter viel zu wankelmütig, kindlich und überdreht. Zudem hat sie eine unsympathische und verlogene Art an sich, die sich durch die komplette Story zieht. Die Handlung wird nicht nur aus der ICH-Perspektive von Lottie erzählt, sondern auch von ihrer Schwester Fliss. Sie erzählt auf ihre eigene Art und Weise ihre Geschichte, die aber trotzdem mit Lotties zusammenhängt. Teilweise ziemlich verwirrend, aber wenn man auf die verschiedenen Perspektiven achtet, kommt man eigentlich ganz gut klar. Fliss ist im Gegensatz zu ihrer Schwester um einiges Erwachsener, aber auch bei ihr wollte der Funke nicht wirklich überspringen. Die drei männlichen Charaktere wirkten auf mich unnahbar.emotionslos und zu verschlossen. So richtig sympathisch war keiner der drei. Im allgemeinen war die Story zu flach und viel zu langatmig. Da hätte Sophie Kinsella wesentlich mehr draus machen können, denn die Idee hinter der Story hat auf jeden Fall potenzial. Leider war auch der Schreibstil alles andere als witzig und frisch. Es wirkte aufgesetzt, übertrieben und nervtötend. Fazit: Nette Grundidee mit zu wenig Emotionen und unglaublich nervigen Charakteren.

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  • Witzig, romantisch und spannend

    Das Hochzeitsversprechen

    worteundwelten

    03. May 2015 um 10:38

    Nachdem sich Richard als eine Enttäuschung herausgestellt hat, hat Lottie die Nase voll von bindungsunfähigen Männern. Plötzlich meldet sich Ben, mit dem sie vor 15 Jahren zusammen war. Ben erinnert Lottie an einen vor Jahren geschlossenen Pakt, wonach die beiden einander heiraten wollten, sollten sie mit dreißig noch single sein. Lottie zögert nicht lange und marschiert kurzentschlossen mit Ben zum Altar. Von dort geht es geradewegs in die Flitterwochen auf Ikonos, jene griechische Insel, auf der sie sich einst kennengelernt hatten. Lotties Schwester Fliss und Bens Freund Lorcan sind entsetzt. Kurzerhand machen sie sich auf nach Ikonos, um Honeymoon und Hochzeitsnacht nach Kräften zu sabotieren… Um dieses Buch so kurz wie möglich zu beschreiben: Es ist witzig, romantisch und spannend! :) Dem Genre Chick-Lit wird ja immer vorgeworfen, es sei oberflächlich usw. Klar sind Bücher dieser Art nicht gerade tiefgründig, aber dieses Buch von Sophie Kinsella hat meiner Meinung nach bewiesen, dass romantische Liebeskomödien durchaus den Leser fesseln können. Ich zumindest konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und so hatte ich dieses 500-Seiten-Buch innerhalb von zwei Tagen durch. Die Handlung wird größtenteils von Lottie und ihrer Schwester Fliss erzählt. Diese Perspektivenwechsel ermöglichen es dem Leser, beide Sichtweisen nachzuvollziehen und so fiebert man richtig mit, wie das Ganze letztendlich ausgehen wird. Ich persönlich hatte wirklich Schwierigkeiten, mich auf eine der Seiten zu stellen, aber ich denke ich tendiere eher zu Fliss. Der Schreibstil ist sehr lustig! Ich musste an vielen Stellen schmunzeln und manchmal sogar richtig lachen – und das kommt bei mir wirklich nicht oft vor. Außerdem ist es angenehm leicht und fließend zu lesen. Ich bin froh, seit langem mal wieder ein Buch von Sophie Kinsella gelesen zu haben. Vorher kannte ich bisher nur „Die Heiratsschwindlerin“ von ihr, aber ich werde mich bald mal schlau machen, welche Bücher es sonst noch so von ihr gibt. Meiner Meinung nach ist das ein sehr gelungenes Buch, das viele unterhaltsame Lesestunden garantiert. Große Leseempfehlung!

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  • Gelesen || "Das Hochzeitsversprechen" von Sophie Kinsella

    Das Hochzeitsversprechen

    Nelly87

    20. March 2015 um 10:26

    Erster Satz Diese jungen Leute! Inhalt Es sollte der aufregendste Abend in Lotties Leben werden, denn immerhin hat ihr Freund Richard sie in ein super-romantisches Restaurant eingeladen, um ihr eine "große Frage" zu stellen. Also bereitet sich Lottie gründlich auf einen Heiratsantrag vor und kann es kaum erwarten "Ja" zu sagen. Doch schnell wird klar: heiraten will Richard gar nicht. Für Lottie bricht eine Welt zusammen. Sie trennt sich von Richard und ist todunglücklich. Da meldet sich keine drei Tage später Ben bei ihr, ihre erste große Liebe. Ben und Lottie hatten sich mit 18 auf Ikonos kennengelernt. Die beiden treffen sich und Ben eröffnet ihr, dass er sich darüber klar geworden ist, dass er schon immer nur Lottie liebe. Nachdem sich die beiden auf Ikonos vor 15 Jahren geschworen haben, einander zu heiraten, sollten sie mit 30 noch Single sein, lassen Ben und Lottie ihren Worten Taten folgen: kurzentschlossen treten sich gemeinsam vor den Traualtar. Davon weniger begeistert sind aber Fliss, Lotties große Schwester und Lorcan, Bens Freund und Geschäftspartner. Fliss, die selbst gerade in einen Schlamm-Scheidung steckt, möchte ihre Schwester vor genau diesem Schicksal bewahren. Obwohl Lottie und Ben bereits auf dem Weg nach Ikonos sind, um ihre Flitterwochen an dem Ort zu verbringen, an dem sie sich kennengelernt haben, will Fliss die Ehe unter allen Umständen annullieren lassen. Doch für eine Annullierung ist eines ganz wichtig: Ben und Lottie dürfen die Ehe nicht vollziehen, sprich: sie dürfen nicht miteinander schlafen. Fliss lässt sich einiges einfallen, um das zu verhindern. Doch wird sie rechtzeitig kommen? Meine Meinung Sophie Kinsella war für mich keine Unbekannte mehr. Ich kenne sowohl die Shopaholic-Reihe als auch das eine oder andere Einzelbuch von ihr gelesen und mochte schon immer ihren Schreibstil und ihre kurzweiligen Geschichten. Daher musste ich über kurz oder lang auch "Das Hochzeitsversprechen" lesen, zumal mir das Cover wirklich gut gefällt. Es ist frisch und farbenfroh. Also habe ich mich auf das neuste Werk von Sophie Kinsella gestürzt. Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt, wobei die Erzählperspektive zwischen Lottie und ihrer Schwester Fliss wechselt. Dabei wird immer aus der auktorialen Erzählsicht berichtet, was mich anfangs kurz ins Stolpern gebracht hat. Ich musste immer genau aufpassen, welche der beiden Ladys jetzt gerade mit Erzählen dran ist. Mit der Zeit hab ich mich daran aber gewöhnt und es hat meinen Lesefluss nicht mehr stark beeinträchtigt. Diese Erzählweise hat es Frau Kinsella erlaubt, dem Leser die Gefühle und Gedanken beider Schwestern näher zu bringen, um klarzustellen, welche Beweggründe die Charaktere antrieben. Schwierigkeiten hat mir diese Erzählweise aber gegen Ende des Buches wieder bereitet. Das Buch nahm zu Ende hin nochmal richtig an Fahrt auf und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wenn ich da nicht genau aufgepasst habe, wer gerade erzählt, dann kam ich schnell wieder durcheinander. Im Großen und Ganzen hat mir die Art und Weise, die Geschichte zu erzählen, aber gefallen, da dem Leser andernfalls die Beweggründe wahrscheinlich verschlossen geblieben wären. Mit Lottie wurde ein Charakter geschaffen, mit dem ich mir unglaublich schwer tat. Vor allem am Anfang konnte ich sie gar nicht leiden. Sophie Kinsella schafft ja immer wieder einen ähnlichen Typ Frau: irgendwo in einer Lebenskrise, etwas naiv und immer bereit, ins nächste Fettnäpfchen zu springen. Dabei mag ich die Protagonistinnen zumeist, da man sich trotz allem doch ein Stück weit mit ihnen identifizieren kann. Lottie ist eine hoffnungslose Romantikerin und wünscht sich nichts mehr, als endlich verheiratet zu sein. Und da genau lag mein Problem. Ich hatte schnell den Eindruck, dass sie einfach um jeden Preis verheiratet sein möchte, wobei es erst mal keine Rolle spielt, mit wem. Dabei machte sie manchmal nicht nur den Eindruck, etwas naiv zu sein, sondern manchmal war sie einfach nur ein wenig doof. Allerdings ist sie wohl dafür bekannt, nach einer Trennung mal eine "unglückliche Entscheidung" zu treffen. Das fängt an mit dem Beitritt zu einer Sekte, geht weiter über eine überteuerte Eigentumswohnung, bis hin zu einem (nachher entzündeten) Intimpiercing. Scheinbar setzt ihr Hirn nach einer Trennung zeitweise aus. Das erklärt natürlich auch die übereilte Hochzeit. Allerdings fand ich es doch bedenklich, sein ganzes Leben nach einem Mann auszurichten, denn nach jeder Trennung bekam Lottie die Eingebung, sie müsse ihr Leben umkrempeln. Aber was hatte sie davor? Schmeißt sie für einen neuen Mann jedes Mal ihre Träume über den Haufen? Diese ganzen Kleinigkeiten haben mir Lottie sehr unsympathisch gemacht, weswegen ich auch einige Zeit gebraucht habe, um in die Geschichte einzutauchen. Als sie dann aber endlich wieder anfängt, ihr Gehirn zu benutzen, fand ich endlich einen Zugang zu ihr. Ihre dortigen Reaktionen wiederum waren für mich verständlich und ich konnte mich etwas mit ihr identifizieren. Fliss, Lotties große Schwester, dagegen war mir da eher die liebere Schwester. Aufgrund von ihrer Scheidung ist sie etwas verbittert und trifft ebenfalls die eine oder andere "unglückliche Entscheidung", allerdings tut sie das, um ihrer Schwester leid zu ersparen. Ihre Gedanken und Gefühle waren mir von Anfang an zugänglicher als die ihrer Schwester.Im Grunde ist sie ein herzensguter Mensch, der absolut nicht verstehen kann, wie sich der eigene Ehemann vom Traummann zum Dreckskerl wandeln konnte. Lotties Ehemann, Ben, war zwar ein etwas farbloser Charakter, allerdings hat Sophie Kinsella es geschafft, die Eindrücke des Lesers über ihn immer genau zu steuern. Anfangs macht er wirklich den Eindruck, er persönlich sei Prince Charming auf dem sagenumwobenen weißen Pferd, doch mit der Zeit kommt sein wahrer Charakter hervor. Dem Verlauf der Geschichte liegt ein schön ausgearbeiteter Spannungsbogen zugrunde. Der Klappentext verrät zwar schon ziemlich viel von der Handlung, aber mich konnte das Buch trotzdem fesseln. Es kam nie Langeweile auf, weil eigentlich immer irgendetwas passiert. Köstlich amüsiert habe ich mich aber auf jeden Fall ab dem Zeitpunkt, in dem Fliss theoretisch über Telefon versucht, den "Vollzug der Ehe" zu verhindern. Mit Nico, dem VIP-Direktor des fraglichen Hotels, hat Fliss einen Helfer vor Ort und was der sich alles einfallen ließ, war einfach nur zum totlachen. Ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Und als dann alles anfängt, sich aufzulösen, bringt Sophie Kinsella mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung hier und da nochmal richtig Fahrt in die Geschichte. Erwährenswert ist dieses Mal wohl auch die Atmosphäre und das Setting. Ein Großteil der Story spielt auf Ikonos, der griechischen Insel und das Buch hat es wirklich geschafft, dass ich den Sandstrand unter den Zehen fühlen und das Meer rauschen hören konnte. Das Sommerfeeling hat bei mir daheim auf dem Sofa Einzug gehalten. Nachdem Kinsellas Bücher ja meist im regnerischen London spielen, eine echt schöne Abwechslung. Schlussworte Obwohl ich kleine Anfangsschwierigkeiten hatte, in das Buch einzutauchen, konnte es mich schließlich total fesseln. Es handelt sich um ein Buch über Trennung und die Frage, wie das Leben weitergeht, wenn man denkt, die Welt hört auf, sich zu drehen. Jeder geht mit einer solchen Extremsituation anders um und doch hat jeder von uns den gleichen Schmerz. Trotzallem verspürt das Buch auch Witz und Humor, wird nie langweilig und konnte so meine Schwierigkeiten mit Lotties Charakter wieder wettmachen. Für Kinsella-Fans ein absolutes Muss und für Kinsella-Neulinge bestimmt nicht das schlechteste Buch, um die Autorin kennenzulernen.

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