Die Schnäppchenjägerin

von Sophie Kinsella 
4,2 Sterne bei910 Bewertungen
Die Schnäppchenjägerin
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Positiv (711):
K

Unterhaltsames Buch

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Nach 101 Seiten hat es sich für mich ausgeshoppt - Buch abgebrochen

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Inhaltsangabe zu "Die Schnäppchenjägerin"

Eine hinreißende romantische Komödie

Rebecca Bloomwood verdient ihren Lebensunterhalt damit, anderen Leuten gute Tipps in Geldfragen zu geben. Ihre Freizeit verbringt sie mit Einkaufen. Kein Wunder, dass sie sich ständig gezwungen sieht, sich durch ausgiebiges Shoppen zu entspannen – ein Teufelskreis. Schließlich droht sie in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen soll ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442470433
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:409 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:09.02.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2009 bei Der Audio Verlag, DAV erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    BuchWinters avatar
    BuchWintervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Leichter Roman für Zwischendurch. Allerdings an einigen Stellen etwas nervig und unrealistisch.
    Schnäppchen. Markenklamotten. High-Heels. Und ganz viel Shoppen.

    Was lieben wir Frauen am meisten? Genau. Shoppen bis zum Umfallen! Und worin sind wir noch gut? Im Schönreden und Rechtfertigen von all unseren Käufen. Wir wissen genau, wie wir unser schlechtes Gewissen beruhigen können. Im Roman von Sophie Kinsella geht es genau darum. Eine leichte Lektüre, die für viele Lacher und Schmunzler sorgt. Das Buch handelt von einer jungen Frau namens Rebecca, die Journalistin für eine Finanzzeitschrift ist, und für ihr Leben gerne shoppt. Da sie eigentlich vom Fach ist, sollte sie wissen, wie man mit Geld umgehen kann. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wirklich Überblick über ihre Finanzen hat sie nicht, da sie sämtliche Kreditkarten über das Limit ausschöpft und alle Mahnbriefe der Banken ignoriert. Wenn sie etwas kann, dann sind es Ausreden für immer mehr Käufe parat zu haben. Sie shoppt ungeachtet ihrer Schulden einfach weiter drauf los, bis es zum großen Eklat kommt. Anfangs war ich von der Naivität der Hauptfigur nicht so angetan. Auch, dass sie sehr überspitzt dargestellt wird gefiel mir zu Anfang nicht. Im Laufe der Story ist sie mir aber aufgrund ihres Humors und einfallsreichen Ausreden immer sympathischer geworden. Die Geschichte zog sich etwas schleppend voran, wird aber mit zunehmender Seitenzahl spannender. Rebecca kann sich einfach nicht beherrschen und unternimmt zahlreiche Versuche, um an mehr Geld zu kommen. Natürlich scheitern diese alle und sie verfällt erneut in einen Kaufrausch. Man fragt sich die ganze Zeit: „Wie soll sie jemals aus diesem Schlamassel heil rauskommen?“ Die Autorin hat ebenfalls noch eine kleine Lovestory in die Handlung eingebaut, die mehr als gelungen ist. Da Rebecca sich auch hier aufgrund ihrer Shoppingschulden in ein Netz aus Lügen verstrickt, ist bis zum Ende unklar, wie dies zu Ende geht. Das Ende und der Appell, der dahinter steckt, gefallen mir sehr gut. FAZIT. Ein leichter Roman für Zwischendurch, der durch den flüssigen Schreibstil der Autorin angenehm zu lesen ist. Ich finde das Buch nicht überragend gut, aber trotzdem hatte ich viel Spaß beim Lesen. Zugegeben, so spannend, dass ich mir sofort den zweiten Teil kaufen werde, finde ich es nicht. Trotzdem wird dieser in nächster Zeit bestimmt in mein Bücherregal einziehen. Bewertung: 3,5/5 Lesezeichen. Ich muss leider 1,5 Lesezeichen abziehen, da mir die Story an manchen Stellen wirklich viel zu unrealistisch ist und mir die Hauptprotagonistin anfangs wirklich auf die Nerven ging. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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    GothicQueens avatar
    GothicQueenvor 5 Monaten
    Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin

    "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" von Sophie Kinsella ist ein Frauenroman. Ich habe ihn damals ziemlich zügig durchgelesen, was meistens darauf schließen lässt, dass mir das Buch gefällt. Rebecca Bloomwood ist kaufsüchtig. Ihr Job ist Kolumnistin. Ausgerechnet sie soll eine Kolumne darüber schreiben, wie man Geld spart, wo sie das doch selbst am allerwenigsten kann. Sie behauptet zwar eisern von sich, sie sei eine Schnäppchenjägerin, doch die Sachen, die sie kauft, sind selbst reduziert noch viel zu teuer, weil sie sich überwiegend für Luxus-Mode interessiert. Sie überzieht ihre Kreditkarte gnadenlos und versucht ständig den Bankberater durch Ausreden loszuwerden. Unter ihrem aufgebauten Lügengerüst fast selbst begraben, versucht sie noch Luke Brandon zu beeindrucken, was ihr zunächst nicht richtig gelingen mag. Sie verstrickt sich immer mehr in Schulden und Lügen, bis es nicht mehr wirklich weitergeht. Eine Lösung muss her. Der Film ist ziemlich ähnlich zum Buch, weshalb ich beides empfehlen kann. Leider gab es nur eine Verfilmung zum ersten Teil, denn diese Reihe wurde weitergeführt. Ich fand das Buch sehr lustig und würde es gern nochmal lesen, wenn ich nicht noch so viele Bücher hätte, die ich auch noch lesen mag. Vielleicht klappt es ja irgendwann nochmal.

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    FranziDieBuechertantes avatar
    FranziDieBuechertantevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs sehr naiv, reist einen das Buch jedoch so mit, dass man es nicht aus der Hand legen will
    Die Kaufsüchtige

    Rebecca Bloomwood liebt shoppen. Sie findet immer einen Grund, warum sie genau das eine Teil jetzt kaufen muss. Ihre Finanzen hat sie dabei nicht im Blick. Und so verschuldet sie sich immer mehr. 
    Beruflich ist sie Journalistin und schreibt Kolumnen darüber, wie man Geld sparen kann. Ihr Schuldenberg wird so hoch, dass sie etliche Mahnung von der Bank bekommt, aber all die Briefe nicht öffnet. Sie muss dringend an mehr Geld kommen. Ihr Dad hat zwei Weisheiten: O.S. (ordenltich Sparan) oder M.G.V. (Mehr Geld verdienen). Sie entscheidet sich zunächst für O.S. und scheitert kläglich. Also versucht sie es mit M.G.V., was auch nicht richtig funktionieren will. Zudem erstellt sie sich ein immer größeres Lügengerüst, was mit der Zeit immer schwerer wird aufrecht zu erhalten. 
    Am Anfang war ich mit dem Buch leicht überfordert. "So naiv kann man doch nicht sein", dachte ich. Dieses Teil ist lebenswichtig, dieses Teil braucht sie unbedingt. Und von einer "Schnäppchenjagd" kann auch nicht die Rede sein, da sich das bei ihr darauf bezieht, dass ein Teil, was vorher 300 Pfund gekostet hat, reduziert nur noch 150 Pfund kostet. Das allein die 150 Pfund immer noch zu viel für sie sind, sieht sie nicht. Ganz am Anfang war ich mir nicht sicher, wie lange ich das aushalten kann. 
    Allerdings kommt alles mit der Zeit in eine Balance, man wird neugierig, wies weiter geht und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Es lässt sich gut lesen und reißt einen mit. Jedoch finde ich, dass der deutsche Titel völlig daneben gegriffen ist. Er müsste eigentlich lauten: "Die Kaufsüchtige" :) 
    Ich freu mich auf den nächsten Band.

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    Tintenklexs avatar
    Tintenklexvor einem Jahr
    Romantische Komödie mit Schwächen

    "Die Schnäppchenjägerin" ist mir von Freundinnen wärmstens empfohlen worden und ich habe die Lektüre auch genossen. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, was einen quasi durch die Seiten fliegen lässt
    Allerdings muss ich sagen, dass das Buch für mich deutliche Schwächen hatte.
    Die Hauptfigur kommt zwar sehr sympathisch rüber (auf ihre chaotische Art), aber oft hatte ich Schwierigkeiten mich in sie hinein zu versetzen. Viele Entscheidungen konnte ich einfach überhaupt nicht nachvollziehen, weil sie so komplett unlogisch waren.Natürlich lag darin auch etwas die Story des Buches - denn dadurch stolpert sie natürlich von einer Panne in die nächste. Trptzdem hätte ich mir manchmal etwas mehr Realitäts-Nähe gewünscht. Gerade das Ende hat mir aber sehr gut gefallen - man hat sich einfach nur gedacht "Endlich!"
    Fazit: Gute Unterhaltung für zwischendurch, aber ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, weiß ich nicht.

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    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...lustig...

    Musste an manchen Stellen dieses Buch laut lachen! Aber lesen Sie selbst!  Sehr unterhaltsam und leicht und vor allem schnell gelesen.

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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor 2 Jahren
    Das kann Sophie Kinsella besser!

    Sophie Kinsella hat sich in der Chick-Lit-Welt bereits vor Jahren einen Namen gemacht. Mit Schau mir in die Augen, Audrey hat sie sich erst vor einigen Monaten auch im Jugendbuch-Genre behauptet. Doch in meinem Hirn ist ihr Namen vor allem mit der Reihe rund um Rebecca Bloomwood verbunden. Dieser erste Teil der „Schnäppchenjägerin-Reihe“ wurde zwischenzeitlich sogar (ganz gut) verfilmt. Und nun musste ich endlich auch einmal das Buch zur Hand nehmen.

    Der Inhalt

    Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss…
    [ Quelle: Goldmann ]

    Meine Meinung

    Rebecca Bloomwood hat eine große Leidenschaft – das Shoppen. Nichts kann ihre Laune besser heben als ein ausgiebiger Schaufensterbummel. Und schließlich braucht man ja immer irgendwas. Ein neues Duschbad, obwohl man noch eines zuhause hat? Kein Problem, waschen muss man sich schließlich immer. Und Röcke kann man eben auch nie genug haben, immerhin gibt es für jede Gelegenheit den passenden. Und so gibt es nichts, was Rebecca lieber tut, als die Läden Londons unsicher zu machen.

    Doch ein Problem gäbe es da schon noch. Die vielen Einkäufe, selbst wenn es sich um Schnäppchen handelt, müssen irgendwie bezahlt werden. Und Rebecca hat zwar ein Händchen für das richtige Outfit, doch mit dem Geld umgehen ist leider nicht ihre Stärke. Immer wieder flattern Rechnungen ins Haus, zumeist solche von einer ihrer unzähligen Kreditkarten. Doch wenn Mastercard gezahlt werden muss, dann muss eben die neue Visa herhalten. Allerdings kann das nicht lange gut gehen. Da bricht das Kartenhaus dann nämlich zusammen….

    Naiv und doof ist eine gefährliche Mischung

    Doch die ganze Geschichte nimmt eine Wendung mit einem Schal. Nicht irgendein Schal. Ein richtig schöner, blauer, geschmeidiger und obendrein richtig teurer Schal. Doch als Rebecca an der Kasse mit keiner ihrer Karten bezahlen kann, springt ihr plötzlich ein gutaussehender Mann bei und begleicht ihre Rechnung. Diese Begegnung sollte Rebeccas Schicksal nun ändern.

    Kinsella legte im ersten Teil dieser Reihe wohl viel Wert darauf, eine einzigartige Protagonistin zu zeichnen. Und einzigartig ist sie tatsächlich. Nur besticht sie vor allem durch Naivität und stellenweise richtige Dummheit. Natürlich muss man nicht immer jeden Charakter in jedem Buch mögen, doch ich bin der Meinung, dass gerade in diesem Genre von den Lesern viel Wert auf die Protagonistinnen gelegt wird. Frauen wollen sich mit den Mädels, um die es dort geht, identifizieren können und nirgends ist es so wichtig wie im Chick-Lit. Doch was will Kinsella hier denn für eine Botschaft vermitteln?

    Rebecca Bloomwood lebt so in den Tag hinein und häuft fröhlich ihre Rechnungen an. Briefe macht sie einfach nicht auf, denn da könnten ja böse Kreditinstitute Geld von ihr wollen. Das wäre alles ja nicht so wild, wenn die Gute im Laufe der Geschickte eine Entwicklung durchmachen würde. Dass man vielleicht noch eine kleine „Botschaft“ in die Story hinein lesen könnte… Doch Kinsella löst ihr Debakel lieber dadurch, dass sie Rebecca einen reichen Mann an die Seite stellt.

    Rebecca „Pippi“ Bloomwood

    Hinzu kommt, dass Rebecca es wohl hält wie Pippi Langstrumpf: „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Bewerbungsschreiben werden frisiert und da wird auch gerne mal gelogen, dass sich die Balken biegen. Wenns daneben geht, dann sollen andere dafür ihren Kopf hinhalten.

    Ich bin ja wahrlich kein Moralapostel oder Prinzipienreiter, aber Rebeccas Charakter macht es einem auch nicht einfach, mit ihr mitzuleiden. Es entstehen wenig bis gar keine positiven Gedanken und Gefühle für die Protagonistin. Wirklich leid tat mir eigentlich nur ihr Umfeld, das mit ihr fertig werden muss. Da fragt man sich tatsächlich, ob hier ein Happy End überhaupt verdient war.

    Mein Fazit

    Mit diesem Buch hat sich eine sonst wirklich tolle Autorin nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Die grausame Charakterzeichnung, die sie hier vorgenommen hat, führt dazu, dass sich die Unzufriedenheit des Lesers durch alle Belange der Buches zieht. Die Geschichte wirkt an den Haaren herbeigezogen und zumeist fehlt ihr jeglicher Realitätsbezug. Den zweiten Stern gibt es nur aus einem Grund: wo sonst alles versagt, rettet immernoch Kinsellas Schreibstil. Trotz aller Kritikpunkte lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen und ärgert sich zumindest nicht darüber, dass man nicht voran kommt.


    © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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    loveAmaros avatar
    loveAmarovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr anders als der Film deswegen etwas fad zu lesen 😂😂 trotzdem super witzig.. habs nicht bereut es ausgelesen zu haben ☺
    Shopaholic

    Also wir alle kennen ja mittlerweile den Film Shopaholic.. und zu jeden Film gibt es normalerweise ein Buch.... NUN

    Der Film ist koooomplett anders also müsst ihr die Vorkenntnisse über Bord werfen.
    Sicher ist das Grundprinzip das gleiche -Beccy ist shopping süchtig usw.
    Aber viele wichtige Dinge sind grundlegend anders z.b. "der grüne Schal" ist im Buch nicht grün :) aber mehr will ich gar nicht verraten.

    typischer Kinsella Schreibstil
    Hab mir wirklich oft gedacht.. Ohmann die Frau das gibts gar nicht.. so Dumm kann doch keiner sein :)

    jedoch ist mir die Story ein wenig zu lang.
    Hab es aber nicht bereut es fertig gelesen zu haben :P

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    peedees avatar
    peedeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach 101 Seiten hat es sich für mich ausgeshoppt - Buch abgebrochen
    Nach 101 Seiten hat es sich für mich ausgeshoppt

    Shopaholic, Band 1: Rebecca Bloomwood, 25, arbeitet als Journalistin bei einer Wirtschaftszeitschrift. Nicht ihr Traumjob, sie ist, wie so viele, in diesen Job „hineingeraten“. Um ihre Langeweile zu kompensieren, ist sie gezwungen, ausgiebig zu shoppen. Doch dann folgt die Kreditkartenabrechnung und sie ist dadurch so gestresst, dass sie wieder einkaufen muss – ein Teufelskreis…

    Erster Eindruck: Eine attraktive Frau mit vielen Shoppingtüten auf dem Cover – genau so stellt man sich eine Shoppingsüchtige doch vor, oder? „Kein Mann macht dich so glücklich wie ein Shop“ steht oben rechts – ein für mich völlig unpassender Spruch.

    Rebecca Bloomwood arbeitet als Finanzexpertin bei einer Wirtschaftszeitschrift, d.h. sie sagt anderen Leuten, wie sie mit ihrem Geld umgehen sollen. Das ist ja ganz toll, aber dumm nur, wenn man als kleiner Sparer an eine „Finanzexpertin“ wie Rebecca gerät – sie hat nämlich von vielem eine Ahnung, aber ganz sicher nicht von Finanzen. Sie ist eine Shoppingsüchtige und kriegt fast eine Panikattacke, wenn sie ein 50%-Rabattschild sieht. Wichtig ist hierbei, dass es sich auch stets um die „richtige“ Marke handelt, ein „no-name“-Produkt ist für sie ein „no-go“!

    Rebecca mag ja ganz nett sein, aber mir geht sie leider auf die Nerven: Sie ist 25 Jahre alt und hat ihre eigenen Finanzen so gar nicht im Griff. Ich finde es nicht witzig, wenn sie ihrer Bank, die sie wegen ihres überzogenen Kontos anmahnt, mitteilt, dass sie das Pfeiffersche Drüsenfieber hat, dann das Bein gebrochen und zuletzt ist auch noch ihr Hund gestorben. Sie belügt sich und auch ihr Umfeld über die tatsächlich ausgegebenen Kosten für den „Cardigan-den-ich-immer-schon-wollte“ oder die „kaufe-zwei-Hautpflegeprodukte-und-krieg-einen-Lippenstift-gratis“. Sie meint immer, Schnäppchen zu machen. Egal, ob sie etwas haben muss, oder nicht, sobald es Bonuspunkte gibt oder es in irgendeiner Modezeitschrift abgebildet ist, wird es gekauft. Die drohende Kreditkartenabrechnung kümmert sie wenig. Ihr Plan: Sie wird ja im Lotto gewinnen und dadurch Millionärin. Ein waaaahnsinnig guter Plan.

    Ich habe dieses Buch als Geschenk erhalten und dachte mir, dass das auch eine witzige Unterhaltung für zwischendurch werden würde. Rebecca nervt mich jedoch und sie kommt mir wie ein verwöhnter Teenager vor, der meint, Geld wachse einfach so am Boden oder fliegt vom Himmel. Geschenk hin, Geschenk her, ich muss das Buch nach 101 Seiten abbrechen – 1 Stern, schade.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Ein Muss für jede Frau, die gerne shoppen geht!

    Ich bin verliebt in Becky Bloomwood, ich gebe es zu. Diese verrückte, liebenswerte und einzigartige Frau verspricht Spaß von der ersten bis zur letzten Seite! Sogar jeden einzelnen Brief, den sie an diverse Shops oder Banken geschrieben hat, habe ich gelesen - obwohl ich normalerweise über diese "Extras" einfach hinweg blättere. 

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 3 Jahren
    Sympathische Heldin

    Rebecca Bloomwood verdient ihr Geld als Finanzjournalistin. Doch leider kann sie selbst nicht gut mit ihrem Geld umgehen, sie hat nämlich eine große Leidenschaft: Schnäppchen erstehen! Somit wächst ihr Schuldenberg immer mehr an. Sie sieht zwei Möglichkeiten, entweder Sparen oder einen Nebenjob annehmen. Mit dem Sparen will es nicht so recht klappen. Sie nimmt einen Nebenjob in einer Boutique an. Aber ist dieser Job das Richtige für Rebecca? Umgeben von all den schönen Klamotten? Und dann trifft sie noch auf den äußert attraktiven Luke Brandon, der ihr Leben nun komplett auf den Kopf stellt...

    Ein toller, lustiger Roman. Hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mich mit Rebecca gut identifizieren, auch wenn ich nicht ganz so Shoppingverrückt bin wie sie. Das hält sich bei mir dann zum Glück doch noch im Rahmen ;-) Aber sie war mir von Anfang sympathisch, wie sie von einem Fettnäpfchen ins nächste tappt. Das Buch lässt sich gut und zügig lesen, man will einfach wissen wie es mit Rebecca weitergeht. Ich werde die Rebecca Bloomwood Reihe mit Sicherheit noch weiterlesen.

    ©_Sahara_

    (Rezi aus 2010)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hallöchen, ich bräuchte mal wieder Eure Hilfe. Ich habe mal wieder Lust, mehr Frauenromane zu lesen. Da diese ja meist zu schnell ausgelesen sind, habe ich diesmal an eine Reihe gedacht. Hat jemand von Euch Vorschläge? :) Ich habe u.a. die Shopaholic-Reihe gelesen. Vielen Dank :)
    Zum Thema

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