Sophie Kinsella Frag nicht nach Sonnenschein

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Inhaltsangabe zu „Frag nicht nach Sonnenschein“ von Sophie Kinsella

Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! Die Lockenmähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt – und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin, die sie nicht nur dazu verdonnert, ihr den Ansatz nachzufärben, sondern sie auch aus heiterem Himmel wieder feuert. Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf ...

Für Freunde des GLAMPINGS wahrscheinlich der Hit. Die restliche Story ist lahm. Das Buch ist mind. 100 Seiten zu lang.

— QueenDebby
QueenDebby

Eine gute Sommerlektüre für zwischendurch. Eigentlich ein sehr ernstes Thema, aber die Umsetzung finde ich nicht so gut getroffen

— Annette123
Annette123

Typischer Kinsella - locker, leicht & witzig.

— Zara89
Zara89

Ein schönes, lustiges Sommerbuch, mit ein paar Längen

— Judiko
Judiko

Typisch Kinsella - und auch wieder nicht. Katie fand ich teilweise unausstehlich und die Lovestory langweilig; der Konflikt war gut.

— katha_dbno
katha_dbno

Sehr unterhaltsam!

— sternenbrise
sternenbrise

Wunderbar locker leichte Lektüre mit einem Hauch Romantik.

— jackiherzi
jackiherzi

Humorvoll und Herzlich, wenn auch der Anfang etwas zu langatmig ist.

— bibliophilehermine
bibliophilehermine

Ein tolles Buch mit typischem Kinsella-Humor!

— Bookalicious8
Bookalicious8

Einfach grandios! Geht ans Herz und bringt einen zum Lachen.

— MadameEve1210
MadameEve1210

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    Frag nicht nach Sonnenschein
    jackiherzi

    jackiherzi

    26. June 2017 um 11:08

    Hier geht es zur Rezension auf meinem Blog: http://liebedeinbuch.blogspot.com/2017/06/rezension-frag-nicht-nach-sonnenschein.html Kurzbeschreibung: Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! Die Lockenmähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt – und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin, die sie nicht nur dazu verdonnert, ihr den Ansatz nachzufärben, sondern sie auch aus heiterem Himmel wieder feuert. Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf ... Cover & Titel: Das Cover ist okay. Nichts spektakuläres, aber auch nichts langweiliges. Das Cover ist trotzdem ein Eyecatcher dank des pinken Regenschirms. Und außerdem schön ausgearbeitet, da der Titel und der Autorenname geprägt sind. Und nun zum Titel. Ich finde ihn für die Geschichte schon passend, aber der englische Originaltitel passt tausendmal besser zum Buch: My not so perfect Life. In Deutsch dann einfach "Mein nicht ganz so perfektes Leben". Dieser Titel wäre stark und aussagekräftig gewesen und der genaue Wortlaut wird mehrmals innerhalb der Geschichte aufgegriffen. Erster Satz: "Erstens: Es könnte schlimmer sein." Meine Meinung: Da dieses Buch nicht mein erstes von der Autorin war, kenne ich ihren lockeren und leichten Schreibstil schon sehr gut. Wer noch kein Buch von Sophie Kinsella gelesen, dem kann ich das nur empfehlen. Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen und kam dabei nicht einmal ansatzweise ins Stocken. Ich bin regelrecht durch das Buch geflogen. Erzählt wird ausschließlich aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Katie. Ihre Gefühle und vor allem ihre Versuche positiv über ihre teils sehr missliche Lage zu denken werden sehr schön beschrieben. Und vor allem lustig. Sophie Kinsella bringt einen zum Schmunzeln und oftmals auch zum lauten Auflachen. Dieses Buch bildet da keine Ausnahme. Katie ist eine sympathische, amüsante und direkt aus dem Leben gegriffene Persönlichkeit. Im Laufe der Geschichte macht sie eine große persönliche Veränderung durch und kann am Ende mehr zu sich selbst stehen und für sich eintreten. Sie lernt ihr "nicht ganz so perfektes Leben" zu schätzen. Von den anderen Charakteren, die häufiger vorkommen, erfährt man nicht sehr viel. Im Grunde nur das, was diese Personen Katie über sich selbst mitteilen. Dadurch kommt es des Öfteren zu sehr lustigen Missverständnissen, die im Laufe des Buches aber aufgeklärt werden. Am sympathischsten waren mir Katies Vater Mick und ihre Stiefmutter Biddy. Beide sehr herzensgute, liebe Personen, die man direkt knuddeln möchte. Größtenteils dreht sich das Buch um die Eröffnung und Frührung des neuen Glampingplatzes von Mick und Biddy. Die Idee des Glamping finde ich schon einmal wahnsinnig cool , da ich persönlich vorher noch nichts darüber gehört hatte. Die Elemtente der Geschichte sind allgemein sehr individuell und mit Liebe zum Detail ausgarbeitet und daher sehr goldig. In keinem Buch vorher habe ich von Spendenmarathons mit fahradfahrenden Weihnachtsmännern gelesen. Eines Tages taucht Demeter (Katies Ex-Chefin, die sie gefeuert hat) auf dem neuen Glampingplatz auf und besonders dieser Teil brachte mich sehr sehr oft zum Lachen. Aber ich musste nicht nur Lachen, sondern mir standen ab und an auch Tränen in den Augen und ich war sehr berührt von der Geschichte. Es schaffen nur selten Autoren in einer solchen lockeren Geschichte so viel Emotionsvielfalt authentisch rüberzubringen. Einzig und allein der Romantikanteil war mir zu gering. Nicht mal in zehn Prozent der Geschichte ging es um die Beziehung von Katie und Alex. Eigentlich wurde viel mehr das Thema Freundschaft thematisiert, was mir selbstverständlich auch gefallen hat. Aber ich konnte dadurch die Verbindung der beiden einfach nicht wirklich "spüren" und die Romantik ist beinahe ein wenig überflüssig für den Plot gewesen. Fazit: Eine wunderbar locker leichte Lektüre mit einem Hauch Romantik und vielen vielen Lachern. Ein bisschen mehr Liebe und das Buch wäre für mich zum 5 Sterne Buch geworden, jetzt bekommt es "nur" 4,5 Sterne von mir.​

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  • Warum muss es immer so gezwungen witzig sein?

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Nelly87

    Nelly87

    25. June 2017 um 18:07

    London sollte es sein! Schon immer träumt Katie Brenner davon in dieser Stadt zu leben. Nach ihrem Studium verlässt sie den Bauernhof ihres Vaters, um endlich Großstadtluft zu schnuppern. Exklusive Restaurants, schicke Abendevents und die dazu passenden Menschen – so stellt sich Katie ihre Traumstadt vor. Und tatsächlich bekommt sie einen Job in einer Marketingfirma. Doch nicht als Designerin wie erhofft, sondern lediglich als Praktikantin, weswegen sie nichts anderes tut als den lieben langen Tag Umfragebögen auszuwerten. Und die Wohnung, in der sie hausen muss (übrigens gemeinsam mit zwei ganz komischen Mitbewohnern) ist kaum größer als ein Schuhkarton. Das Leben ist gar nicht so glamourös wie Katie das gerne nach außen über ihren Instagram-Account vorgibt. Doch immerhin ist sie in London und kann dort arbeiten und leben. Auch wenn es nicht perfekt ist, so kann Katie doch kleine Rückschläge einstecken. Bis zu dem Tag, an dem sie gekündigt wird und ihr Traum zu platzen droht. Ehrlich zu sich selbst zu sein kann manchmal schwieriger sein als es sich anhört. Solange man nur ein perfektes Bild nach außen abgibt scheint alles in Ordnung zu sein. So sieht das auch Katie. Solange sie nur bei Instagram großartige Bilder posten kann, die ein perfektes Leben vortäuschen, hält das wacklige Gebilde, das ihr Leben ist, sich noch irgendwie aufrecht. Man bekommt recht schnell ein Gefühl dafür, wie Katie denkt und tickt. Und irgendwie kann man sie verstehen. Wer will denn nicht nach Außen hin das Bild eines perfekten Lebens aufbauen? Doch anstatt einer tatsächlichen Verbesserung, liefert das Leben für Katie einige Knüppel, die es ihr zwischen die Beine wirft. Und wieder kann man als Leser nicht anders, als Mitleid mit der jungen Frau zu haben. In der ersten Hälfte des Buches schafft Kinsella es wieder einmal, eine Protagonistin zu schaffen, wie sie einem tatsächlich über den Weg laufen könnte. Doch leider verliert sich dieses Verständnis im zweiten Teil des Buches. Wieder einmal bringt Sophie Kinsella es fertig, ihre Hauptdarstellerin so zu entwickeln, dass man als Leser nur noch kopfschütteln vor dem Buch sitzen kann. Katie wird rachsüchtig und zwar dermaßen, dass sie Aktionen bringt, bei denen einem wirklich jegliche Identifizierung abhandenkommt. Na gut, aber in ihren Büchern laufen ja auch immer gutaussehende Traummänner rum. Und auch dieses Mal musste man nicht lange danach suchen. Alex, Katies Chef, ein attraktiver Jetsetter mit einem Haufen Geld und Lachfältchen, in die man sich natürlich verlieben muss. Nur leider hat Alex gar nicht so den großen Raum eingenommen. Im Mittelteil spielt er gar keine Rolle und wird erst wieder zum Ende hin präsent. Aber es muss ja nicht immer die klassische Love-Schmalz-Story sein. Warum also nur eine durchschnittliche Bewertung für dieses Buch? „Frag nicht nach Sonnenschein“ muss zwei Punkte einbüßen, was allerdings nicht nur an der Geschichte lag. Zum einen zieht sich das Buch im Mittelteil wirklich hin. Es passiert wirklich wenig für diese vielen Seiten. Außerdem stürzt Katies Charakter ein wenig in den Keller. Sie war mir stellenweise wirklich unsympathisch und ihr Handeln war einfach nicht mehr nachvollziehbar. Dieser Umstand gepaart mit diesen inhaltsleeren Längen nimmt einem irgendwie den Spaß. Ein weiterer Minuspunkt hat der Verlag zu verantworten. Denn leider offenbart der Klappentext viel – zu viel. Eigentlich erfährt man fast alles! Und das ist wirklich ungünstig. Denn ein wenig entdecken möchte man als Leser dann schon noch selbst, oder? Wer sich also überraschen lassen will, sollte den Klappentext wirklich nicht lesen. Ein Lichtblick war wiederum das Ende der Story. Endlich war Katie wieder ein Mädel, mit dem man sich identifizieren kann und auch die Spannung kommt wieder. Es kommt auch wieder Tempo rein und wenn das ganze Buch so gewesen wäre, dann wäre das wirklich gut geworden. Davon hätte ich sehr gerne mehr gelesen. Vom Schreibstil her war Sophie Kinsella auf jeden Fall sofort wiederzuerkennen. Wobei man zwischen ihren ChickLit- und ihren Jugendromanen unterscheiden muss. „Schau mir in die Augen, Aufrey“ hat durch einen wunderschönen, einfühlsamen Schreibtil bestochen, der es einem schwer gemacht hat, das Buch auch nur aus der Hand zu legen. Wenn man sich die Schnäppchenjägerin-Romane anschaut, dann fühlt man sich mit diesem Buch direkt daran erinnert. Es wirkt immer ein wenig so, als würde hier jemand gezwungen witzig sein wollen, nur leider geht das meistens voll nach hinten los. Dafür muss man Kinsella zu Gute halten, dass der Schreibstil dafür sehr leicht lesbar ist und die Seiten dann trotz aller Kritikpunkte an einem vorbeirauschen. Sophie Kinsella kann es wirklich besser! Mit ihrem ersten Jugendroman hat sich mich vergangenes Jahr wirklich umgehauen, aber jetzt geht es wohl wieder auf eine Talfahrt zu. Und ich verstehe es nicht! Kinsella kann schreiben, sie hat es schon bewiesen. Doch immer wenn sie versucht, ihre Protagonistin witzig und spritzig erscheinen zu lassen, geht das irgendwie schief. Denn so schafft sie es einfach nicht, so vom „Durchschnittsbuch“ abzuheben. © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumenVielen Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

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  • Frag nicht nach Sonnenschein

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Lovinbooks4ever

    Lovinbooks4ever

    24. June 2017 um 10:19

    Ich liebe die Bücher von Sophie Kinsella. Sie sind immer witzig und absolut unterhaltsam. Ok, fast immer. :) Der letzte Teil der "Shopaholic" Reihe hat mich schon ziemlich genervt. Dennoch freue ich mich jedes Mal, wenn ein neues Buch von ihr erscheint. Auch hier habe ich mich auf eine amüsante Story gefreut und sie auch bekommen. Cat/Katie ist nämlich ein absoluter Schatz als Protagonistin. Sie ist witzig und ich mochte sie von Anfang an richtig gerne. Ich konnte ihre Bemühungen sich in London zurecht zu finden so gut verstehen. Es ist schon ein Traum in so einer großen Stadt Fuß zu fassen. Doch ehrlich gesagt, mochte ich sie viel lieber, als sie dann wieder aufs Land zurückkehrte, um ihrem Vater zu helfen einen "Glamping-Platz" zu eröffnen. Und klar, kennt sie die anspruchsvollen Londoner am Besten. Sophie Kinsella konnte mich hier total mit ihrer ironischen und witzigen Art zu schreiben begeistern. Ich musste so oft zwischendurch grinsen und habe mir immer wieder gedacht: "Ja, genauso stelle ich mir die versnobten Menschen vor, die meinen "Landleben" sei "urban" und "authentisch". Was Katie mit ihrer Ex-Chefin Demeter veranstaltet hat mich über alle Maßen amüsiert und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht so hätte an mich halten können. Auch wenn die Story wirklich sehr amüsant ist und mich auch gut unterhalten konnte, so zog sie sich an manchen Stellen doch sehr. Da musste ich mich dann wirklich zwingen weiterzulesen. Dennoch denke ich, dass sich die Mühen wirklich gelohnt haben. Mal wieder ein amüsantes und gut gelungenes Buch von Sophie Kinsella. Lediglich ein paar Seiten Text hätte sie sich sparen können. Dann wäre das Buch perfekt gewesen.4 von 5 Punkten 

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  • Die Menschlichkeit bleibt oft auf der Strecke

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Annette123

    Annette123

    23. June 2017 um 14:47

    Katie träumt von einem tollen Leben in London. Toller Job, genügend Geld, tolle Wohnung, super Freunde. Doch es läuft im Leben nicht immer alles nach Plan. Katie verliert ihren Job und kehr nach Hause zu ihrem Vater zurück. Dort erkennt sie was wirklich wichtig ist im Leben. Plötzlich trifft sie auf dem Glampingplatz ihres Vaters ihre ehemalige Chefin und erlebt, welche Intrigen ihre Ex-Kolleginnen gegen ihre Chefin spinnen. Am Schluss siegt die Menschlichkeit, jedoch bedarf es einiger Höhen und Tiefen, die im Laufe der Zeit zu überwinden sind. Ein sehr ernstes, oftmals alltägliches Thema, vor dem man viel zu schnell die Augen verschließt.

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  • Ländliches Sommerset vs. Metropole London

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Judiko

    Judiko

    23. June 2017 um 07:07

    Frag nicht nach Sonnenschein… Jetzt weiß ich, warum alle so verrückt  sind, wenn Sophie Kinsella ein neues Buch heraus bringt. Es ist dieser unverkennbare Schreibstil. So lustig, wenn sie ihre Protagonistin sprechen lässt und deren Gedanken mit einbringt. Diese Gedanken sind so urkomisch, sodass man oft schmunzeln muss. Es dauerte aber ein bisschen, bis diese Geschichte so richtig für mich losging. Es geht um Katie Brenner, die aus dem ländlichen Sommerset kommt. Nichts wünscht sie sich mehr als in die Großstadt zu gehen. So beginnt dann die Geschichte, als ihr Traum war wird. Sie hat einen Job direkt in der Metropole London ergattert. Doch das Leben dort ist kein Zuckerschlecken. Nicht zuletzt  wegen ihrer Chefin Demeter, die sie zum Beispiel dazu verdonnerte deren Ansatz nachzufärben. Dann ihre kleine, viel zu teure Wohnung, mit den komischen Mitbewohnern. Der viel zu lange und stressige Weg zur Arbeit und Alex, der aber wiederum richtig toll ist, sich dann aber noch als Chef von ihrer Chefin entpuppt und wäre das nicht alles schon schlimm genug, wird sie auch schon wieder gefeuert. Nun steht sie da und muss zurück ins langweilige, ländliche Sommerset. Heimlich, als hätte sie sich nur eine Auszeit genommen, um den Eltern bei ihrer genialen Idee auf der Farm einen Glampingplatz zu errichten, kommt sie zurück. Niemals darf irgendwer erfahren, dass sie gescheitert ist. Aber plötzlich tauchen ausgerechnet Demeter und Alex dort auf. Was wollen die bloß da und fliegt jetzt alles auf? Wie zu Anfang erwähnt, dauerte es mir ein bisschen zu lange, bis die Geschichte für mich an Spannung zugenommen hat und ich dann nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Für mich hätte es, mit 100 Seiten weniger, durchaus schon perfekt sein können. Dies war mein erstes Sophie Kinsella Buch und ich finde diese Art auch ganz toll, wenn Katie z.B. sich unterhält und ihre Gedanken sprechen lässt. Aus diesem Grund würde ich gerne auch noch andere Bücher der Autorin lesen. Fazit: Ein schönes, lustiges Sommerbuch, mit ein paar Längen!

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  • Nicht Kinsellas Sternstunde

    Frag nicht nach Sonnenschein
    katha_dbno

    katha_dbno

    21. June 2017 um 13:41

    Rezension auf Buntes TintenfässchenZu Romanen von Sophie Kinsella greife ich eigentlich immer sehr gerne, da sie für mich ein Garant für leichte, unterhaltsame Lektüre ist, bei der die Protagonistinnen immer etwas abgedreht und/oder chaotisch und daher Turbulenzen vorprogrammiert sind. Im Großen und Ganzen hat "Frag mich nicht nach Sonnenschein" diese Kriterien erfüllt - und doch war ich nach dem Lesen des letzten Satzes nicht ganz so zufrieden wie ich hätte sein können. Dafür gibt es exakt zwei Gründe. Zum einen konnte ich das Verhalten der Protagonistin Katie im zweiten Teil des Buches nur missbilligen. Anfangs hatte ich nichts an ihr auszusetzen, da ich sie als kreativ, engagiert, liebenswürdig und verständnisvoll, maximal vielleicht etwas naiv eingeschätzt habe. Im Grunde stimmt das ja auch. Allerdings hat sich Katie nach dem Verlust ihres Jobs nicht gerade von ihrer Schokoladenseite gezeigt. Zwar mochte ich es, wie direkt sie ihre Meinung kundgetan hat, anstatt stillschweigend gedemütigt das Feld zu räumen; auch habe ich Verständnis für ihre Wut und Verweiflung angesichts der Tatsache, dass ihr ohne Job keine bzw. kaum finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und sie bei ihrer Familie unterkommen muss - rosige Aussichten sind das wahrlich nicht. Allerdings rechtfertigt das keineswegs ihren persönlichen Rachefeldzug. Bei ihrem Umgang mit ihrer ehemaligen Chefin Demeter ist sie zu weit gegangen, weil sie einfach nur fies und verbittert war - als wäre sie ein vollkommen anderer Mensch. In diesen Momenten konnte ich sie wirklich nicht ausstehen. Gerade weil mir Demeter - so merkwürdig es klingen mag - keineswegs so biestig erschien, wie Katie und ihre Kollegen sie immer dargestellt haben. Von Anfang an hatte ich eher Mitleid mit ihr, weil sie einen zerstreuten, verwirrten Eindruck auf mich gemacht hat. Insbesondere nachdem ich gesehen habe, wie schrecklich sich ihre Kinder ihr gegenüber benommen haben, konnte ich sie nicht hassen. So etwas dermaßen Undankbares (die Kinder, nicht Katie) habe ich selten erlebt! Zu meiner großen Erleichterung war Katie nicht durchgängig so zickig, da sie sich ihres Fehlverhaltens bewusst geworden ist und ihre Rachepläne auf Eis gelegt hat. Die Katie, die in der Lage ist, zu verzeihen, war die Person, die mir zu Beginn gefallen hat. Ihr Kleinkrieg hat letztlich auh auch einen positiven Nebeneffekt gehabt, den ich hier jedoch nicht auflösen möchte.Der Name "Kinsella" steht für mich außerdem in Verbindung mit romantischen Begegnungen und Annäherungen. Allerdings ist mir - Kritikpunkt Nr. 2 - diese Lovestory nicht unter die Haut gegangen, weil ich einfach kein Feuer zwischen Katie und Alex gesehen oder gespürt habe. Ihr erstes Kennenlernen hat mir nicht genügend Anhaltspunkte geliefert, die ihre Anziehung füreinander nachvollziehbar gemacht hätte (abegesehen von Alex' hübschen Äußerem natürlich), woran auch die weiteren Treffen nichts ändern konnten. Katies Gefühle für ihn sind so schnell aufgekeimt, dass ich an ihrer Tiefe meine Zweifel hatte. Zudem war er mir als Charakter einfach zu flach und zu glatt. Es gab nichts an ihm, das ihn für mich interessant gemacht hätte. Er war eine nette Beigabe, aber auch nicht mehr - so leid es mir tut. Deswegen war ich letztlich auch nicht allzu traurig darüber, dass der romantische Handlungsstrang von geringerer Bedeutung war als Katies berufliche Karriere bzw. der Konflikt mit ihrer Chefin. Wie sie quasi aus dem Nichts den Hof ihrer Familie in ein erfolgreiches Glamping-Unternehmen verwandelt hat, war vielleicht nicht unbedingt realistisch, aber ich war von ihrem Marketing-Wissen und -Können und dem Ideenreichtum sehr beeindruckt. Ich persönlich kann dem Pseudo-Camping nur wenig abgewinnen, da mir schleierhaft ist, warum man das tun sollte. Entweder ich gehe campen und verzichte auf den Luxus oder ich quartiere mich in ein (Wellness-) Hotel mit allen Schikanen ein - aber nun gut, das muss jeder selbst wissen. Als Plotidee fand ich es durchaus erfrischend und amüsant. Genau solche Einfälle machen einen Kinsella-Roman für mich immer zu etwas Besonderem. FazitIm Prinzip sind alle Elemente enthalten gewesen, die einen Kinsella-Roman für mich ausmachen: Chaos, witzige Situationen, keine 08/15-Charaktere und die ein oder andere neuwertige Idee. Überschattet wurden diese positiven Aspekte jedoch partiell von meinem Missfallen an Katies Charakterentwicklung im zweiten Teil und einer für meinen Geschmack sehr platten Liebesgeschichte. Meines Erachtens also nicht ihr bestes Werk.

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  • Tolles Buch!

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Lilyfields

    Lilyfields

    19. June 2017 um 17:21

    Sophie Kinsella gehört zu meinen Lieblingsautoren und so musste ich auch das neue Buch "Frag nicht nach Sonnenschein" unbedingt lesen.Katie kommt vom Land und lebte dort bei ihrem Vater auf einer Farm. Jedoch träumt sie vom Großstadtleben und so zieht es sie nach London und ergattert dort einen Job in der Marketingagentur Cooper Clemmow.Da Katie sich der Großstadt anpassen will und ja keiner erkennen soll, dass sie eigentlich vom Land kommt, ändert sie ihren Namen in Cat, die Haare werden geglättet und der Dialekt wird abgelegt.Auf der Arbeit lernt sie Alex kennen, der sich als einer der Chefs der Agentur entpuppt und Gerüchten zufolge eine Affäre mit ihrer Chefin Demeter hat. Dennoch verliebt sich Katie ein wenig in Alex. Demeter, die toughe Karrierefrau die etwas verplant ist, kündigt Katie-Cat eines Tages aus heiteren Himmel ihren Job.So bleibt ihr nichts anderes übrig und sie kehrt zurück auf die Farm ihres Vaters und somit bricht auch der Kontakt zu Alex ab. Ihr Vater hat seit Katies letzten Besuch zu Weihnachten die Idee einen Glamping-Platz (= glamourous camping) auf der Farm zu eröffnen, dafür hatte sie schon Flyer entwickelt.Mittlerweile steht das Projekt und auch Katie ist voll dabei, um alles mit ihrem Vater und seiner Freundin zu realisieren.Alles läuft prima und sogar sehr erfolgreich, bis eines Tages  Demeter mit ihrer Familie zum glamping dort auftaucht und sollte dies nicht genug sein muss ihr Schwarm Alex auch noch auftauchen und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.Mir hat das Buch sehr gefallen und es ist schnell durchgelesen, dank des tollen Schreibstils von Sophie Kinsella. Es hat die perfekte Mischung von Humor & Liebe.Ich kann das Buch weiter empfehlen.

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  • witzig und unterhaltsam

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Flatter

    Flatter

    18. June 2017 um 09:06

    Über die Autorin: Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Sie lebt mit ihrer Familie in London. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! die Lockemähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt - und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin, die sie nicht nur dazu verdonnert, ihr den Ansatz nachzufärben, sondern sie auch aus heiterem Himmel wieder feuert. Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf... Meine Meinung: Endlich ein neues Kinsella Buch. Ich habe mich riesig darauf gefreut. Den Anfang fand ich stellenweise ein kleines bißchen holprig, aber das hat sich relativ schnell gegeben und ich war komplett in der Geschichte versunken. Katie fand ich einfach nur klasse. Ihre Gedankengänge waren einfach nur großartig und es hat einen riesen Spaß gemacht, diese mitzuverfolgen. Sie lässt sich manchmal etwas schnell aus dem Konzept bringen, aber wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, sollte man sich besser nicht mit ihr anlegen. Sie hat das Herz definitiv am rechten Fleck. Auch Demeter hat mir gut gefallen. Mit ihrer herrischen Art hat sie der Geschichte enormen Pepp verliehen. Alex ist nicht so leicht zu durchschauen und auch die Kollegen sind schwierig einzuschätzen. Katies Familie hingegen ist großartig und man spürt die Liebe die untereinander herrscht auf jeder Seite. Die Dialoge sind witzig und die Situationskomik ist sehr gekonnt eingesetzt. Der Schreibstil ist flüssig und locker und man fliegt nur so durch die Geschichte hindurch. Cover: Das Cover hat tolle Farbe, die sofort alle Blicke auf sich ziehen und neugierig auf die Geschichte machen. Fazit: In diesem Buch kann man versinken und die Seele etwas baumeln lassen. Auch wenn es witzig geschrieben ist, enthält es doch so einige Körnchen Wahrheit und ich habe mich in einigen Situationen selbst wiedererkannt.

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  • Humorvoll und Herzlich, wenn auch der Anfang etwas zu langatmig ist.

    Frag nicht nach Sonnenschein
    bibliophilehermine

    bibliophilehermine

    16. June 2017 um 14:21

    Frag nicht nach Sonnenschein war mein zweites Buch von Sophie Kinsella und was soll ich sagen, auch diesmal war ich berührt und musste herzlich lachen, obwohl ich Startschwierigkeiten hatte.Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu finden. Katie war mir zwar auf eine Art sympatisch, aber ihre Gedankengänge sind so sprunghaft und ich hatte das Gefühl die Geschichte kommt nicht voran.Die Einleitung war mir einfach zu lang und Ereignislos, obwohl es nach beenden schon Sinn machte. Mir fehlte dieser spezielle Kinsella Humor und auch die Figuren wirkten einfach etwas Fad.Der lockere Schreibstil sorgt aber trotzdem dafür, dass es sich leicht weglesen lassen hat und irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Plötzlich war es soweit, es sprühte vor Charme und Witz. Katie entwickelte sich, die Geschichte entwickelte sich und denn gab es noch diesen Twist, der mich irgendwann einfach nur noch lächeln lassen hat und den ich einfach nicht voraus gesehen habe. Das Buch ist in Teil 1 und Teil 2 aufgeteilt, meiner Meinung nach hätte Teil 1 schon etwas gekürzt werden können, aber Teil 2 war einfach perfekt. Ich mag es wenn sich Figuren mit der Geschichte entwickeln, dran wachsen aber trotzdem vom Kern her sie selbst bleiben. Aus der Faden Katie wurde eine junge Frau die ich gerne zur Freundin gehabt hätte.Vor allem mag ich aber die Botschaft. Oftmals ist es mehr Schein als sein und jeder wirklich jeder hat Regentage aber auch Sonnenschein.Ich kann euch das Buch wirklich ans Herz legen. Auch wenn der Anfang vielleicht nicht unbedingt der stärkste ist, hier wird durchhalten belohnt! Eine äußerst charmante Liebeskomödie mit Witz und einer tollen Botschaft.

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  • Typisches Kinsella-Buch

    Frag nicht nach Sonnenschein
    DangerDan

    DangerDan

    12. June 2017 um 14:16

    Ich habe wirklich JEDES Buch von Sophie Kinsella gelesen und auch "Frag nicht nach Sonnenschein" konnte mich wieder überzeugen (ich war vom letzten Teil der Shopaholic-Reihe sehr enttäuscht): Lustig, tollpatschig und absolut liebenswert - die Protagonistin ist dem Kinsella-Typ wieder treu geblieben. Ich musste an vielen Stellen laut lachen und fieberte mit allen mit. Schönes Buch für den Sommer, vorallem an heißen Tagen an denen man sein Gehirn nicht allzu sehr anstrengen möchte!

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  • Rezension: "Frag nicht nach Sonnenschein"

    Frag nicht nach Sonnenschein
    UnendlicheGeschichte

    UnendlicheGeschichte

    11. June 2017 um 18:55

    Inhalt Katie Brenner hat sich ihren großen Traum erfüllt, indem sie aus dem ländlichen Sommerset nach London gezogen und einen Job in der Branding-Branche angenommen hat. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass das Leben in London weit weniger glamourös ist, als sie es sich immer vorgestellt hat. In ihrem kleinen WG-Zimmer ist nicht einmal Platz für einen Kleiderschrank. Um in den angesagt Restaurants zu Mittag zu essen, hat sie kein Geld und in ihrem Büro ist sie die kleinste Nummer. Außerdem ist ihre Chefin Demeter ein richtiger Drache. Der einzige Lichtblick in all dem Dunkel ist Alex, einer der Firmenchefs, der Katies Herz höher schlagen lässt.Doch dann wird Katie von heute auf morgen gekündigt und kehrt in ihre Heimat Somerset zurück, um ihrem Vater zu helfen, der gerade dabei ist, seine Farm in einen Glampingplatz, also einen glamourösen Campingplatz, zu verwandeln. Damit sich ihre Familie keine Sorgen macht, erzählt Katie ihnen nicht, dass sie gekündigt wurde, sondern behauptet, unbezahlten Urlaub genommen zu haben. Doch als schließlich Katies ehemalige Chefin Demeter auf dem Glampingplatz auftaucht, um mit ihrer Familie dort Urlaub zu machen und es dann auch noch Alex nach Somerset verschlägt, ist das Chaos perfekt. Meine MeinungAls großer Fan von Sophie Kinsellas romantischen Komödien und auch ihres Jugendbuchdebüts „Schau mir in die Augen, Audrey“ habe ich mich sehr auf „Frag nicht nach Sonnenschein“ gefreut.Der Roman ist eine unterhaltsame und leichte Lektüre für Zwischendurch, konnte meine Erwartungen jedoch nicht vollkommen erfüllen. Das Buchcover und auch dessen Innenseite sind sehr schön und zum Inhalt passend gestaltet. Die Geschichte ist in zwei Abschnitte unterteilt. Abschnitt eins spielt in London. Hier geht es hauptsächlich um Katies Job in der Branding-Agentur Cooper Clemmow. Nach ihrer Kündigung, in Abschnitt zwei, zieht Katie dann zurück nach Sommerset, auf die Farm ihres Vaters. Sowohl die städtische, als auch die ländliche Kulisse ist sehr detailreich beschrieben, sodass man nachempfinden kann, warum Katies Herz an beiden Orten hängt. Die Protagonistin Katie ist grundsätzlich ganz nett, aber kein totaler Sympathieträger. Oft verhält sie sich so, wie man es an ihrer Stelle nicht täte.Zudem gibt es zahlreiche Nebencharaktere, wie Alex, Demeter, Katies Vater, dessen Lebensgefährtin Biddy, die Kollegen im Büro, die Mitarbeiter und Gäste auf der Farm, Katies Freundin in New York usw., von denen man, der Übersicht halber, vielleicht einige hätte weglassen können. Im Vordergrund der Handlung steht der Konflikt zwischen Katie und ihrer Chefin Demeter, die für das erfolgreiche Londoner Leben steht, das Katie sich so sehr erträumt. Ihre Beziehung wandelt sich im Laufe der Geschichte stark, jedoch manchmal etwas unglaubwürdig. Enttäuscht hat mich die Liebesgeschichte zwischen Katie und Alex. Relativ früh treffen die beiden aufeinander und Katie ist sofort verliebt. Trotzdem passiert zwischen ihnen vorerst nichts. Dann verschwindet Alex für etliche Kapitel von der Bildfläche. Als er schließlich in Somerset auftaucht, ist die Anziehungskraft auf einmal so groß, dass sie sich nicht mehr voneinander fernhalten können. Sophie Kinsellas sonst so bestechender Humor blitzt teilweise durch, ist aber deutlich weniger ausgeprägt, als in ihren anderen Romane.Die Handlung wirkt über einige Seiten, gerade gegen Ende, etwas zäh. Die Sprache ist gut verständlich und leicht zu lesen. Fazit Insgesamt kann ich auch diesen Roman von Sophie Kinsella empfehlen. Eine nette Lektüre, vielleicht besonders für den Sommerurlaub. Trotzdem wurden meine hohen Erwartungen nicht komplett erfüllt und ich habe schon deutlich bessere Romane der Autorin gelesen. Ich danke dem Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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  • Frag nicht nach Sonnenschein

    Frag nicht nach Sonnenschein
    sommerlicht

    sommerlicht

    05. June 2017 um 09:31

    Ich habe voller Vorfreude auf das neue Buch von Sophie Kinsella gewartet und habe mich, sobald ich es in den Händen hielt, darauf gestürtzt. Der Einstieg war gut und die Hauptprotagonistin Katie machte einen äußerst sympathischen Eindruck. Katie, die ursprünglich aus dem ländlichen Somerset kommt, versucht in London Fuß zu fassen und verpasst sich auch gleich eine neue, hippere Identität. Sie legt ihren Akzent ab und nennt sich ab sofort Cat. Doch das Bild nach Außen ist nicht viel mehr als Schall und Rauch, ebenso wie ihr Instagram Account. Sie teilt sich eine Wohnung mit zwei eigenartigen Mitbewohnern, die sie kaum kennt und mit denen sie so gut wie keinen Umgang hat. Mit ihren Kollegen aus dem Büro ist die Stimmung auch nicht besser, da sie noch immer den Stempel als "die Neue" aufgedrückt hat. Trotzallem schwärmt sie ihrem Vater und dessen Lebensgefährtin am Telefon über ihr perfektes Leben in London vor. Sie will es unbedingt schaffen. Ihr perfektes London-Leben Im Büro läuft es auch nicht so wie sie es sich vorgestellt hat und ihre Chefin Demeter ist eine egoistische, ignorante Zicke. Eines Tages lernt sie Alex kennen, als sie diesen für Demeter abwimmeln sollte und sofort ist da ein Knistern zwischen den Beiden. Erst hinterher erfährt sie, dass Alex nicht nur ihr Chef ist, sondern auch die Gerüchteküche brodelt und er Demeters Affäre sein soll. Es kommt wie es kommen muss und Katie wird von Demeter gefeuert. Um sich vor ihrem Vater nicht die Blöße zu geben und ihre Niederlage zugeben zu müssen, schiebt sie unbezahlten Urlaub vor und kehrt nach Hause zurück um ihm beim Aufbau eines Glampingplatzes zu helfen. Alles läuft eigentlich super, der Glampingplatz entwickelt sich besser als erwartet - nur leider kommen keine neuen Jobangebote aus London. Als dann schließlich auch Demeter und Alex in Somerset auftauchen ist die Katastrophe für Katie perfekt. Meine Vorfreude über dieses Buch ließ leider schon nach ca. 100 gelesenen Seiten nach. Irgendwie konnte mich diese Geschichte nicht packen. Katies Lügen, Wahrheitsverdrehungen und Beschönigungen gingen mir irgendwann gewaltig am Nerv. Auch Demeter bzw. der Umgang mit ihr hat mich richtig genervt. Klar war es irgendwie lustig, als Katie ihre Ex-Chefin in Somerset an der Nase herumgeführt hat, aber ehrlich?! So dumm kann niemand sein, und das alles glauben. Das war mir eindeutig alles zu viel des Guten. Von der Romanze zwischen Katie und Alex hätte ich mir auch defintiv mehr erwartet, aber leider wurde dies vielmehr zur Nebensache. Gegen Ende hin wurde das Buch zwar im Allgemeinen besser und die Geschichte nahm endlich mal etwas an Fahrt auf, aber auch das konnte das Große Ganze nicht mehr retten. Gut gefallen hingegen hat mir die Wandlung von Demeter - dass sie eigentlich falsch wahrgenommen wird und nur etwas Nachhilfe im sozialen Umgang mit ihren Mitmenschen braucht. Fazit: Ich habe mir von diesem Buch sehr viel mehr erwartet, als es tatsächlich verspricht. Leider wurde ich diesmal sehr enttäuscht. Mich konnte das Buch einfach nicht packen. Ich fand es teilweise sehr überzogen und lächerlich. Schade, dass die Romantik nicht viel mehr war, als eine Randnotiz. Leider passt dieses Buch zu Katies neuem Instragram Account "MeinnichtganzperfktesLeben": #dasnichtganzperfekteBuch 2 von 5 Sterne  

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  • Einfach zauberhaft

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Luna0501

    Luna0501

    02. June 2017 um 09:59

    Cat Brenner ist das stylische, coole Londoner It-Girl und versucht mit allen mitzuhalten. Ruhig, unsicher und verkrampft, aber talentiert. Katie Brenner ist das lockere Landmädchen ohne Make up mit lockigem Haar, Selbstvertrauen und einer zum himmelschreiend komischen, temperamentvollen Art. Und doch sind beide ein und die gleiche Person. Denn London ist ihr Traum, aber dass der Weg dahin so eine Buckelpiste wird hätte Katie wohl nicht gedacht. Eine überdrehte Chefin benannt nach der Erntegöttin, völlig seltsame Mitbewohner, ein liebevoller aber auch verrückter Vater.... Als ihr dann noch Alex begegnet, und ihr zeigt, wie locker er in seinem Londoner Leben steht, sich mit seiner Art in ihren Kopf schleicht und seinem liebevollen Lächeln die Welt zum Stillstand bringt, ist das Chaos perfekt. Denn sein Spitzname ist nicht ohne Grund "One-way-Alex"! Sophie Kinsella begleitet mich mit ihren Büchern schon längere Zeit und nach "Charleston Girl" oder auch "Göttin in Gummistiefeln" habe ich endlich mal wieder zu einem "Kinsella" gegriffen. Das besondere an ihrer Art zu Schreiben ist meiner Meinung nach das, was sich hinter der Geschichte abspielt. Natürlich bekommt man eine süsse kleine Liebesgeschichte, das ein oder andere Drama gespickt mit dem der Autorin so typischen Humor und viele liebevolle und sympathische Charaktere. Aber das I-Tüpfelchen ist die besondere Sensibilität, gerade gegenüber einfachen oder etwas schwerwiegenderen Alltagsproblemen. Sophie Kinsella besitzt ein Talent aus den ganzen Puzzeln eine zauberhafte, ergreifende Story zu Schreiben, aber eben mit ungeahnter Leichtigkeit. Die Charaktere lernen in ihren Büchern alle auf die eine oder andere Art etwas dazu und selbst Nebendarsteller entwickeln sich weiter. Die Autorin nimmt jeden, selbst den Leser an der Hand und leitet ihn durch das Leben. Keine aufgesetzten oder übertriebenen Szenarien... einfach das reale, authentische Leben mit Höhen und Tiefen und ich habe es durch die flüssige Schreibweise innerhalb eines Tages durch gelesen.  "Frag nicht nach Sonnenschein" ist aus der Sicht von Katie geschrieben, was einfach perfekt war da man sie einfach noch besser kennen gelernt hat und ich mich super in sie hinein versetzen konnte. Das einzige, was mir persönlich einfach manchmal zu viel war und deshalb die Bewertung erklärt, ist, dass "Frag nicht nach Sonnenschein" ab und zu etwas zu ausschweifend war und sich dann gezogen hat. Es lohnt sich aber auf jeden Fall diese zuckersüsse Story für Zwischendurch einzuschieben und mit der Geschichte zu relaxen.  Das Cover finde ich niedlich und die Farben schön. Der Titel passt super zum Inhalt. Vielen Dank an den Goldmann Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar.

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  • Mein-Nicht-So-Perfektes-Leben

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Curly84

    Curly84

    01. June 2017 um 10:44

    Katie ergattert einen Job in London. Ihr absoluter Traum geht damit in Erfüllung.  Damit sie nicht als Land-Ei erkannt wird, glättet sie ihre Haare, kauft sich eine Fensterglasbrille, legt ihren Dialekt ab und ändert ihren Namen in Cat. Doch Katie's Chefin Demeter kann sich ihren Namen nicht mal richtig merken und schlussendlich verliert Katie ihren Job wieder. Dann gibt es noch ihren anderen Chef Alex. Auch wenn Katie sich es immer wieder einredet, es nicht zu tun, hat sie sich in ihn verliebt. Aber als sie ihren Job verliert, kehrt sie zurück zu ihrem Vater und hat auch keinen Kontakt mehr zu Alex. Ihr Vater hat eine neue Geschäftsidee für seine Farm: Glamping. Nach all seinen verrückten Ideen, scheint diese wirklich zu funktionieren und Katie ist voll dabei. Der Erfolg der Farm lockt auch Demeter mit ihrer Familie dort hin. Katie tut einiges dafür, dass Demeter sie nicht erkennt. Doch als dann Alex auch noch auftaucht, ist ihr auch klar, dass ihre Maskerade fallen wird. Denn er lässt sich nicht täuschen und das Chaos nimmt seinen Lauf.Der letzte nicht "Shopaholic" Roman von Sophie Kinsella "Das Hochzeitsversprechen" war leider etwas lahm. Aber dieser hier ist wieder die alte bekannte Sophie Kinsella. Ich mochte das Buch sehr. Katie war mir sehr sympathisch mit all ihren Ecken und Kanten. Auch die anderen Figuren habe ich direkt ins Herz geschlossen (abgesehen vielleicht von Katie's Kolleginnen bei Cooper Clemmow), sogar Demeter! Es war lustig, etwas unvorhergesehen und wie immer leicht runterzulesen! Ein toller Sommerroman! Nur zu empfehlen!

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  • Manchmal trügt der Schein

    Frag nicht nach Sonnenschein
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    30. May 2017 um 09:05

    Katie wurde nach dem Tod der Mutter allein von ihrem Vater aufgezogen. Zwischen ihnen besteht eine starke Bindung und doch drängt es Katie weg von ihm, weg von Somerset, auf nach London. London scheint ihr das erstrebenswerte zu sein, dort tobt der Bär, dort will sie sein.Es gelingt ihr, einen Job zu ergattern, zwar schlecht bezahlt, aber immerhin in London! Es ist ein Job in einer Branding-Agentur, mit einer Chefin, die zwar was kann, aber von ihren Mitarbeitern gefürchtet ist.Demeter, die Chefin hat das perfekte Leben, den perfekten Job und auch die perfekte Familie, aber sie hat so ihre eigene Art, mit ihren Mitarbeitern umzugehen.Katie, die versucht, sich ernsthaft in die Arbeit mit einzubringen, Ideen hat, kann diese leider nicht anbringen, Demeter gibt ihr keine Chance dazu.Katies Vater, der geradezu sprüht vor Ideen, die aber leider nie so umsetzt wie gewollt, kommt nun auf die Idee, aus ihrer Farm einen Glampingplatz zu machen. Alles scheint erstmal nur wieder ein Strohfeuer ihres Vaters zu sein, aber Katie sieht Potenzial in der Idee und macht Vorschläge, was Werbung und Anschaffungen angeht. Natürlich kann sie nur Hinweise geben, denn ihr Leben ist ja in London und nicht mehr auf dem Dorf bei ihrem Vater.Als sie dann aber urplötzlich von Demeter unter eigenartigen Umständen gekündigt wird, hat sie auf einmal jede Menge Zeit. Neue Bewerbungen zeigen keine Früchte und so geht sie vorläufig zurück zu ihrem Vater, um ihm zu helfen, sein Projekt auf die Beine zu stellen. Nur "vergaß" sie ihm zu erzählen, dass sie gekündigt wurde, sondern lässt ihn in dem Glauben, dass sie sich von ihrer Firma auf ein halbes Jahr hat beurlauben lassen.Alles läuft gut an, da kommen plötzlich Gäste, die sie kennt - Demeter und ihre Familie und zu allem Unglück auch noch deren Geliebter Alex. Nun scheint ihre Lüge aufzufliegen. Aber das ist für Katie DIE Gelegenheit, sich bei Demeter zu rächen, für die Kündigung, für alles...Die Autorin Sophie Kinsella legt mit diesem Werk ein Buch außerhalb der so beliebten Shopaholic-Reihe vor.Die Protagonistin ist Katie, eine junge Frau, die ihr Glück und ihre Zukunft in London sucht, die Stadt ihrer Träume. Sie nimmt so einiges in Kauf, um in London leben zu können, kleine Wohnung, weiter Anfahrweg zur Arbeit, aber was tut man nicht alles. Mit ihrem Job ist sie ganz zufrieden, aber sie möchte mehr, sie möchte sich mit einbringen, gefragt werden. Ideen hat sie, aber es hört niemand auf sie, schon gar nicht ihre dominante Chefin Demeter.Diese hat ihre eigenen Probleme und Sorgen, zweifelt sie doch langsam an ihrem Verstand.Ein herrlich leichter, unbeschwerter Roman, den die Autorin hier vorlegt. Witzige Dialoge, wie man sie von ihr gewöhnt ist, finden sich hier ebenso wie chaotische Situationen, in denen sie die Protagonisten agieren lässt. Ich musste doch das ein oder andere mal schmunzeln, denn beim Lesen funktioniert das mit dem Kopfkino hervorragend, so dass das Buch zeitweilig wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief.Aber es gab auch ein paar Längen, die man hätte kürzer fassen können, wo man sich einfach ein wenig durch das Buch durchkämpfen musste, diese dominierten aber glücklicherweise nicht.Ich fühlte mich mit dem Buch gut unterhalten, habe die Seele baumeln lassen können und konnte selbst beim Lesen abschalten. Man kann das Buch einfach auf sich wirken lassen, ohne groß Probleme wälzen zu müssen.Ein Buch, dass sich gut im Urlaub, am Strand oder wo auch immer lesen lässt. Man bangt und hofft mit Katie, dass sie ihren großen Wunsch doch noch verwirklichen kann und vielleicht trifft sie ja auch noch den Mann ihres Lebens. Möglich ist alles. 

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