Schau mir in die Augen, Audrey

von Sophie Kinsella 
4,3 Sterne bei447 Bewertungen
Schau mir in die Augen, Audrey
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (377):
Eternitys avatar

Eine tolle Familiengeschichte über psychische Probleme bei Teenagern

Kritisch (9):

Leichte Geschichte mit ernstem Hintergrund, leider sehr unrealistisch und der Fokus auf die kleine Liebesgeschichte geht verloren

Alle 447 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Schau mir in die Augen, Audrey"

»Ich liebe es. Es ist einfach so großartig.« Zoella
Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen ihrer Angstattacken versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570403617
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:11.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.07.2015 bei cbj audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Eternitys avatar
    Eternityvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle Familiengeschichte über psychische Probleme bei Teenagern
    Eine tolle Familiengeschichte über psychische Probleme bei Teenagern

    Als Erwachsener vergisst man leider schnell, wie das Leben als Kind oder Teenager war. Man belächelt Gespräche zwischen Kids, die man vielleicht in Bus oder Bahn aufschnappt, und die darüber gehen, was für Probleme der Alltag doch bringt: der Schwarm steht nicht auf mich oder ich traue mich nicht, ihn anzusprechen; wieder eine Fünf in Mathe; nicht genügend Taschengeld und und und...

    Auch wenn man solche Teenie-Probleme als Erwachsene als harmlos erachtet, sind sie dies gar nicht immer. Ja, natürlich, sind manche davon Eintagsfliegen und der nächste Schwarm kommt bestimmt und der andere Kerl ist längst vergessen, doch manche Probleme wiegen schwer. Besonders da sollten Eltern einen feinen Spürsinn haben.
    Doch es geht noch weiter, denn auch Kinder und Teenager können sich bereits mit psychischen Probleme herumschlagen müssen. Was dies für Konsequenzen für die Zukunft mit sich ziehen kann, wenn diese nicht ernst genommen werden, mag man sich gar nicht ausmalen.

    Diese Geschichte hier zeigt ganz großartig, wie schwierig es ist, wenn ein Familienmitglied, die eigene Tochter oder Schwester, ein Teenager noch solch schwere Probleme hat. Doch die Geschichte zeigt auch eindrücklich, wie man als Familie daran wächst, wie man aus den harten Zeiten wieder herauskommen kann. Natürlich ist es kein Zuckerschlecken, sondern wirkliche Arbeit, doch sie ist schaffbar! Gemeinsam. Alle zusammen.

    Die Geschichte ist modern, sie zeigt, wie Teenager sind, wie Eltern sind, wie missverständlich die Kommunikation in Familien sein kann, wie Eltern ihre Kinder manchmal unterschätzen, wie schwierig es sein kann, ein Teenager zu sein.

    Die Geschichte zeigt, wie das Leben ist!

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    Roselights avatar
    Roselightvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte mit gutem Happy End
    Gutes Jugendbuch

    Gehört zu meinem Lieblingen.
    Sophie Kinsella bringt auf einer unterhaltsamen Art, eine Krankheit in den Mittelpunkt und schafft es, es traurig und fröhlich zugleich zu machen.

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    zeki35s avatar
    zeki35vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schöner Jugendroman..
    Schöner Jugendroman..

    Inhaltsangabe

    Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen ihrer Angstattacken versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

    Meine Meinung

    Zum Buch

    „Schau mir in die Augen, Audrey“ ist nicht mein erstes Buch von der Autorin. Ich hatte eine kleine Vorahnung, wie das Buch sein könnte. Doch ich muss sage, dass das Buch ganz anders war als erwartet. Es ist sogar ein anderer Stil, als bei den anderen Büchern. 
    Der Jugendroman hat mich mit seiner Frische und seinem Witz sehr überrascht. Die ganze Geschichte rund um Audrey und ihre Familie hat mir äußerst gut gefallen. 

    Cover

    Ein ganz großes Lob für das Cover. Die Farben und die Motive wurden perfekt zu einem richtig schönen Bild zusammengestellt. Außerdem finde ich die kleinen Zeichnungen im Inneren des Buches sehr schön und erfrischend. Alles in allem ist das Cover sehr jugendlich gehalten und eher für die Mädchen bestimmt. 

    Protagonisten

    Audrey unser wichtigster Charakter ist ein vierzehnjähriges, ruhiges Mädchen, welches nach einer schlechten Erfahrung in der Schule ein psychisches Problem hat. Die erste Hälfte ist sie unscheinbar und eher für sich allein. Doch sobald Linus in ihr Leben kommt, wird sie immer offener. Sie ist mir sofort sehr sympathisch gewesen und ich mochte ihre Sicht auf die Familie und ihren Humor extrem. 
    Ihre Familie ist eine Familie, wie jede andere. Alle sind ein bisschen auf die eigene Weise verrückt. Dies macht sie umso sympathischer und wertvoller. Audreys Mutter wirkt am Anfang ein wenig zu aufbrausend. Doch im Laufe der Geschichte sieht man, dass sie nur eine besorgte Mutter ist. Sie würde für ihre Familie alles machen.
    Linus ein sehr netter und freundlicher Junge. Manchmal ein klein wenig zu weise, wo ich mir dachte, dass 15-Jährige sich fast nie so verhalten hätten. Nichtsdestotrotz hat er mich sehr unterhalten.

    Schreibstil

    Das Buch ist aus Audreys Sicht geschrieben, was uns noch mehr in ihre Gefühlswelt genommen hat. Außerdem haben wir immer wieder Ausschnitte, welche Audrey filmen muss. Dies hat mir besonders gefallen, besonders die Aufnahmen von ihren Eltern. 

    Fazit

    Ein schöner Jugendroman, welcher uns zeigen soll, dass Mobbing ganz schlimme Auswirkungen haben kann. Er soll uns auch zeigen, dass unser Leben mit Tiefen und Höhen ausgestattet ist. Das jedoch kein Grund ist alles aufzugeben, sondern im Leben weiter zu kämpfen.

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gut gelungenes Buch, welches auch bei Erwachsenen gut ankommen dürfte.
    Schau mir in die Augen Audrey

    Seit Audrey ihre Angststörung hat, verlässt sie nicht mehr das Haus und trägt ihr Sonnenbrille fast ständig. Ihre Therapeutin gibt ihr die Aufgabe, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen. Bald bekommt Audrey neben ihrer Familie auch immer wieder Linus, der Freund ihres Bruders, vor die Linse. Kann dieser Audrey mit seiner Freundschaft genug Unterstützung geben, um ihre Angststörung zu besiegen?

    Audreys Angststörung hat mit Erlebnissen in ihrer Schule zu tun, welche wohl gravierend waren. Der Leser ist nah an ihren Gefühlen dran, ohne jedoch genau zu erfahren, was in der Vergangenheit geschehen ist.

    Im Buch begleitet der Leser Audrey durch ihre schwere Zeit, und Stück für Stück macht der Leser auch Bekanntschaft mit ihrer Familie. Ihr Bruder Frank hängt den ganzen Tag nur vor dem Computer ab. Dies missfällt der Mutter, die wiederum einen Gesundheitstick hat. Der Vater ist eher ein gemütlicher Typ, den nichts so schnell aus der Ruhe bringt.

    Diese bunte Ansammlung von Figuren sorgt für viel Trubel und Spaß, so dass sich Audreys Angststörung nicht in den Mittelpunkt der Geschichte stellt. Die Versuche der Mutter, ihren Bruder von seiner „Computersucht“ zu heilen, nehmen sehr merkwürdige Züge an.

    Es war schön, diese Familie zu begleiten. Die Geschichte ist gut und flüssig geschrieben. Das „Filmskript“ – Audreys Blick durch die Kamera – ist gut dargestellt und hilft, die Familie noch genauer zu verstehen.

    „Schau mir in die Augen Audrey“ ist ein witziger Jugendroman mit ernstem Hintergrund. Ein gut gelungenes Buch, welches auch bei Erwachsenen gut ankommen dürfte.

    Weitere Rezensionen gibt es auf www.nicole-plath.de

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein richtig schöner Jugendroman...
    Ein richtig schöner Jugendroman...

    Inhaltsangabe

    Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen ihrer Angstattacken versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

    Meine Meinung

    Zum Buch

    „Schau mir in die Augen, Audrey“ ist nicht mein erstes Buch von der Autorin. Ich hatte eine kleine Vorahnung, wie das Buch sein könnte. Doch ich muss sage, dass das Buch ganz anders war als erwartet. Es ist sogar ein anderer Stil, als bei den anderen Büchern. 
    Der Jugendroman hat mich mit seiner Frische und seinem Witz sehr überrascht. Die ganze Geschichte rund um Audrey und ihre Familie hat mir äußerst gut gefallen. 

    Cover

    Ein ganz großes Lob für das Cover. Die Farben und die Motive wurden perfekt zu einem richtig schönen Bild zusammengestellt. Außerdem finde ich die kleinen Zeichnungen im Inneren des Buches sehr schön und erfrischend. Alles in allem ist das Cover sehr jugendlich gehalten und eher für die Mädchen bestimmt. 

    Protagonisten

    Audrey unser wichtigster Charakter ist ein vierzehnjähriges, ruhiges Mädchen, welches nach einer schlechten Erfahrung in der Schule ein psychisches Problem hat. Die erste Hälfte ist sie unscheinbar und eher für sich allein. Doch sobald Linus in ihr Leben kommt, wird sie immer offener. Sie ist mir sofort sehr sympathisch gewesen und ich mochte ihre Sicht auf die Familie und ihren Humor extrem. 
    Ihre Familie ist eine Familie, wie jede andere. Alle sind ein bisschen auf die eigene Weise verrückt. Dies macht sie umso sympathischer und wertvoller. Audreys Mutter wirkt am Anfang ein wenig zu aufbrausend. Doch im Laufe der Geschichte sieht man, dass sie nur eine besorgte Mutter ist. Sie würde für ihre Familie alles machen.
    Linus ein sehr netter und freundlicher Junge. Manchmal ein klein wenig zu weise, wo ich mir dachte, dass 15-Jährige sich fast nie so verhalten hätten. Nichtsdestotrotz hat er mich sehr unterhalten.

    Schreibstil

    Das Buch ist aus Audreys Sicht geschrieben, was uns noch mehr in ihre Gefühlswelt genommen hat. Außerdem haben wir immer wieder Ausschnitte, welche Audrey filmen muss. Dies hat mir besonders gefallen, besonders die Aufnahmen von ihren Eltern. 

    Fazit

    Ein schöner Jugendroman, welcher uns zeigen soll, dass Mobbing ganz schlimme Auswirkungen haben kann. Er soll uns auch zeigen, dass unser Leben mit Tiefen und Höhen ausgestattet ist. Das jedoch kein Grund ist alles aufzugeben, sondern im Leben weiter zu kämpfen.

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    rosinchen_s avatar
    rosinchen_vor einem Jahr
    Spaß pur!

    -Inhalt
    Audrey wächst in einer verrückten Familie auf, die von Zeit zu Zeit seltsamer wird, doch ihrer Meinung nach ist sie die Komischste. Nach einem traumatisierendem Erlebnis, von dem nichts genaueres preisgegeben wurde, litt Audrey unter psychischen Störungen, weshalb sie niemandem mehr in die Augen sehen konnte. Laut ihrer Psychologin sollte sie einen Film über das alltägliche Leben bei ihr zu Hause drehen, wobei Linus, ein Freund ihres Bruders , ihr immer öfter vor die Linse trat. Schon bald entwickelte sich zwischen den beiden etwas Besonderes.

    -Meinung
    Ich liebe dieses farbenfrohe Cover, wobei mich wohl doch eher der Inhalt angesprochen hat. Meiner Meinung nach, kann man sich echt gut in Audrey hineinversetzen und ihre Angst, ihre Wut und alle anderen Gefühle spüren. Jedoch war mein Lieblingscharakter wohl doch eher Linus, denn er ist echt ein Traumtyp. Schließlich stand er Audrey in jeder Situation bei und akzeptiert sie so, wie sie ist. Leider wurde auf ihre Vergangenheit nicht zu sehr eingegangen, das wäre auch das einzige, was ich daran auszusetzen habe. Also ein sehr empfehlenswertes Buch für, meiner Meinung nach, Jugendliche von 12-15 Jahre.

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    jujumauss avatar
    jujumausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, kurzweilig, amüsant und dennoch ganz anders, als man es von Kinsella gewohnt ist.
    Eine etwas andere Kinsella, aber ähnlich gut wie gewohnt

    Lange habe ich überlegt, ob ich mich an das erste Jugendbuch einer meiner Lieblingsautorinnen wagen soll und jetzt habe ich es endlich getan.


    Grundsätzlich hat mir das Thema schon gut gefallen: Ein Mädchen, dass sich nach einer Mobbingattacke in der Schule zu Hause erholen muss und das seitdem auch nur noch eine Sonnenbrille trägt, um niemandem mehr in die Augen schauen zu müssen. Das ist erst einmal ein sehr ernstes Thema, aber in diesem Buch wird damit sehr locker umgegangen. Zudem ist Audrey nicht immer das Hauptthema. Bereits zu Beginn des Buches wird deutlich, dass ihre gesamte Familie recht chaotisch ist und jeder dort seinen eigenen Kopf hat, den es jeweils durchzusetzen gilt. Jeder einzelne Charakter war mir sehr sympathisch und auch (wenn auch manchmal etwas überspitzt) einzigartig.


    Am besten hat mir gefallen, dass es (typisch Kinsella)sehr flüssig zu lesen war. Insbesondere die Filmpassagen haben mir gefallen, die Audrey für ihre Therapie drehen soll. Ich mag generell Elemente, die von üblichen Textpassagen abweichen.
    Weniger gefallen hat mir leider, dass der Verlauf des Buches sehr gradlinig war. Genau das Gegenteil, was Audrey eigentlich in ihrer Therapie lernt, nämlich, dass das Leben Höhen und Tiefen bereithält. So ist die Beziehung zu Linus etwas zu utopisch und auch Linus an sich hat für sein Alter meiner Meinung nach zu viele Lebensweisheiten auf Lager. So hat es mir zwar Spaß gemacht, Audreys Heilungsprozess zu verfolgen, aber es fehlte einfach an aufregenden und spannenden Wendepunkten.
    Auch mochte ich nicht besonders, dass Audrey der Meinung ist, uns (den Leser) ginge es nichts an, was ihre Krankheit ausgelöst hat. Die Art und Weise fand ich einfach sehr plump und ich hätte es lieber gehabt, wenn wir es einfach so nicht erfahren hätten, als so vor den Kopf gestoßen zu werden.


    Dennoch hatte ich wirklich viel Spaß mit diesem Buch, weil ich vor allem Familienstreitpunkte wiedererkennen oder darüber gut schmunzeln konnte. Deshalb 4 von 5 Sterne von mir.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor einem Jahr
    Schau mir in die Augen, Audrey


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Schon etwas länger stand dieses Buch auf meiner Merkliste, nun endlich habe ich dazu gegriffen, allerdings in der Hörbuchvariante.
    Deshalb werde ich auch zuerst darauf eingehen.


    Maria Koschny hat ihren Job wirklich wahnsinnig gut gemacht, für mich passte ihre Stimme und die ganze Interpretation einfach perfekt zum Flair der Geschichte. 
    Der Schreibstil ist völlig unkompliziert, einfach und total flüssig und locker leicht zu lesen.
    Erzählt wird natürlich in der ICH- Perspektive von Audrey, alles andere würde auch gar keinen Sinn machen.


    Ich mochte Audrey auf Anhieb und da ich selber schon unter einer schweren Depression gelitten habe waren all ihre Gedankengänge und Emotionen für mich absolut nachvollziehbar.
    Auch ihre ganze Familie habe ich regelrecht ins Herz geschlossen, sei es nun ihre etwas überdrehte und extrem reagierende Mutter, der süsse kleine Bruder, der etwas trottlige Vater oder ihr spielsüchtiger grosser Bruder.
    Ebenfalls gefiel mir Linus der Freund von ihrem Bruder Frank, seine Art mit ihrer ganzen Situation umzugehen fand ich einfach sehr einfühlsam und vorbildlich.


    Die Kombination aus ernster Thematik und Humor hat mir unheimlich gut gefallen. Klar wird nicht vollumfassend und absolut tiefgreifend auf ihre Krankheit eingegangen, was aber auch gar nicht Sinn der Story war. Ebenfalls erfahren wir als Leser bis zum Schluss nicht bis ins Detail was eigentlich genau der Auslöser war, sondern müssen uns mit ein paar Andeutungen zufriedengeben. Ich fand das aber weder schlimm noch störend, schliesslich hat uns Audrey selber den Grund geliefert, warum sie nicht näher darauf eingehen will und mir hat diese Erklärung gereicht.
    Ich fand es war einfach eine sehr schöne, unterhaltsame, humorvolle, kurzweilige, liebenswerte, berührende aber auch zum nachdenken anregende Geschichte.


    Gerne vergebe ich gerade auch wegen der tollen Umsetzung des Hörbuchs hier 
    5 Sterne

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    S
    Sandra_Lessigvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr schönes und witziges Buch, das ich regelrecht in einem Tag verschlungen habe.
    Rezension - Schau mir in die Augen, Audrey von Sophie Kinsella

    ​​Informationen zum Buch:​

    - Titel: ​Schau mir in die Augen, Audrey
    - Autor: Sophie Kinsella
    - Seiten: 379
    - Verlag: cbj
    - Reihe: /
    - Ersterscheinung: 2015 (in Deutschland)
    - ISBN: 9783570171486
    - Format: Taschenbuch
    - Preis: [A] 15,90 € [D] 14,99 €
    - Originaltitel: Finding Audrey
    - Sprache: auf Deutsch gelesen
    - Genre: Jugendbuch
    - Altersfreigabe: ab 12 Jahren

    Die Autorin:​

    ​Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" wurde zum internationalen Kinohit. Mit "Schau mir in die Augen, Audrey" gibt die Mutter von vier Söhnen und einer Tochter ihr Debüt im Jugendbuch. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.

    Die ersten Sätze:​

    ​​Oh Gott. Mum ist verrückt geworden.
    Nicht so wie sonst, nicht normal Mum-verrückt. Richtig
    verrückt.
    Normal Mum-verrückt geht so: Mum sagt, »Lasst uns
    zusammen diese tolle glutenfreie Diät machen, von der
    ich in der Daily Mail gelesen habe!«, und kauft drei glutenfreie
    Brote, die so widerlich schmecken, dass sich uns
    im Mund alles zusammenzieht. Die Familie tritt in einen
    Hungerstreik, Mum versteckt ihr Sandwich heimlich im
    Blumenbeet und eine Woche später sind wir nicht mehr
    glutenfrei.
    Das ist normal Mum-verrückt. Aber diesmal ist es
    ernst.
    Sie steht am Schlafzimmerfenster, das auf die Rosewood
    Close hinausgeht, so heißt die Straße, in der wir
    wohnen. Wobei »sie steht« viel zu normal klingt. Und
    was sie tut, ist definitiv nicht normal. Sie lehnt sich bebend
    aus dem Fenster und hat einen irren Ausdruck in
    den Augen. Vor ihr auf dem Fensterbrett balanciert der Computer von meinem Bruder Frank, der sich in einem
    gefährlichen Winkel dem Abgrund entgegenneigt. Er
    kann jeden Moment in die Tiefe stürzen. Ein siebenhundert
    Pfund teurer Computer.
    Ist ihr das klar? Siebenhundert Pfund! Ständig hält sie
    uns Vorträge darüber, dass wir keinen blassen Schimmer
    davon hätten, was das Leben heutzutage eigentlich kostet,
    und sagt solche Sachen wie »Habt ihr überhaupt eine
    Ahnung, wie hart es ist, zehn Pfund zu verdienen?« oder
    »Ihr würdet nicht so verschwenderisch mit Strom umgehen,
    wenn ihr selbst dafür aufkommen müsstet«.
    Tja, wie steht’s damit, siebenhundert Pfund zu verdienen
    und sie dann freiwillig – und buchstäblich – zum
    Fenster rauszuschmeißen?
    Unter uns rennt Frank aufgelöst in seinem Big Bang
    Theory-Shirt auf dem Rasen vor dem Haus hin und her,
    rauft sich die Haare und redet verzweifelt auf Mum ein.
    »Mum.« Seine Stimme überschlägt sich vor Entsetzen.
    »Mum, das ist mein Computer.«
    »Natürlich ist das dein Computer!«, schreit Mum hysterisch.
    »Denkst du vielleicht, das wüsste ich nicht?«
    »Mum, bitte. Lass uns darüber reden, ja?«
    »Ich hab versucht, darüber zu reden!«, gibt Mum aufgebracht
    zurück. »Ich hab es auf die nette Tour versucht, mit vernünftigen Argumenten, mit Bitten und Betteln,
    mit Bestechung … Ich habe alles versucht! ALLES,
    Frank!«
    »Aber ich brauche meinen Computer!«
    »Nein, du brauchst deinen Computer nicht!«, kreischt
    Mum so laut, dass ich zusammenzucke. »Mummy schmeißt den Computer aus dem Fenster!«,
    ruft Felix, der gerade in den Vorgarten gelaufen kommt,
    und schaut mit staunender Begeisterung zu ihr hoch.
    Felix ist unser kleiner Bruder. Er ist vier. Er begegnet so
    ziemlich allem im Leben mit staunender Begeisterung.
    Ein Lastwagen in der Straße! Ketchup! Eine extralange
    Pommes! Dass Mum kurz davor ist, einen Computer aus
    dem Fenster zu werfen, ist nur ein weiterer Punkt auf
    der langen Liste der täglichen Wunder.

    Die Buchrückseite:

    ​​Audreys Familie ist ziemlich durchgeknallt

    ​Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...​

    Inhalt:​

    ​​„Schau mir in die Augen, Audrey“ erzählt die Geschichte der vierzehnjährigen Audrey, die seit einiger Zeit immerzu eine Sonnenbrille trägt und den Kontakt zur Außenwelt meidet. Was im ersten Moment wie die Starallüren eines pubertären Teenagers klingt, hat allerdings eine ernste Hintergrundgeschichte, denn Audrey leidet unter einer schweren sozialen Phobie. Ein traumatisches Ergebnis in ihrer alten Schule belastet sie so stark, dass jeglicher Kontakt zu anderen Menschen – abgesehen von ihren „Wohlfühl-Menschen“ - bei ihr für extreme Angst sorgt und zu Panikattacken führt. Audrey weiß, dass sie gegen ihre Krankheit kämpfen muss, und geht bereits regelmäßig zur Therapie. Aber der Weg zur Besserung ist voller schier unbezwingbarer Stolpersteine...​

    Meine Meinung:​

    ​​Tolles Jugendbuch mit schöner Geschichte, das an manchen Stellen zum Lachen einlädt.

    ​Fazit:​
    ​​
    ​​Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

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    kruemelhinos avatar
    kruemelhinovor einem Jahr
    Eine einfache Sommerlektüre

    Teenager Audrey leidet unter Panikattacken, trägt daher permanent eine Sonnenbrille und geht nicht mehr aus dem Haus. Bei ihrer Familie geht es zudem drunter und drüber. Ihr Bruder Frank ist computersüchtig und treibt damit die neurotische Mutter geradezu um den Verstand. Audreys Therapeutin rät ihr, das Familienleben, zu therapeutischen Zwecken, vor der Kamera festzuhalten, woran Audrey mit der Zeit gefallen findet. Auch hat sie ein Auge auf Franks Kumpel Linus geworfen, der ihr dazu verhilft, ihr Schneckenhaus nach und nach zu verlassen.

    Die Gründe für Audreys Panikattacken bleiben, bis zuletzt, weitestgehend im Dunkeln. Ihre Geschichte wird nur angerissen. Was genau passiert ist, bleibt für den Leser ein Geheimnis. Das liest sich zunächst unzufriedenstellend, im Nachhinein sind der Auslöser für die Attacken gar nicht mal so wichtig, auch wenn zum Schluss noch mal ein Spannungsbogen um das bestimmte Ereignis gesponnen wird.

    Gut gelungen ist der Umgang mit dem Thema Panikattacken. So wie Audreys Therapeutin versucht deren Ich-Fokus um ihre Erkrankung herum auf ihre Umgebung zu lenken, so verliert auch der Leser nach und nach den Fokus auf diese Krankheit und lernt dabei mehr Audreys Familienleben als solche kennen. Weniger interessant finde ich in diesem Zusammenhang allerdings die ewigen Diskussionen zwischen Frank und dessen Mutter um seine Spielsucht. Zwar sorgen einige Vorfälle für unerwartete Lacher beim Lesen. Im Großen und Ganzen wird mir aber das Thema viel zu sehr ausgereizt, das praktisch ein gefühltes Dreiviertel der Geschichte einnimmt.

    'Schau mir in die Augen, Audrey' liest sich wirklich sehr flüssig, so dass ich das Buch in drei Tagen beendet habe. Über eine nette und seichte Sommerlektüre reicht diese Geschichte aber nie hinaus, denn im Großen und Ganzen bleibt sie eine einfache Teenie-Liebesgeschichte, die hier thematisiert wird. Und diese sollte man dann eben auch mögen, wenn man denn zu dem Buch greifen sollte.

    3,5/5 Punkte

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TinaLiests avatar

    Eine zauberhafte funkensprühende Familiengeschichte

    Wer Sophie Kinsellas Bücher kennt, der weiß: Diese Frau hat Herz und Humor! Mit ihrem ersten Jugendroman wagt sie sich in ein neues Genre vor und trifft dabei wieder einmal voll ins Schwarze: "Schau mir in die Augen, Audrey" begeistert mit einer jungen Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss, einer liebevoll-chaotischen Familie und einer Geschichte, die ein ernstes Thema in warmherzigen Humor hüllt. Audrey und ihre Familie werden euch verzaubern!

    Mehr zum Buch:
    Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

    Hier könnt ihr reinlesen!

    Für die LovelyBooks Lesechallenge im Juli vergeben wir gemeinsam mit dem cbj Verlag 50 Leseexemplare von "Schau mir in die Augen" von Sophie Kinsella unter allen, die sich hier bis einschließlich 8. Juli 2015 bewerben!

    Jede Woche stellen wir euch eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Challenge am 16. August 2015 am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt einen grandiosen Hauptpreis: einen 100 Euro-Gutschein von KRASS Optik für eine Sonnenbrille, die man auf keinen Fall verstecken möchte. Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils ein Buchpaket aus dem cbj Verlag mit tollem neuen Lesestoff!

    Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen.

    Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben der Lesechallenge im Juli ist Sonntag, der 16. August 2015 - d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen.
    rainbowlys avatar
    Letzter Beitrag von  rainbowlyvor 3 Jahren
    Danke!!! 😂
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