Sophie Kinsella Schau mir in die Augen, Audrey

(385)

Lovelybooks Bewertung

  • 317 Bibliotheken
  • 27 Follower
  • 6 Leser
  • 165 Rezensionen
(190)
(138)
(48)
(8)
(1)

Inhaltsangabe zu „Schau mir in die Augen, Audrey“ von Sophie Kinsella

»Ich liebe es. Es ist einfach so großartig.« Zoella Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen ihrer Angstattacken versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

Ein witziges, optimistisches und fröhliches Buch über ein Mädchen mit einem psychischen Problem.

— Buchfluestern82
Buchfluestern82

Ernstes Thema humorvoll umgesetzt.

— lachprinzessin
lachprinzessin

Das Buch hat mich unterhalten und amüsiert. Ein gelungener Jugendroman!

— Lia48
Lia48

War lustig zum lesen, aber nichts wirklich besonderes.

— lottehofbauer
lottehofbauer

Stöbern in Jugendbücher

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Sympathischer Freak mit verqueren Gedanken trifft auf zarte Romantik.

H.C.Hopes_Lesezeichen

Brennender Durst

Hätte ruhig noch mehr Höhepunkte vertragen können

Skyline-Of-Books

Lila's Secret, Band 1: Trügerische Nähe

Spannend, fesselnd und immer wieder überraschende Entwicklungen

Nele_anders

Erwachen des Lichts

Offensichtlicher Handlungsverlauf, blasse Protagonistin, Mythologie kommt zu kurz - nur Humor der männlichen Hauptfigur überzeugt

paintedautumn

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Anfangs etwas schleppend, bessert sich aber stetig und das letzte Drittel tröstet über alles hinweg, pure "episch-ness".. - 5 Sterne

AmiLee

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Ein Geheimnis für ein Geheimnis. ...leider muss ich jetzt auf Teil 2 bis Herbst 2018 warten.

shari77

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine einfache Sommerlektüre

    Schau mir in die Augen, Audrey
    kruemelhino

    kruemelhino

    01. August 2017 um 03:16

    Teenager Audrey leidet unter Panikattacken, trägt daher permanent eine Sonnenbrille und geht nicht mehr aus dem Haus. Bei ihrer Familie geht es zudem drunter und drüber. Ihr Bruder Frank ist computersüchtig und treibt damit die neurotische Mutter geradezu um den Verstand. Audreys Therapeutin rät ihr, das Familienleben, zu therapeutischen Zwecken, vor der Kamera festzuhalten, woran Audrey mit der Zeit gefallen findet. Auch hat sie ein Auge auf Franks Kumpel Linus geworfen, der ihr dazu verhilft, ihr Schneckenhaus nach und nach zu verlassen.Die Gründe für Audreys Panikattacken bleiben, bis zuletzt, weitestgehend im Dunkeln. Ihre Geschichte wird nur angerissen. Was genau passiert ist, bleibt für den Leser ein Geheimnis. Das liest sich zunächst unzufriedenstellend, im Nachhinein sind der Auslöser für die Attacken gar nicht mal so wichtig, auch wenn zum Schluss noch mal ein Spannungsbogen um das bestimmte Ereignis gesponnen wird.Gut gelungen ist der Umgang mit dem Thema Panikattacken. So wie Audreys Therapeutin versucht deren Ich-Fokus um ihre Erkrankung herum auf ihre Umgebung zu lenken, so verliert auch der Leser nach und nach den Fokus auf diese Krankheit und lernt dabei mehr Audreys Familienleben als solche kennen. Weniger interessant finde ich in diesem Zusammenhang allerdings die ewigen Diskussionen zwischen Frank und dessen Mutter um seine Spielsucht. Zwar sorgen einige Vorfälle für unerwartete Lacher beim Lesen. Im Großen und Ganzen wird mir aber das Thema viel zu sehr ausgereizt, das praktisch ein gefühltes Dreiviertel der Geschichte einnimmt.'Schau mir in die Augen, Audrey' liest sich wirklich sehr flüssig, so dass ich das Buch in drei Tagen beendet habe. Über eine nette und seichte Sommerlektüre reicht diese Geschichte aber nie hinaus, denn im Großen und Ganzen bleibt sie eine einfache Teenie-Liebesgeschichte, die hier thematisiert wird. Und diese sollte man dann eben auch mögen, wenn man denn zu dem Buch greifen sollte.3,5/5 Punkte

    Mehr
  • Schau mir in die Augen, Audrey

    Schau mir in die Augen, Audrey
    Buecher-Liebe-de

    Buecher-Liebe-de

    30. July 2017 um 15:08

    Inhalt von „Schau mir in die Augen, Audrey“Audrey ist ein Teenager-Mädchen, das in einer liebevollen und leicht durchgeknallten Familie aufwächst. Ihr älterer Bruder ist süchtig nach Computerspielen, ihre Mutter nimmt die Daily Mail etwas zu ernst und sie selbst wurde an ihrer alten Schule von anderen Mädchen gemobbt – eine Erfahrung, die nicht ohne Folgen für sie blieb.Zunächst verbrachte Audrey einige Zeit in einer Klinik und die folgenden Monate weiterhin in Therapie. Sie traut sich nicht mehr, das Haus zu verlassen und selbst in Gegenwart ihrer Familie trägt sie immer eine Sonnenbrille, da sie Blickkontakt nicht mehr erträgt. Audrey leidet sehr unter dieser Situation. Als aber plötzlich ein Freund ihres Bruder in ihr Leben tritt, fangen die Dinge an, sich zu verändern…Meine MeinungMit diesem Buch dürfte ein relativ großes Zielpublikum angesprochen werden – Teenager, da der Hauptcharakter des Buches einer ist, Mütter, die sich in einigen Situation sicherlich mehr oder weniger wiederfinden, aber auch kinderlose Erwachsene (vermutlich in erster Linie Frauen), die an vielen Stellen einfach gut unterhalten werden.Obwohl das Buch mit dem Thema Mobbing einen ernsten Hintergrund hat und zeigt, was Menschen, die meinen sich einen „Spaß“ zu machen, anderen Menschen überhaupt antun, ist es Sophie Kinsella gelungen, dennoch einen in erster Linie unterhaltsamen Roman zu verfassen. Sie vereint hier Witz und Ernsthaftigkeit auf großartige Weise.Die Charaktere haben alle so ihre Besonderheiten, die jeden Charakter auf seine ganz eigene Art sympathisch macht.Der erste Satz, bzw. die ersten zwei Sätze, lauten: „Oh Gott. Mom ist verrückt geworden.“ – und damit wird eigentlich schon der perfekte Einstieg ins Buch geliefert. Das Buch lässt sich von der ersten Seite an sehr flüssig lesen. Es ist ein perfektes Buch für einen schönen Sommertag, den man im Garten oder auf dem Balkon verbringt.Was ich jedoch ein bisschen störend finde ist, dass man zwar erfährt, dass Audrey von ihren Mitschülern gemobbt wurde, jedoch nicht, was genau geschehen ist. Ich hätte es schöner gefunden, wenn dies im Laufe der Geschichte noch aufgelöst worden wäre.FazitTypischer Sophie Kinsella Stil, der sich mit diesem Buch aber erstmals an ein jüngeres Publikum richtet. Obwohl das Buch ein ernstes und auch sehr aktuelle Thema – Mobbing – behandelt, kommt der Humor hier nicht zu kurz.

    Mehr
  • Schau mir in die Augen, Audrey - Sophie Kinsella

    Schau mir in die Augen, Audrey
    Katykate

    Katykate

    19. July 2017 um 07:28

    Handlung & UmsetzungDer Einstieg in das Buch ist gelungen und ich habe sofort reingefunden. Man wird sofort in dieses lustige Familienleben von Audrey hineingezogen.Von Anfang an wird Spannung erzeugt, indem nicht sofort erklärt wird, was mit Audrey los ist. Und wie es dazu gekommen ist, bleibt noch viel länger ein Geheimnis. Es wird bis zum Schluss nicht wirklich erklärt, was mich etwas stört.Das Ende geht mir generell etwas zu rasant. Die ganze Zeit geht es um Audreys Heilungsprozess, der auch mit vielen Rückschlägen gespickt ist. Doch zum Schluss kam es mir fast so vor, als wäre sie einfach geheilt. Als hätte jemand geschnippt und es wäre alles wieder gut gewesen.CharaktereAudrey ist mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich musste sehr mit ihr mitleiden. Leider kann ich ihre Probleme und Handlungsweisen immer noch nicht ganz nachvollziehen, weil nie erwähnt wurde, was genau ihr widerfahren ist.Linus ist der kleine Held dieses Buches. Er hilft Audrey und rettet sie sozusagen aus ihrem schwarzen Loch.Frank und Felix, die beiden Brüder von Audrey, sind sympathisch, lustig und sehr unterhaltsam. Frank hat fast nichts anderes als seine Computerspiele im Kopf und ist so schlagfertig, dass selbst seinen Eltern oft der Mund offen stehen bleibt. Felix ist dagegen ein typischer kleiner Junge, der alles nachplappert und gerne Süßigkeiten ist. Ein wahres Goldstück!Audreys Eltern sind genauso amüsant wie der Rest der Familie. Eine überfürsorgliche Mutter, die allem zu viel Bedeutung beimisst und glaubt, zu wissen, was das beste für alle ist, und ein Vater, der sich am Liebsten aus allem heraushält und seine Frau alles regeln lässt.SchreibstilDer Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Er war flüssig, dem Alter der Charaktere angepasst und gut zu lesen. Allerdings habe ich mir mit dem Alter der Protagonistin etwas schwer getan, und ich persönlich mag es nicht so gern, wenn der Autor die Leser direkt anspricht. Und das war in diesem Buch leider der Fall. Ich mag es lieber, mich als Teil des Buches zu fühlen und nicht als Zuschauer.FazitSchau mir in die Augen, Audrey ist ein Buch über große und kleine Teenager-Probleme und wie sehr sie einem jungen Menschen zu Schaffen machen können. Eine bewegende Geschichte mit einem Fünkchen Romantik.

    Mehr
  • Sehr empfehlenswert!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    Buchfluestern82

    Buchfluestern82

    18. July 2017 um 10:18

    Mir hat das Buch von Sophie Kinsella sehr gut gefallen. Ich habe viel gelacht, auch wenn das eigentliche Thema "Panikattacken" eigentlich nicht lustig ist. Ein Buch das aufrüttelt ohne den Zeigefinger zu heben. Ich kann euch deshalb das Buch wärmstens empfehlen!

  • Macht einfach nur Spaß

    Schau mir in die Augen, Audrey
    lachprinzessin

    lachprinzessin

    15. June 2017 um 11:07

    Es ist ein  überaus humorvolles Buch, welches sich mit dem Thema Angst beschäftigt. Der Leser wird auf die Entwicklungsreise von Sophie mitgenommen. Zwischen ihrer chaotischen Familie, ihren Therapiestunden und mit einer großen Sonnenbrille zum Schutz vor Nähe muss sich Sophie zurechtfinden. Die Liebe offenbart ihr das Leben. Sehr amüsant geschrieben und macht Lust auf mehr! Klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

    Mehr
  • Ein unterhaltsamer Jugendroman!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    Lia48

    Lia48

    07. June 2017 um 22:39

    Ein traumatisches Ereignis führt bei der jungen Audrey dazu, dass sie sich von der Außenwelt abschirmt. Das Haus zu verlassen fällt ihr schwer und auch schon allein der Kontakt zu Menschen außerhalb ihrer Familie, lässt sie in Panik ausbrechen. Um den Blickkontakt vermeiden, trägt Audrey immer eine Sonnenbrille.Eines Tages schlägt ihr ihre Therapeutin vor, den Alltag in der Familie mit der Kamera zu dokumentieren. Dabei trifft sie  ausgerechnet immer wieder auf den besten Freund ihres Bruders - Linus. Und der ist gar nicht mal so übel...Sophie Kinsella hat es geschafft, ein ernstes Thema - die psychische Erkrankung von Audrey - so zu verpacken, dass daraus eine humorvolle und unterhaltsame Geschichte entstanden ist.Dies ist wohl vor allem den tollen Charakteren sowie dem lockeren und humorvollen Schreibstil der Autorin zu verdanken.Ich habe das Buch gerne gelesen. Die chaotische Familie hat mich immer wieder zum lachen gebracht. Und auch Audreys Entwicklung war ganz interessant.Bei der Sache mit der Sonnenbrille, habe ich so meine Zweifel, ob das jemand mit Audreys Problemen, tatsächlich so handhaben würde. Denn Audrey hat das Gefühl, dass andere sie anschauen und über sie reden. Natürlich, kann sie mit der Sonnenbrille dem Blickkontakt entgehen, aber letztendlich fällt sie dann ja anderen Leuten noch mehr auf, wenn sie die Brille selbst bei Regen trägt...Schade fand ich, dass der Leser keine Details über das traumatische Ereignis erfahren hat, das der Protagonistin widerfahren ist.Und trotzdem fand ich die Geschichte so unterhaltsam und amüsant, dass ich dem Buch als Jugendbuch 4,5 Sterne gebe!

    Mehr
  • Lustig, lustiger, Kinsella!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    danceprincess

    danceprincess

    21. May 2017 um 15:55

    InhaltAudrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...MeinungDies war mein erstes Buch von Sophie Kinsella und ich habe mich sehr darauf gefreut. Ich bekomme nämlich immer mit wie meine Mutter sich beim lesen von Büchern der Autorin halb kaputt lacht. Sie hat mir schon oft empfohlen ein Buch dieser Autorin zu lesen,Und mit "Schau mir in die Augen, Audrey" war es endlich soweit.Der Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht. Schon nach den ersten zwei Sätzen war ich am lachen und wusste, dieses Buch verschönert den Tag und macht den Moment lustiger.Manche Situationen im Buch sind einfach so absurd und verrückt, dass man als Leser quasi gezwungen ist lachend den Kopf zu schütteln.Die Geschichte an sich hat mir auch sehr gut gefallen.Es ging um ein ernstes Thema, dass aber mit Humor wiedergegeben wurde. Diese Idee fand ich einfach großartig.Audrey leidet nämlich, wie ihr im Klappentext seht, unter Angststörungen. Dies ist meiner Meinung nach kein leichtes Thema und eine sehr schlimme "Krankheit".Trotz allem schafft es Sophie Kinsella eine fröhliche gute Laune Geschichte zu erschaffen. Und dies macht das Buch einfach so gut wie es ist.Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig. Viel mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen. Ich habe wirklich selten so ein witziges und Buch gelesen. Die Autorin schafft es einfach, einen Gag nach dem anderen einfließen zu lassen,und diesen auch noch ernst darzustellen. Es ist wirklich kein Wunder, dass sie eine der Bestsellerautorinnen ist.Die Charaktere fand ich auch klasse. Audrey hätte ich mir, nach dem Klappentext zu urteilen, aber nicht so jung vorgestellt. Dies war ein Punkt der mich auch sehr gestört hat. ich lese dann doch lieber Bücher, wo die Protagonisten ungefähr in meinem Alter sind, und ich mich besser in sie hinein versetzen kann.Trotzdem fand ich Audrey wirklich toll. Trotz ihren Angststörungen hat sie ihren Humor und ihre eigene Persönlichkeit nicht verloren.Das Cover finde ich sehr schön.Das Mädchen mit der Sonnenbrille spiegelt das Thema der Geschichte und auch Audrey selbst perfekt wieder.Außerdem lässt das Cover auf einen lustigen und schönen Roman hoffen.FazitEine super schöne und lustige Geschichte mit einem sehr ernsten Thema.Sophie Kinsella hat es mal wieder geschafft. Lachflashs garantiert!

    Mehr
    • 3
  • Schau mir in die Augen, Audrey - Sophie Kinsella| Rezension

    Schau mir in die Augen, Audrey
    violareee

    violareee

    20. April 2017 um 18:22

    Vor diesem Buch, hatte ich zwar schon von der Autorin gehört. Doch nach dem Buch fragte ich mich, warum ich nicht schon vorher was von ihr gelesen habe... ♥ → KLAPPENTEXT ← Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...  → DIE ERSTEN SÄTZE ← Oh Gott. Mum ist verrückt geworden. Nicht so wie sonst, nicht normal Mum-verrückt.   → INHALT ← In dem Buch geht es um Audrey, die wegen einer Krankheit durchgehend eine Sonnenbrille trägt. Immer. Denn anderen Menschen in die Augen zu schauen, ist für sie ein riesiges Problem. Deshalb schlägt ihre Psychologin ihr vor einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen und später auch über den Freund ihres Bruders, Linus.   → MEINUNG ← Das Buch ist mit unfassbar viel Liebe geschrieben und mit einem Hauch Humor, denn man besonders in der ersten Hälfte des Buches hat. Besonders die Streitereien zwischen Frank und der Mutter, haben mich zum lachen gebracht. Einfach genial! Deshalb muss ich auch sagen, dass Frank mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch ist. Aber auch Audrey hat mich nicht enttäuscht und man konnte sich prima in sie hineinversetzen.  Auch wenn Frank Audrey in der ersten Hälfte die "Show" stiehlt, rückt Audrey mit ihrer (Liebes-)Geschichte und Linus, dann in der zweiten Hälfte zurück in den Vordergrund. Auch wenn damit der Humor zum Großteil verschwindet beginnt eine wundervolle Liebesgeschichte mit einigen Höhen und Tiefen.  Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig und macht das schnelle Lesen sehr einfach. Dabei werden die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann sie einfach nur ins Herz schließen.  → FAZIT ← Die Autorin hat es geschafft eine Geschichte zu schreiben, die es so in der Art noch nicht gibt. Zumindest ist mir etwas in der Art nicht bekannt. Man fühlt sich einfach wie ein Teil des Buches und zwischendurch denkt man, dass das Buch um die eigene Familie handelt.  Für mich ist dieses Buch definitiv eines meiner Jahreshighlights und erhält eine Leseempfehlung! Außerdem werden in nächster Zeit, auf jeden Fall noch weitere Bücher von Sophie Kinsella gelesen. 

    Mehr
  • Schau mir in die Augen, Audrey

    Schau mir in die Augen, Audrey
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    14. April 2017 um 21:31

    Inhalt Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …(Quelle: Amazon )Meine Meinung Audrey hat ein schweres Trauma, ist nach einem Krankenhausaufenthalt wieder zu Hause und ist ambulant in Therapie. Sie trägt immer eine Sonnenbrille und traut sich nicht mehr aus dem Haus. Fremde Menschen machen ihr Angst und man stellt sich die ganze Zeit die Frage, was dem Mädchen nun passiert ist, das sie so eine Panik bekommt.Ich bin leider nicht wirklich mit Audrey warm geworden, was aber auch vermutlich daran lag, das sie durch ihre Probleme ein ander Mensch geworden ist. Mir persönlich war sie gegen Ende zu anstrengend und, dass sie ab einem bestimmten Punkt zu schnell zu viel will. Ohne Rücksicht auf Verluste. Hintergeht die Eltern und hört nicht mehr auf ihre Therapeutin. Die Familie von Audrey ist wirklich schräg: die Mutter hat ihren Job aufgegeben, damit sie pausenlos an dem Rockzipfel ihrer Tochter hängen kann und immer genau über jeden Schritt bescheid weiß. Das zusammen mit ihrer Sucht ist eine Katastrophe…Chris, der Vater von Audrey, steht unter der Pantoffel seiner Frau und scheint sein Black Berry wichtiger zu finden als alles andere. Ich fand die Eltern ein wenig zu farblos und oberflächlich gehalten. Ganz im Gegensatz dazu stand Frank, der spielsüchtige Bruder,  der der wirkliche Mittelpunkt der Familie ist. Um ihn dreht sich im Mittelteil fast die gesamte Geschichte.Dabei fehlt noch der kleinste Bruder und Linus, die beiden sind aber ganz nett und erfrischen die Geschichte ein wenig. Ich kenne Sophie Kinsella von ihrer Schnäppchenjägerin-Reihe, die mir übrigens auf Grund des lockeren und lustigen Schreibstil unglaublich gut gefallen hat.Dementsprechend habe ich mich auf Audreys Geschichte und einen frech, fröhlichenStil – trotz des ernsten Themas – gefreut. Eine Freude, die nicht eingetreten ist.Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisprobleme lesen kann, aber leider zu einnötig. Das Lesen wird auf Dauer langweilig und man verspürt in Zusammenspiel mit dem lahmen Erzählstil nicht unbedingt die große „Weiterlese-Sucht“. Ich hatte auch leider das Gefühl, dass die Autorin hier auf Krampf versucht hat, ein Jugendbuch zu schreiben.Für junge Erwachsene, die selten ein Buch in die Hand nehmen, mag es nicht auffallen, aber als Kinsella-Leser ist sehr wirklich nicht lesenswert, weil man halt leider weiß, dass die Autorin es deutlich besser kann. An sich fand ich die Geschichte um Audrey und ihre Krankheit nicht schlecht, fand sie aber etwas zu schwach ausgearbeitet und an einigen Stellen nicht nachvollziehbar, weil man nicht wirklich genau erfährt, was passiert ist.Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Mutter mit ihrer „Daily Mail – Sucht“ und der Bruder Frank mit seiner „Gamer-Sucht“ mehr im Fokus stehen als Audrey und ihre Sonnenbrille, die einfach in der Nebenstory abgefrühstückt wurde.Die Idee mit dem Dokumentarfilm war mein persönliches Highlight und ich habe mich immer gefreut, wenn ein paar Seiten Drehbuch kam. Die Beziehung von Audrey und Linus war auch sehr süß geschrieben und die beiden sind wirklich ein interessantes Gespann. Von mir gibt es nur eine Leseempfehlung, kaufen würde ich mir das Buch nicht.  Sterne

    Mehr
  • Tolles Jugendbuch!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    Vannii

    Vannii

    28. March 2017 um 17:19

    Klappentext: Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...Meinung:Habe dieses wundervolle Buch gerade ausgelesen und muss einfach direkt meine Gedanken aufschreiben. Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos - nicht geflasht, aber sprachlos. Aufgrund der vielen positiven Meinungen war ich mit ziemlich sicher, dass diese Geschichte genau nach meinem Geschmack sein wird. Tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht und habe soeben eine tolle Geschichte beendet.Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Der Schreibstil? Der Schreibstil! Diese Frau weiß einfach, wie man Geschichten schreibt und das sage ich, obwohl dies mein erstes Buch von Sophie Kinsella war. Schon ab der ersten Seite spürt man, dass der Schreibstil was ganz besonderes ist und seinen ganz eigenen Wiedererkennungswert hat. Die Geschichte wird durchgängig sehr amüsant geschildert und hat ihren ganz eigenen Scharm. Es dürfte also nicht verwunderlich sein, dass ich des Öfteren mal laut losgelacht habe. ^^Dieser ganz besondere Scharm rührt wahrscheinlich aber auch von Audreys durchgeknallten Familie her. Jeder in der Familie hat einen ganz eigenen und besonderen Charakterzug, welcher einfach wie Arsch auf Eimer passt. Vor allem Audreys Mutter hatte es mir angetan. Wie sie ständig versucht Frank (Audreys älteren Bruder) von Computerspielen fernzuhalten und allgemein die ganze Zeit am ausrasten ist. Es wurde aber auch irgendwie nicht nervig sondern immer lustiger. :D Die Geschichte verfolgt man durchgängig aus der Sicht von Audrey, wobei die Geschichte immer mal wieder von kleinen Sequenzen 'unterbrochen' wird, wenn Audrey ihre Doku dreht und mit der Kamera durch das Haus rennt. Irgendwie war sie mir von Beginn an sympathisch und wirkte auf mich total niedlich. Wie die kleine, unbeholfene Schwester, die ich nie hatte. ^^Dann ist da natürlich noch Linus, der, wie der Klappentext schon andeutet, im Verlauf der Geschichte eine ganz besondere Rolle in Audreys Leben einnehmen wird. In Bezug auf Linus und Audrey hätte ich mir dann allerdings doch irgendwie etwas mehr erhofft. Man kann sich ja schon denken, welche Richtung die Beziehung der beiden noch einschlagen wird, allerdings wurde das dann in meinen Augen doch sehr oberflächlich beschrieben. Da hat mir einfach die Stimmung gefehlt und es kam nicht die gewünschte Atmosphäre bei mir auf. Das ist dann auch schon irgendwie mein einziger Kritikpunkt.Fazit:Sophie Kinsella hat hier eine Geschichte geschaffen, die ihren ganz eigenen und besonderen Scharm versprüht. Ich konnte mich in die Geschichte regelrecht fallen lassen und war dann doch sehr enttäuscht, als ich all die wunderbaren Charaktere wieder verlassen musste. Ein wirklich tolles Jugendbuch! Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. 

    Mehr
  • Hörbuch Rezension 'Schau mir in die Augen Audrey'

    Schau mir in die Augen, Audrey
    perkunosa

    perkunosa

    20. March 2017 um 21:04

    Klappentext:Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …Cover:Das Cover ist schlicht gehalten und wirkt sehr jugendlich. Wobei ich gestehen muss, dass mir hier die Ausgabe aus dem cbj Verlag besser gefallen hat.Meinung:Nachdem ich schon das Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das Hörbuch. Oft ist der Eindruck der vermittelt wird ein ganz anderer. Aber schon nach den ersten Sätzen wusste ich, dass mit Maria Koschny die perfekte Erzählerin für Audrey ausgesucht wurde. Ihre Stimme ist jugendlich und passt super zu einem Charakter wie Audrey. Im gesamten fand ich alle Protagonisten sehr gut ausgreift und echt. Ganz besonders habe ich Audreys leicht verrückte Mutter ins Herz geschlossen. Aber auch ihr Vater und der kleine Bruder Frank sind einfach toll. Eine meiner liebsten Buch-Familien! Und Linus…hach was kann ich zu Linus sagen. Ich finde jeder braucht einen Linus mit einem wunderschönen Orangenschnitz Lächeln! Besonders positiv finde ich die Tiefgründigkeit der Geschichte. Es ist ein perfekter Mix aus lustigen Elementen und ernstem Thema. Dabei rückt die Liebesgeschichte nicht zu sehr in den Vordergrund . Mich hat auch der locker leichte Schreibstil überzeugt.Fazit:Eine tiefgründige Geschichte, die sowohl mit ihren liebevollen Charakteren überzeugen kann, als auch mit der Ernsthaftigkeit die zwischen den locker leichten Seiten durchblickt. Volle Hör- bzw. Leseempfehlung. 5 von 5 Federn!

    Mehr
  • Süße Liebesgeschichte für Zwischendurch!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    libriabella

    libriabella

    19. March 2017 um 18:46

    Mit „Schau mir in die Augen, Audrey“ hat Sophie Kinsella den Schritt ins Genre Jugendbuch gewagt. Nach „Kein Kuss unter dieser Nummer“ mein zweites gelesenes Buch von ihr – das mich dieses Mal leider nur bedingt überzeugt hat.Die 14jährige Audrey leidet unter sozialer Phobie und generalisierter Angststörung mit depressiven Episoden – einfacher erklärt: Seit einem traumatischen Erlebnis befindet sich Audrey nun in Therapie. Mit der Sonnenbrille, die sie Tag und Nacht trägt, mag sie wie ein Filmstar wirken – das Ganze hat aber mehr zu bedeuten. Audrey kann mit keinem außer ihrem kleinen Bruder Felix direkten Blickkontakt halten. Sie lebt völlig zurückgezogen, geht nicht mehr zur Schule und spricht mit niemandem außer ihrer Familie und ihrer Therapeutin – ihren „Wohlfühlmenschen“, wie sie sie nennt.Audreys Familie war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Mutter ist ein wenig hysterisch und überbesorgt, fanatische Daily Mail-Leserin und auf die Gesundheit ihrer Kinder bedacht. Im Grunde will sie nur das Beste für sie, was meistens gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen ist mit den Ansichten von Pubertierenden – beispielsweise mit denen von Audreys Bruder Frank, der laut ihrer Mutter computerspielsüchtig ist. Frank ist ein Typ, den man sofort ins Herz schließt, weil er das Herz einfach am rechten Fleck hat. Ähnlich ist das mit den beiden anderen männlichen Familienmitgliedern – Audreys Vater und dem kleinen Felix!Den chaotischen Familienalltag mitzuerleben war ein Genuss – Auf und Abs, witzige Begebenheiten und die ewige Diskussion rund um das Thema Computerspielsucht, die dem ein oder anderen wohl bekannt vorkommen wird… Im Zuge des Computerspielens kommt dann auch Linus, der Gamerkumpel von Frank, ins Spiel. Das erste Zusammentreffen zwischen Linus und Audrey endete darin, dass Audrey panisch aus dem Raum stürmt. Es dauert eine Weile – Zettelbotschaften, Schuhkontakt und Gespräche – bis die beiden sich nähern. Man kann es Audrey nicht verübeln, dass sie sich schleichend aber doch in ihn verliebt – er ist ein verständnisvoller, geduldiger und vor allem sehr sympathisch und gutaussehender Typ! Die beiden zu erleben, wie sie sich einander annähern, sich immer mehr Vertrauen schenken, war wahrlich eine Lesefreude!Wir sehen uns einfach nur an. Und auf einmal spüre ich, wie zwischen uns etwas Neues entsteht, etwas, das noch viel intimer ist als alles, was wir bisher getan hatten. Blickkontakt. Eine der intensivsten zwischenmenschlichen Kontaktformen, die es gibt.Schau mir in die Augen, Audrey – Seite 334Wie bei „Kein Kuss unter dieser Nummer“ bin ich schier durch die Seiten geflogen, in einem lockeren und leichten Ton wird die Geschichte erzählt. Trotz des ernsten Themas schafft Sophie Kinsella es, humorvolle Szenen in den Familienalltag einzuweben – und auch wenn ich nicht so oft schmunzeln musste wie bei „Kein Kuss unter dieser Nummer“, so war auch dieses Buch hier stellenweise wahnsinnig komisch!Toll und meistens irre witzig sind auch die eingebauten Filmskriptszenen, die durch das Drehen des kleinen Filmchens im Zuge der Therapie entstehen.Leider habe ich mir zum Teil sehr schwer getan, das Krankheitsbild von Audrey als Ganzes wahrzunehmen. Zu Beginn geht es ihr wirklich sehr schlecht, kaum taucht Linus auf, taut sie auf und fasst neuen Mut und erlangt Stärke. Mir war der Kontrast von der Audrey vom Anfang und der vom Schluss einfach zu krass. Auch wenn mich ihre starke, positive Veränderung gefreut hat, gingen mir manche Dinge einfach ein wenig zu schnell.Zudem hat mir die Auflösung dieses einen traumatischen Erlebnisses gefehlt – so oft wurde es angedeutet, beinahe erwähnt und dann wurde man als Leser doch nur mit zwielichtigen Aussagen und Erklärungen abgespeist. Fazit: Sophie Kinsella hat mich mit „Schau mir in die Augen, Audrey“ nicht vom Sockel hauen können. Nach „Kein Kuss unter dieser Nummer“ habe ich einfach einen um ein Ticken spritzigeren und mitreißenderen Jugendroman erwartet. Obwohl ich durch die Seiten geflogen bin, fehlte mir das gewisse Etwas; ein bisschen mehr Witz, ein wenig mehr Spannung und ein richtiger WOW-Moment. Eine süße Liebesgeschichte für Zwischendurch aber leider nicht mehr!

    Mehr
  • Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte.

    Schau mir in die Augen, Audrey
    akoya

    akoya

    08. March 2017 um 10:34

    Wie so viele andere, bin ich ein großer Fan von der Shopaholic-Reihe der Autorin. Umso neugieriger war ich auf „Schau mir in die Augen, Audrey“, da Kinsella hiermit ihren ersten Jugendroman geschrieben hat und damit ein komplett anderes Genre bedient als üblich. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch derart gut gefallen wird und ich mir am Ende wünschen würde, noch mehr Jugendbücher von ihr lesen zu können. Der Schreibstil von Sophie Kinsella unterscheidet sich hier meiner Meinung nach komplett zu ihren anderen Büchern. Hätte man mir erzählt, dass es jemand anderes geschrieben hat, hätte ich das sofort geglaubt. Dies ist allerdings nicht als Kritikpunkt gemeint. Der Schreibstil hat mir hier noch viel besser gefallen als in all ihren anderen Büchern. Wahrscheinlich liegt dies daran, dass es sich bei „Schau mir in die Augen, Audrey“ um ein jugendlicheres Genre handelt und der Sprachstil natürlich entsprechend angepasst wurde. Alles andere hätte wahrscheinlich auch gar nicht so gut funktioniert und es wurde wirklich sehr gut umgesetzt. Mit Audrey Turner hat Sophie Kinsella einen liebevollen Charakter geschaffen, der mir noch lange im Leserherz bleiben wird. Sie ist humorvoll, verletzlich und gleichzeitig stark. Man kann sich durchweg gut mit ihr identifizieren und sie ist einem nicht fremd. Man entwickelt sich im Laufe der Geschichte mit ihr mit. Auch die Familie von Audrey wurde herzerwärmend sympathisch beschrieben. Ihr dürft euch diese Familie echt nicht entgehen lassen. Sie ist wundervoll schräg und witzig zugleich. Audreys Mutter ist der Oberknaller! Audreys Bruder zockt ziemlich gerne und viel am PC. Dies führt natürlich zu hitzigen Diskussionen mit ihrer Mutter. Ihre Mutter glaubt nur das, was in ihrer Lieblingszeitschrift „Daily Mail“ steht und dementsprechend versucht sie auf sehr lustige und übertriebene Art und Weise ihre Familie zu tyrannisieren. Da sich die Themen von Zeitschrift zu Zeitschrift ändern, gibt es natürlich viel Zündstoff und man fragt sich, wie die Familie es bloß mit ihr aushält. Aber auch das zeichnet die Turners aus. Das Buch spricht allerdings auch ernstere Themen wie Mobbing und psychische Angststörungen an. Diese lässt Sophie Kinsella geschickt in ihre Geschichte mit einfließen, ohne es einem aufzuzwingen. Sie hat einfach die perfekte Kombination gefunden und einen wunderbaren Jugendroman geschaffen, der viele Leser und Leserinnen begeistern wird. Da bin ich mir absolut sicher, denn ich habe das Buch regelrecht verschlungen und hatte unglaublich viel Spaß. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich hoffe sehr, dass dies nicht der einzige Jugendbuchroman der Autorin bleiben wird. Fazit: Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte.

    Mehr
  • Neues Lieblingsbuch - Nicht nur für junge Mädchen

    Schau mir in die Augen, Audrey
    bibliophilehermine

    bibliophilehermine

    02. March 2017 um 14:54

    Ich Liebe dieses Buch.Sophie Kinsella hat es geschafft ein wirklich ernstes Thema in eine lockere Feel-Good Geschichte zu verpacken.Audrey ist ein Herzensbuch geworden, Sophie Kinsella hat sich direkt in mein Herz geschrieben. Zarte Worte , die einem Hoffnung geben und einem zeigen das es okay ist. Das es immer Bergauf geht, auch wenn der Weg kurzzeitig abfällt.Schon auf der ersten Seite bin ich versunken, versunken in die Geschichte von Audrey und ihrer Familie. Ihrer herzlichen, verrückten Familie. Auch wenn mich ihre Mutter manchmal ein bisschen genervt hat, weil sie einfach oft so drüber war.Audrey hat viel durch machen müssen, aber nicht nur Sie sondern ihre ganze Familie. Wenn es einem geliebtem Menschen schlecht geht, denn leidet man ebenfalls darunter. Diese Familie steht allerdings für Zusammenhalt, Kraft und Liebe auch wenn sie noch so durchgeknallt sein mag, auch wenn es Streitereien gibt. Aber auch andere Figuren die in diesem Buch auftauchen sind wundervoll gestaltet, Mit der gewissen Tiefe die einen berührt, die einem Mitfühlen lässt.Ich habe mehrmals laut los lachen müssen. Kinsellas Humor ist wundervoll. Sie schafft es durch Humor und Liebenswürdigkeit, die schönen Seiten zu beleuchten. Lässt dabei die Dunkelheit aber nicht in Vergessenheit geraten. Es ist ein Zusammenspiel aus beidem was das Leben ausmacht.Und genau das vermittelt dieses Buch. Audrey ist 14 Jahre alt, aber die Zielgruppe dieses Romans sollten nicht nur junge Mädchen sein, sondern einfach alle. Denn ich denke jeder kann etwas aus dieser Geschichte für sich mitnehmen.Manchmal ist die Geschichte ein bisschen schnell und dadurch wird es unrealistisch, aber das war mir egal, ich war einfach so verliebt.Ich Liebe diese Geschichte, ich liebe Audrey und ihre Familie und vor allem Liebe ich Sophie Kinsella dafür, dass sie uns diese Geschichte geschrieben hat.Von der ersten bis zur letzen Seite leises, stätiges Herzklopfen, ein Lächeln, ein Lacher, Ernsthaftigkeit.Absolute Leseempfehlung.

    Mehr
  • Neues Lieblingsbuch!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    eulenmatz

    eulenmatz

    23. February 2017 um 17:30

    INHALT: Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft... MEINUNG: Um Sophie Kinsellas bisher erschienene Romane habe ich immer einen Bogen gemacht, weil diese einfach nicht mein bevorzugtes Genre sind. Schau mir in die Augen, Audrey ist ihr erstes Jugendbuch und hier war mein Interesse schnell geweckt, weil mich die Thematik angesprochen hat. Ich habe mir hiervon ein ganz besonderes Jugendbuch versprochen und das habe ich auch bekommen. Audreys Familie, bestehend aus ihrer Mutter, ihrem Vater, ihrem älteren Bruder Frank, ihrem jüngeren Bruder Felix und ihr, schließt man sofort ins Herz. Konflikte sind vorprogrammiert, aber genau die haben auch den Charme des Buches und der Familie ausgemacht. Trotz all dieser kleinen und großen Streitigkeiten, spürt man immer, dass man sich in Audreys Familie gegenseitig liebt und als Familie zusammenhält. Mir wurde da ganz warm ums Herz und ich habe mich sehr wohlgefühlt. Auch Audrey selbst mochte ich sehr gerne. Zunächst ist nicht ganz klar, was genau vorgefallen ist. Warum Audrey nicht mehr vor die Tür geht und niemanden mehr ohne ihre Sonnenbrille anschauen kann und auch bis zum Schluss werde dazu keine genauen Details preisgegeben, aber man kann sich hier seinen Teil denken. Trotz ihrer Krankheit ist Audrey weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen. Als Leser dürfen wir sie dabei begleiten, wie sie Stück für Stück wieder zurück in ein normales Leben findet. Mir haben dazu auch sehr gut die Szenen mit ihre Therapeutin, Dr. Sarah, gefallen, denn diese luden oft zum Schmunzeln, zum Nachdenken und ein Stück weit auch zur Selbstreflexion ein. Audreys Geschichte macht damit auch anderen Mut, die in ähnlichen Situationen sind, aber auch allen, die häufig an sich selbst zweifeln. Aufgelockert wird die ganze Geschichte durch die Filmsequenzen, die in Skriptform mit eingearbeitet sind. Sie gewähren zum Teil noch einen tieferen Einblick in die Familie, weil Audrey mit ihrer Kamera häufig einfach ungeplant in Situationen platzt, die nicht für ihre Augen und Ohren nicht bestimmt sein sollten. FAZIT: Sophie Kinsella schafft es mit diesem Buch, trotz ernster Thematik, keine große Schwere zu erzeugen, sondern man fühlt sich mit diesem Buch und dieser Familie sehr wohl. Die Geschichte macht Mut, dass jeder schweren Zeit auch wieder eine gute Zeit folgt und dass man trotz psychischer Erkrankung auch wieder in ein normales Leben zurück findet. Es gehört für mich in die Kategorie „Besondere Bücher“.Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

    Mehr
    • 3
  • weitere