Sophie Kinsella Schau mir in die Augen, Audrey

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Inhaltsangabe zu „Schau mir in die Augen, Audrey“ von Sophie Kinsella

Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

Ein süßes Bich mit tieferer Thematik, jedoch war die zweite Hälfte sehr wackelig und das Ende war nicht ganz meins.

— igbuchblueten
igbuchblueten

Nicht gerade ein Highlight

— Mondprinzessin
Mondprinzessin

Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte.

— akoya
akoya

Sophie Kinsella hat es geschafft ein wirklich ernstes Thema in eine lockere Feel-Good Geschichte zu verpacken.

— bibliophilehermine
bibliophilehermine

Absolutes Lieblingsbuch!

— eulenmatz
eulenmatz

Mit "Schau mir in die Augen, Audrey" hat Sophie Kinsella ein durch und durch liebevolles Jugendbuch erschaffen.

— myriliest
myriliest

Wundervolle und humorvolle Geschichte über Familie, Freundschaft und Liebe!

— buecherpassion
buecherpassion

Süßer Familienroman über Beziehungen und Vertrauen

— buchwurm_de
buchwurm_de

Eine super tolle,lustige,berührende Geschichte die sich mit dem Thema Angststörungen beschäftigt-auf eine tolle Art und Weise.

— Togetherbooks
Togetherbooks

Ein tolles Jugendbuch mit einer wunderschönen Liebesgeschichte!

— night_mare
night_mare

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    Schau mir in die Augen, Audrey
    danceprincess

    danceprincess

    21. May 2017 um 15:55

    InhaltAudrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...MeinungDies war mein erstes Buch von Sophie Kinsella und ich habe mich sehr darauf gefreut. Ich bekomme nämlich immer mit wie meine Mutter sich beim lesen von Büchern der Autorin halb kaputt lacht. Sie hat mir schon oft empfohlen ein Buch dieser Autorin zu lesen,Und mit "Schau mir in die Augen, Audrey" war es endlich soweit.Der Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht. Schon nach den ersten zwei Sätzen war ich am lachen und wusste, dieses Buch verschönert den Tag und macht den Moment lustiger.Manche Situationen im Buch sind einfach so absurd und verrückt, dass man als Leser quasi gezwungen ist lachend den Kopf zu schütteln.Die Geschichte an sich hat mir auch sehr gut gefallen.Es ging um ein ernstes Thema, dass aber mit Humor wiedergegeben wurde. Diese Idee fand ich einfach großartig.Audrey leidet nämlich, wie ihr im Klappentext seht, unter Angststörungen. Dies ist meiner Meinung nach kein leichtes Thema und eine sehr schlimme "Krankheit".Trotz allem schafft es Sophie Kinsella eine fröhliche gute Laune Geschichte zu erschaffen. Und dies macht das Buch einfach so gut wie es ist.Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig. Viel mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen. Ich habe wirklich selten so ein witziges und Buch gelesen. Die Autorin schafft es einfach, einen Gag nach dem anderen einfließen zu lassen,und diesen auch noch ernst darzustellen. Es ist wirklich kein Wunder, dass sie eine der Bestsellerautorinnen ist.Die Charaktere fand ich auch klasse. Audrey hätte ich mir, nach dem Klappentext zu urteilen, aber nicht so jung vorgestellt. Dies war ein Punkt der mich auch sehr gestört hat. ich lese dann doch lieber Bücher, wo die Protagonisten ungefähr in meinem Alter sind, und ich mich besser in sie hinein versetzen kann.Trotzdem fand ich Audrey wirklich toll. Trotz ihren Angststörungen hat sie ihren Humor und ihre eigene Persönlichkeit nicht verloren.Das Cover finde ich sehr schön.Das Mädchen mit der Sonnenbrille spiegelt das Thema der Geschichte und auch Audrey selbst perfekt wieder.Außerdem lässt das Cover auf einen lustigen und schönen Roman hoffen.FazitEine super schöne und lustige Geschichte mit einem sehr ernsten Thema.Sophie Kinsella hat es mal wieder geschafft. Lachflashs garantiert!

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  • Schau mir in die Augen, Audrey

    Schau mir in die Augen, Audrey
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    14. April 2017 um 21:31

    Inhalt Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …(Quelle: Amazon )Meine Meinung Audrey hat ein schweres Trauma, ist nach einem Krankenhausaufenthalt wieder zu Hause und ist ambulant in Therapie. Sie trägt immer eine Sonnenbrille und traut sich nicht mehr aus dem Haus. Fremde Menschen machen ihr Angst und man stellt sich die ganze Zeit die Frage, was dem Mädchen nun passiert ist, das sie so eine Panik bekommt.Ich bin leider nicht wirklich mit Audrey warm geworden, was aber auch vermutlich daran lag, das sie durch ihre Probleme ein ander Mensch geworden ist. Mir persönlich war sie gegen Ende zu anstrengend und, dass sie ab einem bestimmten Punkt zu schnell zu viel will. Ohne Rücksicht auf Verluste. Hintergeht die Eltern und hört nicht mehr auf ihre Therapeutin. Die Familie von Audrey ist wirklich schräg: die Mutter hat ihren Job aufgegeben, damit sie pausenlos an dem Rockzipfel ihrer Tochter hängen kann und immer genau über jeden Schritt bescheid weiß. Das zusammen mit ihrer Sucht ist eine Katastrophe…Chris, der Vater von Audrey, steht unter der Pantoffel seiner Frau und scheint sein Black Berry wichtiger zu finden als alles andere. Ich fand die Eltern ein wenig zu farblos und oberflächlich gehalten. Ganz im Gegensatz dazu stand Frank, der spielsüchtige Bruder,  der der wirkliche Mittelpunkt der Familie ist. Um ihn dreht sich im Mittelteil fast die gesamte Geschichte.Dabei fehlt noch der kleinste Bruder und Linus, die beiden sind aber ganz nett und erfrischen die Geschichte ein wenig. Ich kenne Sophie Kinsella von ihrer Schnäppchenjägerin-Reihe, die mir übrigens auf Grund des lockeren und lustigen Schreibstil unglaublich gut gefallen hat.Dementsprechend habe ich mich auf Audreys Geschichte und einen frech, fröhlichenStil – trotz des ernsten Themas – gefreut. Eine Freude, die nicht eingetreten ist.Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisprobleme lesen kann, aber leider zu einnötig. Das Lesen wird auf Dauer langweilig und man verspürt in Zusammenspiel mit dem lahmen Erzählstil nicht unbedingt die große „Weiterlese-Sucht“. Ich hatte auch leider das Gefühl, dass die Autorin hier auf Krampf versucht hat, ein Jugendbuch zu schreiben.Für junge Erwachsene, die selten ein Buch in die Hand nehmen, mag es nicht auffallen, aber als Kinsella-Leser ist sehr wirklich nicht lesenswert, weil man halt leider weiß, dass die Autorin es deutlich besser kann. An sich fand ich die Geschichte um Audrey und ihre Krankheit nicht schlecht, fand sie aber etwas zu schwach ausgearbeitet und an einigen Stellen nicht nachvollziehbar, weil man nicht wirklich genau erfährt, was passiert ist.Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Mutter mit ihrer „Daily Mail – Sucht“ und der Bruder Frank mit seiner „Gamer-Sucht“ mehr im Fokus stehen als Audrey und ihre Sonnenbrille, die einfach in der Nebenstory abgefrühstückt wurde.Die Idee mit dem Dokumentarfilm war mein persönliches Highlight und ich habe mich immer gefreut, wenn ein paar Seiten Drehbuch kam. Die Beziehung von Audrey und Linus war auch sehr süß geschrieben und die beiden sind wirklich ein interessantes Gespann. Von mir gibt es nur eine Leseempfehlung, kaufen würde ich mir das Buch nicht.  Sterne

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  • Tolles Jugendbuch!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    Vannii

    Vannii

    28. March 2017 um 17:19

    Klappentext: Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...Meinung:Habe dieses wundervolle Buch gerade ausgelesen und muss einfach direkt meine Gedanken aufschreiben. Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos - nicht geflasht, aber sprachlos. Aufgrund der vielen positiven Meinungen war ich mit ziemlich sicher, dass diese Geschichte genau nach meinem Geschmack sein wird. Tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht und habe soeben eine tolle Geschichte beendet.Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Der Schreibstil? Der Schreibstil! Diese Frau weiß einfach, wie man Geschichten schreibt und das sage ich, obwohl dies mein erstes Buch von Sophie Kinsella war. Schon ab der ersten Seite spürt man, dass der Schreibstil was ganz besonderes ist und seinen ganz eigenen Wiedererkennungswert hat. Die Geschichte wird durchgängig sehr amüsant geschildert und hat ihren ganz eigenen Scharm. Es dürfte also nicht verwunderlich sein, dass ich des Öfteren mal laut losgelacht habe. ^^Dieser ganz besondere Scharm rührt wahrscheinlich aber auch von Audreys durchgeknallten Familie her. Jeder in der Familie hat einen ganz eigenen und besonderen Charakterzug, welcher einfach wie Arsch auf Eimer passt. Vor allem Audreys Mutter hatte es mir angetan. Wie sie ständig versucht Frank (Audreys älteren Bruder) von Computerspielen fernzuhalten und allgemein die ganze Zeit am ausrasten ist. Es wurde aber auch irgendwie nicht nervig sondern immer lustiger. :D Die Geschichte verfolgt man durchgängig aus der Sicht von Audrey, wobei die Geschichte immer mal wieder von kleinen Sequenzen 'unterbrochen' wird, wenn Audrey ihre Doku dreht und mit der Kamera durch das Haus rennt. Irgendwie war sie mir von Beginn an sympathisch und wirkte auf mich total niedlich. Wie die kleine, unbeholfene Schwester, die ich nie hatte. ^^Dann ist da natürlich noch Linus, der, wie der Klappentext schon andeutet, im Verlauf der Geschichte eine ganz besondere Rolle in Audreys Leben einnehmen wird. In Bezug auf Linus und Audrey hätte ich mir dann allerdings doch irgendwie etwas mehr erhofft. Man kann sich ja schon denken, welche Richtung die Beziehung der beiden noch einschlagen wird, allerdings wurde das dann in meinen Augen doch sehr oberflächlich beschrieben. Da hat mir einfach die Stimmung gefehlt und es kam nicht die gewünschte Atmosphäre bei mir auf. Das ist dann auch schon irgendwie mein einziger Kritikpunkt.Fazit:Sophie Kinsella hat hier eine Geschichte geschaffen, die ihren ganz eigenen und besonderen Scharm versprüht. Ich konnte mich in die Geschichte regelrecht fallen lassen und war dann doch sehr enttäuscht, als ich all die wunderbaren Charaktere wieder verlassen musste. Ein wirklich tolles Jugendbuch! Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. 

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  • Hörbuch Rezension 'Schau mir in die Augen Audrey'

    Schau mir in die Augen, Audrey
    perkunosa

    perkunosa

    20. March 2017 um 21:04

    Klappentext:Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …Cover:Das Cover ist schlicht gehalten und wirkt sehr jugendlich. Wobei ich gestehen muss, dass mir hier die Ausgabe aus dem cbj Verlag besser gefallen hat.Meinung:Nachdem ich schon das Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das Hörbuch. Oft ist der Eindruck der vermittelt wird ein ganz anderer. Aber schon nach den ersten Sätzen wusste ich, dass mit Maria Koschny die perfekte Erzählerin für Audrey ausgesucht wurde. Ihre Stimme ist jugendlich und passt super zu einem Charakter wie Audrey. Im gesamten fand ich alle Protagonisten sehr gut ausgreift und echt. Ganz besonders habe ich Audreys leicht verrückte Mutter ins Herz geschlossen. Aber auch ihr Vater und der kleine Bruder Frank sind einfach toll. Eine meiner liebsten Buch-Familien! Und Linus…hach was kann ich zu Linus sagen. Ich finde jeder braucht einen Linus mit einem wunderschönen Orangenschnitz Lächeln! Besonders positiv finde ich die Tiefgründigkeit der Geschichte. Es ist ein perfekter Mix aus lustigen Elementen und ernstem Thema. Dabei rückt die Liebesgeschichte nicht zu sehr in den Vordergrund . Mich hat auch der locker leichte Schreibstil überzeugt.Fazit:Eine tiefgründige Geschichte, die sowohl mit ihren liebevollen Charakteren überzeugen kann, als auch mit der Ernsthaftigkeit die zwischen den locker leichten Seiten durchblickt. Volle Hör- bzw. Leseempfehlung. 5 von 5 Federn!

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  • Süße Liebesgeschichte für Zwischendurch!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    libriabella

    libriabella

    19. March 2017 um 18:46

    Mit „Schau mir in die Augen, Audrey“ hat Sophie Kinsella den Schritt ins Genre Jugendbuch gewagt. Nach „Kein Kuss unter dieser Nummer“ mein zweites gelesenes Buch von ihr – das mich dieses Mal leider nur bedingt überzeugt hat.Die 14jährige Audrey leidet unter sozialer Phobie und generalisierter Angststörung mit depressiven Episoden – einfacher erklärt: Seit einem traumatischen Erlebnis befindet sich Audrey nun in Therapie. Mit der Sonnenbrille, die sie Tag und Nacht trägt, mag sie wie ein Filmstar wirken – das Ganze hat aber mehr zu bedeuten. Audrey kann mit keinem außer ihrem kleinen Bruder Felix direkten Blickkontakt halten. Sie lebt völlig zurückgezogen, geht nicht mehr zur Schule und spricht mit niemandem außer ihrer Familie und ihrer Therapeutin – ihren „Wohlfühlmenschen“, wie sie sie nennt.Audreys Familie war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Mutter ist ein wenig hysterisch und überbesorgt, fanatische Daily Mail-Leserin und auf die Gesundheit ihrer Kinder bedacht. Im Grunde will sie nur das Beste für sie, was meistens gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen ist mit den Ansichten von Pubertierenden – beispielsweise mit denen von Audreys Bruder Frank, der laut ihrer Mutter computerspielsüchtig ist. Frank ist ein Typ, den man sofort ins Herz schließt, weil er das Herz einfach am rechten Fleck hat. Ähnlich ist das mit den beiden anderen männlichen Familienmitgliedern – Audreys Vater und dem kleinen Felix!Den chaotischen Familienalltag mitzuerleben war ein Genuss – Auf und Abs, witzige Begebenheiten und die ewige Diskussion rund um das Thema Computerspielsucht, die dem ein oder anderen wohl bekannt vorkommen wird… Im Zuge des Computerspielens kommt dann auch Linus, der Gamerkumpel von Frank, ins Spiel. Das erste Zusammentreffen zwischen Linus und Audrey endete darin, dass Audrey panisch aus dem Raum stürmt. Es dauert eine Weile – Zettelbotschaften, Schuhkontakt und Gespräche – bis die beiden sich nähern. Man kann es Audrey nicht verübeln, dass sie sich schleichend aber doch in ihn verliebt – er ist ein verständnisvoller, geduldiger und vor allem sehr sympathisch und gutaussehender Typ! Die beiden zu erleben, wie sie sich einander annähern, sich immer mehr Vertrauen schenken, war wahrlich eine Lesefreude!Wir sehen uns einfach nur an. Und auf einmal spüre ich, wie zwischen uns etwas Neues entsteht, etwas, das noch viel intimer ist als alles, was wir bisher getan hatten. Blickkontakt. Eine der intensivsten zwischenmenschlichen Kontaktformen, die es gibt.Schau mir in die Augen, Audrey – Seite 334Wie bei „Kein Kuss unter dieser Nummer“ bin ich schier durch die Seiten geflogen, in einem lockeren und leichten Ton wird die Geschichte erzählt. Trotz des ernsten Themas schafft Sophie Kinsella es, humorvolle Szenen in den Familienalltag einzuweben – und auch wenn ich nicht so oft schmunzeln musste wie bei „Kein Kuss unter dieser Nummer“, so war auch dieses Buch hier stellenweise wahnsinnig komisch!Toll und meistens irre witzig sind auch die eingebauten Filmskriptszenen, die durch das Drehen des kleinen Filmchens im Zuge der Therapie entstehen.Leider habe ich mir zum Teil sehr schwer getan, das Krankheitsbild von Audrey als Ganzes wahrzunehmen. Zu Beginn geht es ihr wirklich sehr schlecht, kaum taucht Linus auf, taut sie auf und fasst neuen Mut und erlangt Stärke. Mir war der Kontrast von der Audrey vom Anfang und der vom Schluss einfach zu krass. Auch wenn mich ihre starke, positive Veränderung gefreut hat, gingen mir manche Dinge einfach ein wenig zu schnell.Zudem hat mir die Auflösung dieses einen traumatischen Erlebnisses gefehlt – so oft wurde es angedeutet, beinahe erwähnt und dann wurde man als Leser doch nur mit zwielichtigen Aussagen und Erklärungen abgespeist. Fazit: Sophie Kinsella hat mich mit „Schau mir in die Augen, Audrey“ nicht vom Sockel hauen können. Nach „Kein Kuss unter dieser Nummer“ habe ich einfach einen um ein Ticken spritzigeren und mitreißenderen Jugendroman erwartet. Obwohl ich durch die Seiten geflogen bin, fehlte mir das gewisse Etwas; ein bisschen mehr Witz, ein wenig mehr Spannung und ein richtiger WOW-Moment. Eine süße Liebesgeschichte für Zwischendurch aber leider nicht mehr!

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  • Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte.

    Schau mir in die Augen, Audrey
    akoya

    akoya

    08. March 2017 um 10:34

    Wie so viele andere, bin ich ein großer Fan von der Shopaholic-Reihe der Autorin. Umso neugieriger war ich auf „Schau mir in die Augen, Audrey“, da Kinsella hiermit ihren ersten Jugendroman geschrieben hat und damit ein komplett anderes Genre bedient als üblich. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch derart gut gefallen wird und ich mir am Ende wünschen würde, noch mehr Jugendbücher von ihr lesen zu können. Der Schreibstil von Sophie Kinsella unterscheidet sich hier meiner Meinung nach komplett zu ihren anderen Büchern. Hätte man mir erzählt, dass es jemand anderes geschrieben hat, hätte ich das sofort geglaubt. Dies ist allerdings nicht als Kritikpunkt gemeint. Der Schreibstil hat mir hier noch viel besser gefallen als in all ihren anderen Büchern. Wahrscheinlich liegt dies daran, dass es sich bei „Schau mir in die Augen, Audrey“ um ein jugendlicheres Genre handelt und der Sprachstil natürlich entsprechend angepasst wurde. Alles andere hätte wahrscheinlich auch gar nicht so gut funktioniert und es wurde wirklich sehr gut umgesetzt. Mit Audrey Turner hat Sophie Kinsella einen liebevollen Charakter geschaffen, der mir noch lange im Leserherz bleiben wird. Sie ist humorvoll, verletzlich und gleichzeitig stark. Man kann sich durchweg gut mit ihr identifizieren und sie ist einem nicht fremd. Man entwickelt sich im Laufe der Geschichte mit ihr mit. Auch die Familie von Audrey wurde herzerwärmend sympathisch beschrieben. Ihr dürft euch diese Familie echt nicht entgehen lassen. Sie ist wundervoll schräg und witzig zugleich. Audreys Mutter ist der Oberknaller! Audreys Bruder zockt ziemlich gerne und viel am PC. Dies führt natürlich zu hitzigen Diskussionen mit ihrer Mutter. Ihre Mutter glaubt nur das, was in ihrer Lieblingszeitschrift „Daily Mail“ steht und dementsprechend versucht sie auf sehr lustige und übertriebene Art und Weise ihre Familie zu tyrannisieren. Da sich die Themen von Zeitschrift zu Zeitschrift ändern, gibt es natürlich viel Zündstoff und man fragt sich, wie die Familie es bloß mit ihr aushält. Aber auch das zeichnet die Turners aus. Das Buch spricht allerdings auch ernstere Themen wie Mobbing und psychische Angststörungen an. Diese lässt Sophie Kinsella geschickt in ihre Geschichte mit einfließen, ohne es einem aufzuzwingen. Sie hat einfach die perfekte Kombination gefunden und einen wunderbaren Jugendroman geschaffen, der viele Leser und Leserinnen begeistern wird. Da bin ich mir absolut sicher, denn ich habe das Buch regelrecht verschlungen und hatte unglaublich viel Spaß. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich hoffe sehr, dass dies nicht der einzige Jugendbuchroman der Autorin bleiben wird. Fazit: Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte.

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  • Neues Lieblingsbuch - Nicht nur für junge Mädchen

    Schau mir in die Augen, Audrey
    bibliophilehermine

    bibliophilehermine

    02. March 2017 um 14:54

    Ich Liebe dieses Buch.Sophie Kinsella hat es geschafft ein wirklich ernstes Thema in eine lockere Feel-Good Geschichte zu verpacken.Audrey ist ein Herzensbuch geworden, Sophie Kinsella hat sich direkt in mein Herz geschrieben. Zarte Worte , die einem Hoffnung geben und einem zeigen das es okay ist. Das es immer Bergauf geht, auch wenn der Weg kurzzeitig abfällt.Schon auf der ersten Seite bin ich versunken, versunken in die Geschichte von Audrey und ihrer Familie. Ihrer herzlichen, verrückten Familie. Auch wenn mich ihre Mutter manchmal ein bisschen genervt hat, weil sie einfach oft so drüber war.Audrey hat viel durch machen müssen, aber nicht nur Sie sondern ihre ganze Familie. Wenn es einem geliebtem Menschen schlecht geht, denn leidet man ebenfalls darunter. Diese Familie steht allerdings für Zusammenhalt, Kraft und Liebe auch wenn sie noch so durchgeknallt sein mag, auch wenn es Streitereien gibt. Aber auch andere Figuren die in diesem Buch auftauchen sind wundervoll gestaltet, Mit der gewissen Tiefe die einen berührt, die einem Mitfühlen lässt.Ich habe mehrmals laut los lachen müssen. Kinsellas Humor ist wundervoll. Sie schafft es durch Humor und Liebenswürdigkeit, die schönen Seiten zu beleuchten. Lässt dabei die Dunkelheit aber nicht in Vergessenheit geraten. Es ist ein Zusammenspiel aus beidem was das Leben ausmacht.Und genau das vermittelt dieses Buch. Audrey ist 14 Jahre alt, aber die Zielgruppe dieses Romans sollten nicht nur junge Mädchen sein, sondern einfach alle. Denn ich denke jeder kann etwas aus dieser Geschichte für sich mitnehmen.Manchmal ist die Geschichte ein bisschen schnell und dadurch wird es unrealistisch, aber das war mir egal, ich war einfach so verliebt.Ich Liebe diese Geschichte, ich liebe Audrey und ihre Familie und vor allem Liebe ich Sophie Kinsella dafür, dass sie uns diese Geschichte geschrieben hat.Von der ersten bis zur letzen Seite leises, stätiges Herzklopfen, ein Lächeln, ein Lacher, Ernsthaftigkeit.Absolute Leseempfehlung.

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  • Neues Lieblingsbuch!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    eulenmatz

    eulenmatz

    23. February 2017 um 17:30

    INHALT: Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft... MEINUNG: Um Sophie Kinsellas bisher erschienene Romane habe ich immer einen Bogen gemacht, weil diese einfach nicht mein bevorzugtes Genre sind. Schau mir in die Augen, Audrey ist ihr erstes Jugendbuch und hier war mein Interesse schnell geweckt, weil mich die Thematik angesprochen hat. Ich habe mir hiervon ein ganz besonderes Jugendbuch versprochen und das habe ich auch bekommen. Audreys Familie, bestehend aus ihrer Mutter, ihrem Vater, ihrem älteren Bruder Frank, ihrem jüngeren Bruder Felix und ihr, schließt man sofort ins Herz. Konflikte sind vorprogrammiert, aber genau die haben auch den Charme des Buches und der Familie ausgemacht. Trotz all dieser kleinen und großen Streitigkeiten, spürt man immer, dass man sich in Audreys Familie gegenseitig liebt und als Familie zusammenhält. Mir wurde da ganz warm ums Herz und ich habe mich sehr wohlgefühlt. Auch Audrey selbst mochte ich sehr gerne. Zunächst ist nicht ganz klar, was genau vorgefallen ist. Warum Audrey nicht mehr vor die Tür geht und niemanden mehr ohne ihre Sonnenbrille anschauen kann und auch bis zum Schluss werde dazu keine genauen Details preisgegeben, aber man kann sich hier seinen Teil denken. Trotz ihrer Krankheit ist Audrey weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen. Als Leser dürfen wir sie dabei begleiten, wie sie Stück für Stück wieder zurück in ein normales Leben findet. Mir haben dazu auch sehr gut die Szenen mit ihre Therapeutin, Dr. Sarah, gefallen, denn diese luden oft zum Schmunzeln, zum Nachdenken und ein Stück weit auch zur Selbstreflexion ein. Audreys Geschichte macht damit auch anderen Mut, die in ähnlichen Situationen sind, aber auch allen, die häufig an sich selbst zweifeln. Aufgelockert wird die ganze Geschichte durch die Filmsequenzen, die in Skriptform mit eingearbeitet sind. Sie gewähren zum Teil noch einen tieferen Einblick in die Familie, weil Audrey mit ihrer Kamera häufig einfach ungeplant in Situationen platzt, die nicht für ihre Augen und Ohren nicht bestimmt sein sollten. FAZIT: Sophie Kinsella schafft es mit diesem Buch, trotz ernster Thematik, keine große Schwere zu erzeugen, sondern man fühlt sich mit diesem Buch und dieser Familie sehr wohl. Die Geschichte macht Mut, dass jeder schweren Zeit auch wieder eine gute Zeit folgt und dass man trotz psychischer Erkrankung auch wieder in ein normales Leben zurück findet. Es gehört für mich in die Kategorie „Besondere Bücher“.Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    • 3
  • Genial!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    myriliest

    myriliest

    22. February 2017 um 16:55

    KLAPPENTEXT "Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ..." BEWERTUNG "Schau mir in die Augen, Audrey" ist der erste Roman von Sophie Kinsella, der sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch Jugendliche richtet. Ich muss zugeben, dass ich bis jetzt noch kein Buch von dieser Autorin gelesen habe, allerdings meinte eine Freundin von mir, als sie das Buch bei mir hat liegen sehen, dass Sophie Kinslla absolut brillant schreibt. Also bin ich mit großen Hoffnungen an das Buch gegangen und - soviel sei schon einmal gesagt - ich wurde nicht enttäuscht. Das Cover ist mir in einer Buchhandlung sofort ins Auge gestochen! Der blassrosane Einband mit pinken Akzenten kommt bei mir super an. Auch, dass ein Mädchen mit Sonnenbrille abgebildet ist, passt perfekt zur Handlung des Buchs. Inhalt: Audrey lebt in einer ziemlich verrückten, aber dennoch liebevollen Familie. Doch nicht nur ihre Geschwister und Eltern haben ihr Päckchen zu tragen, denn Audrey leidet an einer bestimmten Störung, weswegen sie sich immer hinter einer Sonnenbrille versteckt. Dennoch schafft es Linus, ein Freund ihres Burders, sich der ängstlichen Audrey langsam anzunähern ... Auch wenn die Familie Turner sonderbar erscheint, habe ich mich schlagartig in sie verliebt! Jeder einzelne Charakter wurde sehr liebevoll, mit seinen eigenen Macken und alles andere als perfekt gezeichnet. Audrey kommt anfangs vielleicht etwas komisch rüber, was sich aber relativ schnell legt. Sie lebt aufgrund psychischer Angststörungen in ihrem eigenen Kokon, da sie seit langer Zeit nicht mehr den Schulunterricht besucht hat und nach draußen traut sie sich auch nicht mehr. Doch das Merkwürdigste an ihr ist wahrscheinlich, dass sie ständig eine Sonnenbrille trägt, weil sie Angst vor Augenkontakt hat. Umso schöner ist es natürlich die Entwicklung, die Audrey während des Buches durchläuft, zu lesen. Die zarten Annäherungen mit Linus sind wundervoll beschrieben und lassen einem das Herz aufgehen. Der Schreibstil der Autorin kommt liebevoll, lustig und einfach super flüssig daher. Man findet rasch in die Handlung hinein und kann von da an das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Buch konnte mich von vorne bis hinten überzeugen und ich hatte unglaublich Spaß beim Lesen. Auf der einen Seite muss man beinahe Tränen lachen, auf der nächten Seite werden ernste Themen angesprochen. Die Geschichte wird aus Audreys Perspektive erzählt, was dem Leser sehr hilft, sich in sie hineinzuversetzen. Dies ist der Autorin damit auch außerordentlich gut gelungen. Ich konte mich absolut in Audrey hineinversetzen und sie und ihr Handeln immer nachvollziehen. Was mir leider nicht ganz so gut gefallen hat ist, dass der Auslöser für Audreys Erkrankung nicht richtig angesprochen wird. Immer wieder werden einem vereinzelte Puzzleteile zugeworfen, die aber nie zu einem gesamten Bild gebracht werden. Mit "Schau mir in die Augen, Audrey" hat Sophie Kinsella ein durch und durch liebevolles, aber dennoch realistisches Jugendbuch erschaffen, das einem nicht selten zum Lachen bringt. Egal ob Jugendliche/r oder Erwachsene/r - dieses Buch ist absolut genial!

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  • Rezension zu Schau mir in die Augen, Audrey!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    buecherpassion

    buecherpassion

    20. February 2017 um 17:35

    Das Cover hat mir allein schon wirklich sehr gut gefallen. Es ist noch relativ schlicht gehalten, erweckt trotzdem das Interesse und macht neugierig auf mehr. Inhalt Wie im Klappentext schon beschrieben geht es hier um die junge Audrey, die nicht nur in einer vollkommen verrückten, dennoch liebevollen Familie lebt, sondern auch seitdem sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit anderen Mädchen gemacht hat, einige Angststörungen entwickelt hat. Sie lebt etwas distanzierter ihrer Familie gegenüber und geht so gut wie nicht raus. Erst als sie beginnt, einen Dokumentarfilm über ihr Leben in ihrer Familie zu drehen und auch immer wieder auf den Freund ihres großen Bruders - Linus - trifft, beginnt eine schleichende Veränderung bei Audrey, mit der weder sie noch sonst jemand gerechnet hat. Ihm vertraut sie sich an und durch ihn kommt sie wieder aus sich raus.  Von der Idee war ich nachdem ich eine äußerst gute Rezension dazu gelesen habe - danke an dieser Stelle an die liebe Myri - komplett angetan und hab es auch direkt mal angefragt. Nach den ersten paar Seiten wusste ich schon, dass mir dieses Buch wirklich gut gefallen wird - und so war es dann auch.  Man wird direkt in das Familienleben der Turners hineingeworfen und es war gleich klar, dass ich diese Familie liebe! :D So verrückt und manchmal auch anstrengend sie sein mögen, so liebevoll und lustig waren sie auch und ich hab wirklich sehr oft lachen müssen. Vor allem aber stehen sie hinter Audrey und sind immer für sie da. Der Zusammenhalt in der Familie hat mir richtig gut gefallen. Auch bei ihnen treten ab und an Konflikte auf, die im Laufe des Buches des öfteren mal eine Rolle spielen und die Audrey in ihrem Dokumetationsfilm festhält, aber in einer Familie mit Teenagern in der Pubertät ist das ja auch eher normal. Insgesamt fand ich auch die Idee, ein paar Situation, anhand eines Drehbuches, als Videoaufnahme zu erleben wirklich gut und hat dem Buch auch noch zusätzlich Sympathiepunkte gebracht. Etwas schade fand ich, dass nichts konkretes zu Audreys Vergangenheit mit den Mädchen ihrer alten Schule gesagt wurde und wie die daraus entstanden Angststörungen entstanden sind. Es wurde nur immer mal wieder angeschnitten, sodass man vage vermuten konnte, was passiert ist, jedoch trotzdem keine Gewissheit hatte.  Charaktere Audrey konnte mich von Anfang an direkt überzeugen. Sie ist ein klein wenig eigen, trägt eine Sonnenbrille und kann kaum mit anderen Menschen sprechen. Auf dem ersten Blick wirkt das etwas komisch, aber je weiter man im Geschehen voran kommt und die Bruchstücke der Vergangenheit erfährt, desto mehr kann man sie aber auch verstehen. Umso schöner war es dann, zu sehen, wie sie vor allem auch durch Linus mehr und mehr aus sich herauskam und wir die humorvolle, schlagfertige und keineswegs komische Audrey kennengelernt haben. Dass die Familie Turner etwas verrückt ist, hab ich ja schon erwähnt, dennoch hab ich sie komplett ins Herz geschlossen. Frank, Audreys großer Bruder hat mir mit seiner sarkastischen Art wirklich gut gefallen. Er hat die typischen Teenagerprobleme mit seinen Eltern, vor allem seiner Mutter, und es war einfach nur lustig mit ihm. Felix, der kleine Bruder von Audrey war einfach nur wundervoll und auch ihn hab ich sehr gemocht. Bei Linus hat es etwas länger gedauert, bis ich mit ihm wirklich warm wurde. Was daran lag, dass er erst einmal nur als Franks Freund vorgestellt wurde und man ihn so kaum kennengelernt hat. Erst, als er wirklich auf Audrey zuging und ihr sein Interesse zeigte, konnte auch ich mich Stück für Stück in ihn verlieben. Er ist so ziemlich selbstbewusst in seinem Auftreten und ernsthaft an Audrey und ihrer Therapie interessiert, sodass er ihr durch die kleinsten Gesten oder Aufgaben Stück für Stück weiterhilft und Audrey wieder aus sich raus kommen lässt. Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen! Ich kam wirklich schnell voran, es wurde nichts unnötig in die Länge gezogen und auch die Art, wie die Autorin das alles so humorvoll und liebevoll gestaltet hat, hat mir sehr sehr gut gefallen und mich überzeugt. Fazit Alles in allem würde ich dieses Buch auf jeden Fall jetzt schon einen Platz unter meinen Highlights geben! Die Geschichte von Audrey und ihrer Familie war auf der einen Seite humorvoll gehalten, auf der anderen Seite aber auch tiefgründig und authentisch, sodass ich es einfach nur lieben kann. Die Autorin hat wundervolle Charaktere erschaffen, die das Buch an sich schon perfekt gemacht haben, was natürlich auch an den grandiosen Schreibstil liegt. Ich kann es wirklich nur empfehlen!

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  • Tiefgründig. Humorvoll. Stark.

    Schau mir in die Augen, Audrey
    Bookalicious8

    Bookalicious8

    18. February 2017 um 11:41

    Ich bin ein kleiner Kinsella-Fan. Ich liebe ihren Humor. Schau mir in die Augen, Audrey ist anders als ihre Vorgänger, denn es ist ein Jugendbuch mit einem ernsten Thema dahinter. Audreys Familie ist ziemlich durchgeknallt, aber so liebevoll. Eine Bilderbuchfamilie mal anders. Ich habe ihre Mutter so oft gefeiert - ich mag es, wenn gezeigt wird, dass Mütter auch nur Menschen sind und ziemlich verrückt sein können. Audrey selbst hat ein riesengroßes Päckchen zu tragen: Angststörungen. Psychische Störungen und Erkrankungen sind ja leider häufig ein Tabuthema - hier wird es behandelt. Audrey ist ein liebenswürdiges Mädchen. Sie trägt viel Ballast mit sich und sie lernt "Nein" zu sagen oder "Darüber möchte sie nicht sprechen!". Davon macht sie bei uns Lesern Gebrauch. Sie erzählt uns nicht detailliert, was geschehen ist. Einerseits ist man wirklich sehr neugierig, andererseits vermittelt es uns genau das Richtige. Wir müssen nicht tun, was von uns erwartet wird, sondern nur das, was für uns in Ordnung ist. Ganz langsam entwickelt sie sich und wächst an sich selbst. Linus, ein Freund ihres Bruders, hilft ihr dabei und ist lieb zu ihr. Er unterstützt sie, so sehr er kann und auf eine so süße Art und Weise. Auch ihre Brüder Frank & Felix empfand ich als sehr liebenswert. Anfangs war gar nicht besonders viel Geschwisterkontakt - allerdings spürt man von Anfang an die Liebe, die, die Geschwister verbindet. Sie sind durch und durch Familie. Sophie Kinsellas Schreibstil ist sehr flüssig. Sie schreibt gefühlvoll und mit viel Witz. Ich liebe ihre Bücher. Das Cover ist so schlicht und schön - mich spricht es an, auch wenn es sich von ihren anderen Romanen abhebt - aber das tut es inhaltlich ebenso. Daher: perfekt. FAZIT Schau mir in die Augen, Audrey ist ein tiefgründiger Roman - der ganz nach Kinsella-Manier viel Witz aufweist. Sie hat in diesem Buch ein ernstes Thema humorvoll verpackt. Durch den angenehm leichten Schreibstil ließ Sophie Kinsella uns mitleiden und mitwachsen - aber auch lachen. Ich fand die Thematik gut dargestellt und keineswegs runtergespielt oder ähnliches, was dieses Buch definitiv zu einem wahren Schätzchen in der Jugendbuchabteilung macht.

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  • Süßer Familienroman

    Schau mir in die Augen, Audrey
    buchwurm_de

    buchwurm_de

    15. February 2017 um 23:20

    Titel: Schau mir in die Augen, Audrey Autor: Sophie Kinsella Preis: 9,99 € Verlag: Goldmann ISBN: 978-3-442-48557-4 Handlung: Audrey hat seit einem Vorfall in der Schule ständig Panikattacken und kann keinem in die Augen sehen. Deshalb trägt sie immer eine Sonnenbrille. Als Therapie schlägt die Ärztin vor, dass Audrey ihr Leben filmt. Dadurch kommt ihr immer häufiger Linus, der beste Freund ihres Bruders, vor die Linse. Aber sie filmt ja nur...richtig? Meine Bewertung: Ich fand das Buch richtig niedlich. Ich möchte mich ganz doll bei dem Goldmann Verlag bedanken, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Mir hat es richtig Freude gemacht dieses Buch zu lesen. Wer eine kurze Rezension lesen will: schaut auf meinen Instagram @buchwurm_de vorbei. Sophie Kinsella hat es sehr gut und einfach umgesetzt. Gerade auch wenn ich an die Szenen mit der Kamera denke, die quasi Audrey filmt. Es war unterhaltsam mal anders:) Über Audrey als Person erfährt man jetzt nicht so viel, da sie ja meistens hinter ihrer Kamera steht. Einen Punkt Abzug gibt es eher aus persönlichen Gründen. Ich finde es schade das im Buch nie ganz geklärt wird was genau Audrey zugestoßen ist. Es werden immer nur wage Andeutungen gemacht. Deswegen 4 von 5 Punkten. Linus ist genau richtig für Audrey er schafft es einen eigen Draht zu ihr zu entwickeln der einfach nur süß ist! Ich sage nur "Schuhkontakt" *_* von da an war ich Linus Fan :) Aber auch Audreys restliche Familie ist zum Schmunzeln. Am meisten musste ich über die Mutter lachen und ihre Einstellung zur Daily Mail und Frank mit seinen Computern. Bei der Szene, bei der ihr Dad und ihre Mum eine geheime E-Mail verfassen musste ich lachen. Genauso ist es bei meinen Eltern. Meine Mum ereifert sich und mein Dad wirft ein, dass man ja auch eine Form wahren muss. Ich musste so sehr lachen ^^ Und Felix ist einfach nur Zucker! So ein süßer kleiner Bruder. Ich empfehle euch das Buch auf jeden Fall. Es ist ein richtig schönes Familienbuch über Beziehungen innerhalb, Sorge um seine Liebsten. Genießt es zu lesen.

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  • Rezension: Schau mir in die Augen Audrey

    Schau mir in die Augen, Audrey
    booksand_myrabbits

    booksand_myrabbits

    08. February 2017 um 15:45



  • Schau mir in die Augen, Audrey

    Schau mir in die Augen, Audrey
    night_mare

    night_mare

    04. February 2017 um 11:01

    Ich habe davor noch kein Buch von Sophie Kinsella gelesen, da mich ihre Bücher nicht wirklich ansprechen. Jedoch hat mich "Schau mir in die Augen, Audrey" total interessiert und ich habe über das Buch fast nur Gutes gehört. Ich habe ewig überlegt, ob ich mir die Klappenbroschur anschaffen soll, und nun ist das Taschenbuch erschienen und dann ist es bei mir eingezogen. Der Schreibstil von der Autorin ist sehr einfach und passt perfekt zu diesem Buch. Die Charaktere sind einfach perfekt. Niemand ist zu blass oder langweilig. Jeder hat was eigenes für sich und sie harmonieren einfach perfekt miteinander und sie sorgen auch für sehr viele Lacher. Ebenso sie Geschichte die einfach grandios ist. Man fühlt sehr mit Audrey mit und versteht ihre Gefühle. Die Geschichte ist auch sehr lustig und unterhält den Leser durchgängig, ohne das dieser sich langweilt. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, da es einen von der ersten Seite an fesselt. Dennoch enthält das Buch eine sehr gute Massage und ist auch definitiv tiefgründig und nicht oberflächlich. An manchen Stellen ist die Handlung etwas überspitzt, jedoch befinden wir uns ja in der Literatur und da finde ich es in Ordnung. Eine absolute Leseempfehlung! Fazit Sophie Kinsellas erster Jugendroman ist ihr rundum perfekt gelungen und ich wünsche mir sehr, dass sie noch ein Jugendbuch schreibt!

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  • Ein tolles Buch über ein wichtiges Thema - Nicht nur für Jugendliche!

    Schau mir in die Augen, Audrey
    livi-liest

    livi-liest

    31. January 2017 um 11:40

    Als das Buch frisch erschienen war habe ich mich zunächst gar nicht groß damit befasst, weil mir das Cover überhaupt nicht gefallen hat. Dieses hier hat mich aber direkt angesprochen und mich dazu gebracht mir den Klappentext durchzulesen - zum Glück, denn er klang für mich so wahnsinnig gut, dass ich das Buch direkt lesen wollte. Als ich dann tatsächlich mit dem lesen anfing kam ich sehr schnell in die Geschichte rein und habe die Protagonistin, Audrey, sofort ins Herz geschlossen. Sie ist definitiv keine Protagonistin wie jede andere, hat eine soziale Phobie und eine generalisierte Angststörung und hat deshalb immer eine Sonnenbrille auf. Und sie war einfach toll, sympathisch und liebenswert. Auch das Thema finde ich perfekt gewählt, denn mittlerweile gibt es viele Bücher zu 'schwierigeren' Themen, aber (zumindest meinem Gefühl nach) nur wenige über Angststörungen bei Jugendlichen, besonders nicht über eine soziale Phobie. Umso mehr hat es mich gefreut, dass diese Thematik hier auch so gut umgesetzt wurde. Ich konnte die Gefühle und Gedanken von Audrey gut nachvollziehen und obwohl ich schon Erfahrung mit dem Thema habe bin ich fest davon überzeugt, dass das den meisten so gehen wird. Die ganze Handlung ist wirklich authentisch und beschönigt auf keinen Fall irgendeine psychische Krankheit. Auch wird während ihrem Verlauf wohl den allermeisten klar werden, dass jede solche Krankheit einen Leidensdruck mit sich bringt, das ganze Leben beeinflusst bzw behindert und nicht einfach mal schnell vorbei geht. Natürlich muss man sich immer vor Augen halten, dass nicht jeder Krankheitsverlauf dem von Audrey gleicht, aber der Autorin ist mit ihrer Geschichte eine gute Darstellung gelungen und ich wurde von dem Buch sogar noch positiv überrascht. Ich war total gefesselt und habe Audrey und auch ihre Familie und die anderen Charaktere sehr ins Herz geschlossen. Jeder war etwas besonderes und hatte seine ganz eigenen Macken. Diesen Aspekt fand ich ebenfalls sehr schön, denn in einigen Momenten sind die eigentlich psychisch gesunden Menschen einfach viel 'Verrückter ' als diejenigen, die aufgrund psychischer Krankheiten gerne mal als verrückt abgestempelt werden. Ganz zum Schluss muss ich jetzt noch sagen, dass es schon auch einen kleinen Punkt gab der mich ein klein wenig gestört hat, aber diesen kann ich nicht nennen, da ich sonst spoilern würde. Er hat mich aber wirklich nicht sehr gestört und ist auch nur an einer Stelle aufgetreten. Meiner Meinung nach ist Sophie kinsella mit 'schau mir in die Augen, Audrey' ein wundervolles Buch über ein wichtiges Thema gelungen das ich jedem nur empfehlen kann - nicht nur jugendlichen! Mir persönlich wird die Geschichte bestimmt lange in Erinnerung bleiben.

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