Sophie Littlefield Bevor ich verzeihe

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Inhaltsangabe zu „Bevor ich verzeihe“ von Sophie Littlefield

Seit dem schrecklichen Moment, in dem sie erfuhr, dass ihre Tochter ermordet wurde, will Maris sich immer mehr von der Welt zurückziehen. Daher geht sie nur wiederwillig ran, als das Telefon klingelt – und hört die vertraute Stimme des Mannes, dessen Sohn ihre Tochter umgebracht hat. Er fühlt sich zutiefst verantwortlich für das, was geschehen ist. So sehr, dass er jetzt auf der Golden Gate Bridge steht und Maris anbietet, sich von der Brücke zu stürzen. Und plötzlich hat sie es in der Hand. Will sie Vergeltung oder hat sie den Mut zur Vergebung? Eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird ...

Ein Buch wo mir die Protagonisten einfach zu grau und teilweise zu emotionslos waren

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Das Ende hat alles irgendwie kapputt gemacht und kam auch ein bisschen plötzlich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Klappentext ist irreführend, weil er schon auf den ersten 20 Seiten abgehandelt ist. Danach wirkt das Buch irgendwie etwas ziellos.

— SitataTirulala
SitataTirulala

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    Bevor ich verzeihe
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    14. August 2017 um 15:32

    Klappentext: Sein Sohn tötete ihre Tochter. Kann sie ihm verzeihen- oder will sie Vergeltung?Seit dem schrecklichen Moment, in dem sie erfuhr, dass ihre Tochter ermordet wurde, zieht sich Maris immer mehr von der Welt zurück. Nur widerwillig geht sie ans Telefon, als es klingelt- und plötzlich vernimmt sie die Stimme des Mannes, dessen Sohn ihre Tochter umgebracht hat. Er fühlt sich zutiefst verantwortlich für das, was gesehen ist. So sehr, dass er jetzt auf der Golden Gate Brigde steht und Maris anbietet, sich von der Brücke zu stürzen. Und plötzlich hat sie es in der Hand. Will sie Vergeltung- oder hat sie den Mut zur Vergebung? Eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird...Autorin:Sophie Littlefield schreibt schon seit ihrer Kindheit und hat schon mehrer Preise für ihre Bücher bekommen. Sie lebt und schreibt in Nordkalifornien.Inhalt:Die Tochter von Maris ist tot, ermordet von ihrem Exfreund. Sie weiß einfach nicht wohin mit ihrem Schmerz und zieht sich immer mehr zurück und sieht dabei zu wie ihr Leben langsam auseinander bricht und dann kommt plötzlich der Anruf von dem Vater des Mörders.Erster Satz:Wie sollte sie sich zwischen diesen Schätzen entscheiden?Meine Meinung:Als ich das Buch von Goldmann zugeschickt bekommen habe, habe ich schon mit einem ziemlich tiefgründigen Buch gerechnet, da man ja schon vom Klappentext her grob weiß um was es geht.Das Cover finde ich es sehr gut gestaltet, vor allem weil man im Hintergrund die Golden Gate Brigde sieht.Die Geschichte beginn relativ früh mit dem Anruf, was ich auf der einen Seite sehr gut finde und auf der einen Seite auch nicht. Ich finde somit stolpert man eher in die Geschichte rein, da man nicht weiß wie die Tochter ums leben gekommen ist. Ich tat mir wirklich sehr schwer um überhaupt in die Geschichte rein zu kommen.Maris die weibliche Protagonistin, ist auf der einen Seite ziemlich verletzlich aber auf der einen Seite auch ziemlich kalt. Ich weiß nicht, ich wurde mit ihr einfach überhaupt nicht warm und hatte so manchmal meine Probleme ihre Handlungen nachzuvollziehen.Auch der männliche Protagonist  Ron der Vater des "Mörders" konnte mich bei weitem nicht so überzeugen wie ich es mir gewünscht habe.Im allgemeinen finde ich das man leider nur sehr oberflächenlich an diesem Thema gekratzt hat. Es kam nie wirklich raus ob Maris, Ron wirklich verziehen hat, obwohl ich mir auch frage warum Maris Ron verzeihen soll, er hat ja nichts getan es war sein Sohn wo die schlimme Tat begangen hat und eigentlich sollte sie sich eher Gedanken darüber  machen ob sie ihm verzeihen kann.Die Randcharakteren sind auch eher unscheinbar. Da wäre einmal der Mann von Maris ein ziemlicher Egoist und Ich-Mensch denn zu 95% ist Maris an allem Schuld und sie lässt jedesmal die ganzen Ka*** über sich ergehen ohne sich auch nur einmal zu wehren.Auch die Schwester von Maris kommt mir eher als Übermutti vor, wie als Untersützung gegen die Trauer.Leider war das Buch nicht wirklich nach meinem Geschmack was ich wirklich sehr schade finde, da ich mir von dem Klappentext her, wirklich mehr versprochen habe.

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  • Berührende Studie vom Leben nach einer Tragödie

    Bevor ich verzeihe
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    04. December 2016 um 16:01

    Maris' Tochter Calla wurde ermordet, von Rons Sohn. Damit ist das Leben der beiden auf eine schreckliche Art und Weise miteinander verknüpft. Ron fühlt sich auf verschiedenen Ebenen schuldig und will sich auf der Brücke das Leben nehmen. Vorher ruft er Maris an und bringt damit eine Verkettung von Ereignissen in Gang, die der Roman schildert. Sophie Liettlefield erzählt in ihrem Roman "Bevor ich verzeihe", erschienen bei Goldmann, eine Geschichte voller sympathischer, aber getriebener Charaktere, die allesamt sehr durchdacht und nachvollziehbar sind. Sowohl Maris als auch Ron durchleben ihre ganz eigene Hölle, die sie, ganz am Ende, wieder zusammen führt. Es geht um Schuld, Fehler, die von einer Generation an die nächste weiter gegeben wird, Vergebung, Neuorientierung, Ehrlichkeit und über den eigenen Schatten springen.Maris und Ron auf dieser Reise zu begleiten ist ein ruhiges Abenteuer, eine kurze Reise. Und doch lässt es einen mit gemischten Gefühlen zurück. Mir hat diese Reise großen Spaß gemacht, auch wenn der Klappentext mir eigentlich eine andere Geschichte suggeriert hat. Aber überracht zu werden ist ja auch schön.

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  • Enttäuscht, aber auch berührt...

    Bevor ich verzeihe
    Buechertaenzerin

    Buechertaenzerin

    03. November 2016 um 12:04

    Meine Meinung: Cover, Titel und der kurze Inhalt auf der Rückseite des Buches versprechen sehr viel. Ich selber hatte die Erwartungen, dass es in diesem Roman darum geht, dass man Maris ihre Entscheidungen sieht, mit Rückblicken, wie damals ihre Tochter ums Leben kam. Dass Maris eben selbst vor Verzweiflung und Hoffnung entscheidet, was der Mann auf der Brücke machen soll. Ob er springen soll und sich auf diese Weise für die Tat seines Sohnes entschuldigt, oder ob er weiterleben soll und immer die Schuldgefühle für die Tat fühlen muss. Doch nun muss ich sagen, dass ich in dieser Hinsicht enttäuscht wurde. Auf dem Cover sieht man die Golden Gate Bridge, wo sich laut der kleinen Inhaltsangabe die Geschichte abspielen soll. Im Vordergrund steht eine Frau mit Regenschirm, wo man als Leser denken könnte, dass es sich um Maris handelt, die über ihre Entscheidung nachdenkt. An sich ein wunderschönes Cover, was mich persönlich auch sehr angesprochen hat. Und wenn man der Inhaltsangabe glaubt, auch sehr passend zum Roman. Doch jedoch wird einem beim Lesen gleich klar, dass dieses Cover nur eine kleine Nebensituation widerspiegelt und somit nicht passend zur Geschichte passt. Ich selbst könnte aber nun schlecht sagen, was das geeignete Cover ist. Zum Titel kann ich sagen, dass er schon recht gut zum Roman passt. Denn in dieser Geschichte geht es darum, Menschen zu verzeihen. Mit alten Geschichten abzuschließen und ein neues (besseres) Leben anzufangen. Jedoch verleitet er auch sehr schnell etwas falsches hineinzuinterpretieren. Allein schon mit Verbundenheit der Inhaltsangabe. Ich selbst hab den Titel so verstanden, dass es sich dabei um Maris ihr Leben geht, wie ihr damaliges Leben, wo die Tat vom Tod ihrer Tochter, nochmal durch erlebt. Und somit an der Golden Gate Bridge eine Entscheidung treffen soll, ob die den Mann verzeihen soll oder nicht. Die Geschichte wird unterschiedlich aus der Sicht von Maris und Ron geschrieben. Mit dem leichten Schreibstil der Autorin kann man sehr gut und auch schnell der Geschichte folgen. Sie hat zwischen den einzelnen Kapiteln keine größeren Zeitsprünge, sondern die Geschehnisse passieren immer darauf folgend. Nur geht in diesem Roman darum, wie Ron und Maris ihr Leben weiterführen. Wie die Beiden noch weitere schicksalhafte Ereignisse passieren und ein neues Leben anfangen. Somit möchte ich nun sagen, dass der Roman an sich auch nicht so verkehrt ist. Ich hab selbst oft einen Neuanfang im Leben gebraucht. Und sei es nur ein Stadtwechsel, wie es Maris gemacht hat. Ich konnte mich somit gut in diese Geschichte hineinversetzen und hab manche Situationen in einer gewissen Hinsicht sehr gut verstanden. Denn in diesem Roman geht es in erster Linie um den Neuanfang, um den Zusammenhalt von Familie und Freunde. Auch zum Nachdenken verleitet dieser Roman. Oft hab ich mich gefragt, was ich an der Stelle von Maris oder Ron machen würde. Und dabei musste ich dann sogar das Buch zur Seite legen, um mich in ihre Situationen richtig hineinzuversetzen. Mein Fazit: „Bevor ich verzeihe“ von Sophie Littlefield ist ein toller Roman, wer gerne selber mal einen Neuanfang nach einer schwierigen Situation machen möchte, oder schon bereits erlebt hat. Er ist sehr identisch geschrieben, so dass man sich sehr gut mit den Protagonisten verbunden fühlt. Jeder andere Leser soll sich bitte nicht von der kurzen Inhaltsangabe auf der Rückseite blenden lassen und somit mit falschen Hoffnungen ran gehen. Da kann dieser Roman schon recht enttäuschend sein. Jedoch zeigt uns „Bevor ich verzeihe“, was es bedeutet, den Mut aufzubringen, etwas im Leben zu verändern. Und egal wie viele Steine in den Weg gelegt werden, dass man die Hoffnung nie aufgeben soll.  

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  • Bevor ich verzeihe

    Bevor ich verzeihe
    jojo-lesemaus

    jojo-lesemaus

    06. October 2016 um 22:13

    Der Roman "Bevor ich verzeihe" von Sophie Littlefield hat mir gut gefallen. Die Autorin behandelt die Themen Trauer, Familie und Neuanfänge in diesem Buch mit einfühlsamen und dennoch sehr real und normal wirkenden Charakteren, und einer beeindruckenden Geschichte drum herum. Als Maris Tochter Calla von ihrem Ex Freund umgebracht wird, scheinen gleich zwei Familien zu zerbrechen. Zum einen sind da Maris und Jill deren Ehr schon lange nicht mehr rund gelaufen ist, die nun aber an einem ganz neuen Punkt steht. Als Maris dann alleine im ehemalig gemeinsamen Familienheim sitzt, versucht auch sie alles hinter sich zu lassen und zieht kurzerhand in eine winzige Wohnung neben die lustige und muntere Pet, die alles versucht um ihr wieder ein wenig Freude am Leben zu verleihen. In dieser Zeit muss die trauernde Mutter erfahren wie super schwierig ist nach einem solch schweren Schicksalsschlag man selbst zu bleiben und trotzdem weiter zu machen. Zeitgleich kämpfen aber auch noch Deb und Ron um Zusammenhalt. Als ihr Sohn nach der Gerichtsverhandlung zu 7 Jahren Haft verurteilt wir, seht die Familie kurz davor zu zerbrechen. Auch weil sich Mutter und Vater in der Frage der Schuld ihres Sohnes nicht einig sind. Ein Buch, bei dem ich mich gut in alle unterschiedlichen Charaktere hineinversetzen konnte. Trauer ist immer ein großes Thema, aber mich hat besonders überzeugt, wie die Frage nach der Schuld, dem Verzeihen und dem wieder Aufstehens angegangen wird. Zum Schluss geht aus der Geschichte ganz klar die Weisheit "Lebe dein Leben weiter. Du misst nicht gleich verzeihen aber lebe!" hervor.Ein Roman, der Lebensmut anhand einer tollen und teilweise sogar spannenden Handlung und einem genialen Schreibstil einhaucht.   

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