Sophie luise Bauer beschreibt, wie sie als Erwachsene in eine Esstörung geriet und den jahrelangen Kampf zurück. Sehr gut geht sie darauf ein, dass die Anorexie nur das Symptom und die Stütze,kurzzeitig sogar Freundin ist,welche Einstellungen und Situationen dahintersteckt.Es ist ein ehrliches, genaues Buch, indem sie Therapie, was ihr hilft und schadet, gut aufzeigt
Sophie Luise Bauer

Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Sophie Luise Bauer
Mein Spiegel lügt
Ein Dino auf Entdeckungsreise
Neue Rezensionen zu Sophie Luise Bauer
Es gibt viele populäre Irrtümer und Vorurteile bezüglich Magersucht, Bulimie und anderer vergleichbarer Essstörungen.
Sophie Luise Bauer ist sehr couragiert, offen und schonungslos über ihre Magersucht zu sprechen. Es ist nicht nur eine Störung von Heranwachsenden, sondern kann auch Erwachsene in eine destruktive Abwärtsspirale ziehen.
Durch die Subjektivität gewinnt das Buch große Authentizität, weil die Autorin hier als Betroffene direkt aus erster Hand berichten kann.
Erschreckend und wichtig. Denn auch diese Störung(en) sind weiter verbreitet, als viele wahrhaben wollen.
Eindrücklich und verständlich ist dieses Werk sowohl für Betroffene als auch Angehörige wie Freunde geeignet. Und ein wichtiges Buch. Denn auch diese Sucht kann sehr oft tödlich enden oder dauerhaft bleibende Schäden verursachen.
Deswegen ist der Mut der Autorin umso bewundernswerter. Nicht jeder kann oder will so offen darüber sprechen oder gar schreiben.
Beklemmend und bedrohlich. Man kann nur hoffen, dass dieses Buch Leben rettet. Danke, Sophie Luise Bauer!!!!!
In diesem Buch erzählt die Autorin sehr eindrücklich von den Erfahrungen mit ihrer Essstörung. Dabei beschreibt sie offen und ehrlich ihren Weg: wie die Essstörung begann, sich manifestierte, wie ihr Leben von ihr geprägt war (und auch immer noch ist), mit welchen Stigmata sie konfrontiert war und wie sie es nach langen Kämpfen schaffte, einen guten Umgang für sich mit dem Thema Essen zu finden.
Sophie Luise Bauer hat einen tollen, sehr klaren und direkten Schreibstil. Dadurch schafft sie es, den/die Leser*in aufzurütteln und an ihren Erfahrung teilhaben zu lassen sowie mit diversen Vorurteilen aufzuräumen. Für Menschen wie mich, die bisher wenig Berührungspunkte mit dem Thema Essstörungen hatten, liefert das Buch wichtige Einblicke und hilft zu verstehen. Gleichzeitig hält die Autorin auch den Leser*innen auf eine nicht-vorwurfsvolle Art den Spiegel hin und zeigt, wie sehr wir häufig über psychische Erkrankungen absichtlich hinwegsehen und wie ignorant wir aufgrund von Unsicherheit und Unwissen teilweise mit Betroffenen umgehen.
Mein Fazit: Das Buch enthält eine sehr persönliche Leidensgeschichte und liefert gleichzeitig wichtige Aufklärungsarbeit über ein gesellschaftliches Tabuthema. Es hat mich sehr berührt, beindruckt und auch nach dem Lesen noch sehr beschäftigt – eine klare Leseempfehlung!
Gespräche aus der Community
Eine Essstörung raubt Lebenszeit, sie ist Freundin und Feindin zugleich und man wird sie nur schwer wieder los. Magersucht & Co. sind nach wie vor mit vielen Klischees und Vorurteilen behaftet. Schluss damit! Es ist an der Zeit, dass unsere Gesellschaft anders mit psychischen Erkrankungen umgeht.
Wir verlosen 10 Exemplare unter denjenigen, sie uns verraten, warum sie dieses Buch lesen wollen.
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