Sophie Morrison Das Herz der purpurnen Distel

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Inhaltsangabe zu „Das Herz der purpurnen Distel“ von Sophie Morrison

Die Britischen Inseln, 1649 Während die Nachwehen des Bürgerkrieges noch überall spürbar sind, wächst die junge Kendra MacAllan, halb Schottin, halb Engländerin, zu einer selbstbewussten Frau heran. Dank ihrem Vater genießt sie zuhause in Schottland außergewöhnlich viele Freiheiten, die in völligem Kontrast zu den Besuchen bei ihren adligen Großeltern in London stehen. Ihren Wurzeln zuliebe versucht Kendra beiden Welten gerecht zu werden, womit sie sich allerdings nicht arrangieren kann, ist die leidige Suche ihrer Großmutter nach einem angemessenen Ehegatten. Längst hat Kendra beschlossen, dass sie ihre kostbare Unabhängigkeit niemals gegen die Fesseln einer Ehe eintauschen wird. Als sie jedoch völlig unverhofft dem attraktiven Finley MacCarter begegnet, gerät ihre strenge Prinzipientreue ins Wanken. Kendra kann sich seinem bezaubernden Charme nicht entziehen und verliert nach und nach ihr Herz an Finley. Nachdem Kendras Vater jedoch von dieser Verbindung erfährt, setzt er ihr ein jähes Ende. Kendra wird mit der schmerzlichen Wahrheit konfrontiert, dass die Vergangenheit eine gemeinsame Zukunft mit Finley unmöglich macht. Krampfhaft bemüht sich Kendra zu vergessen. Wird es ihr gelingen?

hammer Buch, einfacher flüssiger Schreibstil, gemeiner Cliffhanger ich freue mich auf Teil 2

— Freija
Freija

Alles Andere als ein kitschiger Liebesroman. Ein Stück schottisch-englische Geschichte, berührend, bewegend und tiefgründig. Unbedingt lesen

— alice14072013
alice14072013

Eine schottische Liebesgeschichte die aber wegen der zu genauen Details der History in den Hintergrund fällt

— Caroas
Caroas

Schöner historischer Liebesroman, aber mit vielen Kriegsszenen

— zessi79
zessi79

Sehr gute Recherche, die auch die Details mit einbezieht. Romantische Liebesgeschichte mit eher untypischen Hindernissen

— Manuzio
Manuzio

Ich bin hier etwas zweigespalten. Die Geschichte ist zwar schön, aber stellenweise auch sehr trocken und zäh.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Super historischer Roman, der neugierig auf die Folgebände macht! :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Gut. Sehr interessant und bin auf den nächsten Band gespannt

— lisa1997
lisa1997

Es hat mich einfach mitgerissen! Ich konnte eigentlich nicht aufhören zu lesen, so sehr war ich in der anderen Welt gefangen!

— Kerst
Kerst

Das ist mal ein Buchdebüt, das wirklich besonders ist. Sophie Morrision hat sich nicht einfach an einen Liebesroman gewagt, sie entführt de

— Jjeanny
Jjeanny

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    Das Herz der purpurnen Distel
    mullemaus7584

    mullemaus7584

    02. January 2016 um 15:44

    Meine Meinung: Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder einen historischen Roman gegönnt und dann gleich mal einen wahrscheinlich dicken "Wälzer", der etwas schwer in der Hand lag. Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es wirkt farblich sehr gut zu der Distel und ist damit auch nicht überladen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und sprachlich wirklich historisch. Aye.... ;-) Die Geschichte ist sehr gut und wurde gut ausgearbeitet. An manchen Stellen im Buch musste die Autorin aufpassen, dass es nicht zu langatmig wird, aber Sophie Morrison hat gekonnt die Kurve bekommen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen wurden sehr detailreich beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte mitten dabei zu sein. Die Handlung wird überwiegend aus Kendra ihrer Sichtweise beschrieben, so dass ich ihre Gedanken und Emotionen immer mit durchleben konnte. Die Protagonisten sind sehr authentisch. Besonders Kendra hat mein Herz im Sturm erobert. Ihre Art und Weise war einerseits zum Haare raufen, aber andererseits einfach nur zum Knuddeln. Fazit: "Das Herz der purpurnen Distel" ist der erste Teil einer Reihe und besticht durch sehr gute und charakterstarke Protagonisten, einer gut ausgearbeiteten und detailreichen Story und einem angenehmen Schreibstil. Wer historische Romane mag und auch vor Kampfszenen nicht zurück schreckt, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Ich jedenfalls bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt. Folgt Kendra und seid gespannt, ob jemand ihr Herz doch noch erobern kann.

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  • Leserunde zu "Das Herz der purpurnen Distel: Band 1 der Distelreihe" von Sophie Morrison

    Das Herz der purpurnen Distel
    SophieMorrison

    SophieMorrison

    Ihr seid auf der Suche nach einem historischen, und noch dazu bewegenden Liebesroman? Dann seid ihr hier genau richtig bei der Leserunde zu Das Herz der purpurnen Distel Begleite Kendra MacAllan ins Britannien des 17. Jahrhunderts. Fühle mit, wie sie inmitten der dunklen Zeiten des Krieges ihr Herz an einen Mann verliert und sich entscheiden muss zwischen Vergangenheit & Zukunft, zwischen Loyalität & Liebe, und zwischen Rache & Vergebung... Klappentext: Die Britischen Inseln, 1649 Während die Nachwehen des Bürgerkrieges noch überall spürbar sind, wächst die junge Kendra MacAllan, halb Schottin, halb Engländerin, zu einer selbstbewussten Frau heran. Dank ihrem Vater genießt sie zuhause in Schottland außergewöhnlich viele Freiheiten, die in völligem Kontrast zu den Besuchen bei ihren adligen Großeltern in London stehen. Ihren Wurzeln zuliebe versucht Kendra beiden Welten gerecht zu werden, womit sie sich allerdings nicht arrangieren kann, ist die leidige Suche ihrer Großmutter nach einem angemessenen Ehegatten. Längst hat Kendra beschlossen, dass sie ihre kostbare Unabhängigkeit niemals gegen die Fesseln einer Ehe eintauschen wird. Als sie jedoch völlig unverhofft dem attraktiven Finley MacCarter begegnet, gerät ihre strenge Prinzipientreue ins Wanken. Kendra kann sich seinem bezaubernden Charme nicht entziehen und verliert nach und nach ihr Herz an Finley. Nachdem Kendras Vater jedoch von dieser Verbindung erfährt, setzt er ihr ein jähes Ende. Kendra wird mit der schmerzlichen Wahrheit konfrontiert, dass die Vergangenheit eine gemeinsame Zukunft mit Finley unmöglich macht. Krampfhaft bemüht sich Kendra zu vergessen. Wird es ihr gelingen? Zur Autorin: Sophie Morrison, Jahrgang 1982, lebt und arbeitet in der Nähe von Baden-Baden. Derzeit schreibt sie an dem zweiten Band der Distelreihe. Achtung: Die Rezensionsexemplare werden nur als eBook im MOBI-Format zur Verfügung gestellt. Voraussetzungen: Du liest gerne... Du rezensiert offen und ehrlich... Bewerbungsfrage: Kann man die Vergangenheit einfach hinter sich lassen? Bonus: Jeder, der bei der Leserunde mitmacht, hat die einmalige Chance eine signierte Printausgabe zu gewinnen. Ich freue mich über rege Teilnahme an der Leserunde!

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  • Schottisch-englische Geschichte, die bewegt und berührt! So viel mehr, als ein einfacher Liebesroman

    Das Herz der purpurnen Distel
    alice14072013

    alice14072013

    24. October 2015 um 14:14

    Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen und trotzdem immer wieder aufstehen, um für sein Glück zu kämpfen? Warum ist es möglich, dass Menschen, die eigentlich in Nachbarschaft, friedlich miteinander leben könnten solch erbitterte Feinde werden, dass sie sich gegenseitig grausam bekämpfen und töten? Kann Liebe allein den Hass überwinden? Das waren die zentralen Fragen, die mich bei der Lektüre des Romans Das Herz der purpurnen Distel von Sophie Morrisson immerwährend beschäftigten und eine wahre Flut von Gefühlen in mir auslösten. Klappentext: Die Britischen Inseln, 1649 Während die Nachwehen des Bürgerkrieges noch überall spürbar sind, wächst die junge Kendra MacAllan, halb Schottin, halb Engländerin, zu einer selbstbewussten Frau heran. Dank ihrem Vater genießt sie zuhause in Schottland außergewöhnlich viele Freiheiten, die in völligem Kontrast zu den Besuchen bei ihren adligen Großeltern in London stehen. Ihren Wurzeln zuliebe versucht Kendra beiden Welten gerecht zu werden, womit sie sich allerdings nicht arrangieren kann, ist die leidige Suche ihrer Großmutter nach einem angemessenen Ehegatten. Längst hat Kendra beschlossen, dass sie ihre kostbare Unabhängigkeit niemals gegen die Fesseln einer Ehe eintauschen wird. Als sie jedoch völlig unverhofft dem attraktiven Finley MacCarter begegnet, gerät ihre strenge Prinzipientreue ins Wanken. Kendra kann sich seinem bezaubernden Charme nicht entziehen und verliert nach und nach ihr Herz an Finley. Nachdem Kendras Vater jedoch von dieser Verbindung erfährt, setzt er ihr ein jähes Ende. Kendra wird mit der schmerzlichen Wahrheit konfrontiert, dass die Vergangenheit eine gemeinsame Zukunft mit Finley unmöglich macht. Krampfhaft bemüht sich Kendra zu vergessen. Wird es ihr gelingen? Meinung: Wer hier einen kitschigen historischen Liebesroman erwartet, der wird sicher enttäuscht werden. Denn das, was wir letztendlich erhalten geht weit darüber hinaus und lässt sowohl den Liebhaber schottisch- englischer Geschichte in mir, als auch den Liebhaber tiefgründiger Geschichten, begeistert aufjubeln. Der Roman ist aufgegliedert in vier Teile, die unterschiedlicher nicht sein könnten in ihrer Grundstimmung und doch zusammengefügt ein perfektes Leseerlebnis schaffen und eine Handlung kreieren, die absolut stimmig ist. Beginnen wir mit dem ersten Teil, könnte durchaus der Eindruck entstehen, es handele sich um einen einfach gestrickten Liebesroman, mit einem dem Leser jetzt schon vorhersehbaren Ende. Wir begegnen einer jungen, wilden und freiheitsliebenden jungen Frau. Tochter eines Schotten und einer englischen Adligen, die lieber ihre Freiheit genießt, als dem Drängen ihrer Großmutter nachzugeben, einen geeigneten Heiratskandidaten von Stand zu finden. Kendra ist ein sehr erfrischender Charakter. Ungezähmt, nicht auf den Mund gefallen, schlagfertig und mutig, weiß sie sich durchaus in einer von Männern bestimmten Welt zu behaupten, in der die Frauen eher für das gute Aussehen, Kinder gebähren und den Haushalt zu führen bestimmt waren. Aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive erleben wir als Leser die ihr eigene Gefühlswelt und die Entwicklung einer zarten Zuneigung zu dem jungen schottischen Finley MacCarter. Durch die Perspektivenwahl erhält die Figur der Kendra Mac Allen bereits zu Beginn sehr viel Tiefe und der Leser erlebt und fühlt am eigenen Leibe, was Kendra erfährt und fühlt. Damit wird sofort ein sehr schöner Bezug zu der Protagonistin hergestellt, die darüberhinaus noch sehr sympathisch ist. Naivität suchen wir bei ihr vergeblich. Vielmehr nimmt sie selbstbewußt ihr Leben in die Hand. Über Finley MacCarter erfahren wir dagegen nur das, was Kendra weiß oder glaubt zu wissen und das lässt seine Handlungen zunächst undurchsichtig und manchmal fraglich erscheinen, welche Absichten er hegt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Handlung locker und leicht. Neben wunderbaren bildhaften Beschreibungen der Lebensart des englischen Adels, erlebt der Leser eine manchmal klischeehafte Entwicklung einer zarten Liebe und muss über so einige Schlagabtäusche, die sich die Protagonisten in ihren Dialogen liefern schmunzeln. Und genau hier endet auch der Eindruck, wir haben es mit einer leichten, vorhersehbaren Liebeslektüre zu tun. Denn mit der offenen Ablehnung Finleys von Duncan MacAllan, Kendras Vater erreichen wir einen Wendepunkt in der Handlung, der den zunächst gewonnen Eindruck der Leichtigkeit verwirft. In Teil 2 erwartet uns ein Rückblick in die Zeit des schottisch-englischen Bürgerkrieges, der dem Roman seine Unbeschwertheit vollständig nimmt und dem Leser ab diesem Zeitraum durch die Erlebnisse Duncans in der 3. Person einen bewegenden Ausschnitt der Geschehnisse zur Zeit Charles I Stuarts und Oliver Cromwells beschert. Ergreifend und spannend geschildert erleben wir die tragische Geschichte von Kendras Vater, der gegen seine friedliche, einfühlsame Natur gezwungen ist mit seinem Clan in einen Krieg zu ziehen, der nicht seiner ist. Wir erleben die Entbehrungen und Grauen der Männer, die in den Krieg ziehen mussten und bis an den Rand ihrer Kräfte geraten. Detailliert und hervorragend recherchiert verfolgen wir die Entwicklungen des Bürgerkrieges, die Schlachten und die tragischen Auswirkungen, die die einzelnen Clans aufgrund politischer oder religiöser Gesinnung zu erbitterten Feinden macht und weit über die eigentliche politische Intention in persönlichen Fehden, Interessen und Vergeltungsschlägen auf Clanebene endet. Wer sich mit der schottischen Geschichte beschäftigt, der wird schnell feststellen, dass genau so grausam damals Clanauseinandersetzungen und Kriege abliefen. Schottland wurde immer wieder von brutalen Kämpfen geprägt. Mit dem romantischen, in Romanen oft verklärtem Mittelalter hatte das Leben in Schottland nichts gemein. Solche Verklärungen möchte ich auch in einem historischen Roman nicht lesen. Und somit gewinnt die Geschichte des Romans an Glaubwürdigkeit und Tiefe, die mich durch die detailliert geschilderte Gefühlswelt der Charaktere nicht selten derart bewegte, dass ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte. Geschichtlich eine wahre Bereicherung hebt dieser Teil der Geschichte den Roman auf ein deutlich höheres Niveau und ist unabdingbar für den weiteren Verlauf der Handlung. Die damaligen Grausamkeiten ändern nicht nur das Leben Duncans und seiner Familie für immer gravierend, sondern wirken sich auch darüberhinaus auf das Leben aller, vor allem aber auf das Glück Kendras aus. Denn hier wird der Grundstein für den weiteren Handlungsverlauf um Kendra gelegt, der die Liebe zu Finley von ihrem Vater untersagt wird und deren Leiden hier ihren Anfang nimmt. Das Handeln der einzelnen Charaktere wird ab diesem Zeitpunkt nachvollziehbar und glaubwürdig, die Konflikte und Abläufe in der Geschichte fügen sich stimmig in ein Ganzes, wenn wir nun in Teil 3 und 4 wieder Kendras Geschichte folgen, ab dem Zeitpunkt, wo der erste Teil endet. Hier begeistert vor allem der Schreibstil der Autorin, der zwar flüssig und leicht zu  lesen ist, aber in wunderschönen Bildern die schottische Lebensweise, die Bräuche und die Natur beschreibt. Für manch einen Leser mag es langatmig erscheinen, ich fand es nie zuviel und  auf den Punkt. Denn alles, an dem der Leser teilhaben darf, ob dem Samhain-Fest, oder den Versammlungen der Clans, dient dem Verlauf der Geschichte. Ich habe in den Eindrücken des damaligen Lebens gerne geschwelgt. Der Roman spielt mit Tragik, Gefühl und gekonnt humorvollen Dialogen und spritzigen Wortduellen, die den Leser von einer Emotion in die nächste jagen, so dass es niemals langweilig wird. Ich glaube ich habe so ziemlich die gesamte Gefühlspalette durchlaufen, gezittert, gehofft, gelitten und geweint, herzhaft gelacht und eine Wut auf so manche Entwicklung und so einige Charaktere gehabt, die ihresgleichen sucht. Die Charaktere sind für mich absolut glaubhaft und besonders Kendra und Duncan haben eine enorme Gefühlstiefe, die ich bewundere. Es hat mir gefallen, dass gerade Kendra sich selbst trotz aller Schicksalschläge treu bleibt und für ihr Glück kämpft, während Duncan durch sein Schicksal und seine Erlebnisse sich gravierend verändert hat. Interessant ist, dass Finley in seinen Motiven bis kurz vor dem Ende für den Leser relativ undurchsichtig bleibt und so die Handlung an Spannung gewinnt. Der Spannungsbogen steigt zum Ende hin auf ein enorm hohes Niveau, gewinnt nochmals an Dramatik und lässt den Leser unerwartet völlig sprachlos zurück. Was für ein toller Aufbau der Handlung! Wenn ich also überhaut kritisiere, dann sind es manch moderne Ausdrücke in der Sprache, die nicht in die eigentliche Zeit passen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Für mich hat dieses Buch alles, was wichtig ist Humor, Spannung, Drama, tragische Entwicklungen, wunderschöne Beschreibungen, hervorragende Recherche und vor allem sehr viel Gefühl. Und wann immer ich eine Geschichte beim Lesen regelrecht lebe und fühle wie in Sophie Morrissons Roman, dann ist sie 5 Sterne wert. Also nochmals zu der Kernaussage: Wie weit reichen die Auswirkungen eines Krieges, der nicht nur aktuell Tod und Zerstörung bringt, sondern auch über seine Zeit hinaus gravierende Veränderungen für die Menschen und deren Leben bereithält? Wie ist es möglich, dass er Menschen, die friedlich, fürsorglich und liebevoll waren zu verbitterten Menschen macht? Und wie viel Leid kann ein Mensch ertragen und trotzdem immer wieder aufstehen, um für sein Glück zu kämpfen? Wer das erfahren möchte, der sollte Das Herz der purpurnen Distel unbedingt lesen. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

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  • Ein Debüt, das positiv überrascht und das Herz erobert!

    Das Herz der purpurnen Distel
    TanjaJahnke

    TanjaJahnke

    22. October 2015 um 14:45

    Im Grunde genommen muss ich zu diesem Buch keine großen Worte verlieren. Denn ich bin schlichtweg verliebt. Ich bete Kendra an, vergöttere Finley und liebe Nell, Aiden und Collin. Kurz ich bin schlicht verliebt und lauere auf den zweiten Teil. Doch nun mal der Reihe nach und für Euch zum Mitschreiben. Wie der Klappentext unschwer erkennen lässt spielt die Geschichte im 17ten Jahrhundert. Wobei die Handlung in 4 Teile unterteilt ist. Sommer 1649, Winter 1646, Herbst 1649 und Winter 1649. Diese Einteilung hat so auch seinen Sinn und ist überaus informativ und unterhaltend. Ferner bot sich mir durch diese Art "Cut" auch die Möglichkeit des "durchatmens" und man wusste immer, dass nun ein neuer Schwerpunkt behandelt wird. Doch dazu will ich Euch natürlich nicht zu viel verraten :) Wie es sich für einen Roman gehört, der zu Zeiten des englischen/schottischen Bürgerkrieges spielt, gibt es auch hier einige Kampfszenen und Schlachten, die überaus spannend, aber nicht zwingend blutdurstig geschrieben sind. Somit ist das Buch auf was für zartere Gemüter ohne dabei eher Zuckerwatte zu ähneln. Der Großteil der Handlung ist aus der Sicht (Ich-Form) von Kendra verfasst, somit durchleben wir ihre Gedanken, Gefühle und Eindrücke ungefiltert und können das Leben einer jungen Dame des 17ten Jahrhunderts erfahren, das einerseits durch die englische Gesellschaft eingeschnürt und andererseits durch die Bodenständigkeit und traditionsverbundenen Mentalität der schottischen Highlands geprägt ist und sie (Kendra) immerzu auf die Probe stellt. Kendra ist eine ganz besondere Persönlichkeit, die mich ein bisschen an "Merida" (Disney) und "den kleinen Lord" erinnert. Merida, weil sie wild, temperamentvoll und unbändig ist. So reitet sie beispielsweise mit Männern um die Wette, was für Frauen gänzlich undenkbar ist, oder ist im Schwertkampf, Messerwerfen und anderen "männlichen" Tätigkeitsbereichen bewandert. Der kleine Lord, weil sie besonders in England, sich nichts aus ihrem "Stand" und "Rang" macht, vielmehr davon genervt ist elegante Kleider zu tragen und ähnliches und auch mit der Dienerschaft eher ein Freundschaftliches Verhältnis pflegt. Wer also historische Romane mag, , Geschichten aus den Highlands liebt,, keine Furcht vor rauen Schotten hegt,, keine Angst vor starken Frauen hat,, sich nicht von Details um den Bürgerkrieg abschrecken  und einer Liebe trotz aller Widrigkeiten eine Chance geben und sie wachsen sehen will,  der wird dieses Buch einfach lieben. Ich persönlich bin sehr sehr angetan und überaus positiv von diesem Debüt überrascht und fiebere auf eine Fortsetzung. Denn das Ende ist schon etwas fies, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen! Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen und freue mich schon auf die Fortsetzung. Kleine Anmerkung am Rande. Das Cover ist mit seiner "Einfachheit" und dem Verzicht von den obligatorischen "Nackenbeißer-Paaren" eine Wohltat, sehr erfrischend und ausgesprochen passend zum Titel und der Geschichte. Mein Kompliment an die Designer!

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  • Ich freue mich auf die Fortsetzung :-)

    Das Herz der purpurnen Distel
    Dominika

    Dominika

    13. October 2015 um 19:42

    Das Buch „Das Herz der purpurnen Distel“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau namens Kendra MacAllan. Sie ist auf einem Besuch bei ihren Großeltern mütterlicherseits und lernt ganz zufällig auf einem Ball den attraktiven Finley MacCarter kennen. Kendras Großmutter ist fasziniert von dem jungen Mann und sieht ihn als eine gute Partie für ihre geliebte Enkeltochter. Auch ihr Großvater verhilft seiner Lieblingsenkelin zu einer weiteren Begegnung mit dem jungen Mann. Bis eines Tages Kendras Vater bei den Großeltern erscheint und das jungverliebte Paar für immer entzweit. Er verbietet Kendra sich noch einmal mit Finley zu treffen, ohne ihr den genauen Grund dafür zu nennen. Kendra versteht ihn zuerst nicht, aber dann verrät er ihr das Geheimnis, das den jungen Mann umgibt. Kendra ist geschockt. Mit aller Macht versucht sie die Gefühle zu Finley zu unterdrücken und glaubt auch bald, es geschafft zu haben. Später lernt sie ein Zwillingspaar kennen. Tristan und Killian sind charakteristisch sehr unterschiedlich. Der eine ist ein Macho und Draufgänger und der andere klug und bescheiden. Beide werben wie um eine Wette um die Hand der schönen Kendra. Wird sich Kendra für einen der Beiden entscheiden können? Oder hat sie noch Gefühle für Finley? Meine Meinung: Das Buch ist über 500 Seiten und meiner Meinung echt dick. Normalerweise lese ich nicht so gern solche dicke Bücher, es sei denn sie sind wirklich spannend. Und das ist das Buch auch. Am Anfang tat ich mich mit dem Schreibstil der Autorin etwas schwer. Ich konnte mich nicht einfach so zurücklehnen und entspannt lesen, sondern musste mich richtig konzentrieren, um die Geschichte zu verstehen. Aber dann, im zweiten Teil wurde der Schreibstil immer lockerer und flüssiger. Dann konnte ich ganz gemütlich das Buch lesen. Zuerst fängt die Geschichte genauso an, wie auch die üblichen Romane. Kendra und Finley lernen sich auf einem Ball kennen. Einfach kitschig, wie die Frauen es eben lieben. Aber im zweiten Teil nimmt es eine andere Wende ein. Der zweite und dritte Teil sind sich ähnlich. Es wird über die Vorgeschichte erzählt. Dort wird viel gekämpft und noch viel mehr Blut vergossen. Mag sein, dass der große kriegerische Abschnitt für jemanden interessant ist, aber leider nicht für mich. Ich musste ihn leider querlesen. Er ist zwar wichtig, damit man die Hintergründe verstehen kann, warum Kendras Vater seiner Tochter verbietet Finley wiederzusehen. Aber ich denke, die Autorin hätte diesen Abschnitt kürzer fassen können. Am aller besten fand ich den Abschnitt, als Kendra die beiden Zwillingsbrüder kennenlernt. Wie sie sich um sie bemühen und mit allen möglichen Mitteln um ihr Herz kämpfen. Die Dialoge haben mir besonders gefallen. Sie waren oft spritzig und humorvoll. Die Gefühle und Charaktere, Orte und Länder sind sehr gut beschrieben. So, als wäre die Autorin selbst vor Ort. Was ich etwas schade finde ist, dass die Liebesgeschichte von Kendra und Finley sehr stark nach hinten gedrückt wurde. Das Buch ist wirklich sehr, sehr historisch mit einem kleinen Schliff von einer Liebesgeschichte. Das finde ich sehr schade. Ich hätte viel lieber noch eine dickere Portion Liebesgeschichte. Fazit: Der Preis ( 2,99 € ) des Kindles ist günstig (1 Sternchen), sehr gut ausgearbeiteter historischer Roman (1 Sternchen), Gefühle und Charaktere sehr gut und genau beschrieben (1 Sternchen), Buch ist sehr spannend (1 Sternchen) und zu viele kriegerische Handlungen (- 1 Sternchen). Das Buch „Das Herz der purpurnen Distel“ von der Autorin `Sophie Morrison´ kann ich jedem sehr gern empfehlen.

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  • starke Frauen, wahre Helden und eine ehrliche, fesselnde, berührende und dramatische Geschichte

    Das Herz der purpurnen Distel
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    10. October 2015 um 15:26

    Die Story beginnt erst einmal recht romantisch, fast könnte man sagen „kitschig“, was aber keinesfalls abwertend gemeint ist… eine junge Frau, fast noch ein Mädchen, ist bei ihren Großeltern zu Besuch und versucht, bei den steifen Londoner Gesellschaften nicht allzu unangenehm als Schottin vom Lande aufzufallen. Gerade als es ihr scheinbar gelingt, einigermaßen unauffällig zu bleiben, gerät sie mit einem außergewöhnlichen, charismatischen Mann zusammen. Nach einer hitzigen Debatte scheint er jedoch das Interesse an ihr zu verlieren… bis Kendra in Gefahr gerät und Finley sie rettet. Und so passiert das, wovon Kendra bisher glaubte, dass sie immun dagegen ist… sie verliebt sich ganz allmählich in den stattlichen Mann. Ein paar wundervoll romantische Kapitel später kommt es allerdings zu einer dramatischen Wendung der Ereignisse. Kendras Vater erfährt von ihrem Verehrer und gerät vollkommen außer sich. Kendra versteht die Welt nicht mehr und sucht das Gespräch mit ihrem Vater. Als der Vater erzählt, gibt es eine Rückblende und wir erleben die Vergangenheit und erfahren den Grund, warum Kendras Vater auf keinen Fall erlauben kann und wird, daß Kendra Finley jemals wiedersehen wird. Nun erlebt der Leser die schweren Zeiten der Vergangenheit hautnah. Es geht in den Krieg, man erfährt viele geschichtliche Details, das Gerangel um das Oberhaupt in England und den Freiheitskampf der Schotten und Iren. Mehrere hundert Seiten bleibt also die Romantik erst einmal auf der Strecke. Allerdings hat mir dieser Abstecher in die Vergangenheit ganz gut gefallen. Von hier an ist nämlich Schluß mit kitschigem Roman. Sehr detailliert und auch ehrlich beschreibt die Autorin die Entbehrungen auf dem Schlachtfeld, die Verbitterung der Männer und den Überlebenskampf der Daheimgebliebenen. Und am Ende ist nichts mehr so, wie es einmal war… Kendra, von den Ereignissen der Vergangenheit nun erneut eingeholt, hat schwer mit ihrem Schmerz und ihrer Enttäuschung zu kämpfen. Nur mit viel Geduld und einem außergewöhnlichen Geschenk ihrer Großeltern findet sie ins Leben zurück. Fortan schwört sie, sich nie wieder von Männern einwickeln zu lassen. Natürlich kommt es anders, als erwartet. Bald werben gleich zwei traumhafte Männer um ihre Gunst… Das Besondere an Kendra ist ihre innere Stärke, ihr Selbstvertrauen und ihre Ehrlichkeit zu sich selbst. Oft genug ärgert es mich in manchen Romanen, wenn die Protagonistin nur allzu leicht auf männliche Lügen hereinfällt oder nach schlimmen Ereignissen heulend in der Ecke sitzen. Kendra ist anders. Sie durchschaut die Männer schnell und macht es sich und dem ach so starken Geschlecht nicht einfach, sie „weich“ zu bekommen. Immer wieder gibt es kleine Situationen, wo ich erstaunt und begeistert war, von Kendras Reaktion. Ich habe wirklich mehr und mehr an dem Buch „geklebt“ und die Seiten genossen. Aber… im letzten Viertel mußte ich leider, leider… ich gebe es zu…. ein paar Tränchen verdrücken.. seufz… nein, es wird nicht schnulzig… es wird traurig, dramatisch, böse und herzzerreißend… Das Buch ist sehr umfangreich, ja, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass eine Episode überflüssig wäre. Am Ende ergab alles Sinn und mußte ganz genau so geschrieben sein. Kendra ist eine super Protagonistin und ich mochte sie von Anfang an sehr. Auch die anderen Mitstreiter, ob muskelstrotzender Schotte, dickbäuchiger Londonder oder mutiger Kampfgefährte sind tolle Charaktere. Ich war immer mittendrin und am Ende war ich echt traurig, dass die Geschichte schon zu Ende war… Ich freue mich auf die Fortsetzung, denn die MUSS nun folgen… nach DIESEM Schluß!! Ich kann Euch dieses Buch nur ans Herz legen, wenn Ihr auf Romantik, starke Frauen, wahre Helden und ehrliche Geschichte steht. Dieses Buch hat mich echt berührt…

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  • Eine schottische Liebesgeschichte mit historischen Background

    Das Herz der purpurnen Distel
    Caroas

    Caroas

    10. October 2015 um 14:30

    Das Buch ist in vier Teile unterteilt. Der erste Teil ist voller Gefühle und Emotionen, gut und flüssig geschrieben. Kentra wird hier als selbstbewusste, herzliche, sture Schottin dargestellt, die sich hoffnungslos in Finley verliebt hat. Im zweiten Teil wird meiner Meinung nach auf die Kriegsszenen zu genau eingegangen. Es ist verständlich, dass man bei dieser Geschichte die Mentalität der Schotten und Engländer besser kennen sollte, aber eine kurze Andeutung hätte auch gereicht. Im dritten Teil ist es nicht anderst, ich habe mich dabei erwischt wie ich Teile überlesen habe, weil sie mir zu langatmig waren. Die verschiedenen Clanaktivitäten und Zusammenhänge sind zwar gut rausgekommen aber auch wie wenig die Männer der damaligen Zeit für eigenständige Frauen übrig hatten. Im vierten Teil trifft Kendra Finley wieder und dieser Teil war wieder spannender zu lesen. Mein Durchhaltevermögen war wieder besser. Leider reagiert Kendras Vater in diesem Teil nicht so herzlich seiner Tochter gegenüber wie man es in den ersten drei Teilen von ihm gewohnt war. Fazid eine gute Geschichte die aber viel zu sehr in den Hintergrunddetails verloren geht. Das Lesen war stellenweise für mich eher mühsam und gegen meine Gewohnheit, habe ich das Buch nicht wirklich mit fesselnder Begeisterung gelesen.

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  • Die purpurne Distel

    Das Herz der purpurnen Distel
    Melody80

    Melody80

    10. October 2015 um 13:32

    Zu Anfang dachte ich, dass es sich in diesem Roman nur um eine Liebesgeschichte dreht, doch dem war nicht so. Das Buch behandelt zwar die anfängliche Liaison zwischen Kendra MacAllan und Finley MacCarter, doch beschreibt es auch die Zeit während des englischen Bürgerkrieges um 1642. So konnte ich mein Geschichtswissen während des Lesens sehr auffrischen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, mit schwungvoll verspielten Sätzen gelang es Sophie Morrison, mir die Geschichte glaubhaft rüber zu bringen. Da das Taschenbuch mehr als 600 Seiten aufweist und daher das eBook wohl genauso kompakt ist, brauchte ich für "Die purpurne Distel" schon eine Zeit. Hin und wieder habe ich es beiseite gelegt, um mich anderen Dingen zu widmen. Das lag aber nicht daran, dass ich die Geschichte langweilig fand, sondern einfach an der Länge des Buches, welche mich einfach ein bißchen erschlagen hatte. Normalerweise lese ich eher kürzere Bücher und wahrscheinlich denken jetzt einige Leser: "600 Seiten sind viel? Also Ab 800 Seiten geht der Spaß erst richtig los!"Keine Ahnung woran es lag, letztendlich hatte ich es dann ja doch bis zum bitteren Ende geschaftt! Das Buch endet mit einem herzigen Cliffhanger, der natürlich eine Fortsetzung nach sich zieht. Mein Fazit Wer Historienromane liebt, Schottland und eine dramatische Liebesgeschichte, der sollte zum Herz der purpurnen Distel greifen. Mir hat das Büchlein ziemlich gefallen.

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  • Schöner historischer Liebesroman, aber mit vielen Kriegsszenen

    Das Herz der purpurnen Distel
    zessi79

    zessi79

    10. October 2015 um 06:52

    Klappentext: Die Britischen Inseln, 1649 Während die Nachwehen des Bürgerkrieges noch überall spürbar sind, wächst die junge Kendra MacAllan, halb Schottin, halb Engländerin, zu einer selbstbewussten Frau heran. Dank ihrem Vater genießt sie zuhause in Schottland außergewöhnlich viele Freiheiten, die in völligem Kontrast zu den Besuchen bei ihren adligen Großeltern in London stehen. Ihren Wurzeln zuliebe versucht Kendra beiden Welten gerecht zu werden, womit sie sich allerdings nicht arrangieren kann, ist die leidige Suche ihrer Großmutter nach einem angemessenen Ehegatten. Längst hat Kendra beschlossen, dass sie ihre kostbare Unabhängigkeit niemals gegen die Fesseln einer Ehe eintauschen wird. Als sie jedoch völlig unverhofft dem attraktiven Finley MacCarter begegnet, gerät ihre strenge Prinzipientreue ins Wanken. Kendra kann sich seinem bezaubernden Charme nicht entziehen und verliert nach und nach ihr Herz an Finley. Nachdem Kendras Vater jedoch von dieser Verbindung erfährt, setzt er ihr ein jähes Ende. Kendra wird mit der schmerzlichen Wahrheit konfrontiert, dass die Vergangenheit eine gemeinsame Zukunft mit Finley unmöglich macht. Krampfhaft bemüht sich Kendra zu vergessen. Wird es ihr gelingen? Meinung: Das Buch lässt sich gut lesen, der Schreibstil ist locker und flüssig. Besonders die Dialoge gefallen mir gut. Kendra war mir sofort sympathisch und ich konnte mich gut in Sie reinversetzen. Was mir nicht so gut gefallen hat, aber zum Verständnis durchaus ins Buch mit rein musste, waren die doch heftigen Kriegsszenen. Außerdem waren es etwas zu viele Personen für mich, die da aufgetaucht sind, ich könnte die irgendwann nicht mehr zuordnen. Aber die eigentliche Geschichte um Kendra und die Liebe fand ich super. Die Idee und Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Ich habe so mit Kendra gehofft, gelitten und gebangt. Bin auf jeden Fall gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht und werde diesen auf jeden Fall lesen. Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings waren mir zu viele Kriegsszenen drin und es war an manchen Stellen zu langwierig. Dafür gibt es einen Punkt abgezogen. Ich kann das Buch trotzdem nur empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Teil der Distelreihe.

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  • Das Herz der purpurnen Distel

    Das Herz der purpurnen Distel
    Manuzio

    Manuzio

    04. October 2015 um 14:33

    Man begibt sich hier zunächst in das, was man in etwa erwartet: eine Liebesgeschichte, die 1649 auf den Britischen Inseln spielt. Aber das ist noch lange nicht alles, was die Autorin auffährt. Neben fundierter Recherche, die sich sowohl in Kriegsdarstellungen, als auch in Beschreibungen der Gebräuche und in der Erwähnung spezifischer Details, wie gälischen Trinksprüchen, wiederspiegelt, zeigt sich, dass die Stereotypen, die für gewöhnlich in Liebesgeschichten vorkommen, zwar vorhanden, jedoch abgewandelt worden sind. Ihnen wurde eine gewisse Tiefe und eine wesentlich größere emotionale Bandbreite zugeschrieben, als es vielleicht sonst der Fall ist. Dadurch wirken nicht nur die Protagonisten authentischer, sondern auch die Nebenfiguren, die alle durchaus ihren eigenen, wenn auch manchmal durchaus von Stereotypen geprägten Charme haben. [...] Weiterlesen auf meinem Blog unter: http://manuzio.jimdo.com/2015/10/02/das-herz-der-purpurnen-distel/

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  • Das Herz der purpurnen Distel: Band 1 der Distelreihe

    Das Herz der purpurnen Distel
    laraundluca

    laraundluca

    Inhalt: Die Britischen Inseln, 1649 Während die Nachwehen des Bürgerkrieges noch überall spürbar sind, wächst die junge Kendra MacAllan, halb Schottin, halb Engländerin, zu einer selbstbewussten Frau heran. Dank ihrem Vater genießt sie zuhause in Schottland außergewöhnlich viele Freiheiten, die in völligem Kontrast zu den Besuchen bei ihren adligen Großeltern in London stehen. Ihren Wurzeln zuliebe versucht Kendra beiden Welten gerecht zu werden, womit sie sich allerdings nicht arrangieren kann, ist die leidige Suche ihrer Großmutter nach einem angemessenen Ehegatten. Längst hat Kendra beschlossen, dass sie ihre kostbare Unabhängigkeit niemals gegen die Fesseln einer Ehe eintauschen wird. Als sie jedoch völlig unverhofft dem attraktiven Finley MacCarter begegnet, gerät ihre strenge Prinzipientreue ins Wanken. Kendra kann sich seinem bezaubernden Charme nicht entziehen und verliert nach und nach ihr Herz an Finley. Nachdem Kendras Vater jedoch von dieser Verbindung erfährt, setzt er ihr ein jähes Ende. Kendra wird mit der schmerzlichen Wahrheit konfrontiert, dass die Vergangenheit eine gemeinsame Zukunft mit Finley unmöglich macht. Krampfhaft bemüht sich Kendra zu vergessen. Wird es ihr gelingen? Meine Meinung: Die Bewertung dieses Buches fällt mir nicht leicht, da ich sehr gespalten bin. Das Buch ist in vier Teile eingeteilt. Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen. Nur manchmal fand ich die Beschreibung etwas zu langatmig, zu ausschweifend und zu detailliert. Ich mag Geschichten mit einem bildhaften Schreibstil, doch hier war es etwas zu gut gemeint, so dass kaum Platz für die eigene Fanatsie war. Sie ist trotz des leichten Schreibstils sehr zäh. Das Kennenlernen zwischen Kendra und Finley, die sich anbahnende Liebesgeschichte war sehr unterhaltsam, hat mir gut gefallen und hat mich mitfiebern lassen. Kendra mochte ich direkt. Die Begegnungen mit Finley haben mir sehr gut gefallen, sie waren sehr unterhaltsam, humorvoll und voller Spannung. Die Dialoge waren spritzig und haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Der zweite und der dritte Teil, in denen es hauptsächlich um die geschichtlichen Aspekte und Hintergründe geht, konnten mich dagegen nicht fesseln. Ich musste mich selbst immer wieder dabei erwischen, wie ich teilweise nur noch quergelesen habe. Diese kriegerischen und brutalen Handlungen konnten mich nicht überhaupt nicht mitreißen, waren mir etwas zu viel. Es war mir außerdem zu langatmig, die geschichtlichen Hintergründe hätten für mich kürzer und nicht so detailliert beschrieben werden können. Sie sind für das Verständnis, weshalb Kendras Vater so reagiert wichtig, aber sie hätten durchaus viel kürzer gehalten werden können. Für mich ist die Liebesgeschichte zu sehr in den Hintergrund gerückt. Der vierte Teil dagegen hat mir wieder besser gefallen. Die erneute Begegnung zwischen Kendra und Finley war spannend und unterhaltsam. Auch wenn der Cliffhanger am Ende wirklich gemein ist. Von mir deshalb insgesamt nur 2,5 Sterne, die ich auf 3 aufrunde. Fazit: Eine nette Geschichte, die mir zur Hälfte sehr gut gefallen hat, der Rest war aber sehr geschichtslastig und zäh, so dass mir die Liebesgeschichte zu sehr in den Hintergrund gerückt ist.

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    • 2
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    19. September 2015 um 05:28
  • Meine Meinung zum Buch

    Das Herz der purpurnen Distel
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    18. September 2015 um 06:08

    Ich muss gestehen, ich bin etwas zweigespalten. Auf der einen Seite beschreibt die Autorin die wunderschöne, turbulente und unterhaltsame Liebesgeschichte zwischen Kendra und Finley. Dann aber wiederum, wird ausgiebig die englische Geschichte behandelt. Klar, der Leser soll verstehen, weshalb die Situation zwischen England und Schottland so angespannt war. Aber mal ehrlich, solche Schottland-Geschichten sind uns Lesern doch nicht fremd. Und muss man da wirklich so viel Geschichtsunterricht einbringen? Für mich war es definitiv zu viel des Guten. Auffällig war für mich auch, dass im ersten Teil Kendra als toughes vorlautes Mädchen dargestellt wurde. (Dabei hatte sie das Mädchenalter schon einige Jahre hinter sich gelassen. ) Egal, sie wurde jedenfalls als eher aufmüpfig dargestellt. Nun kommt Finley, und spricht sie grundsätzlich mit "Mädchen" an. Das ist eine Sache, die für mich nicht stimmig ist. Sie lehnt sich gegen alles und jeden auf, lässt sich aber permanent als Mädchen betitelt. Nee, das passt nicht! Grundsätzlich finde ich die Protagonisten sehr detailliert dargestellt, so dass man beim Lesen fast schon die Seide der Kleider Rascheln hören konnte. Auch die Umgebung, Häuser etc. waren sehr bildhaft beschrieben. FAZIT: Eine nette Geschichte, die aber stellenweise auch sehr zäh wird bzw. wirkt. Wer sich jedoch davon nicht abschrecken lässt, wird eine tolle Geschichte erleben, die den einen oder anderen Seufzer entlocken kann. Ob ich allerdings den zweiten Teil lesen werde, wage ich zu bezweifeln.

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  • Wer erweicht das Herz der jungen Kendra

    Das Herz der purpurnen Distel
    AngiF

    AngiF

    13. September 2015 um 13:36

    Die junge Kendra MacAllan steht kurz vor ihrem 19. Geburtstag, sie ist ein Wildfang und Trotzkopf wie er im Buche steht. Sie weiß ihren Willen stets durchzusetzen, ihre Flügel lässt sie sich von niemandem stutzen. Ihr oberstes Prinzip, sie will ihre Freiheit niemals für die Beziehung zu einem Mann opfern. Die Tochter einer Engländerin und eines Schotten darf immer wieder für einige Wochen die Eltern ihrer verstorbenen Mutter, nämlich ihren Großvater Robert Byron Edwards, dem zweiten Duke of Ashwood, und dessen Frau besuchen und dies trotz des angespannten Verhältnisses zwischen Kendras Vater und seinen Schwiegereltern. Ihre Großmutter versucht Kendra in unermüdlicher Weise zu verkuppeln und lädt gerne immer wieder Kandidaten im heiratsfähigen Alter und entsprechendem gesellschaftsfähigen Rang zu Festlichkeiten ein, um ihrem gesetztem Ziel, ihre Enkeltochter zu verheiraten, näher zu kommen. Bislang hat sich Kendra entsprechenden Offerten stets widersetzt. Doch dann begegnet sie Finley MacCarter und ihrem Herz ist es schneller bewusst als ihrem Verstand, dass sie sich dieses Mal ernsthaft verliebt hat und schon nach aller kürzester Zeit beginnen ihre Prinzipien zu bröckeln. Das Herz der purpurnen Distel von Sophie Morrison ist von der Autorin in einem schönen Schreibstil verfasst, der hervorragend mit ihrem Tempo harmonisiert, die Sprache ist der historischen Zeit wunderbar angepasst. Die historischen Parts zeugen von einem guten Fachwissen und ausgiebiger Recherchearbeit. Während im ersten Teil des Buches Kendra als Hauptprotagonistin fungiert und ihre sich entwickelnde Liebe gezeigt wird, ist im zweiten Teil der Krieg und die Geschichte Englands und Schottlands dominant. Dies ist schön gelöst durch die Autorin, da sie uns Lesern so die unerbittliche Feindschaft zwischen England und Schottland sowie einzelner Clans näher bringt und wir die unnachgiebige Einstellung und Haltung von Kendras Vater besser nachvollziehen können. Ich vergebe diesem Debütwerk fünf von fünf möglichen Sternen und freue mich bereits heute auf die Fortsetzung der Reihe, die uns, wie die Autorin verspricht, mehr zum Schicksal Kendras erzählen wird. Empfehlen möchte ich die Reihe allen Liebhabern von gelungenen Kombinationen zwischen ergreifenden Liebesgeschichten und guten historischen Romanen. Die Autorin Sophie Morrison erinnert mich mit ihrer Schreibart und ihrem Buch um Kendras Geschichte ein wenig an eine junge, frische Mischung aus Diana Gabaldon, Rebecca Gablé und einem Hauch von Barbara Cartland, die aber durchaus ihren eigenen Stil und Charakter besitzt.

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  • Wunderschön spannend!

    Das Herz der purpurnen Distel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2015 um 17:14

    Die Geschichte um Kendra und Finley hat mich tief berührt und mir sehr gut gefallen! Der Schreibstil der Autorin ist nicht nur sehr flüssig und gut zu lesen, sondern enthält auch viel Spannung und Wortwitz - kurz: er ist einfach gut! Die Geschichte nimmt den Leser durch die gesamte Palette der Emotionen mit und er ist von himmelhoch-jauchzen bis zu Tode betrübt mitten im Geschehen dabei und lebt die Emotionen der einzelnen Figuren mit. Dieser Roman ist für alle, die sowohl historische Romane als auch Liebesromane mögen; die gerne Landschaftsbilder vor Augen geführt bekommen, aber auch Emotionen pur. Ein wirklich außergewöhnlich guter Roman, den ich gerne und immer wieder weiterempfehlen werde! Dafür gibt es von mir 5 Sterne.

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  • ✎ Sophie Morrison - Distel 1 Das Herz der purpurnen Distel

    Das Herz der purpurnen Distel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. September 2015 um 22:01

    Das Buch "Das Herz der purpurnen Distel" ist mit seinen über 500 Seiten eigentlich nichts, für "mal eben nebenbei" und doch war ich relativ schnell damit durch. :) Es hat mich einfach mitgerissen! Der Schreibstil der Autorin ist so klar und flüssig und der damaligen Zeit sehr gut angepasst, dass ich nicht anders konnte, als mich jedes Mal direkt hinein zu begeben, wenn ich die Zeit dazu fand. :) Charaktere, Handlungen und Orte wurden bildlich beschrieben. Die Kriegshandlungen sind mir zwar etwas viel gewesen, was die genaue Beschreibung betrifft, aber das ist eher eine persönliche Sache. Dafür waren auch die Gefühle super ausgearbeitet und die Charaktere waren nicht voll von Klischees, sondern mit Ecken und Kanten und Herz. Die ganze Handlung ist sehr detailreich, bleibt dennoch authentisch und wirkt nicht überladen. Im Vordergrund steht ganz klar die Liebesgeschichte um Kendra, aber die historischen Aspekte sind auch super ausgearbeitet. Das Ende ist herrlich offen, jedoch nicht so, dass man mit 1000 Fragezeichen zurück bleibt, sondern man hat etwas in dieser Art eigentlich erwartet. Ich bin gespannt auf die Folgeromane. :)

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