Sophie Nuglisch Die Hässlichen: Roman

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Inhaltsangabe zu „Die Hässlichen: Roman“ von Sophie Nuglisch

Gerade war alles noch in Ordnung – da setzt ein Autounfall Miles jungem Leben ein plötzliches Ende. Er ist tot. Sein Herz hat aufgehört zu schlagen. Doch anstatt jetzt in Frieden zu ruhen, sich im Himmel oder sonst wo wiederzufinden, wird Miles zu einem Schutzengel spezieller Art. Ohne Heiligenschein und Flügel und auch sonst eher das Gegenteil von dem, was man unter einem »handelsüblichen Engel« versteht. Dafür mit einem besonderen Auftrag: Als Pate soll er die überambitionierte und nervige Betty davon abhalten, sich selbst das Leben zu nehmen. Doch die will überhaupt nicht gerettet werden. Na super! Und obwohl Miles tot ist, merkt er, wie sein Herz schlägt. Immer heftiger. Für sie, für Betty …

Ein wunderschönes und herzzerreißendes Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

— Mysterylama
Mysterylama

Sehr empfehlenswert und meiner Meinung nach einzigartig ^^

— LittleMonster666
LittleMonster666

Berührend, lustig, gefühlvoll und einfach wunderschön.

— Sarah08
Sarah08

wunderbar, und nah geschrieben/ erzählt.

— paqueretteamour
paqueretteamour

Eine Geschichte über den Tod, das Leben und die Liebe mit Figuren, die mich berührt haben. Lesenswerter Debütroman!

— NicoleGozdek
NicoleGozdek
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  • Die Hässlichen

    Die Hässlichen: Roman
    Mysterylama

    Mysterylama

    12. May 2017 um 13:46

    Von einem Moment auf den anderen ist das Leben des jungen Miles zu Ende - nur, dass er dabei eben wider Erwarten alles andere als tot ist. Im Grunde genommen ist er sogar, abgesehen davon, dass er nun so eine Art Geist ist, quicklebendig; mit allem, was dazugehört und ihn ausmacht: seinem riesigen Ego, seinem Sarkasmus und seiner ganzen Miles-Artigkeit. Und das hat einen Grund: Zusammen mit anderen jungen Menschen, deren Leben ebenfalls viel zu früh und tragisch endete, und die sich selbstironisch "Die Hässlichen" nennen, hat er eine Aufgabe: Ein anderes Leben "retten". Genauer genommen das seines Paten (oder in Miles Fall seiner Patin, die er ab und zu als "Königspudel" bezeichnet). Diese Paten sind auch die einzigen Lebenden, die in der Lage sind, Miles zu sehen, was natürlich an sich schon für ein paar Probleme sorgt. Miles selbst ist schon ein sehr besonderer Charakter, sehr eigen, von sich selbst eingenommen, voller Sarkasmus - aber hinter dieser Fassade verbirgt sich eben auch ein unheimlich selbstloser junger Mann. Seine Patin Betty hat es nicht leicht im Leben, sie hat ein sehr schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter und gibt sich selbst geradezu auf, um ihre Familie intakt zu halten. An sich ist sie ein unfassbar liebenswerter und herzensguter Charakter, aber in manchen Szenen gelingt es ihr dennoch, Miles auf ihre ganz eigene Art Paroli zu bieten, was mir sehr gut gefallen hat.Auch die Einblicke in die Geschichten der anderen Jugendlichen (z.B Keira) haben mir sehr gut gefallen, mich überrascht und berührt. Die Autorin schafft es, diese "Zwischenwelt" und ihre ganze eigene Dynamik wunderbar einzufangen und für den Leser wirklich real zu machen.Das Buch ist sehr modern und frisch geschrieben und geht einem als Leser mitten ins Herz, sodass man nicht nur von dieser einzigartigen und überraschenden Geschichte und ihren lebendigen Charakteren gefesselt wird, sondern auch von den großartigen Worten, mit denen sie erzählt wird.Es gibt in dem Buch einige Momente, die mich wirklich aufgelöst und zu Tränen gerührt haben, gleichzeitig musste ich häufig dennoch lächeln. Ich weiß gar nicht, was mir am besten gefallen hat; der starke Prolog, das bittersüße, traurigschöne Ende oder all die einzigartigen und atmosphärisch dichten Szenen dazwischen (z.B der Wasserpark). Die Autorin weiß wirklich, wie sie den Leser durch ein regelrechtes Gefühlschaos schickt.Alles in allem hat mir "Die Hässlichen" richtig gut gefallen und ich kann es jedem nur ans Herz legen, der auf der Suche nach einer vielseitigen Geschichte mit Tiefgang ist, in der es  um Liebe geht, aber vor allem auch um das Leben und das Glücklich werden an sich. Von mir also eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Unglaublich schönes Buch!

    Die Hässlichen: Roman
    Luisar

    Luisar

    15. November 2016 um 13:03

    Gerade war alles noch in Ordnung – da setzt ein Autounfall Miles jungem Leben ein plötzliches Ende. Er ist tot. Sein Herz hat aufgehört zu schlagen. Doch anstatt jetzt in Frieden zu Ruhen, sich im Himmel oder sonst wo wiederzufinden, wird Miles zu einem Schutzengel spezieller Art. Ohne Heiligenschein und Flügel und auch sonst eher das Gegenteil von dem, was man unter einem »handelsüblichen Engel« versteht. Dafür mit einem besonderen Auftrag: Als Pate soll er die überambitionierte und nervige Betty davon abhalten, sich selbst das Leben zu nehmen. Doch die will überhaupt nicht gerettet werden. Na super! Und obwohl Miles tot ist, merkt er, wie sein Herz schlägt. Immer heftiger. Für sie, für Betty …Wow! Was für ein unglaublich schönes und berührendes Buch. Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich auf eine leichte Lektüre gefasst mit ein bisschen Liebe hier und ein bisschen Freundschaft dort. Doch was ich letztendlich lesen durfte, war weitaus mehr als das oben genannte. "Die Hässlichen", so nennt sich die Gruppe aus toten Kindern und Jugendlichen, die dazu auserkoren wurden, um Menschen zu helfen, die das Schöne im Leben nicht mehr sehen können und sich deshalb das Leben nehmen wollen. Es ist eine Gruppe unterschiedlicher Charaktere mit genauso unterschiedlichen Todesarten. Miles wurde von einem Auto erfasst, Keira kämpfte jahrelang gegen den Krebs und die kleine Nina... Nun ja. Ihr Schicksal hat mich am meisten geschockt und doch finde ich es bewundernswert, das die Autorin nichts verschönert und ganz realistisch an "die Sache" ran geht. Miles war mir von der ganzen Gruppe am unsympathischsten, da er die Frauen gewechselt hat, wie seine Unterhosen und ein typisches Macho-Arschloch war. Von Zeit zu Zeit wurde er mir aber immer sympathischer und aus einem egoistischen Schwein, wurde ein selbstloser junger Mann. Wo ich gerade bei selbstlos bin .. Betty, das Mädchen auf das er aufpassen muss, ist wohl der selbstloseste Mensch, dem ich je in Büchern begegnet bin. Sie lebt nur noch für ihren kleinen Bruder, gibt sich die Schuld an dem Tod ihres Vaters und lässt sich von der Mutter fertig machen. Kein Wunder, dass Miles ihr öfter mal eine verpassen möchte. Dennoch ist Betty sehr liebenswürdig und man fühlt als Leser die ganze Zeit mit ihr. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da sie in einem sehr jugendlichen Stil schreibt. Also auf ein paar "Fucks" am Anfang vorbereiten.Nichtsdestotrotz ist "Die Hässlichen" ein wundervoller und herzzereißender Roman, bei dem ich zum Schluss ein paar Tränchen verdrücken musste. Ich bin gespannt, was uns die Autorin in den nächsten Jahren noch bieten wird!

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  • Wunderschönes Debüt!

    Die Hässlichen: Roman
    Sarah08

    Sarah08

    09. October 2016 um 20:56

    Die Hässlichen ist eine wundervolle Geschichte. Berührend, lustig, gefühlvoll und einfach wunderschön. Die Idee des Ganzen war wirklich toll und es bleibt spannend bis zum Ende.
    Man kann nur hoffen, bald Weiteres von der Jungautorin zu lesen.

  • Fasselnd

    Die Hässlichen: Roman
    paqueretteamour

    paqueretteamour

    09. October 2016 um 19:50

    Der Schreibstil ist grandios, und fesselnd. Man fühlt sich als sein man dabei, und lebe mit. 
    Es ist ein wunderbares Leseerlebniss. 
    Abslout weiter zu empfehlen!

  • Frischgestorbene sollen Suizidgefährdete retten

    Die Hässlichen: Roman
    NicoleGozdek

    NicoleGozdek

    08. October 2016 um 10:19

    Inhalt: Der siebzehnjährige Miles stirbt, nachdem er betrunken von einem Auto angefahren wurde. Zusammen mit anderen kürzlich verstorbenen Kindern und Jugendlichen, die sich selbst den Namen "Die Hässlichen" geben, soll er Menschen helfen, die selbstmordgefährdet sind, und sie retten.Als Miles jedoch der gleichaltrigen Betty zugewiesen wird und er sie und ihre Familie immer besser kennen lernt, ändert sich nach und nach seine Einstellung zu diesem ungeliebten Job. Kann es sein, dass er dabei ist, sich in Betty zu verlieben? Meine Meinung: Mit ihrem Jugendroman über den Tod und die Liebe erreichte die junge Autorin Sophie Nuglisch Anfang 2016 das Finale des 2. Schreibwettbewerbs des Piper Verlags. Jetzt erschien ihr Roman als E-Book im neuen Imprint Fahrenheit des Piper Verlags und ich habe mich sehr gefreut, dass ich die Geschichte nun noch einmal lesen konnte.Der Schreibstil ist sehr modern, aber keine Jugendsprache, sodass ich gut in die Geschichte hineingekommen bin. Es wird viel geflucht, was irgendwie aber zu Miles, den anderen Figuren und ihrer Situation passt. Die Kinder und Jugendlichen sind alle durch tragische Umstände oder betrunkene Unfälle viel zu früh gestorben. Klar, das dies kein Grund zum Freudentanz ist. An der ein oder anderen Stelle merkt man es noch, dass "Die Hässlichen" der Debütroman der jungen Autorin ist, aber über diese Stellen habe ich schnell hinweggelesen und sie trübten auch die Lektüre nicht sonderlich.Mir gefiel die Idee. Wir kennen Schutzengel, wir kennen Geister - Sophie Nuglisch kombiniert die beiden Dinge nun zu einer neuen Idee: jugendliche Verstorbene, die als Geister auf die Erde zurückgeschickt werden, um etwas Gutes zu tun und Selbstmordgefährdete von ihrem Tun abzuhalten. Dabei sehen die Kinder und Jugendlichen jedoch genauso aus, wie im Moment ihres Todes, was besonders bei den Opfern von schweren Unfällen zu einem hässlichen Äußeren führt. Kein Wunder, dass die Suizidgefährdeten, die "die Hässlichen" als Einzige sehen und berühren können, erst einmal schockiert sind. Das gilt auch in gewissem Maß für uns Leser, doch man vergisst die Entstellungen schnell, als die Geschichte voranschreitet.Im Laufe der Geschichte merkt man, dass Miles und seine Kameraden jedoch nicht nur den Lebenden helfen sollen, sondern dass die Aufgabe auch dazu dient, dass sie ihren eigenen Tod verarbeiten. Jeder der Kinder und Jugendlichen wurde aus seinem Leben herausgerissen, es steckt daher zum Teil viel Wut und Schmerz in ihnen. Sie können sich nun von ihren Familien und Freunden verabschieden und auf die eigene Beerdigung gehen.Man könnte denken, dass die ganze Geschichte sich um das Thema Tod und Selbstmord dreht, tut sie aber nicht. Ich würde eher sagen, es geht um das Leben, um die Erkenntnis, dass es lebenswert ist, und natürlich geht es auch um die Liebe.Betty und Miles - Miles und Betty. Sie sind sich ähnlich und doch wieder das genaue Gegenteil voneinander. Beide sind 17 Jahre alt, haben 5-jährige Geschwister und gehen auf dieselbe Schule. Doch während Miles im Leben sehr sorglos war und sich nicht recht für andere Menschen interessiert, opfert sich Betty für ihre kranke Mutter und ihren kleinen Bruder auf und hängt sehr an ihrer besten Freundin Evelyn. Daher verstehen sich die beiden anfänglich überhaupt nicht und es schön, ihre Entwicklung zu sehen.Insgesamt hat mich die Geschichte trotz kleiner Schwächen sehr berührt und ich habe das ein oder andere Tränchen verdrückt. Ich hoffe, dass es das Buch irgendwann auch noch als Taschenbuch geben wird, und freue mich schon auf weitere Bücher von der Autorin.

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