Sophie R. Nikolay Blut im Schnee

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Inhaltsangabe zu „Blut im Schnee“ von Sophie R. Nikolay

Eine brutale Mordserie erschüttert Deutschlands älteste Stadt. In Trier treibt ein Killer sein Unwesen, der es ausschließlich auf schwule Männer abgesehen hat. Kommissar Joachim Gruber und sein Team setzen alles daran, den Täter dingfest zu machen. Thorsten Klein, dessen Lebensgefährte dem Mörder zum Opfer fiel, geht seinen eigenen Weg und schaltet einen Privatermittler ein …

Kurzweiliger Krimi im Gay Milieu

— Justin
Justin

Unglaublich spannend, feselnd bis zur letzten Seite und doch mit gnaz viel Herz <3

— Reika-chan
Reika-chan

Kurzweilige Unterhaltung mit allem, was ein guter Krimi so braucht.....

— any572
any572

spannend, prickelnd, romantisch und sexy bis zum letzten. Sehr zu empfehlen!

— Waldschrat
Waldschrat

Ein spannender Krimi mit der perfekten Mischung aus Brutalität und Zartheit.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannung bis zum Ende. Ein sehr sehr gelungener Krimi!

— Zauberzeichen
Zauberzeichen

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Gay Crime der besonderen Art

    Blut im Schnee
    Justin

    Justin

    06. April 2015 um 11:40

    Das Buch "Blut im Schnee" von Sophie R. Nikolay kann ich allen Krimi Fans empfehlen. Anders, als erwartet, ist der Gay Anteil doch sehr gering, richtig "zur Sache" geht es eigentlich erst im letzten 1/4 , wobei mir die freizügige Szene eher wie eine Betriebsanleitung vorkam (wobei Begriffe wie Rosette, Hintereingang und Eier auf mich nicht erotisch wirkten), eigentlich schade, denn das ganze Buch ist spannend und gut durchdacht aufgebaut. Das Thema könnte ebenso in einen Tatort passen, da die Morde zwar in der Schwulen Szene passieren, das Thema Gay Erotik aber kaum angesprochen wird. Ich hatte als Mörder die ganze Zeit jemand anderen in Verdacht, die Lösung des Falls war dann doch eher überraschend. Ich wurde leider auch mit den Charakteren nicht ganz warm und ob der Privatdetektiv nun so viel zum Fall beigetragen hat, darüber lässt sich streiten. Dennoch vergebe ich gern 4 Sterne, denn Gay Crime ist eine Nische, die ich gerne lesen und die Autorin hat das Thema und die Geschichte gut umgesetzt, ich war gut unterhalten und werde sicher noch andere Werke von ihr lesen.

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  • Ein gelungener, spannender Gy Crime

    Blut im Schnee
    Zauberzeichen

    Zauberzeichen

    Inhalt: “Eine brutale Mordserie erschüttert Deutschlands älteste Stadt. In Trier treibt ein Killer sein Unwesen, der es ausschließlich auf schwule Männer abgesehen hat. Kommissar Joachim Gruber und sein Team setzen alles daran, den Täter dingfest zu machen. Thorsten Klein, dessen Lebensgefährte dem Mörder zum Opfer fiel, geht seinen eigenen Weg und schaltet einen Privatermittler ein …” Ein toter wird im Schnee gefunden. Ihm wurde sein Penis abgeschnitten und in den Mund gesteckt, die Hoden scheint der Täter mitgenommen zu haben. Die Ermittler sind erschüttert, denn es ist schon der dritte Fall dieser Art. Der Tote ist Martin, der Lebensgefährte von Thomas. Thomas ist am Boden zerstört und sucht sich Unterstützung bei Martin’s bester Freundin Kim. Die Ermittler sind ratlos. Wer hat diese grausamen Taten begangen? Ein Homophob oder hat es gar persönliche Gründe? Sogar Thorsten wird verdächtigt, weil ihm Martin vor 2 Monaten sein ganzes Erbe überschrieben hat. Thorsten traut den Ermittlungen nicht und beauftragt einen Privatermittler, zu dem er schnell Gefühle entwickelt, die er aber zu Verdrängen versucht. Als er dann erfährt, dass Martin ihn nicht nur einmal mit einer Internetbekanntschaft betrogen hat, sondern regelmäßig, lässt er sich von den Gefühlen übermannen und lässt sich auf Enrique ein. Meine Meinung: Meine erste Leserunde bei Lovelybooks und zugleich mein erster Gay Crime. Ich war ziemlich neugierig und hatte auch ein bisschen Angst, etwas falsch zu machen. Doch das Buch hat mir meine Angst genommen. Ich war so gefesselt von der Erzählung, dass es richtig Spaß gemacht hat, meinen Senf dazu zu geben. Ein richtig guter Krimi, der mich bis zum Ende hat miträtseln lassen. Viele verschiedene Verdächtigungen… Das Buch ist nicht allzu dick und lässt sich flüssig und schnell lesen. Ich mag Krimis und war in diesem Fall sehr froh, dass ich ein Buch und keinen Film vor mir hatte. Tote Männer, die ihrer Männlichkeit beraubt und so zur Schau gestellt wurden. Schrecklich. Und das alles, weil die Opfer schwul sind? Welch ein Mensch ist zu so etwas fähig? Thorsten ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte seine Trauer so gut nachfühlen. Da hat er sich vor kurzem erst geoutet, ist ein Leben mit Martin eingegangen und nun steht er vor den Trümmern seiner großen Liebe. Ich fand es gut, dass sich Thomas Kim, Martins beste Freundin zur Unterstützung geholt hat. Kim war mir von Anfang an allerdings sehr unsympathisch und auch sie kam mir durch ihre komische Art sehr verdächtig vor. Sie taucht im Laufe der Erzählungen auch nur noch sehr sporadisch auf. Als sich Thomas und Kim von Martin verabschieden, wird sogar Thomas von dem Komissar Joachim Gruber verdächtigt. Martin hat zwei Monate zuvor all sein Erbe auf Thomas überschieben, was natürlich ein gutes Motiv wäre, hätte Thomas davon gewusst. Da die Ermittlungen nicht wirklich voran kommen, beauftragt er einen Privatermittler. Er fühlt sich von Anfang an zu Enrique hingezogen, versucht seine Gefühle aber zu unterdrücken, weil er sonst das Gefühl hätte, Martin zu betrügen. Von Enrique finde ich es anfangs ziemlich unhöfflich so offensichtlich zu zeigen, dass er an Thomas interessiert ist. Dieser ist schließlich sein Kunde, dessen Lebensgefährte gerade auf brutalste Art getötet wurde. Von Thomas finde ich es sehr korrekt, dass er versucht, sich seinen Gefühlen zu entziehen, fieber aber im weiteren Verlauf doch mit den beiden mit und gönne Thomas, dass er glücklich wird. Martin hat ihn immerhin Monate lang betrogen. Das nach dem Tod zu erfahren ist natürlich sehr heftig. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was für ein Mensch Martin war und ich bin froh, dass der Fokus nicht auf seinen Affären lag. Da es ein Gay Crime ist, gibt es auch vereinzelt sexuelle Träue, Fantasien und Auslebungen. Jedoch finde ich es nicht abstoßend und auch nicht zuviel. Die sexuellen Bedürfnisse gehören eben dazu und haben mich nicht von der eigentlichen Geschichte abgelenkt. Ich finde Sophie R. Nikolay hat die Gefühle sehr gut rübergebracht. Ich finde es mutig einen Krimi dieser Art zu schreiben und finde es klasse, dass es eben kein Tabuthema ist. Es war für mich etwas Neues und trotzdem sehr spannendes. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen! Fazit: Ein spannender Gay Crime, der mich positiv überrascht hat und mich bis zum Ende fesselte. Ein dünnes Buch, dass nicht zu lang gezogen ist und dadurch schnell zu lesen ist. Wenn es mehrere Gay Crimes dieser Art gibt, wird das nicht mein letzter gewesen sein. Vielen Dank an Sophie R. Nikolay für das Exemplar und die tolle Leserunde!

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    • 3
    Zauberzeichen

    Zauberzeichen

    07. March 2014 um 14:24
  • Blut im Schnee

    Blut im Schnee
    Manu2106

    Manu2106

    09. November 2013 um 18:10

    Der Leser ist schon von anfang an mitten in der Geschichte drin, denn es wurde gerade in Trier das Dritte Opfer eines Serienmörders gefunden, Kommissar Joachim Gruber haben alle Hände voll zu tun mit den Ermittlungen, doch finden sie nichts was die Opfer gemeinsam haben, ausser das es sich bei den Opfern um schwule Männer handelt. Das Dritte Opfer ist der Lebensgefährte von Thorsten, der für Komissar Gruber am anfang Verdächtig erscheint. Thorsten handelt nun selber, weil er den Mörder seines Partners im Gefängnis sehen möchte, und wendet sich an den feurigen Privatermittler Enrique... Der Einstieg in die Geschichte ist schon recht heftig, die Autorin beschreibt sehr datailliert wie die Männer verstümmelt werden, für Leser die mit Kopfkino lesen keine schöne Vorstellung. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte sind die Beschreibungen sehr detailliert geschildert worden. Eine gute Portion Erotik ist vorhanden, doch überwiegt jedoch die Kriminalgeschichte, die wiederrum sehr interessant ist... Die Charaktere wurden sehr ausgearbeitet, Thorsten war mir auf anhieb gleich sympathisch gewesen. Enrique ist auch ein sehr interessanter und humorvoller Charakter. Der Komissar hat mit persönlich nicht so sehr gefallen, aber das muss er ja auch nicht, er hat seine seine Arbeit zu machen ;) Abwechselnd lesen wir aus der Perspektive von Komissar Gruber und seinem Team, und Thorsten. Die Spannung zieht sich vom Anfang bis zum Ende durch die Geschichte, die Auflösung ist sehr gut gelungen, da kam nochmal richtig Spannung auf. Die Mischung aus Gay, Krimi und Romantik hat mir sehr gut gefallen. "Blut im Schnee" ist eine tolle, fesselnde Gay Crime Geschichte, die ihrem Leser sehr schöne und spannende Lesestunden bereitet.

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  • Leserunde zu "Blut im Schnee: Gay Crime" von Sophie R. Nikolay

    Blut im Schnee
    Sophie-R-Nikolay

    Sophie-R-Nikolay

    Hallo zusammen, heute möchte ich euch einladen, an der Leserunde meines ersten Krimis teilzunehmen: Ein Kommissar, ein Serienkiller, ein Hinterbliebener und ein feuriger Privatermittler ... Eine brutale Mordserie erschüttert Deutschlands älteste Stadt. In Trier treibt ein Killer sein Unwesen, der es ausschließlich auf schwule Männer abgesehen hat. Kommissar Joachim Gruber und sein Team setzen alles daran, den Täter dingfest zu machen. Thorsten Klein, dessen Lebensgefährte dem Mörder zum Opfer fiel, geht seinen eigenen Weg und schaltet einen Privatermittler ein … Altersempfehlung: ab 16 Jahre. Anmeldefrist endet am 15.05. - dem Erscheinungstermin des Romans. Ich bitte zu beachten, dass man sich ENTWEDER für das Print ODER für das eBook bewirbt. Ich denke, dann bleibt es fair. Der dead soft Verlag stellt für diese Runde 5 Printbücher und 5 eBooks zur Verfügung. Zeitnahes Lesen und das Schreiben einer Rezension wären wünschenswert ;-) Ich freue mich auf eine spannende Runde! Sophie

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    • 203
  • Gute Unterhaltung - spannend und erotisch

    Blut im Schnee
    any572

    any572

    07. July 2013 um 02:54

    Cover, Titel und Aufteilung dieses Krimis sind ansprechend, passend und bringen den Leser sofort in die Story hinein. Auch der Schreibstil ist flüssig und vermittelt alle Gefühle der betroffenen Personen klar und deutlich. Der Spannungsaufbau - sowohl auf der Krimi- als auch auf der Gefühls-Ebene ist hervorragend!!! Auch die verschiedenen Richtungen, die die Ermittlungen nehmen sind logisch nachvollziehbar - dabei spannend und abwechslungsreich. Die erotischen Szenen sind ansprechend und eher romantisch - auch für heterosexuelle Leser. Kurz gesagt - das Buch ist eine spannende und kurzweilige Lektüre!!!! ....vielleicht besonders jetzt in der Urlaubszeit lesenswert (auch oder gerade weil er im Winter spielt) !!!!

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  • Gay Crime mit Gay Happyend

    Blut im Schnee
    Waldschrat

    Waldschrat

    16. June 2013 um 11:12

    Kurzbeschreibung: Eine brutale Mordserie erschüttert Deutschlands älteste Stadt. In Trier treibt ein Killer sein Unwesen, der es ausschließlich auf schwule Männer abgesehen hat. Kommissar Joachim Gruber und sein Team setzen alles daran, den Täter dingfest zu machen. Thorsten Klein, dessen Lebensgefährte dem Mörder zum Opfer fiel, geht seinen eigenen Weg und schaltet einen Privatermittler ein … Mein Leseeindruck: Mein erster Roman aus dem Genre Gay Crime. Ich war ziemlich neugierig und bin auch nicht enttäuscht worden. Die ausschließlich männlichen homosexuellen Opfer sind auf grausamste Weise ermordet worden: jemand hat ihnen ihr bestes Stück abgeschnitten, ihnen in den Mund gesteckt und die Hoden als Souvenier behalten. Urgs! Ich bin ja jemand, der sich immer alles sofort vorstellen muss und habe dahingehend auch eine blühende Fantasie. Pfui Teufel sag ich da nur! Aber “Blut im Schnee” ist kein Roman, der sich an den Abartigkeiten weidet, wie es einige andere Thriller tun (z.B. “Das Tagebuch der Patricia White”, da dachte ich ja, dass die grauenvollen Beschreibungen niemals enden würden). Man wird auf die Suche nach dem Mörder geschickt und ich habe dabei mehrere interessante Theorien verfolgt. Ich bin ja eigentlich der Typ, der nach 2 Seiten weiß, wer es war und sich dann langweilt. Aber ich habe mich tatsächlich in die Irre führen lassen ^^ Dass der Lebensgefährte des letzten Opfers der Täter war, habe ich allerdings von Anfang an bezweifelt und als dieser dann einen Privatermittler engagierte, der offensichtlich nicht nur berufliches Interesse an seinem Klienten hat… Gut gelöst wurde die ganze Geschichte, man konnte super mitfiebern, sowohl was die Suche nach dem Mörder, als auch was das Näherkommen von Thorsten und Enrique angeht. Da knisterte die Luft, bis man es kaum noch ausgehalten hat. Und dabei weder platt noch allzu pornografisch. “Blut im Schnee” kann ich jedem empfehlen, der nicht 500 Seiten lang durch den Sumpf des Verbrechens waten will, sondern auch mal zu einer lockeren Kriminalgeschichte mit romantischen Touch greift. Der Krimi steht dabei, so habe ich es zumindest wahrgenommen, eher ein wenig in dem Hintergrund. Zumindest wenn man, wie ich, dann erwartungsvoll die Geschichte der beiden Männer mitverfolgt. Aber Achtung: wenn man Berührungsängste mit sexuellen Annäherungen zwischen Männern hat, dann ist das vielleicht nicht das richtige Buch. Ich aber fand es spannend, prickelnd, gefühlvoll und sexy!

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  • Gelungener Krimi

    Blut im Schnee
    carmelinchen

    carmelinchen

    12. June 2013 um 13:11

    REZENSION " Blut im Schnee: Gay Crime" von Sophie R. Nicolay Mein erster Gay Krimi uiii war der gut. Das Buch fängt schon gleich mit einem grausigen Mord an und man ist nicht darauf vorberietet. Schon zwei Morde in Trier und beide´s waren schwule Männer was ist los in der Stadt? Ist Eifersucht das Motiv, ist Mann oder Frau der Täter ? Am Anfang war ich etwas Skeptisch ein Gay Krimi was erwartet mich da. Hmm Mich hat eine ausgewogene Geschichte erwartet die nicht zu viel Erotik und zu wenig Krimi enthalten hat. Beides hält sich die Waage. Und es sind auch Passagen drin die zum Schmunzeln verleiten. Der Gay Krimi hat von mir die Volle Punktzahl verdient. 5***** Sterne

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  • Gelungener Krimi mit einem Hauch Liebesgeschichte

    Blut im Schnee
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2013 um 21:05

    Inhalt: Trier wird von einer brutalen Mordserie heimgesucht. Schwule Männer sind das Ziel des Killers und dieser verstümmelt die Opfer auf grausame Art und Weise. Der leitende Ermittler, Kommissar Joachim Gruber und sein Team, versuchen alles um den Täter zu stoppen, doch die Mordserie bricht nicht ab. Auch der Lebensgefährte von Thorsten Klein wurde getötet. Er engagiert den Privatermittler Enrique, dieser deckt nicht nur sehr viele unschöne Dinge aus dem Leben von Thorstens Lebensgefährten auf, sondern schleicht sich auch in dessen Herz… Meinung: Ein wirklich mehr als gelungener Krimi. Das Rätseln um den Täter war super spannend.  Ich war von Anfang an auf der falschen Spur. Die Taten an sich sind nichts für schwache Nerven, denn es fließt sehr viel Blut und die Brutalität des Täters ist erschreckend. Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auf Thorsten. Seine Trauer, seine Wut, sein Wunsch den Täter zu fassen, seine aufkommenden Gefühle für Enrique und die Zerrissenheit seinen toten Lebenspartner mit diesen Gefühlen zu betrügen. Die Emotionen kamen absolut authentisch rüber. Ich habe mit Thorsten getrauert, gebangt, gelitten und verliebt. Aber auch die Ermittlungen sind natürlich ein essentieller Bestandteil des Buches, schließlich ist es ja auch ein Krimi. Der leitende Ermittler ist sehr sympathisch, aber die gesamte Zeit über bleibt er auf sehr professioneller Ebene. Es wird kaum etwas über sein Privatleben bekannt. Als Leser durchläuft man zusammen mit dem Team die verschiedenen Phasen auf der Suche nach dem Täter. Entsetzen, Frustration, Ermüdung, aber auch Hoffnung. Insgesamt ein unglaublich spannender Krimi mit der richtigen Mischung an Brutalität und Zartheit. Fazit: Gelungener Krimi mit einem Hauch Liebesgeschichte.

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  • Gay-Crime in Trier

    Blut im Schnee
    tweedledee

    tweedledee

    29. May 2013 um 18:10

    Ein brutaler Mörder versetzt die Einwohner von Trier in Angst. Schon zwei Männer wurden getötet und grausam verstümmelt, beide waren homosexuell. Der dritte Mann, der dem Mörder zum Opfer fällt ist Martin, der Lebensgefährte von Thorsten Klein. Thorsten ist am Boden zerstört, schnell merkt er, dass die Polizei komplett im dunkeln tappt, da sogar er selbst verdächtig erscheint. Kurzentschlossen engagiert er einen Privatermittler, der eigene Nachforschungen anstellen soll.     Die Autorin Sophie R. Nikolay baut in ihrem Krimi von Anfang an Spannung auf. Mit Andeutungen und sehr bildhaften Beschreibungen der Mordopfer. So bildhaft, dass sich mein Kopfkino gleich eingestellt hat. Ihr Protagonist Thorsten kommt sympathisch rüber, seine Trauer über den Tod von Martin, sein Schmerz und auch seine anderen Gefühle lassen sich sehr gut nachvollziehen. Als Täter kommen verschiedene Personen in Frage, man kann als Leser eigene Überlegungen anstellen und miträtseln.   Für mich war es der erste "Gay-Crime" Krimi den ich gelesen habe, so dass ich sehr neugierig war, was außer Spannung noch geboten wird. Es gibt einige erotische Fantasien und Szenen, die aber die Krimihandlung nicht dominieren. Für meinen Geschmack war es genau die richtige Mischung. Überrascht hat mich vor allem, wie ästhetisch die Szenen beschrieben sind.   "Blut im Schnee" ist ein spannender und unterhaltsamer Krimi an dem ich nur wenig kritisieren kann. Das Ende kam etwas schnell und ich hätte mir einfach noch 100 Seiten mehr gewünscht, das hätte die Personen und die Handlung noch intensiver erscheinen lassen. 

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  • Mord in Trier

    Blut im Schnee
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    28. May 2013 um 17:41

    Diese Rezension zu schreiben fällt mir relativ schwer. Form: Ansprechendes und schlichtes Cover, aber nichts besonderes, der Titel passt gut.Die Kapiteleinteilung ist ideal für mich gewesen. Der Schreibstil ist gut zu lesen.   Inhalt: Im winterlichen Trier erlebt Thorsten Klein eine wahren Alptraum. Sein Lebensgefährte ist einem gefährlichen Mörder zum opfer gefallen, der seine Opfer nicht nur tötet, sondern auch verstümmelt. Sein Mordmotiv scheint Hass auf Schwule zu sein. Die Kripo um Kommissar Joachim Gruber verdächtigt zuerst ihn, tippt aber ansonsten im Dunkeln. Er engagiert den Privatermittler Enrique um den Fall zu lösen und verliebt sich in ihn.   Meine Meiung: Hier tue ich mir ein bisschen schwer. Dies war mein erster Gay-Krimi und ich habe mich sehr gefreut und war noch mehr gespannt. Mir ist aufgefallen, das beim lesen kein wirkliches "Krimigefühl" bei mir aufkam. Das klingt seltsam, ich habe es eher als einen Bericht gelesen. Spannung wollte bei mir leider auch selten aufkommen. Ich muss gestehen, mit den Charakteren konnte ich wenig anfangen. Am sympatischsten war eindeutig Komissar Gruber. Thorsten konnte ich zum Teil auch verstehen, leider war sein Verhalten aber auch für mich daeben. Ich habe mich oft gefragt, ob dieses Verhalten wirklichkeitsnah ist. Kim ist auch so eine Person, die ich schlecht einschätzen kann. Entweder total extroviertiert, vulgär und aufdringlich oder so sie hat dan einfach keine Zeit um sich über die Beerdingung zu unterhalten. Enrique konnte ich auch noch verstehen. Er ist Singlemann und verliebt sich in seine Klienten mit dem er es dann nattürlich auch mächtig krachen lässt Das Ende lässt mich bei heute unschlüssig zurück. Leider ein bisschen phantasielos und nicht wirklich überzeugend. Das die beiden Männer dann doch zueinanderfinden ist auch erahnbar gewesen. Gut haben mir die erotischen Stellen gefallen und das knistern zwischen den beiden Männern war spürbar.    

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  • Empfehlenswert für Gay-Crime-Fans: Spannung kombiniert mit Emotionen

    Blut im Schnee
    Penelope1

    Penelope1

    27. May 2013 um 15:28

    In Trier treibt ein Serienkiller sein Unwesen – seine Opfer: schwule Männer, die auf grausame Weise verstückelt wurden. Als Thorsten Klein von der Ermordung seines Lebensgefährten erfährt, ist er schockiert. Um die Ermittlungsarbeiten der Polizei zu unterstützen, setzt er einen Privatdetektiv ein, mit dem er fortan eng zusammenarbeitet… Meine Meinung: Dies ist mein erster Roman aus der Sparte „Gay-Crime“ und ich wusste ehrlich gesagt nicht so recht, was mich hier erwartet – Spannung auf jeden Fall, denn genau dies versprechen das blutige Cover und die Inhalts-Beschreibung – und genau das gab für mich den Auschlag, dieses Buch zu lesen! Gleich zu Beginn wird dann auch eine große Spannung aufgebaut, denn in Trier geschehen grausame Morde, die Opfer sind schwule Männer, die bestialisch verstümmelt werden. Der Lebenspartner des letzten Opfers ist erschüttert, leidet unsagbar und der Autorin gelingt es sehr eindrucksvoll , dessen Gefühle auszudrücken und den Leser an seiner Stimmung teilhaben zu lassen. Auch die Ermittlungen gehen zügig voran, jede Menge Verdächtige, ein erotisierender Privatermittler... Auch im weiteren Verlauf dieses Krimis war ich beeindruckt von der Authentizität der Gefühle - egal ob anfängliche Trauer, Enttäuschung, aber natürlich auch innere Zerrissenheit von Thorsten, der mit seinen Gefühlen hadert - Sophie R. Nikolay versteht es glänzend, Emotionen und Stimmungen zu beschreiben. Dennoch muss ich gestehen, dass mir persönlich die Erotik mitsamt den sinnlichen Träumen und Auslebungen schließlich doch ein wenig überhand nahm und mich von der durchaus spannenden Krimihandlung ablenkte. Ich fand es viel interessanter, die Ermittlungen zu verfolgen, mitzuraten und zu überlegen, in welchem Umfeld der Mörder wohl zu suchen ist… Außerdem kam ich mit der Geschwindigkeit nicht ganz zurecht, mit der gewisse Ereignisse vorangetrieben wurden. Doch dies ist Ansichtssache und mag jeder Leser für sich entscheiden. Das Ende hätte ich mir ein wenig ausgefeilter und stimmiger gewünscht, aber letztendlich passt es zur Handlung und schließt den Krimi passend ab. Insgesamt fand ich meinen Ausflug in die Welt des Gay-Crime als nicht alltägliche Form des Krimis interessant, recht spannend und unterhaltsam, werde aber künftig doch lieber weiterhin zum altgewohnten Krimi und Thriller greifen. Ich bin wohl einfach von falschen Erwartungen ausgegangen, die dieser Gay-Crime leider nicht erfüllen konnte. Fazit: Lesenswert für alle Liehaber des Gay-Crime: wer unterhaltsame Spannung in Kombination mit einem guten Schuss Erotik sucht, wird hier nicht enttäuscht werden.

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