Sophie Seeberg Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

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Inhaltsangabe zu „Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey“ von Sophie Seeberg

Sophie Seeberg kriegt es hautnah mit, das Leben. Die Psychologin kommt immer dann, wenn Familien vor dem Abgrund stehen, denn sie erstellt Gutachten für das Gericht. Ein harter Job? Sicherlich - aber auch ein lustiger. Etwa wenn die notorische Schulversager-Mama, die selbst keinen Abschluss hat, der Überzeugung ist, dass die kleine Schakkeline total hochbegabt sei. Oder wenn die Messie-Frau glaubt, diese doofe Psychologin würde bei der Wohnungsinspizierung die Müllhalde im Keller übersehen.

Hat meine Erwartungen übertroffen. Ich hoffe es gibt bald nachschub

— Liz847

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  • Trauriges humorvoll rüberzubringen ist eine Kunst...

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

    MissRichardParker

    08. September 2017 um 16:23

    ... die hier absolut beherrscht wird. Auch wenn die Autorin manch schlimme Tatsachen beschreibt und erzählt, behält sie einen tollen Humor und dennoch den nötigen Respekt den Betroffenen gegenüber. Das muss man erst mal schaffen. Die Geschichten sind kurz und lustig erzählt, sehr unterhaltsam und gleichzeitig regen die Storys auch zum Nachdenken an. Die perfekte Mischung! Mich hat das Buch überzeugt und ich bin gespannt auf die anderen Bücher. 

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  • Emotionale Erzählungen, sprachlich einfach verpackt

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

    Kristinas_Buecherwelt

    15. August 2017 um 23:19

    Fazit: Ein interessantes und emotionales Buch, mit tieferen Einblicken in die Welt einer Familienpsychologin. Der Humor ist respektvoll rübergebracht worden und dominiert nicht. Die einzelnen Schicksale stehen im Vordergrund und mit ihnen die Kinder, um die es bei der Arbeit von Sophie Seeberg im Wesentlichen geht.

  • eBook Kommentar zu Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey von Sophie Seeberg

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

    Franz Marchl

    via eBook 'Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey'

    Ich bin zuerst etwas skeptisch an dieses Buch herangegangen. Aber es zeigt klar auf, wie manche unserer Mitmenschen ( siehe Herrn Eckart oder die Messi- Frau) ge strickt sind. Ich bin hellauf begeistert und kann jedem diese Lektüre nur empfehlen. Frau Seeberg, ich warte auf Ihr nächstes Buch.

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  • Lustig, traurig, armes Deutschland

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

    Yoyomaus

    16. May 2017 um 12:17

    Zum Inhalt:Sophie Seeberg kriegt es hautnah mit, das Leben, denn die Psychologin begutachtet Familien fürs Gericht. Sie erlebt dabei schockierende und traurige, aber auch komische und skurrile Geschichten. Wenn zum Beispiel der Vater nicht zum Termin erscheint, weil er betrunken auf der Straße eingeschlafen ist – neben dem Bollerwagen voller Diebesgut. Oder wenn die Mutter ihren erwachsenen Sohn behandelt, als wäre er ein Kleinkind. Seeberg zeigt uns den ganz normalen Familienwahnsinn und behält dabei immer einen unnachahmlichen Sinn für Humor.Es gibt sie überall. Familien die Hilfe brauchen. Doch in welcher Hinsicht sich die Vielfältigkeit der benötigten Hilfe staffeln kann, das ist den meisten "normalen Menschen" einfach nicht klar. Sophie Seeberg, eine psychologische Familiengutachterin, nimmt uns mit in den Familienwahnsinn Deutschlands. Sie erzählt traurige, aber auch humorvolle Geschichten. Sie berichtet von Familien und Fällen die ans Herz gehen oder einfach nur den Kopf schütteln lassen. Es sind Geschichten aus dem Herzen Deutschlands, die den Leser zeitweise sogar an der deutschen Gesellschaft zweifeln lässt. Es sind Geschichten die zu Tränen rühren. Und es sind Geschichten, über die man sich auch gern einmal schlapp lachen kann.Ich habe das Buch zufällig im Regal entdeckt und dachte mir, dass der Titel recht vielversprechend ist. Erwartet habe ich humorvolle, sarkastische und ironische Geschichten rund um die typischen "Justins, Kevins und Chantalle´s". Bekommen habe ich auch solche Geschichten. Aber diese aus dem Blick von Frau Seeberger, aus Sicht der Kinder und aus Sicht der Familien. Es waren Fälle dabei, da hätte ich vor Wut das Buch am liebsten an die Wand geschmissen - weil die Dummheit der Protagonisten einfach unübertrefflich war, dann waren wieder welche dabei, die waren so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Gleich zu Beginn weist die Autorin darauf hin, dass es sich bei den Geschichten um wahre Begebenheiten handelt und dass man für die eine oder andere Story wirklich ein dickes Fell braucht. Und ja, das braucht man auch!Wirklich betroffen gemacht hat mich z.B. die Geschichte eines kleinen Mädchens, welches mit seinem depressiven Vater und der asozialen Mutter in einem Obdachlosenheim wohnte und gerade einmal vier Jahre alt war. Inmitten von Müll musste die kleine aufwachsen, hatte nichts zum spielen und musste seinen halben, verschmutzten Teddybären vor der Mutter verstecken. Dass es solche Zustände gibt macht traurig. Ich war richtig froh, als ich gelesen habe, wie die Geschichte ausgegangen ist.Dann war da noch der "Mischael", der das alles alleine konnte. Konnte er mit seinen 42 Jahren wahrscheinlich nicht und seine Mutter hat zu Beginn nicht sonderlich dazu beigetragen, dass er seine Kinder zu sich holen konnte. Auch da war ich richtig froh, als ich gelesen habe, wie die Frau Seeberger mit ihren Kollegen eine gute Lösung für den "Mischael" und seine beiden Kinder gefunden hat.Und dann war da noch die Geschichte der jungen Mutter, die nach Strich und Faden gelogen hat. Kein Interesse an ihrem Kind, aber wegen des Kindergeldes das Mädchen bei sich haben wollen. Ewig nicht gekümmert, aber die Kleine die hat da ja Verständnis für. Das hatte sie sogar der Mama gesagt. Weil das Kind ist ja hochbegabt und redet aber nur mit der Mama volle, zusammenhängende Sätze. Mit seinem eineinhalb Jahren. Ist ja klar. Bei der Geschichte habe ich echt angst bekommen und mich gefragt wie degeneriert die deutsche Gesellschaft eigentlich sein kann. Auch hier gab es Gott sei Dank eine Lösung.Schön war auch zu lesen, dass es nicht nur Problemfälle gibt, sondern auch bei normalen Familien unter die Arme gegriffen werden muss. So z.B. wenn die Eltern, die sich scheiden lassen sich nicht einig sind, wer das Sorgerecht bekommt oder eben, wenn der Vater sich gegen seine Kinder nicht mehr durchsetzen kann, weil er bei der Erziehung einfach nichts falsch machen möchte. Das sind dann die leichten und angenehmen Fälle, im Gegensatz zu den krassen "Bomben", die sich immer wieder im Arbeitsalltag von Frau Seeberger auftun.Das Buch hat mir persönlich Spaß gemacht, es war interessant zu lesen, war auch vom Lesefluss her gut geschrieben und hat immer wieder humorvolle Passagen gehabt. Wenn es aber um traurige Passagen ging, dann hat Frau Seeberger den Ernst der Lage auch gut umgesetzt. Das Buch an sich ist in meinen Augen ganz stimmig. Einzig, was ich noch immer nicht so richtig verstehe ist, warum die Autorin diese Fälle veröffentlicht hat. Es ist sicher, wie bereits gesagt, interessant, aber muss man sich am Elend anderer auch noch bereichern? Das ist in meinen Augen wirklich das einzige Manko. Wer eine solche Arbeit hat, dem zolle ich meinen Respekt, aber ich denke, es wäre wohl besser gewesen diese "Akten" verschlossen zu halten. 4 von 5 Sternen

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  • toll,toll,toll

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

    melli.die.zahnfee

    19. October 2015 um 13:19

    Sophie Seeberg kriegt es hautnah mit, das Leben, denn die Psychologin begutachtet Familien fürs Gericht. Sie erlebt dabei schockierende und traurige, aber auch komische und skurrile Geschichten. Wenn zum Beispiel der Vater nicht zum Termin erscheint, weil er betrunken auf der Straße eingeschlafen ist – neben dem Bollerwagen voller Diebesgut. Oder wenn die Mutter ihren erwachsenen Sohn behandelt, als wäre er ein Kleinkind. Seeberg zeigt uns den ganz normalen Familienwahnsinn und behält dabei immer einen unnachahmlichen Sinn für Humor.   Eins der besten Bücher , die ich seit langem gelesen habe. Einfühlsam und humorvoll beschreibt hier die Autorin ihren Beruf als Gutachterin in Familienangelegenheiten. Stellenweise lustig, aber an manchen Stellen musste ich ehrlich gesagt das eine oder andere Tränchen verdrücken. Ist es wirklich so schlimm in Deutschland ? Tut mir bitte einen Gefallen, lest dieses Buch nicht ( wie ich ) direkt nach Tsokos " Deutschland misshandelt seine Kinder", sonst verliert man so langsam das Vertrauen in das deutsche Rechtssystem. Ich finde ein Buch dass jeder lesen sollte ( nur leider werden es die Leute die es betrifft bestimmt nicht lesen ) *heul*

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  • traurig aber wahr

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

    KarinFranke

    30. August 2015 um 12:08

    Die Autorin ist Psychologin und begutachtet Familien für das Gericht. Hier gibt sie einen Einblick in ihre Tätigkeit. Das ist eines dieser Bücher, die man kaum aus der Hand legen kann. Eigentlich sind es sehr traurige Geschichten, die der Leser hier vorgesetzt bekommt, doch sie sind mit so viel Humor (zumindest die meisten) erzählt, dass man nicht anders kann, als darüber zu schmunzeln. Lesenswert für all die, die die bitterböse Realität nicht ausschließen und mal selbst Eindrücke von einer etwas anderen Welt erhalten wollen, in die der Normalbürger normalerweise nicht derart intensiv hineinschauen kann. Ich selbst hatte schon einiges an Vorwissen und kann bestätigen, dass es viele dieser Fälle gibt. Trotzdem: Ein Buch, das einen noch lange beschäftigt.

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  • Ganz anders als erwartet, aber "Gut anders"

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

    iceslez

    15. May 2014 um 10:44

    Vor einigen Tagen habe ich ein Buch gesucht, das ich einfach mal zwischendurch auf dem Handy lesen kann. Am liebsten keine zusammenhängenden Geschichten sondern nur kurze Erzählungen, im Besten Falle sogar gespickt mit Humor. Also habe ich die Skoobe-App geöffnet und in der Kategorie "Humor&Satire" geschaut, was am meisten gelesen wurde. ganz oben stand: "Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey". Mmmmh. Gewöhnungsbedürftiger Titel... Dennoch habe ich mich herangetraut und wurde von dem Buch nicht enttäuscht. Was ursprünglich als Zwischendurchlektüre gedacht war habe ich innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. Das Buch ist ganz anders als es der Titel einen denken lässt. Anstatt oberflächlicher Sozial-Satire  findet man recht tiefgründige, teilweise sehr berühredne und manchmal auch unfreiwillig komische Episoden aus dem Leben der Autorin, die als Psychologin Gutachten für das Familiengericht erstellt. Sophie Seeberg kriegt es hautnah mit, das Leben, denn die Psychologin begutachtet Familien fürs Gericht. Sie erlebt dabei schockierende und traurige, aber auch komische und skurrile Geschichten. Wenn zum Beispiel der Vater nicht zum Termin erscheint, weil er betrunken auf der Straße eingeschlafen ist – neben dem Bollerwagen voller Diebesgut. Oder wenn die Mutter ihren erwachsenen Sohn behandelt, als wäre er ein Kleinkind. Seeberg zeigt uns den ganz normalen Familienwahnsinn und behält dabei immer einen unnachahmlichen Sinn für Humor. Da erfahren wir von einem jungen Paar, dem von einer Jugendamtbeamtin ohne Verständnis das Kind entzogen wird, Eltern, denen ihre Kinder absolut egal sind, Messis, die ihren Müll im Keller verstecken und noch ganz anderen schockierenden Umständen. Oder zum Beispiel die titelgebende Geschichte der kleinen 6-jährigen Schakkeline, deren Name nicht nur so gesprochen, sondern auch genau so geschrieben wird. Ein Mädchen, das bereits die erste Klasse wiederholen muss und dessen Mutter trotzdem fest davon überzeugt ist: „Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey!“ Hervorzuheben ist vor allem der sehr unterhaltsame Schreibstil der Autorin, der alles andere als billig ist und einem das Bild der Situation einfach nur gut beschreibt. Sie ändert durch einen Satz das gesamte Bild dessen, was man sich im Kopf aufgebaut hat und lässt die Situation dadurch teilweise sehr komisch wirken. Ich kann das Buch aus tiefstem Herzen empfehlen, denn anders als erwartet sind die Geschichten alles andere als oberflächlich, haben einen tiefgründigen Humor, sind berührend und besonders. Ich bewundere die Dame und viele ihrer Kollegen und Kolleginnen für die Arbeit, die sie machen und bedanke mich für den erhaltenen Einblick!

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  • Nichts für jedermann, aber für mich

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

    Baguette

    25. November 2013 um 15:09

    Dieses kleine Büchlein kam zu mir, blickte mich mit großen Augen an und fragte: "Darf ich bei dir wohnen? Loooos, lies mich." Wie konnte ich widerstehen? Noch nie kam ein Buch zu mir, ohne dass ich es rufen musste.    An dieser Stelle, lieber Leser, muss ich vorgreifen. Ich mag das Buch. Wirklich. Daher lies bitte auch bis zum Ende, auch wenn ich etwas ausholen muss.    Denn auch hier handelt es sich nicht um ein Buch, in dem nur alles lustig ist. Wer das erwartet, wird enttäuscht - aber wer bei der Thematik einer psychologischen Sachverständigen am Familiengericht nur lustige Situationen erwartet, lebt wohl eh hinter'm Mond.   Nun, was soll ich sagen? Lustig gibt es. Definitiv, wenn auch eher durch das Kopfkino der Autorin, das sehr lebendig beschrieben wird. Aber der Hintergrund sind doch immer Fälle von zerrütteten Familien (oder zumindest mutmaßlich zerrütteten.) Und man kann noch so abgehärtet vom Fernsehen sein, diese Fälle erreichen einen doch. Und wenn sie einen nur nachdenklich machen. Oder wütend. Traurig?   Im Gegensatz zu anderen Büchern (ich erinnere hier nur an 'Tu mal die Omma winken') wird hier aber nichts verallgemeinert. Natürlich gibt es Menschen, die Klischees erfüllen und hier auch auftauchen, aber die Autorin schreibt erfrischend unvoreingenommen, schildert ihre Eindrücke sehr detailiert (bei manchen Gerüchen vielleicht zu detailliert) und räumt mit einigen Klischees bezüglich ihrer Kollegen auf, beschönigt aber auch keine Missstände.   Also, warum sollte man es jetzt lesen? Und wer? Generell jeder, der kein zu schwaches Nervenkostüm hat und sich deshalb von der Realität fernhalten sollte. Und dann jeder, der gerne in das Leben Anderer reinschnuppert - auf die gute, nicht voyeuristische Art. Jeer der gerne nachdenkt. Jeder, der eine wunderbare Schreibweise liebt, gern gut unterhalten wird, aber auch nicht vor eher unschönen Tatbeständen wegrennt. Der könnte Gefallen an diesem Buch finden und es genauso 'wegatmen' wie ich.   Und als kleines Schmankerl glaube ich sogar, eine (vielleicht unfreiwillige) Anspielung auf eines meiner Lieblingsbücher entdeckt zu haben. Aber vielleicht täusche ich mich. Gefreut habe ich mich über die Stelle aber in jedem Fall.

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