Sophie Senoner Nachtaktiv

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Inhaltsangabe zu „Nachtaktiv“ von Sophie Senoner

Der Berliner Winter ist hart. Vor allem dann, wenn man Single ist – so wie Heloise und ihre Freundinnen. Gemeinsam machen sie regelmäßig die Clubs der Stadt unsicher. Doch wenn Heloise ehrlich ist, dienen die vielen langen Nächte und die One-Night-Stands nur dazu, ihren Exfreund zu vergessen. Letztlich sucht sie genau wie alle anderen die große Liebe. Aber das ist gar nicht so einfach.

Warmherzig, witzig und absolut ehrlich!

— daydreamin
daydreamin

Ich habe herzlich gelacht!

— futurelibrarian
futurelibrarian

Nette Unterhaltung für Zwischendurch.

— daneegold
daneegold

Unterhaltend, schonungslos und echt-so wird das Leben der berliner Studentin erzählt. Eine spezielle Geschichte,sicher nichts für Jedermann.

— ColourfulMind
ColourfulMind

Ich musste mich erstmal an den ungewöhnlichen Schreibstil der Autorin gewöhnen, aber dann hab ich mich relativ schnell in der Welt von Mia, Luise und Heloise zurechtgefunden und es wurde richtig toll! Hat mich an vielen Stellen an eigene Erlebnisse erinnert und musste oft lachen bei den seltsamen Dingen, die in diesem Buch so passieren.. das war alles irgendwie so authentisch, dass ichs einfach nur mögen kann :)

— litschi
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  • Nachtaktiv

    Nachtaktiv
    daydreamin

    daydreamin

    23. April 2016 um 21:59

    Geschrieben im Januar 2014:Heloise, im Folgenden auch Heli, wohnt in einer WG in Berlin, ist Single und studiert. Ihre besten Freundinnen Luise und Mia sind ebenfalls Single. Damit habe ich schon genau das getan, worüber sich Heli immer aufregt: Sie als Single betitelt, so als wäre das ein Titel oder ein Beruf, etwas, was man jemandem unbedingt mit auf den Weg geben muss, wenn er Heli kennenlernt. Dabei will sie eigentlich nur über ihren Ex hinwegkommen und endlich ein bisschen Glück in der Liebe haben. "Mir ist gerade mal aufgefallen, dass alle, wirklich alle Gläser bei mir im Schrank von irgendwelchen Alkoholmarken sind und ich die aus den Clubs geklaut habe. Mir gibt das zu denken."Heli ist eine wirklich sympathische und humorvolle Zeitgenossin. Die Kapitel sind im Tagebuchstil gehalten und der Schreibstil ist dabei ziemlich locker, erfrischend, modern und frech. Das gab mir das Gefühl, dass Heli tatsächlich irgendwo in Berlin sitzt und mit Problemen kämpft, die wahrscheinlich jeder von uns Mädels in dem Alter kennt. Ich konnte mich sofort mit ihr anfreunden und habe sie unheimlich gerne auf ihrem Weg begleitet. Das Buch setzt Silvester ein und hört auch genau da wieder auf, sodass der Leser Heli und ihren Freundinnen ein ganzes Jahr lang über die Schulter gucken kann. Was die drei dabei erleben wird mit viel Selbstironie erzählt und so gibt es alle paar Sätze was zu Lachen. "Fühle mich ein bisschen wie eine Burlesque-Tänzerin, die ziemlich lange in der Torte gewartet hat, es dann nicht mehr aushält, also herausspringt, nur um dann zu merken, dass alle anderen noch beim Aufbau der Party sind."Von den Themen her ist der Roman wohl ein ganz normales Buch für junge Frauen: Es geht um die einfach nie enden wollenden Probleme mit immer neu dahergelaufenen Männern, die guten und schlechten Zeiten mit den besten Freundinnen und auch um die Suche nach sich selbst und dem persönlichen Schlüssel zum Glück. Alles andere als normal oder typisch werden all diese Anekdoten allerdings erzählt und das hat das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht! Fazit Heli macht eine Menge Party und benutzt auch ab und zu mal Kraftausdrücke, das sollte man sich vor dem Kauf des Buches klarmachen. Ansonsten gibt’s von mir eine absolute Leseempfehlung, denn Nachtaktiv ist wunderbar warmherzig, witzig und einfach so ehrlich. Ich persönlich habe es sofort zu meinen Lieblingsbüchern sortiert und werde immer wieder danach greifen, wenn ich mal schlechte Laune haben sollte, denn Heli vertreibt mit ihren seltsamen Aktionen sofort die schlechten Gedanken und gibt einem das Gefühl nicht allein zu sein.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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  • Rezension zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner

    Nachtaktiv
    ColourfulMind

    ColourfulMind

    „Ich stehe da, im Dunkeln, schüttle den Kopf und denke nur, irgendetwas läuft gewaltig schief in meinem Leben.“ Inhalt: Heloise, Mia und Luise sind beste Freundinnen. Sie leben in Berlin und genießen ihr Leben. Dabei sind sie jedoch ständig auf der Suche nach der Liebe und einem Plan für die Zukunft. Nach so einigen Irrungen und Wirrungen durchforsten sie das Berliner Nachtleben, erleben Enttäuschungen und hoffen zum Schluss doch noch auf ihre freche und erschreckend ehrliche Weise ihr Glück zu finden. Meine Meinung: Sophie Senoner beschreibt in ihrem Debütroman „Nachtaktiv“ das Berliner Leben der Studentin Heloise und ihrer Freundinnen. Der Leser begleitet sie auf der Suche nach der Liebe, auf dem Umweg über etliche sexuelle Eskapaden und ist schließlich hautnah dabei, als sie ihr Leben grundlegend ändern will. Der Schreibstil der Autorin und die ganze Form der Geschichte ist dabei recht eigenwillig, aber deswegen nicht unbedingt schlecht. Es ist nur nicht was für Jedermann. Sie bringt die Gedanken der Protagonistin direkt und unbeschönigt aufs Papier. Dabei verwendet sie eine sehr echte und umgangssprachliche Sprache, wodurch das ganze Gebilde eher an ein Tage- oder Notizbuch erinnert, als wirklich an einen Roman. Auch gibt es keine wirklichen Kapitel. Vielmehr ist die Geschichte chronologisch gegliedert, indem Heloise von ihrem Jahr datiert und in zeitlicher Abfolge erzählt. Das ist auf jeden Fall eine nette Abwechslung und die Form passt auch irgendwie zum Gesamtbild der Geschichte, denn sie ist genauso echt und locker, wie die Protagonistin und ihr Leben. Heloise ist eine junge Berliner Studentin, die ihr Leben so lebt, wie es ihr gerade entgegen kommt. Sie ist ein sehr sympathisches und doch irgendwie distanziertes Mädchen, das nicht ganz weiß, was sie noch mit ihrem jungen Leben anfangen soll. Sie ist nicht perfekt, im Gegenteil: Sie hat sehr viele Fehler, trifft eigentlich andauernd die falsche Entscheidungen und ist definitiv nicht das kleine, nette Mädchen von nebenan. Sarkastisch und selbstironisch reflektiert sie ihr eigenes Leben und Verhalten, um dann zum Schluss zu merken, wie falsch ihr Leben eigentlich läuft und was sie dagegen tun kann um das zu ändern. Sie ist als Protagonistin so echt und vielschichtig, dass sich jeder sofort mit ihr identifizieren kann. Wenn auch nur ein kleines bisschen. Denn es ist fast schon erschreckend, wie unbeschönigt und realistisch die Autorin das Leben der Studentin beschreibt. Die Hauptthemen sind: Sex, Drogen, Alkohol, Ex-freunde, die Liebe und das Leben an sich. All dies wird mit einer frechen Stimme erzählt, die wohl die heutige Studentengeneration sehr unterhaltend und vor allem sehr greifbar vertritt. Besonders lustig ist, wie Heloise mit dem Thema Single umgeht. Manche mögen vielleicht kritisieren, dass sie zu viel darüber nachdenkt und sinniert, aber das faszinierende ist, dass man (Ich) sich eigentlich in jedem einzelnen Gedanken wiederfinden kann. Das gilt für das gesamte Buch: In jeder erzählten Geschichte, Situation oder auch jedem Gedanken steckt immer ein Fünkchen Wahrheit und jeder kann sich irgendwie darin wiederfinden. Die Geschichte mag zwar an einigen Stellen überflüssig wirken, oder dass sie manchmal vor sich hin dümpelt. Trotz allem fesselt sie und zaubert dem Leser das ein oder andere Lachen ins Gesicht. Ich habe die Charaktere und ihr Berlin nach einem Tag, an dem ich das Buch verschlungen habe so ins Herz geschlossen, dass ich mir wirklich eine Fortsetzung wünsche. Aber halt, einmal zurück zu ihrem Berlin. Am liebsten würde ich jetzt, nach dem Lesen, einen Ausflug nach Berlin machen. Aber das wäre wahrscheinlich keine gute Idee, denn geht man nach dem Buch und seinen Charakteren, sind Touristen da gar nicht gerne gesehen. Die Stadt Berlin ist ein wichtiges Stilmittel in dem Roman. Die drei Freundinnen entscheiden, was „Berlin ist“ und was eben nicht. Es wird sich über Touristen und Zuzos ( Die Zugezogenen) lustig gemacht. Man bekommt das Gefühl, dass Berlin ihre ganz eigene kleine Welt ist, in der sie versuchen, so zu sein, wie sie es am liebsten wollen, es aber nicht immer können. Denn auch die Metropole Berlin hilft nicht bei Liebeskummer oder lässt den lang gewünschten Mr. Right antanzen. Das Cover und eigentlich das gesamte Buch ist wirklich wunderschön gestaltet. Die Farben, die Skizze der jungen Frau auf dem Cover, die Schatten der Berliner Wahrzeichen auf der Rückseite und und und. Ich bin eindeutig verliebt in das Cover. Nein, korrigiere. In das ganze Buch bin ich verliebt. Und zwar sehr. Fazit: „Nachtaktiv“ ist ein wirklich großartiges Buch, das über das Leben erzählt und den Leser berührt, fesselt und unterhält. Es hat eine sehr direkte und echte Sprache und ziert sich nicht, die Sachen so zu nennen, wie sie sind. Wobei auch zwischendurch (oft) das ein oder andere böse Wort fällt. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Berliner Singleleben

    Nachtaktiv
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2013 um 16:04

    Heloise, Luise und Mia machen zusammen das Berliner Nachtleben unsicher. Alle drei Freundinnen sind Single und leben ihr Leben zwischen One – Night – Stands, Drogen und Partys. Sie suchen alle die große Liebe. Doch die Männer in ihrem Umfeld sind zum größten Teil nicht zu gebrauchen: Angeber, Kokser oder schon vergeben. Das Jahr beginnt für alle drei gleich unvorteilhaft an, aber dann entwickelt es sich für Luise und Mia in die richtige Richtung, nur Heloise hat das Gefühl auf der Strecke zu bleiben. Ein Exfreund von dem sie nicht loskommt, ein Kerl der mit ihr ins Bett geht und dabei an seine Exfreundin denkt und ein Typ welcher sich nach dem vielversprechenden Sex nicht mehr bei ihr meldet. Was bringt ihr das Jahr am Ende noch? Das Buch ist in Form eines Tagebuches geschrieben. Heloise führt es über genau ein Jahr. Anfang macht eine Silvesterparty mit den üblichen Vorsätzen fürs neue Jahr und endet wieder zu Silvester. Heloise und ihre Freundinnen sind über zwanzig und ihr Leben besteht aus Studium, Feiern und One – Night – Stands. Sie halten immer zusammen, obwohl völlig unterschiedlich. Mia – die Verständnisvolle, Luise – die sachlich Vernünftige und Heloise – die Unvernünftige. Der Schreibstil ist dem Thema angepasst, jugendlich geschrieben, mit Kraftausdrücken verstärkt. Er war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Teilweise waren die Sätze schon etwas komisch, mit fehlenden Artikeln und englischen Begriffen. Wenn man sich dann erst dran gewöhnt hat, liest es sich dann aber super. Aber trotzdem schafft die Autorin es, die Protagonistinnen nicht als oberflächliche Dummchen rüber kommen zu lassen, sondern man merkt, dass es intelligente junge Frauen sind, welche einfach den Mr. Perfekt suchen und dabei auch einige Tiefschläge einstecken müssen, sich aber jedes Mal wieder aufrappeln. Mir sind Heloise, Luise und Mia jedenfalls sympathisch geworden. Ich war positiv überrascht von diesem Roman. Zuerst habe ich mit einer oberflächlichen, schmalzigen Liebesgeschichte gerechnet. Aber nein, der Roman ist witzig und wahnsinnig unterhaltsam.

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  • Sex and the City in Berlin

    Nachtaktiv
    Immasolde

    Immasolde

    11. October 2013 um 11:12

    Das Cover von "Nachtaktiv" hat mich total angesprochen. Ich finde das irgendwie süß und witzig. Deswegen habe ich vielleicht auch etwas ähnliches von der Geschichte erwartet, die mich allerdings sehr enttäuscht hat. Erstmal zur Handlung. Die hatte so gut wie gar keinen Tiefgang, was mich bei solchen Geschichten stört. Immerhin ist sie auf der Suche nach der wahren Liebe und dann sollte es da meiner Meinung nach doch schon mehr um Gefühle gehen. Dann finde ich, dass es wie ein echter Sex and the City Abklatsch wirkt. Ich meine musste sie wirklich eine Kolumnistin sein? Und dann ihre Freundinninen und ihr Umgang. Das einzige was mir hier noch gefehlt hätte, wenn sie ihren Traummann "Mr Big" genannt hätte. Dann hat mich dieses ganze hin und her mit ihrem Ex auch ziemlich gestört. Ich weiß nicht wieso, aber das ist mir richtig auf nie Nerven gegangen. So viel zur Handlung. Mit ihrem Schreibstil kam ich auch überhaupt gar nicht zurecht. Ich finde es zwar gut, wenn eine Geschichte in der Tagebuchform geschrieben ist, aber dafür müssen nicht so viele Wörter weggelassen werden, vor allem die Substantive. Das hat mich beim Lesen sehr gestört. Für mich war dieses Buch ein Fehlkauf und ich würde es auch nicht weiterempfehlen.

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  • Deftiges Großstadtgeplänkel

    Nachtaktiv
    BuecherGoere

    BuecherGoere

    18. April 2013 um 07:03

      Inhalt: Die Freundinnen Mia, Luise und Heloise sind unzertrennlich und machen auf ihrer chaotischen Suche nach der großen Liebe und sich selbst das Berliner Nachtleben unsicher.   Beurteilung: Auf über 330 Seiten suchen Mia, Luise und Heloise vordergründig die große Liebe, aber auch ihren Platz im Leben. In Form von Tagebucheinträgen berichtet Heloise immer wieder von den Abenteuern der drei Freundinnen. Die Nähe, die durch diese Schreibweise provoziert werden kann, entsteht aber in diesem Fall nicht, da sie oft völlig wider jede Nachvollziehbarkeit handelt. Nun könnte man einwenden, dass das in dem Alter, in dem Heloise und ihre Mitleidensgenossinnen sind, so ist, aber in weiten Teilen kam ich aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Zum Glück legt die Geschichte jedoch ein rasantes Tempo vor. Einerseits hervorgerufen durch sich überstürzende Ereignisse und andererseits durch einen äußerst gewöhnungsbedürftigen sprachlichen Stil. Mir jedenfalls gelingt es nicht, den Auslassungen der Autorin von einzelnen oder mehreren Worten etwas positives abzugewinnen und ich scheue mich ehrlich gesagt ziemlich, dies als Stilmittel zu bezeichnen. Natürlich kann das in einem Tagebucheintrag dazugehören, aber vielleicht nicht in denen, die quasi „publiziert“ werden. Ansonsten entspricht die stellenweise deftige Sprache durchaus dem Charakter der Protagonistin.   Fazit: Die Clubs meiner Heimatstadt sehe ich von nun an wohl mit anderen Augen und ich warte auf den Tag, an dem ich das von Frau Senoner erwähnte „Zuzos“ in einem Gespräch von gebürtigen Berlinern zu Ohren bekomme.   In Sternen ausgedrückt erhält dieses Buch von mir 3 von 5 Sternen! Hiervon jedoch lediglich 2 für die Geschichte, 1 für das in seiner Gestaltung ansprechend schlicht gehaltene Cover.          

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  • Ein guter Roman

    Nachtaktiv
    xlady

    xlady

    03. April 2013 um 09:02

    Meine Meinung: Das Cover ist ein wenig unscheinbar, und würde meine Aufmerksamkeit in der Buchhandlung jetzt nicht gerade auf sich ziehen. Die Geschichte ist im Tagebuchstil geschrieben, und so was mag ich. Es lässt sich schnell und einfach lesen. Man kann sich sehr gut in Heloise hineinversetzen. Die Figuren erinnern irgendwie ein wenig an Sex and the City, die Mädels wollen Spaß ihr Lieben voll und ganz auskosten. Mich stört der viele Alkohol ein wenig der getrunken wird, aber dafür werde ich kein Sternchen abziehen weil so ein Phase ja viele einmal haben in dem alter, denke ich zumindest. Im großen und ganzen kann man sich aber gut mit den Charakteren identifizieren. Der Schreibstil ist sehr direkt und unverblümt, die Charakter sagen geradeheraus was sie denken. Mein Fazit ist, dieser Debütroman von Sophie Senoner ist wirklich lesenswert und viele Frauen werden sich mit Heloise identifizieren können und vorallem auch hier und da mal in sich hinein schmunzeln.

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  • Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner

    Nachtaktiv
    sophie_senoner

    sophie_senoner

    Liebe, liebe Lovelybooks-Mitglieder!

    Ich starte am Montag, dem 25.2., meine Leserunde zu "Nachtaktiv".

    Wer hat Lust sich vorab für die 10 Freiexemplare von Ullstein zu bewerben?
    Die Gewinner werden im Laufe der nächsten Tage innerhalb der Unterrubrik "Gewinner der Leseexemplare" mitgeteilt.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dabei sein würdet,
    liebe Grüße & bis dahin!
    Sophie

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  • Nachtaktiv

    Nachtaktiv
    Sophie333

    Sophie333

    29. March 2013 um 17:07

    Neues Jahr, neues Glück. Heloise, Mia und Luise, drei Freundinnen in Berlin machen so oft es geht das Nachtleben unsicher. Nur irgendwie reicht das Heloise nicht mehr. Auch wenn sie von ihrem Exfreund immer noch nicht los kommt muss ein perfekter Mann her. Sie träumt von einem Silvester zu sechst. Nur gestaltet sich diese Vorstellung alles andere als leicht umzusetzen. Das Buch wird in Tagebuchform aus der Sicht von Heloise (Heli) geschildert. Ein komplettes Jahr voller Partys, Sex, Drogen und der Suche nach einem Mann. Der Schreibstil ist schon was besonderes. Am Anfang hätte ich niemals gedacht, mich an diesen gewöhnen zu können. Abgehackt, schnell...wie Berlin. Man muss sich drauf einlassen können und hat man dieses getan zieht er einen mit und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Aber wie alles im Leben ist es dann doch Geschmackssache. Im Vordergrund stehen die drei jungen Frauen bei denen man gleich merkt, dass sie eine besondere Freundschaft verbindet. Eine Sache die mir sehr gefallen hat. Auch ihre Partyexzesse empfand ich als realistisch und nicht zu dick aufgetragen. Auch wenn man das nicht befürworten mag ist es doch nicht nur in Berlin Realität. Man sollte auch nicht viel Tiefgang von diesem Buch erwarten. Und das braucht es meiner Meinung nach auch nicht. Die Charaktere haben alle ihre Macken die sie auf der einen Seite symphatisch machen und andererseits das Gegenteil bei einem hervorrufen. Sie machen zwar alle drei keine große Entwicklung in durch, jedoch merkt man am Ende, dass sich irgendwas bei ihnen geändert hat. Vielleicht nur oberflächlich, vielleicht auch nicht. Da kann man ja selber weiterspinnen. Mir hat das Buch ein paar vergnügliche Stunden bereitet. Was leichtes für zwischendurch. Rasant und abgehackt. Einfach mal was anderes.

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  • Heloises Welt...

    Nachtaktiv
    Buchfan276

    Buchfan276

    27. March 2013 um 19:31

    In der Bundeshauptstadt Berlin spielt der Debütroman von Sophie Senoner. Das Buch, das den Titel "Nachtaktiv" trägt, handelt von drei Freundinnen, Heloise, Luise und Mia. Die drei sind Singles, wollen das aber ändern. Und überhaupt soll das kommende Jahr "ihr" Jahr werden. So nehmen die drei, die Ich-Erzählerin ist Heloise, den Leser mit, damit dieser mit ihnen ein Jahr voller Alkohol, Drogen, Sex, aber auch Selbstzweifel, Sorgen und Nöte mit. Die drei sehen es aber eher locker. Dann trifft Heloise DJ Knight und alles ändert sich. :-) Gleich zu Beginn wird der Leser mit dem ungewöhnlichen Schreibstil Senoners konfrontiert. Allerdings findet man sich erstaunlich schnell zurecht. Die Gliederung in kurze Abschnitte ist unerwartet gut gelungen, denn eigentlich besteht ja bei einem Roman in Tagebuchform oft die Gefahr, dass er in "Schwafelei" ausartet. War hier aber nicht so. Leider fehlte trotz allem der entscheidende Werdegang Heloises. Eine Entwicklung weg vom Leben in den Tag hinein und ohne sich große Gedanken zu machen in ein organisiertes Leben hätte ich mir gewünscht. Auch mit Heloise als Charakter selbst tat ich mir manchmal schwer. Oftmals zeigt sie sich in dem Roman sehr unreif und unanständig, wodurch sie mir manchmal nicht so sympathisch war. Gut fand ich aber, dass Emotionen und Gedanken sehr ausführlich und genau dargestellt waren, sodass man sich recht gut in Heloise hineinversetzen konnte. Neuem Lesestoff der Autorin stehe ich jederzeit aufgeschlossen gegenüber, das Buch hat mir einige unterhaltsame Lesestunden beschert.

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  • Rezension zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner

    Nachtaktiv
    Leselady

    Leselady

    Ein sehr eigenwilliges Buch. Inhalt: Ein Jahr im Leben der besten Freundinnen Heloise, Luise und Mia und ihr Streifzug durch möglichst viele Partys, Clubs und Betten – immer auf der Suche nach der ganz großen Liebe. Informationen zu Buch und Verlag: • Taschenbuch: 336 Seiten • Verlag: Ullstein Taschenbuch (15. Februar 2013) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3548284728 • ISBN-13: 978-3548284729 • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2,4 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3548284728/lovebook-21 Über Sophie Senoner ist zu lesen…: … dass sie Sophie Senoner 1987 in Berlin geboren wurde. 2009 übernahm sie neben ihrem Studium die Chefredaktion des Life-Style-Magazins Proud Magazine Berlin. Nachtaktiv ist ihr erster Roman. Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/autor.php?id=45699&page=buchaz&sort=autor&auswahl=A&pagenum=1 Ihre Facebook-Seite ist hier www.facebook.com/sophie.senoner zu finden. Optik: Warum auch immer, aber ich liebe das Cover von „Nachtaktiv“. Die haptische Wahrnehmung ist ungewöhnlich, aber sehr angenehm. Bei der Oberflächenstruktur wechseln sich glatte und gerippte Bereiche ab und wenn auf Letzterem abends das Licht fällt, reflektiert die Oberfläche glitzern. Sehr schöne Idee! Eindrücke / eigene Meinung: „Nachtaktiv“ zu lesen ist ein Abenteuer, ein Wagnis mit Potential zu polarisieren. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren ein Buch gelesen zu haben, das auch nur annähernd dieser Geschichte und seiner Form gleicht. Allein schon für den Schreibstil müsste man einen eigenen Bereich schaffen. Die Grammatik des Buches ist vermutlich in der Umgangssprachlichkeit des Großstadtlebens erlernbar, nicht aber im Deutschunterricht einer gängigen Schule ;-) Bandwurmsätze, ausgelassene Satzteile, wörtliche Rede, innere Monologe, Kraftausdrücke und kurze, abgehackte Stakkato-Sätze geben sich die Klinke in die Hand und gehen eine sehr, sehr ungewöhnliche Symbiose ein. Den Rahmen gibt eine Art Tage-/Notizbuchform vor, in der die Ereignisse chronologisch voranschreiten. Gegen Ende des Buches legt sich die Unruhe und Hektik des Schreibstils deutlich, hier erinnert der Satzbau dann wieder einer klassischeren Schreibweise. Inhaltlich war es für mich ein gewagter Ausflug in die glitzerne, nachtaktive Großstadtwelt Berlins, mit durchtanzten, häufig alkoholisierten und durchkifften Nächten. Ich habe das Buch sehr distanziert gelesen, ein Bindung zu den Figuren konnte ich an keiner Stelle aufbauen . Es war ein Gefühl, als würde ich mir im Kino einen Film ansehen, der so gar nichts mit meinem eigenen Leben und meinen Wertvorstellungen zu tun hat, den man aber einmal experimentierfreudig „anschnuppert“. Mag sein, dass es das authentische Großstadt-Single-Leben widerspiegelt, mir persönlich war es schlussendlich ZUviel saufen und kiffen, ZUviele Wiederholungen. Die Ups and Downs des Singledaseins, die inneren Gefühlslagen in diversen ungeklärten Situationen wirkten jedoch nachvollziehbar und authentisch auf mich. Der Schluss war versöhnlich, wie oben schon erwähnt, wirkte er auf mich angenehm gedämpfter und gelassener – aber stimmig! Fazit: Eine gewagter, frecher Ausflug in die große weite Großstadtwelt. Für junge, aufstrebende Singlefrauen und -Männer sicher ein interessanter und zügelloser Schmöker für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner

    Nachtaktiv
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2013 um 22:37

    Heloise ist eine junge Studentin, die in Berlin lebt. Ihr Leben besteht aus Spaß, Partys, ihren Freundinnen und die ewige Suche nach „Mr. Right“. Silvester nimmt sich Heloise als guten Vorsatz, Ihren Ex zu vergessen und sich auf die Suche nach einem neuen Liebesglück zu machen. Heloise und ihre Freundinnen streifen durch die Berliner Nacht, haben unzählige One-Night-Stands und sind doch wieder alleine…. Dieser Roman hat mich sehr an die US-Serie „Sex and the city“ erinnert, nur eben mit jüngeren Protagonisten. Der Schreibstil ist unterhaltsam und beinhaltet viele Wörter aus der Jugendsprache, die aber gut zu der Geschichte passen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und bestimmt findet sich der ein oder andere Leser selber in der Geschichte wieder. Die Handlung hat mir gut gefallen und ich mochte, wie das Buch geschrieben ist. Meiner Meinung nach ist das Buch eher für jüngere Frauen empfehlenswert und bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Die Geschichte hat mich gut unterhalten aber nicht gefesselt. Daher von mir drei von 5 möglichen Sterne.

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  • Rezension zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner

    Nachtaktiv
    Salzstaengel

    Salzstaengel

    17. March 2013 um 20:15

    Die Protagonistin Heloise erzählt in Tagebuchform aus ihrem Leben in Berlin. Sie studiert, ist frischer (jedoch unglücklicher) Single und wohnt in einer WG. Mit einer Essgestörten, Kati und "auch noch mit Clemens, dem typisch verplanten, bekifften Physikstudenten, der des Öfteren unangenehm riecht, auf Metal-Rock steht und immer dann seine merkwürdigen Sozialspastikerfreunde zu Splatterfilmen einlädt, wenn ich lernen oder schlafen will oder Besuch habe, mit dem ich schlafen will." Buchbeginn ist an Silvester, wo sie mit ihren Freundinnen Luise und Mia hinein feiert. Generell scheint Heloises Leben eine große Party und sie selbst auf dem großen Egotrip. Der ungewöhnliche Schreibstil der Autorin, die alles "Frei Schnauze" niederschreibt was ihr einfällt, mit etlichen Nebensätzen und abstrusen Gedankengängen, jedoch sehr anspruchsloser Handlung hat mich auf die Dauer von 330 Seiten angefangen zu nerven! Wir begleiten Heloise über das ganze Jahr. Allerdings konnte ich keine Entwicklung der Protagonistin erkennen, nur ständiges Gejammer... dazu gesellten sich solche Sätze: "Lieber Gott, ich bete inständig, dass wir im nächsten Winter hier zu sechst sitzen, alle an ihren Mann angelehnt und uns dabei anstrahlen, als hätte es diese schrechliche Zeit nie gegeben." Als würde die Welt untergehen, wenn man nicht in einer Beziehung ist... Zudem bekommt man die meiste Zeit Heloises Meinung zu anderen Menschen aufgedrückt, die in keiner Weise dem Denken einer reifen Person entsprechen. Erstaunt war ich auch über die "Leserunde" hier auf Lovelybooks, die an einen Fragekatalog zum Inhalt des Buches erinnert. Ich konnte mich mit dem Buch gar nicht anfreunden. Es hat mir definitiv an Tiefgang, Entwicklung der Figuren und der richtigen Verwendung der deutschen Sprache gefehlt.

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  • Rezension zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner

    Nachtaktiv
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2013 um 14:22

    Ein Jahr im Leben der jungen Studentin Heloise, alias Heli, in Berlin; darum geht es in dem Roman "Nachtaktiv" von Sopgie Senor. Das Bich beginnt in der Neujahrsnacht und zeigt und ein Jahr lang die Höhen und Tiefen einer jungen Frau in Berlin. Sie hat 2 beste Freundinnen und ist Single. Das ist auch schon das wichtigste zur Handlung. Es wird in einer Art Tagebuchform darüber berichtet, was Heli so alles in Berlin erlebt. Der Schreibstil ist locker und umgangsprachlich, jedoch fehlen teilweise Worte in den kurzen Anfangssätzen der Tagebucheinträge, was ich sinnlos und störend fand. neben diesen fehlenden Worten gab es eine Sache, die mcih richtig genervt hat. Und zwar, dass Heli ständig betrunken war und anscheinend auch ncoh stolz drauf war! Auf der einen Seite war sie von den Drogenkonsumen der Berlinerszene genervt und verurteilte sie, andererseit war sie selbst fast täglich betrunken. Ansonsten las sich das Buch fließend und auch recht spannend, denn ich konnte mich vom Alter her mit der Heli identifizieren. Auch einige ihrer Erfahrungen mit Männern, der Uni und anderen Menschen waren mir vertraut, so dass ich es in Allem als ein gutes Debüt einer Jungautorin ansehe.

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  • Rezension zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner

    Nachtaktiv
    Anni1609

    Anni1609

    17. March 2013 um 10:17

    Ein erfülltes Leben? Heloise, alias Heli, ist Anfang 20 und hat mit ihren beiden besten Freundinnen, Luise und Mia, vor allem Partys im Kopf. Sie studiert Kulturwissenschaften in Berlin und arbeitet neben dem Studium in der Redaktion des Weltmeister-Magazins. Dort ist sie zuständig für eine Kolumne, in der sie eine Liebesgeschichte zwischen sich und ihrem Ex-Freund Philipp Woche für Woche ausschlachtet. Der Sinn des Lebens besteht für Heli, Luise und Mia aktuell aus Spaß und Genuss des Lebens. Sie tigern von Party zu Party, haben unzählige One-Night-Stands und wachen am nächsten Morgen meistens doch wieder allein auf. Vor allem Heli fühlt sich emotional noch durch ihren Ex-Freund Philipp gefangen, weshalb sie eine Reise nach Indien unternimmt, wo Philipp studiert. Auch in den Leben von Luise und Mia stehen dramatische Veränderungen an, die den Zusammenhalt des Dreigestirns auf eine harte Probe stellen. Mit dem Roman „Nachtaktiv“ ist Sophie Senoner ein authentisches Abbild der aktuellen „Lebe-Kultur“ gelungen. Sie beschreibt realistisch das Selbstbild vieler jungen Menschen, die ihr Leben zu 100% auskosten wollen und doch überwiegend egoistisch agieren. Die gewählten Charaktere in Gestalt von Heli, Luise und Mia sind als Protagonistinnen für den vorliegenden Roman bestens gewählt worden. Drei junge Frauen, die sich aktuell in keiner Liebesbeziehung befinden und dies als Vorteil empfinden. Sie fühlen sich frei, unabhängig und wollen Spaß haben. Sie besuchen massenhaft Partys mit oberflächlichem Publikum und nehmen sich von Männern, was sie wollen – vor allem Sex. Zunächst empfinden sie ihre Lebensweise als bereichernd, doch schnell merken sie, dass ihnen dabei etwas fehlt. Die Autorin lässt die Protagonistinnen während der Handlung erwachsen werden, was ihnen vielleicht auch auf der Suche nach dem eigentlichen Sinn des Lebens behilflich ist. Die Zeichnung der Charaktere unterstützt die Autorin vor allem durch den Sprach- und Schreibstil. Sie benutzt einen sehr direkten Schreibstil, mit häufig grammatikalisch inkorrekten Sätzen. Die Sätze sind umgangssprachlich und meist sehr kurz gehalten. Verstärkt wird die Art des jugendlichen Schreibstils noch durch Wörter aus der Jugendsprache, die sicher vor allem hip wirken sollen. Der Schreibstil der Autorin ist überaus passend zu der Handlung. Der Leser fühlt sich von Beginn an hineinversetzt in die Partyszene von Berlin und kann der Handlung somit sehr gut folgen. Vor allem Heli ist sympathisch dargestellt. Der Leser fühlt mit ihr, als Frau kann man ihre Gedankengänge und Gefühle besonders gut nachvollziehen. Die Dialoge sind meist kurz und knapp gehalten. Sie enthalten das Wesentliche. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen flüssig zu lesen und stellt keinerlei Barriere für das Verständnis der Handlung dar. Der Roman ist in der 1. Person, aus Sicht von Heloise, verfasst. Während der Handlung kommt es für den Leser häufiger zu überraschenden Wendungen, was vor allem dem spontanen Charakter von Heli, der Haupt-Protagonistin, geschuldet ist. Der Aufbau der Handlung ist amüsant und nachvollziehbar. Die Handlung besteht mehr oder minder aus der Begleitung des Lebens von Heli für 1 Jahr, ggf. 2012!? Inwiefern eventuell autobiografische Teilstücke mit in der Handlung verwoben sind, mag ich nicht zu beurteilen. Das Alter der Autorin wäre dafür passend. Der Roman ist im Taschenbuchformat, im Ullstein-Verlag, erschienen und umfasst 331 Seiten. Das Cover ist aus meiner Sicht äußerst passend gewählt, stellt es doch eine junge Frau dar, die in ein Buch vertieft ist und scheinbar nebenbei Gedanken nachhängt. Extras sind in dem Taschenbuch nicht enthalten. Nach der Leseprobe, die ich von diesem Roman lesen durfte, war ich eher nicht begeistert von der Handlung und vermochte mir nicht vorzustellen, wie man als Leser die 331 Seiten überstehen kann. Der Roman „Nachtaktiv“ von Sophie Senoner hat mich allerdings gelehrt, das der erste Eindruck aus der Leseprobe durchaus revidierbar ist. Mir hat die Handlung sehr gut gefallen, ich mochte den direkten, offenen Schreibstil der Autorin. Der Roman war gut und schnell lesbar und hat mich des häufigeren zum Schmunzeln verleitet. Die Protagonistin Heloise ist meiner Meinung nach in gewissen Teilen in vielen jungen Frauen zu finden, die erste Erfahrungen im eigenen Leben machen und erst im Laufe ihres Lebens das wirklich Wichtige für sich herausfinden. Mein Fazit ist, dass „Nachtaktiv“ überaus lesenswert, aber sicher eher für Frauen geeignet ist, es sei denn, Männer möchten Insiderwissen erhalten!

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