Sophie Sumburane , Sophie Sumburane Wenn der Tod lachen könnte

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Inhaltsangabe zu „Wenn der Tod lachen könnte“ von Sophie Sumburane

Man plant, man mischt, spannt den Abzug seiner Waffe. Es gibt keine Zeugen, keine Spuren, kein offensichtliches Motiv – das perfekte Verbrechen. Nur einer schaut zu und wartet: Der Tod.
Doch kann es sein, dass der auch einmal überlastet ist? Keinen Platz für neue Leichen hat oder gerade einen Putsch seiner Mitarbeiter niederschlagen muss?
Oder hat er einfach einen zynischen Humor, der Mann mit der Sense, und freut sich hinter den Mordkulissen, wenn der Versuch so richtig schief geht? Gar den Mörder selbst trifft?
Ein verpatzter Mordversuch reiht sich an den anderen, einer absurder als der andere, mal mit moralischem Fingerzeig, mal selbstironisch oder mit gängigen Genreklischees aufräumend.
Krimiautoren haben sich dem mörderischen Thema angenommen und stellen sich vor, was wäre: Wenn der Tod lachen könnte.

Ein bißchen schwarzer Humor, manchmal skurril, viel Eifersucht, oft kommt es anders, als man denkt - lesenswerte Anthologie.

— mabuerele

Manchmal bisschen makaber, aber sehr unterhaltsam

— esposa1969

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  • Leserunde zu "Wenn der Tod lachen könnte" von Sophie Sumburane

    Wenn der Tod lachen könnte

    fhl_verlag_leipzig

    Macht mit bei unserer neuen Leserunde zu ›Wenn der Tod lachen könnte‹, einer Anthologie von 25 Krimikurzgeschichten.   Bewerbt euch bis zum 03.12.2013 um eines von 15 Leseexemplaren unter der Rubrik Bewerbung / Ich möchte mitlesen. Was genau erwartet euch in "Wenn der Tod lachen könnte" Man plant, man mischt, spannt den Abzug seiner Waffe. Es gibt keine Zeugen, keine Spuren, kein offensichtliches Motiv - das perfekte Verbrechen. Nur einer schaut zu und wartet: Der Tod. Doch kann es sein, dass der auch einmal überlastet ist? Keinen Platz für neue Leichen hat oder gerade einen Putsch seiner Mitarbeiter niederschlagen muss? Oder hat er einfach einen zynischen Humor, der Mann mit der Sense, und freut sich hinter den Mordkulissen, wenn der Versuch so richtig schief geht? Gar den Mörder selbst trifft? Ein verpatzter Mordversuch reiht sich an den anderen, einer absurder als der andere, mal mit moralischem Fingerzeig, mal selbstironisch oder mit gängigen Genreklischees aufräumend. Krimiautoren haben sich dem mörderischen Thema angenommen und stellen sich vor, was wäre: Wenn der Tod lachen könnte. Hinweis/Bitte: Da es uns immer nicht leicht fällt, aus den Bewerbern auszuwählen, schreibt uns doch bitte mit, was Euch so bei dem Titel einfallen würde. :-) Inhaltsangabe Autoren und Story: Eva Lirot: ›Irgendwann sieht mir jeder ins Auge‹ Hughes Schlueter: ›Sag' nochmal, dass ich nichts tauge‹ Sophie Sumburane: ›Hochzeit‹ Christiane Nitsche: ›Mabel's Sweetest‹ Volly Tanner: ›Schönes Bild, nicht wahr?‹ Maria Schmidt: ›Flederfanten‹ Jan Flieger: ›Todesschrei‹ Christiane Geldmacher: ›Familienbande‹ Frank Kreisler: ›Ich hasse Spargel!‹ Astrid Vehsted: ›Goldmarie‹ Franjo Terhart: ›Mein Schlächter in Nackt‹ Petra Tessendorf: ›Gottes Ohr‹ Gudrun Lerchbaum: ›Das Glück und der Tod‹ Andreas M. Sturm: ›Fehlgriff‹ Mandy Kämpf: ›Mörderischer Valentin‹ Ingrid Schmitz: ›Ein neues Leben‹ Andrea Gerecke: ›Kuschelkissen‹ Kristina Herzog: ›Schlangenküsse‹ Gisela Witte: ›Der beste Freund‹ Stefan B. Meyer: ›Freigang‹ Heike Gellert: ›Der Einsame‹ Sarah Naomi Masur: ›Mordkomplott im Eis-Café‹ Anne Kuhlmeyer: ›Neues Leben‹ Eric Berg: ›Scorpion‹ Regina Schleheck: ›Hahn im Korb‹

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  • wer zuletzt lacht...

    Wenn der Tod lachen könnte

    Samy86

    26. January 2014 um 18:10

    Inhalt Was liegt dem Tod näher als ein Opfer, egal ob gewollt, versehentlich oder sonst eine Art willkommen zu heißen? So geht es bei "Wenn der Tod lachen könnte " um 25 gut gewählte Kurzgeschichten über tragische Todesfälle, lustige Situationen und missglückte Mordversuche! Meinung Für jeden Leser findet sich in der Anthologie bestimmt die ein oder andere Kurzgeschichte zum schmunzeln oder gar Totlachen. ;) Die unterschiedlichen Charaktere werden in der jeweiligen Geschichte , sehr gut in Szene gesetzt und so lernt man auch sogar den Tod persönlich als Protagonist persönlich näher kennen. So erzählen die verschiedenen Autorin ihre Sicht zu diesem Thema. Fazit Für jeden, der gern mal über andere lacht, in der Hoffnung, dass es einem nicht selbst mal so ergeht :) Viel humor, trakig und spannung sind zu erwarten.

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  • Gelungene Anthologie

    Wenn der Tod lachen könnte

    marielu

    15. January 2014 um 13:57

    Das Buch enthält 25 Kurzgeschichten von 25 Autoren bei denen es um das Thema Tod (überwiegend Mord) geht. Das Cover weist einen Totenschädel mit vorgehaltener Hand auf, dass ein schmunzeln verrät und weist so schon auf den Inhalt hin. Die erste Geschichte beginnt damit, dass der Tod selbst zu Wort kommt, er beschreibt seine Arbeit, seine Firma und auch seine Helfer, da er nicht alles alleine machen kann. Darauf folgt die Geschichte wie ein Mitarbeiter des Todes seinen Posten übernehmen will, allerdings seine Konkurrenz dabei unterschätzt. Die dritte Geschichte handelt davon wie eine Frau sich auf ihre Hochzeit mit dem Tod vorbereitet um berühmt zu werden. So wird das Interesse auf die nachfolgenden Geschichten geweckt. Bei der vierten Geschichte will die Ehefrau ihren Mann vergiften, doch die Geliebte kommt ihr zuvor. Es begegnen uns nervige Nachbarn, giftige Freundinnen oder Ehefrauen, bombige Stammtischbrüder , einbrechende Vermieter usw. Die Geschichten enthalten unterschiedliche Nuancen und sind durchweg alle gut geschrieben. Sicherlich findet sich die eine oder andere Kurzgeschichte die nicht so gut gefällt oder verwirrt, doch das haben Anthologien so an sich und der Gesamteindruck zählt. Fazit: Eine gelungene Anthologie die mich oft humorvoll denken lässt „Dumm gelaufen“.

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  • Rezension zu "Wenn der Tod lachen könnte", herausgegeben von Sophie Sumburane

    Wenn der Tod lachen könnte

    Solifera

    12. January 2014 um 13:56

    In der vorliegenden Anthologie, herausgegeben von Sophie Sumburane, befinden sich 25 (mal mehr, mal weniger) kriminelle Kurz- und Kürzestgeschichten von 25 verschiedenen Autoren und Autorinnen, die alle eine gewisse Größe/Bekanntheit in diesem Genre haben.   So unterschiedlich jeder einzelne Autor, so unterschiedlich sind auch die Geschichten. Sicher manchmal zeigen sie eine ähnliche Grundthematik, wie z.B. jemanden aus Rache umbringen zu wollen, wie einen unliebsamen Ex-Partner oder die Konkurrentin. Dass dabei nicht immer alles glatt läuft, das ist sicher eine Sache, worüber der Tod lachen könnte und wir als Leser auch ;)   Manchmal tritt der Tod als Gestalt, Gevatter Tod, oder wie immer man ihn nennen will, sogar persönlich in Erscheinung, manchmal lässt er arbeiten und gerade die Vorstellung, den Tod als Unternehmen anzusehen, muss man einfach amüsant finden... Schließlich ist doch ein wahrer Kern in dem alten Sprichwort „Wer anderen eine Grube gräbt…“.   Fazit: Gerade bei einer Sammlung von mehrerer Geschichten aus unterschiedlicher Feder fällt es schwer mit jeder den Geschmack des Lesers zu treffen. Auch wenn es Geschichten gab, mit denen ich mich nicht zu 100% anfreunden konnte, so war dies Sammlung doch eine echte Bereicherung und verschaffte mir so einige vergnügliche Lesemomente!   Besonders empfehle ich: Eva Lirot ›Irgendwann sieht mir jeder ins Auge‹, Christiane Nitsche ›Mabel's Sweetest‹ oder aber Andreas M. Sturm ›Fehlgriff‹.

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  • Exitus par excellence

    Wenn der Tod lachen könnte

    Gurke

    10. January 2014 um 19:25

    In der Jugend verschwenden wir kaum einen Gedanken an das Ende unserer Lebenszeit, dann lassen wir uns von zahlreichen Blockbustern bzw. Krimis & Thrillern mit den verschiedenen und grausamen Tötungsmethoden unterhalten. Im Alter versuchen wir mit allerlei Medikamenten den körperlichen Verfall aufzuhalten, bis am Schluss uns doch der Sensenmann zu sich ruft – mit einem breiten Lächeln auf den totenköpfigen Lippen. „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ (Mahatma Gandhi) Welch makaberen Humor der Tod sich über die Jahrmillionen angeeignet hat, davon können wir uns in dieser Anthologie mit 25 Kurzkrimis überzeugen, denn sein Spektrum ist weit und böse und manchmal auch von Misserfolg begleitet, was dann wiederum andere zum Schmunzeln bringt. An manchen Stellen fehlte mir allerdings die Kreativität, weil der Killer für meinen Geschmack zu oft durch einen simplen Tauschtrick zum Opfer wurde, der auch mit unterschiedlichen Personen aus verschiedenen Berufskreisen nicht aufregender beim fünften Mal wurde. Die Herausgeberin Sophie Sumburane hatte aber auch ein Gespür für den Exitus par excellence! Meine Favoriten waren eindeutig „Gottes Ohr“ von Petra Tessendorf – wenn ein Blitz nicht nur erleuchtet und dazu in kreativer Tagebuchform verfasst; „Mabel's Sweetest“ von Christiane Nitsche – wenn Selbstgemachtes nicht immer gesünder ist; und „Irgendwann sieht mir jeder ins Auge“ von Eva Lirot – ein Monolog mit dem dunklen Fürsten und einer großen Portion Spaßfaktor. Andere Geschichten waren bis zur Auflösung auch sehr interessant und obendrein stilistisch mit einem gelungenen Schreibstil abgerundet, wie beispielsweise „Flederfanten“ von Marie Schmidt – wenn der Alltag so trist ist, dass die Traumwelt (fast) real wird; oder „Fehlgriff“ von Andreas Sturm - wenn Rache nicht immer süß ist; und „Mörderischer Valentin“ von Mandy Kämpf – wenn Eifersucht unerträglich wird, die es dann aber auf Grund kleiner Schwächen nicht in meine persönliche Top 3 geschafft haben. Nicht immer waren die Pointen gelungen, vor allem wenn auf knappen Raum mehr Platz für unnötige Details, als für eine hilfreiche Erklärung verwendet wurde, die selbst mit der gemeinsamen Recherche in einer Leserunde nicht zu knacken waren. Summa summarum ergibt sich daraus ein ordentliches vier Sterne Buch und die intensive Bekanntschaft mit dem Tod, der fair, fies, freundlich und furchtbar flink sein kann.

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  • Wenn der Tod lachen könnte

    Wenn der Tod lachen könnte

    Blaustern

    08. January 2014 um 19:02

    „Wenn der Tod lachen könnte“ ist eine Sammlung von 25 komischen Kurzgeschichten von 25 Autoren, bei denen der Tod auch mal lachen kann. Die Krimianthologie bietet abwechslungsreiche Geschichten über verfehlte Mordversuche, über Mörder, die letztendlich selbst in die Grube fallen, und bei manchen Geschichten trifft man sogar auf den Tod höchstpersönlich. Sehr oft soll der Partner dran glauben müssen, was einen doch sehr zu denken gibt. Wie bei jeder Anthologie gibt es auch hier durch die Vielzahl an unterschiedlichen Erzählstilen Geschichten, die einem mehr als andere gefallen. Der überwiegende Teil hat mich gut unterhalten und amüsiert und einige sogar nachdenklich gestimmt.

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  • Rezension zu "Wenn der Tod lachen könnte", herausgegeben von Sophie Sumburane

    Wenn der Tod lachen könnte

    tigerbea

    06. January 2014 um 19:57

    In der Anthologie "Wenn der Tod lachen könnte" sind 25 wundervolle Kurzgeschichten zum Thema Mord und seine Komplikationen vereint. Die Geschichten sind durchweg gut geschrieben. Die Autoren haben einen sehr guten Schreibstil und eine tolle Art von Humor. Es gibt keine Geschichte, bei der der Leser nicht zumindest stark schmunzeln muß. Auch wenn es sich bei fast jeder Geschichte um Mord aus Rache handelt, wird es nie langweilig. Im Gegenteil. Dadurch, daß die Kurzgeschichten auch wirklich die Längen einer Kurzgeschichte aufweisen, läßt sich das Buch super auch mal lesen, wenn man eigentlich nicht viel Zeit hat. Eingeleitet wird das Buch durch eine Geschichte, wie man sie so wahrscheinlich noch nie zu lesen bekommen hat: Der Tod selbst kommt zu Wort. Ich finde, eine sehr gute Idee! Für mich ist diese Sammlung einfach phantastisch. Und eins steht fest: Wenn der Tod dieses Buch liest, wird er das Lachen lernen, falls er es noch nicht kann!

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  • Sammlung von Kurzkrimis

    Wenn der Tod lachen könnte

    sofie

    03. January 2014 um 12:17

    In 25 Kurzgeschichten haben sich die Autoren dieser Kurzgeschichtensammlung gefragt, was wäre, wenn der Tod lachen könnte. Es geht in dieser Anthologie also um gescheiterte Mordversuche, überraschende Wendungen, Mörder, die selbst zu Opfern werden und manchmal taucht Gevatter Tod auch höchstpersönlich auf. Oft geht es nach dem alten Sprichwort „Wer anderen eine Grube gräbt…“. Bei Zusammenstellungen von mehreren Kurzgeschichten verschiedener Autoren gibt es natürlich immer welche, die einem gefallen, und andere, die man nicht so gut findet. In dieser Hinsicht war „Wenn der Tod lachen könnte“ für mich sehr gemischt. Es gab leider einige Beiträge, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte, zum Beispiel „Schönes Bild, nicht wahr?“ von Volly Tanner oder „Hochzeit“ von der Herausgeberin Sophie Sumburane. Andere wiederum waren wirklich super, hier möchte ich vor allem „Mabel’s Sweetest“ von Christiane Nitsche und „Fehlgriff“ von Andreas M. Sturm hervorheben. Leider ähneln sich manche Geschichten mit der Zeit doch, da das gemeinsame Thema vom lachenden Tod im Sinne von gescheiterter Mordversuch immer wieder auftaucht. Vielleicht ist es besser, das Buch nicht in einem Stück zu lesen, sondern sich immer mal wieder eine Geschichte vorzunehmen. Doch die Geschichten, die mir gefallen haben, waren doch sehr gut und das schöne an Kurzgeschichten ist ja, dass sie auch schnell vorbei sind, wenn sie nicht so gut sind. Von mir gibt es daher für diese Sammlung vier von fünf Sternen!

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  • Rezension zu"Wenn der Tod lachen könnte"

    Wenn der Tod lachen könnte

    Zsadista

    31. December 2013 um 14:05

    25 Schriftsteller, 25 kurze Geschichten bei denen der Tod mehr oder weniger lachen konnte. Eine amüsante Lektüre, bei der der Tod nicht immer zum Zuge kommt. Allerdings kann es dabei auch einmal passieren, dass der Tod sich über mehr als nur eine Seele freuen kann.   Die kurzen Geschichten sind schnell gelesen und regen auch das ein oder andere Mal zum Nachdenken an. Wie bei jedem anderen Buch mit Kurzgeschichten hat mir halt nicht jede Geschichte so gefallen. Allerdings war der Großteil der Geschichten jedoch sehr unterhaltsam und selbst ich musste hier und da lachen, nicht nur der Tod.

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  • Wenn der Tod lachen könnte...ja wenn...

    Wenn der Tod lachen könnte

    Lisabeth

    30. December 2013 um 15:22

    "Wenn der Tod lachen könnte" ist eine 25 Kurzgeschichten umfassende von Sophie Sumburane herausgegebene Krimianthologie. Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass einige Erzählungen mehr überzeugen als andere. Aber gerade diese Vielfalt der Erzählstile und der unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte, ist es was eine solche Anthologie auszeichnet. Diese hier überzeugt durch ihre abwechslungsreiche Zusammenstellung, wiewohl ich persönlich durchaus eine andere Anordnung der Texte vorgezogen hätte, um einige Dopplungen zu vermeiden. Denn obgleich, wenn wohl auch nicht wirklich beabsichtigt, muss in recht vielen der Geschichten der Lebensabschnittsgefährte dran glauben, dies wiederum macht schon nachdenklich... Bemerkenswert, die hier präsentierten Tatmotive, -orte und -waffen und oft bleibt am Ende der Geschichten der Gedanke im Raume stehen "Blöd gelaufen!" So bietet diese Anthologie denn auch viele weiterführende Leseanregungen, lernt man doch den ein oder anderen Autor kennen und möchte mehr erfahren....

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  • Wenn der Tod lachen könnte, hätte er hier einige Gelegenheit dazu ...

    Wenn der Tod lachen könnte

    PMelittaM

    29. December 2013 um 10:08

    Wenn der Tod lachen könnte, … dann bräuchte er auch noch einen Bauch, den er sich halten müsste. Diese Anthologie zeigt in 25 Kurzgeschichte, dass der Tod durchaus sehr oft in die Verlegenheit käme, zu kichern, zu schmunzeln oder auch schallend zu lachen … Trotz des vorgegebenen Themas sind hier sehr unterschiedliche Geschichten versammelt, bei einigen trifft der Leser/die Leserin sogar auf den Tod höchstpersönlich. Wie die Emotionen, die die Charaktere der Geschichten antreiben, sind auch die Emotionen, die beim Lesenden ausgelöst werden, sehr unterschiedlich, da ist man schadenfroh, mitleidig, freut sich, dass das Recht gesiegt hat oder ist einfach nur amüsiert. Anthologien haben es an sich, dass für jeden etwas dabei ist. Das ist auch hier so. Nicht jede Geschichte wird jedem gefallen, doch die überwiegende Mehrheit gefällt mir. So kann ich die Anthologie auf jeden Fall weiterempfehlen. Wer gerne Kurzgeschichten/Kurzkrimis liest, in diesem Zusammenhang auch Humor und Satire mag, kann bedenkenlos zugreifen.

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  • Gute Idee, leider nicht wirklich überzeugend

    Wenn der Tod lachen könnte

    Anneblogt

    28. December 2013 um 18:46

    Cover: Das Cover passt super zum Buch, ist makaber und bekommt damit von mir 5 von 5 Punkten. Fazit: 25 Kurzgeschichten mit dem Protagonisten Tod… skurril, makaber und unerwartet. Leider hatte ich höhere Erwartungen an das Buch, bin aber eher enttäuscht worden und kann insgesamt nur 3 von 5 Punkten geben Hier die einzelnen Kurzgeschichten noch mal im Überblick und eine kleine eigene Meinung zu jeder: Eva Lirot: ›Irgendwann sieht mir jeder ins Auge‹ Der Tod hat Schwierigkeiten, seinen Job zu meistern und steht kurz vor Burnout. Machen die Handlanger so viele Fehler und die guten wie Stalin und Hitler sind tot. Und jetzt wehren sich die Menschen auch noch gegen den Tod und er muss sich immer neue Methoden einfallen lassen für ein interessantes Sterben. Eine gute Portion schwarzer Humor sorgt für einen gelungenen Einstieg in das Buch. Der Tod stellt sich vor, jedoch wiederholen sich die Gedanken am Ende ständig. 4 von 5 Punkten. Hughes Schlueter: ›Sag' nochmal, dass ich nichts tauge‹ Wie bringt man den Tod um? Die rechte Hand des Todes will seinen Chef loswerden. Dazu schickt er den Tod und seine hübsche und junge Assistentin in die Unterwelt zum Urlaub machen. Währenddessen will die rechte Hand ihren Plan ausführen und das Unternehmen übernehmen. Allerdings hat er nicht mit der hübschen Assistentin gerechnet... In diese Geschichte bin ich erst nur schwer rein gekommen. Ich wusste nicht, wer spricht, und das Ganze war eher diffus. Außerdem ähnelt es der ersten Geschichte sehr, nur ist diese etwas schlechter mit 3 von 5 Punkten. Sophie Sumburane: ›Hochzeit‹ Was tun, um einen Weltbestseller zu schreiben? Genau, man wird die Braut des Todes. So erlangt man viel Aufmerksamkeit, auch wenn die Familie gegen die Hochzeit ist. Da kann es schnell mal zu einem Todesfall kommen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, der Anfang aber leider nicht. Der Todesfall war verwirrend und das Ende an sich hätte schon fast ausgereicht. 3 von 5 Punkten. Christiane Nitsche: ›Mabel's Sweetest‹ Mabel weiß, dass ihr Mann Andreas sie mit ihrer Cousine Muriel betrügt. Deshalb wartet sie Zuhause auf ihn, Tee, Scones und die vergiftete Erdbeermarmelade schon bereitgestellt. Doch statt ihres Mannes steht plötzlich die Polizei vor der Tür- Muriel hat Andreas vergiftet! Mabel wird kurz schwindlig und in der Zeit nascht der Polizist vom Tisch. Aber hoffentlich doch nicht die Erdbeermarmelade, oder? Diese Geschichte hat mir etwas besser gefallen, mich allerdings auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Irgendwie hätte ich mir bis jetzt mehr vom Buch erwartet. Zwar ist immer noch viel Galgenhumor vorhanden, die Geschichten sind aber nicht richtig spannend oder lustig. Schade:( 4 von 5 Punkten. Volly Tanner: ›Schönes Bild, nicht wahr?‹ Kenntermich befragt den im Krankenhaus liegenden alten Künstler Weiterraum nach dem Tod des Jungkünstlers Eventolino. Dieser hatte mit Weiterraum eine Ausstellung geplant und sich in dessen Atelier zugedröhnt gesprengt-mit allen Bildern und beinahe auch Weiterraum. Mit seinem Tod wollte er den Wert seiner Bilder steigern. Stattdessen besitzt Weiterraum nun nichts mehr und hat zwei versehrte Hände. Diese Geschichte hat mir leider gar nicht gefallen. Die Namen sind komisch und die Story ist mehr als bizarr und ich kann mit ihr nichts anfangen. Die Voraussicht in die Zukunft am Ende war aber ganz ok, nur bleiben so Fragen offen. Leider nur 2 von 5 Punkten. Maria Schmidt: ›Flederfanten‹ Schnuck wird zu einem Paar abgetrennter Füße gerufen. Zusammen mit Haas ermittelt er und kommt seltsamen Wesen auf die Spur. Diese entstammen allerdings der Fantasie des Mörders. Genauso wirr wie es sich anhört ist es auch. Die Story ist schwer zu verstehen und gefällt mir nicht, dabei hatte ich mich erst über die abgetrennten Füße gefreut. Der Rest war dann aber eher unerfreulich und etwas zu makaber und verworren. Nur 1 von 5 Punkten. Jan Flieger: ›Todesschrei‹ Um mit ihrer Affäre Mario in der neuen Wohnung leben zu können, muss erst der Ehemann Andreas beseitigt werden. Doch nicht sein Schrei ist beim Fallen aus dem Fenster zu hören, sondern der von Mario. Stattdessen grinst Andreas sie mit Totenschädel an. Leider lässt das Buch echt nach. Woher kommt plötzlich der Totenschädel? An sich ist die Idee ja gut, nur misslingt die Umsetzung etwas und die Geschichte wird auf der letzten von 3 Seiten ziemlich verwirrend. Allerdings zählt diese Kurzstory noch zu den Positiveren dieses Buches: 4 von 5 Sternen. Christiane Geldmacher: ›Familienbande‹ Lucias Nachbar Rupert Philippi ist krank und laut. 43 Mal am Tag schreit er seinen Vater am Telefon an, bis dieser kommt und ihn versorgt. Schon oft hat Lucia an einen Mord gedacht, möchte sie doch nur dort in Ruhe wohnen. So scheint es auch dem Vater zu gehen, als Rupert einen Herzinfarkt erleidet und der Vater nicht den Krankenwagen ruft. Aber ist das wirklich richtig? Endlich mal wieder ein kleiner Lichtblick und die Frage nach der Moral. Zwar ist die Geschichte schon etwas seltsam, aber sie gehört mit zu den Besten: 4 von 5 Punkten. Frank Kreisler: ›Ich hasse Spargel!‹ Gernot und Rosalie ziehen in eine neue Wohnung. Eines Nachts steigt ein Einbrecher ins Haus ein, ermordet Rosalie und lässt Gernot verwundet zurück. Dieser bleibt geschädigt und hat nur noch ein Ziel: Rache. Als der Täter erneut in das Haus einbricht, stellt Gernot ihm eine Falle und tötet ihn mit einer Sichel. Der Täter war der Vermieter! Also den Titel verstehe ich nicht wirklich, er passt meiner Meinung nach gar nicht zur Geschichte. Diese ist zwar schön makaber, aber wie soll der Vermieter Miete eintreiben, wenn er seine Mieter ermordet? Leicht unlogisch, deshalb 4 von 5 Punkten. Astrid Vehsted: ›Goldmarie‹ Iris und ihr Freund Max betreiben ein Pferdegestüt. Doch nachdem ihre Schwiegermutter versucht hat, Iris zu erstechen, ist diese leicht paranoid geworden. Als sich die Kundin Mandy abends mit ihr in einem Landgasthof treffen will, der an diesem Tag eigentlich geschlossen hat, klingeln bei ihr alle Alarmglocken. Aber Max versichert ihr, dass er da ist und alles gut gehen wird. Iris dreht also um und wird vor Max´ Augen erstochen-der dies geplant hat. Diese Kurzgeschichte hat mir sehr gut gefallen, jedoch war mir schon relativ schnell klar, dass Max Iris loswerden wollt. Trotzdem gibt es 5 von 5 Punkten. Franjo Terhart: ›Mein Schlächter in Nackt‹ Georg ist in einem FKK-Klub auf Korsika, als er seinen alten Hasslehrer Burdick sieht. Um Rache zu nehmen, beobachtet und notiert er sich dessen Tagesablauf und stellt schließlich ein metallenes Mousepad in einem Internetcafé unter Strom, an dem Burdick jeden Abend eine Mail schreibt. Doch statt ihm benutzt die Frau, in die Burdick heimlich verliebt zu sein scheint, den Platz und stirbt. Später trifft Georg Burdick an einer Klippe, von der sich Burdick herunterstürzt-und Georg wird von einem Privatermittler fotografiert, wie er seine Hand auf Burdicks Rücken legt und wird deshalb wegen Mordes Verurteil. Super Story, sehr makaber und mit vielen interessanten Wendungen-5 von 5 Punkten. Petra Tessendorf: ›Gottes Ohr‹ Ein Mann schreibt in seinem Tagebuch an Gott. Er vermutet, dass seine Frau ihn mit ihrem Chefarzt betrügt und observiert sie von einem Balkon aus. Dabei wird er vom Blitz getroffen. Ebenfalls sehr makaber und sehr interessant. Hat mir gefallen und war lustig-5 von 5 Punkten. Gudrun Lerchbaum: ›Das Glück und der Tod‹ Gabriel ist Auftragmörder und bei seinem letzten Auftrag vor dem Ruhestand arbeitet er in den Bergen. Dort lernt er auch die äußerst attraktive Katja kennen. Doch die Zielperson stirbt plötzlich ohne Gabriels Zutun auf einer Wanderung. Die Polizei findet eine Akte und Beschreibung dieses Mannes auf Gabriels Zimmer und will ihn als Mörder verhaften. Aufgrund eines Herzinfarktes fällt Gabriel jedoch tot um. Eine klasse Geschichte, guter Schreibstil und mit einem unerwarteten Ende! Mit die erste Kurzgeschichte mit Liebe. 5 von 5 Punkten. Andreas M. Sturm: ›Fehlgriff‹ Roswitha will sich an Wanda rächen, da diese vor vielen Jahren eine Affäre mit ihrem Mann hatte. Also schickt sie ihr ein Räuchermännchen, das mit einer Nadel mit Indianergift im Inneren präpariert ist. Jedoch schickte sie den Falschen weg und sticht sich selbst in den Finger und stirbt. Die Grundidee ist gut, allerdings war das Ende sehr vorhersehbar und ich fand es unrealistisch, sich nach so vielen Jahren erst rächen zu wollen. 4 von 5 Punkten. Mandy Kämpf: ›Mörderischer Valentin‹ Gabriele denkt, dass ihr Mann eine Affäre hat und bringt ihre attraktive Nebenbuhlerin kurzerhand um. Als Stefan nach Hause kommt, findet er in einem Paket Teile seiner geliebten Harley Davidson. Erst fand ich es etwas bizarr, die Nebenbuhlerin ausgerechnet mit einer Säge umbringen zu wollen. Als ich dann aber erfahren habe, dass die geliebte ein Motorrad war, musste ich lachen;) 5 von 5 Punkten. Ingrid Schmitz: ›Ein neues Leben‹ Andrea ist es leid, dass Frank sich nur noch in seinem Chemielabor verkrümelt und reist so mit ihrer Freundin Isabella an den Gardasee, wo sie sich lieben lernen. Doch plötzlich steht Frank mit einem gefährlichen Paket vor der Tür. Die Idee finde ich gut, nur war mir das Ganze spätestens ab der Sonnenmilch ziemlich vorhersehbar. Außerdem habe ich nicht wirklich verstanden, was am Ende passiert. 3 von 5 Punkten. Andrea Gerecke: ›Kuschelkissen‹ Irmgard hat an ihrem älteren Ehemann Harald nur noch zu meckern. Sie zwingt ihn zu einem Wanderurlaub, wo er eine Hirnblutung bekommt. Von da an ist er ein Pflegefall und Irmgard muss sich um ihn kümmern. Als es ihr reicht, will sie ihn mit einem Kissen ersticken. Dabei rutscht sie jedoch an, verletzt sich schwer am Kopf und endet nun selbst im Heim. Nach dem Motto: Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, die Wendung am Ende war gut und man kann sich die Situation des streitenden alten Ehepaares gut vorstellen. 4 von 5 Punkten. Kristina Herzog: ›Schlangenküsse‹ Britta und ihr Mann sind Tierpfleger im Zoo. Als Frank das Schlangenterrarium reinigt, will Britta ihren ungeliebten Ehemann endlich loswerden und legt sich mit einem Blasrohr und einem Giftpfeil auf die Lauer. Doch dann erwischt es jemand ganz anderes... Grundidee gut, Ende aber leider eher vorhersehbar. 3 von 5 Punkten. Gisela Witte: ›Der beste Freund‹ Die Hausfrau Birgit will ihren Mann Hans umbringen, da dieser sie seit der Pensionierung nur noch nervt und er anscheinend alleine nach Tahiti abhauen will. Doch Moritz, der Nachbarhund, löst das Problem anders... Der Hund war mir sehr sympathisch;) Birgit kann ich gut verstehen und ich fand die Geschichte sehr realitätsnah. 5 von 5 Punkten. Stefan B. Meyer: ›Freigang‹ Jürgen Barthke ist während seinem Freigang abgehauen und wird n un von der Polizei gesucht. Es gibt einen Hinweis und zwei Beamte machen sich sofort auf den weg. Sicher, den entlaufenen Häftling gefunden zu haben, erschießen sie ihn, als er zur Waffe greifen will-blöd nur, dass es nicht Barthke, sondern ein Frührentner ist, der sein Brillenetui greifen wollte. Eine leicht makabre Geschichte mit guter Wendung, allerdings teilweise zwischendurch etwas langweilig. 3 von 5 Punkten. Heike Gellert: ›Der Einsame‹ Fionn fordert in seinem Testament seltsame Dinge und ein Postbote soll seine Tankstelle nach dem dritten Teil des Testamentes durchsuchen. Dieser stößt dabei auf merkwürdige Briefe und einen geheimnisvollen Freund... Diese Kurzgeschichte hat mir leider nicht wirklich zugesagt und ich fand sie eher verwirrend. Wer ist z.B. ER. Und dann doch alles etwas zu skurril. 1 von 5 Punkten. Sarah Naomi Masur: ›Mordkomplott im Eis-Café‹ Vivian, Ruth und Barbara haben ihre Filmkarriere längst hinter sich und verfluchen nun den Schönheitschirurgen Professor Stahmer-Johanns. Ohne ihn sähen sie noch viel besser aus, sagen sie, und schmieden einen Racheplan. Doch dann kommt plötzlich alles ganz anders... Diese Kurzgeschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das Ende doch ein ganz schöner Zufall war;) 5 von 5 Punkten. Anne Kuhlmeyer: ›Neues Leben‹ Eine 50-Jährige Frau will endlich eine Arbeit finden und bewirbt sich beim Arbeitsamt als Profikillerin. In der Ausbildung erhält sie einen Koffer mit Gift. Als sie nachher einen Trinken geht, trifft sie ihren Ex-Freund Martin, der ebenfalls einen neuen Job und einen solchen Koffer hat, und sie verbringen die Nacht zusammen. Allerdings nehmen sie nicht die Drogen aus Martins Koffer zu sich... Dieser Story konnte ich leider gar nichts abgewinnen, ich fand sie sehr komisch. Was hat es mit den Sprachen auf sich? Und das Arbeitsamt vermittelt Jobs als Killerin? Gar nicht meins, 2 von 5 Punkten. Eric Berg: ›Scorpion‹ Eine Filmdiva reist mit einem jungen Mann, ihrem Chico, als Begleitung auf die Kanarischen Inseln. Dort trinken sie beide einen "Scorpion". Chico, der die alte nervige Frau loswerden will, streut ihr Gift in den Drink, als sie auf Toilette geht. Siegessicher geht er ihr einen Song beim DJ wünschen. Allerdings wird der Song nicht zum Todeslied der Filmdiva... Interessante Story und schön makaber. War zwar irgendwie klar, dass nicht die alte Dame sterben muss, trotzdem 5 von 5 Punkten. Regina Schleheck: ›Hahn im Korb‹ Vier geschiedene Männer sind ziemlich sauer über die Frauen und wollen sich rächen. Dazu manipulieren sie ein Vereinsstück, das in der Kneipe steht. Allerdings geht es nicht dort in die Luft... Leider nicht wirklich ein krönender Abschluss. Teilweise eher langweilig und mir hat die Idee für die Kurzgeschichte auch nicht wirklich gefallen...1 von 5 Punkten.

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  • Wenn der Tod Lache könnte

    Wenn der Tod lachen könnte

    thenight

    22. December 2013 um 10:25

    Klappentext und Autorenliste: Man plant, man mischt, spannt den Abzug seiner Waffe. Es gibt keine Zeugen, keine Spuren, kein offensichtliches Motiv – das perfekte Verbrechen. Nur einer schaut zu und wartet: Der Tod. Doch kann es sein, dass der auch einmal überlastet ist? Keinen Platz für neue Leichen hat oder gerade einen Putsch seiner Mitarbeiter niederschlagen muss? Oder hat er einfach einen zynischen Humor, der Mann mit der Sense, und freut sich hinter den Mordkulissen, wenn der Versuch so richtig schief geht? Gar den Mörder selbst trifft? / Ein verpatzter Mordversuch reiht sich an den anderen, einer absurder als der andere, mal mit moralischem Fingerzeig, mal selbstironisch oder mit gängigen Genreklischees aufräumend. Krimiautoren haben sich dem mör­derischen Thema angenommen und stellen sich vor, was wäre: Wenn der Tod lachen könnte. // Autoren/Story // Eva Lirot: Irgendwann sieht mir jeder ins Auge // Hughes Schlueter: Sag‘ nochmal, dass ich nichts tauge // Sophie Sumburane: Hochzeit // Christiane Nitsche: Mabel‘s Sweetest // Volly Tanner: Schönes Bild, nicht wahr? // Maria Schmidt: Flederfanten // Jan Flieger: Todesschrei // Christiane Geldmacher: Familienbande // Frank Kreisler: Ich hasse Spargel! // Astrid Vehsted: Goldmarie // Franjo Terhart: Mein Schlächter in Nackt // Petra Tessendorf: Gottes Ohr // Gudrun Lerchbaum: Das Glück und der Tod // Andreas M. Sturm: Fehlgriff // Mandy Kämpf: Mörderischer Valentin // Ingrid Schmitz: Ein neues Leben // Andrea Gerecke: Kuschelkissen // Kristina Herzog: Schlangenküsse // Gisela Witte: Der beste Freund // Stefan B. Meyer: Freigang // Heike Gellert: Der Einsame // Sarah Naomi Masur: Mordkomplott im Eis-Café // Anne Kuhlmeyer: Neues Leben // Eric Berg: Scorpion // Regina Schleheck: Hahn im Korb Meine Meinung: Wenn ich eine Anthologie in die Hand nehme weiß, ich das sie die unterschiedlichsten Gefühle in mir auslösen wird, Begeisterung, Langeweile, Verwirrung, Erschrecken, Erheiterung und noch viele mehr, nichts birgt so viele Überraschungen wie eine Anthologie, manchmal kennt man die Autoren und kann sich ein ungefähre Vorstellung machen bevor man die Geschichte liest, andere sind einem Fremd und man begibt sich auf neues Terrain. Wenn der Tod lachen könnte, hat meine Erwartungen an das Buch zu großen Teilen erfüllt, ich habe über den Tod lachen können, so zum Beispiel in der ersten Geschichte Eva Lirot: ›Irgendwann sieht mir jeder ins Auge hier stellt sich der Tod persönlich vor und gewährt uns einen Einblick in seine Arbeit, die im Laufe der Zeit nicht gerade einfacher wurde. Manche Geschichte sind etwas verwirrend und auch nach mehrmaligem lesen, erschloss sich mir ihr Sinn nicht so ganz Heike Gellert: Der Einsame, es geht um Fiona Callahan, der laut seinem Testament genau beschreibt das er in einer Tankstelle aufgebahrt wird und wer sein Testamentsvollstrecker sein soll, leider etwas sehr verwirrend. Bei manchen Geschichten, ist das Ende offen gelassen, der Leser erfährt nicht genau, wer nun Täter und wer Opfer ist z.B. Jan Flieger: ›Todesschrei: In der hat eine Frau, die gerade mit ihrem Mann eine neue Wohnung beziehen will eine Affäre mit dem Angestellten ihres Mannes hat, einer der Männer stürzt bei der Besichtigung der Wohnung in den Tod, welcher der Beiden es ist und ob es Mord oder ein Unfall war, bleibt offen und lässt somit Raum für die eigene Fantasie. Andreas M. Sturm zeigt uns in *Fehlgriff* auf, wie fatal eine an sich harmlose Verwechselung sein kann. Roswitha stellt nach dem Tod ihres Mannes fest das er sie mit ihrer Freundin betrog um sich an dem Betrug zu rächen, manipuliert sie ein Geschenk mit unerwarteten Folgen. Sehr makaber und deswegen genau nach meinem Geschmack. Alles in Allem hat mir *Wenn der Tod lachen könnte, sehr gut gefallen.

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  • Gut ausgewählte Kurzkrimis

    Wenn der Tod lachen könnte

    mabuerele

    20. December 2013 um 20:42

    Die Anthologie enthält 25 Kurzkrimis von 25 Autoren. Spannend und skurril, humorvoll und ernst – all das ist in unterschiedlichen Nuancen vertreten. So verschieden wie das Thema, so unterschiedlich sind die Handschriften der einzelnen Autoren. Schon die erste Geschichte gehört zu meinen Favoriten. Herr Tod erklärt mir sein Geschäftsmodell. Der Mann weiß, wovon er spricht. Sein Humor hat mich mitgerissen. Ganz nebenbei wurden mir auf wenigen Seiten noch die wichtigsten Helfer im Geschäft während mehr als 20000 Jahre Erdgeschichte erklärt. Auch die zweite Geschichte war gut erzählt. Ein junger Mann plant, das Amt zu übernehmen. Alles wurde bis ins Detail ausgedacht, nur den Konkurrenten hatte er nicht auf dem Fokus. In vielen der Krimis spielt das Thema Eifersucht eine entscheidende Rolle. Obwohl das Motiv nicht neu ist, gehören gerade die Geschichte mit zu den Besten. Überraschende Wendungen zeichnen diese Krimis aus. Bei C. Nitsche zum Beispiel musste ich fast die Luft anhalten vor Schreck, bevor sich alles in Wohlgefallen auflöste. A. M. Stumm dagegen lässt eine Besonderheit der hiesigen Gegend, den Räuchermann, zum Mordwerkzeug werden. Ein nerviger Nachbar, ein ehemaliger Lehrer sind weitere Personen, die man am liebsten aus den Weg hätte. Er hätte gedacht, dass manchmal die Rettung des Lebens das Problem besser löst als ein Mord. In welcher Geschichte? Das möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Es gibt einige Krimis, wo der Tod sicher laut gelacht hat. Dazu fallen mir speziell die letzten vier Geschichten ein, aber auch die Idee von J. Flieger. Bei anderen Krimis ist ihm bestimmt das Lachen im Hals stecken geblieben. Das betrifft die Geschichte von Iris, die sehr vorsichtig war, aber nicht vorsichtig genug. Und manchmal ist es gut, wenn die Erinnerung fehlt. Einen Krimi möchte ich noch hervorheben, weil er nicht nur ausgezeichnet erzählt wurde, sondern weil M. Kämpf mich sehr geschickt in die Irre geführt hat. Nicht alle Kurzgeschichten sind von dem hohen Niveau, wie die hier erwähnten. Bei manchen muss man länger nachdenken, um die Pointe zu verstehen. Das muss kein Nachteil sein. Drei Geschichten allerdings trafen nicht meinen Geschmack. Auf Thema und Autor möchte ich hier bewusst verzichten, weil es sich dabei um meine persönliche Meinung handelt. Andere Leser können diese Geschichten vielleicht besser einordnen. Insgesamt hat mir die Anthologie sehr gut gefallen. Sie bot Abwechslung und Spannung. Die Auswahl der Geschichten fand ich zumeist gelungen. Die etwas andere Gestaltung der ersten beiden Geschichten war in meinen Augen ein geschickter Schachzug. Sie weckten das Interesse an den folgenden Krimis. Positiv zu bewerten ist außerdem, dass es im Anhang Informationen zu allen vertretenen Autoren gibt. Auch dass Cover passt zum Thema.

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  • Kurzweilige und recht makabre Unterhaltung rund ums Thema Mord und Totschlag

    Wenn der Tod lachen könnte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. December 2013 um 20:51

    Das Buch beinhaltet eine schöne Sammlung an Kurzgeschichten rund ums Thema Mord und Totschlag, die teilweise makaber, teilweise moralisch wertvoll, auf jeden Fall aber immer lesenswert und unterhaltsam sind. Da es unterschiedliche Autoren sind, sind auch die Erzählstile und Themen bzw. ihre Bearbeitung unterschiedlich. So findet man als Leser immer die passende Geschichte, die einem zusagt und natürlich auch mal eine, die einen eher abstößt oder verwirrt.  Insgesamt überwiegen bei mir aber die Geschichten, die ich mag, sei es die der alte sadistischen Dame, die ihren jungen Spielgefährten zum Mord treibt oder die betrogene Ehefrau, die ihrem Mann Erdbeermarmelade mit dem gewissen Etwas anbieten will oder der vermeintlich Betrogene, der bei Gewitter auf dem Balkon verharrt...  Für kurzweilige Unterhaltung sehr zu empfehlen!

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