Sophokles

 3,4 Sterne bei 811 Bewertungen
Autor von Antigone, König Ödipus und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sophokles

Sophokles wurde 496 v. Chr. im attischen Demos Kolonos als Sohn eines wohlhabenden Unternehmers geboren. Er genoss eine sehr gute Erziehung und Ausbildung, verkehrte in Intellektuellenkreisen, übernahm bald verschiedene politische Ämter und wirkte im kulturellen und politischen Leben Athens mit. Bereits als 25-jähriger gewann Sophokles die Dionysien, ein Wettstreit zwischen Dichtern im Dionysostheater, mit seiner Tetralogie Triptolemos. Auch seine weiteren Stücke wie Antigone, Philoktet und Ödipus wurden zu großen Erfolgen. Von seinem äußerst umfangreichen Werk sind leider nur sieben Tragödien überliefert. Sophokles gilt als Neuerfinder der attischen Tragödie: er führte den dritten Schauspieler ein, die Schauspieler für seine Stücke wurden passend zur Rolle ausgewählt, er erhöhte die Zahl der Chorsänger von 12 auf 15 und integrierte den Chor in das Stück, und außerdem wurde zum ersten Mal die Handlung durch Bühnenbilder verdeutlicht. Durch diese Neurungen wurde das Schauspiel lebendiger, spannender und dramatischer. Erstmals bei Sophokles wird der Mensch als Individuum mit all seinen Fehlern und die Götter nicht mehr nur verehrend dargestellt. Er gilt als Meister der tragischen Ironie, der gedanklichen Tiefe und sprachlichen Ausdruckskraft. Im Alter von etwa neunzig Jahren ist Sophokles 406 oder 405 v. Chr. gestorben. Kurz nach seinem Tod wurde ihm zu Ehren eine Statue im Dionysostheater aufgestellt.

Quelle: Verlag / vlb

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Alle Bücher von Sophokles

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 (546)
Erschienen am 31.03.2014
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 (191)
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 (9)
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 (7)
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 (5)
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 (5)
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 (6)
Erschienen am 15.02.2019

Neue Rezensionen zu Sophokles

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L

Rezension zu "Antigone" von Sophokles

Keiner geht auf den anderen zu
Leseliebehoch10vor einem Monat

Die Hauptfiguren beharren zu Lebzeiten starr auf Ihren Meinungen. Es werden ganz klar zwei Seiten aufgezeigt. Ich finde, das Buch ist noch immer aktuell bzw. gut in die heutige Zeit übertragbar. Antigone ist eine starke weibliche Hauptfigur und kämpft für die Ehre Ihrer Familie - jedoch sicherlich auch aus egoistischen Motiven, so will sie endlich dem Familienfluch entfliehen. 

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Cover des Buches König Ödipus (ISBN: 9783150195956)
janaobrists avatar

Rezension zu "König Ödipus" von Sophokles

König Ödipus
janaobristvor 5 Monaten

Ich habe das Buch für die Schule im Deutschunterricht gelesen und es war wirklich sehr anspruchsvoll. Ich hab es wirklich probiert aber rein vom Lesen habe ich wirklich kein Wort verstanden. Kurz gesagt geht es um den König Ödipus der in Theben herrscht und mit seiner Frau Iokaste dort lebt. Er wurde Herrscher weil er das schwierige Rätsel der Sphinx gelöst hat. Irgendwie kommt es dann zu einer brenzligen Situation, wie weiss ich gerade auch nicht mehr. Aufjedenfall will man herausfinden wer Laios getötet hat (der war Herrscher vor Ödipus), dabei kommen viele Geheimnisse hoch und so entfaltet sich das Drama. Nachdem ich endlich gecheckt habe um was es geht, war es gar nicht mal so scheisse. Aber wenn wir ehrlich sind, würde ich das niemals in meiner Freizeit lesen. 

Kommentare: 2
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Cover des Buches König Oidipus (ISBN: B00318A9CM)
Trotats avatar

Rezension zu "König Oidipus" von Sophokles

Ja... nice try, aber irgendwann ist auch ausgelutscht
Trotatvor 10 Monaten

Mit dem Begriff Ödipuskomplex von Sigmund Freud können die allermeisten wahrscheinlich etwas anfangen. Viele wissen auch, dass er auf einen Text der griechischen Mythologie zurückgeht. Aber wer von euch hat den Stoff tatsächlich gelesen? Hoffentlich nicht viele … Zwar bietet die Story selbst durchaus Sprengkraft, doch die mir vorliegende Version von „König Oidipus“ aus der Feder von Sophokles hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Nun gibt es von der Tragödie um Ödipus noch weitere Versionen (von Euripides, Seneca etc.). Ob diese aber tatsächlich besser sind, möchte ich gar nicht erst herausfinden.

 Für diejenigen, die jetzt doch nicht wissen, worum es geht: Ödipus, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nicht wusste, wer er ist) tötet Laios, der König von Theben ist, an einer engen Weggabelung irgendwo in den Bergen, weil dessen Fahrer eines seiner Pferde getötet hatte, weil Ödipus nicht schnell genug gefahren ist (Ja, ich weiß, dumm, aber wenn man sich den heutigen Verkehr anschaut …). Später erhält Ödipus als Belohnung dafür, dass er Theben von der Sphinx befreit, Iokaste zur Ehefrau. Die ist ja die Witwe des Königs Laios, der (wurde ja getötet) nicht mehr zurückkehrte. Der Witz an der Sache: Nie weiß jemand, wer wer ist, denn wenn sie es wüssten, hätte sich die Prophezeiung (Ödipus würde seinen Vater töten und seine Mutter heiraten) nicht erfüllt. Alles in allem also eine ziemlich konstruierte Geschichte, die allein dadurch hätte verhindert werden können, dass Laios der Depp damals nicht an so einen Hokuspokus wie Prophezeiungen geglaubt, und daher seinen Sohn selbst aufgezogen hätte. (Andererseits, heute glauben die Leute ja auch noch eine Menge kranken Scheiß …)

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