Spencer Ellsworth

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Starfire - Rebellion
Erscheint am 14.01.2019 als Taschenbuch bei Heyne.

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Spencer EllsworthStarfire - Imperium
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Starfire - Imperium
Starfire - Imperium
 (3)
Erschienen am 14.05.2018
Spencer EllsworthStarfire - Rebellion
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Starfire - Rebellion
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Erschienen am 14.01.2019

Neue Rezensionen zu Spencer Ellsworth

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einz1975s avatar

Rezension zu "Starfire - Imperium" von Spencer Ellsworth

Spencer Ellsworth - Starfire - Imperium
einz1975vor 4 Monaten

Ach wir Menschen werden es wohl nie lernen... in Spencer Ellsworths Version unserer Zukunft, haben wir wieder etwas erschaffen, was sich nun gegen uns stellt. Dabei handelt es sich um Hybriden. Zum einen mit menschlicher DNA und zum anderen von Jorianier. Eine außerirdische Rasse, welche nicht mehr existiert und das gleiche Schicksal steht uns Menschen nun bevor. Robust, Widerstandsfähig und als Soldaten wunderbar geeignet, haben sich diese Hybriden unter der Führung von John Starfire befreit und schlagen nun mit aller Macht zurück. Das sie dabei so erfolgreich sind und sich derart gut behaupten können, hätte wohl die Regierung nicht gedacht, doch nach unzähligen toten Soldaten auf beiden Seiten, ist der Sieg errungen und der menschliche Imperator baumelt am Strick im Wind in seinem Palast.

Wir erleben dabei die Geschichte von Araskar, ein junger Hybrid-Soldat, welcher mit seiner Seelenklinge mehr als einen Menschen ins Jenseits befördert hat. Ja richtig gelesen, hier wird zum Teil noch mit Schwertern gekämpft. Diese Klingen können dem Opfer die Gedanken und Erinnerungen nehmen und werden dem Träger des Schwertes übermittelt. Klingt nach ein wenig Highlander, doch die Funktion ist dann doch ein wenig anders. Auf der anderen Seite haben wir Jaqi. Eine Schmugglerin, welche sich anfänglich nur ein wenig Nahrung besorgen will, aber mitten in ihr größtes Abenteurer gerät. Sie darf ihr Geschick in einer Arena beweisen und schon da zeigt sich, dass der Roman vor Action wahrlich nur so sprudelt und genauso geht es auch weiter. Nach dem geglückten Sieg, begibt sie sich direkt auf ihr bekannte Wege und trifft dabei auf zwei Kinder.

Zwei Menschenkinder und nachdem die Menschen den Krieg verloren haben, ist ihr Leben nirgendwo mehr sicher. Die beiden sind auf der Flucht. Jaqi ist zwar auch ein Hybrid, doch in den Kindern kann sie einfach nichts Böses erkennen. Wie das Schicksal es so will, sind diese beiden etwas ganz Besonderes und die halbe Galaxie ist ihnen auf den Fersen. Araskar soll mit seinem Trupp die beiden finden und Jaqi versucht ständig ihnen ein Schritt voraus zu sein. Was nicht einfach ist, denn die Kontakte der Garde sind überaus gründlich bei ihrer Recherche. Eine Flucht entbrennt und der Leser steckt mitten drin. Anfänglich war er seltsam, dass beide Hauptcharaktere immer aus ihrer Ich-Perspektivische reden, doch nach einer Weile gewönnt man sich daran. Beide haben zudem ein gleich vorlautes Mundwerk, was sich passend in den Dialogen widerspiegelt.

Spencer Ellsworth hat sich schon mit den Schwertern ein wenig aus dem Fenster gelehnt und er geht sogar noch einen Schritt weiter. Auf dem Cover ist es schon zu sehen und im Roman werden sie zum Leben erweckt – Weltraummotten. Ja, an dieser Stelle war ich in Gedanken bei Godzilla, aber der Autor bekommt doch noch die Kurve und lässt sie als Raumschiff fungieren. Das klingt schon recht abgefahren und auch bei der Bevölkerung der Planeten und Stationen hat er viel Fantasie walten lassen. Menschliche Fleischberge, kombiniert mit Technikschrott oder die Shir, welche so furchterregend sind, dass selbst unsere Heldin sie nie wieder sehen mag. Das gehütete Geheimnis, welches hier aufgedeckt wird, zieht sich wohl bis zum Ende des Dreiteilers, aber das erste Puzzlestück wird hier zumindest aufgelöst.

Fazit:

Ideenreich und voller Action. Spencer Ellsworth fackelt nicht lange und legt gleich auf den ersten Seiten ordentlich los. Die beiden Helden werden mit ihren Gedanken und taten an den Leser herangeführt und selbst wenn man diese Zukunft nicht in allen Bildern sehen mag, quilt viel Science-Fiction zwischen den Zeilen hervor. Ob organische Raumschiffe, Seelenschwerter oder mit der Macht der Gedanken übernatürlich sein und wenn man jetzt noch auf pausenlose Action steht, wird man hier absolut glücklich.

Matthias Göbel

Autor: Spencer Ellsworth
Übersetzt von: Martin Gilbert
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 14.05.2018
ISBN: 978-3-453-31890-8

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lexanas avatar

Rezension zu "Starfire - Imperium" von Spencer Ellsworth

Es hätte epochal werden können, ist es aber nicht
lexanavor 4 Monaten

Ich bin bekanntermaßen Fan von Science Fiction, sofern sie nicht zu technisch wird, mit Starfire Imperium erschien ein Reihenauftakt, der genau in mein Beuteschema zu passen schien...

Starfire Imperium von Spencer Ellsworth

  Verlag Heyne Genre Science Fiction Erscheinungstermin 14.05.2018 Seitenanzahl 304 ISBN/ASIN 978-3-453-31890-8 Mehrteiler/Einzelband Mehrteiler Preis 9,99 € (HC) Altersfreigabe ohne

Es hätte epochal werden können, ist es aber nicht

Inhalt

Raumschiff-Navigatorin Jaqi schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Halb Jorianerin, halb Mensch, gilt sie im Roten Imperium als Bürger zweiter Klasse. An den Grenzen des Sternenreiches akzeptiert sie so gut wie jeden Auftrag, der ihr angeboten wird. Legal, illegal – Hauptsache die Kohle stimmt. Als Jaqi eines Tages in den Besitz wertvoller Informationen kommt, ist nichts mehr wie es vorher war. Denn sowohl die kaiserlichen Truppen als auch der Anführer der Revolutionsbewegung sind hinter diesen Informationen her – und plötzlich liegt das Schicksal des gesamten Sternenreiches in Jaqis Händen ...

(randomhouse.de)

Meine Meinung

Ich bin kein Fan von zu viel Technik in Scifi Romanen, daher nehme ich einige gar nicht zur Hand und bin eher recht wählerisch in der Hinsicht. Der Klappentext von Starfire-Rebellion sagte mir jedoch relativ schnell zu und obwohl ich zwischenzeitlich überlegte, ob ich noch ein weiteres Buch dazwischen schieben kann, reizte es mich so sehr, dass ich es beim Bloggerportal angefordert habe.

Nun muss ich dazu sagen, dass ich vielleicht kein Fan von zu viel Technikgebabbel bin, aber die Charaktere und das Wordbuilding müssen stimmen, sonst kann mir das ein ganzes Buch vermiesen.

Im Fall von Starfire lernen wir die "Welt" aus zwei Perspektiven kennen, aus der Sicht von Jaqi, die auch im Klappentext erwähnt wird und halb Mensch, halb Jorianerin ist und auf sich allein gestellt, als auch aus der Sicht von Araskar, der in John Starfires Rebellenarmee kämpft. Das im Präsents erzählt wird, störte mich zu meiner eigenen Überraschung gar nicht wirklich. Soweit so gut.

So unterschiedlich die beiden auch sein mögen, ich hatte anfangs wirklich Probleme mit dem Umschalten zwischen den Charakteren während des Lesens. Das liegt daran, dass sie doch ziemlich ähnlich "klingen" - ich weiß nicht, wie ich das besser beschreiben soll. Zudem fehlt mir hier noch ein wenig mehr Charakterentwicklung und Hintergrundwissen. Irgendwie sind mir beide sympathisch, aber es reicht nicht, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Sie scheinen noch zu blass. Wobei sie keinen perfekten Helden/Antihelden sind, was ja eigentlich total für sie sprechen könnte, denn aalglatte Charaktere sind langweilig.

Irgendwo bleiben alle Figuren leicht blass in dem Buch und das ist wirklich schade, denn es ist nicht das einzige, was blass erscheint. Tatsächlich fehlt hier auch ein ganzes Stück Worldbuilding. Ich hatte so drauf gehofft, dass in dieser Hinsicht mehr kommt. Umsonst gehofft. Die Eindrücke, die man bekommt, könnte man als spektakulär und fantastisch bezeichnen, doch leider fehlt einfach zu viel, um diesen Eindruck zu vervollständigen.

Die Story selbst ist nichts grundlegend neues, aber sie ist in Ordnung, wirkt logisch aufgebaut und gut durchdacht. Sie hätte aber noch besser sein können, wenn oben genannte Kriterien besser ausgearbeitet worden wären.

Alles in allem eine Science Fiction Reihe, die ich aufgrund ihrer Mankos nicht weiterverfolgen werde.

Fazit

Diese Reihe hätte wirklich groß werden können, hätte der Autor nicht auf einige grundlegende Dinge verzichtet - Charaktertiefe und Worldbuilding. So bleibt Starfire-Imperium nur eine mittelmäßige Unterhaltung, die ich eingefleischten Scifi Fans nicht empfehlen kann. Von mir gibt es wenig spektakuläre 3 von 5 Sternen.

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W

Rezension zu "Starfire - Imperium" von Spencer Ellsworth

Star Wars mit Sci-Fi.
wsnheliosvor 4 Monaten

Inhalt: Raumschiff-Navigatorin Jaqi schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Halb Jorianerin, halb Mensch, gilt sie im Roten Imperium als Bürger zweiter Klasse. An den Grenzen des Sternenreiches akzeptiert sie so gut wie jeden Auftrag, der ihr angeboten wird. Legal, illegal – Hauptsache die Kohle stimmt. Als Jaqi eines Tages in den Besitz wertvoller Informationen kommt, ist nichts mehr wie es vorher war. Denn sowohl die kaiserlichen Truppen als auch der Anführer der Revolutionsbewegung sind hinter diesen Informationen her – und plötzlich liegt das Schicksal des gesamten Sternenreiches in Jaqis Händen.
Star Wars ist ja eigentlich nur Fantasy, das hat sogar George Lucas selbst zugegeben. Hier nun haben wir eine Geschichte, die doch sehr stark an Star Wars erinnert, aber eben viel mehr Sci-Fi enthält, bis sie ebenfalls ins Fantasy abdriftet. Außer extremen Sci-Fi-Puritanern wird sich daran jedoch kaum jemand stören. Kopfschütteln wird hingegen der eher derivative Plot und altbekannte Gegner-Typen wecken. Doch auch das erst am Ende, denn das Buch bietet sehr viele coole und frische Ideen, die einen sehr spannenden und interessanten Hintergrund bieten. Die Anleihen aus Star Wars sind schon sehr eklatant: Imperium & Rebellen; Seelenschwert statt Lichtschwert; Sternenfeuer statt Macht. Da aber dazwischen noch genug Eigenständiges eingebaut wurde, bleibt das Buch interessant.
Gestört hat mich vielmehr der Stil. Geschrieben wurde aus der Perspektive von zwei Charakteren und beide erzählen in der Ich-Form. Außerdem sind sie in ihrer Ausdrucksform und Gedankenwelt fast identisch. Das hat dazu geführt, dass ich bei jedem Kapitelwechsel verwirrt war und sogar noch am Ende des Buches, beim allerletzten Kapitel, bin ich darüber gestolpert.
Fazit: Für Personen, die bereits in Sci-Fi zuhause sind und einen kurzweiligen Actionkracher für ein gemütliches Wochenende möchten.

>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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